Väternotruf

2017


 

 

 




Eine Woche Papa, eine Woche Mama

Erziehungsmodelle getrennt lebender Eltern verändern sich, müssen es auch die Gesetze?

Die neue Bundesfamilienministerin Katarina Barley ist eine getrennt erziehende Mutter. Mit ihrem früheren Partner teilt sie sich die Betreuung der beiden gemeinsamen Kinder zu gleichen Teilen. Dieses Wechselmodell fordern Initiativen von Scheidungsvätern seit langem als Regelfall. »Paritätische Doppelresidenz« heißt es präzise, die Kinder haben ihr Zuhause nicht nur bei einem Elternteil. Die Väter übernehmen im Idealfall die Hälfte der Betreuungsaufgaben, dafür entfällt der Kindesunterhalt.

SPD-Politikerin Barley signalisiert mehr Offenheit für die Anliegen von Trennungsvätern als ihre Parteifreundin und Amtsvorgängerin Manuela Schwesig. Nicht nur, weil sie selbst gute Erfahrungen mit dem Arrangement »Eine Woche Papa, eine Woche Mama« gemacht hat. Sondern auch, weil immer mehr Studien und Befragungen die veränderten Wünsche bestätigen. Gerade erst zeigten Zahlen des Allensbach-Institutes, dass 51 Prozent von 605 repräsentativ ausg...
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Thomas Gesterkamp 31.07.2017 / Politik

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1058979.eine-woche-papa-eine-woche-mama.html



 

 


 

 

 

Umgangs- und Sorgerrechtsstreit Martin Sprinzl/AG Buxtehude; Suizid von Martin Sprinzl, geb. 31.10.1970, wh. gewesen 20359 Hamburg, Bernhard-Nocht-Straße 105


Betr.: Suizid unseres Sohnes Martin Sprinzl wegen der ... Richterin Dr. Hupka vom Amtsgericht Buxtehude hinsichtlich seiner Tochter S..., geb. ... .2008



Sehr geehrter Herr Dr. Aping und Leiter des Amtsgerichtes Buxtehude,

wir mußten fürchterliches Leid erfahren. Unser Sohn Martin Sprinzl beging Suizid durch Einatmen von Heliumgas und wurde am 29.5.17, in seiner 3-Zimmer-Wohnung in Hamburg tot von der Polizei nach dem Aufbrechen der Türe aufgefunden. Innerhalb der Wohnung hatte er sich in seinem Zimmer eingeschlossen. Neben ihm lagen auf seinem Bett 4 Abschiedsbriefe, in denen er sich verzweifelt wegen den ... der Richterin Dr. Hupka und der Justiz zeigte. Der nichtnatürliche Tod wurde vom Polizeipräsidium Hamburg, LKA 41, bearbeitet.

Zermürbt von den 5-jährigen Rechtsstreitigkeiten mit der Justiz und den unten geschildertenen ... der Richterin Dr. Hupka wählte er den Freitod. Er hatte extrem hohe Gerichts- und Rechtsanwaltskosten, allein 2014 ca. 16 000 EUR, während die Kindesmutter nach unserer und Martins Einschätzung ungerechtfertigt kostenlos die gerichtliche Verfahrensbeihilfe bekam. Ein Anruf genügte und ihre gerichtlich bezahlte Rechtsanwältin Scherzer verfaßte schon einen Schriftsatz. Wir wollen auch dagegen vorgehen und wollen vom AG Buxtehude den Weg genannt bekommen.

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Auf dem Bett lag noch das Gutachten v. 16.5.17 von Prof. Dr. Heubrock aus Bremen. Wir gehen davon aus, daß Martin am 25.5.17 (Vatertag) sich das Leben nahm.

Prof. Dr.Heubrock aus Bremen hatte als Gutachter u.a. die Unterlagen von der Klinik Buchholz des Jahres 2012 geprüft und einen von der Kindesmuttern angedeuteten sexuellen Mißbrauch seiner Tochter S.... durch Martin ausgeschlossen und ihn nach den ungerechtfertigten Unterstellungen der Kindesmutter N.... voll rehabilitiert.

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Das Az. des AG Buxteshude lautet wie folgt: NZS 8 F 98/16 UG.

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Weitere Personalien:
Wilhelm Sprinzl (Vater), Erster Kriminalhauptkommissar a.D., geb. 26.4.1946, wh. 73079 Süßen, Uferweg 38. Mobil-Telefon 015778367813, Festnetz 07162/6389-



MfG, Wilhelm Sprinzl

 

 

 


 

 

 

Trennungsfamilie

Unter einer Trennungsfamilie versteht man eine Familie bestehend aus Mutter, Vater und mindestens einem gemeinsamen Kind, deren Eltern nicht in einer Paarbeziehung und räumlich getrennt leben. Nach dieser Definition ist eine Triada, bestehend aus Mutter, Vater und mindestens einem gemeinsamen Kind, wo die Mutter und der Vater keine Paarbeziehung leben, gleichwohl aber in einer Wohnung leben, keine Trennungsfamilie.

Oder aber man definiert zwei verschiedene Formen von Trennungsfamilien

Typ 1: Unter einer Trennungsfamilie vom Typ 1 versteht man eine Familie bestehend aus Mutter, Vater und mindestens einem gemeinsamen Kind, deren Eltern nicht in einer Paarbeziehung und räumlich getrennt leben.

Typ 2: Unter einer Trennungsfamilie vom Typ 2 versteht man eine Familie bestehend aus Mutter, Vater und mindestens einem gemeinsamen Kind, deren Eltern nicht in einer Paarbeziehung aber räumlich zusammen leben.

 

Die sogenannten "Alleinerziehenden", ein Hätschelkind der staatsbürokratischen SPD und der Muttipartei Bündnis90/Die GrünInnen, sind zu ca. 80 % keine wirklich Alleinerziehenden, sondern Getrennterziehende. Somit ist das Geschwafel von den "Einelternfamilien" ein ideologiegeschuldeter Schwindel, protegiert von der staatsbürokratischen SPD und der Muttipartei Bündnis90/Die GrünInnen.

Aber auch im Bundesfamilienministerium hat man keinen Interesse den Statistikschwindel aufzuklären, sonst hätte man schon längst eine seriöse Untersuchung in Auftrag gegeben, wie viele echte Alleinerziehende es tatsächlich gibt. Das dies bis heute nicht geschehen ist, kann nicht verwundern, müsste doch nach einer solche Untersuchung das SPD und CDU geführte Bundesfamilienministerium eingestehen, dass es jahrelang mit falsche Zahlen gearbeitet hat, grad so wie in der DDR unter Wirtschaftslenker Günter Mittag die Wirtschaftsdaten von Staats wegen gefälscht wurden. Leider steht in der Bundesrepublik nur Wahlfälschung unter Strafandrohung, nicht aber Fälschungen, die sich das Bundesfamilienministerium zu eigen macht.

Wirklich Alleinerziehende gibt es vermutlich nur zu 20 % von der Zahl wie sie die staatsbürokratische SPD und der Muttipartei Bündnis90/Die GrünInnen verbreitet, frei nach dem Motto, glaub keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. Man könnte hier also auch von Fälscherparteien sprechen.

Echte Alleinerziehende sind davon wiederum nur diejenigen, wo ein Elternteil verstorben ist oder aus tatsächlichen Gründen nicht in der Lage ist, sich an der Betreuung und Erziehung der Kinder zu beteiligen, sei es dass dieser Elternteil im Gefängnis sitzt, im Ausland ohne ausreichende Reisemöglichkeit nach Deutschland oder in der Psychiatrie. Alle anderen Elternteile haben gemäß Artikel 6 Grundgesetz die Pflicht sich an der Pflege und Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. Wenn sie dies - aus welchen Gründen auch immer - nicht tun, ist der betreuende  Elternteil verpflichtet, im Interesse des Kindes den nichtbetreuenden Elternteil zur elterlichen Mitwirkung anzuhalten. Wenn dies auf freiwilligen Weg - auch mit Hilfe des Jugendamtes - nicht zu schaffen ist - muss das Familiengericht tätig werden, um Artikel 6 Grundgesetz durchzusetzen, soll dieser Artikel nicht nur eine hohle Phrase sein.

Väternotruf, 06.07.2017

 

 


 

 

 

22.06.2017, 14:33 Uhr


Umgang und Unterhalt für alle Trennungskinder klar regeln

Die Justizministerkonferenz hat sich heute in Deidesheim auf Initiative Sachsens dafür ausgesprochen, den gesetzlichen Regelungsbedarf für das so genannte „Wechselmodell“ zu prüfen. Bei diesem Modell hat das Kind nach der Trennung der Eltern seinen ständigen Aufenthalt nicht bei einem Elternteil, sondern beide Eltern teilen sich die Betreuung des Kindes.

Immer mehr Eltern wollen sich nach der Trennung nicht mehr in das klassische Rollenmodell einfügen, in dem das Kind bei der Mutter lebt und der Vater lediglich am Wochenende Umgang mit dem Kind hat.

Staatsminister Sebastian Gemkow: „Auch wenn mittlerweile eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs vorliegt, hat der Gesetzgeber für das Wechselmodell bisher keine eigenen, klaren Regelungen getroffen. Das wollen wir ändern: Sowohl die betroffenen Eltern als auch die Gerichte brauchen hier einheitliche, klare Vorgaben für eine Entscheidung, die für das Wohl des Kindes von zentraler Bedeutung ist. Wir müssen die Gesetze an die gesellschaftliche Realität anpassen.“

Die Justizministerinnen und Justizminister der Länder haben auch darauf hingewiesen, dass der Gesetzgeber sich nicht nur den Voraussetzungen für die Anordnung des Modells widmen sollte, sondern auch den unterhaltsrechtlichen Folgen.

Justizminister Sebastian Gemkow weiter: „Selbst wenn sich die Eltern darüber einig sind, dass das Kind abwechselnd bei ihnen leben soll, gibt es in einem weiteren Punkt oft Streit. Die Eltern können sich nämlich häufig nicht über die Unterhaltsansprüche einigen. Im Wechselmodell funktioniert das gesetzlich vorgesehene Prinzip nicht mehr, dass ein Elternteil zahlt und der andere betreut. So wie beide Elternteile abwechselnd betreuen, müssen nun auch beide zum Barunterhalt beitragen.“

Auch dafür müssen transparente gesetzliche Vorgaben gefunden werden, die zur Rechtssicherheit beitragen. Dazu gehören nach Auffassung der Justizministerkonferenz auch sozialrechtliche Regelungen.

Herausgeber
Sächsisches Staatsministerium der Justiz
Themen
Justiz
Kontakt
Pressesprecher Jörg Herold
Telefon +49 351 564 1511
Telefax +49 351 564 1669

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/211678)

 

 

 

Doppelresidenz (Wechselmodell) für Kinder soll gesetzlich geregelt werden

Auf Initiative Sachsens (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/211678) hat sich die Justizministerkonferenz am 22.06.2017 dafür ausgesprochen, dass die Doppelresidenz (http://www.doppelresidenz.org/) gesetzlich geregelt werden soll. Es brauche einheitliche klare Vorgaben und eine Anpassung der Gesetze an die gesellschaftliche Realität.

Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofes zur Doppelresidenz aus Februar 2017, dem Beschluss des FDP-Bundesparteitages, die Doppelresidenz als Leitmodell zu etablieren und der Verankerung eben dieses Zieles im NRW-Koalitionsvertrag von CDU und FDP ist dies nun ein weiterer wichtiger Schritt, um das Leben von Kindern getrennter Eltern in Deutschland endlich zeitgemäß zu regeln.

„Was uns bevor steht ist nicht weniger als ein lange überfällige, gesetzliche Anpassung an den gesellschaftlicher Wandel. Von alleinerziehend zu getrennterziehend, von „einer betreut, einer zahlt“ zu gemeinsamer Betreuungs- und finanzieller Verantwortung auch nach einer Trennung“ erklärt Markus Witt, Mitglied im Bundesvorstand des Vereins Väteraufbruch für Kinder e.V.. Dort setzt man sich seit fast 30 Jahren dafür ein, dass Mütter und Väter nach einer Trennung auf Augenhöhe gemeinsam für ihre Kinder sorgen können und dürfen.

„Bis heute ist eine gleichberechtigte Elternschaft nach einer Trennung rechtlich ausgeschlossen, die rechtlichen Hindernisse ein riesiges Problem. Die Weichenstellung der Justizministerkonferenz lässt hoffen, dass sich dies zumindest in der nächsten Legislaturperiode ändern wird“ so Witt weiter. Deutschland hat in dieser Hinsicht einen erheblichen Nachholbedarf gegenüber seinen europäischen Partnern und hat sich bisher nicht einmal bereit erklärt, entsprechende europäische Empfehlungen[1] umzusetzen. Aktuell befinden sich die Bundesparteien in der Programmfindungsphase. Es bleibt spannend, welche Parteien sich der Realität von Trennungsfamilien stellen und politische Initiativen fordern werden. Der Verein wird rechtzeitig vor der Bundestagswahl interessierten Eltern anhand seiner Wahlprüfsteine die Position der Parteien als Orientierungshilfe zur Verfügung stellen.

[1] So beispielsweise die einstimmig angenommene Resolution 2079(2015) der parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 2. Oktober 2015

https://www.vaeteraufbruch.de/index.php?id=42&tx_ttnews%5Btt_news%5D=17741&cHash=bc5c8f4f7bf395cfa1e35c212b94e7ee

 

 

 

 


 

 

 

 

Wutbürger

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In einem Essay unter dem Titel Die Mutbürger erwiderte Barbara Supp im Spiegel die Thesen Kurbjuweits. So demonstrierten „keine Egoisten“, sondern Menschen mit Bürgersinn. Es sei ein „Segen für die Demokratie“ und das Phänomen nicht neu: Bereits vor hundert Jahren gab es das „Kulturmuster friedliche Straßendemonstration“ wie im „Kampf gegen das Dreiklassenwahlrecht in Preußen“. In der aktuellen Krise der repräsentativen Demokratie helfe nur „frühe Bürgerbeteiligung, Volksentscheide“. Verändert habe sich, „dass die Mitte der Gesellschaft mit mehr Misstrauen betrachtet, wie ihre Regierungen regieren“, und dass sie „über Ursachen, Risiken und Nebenwirkungen von Beschlüssen“ informiert werden wollen, da „sie den politischen Sprachformeln nicht trauen“. Das sei die Erkenntnis, die sich von Stuttgart aus verbreiten würde.[21]

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Horst Dieter Schlosser, Germanist und Mitglied der Gesellschaft für deutsche Sprache sowie Initiator der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres“, bezeichnete den Begriff Wutbürger als „diffamierend“; dieser impliziere, dass die Triebfeder seines Handelns nichts als Wut sei, was das Engagement des Bürgers abwerte. Schließlich handele der Bürger wohlüberlegt, wenn er für seine Rechte einstehe und nicht aus blinder Wut heraus. „Erbost“ über die Wahl zum Wort des Jahres, so Jassien Kelm in der Süddeutschen Zeitung, hatte er den Begriff als Unwort des Jahres vorgeschlagen.[27]

https://de.wikipedia.org/wiki/Wutb%C3%BCrger

 

 


Kommentar Väternotruf:

Wir sehen das ganz entspannt, ein Wutbürger oder eine Wutbürgerin ist erst einmal ein Wutbürger oder eine Wutbürgerin, es gibt genug Gründe in unserer halbtotgelaufenen "Demokratie" wütend zu sein. Denken wir nur an die raubüberfallartige Abzocke durch die GEZ und das hinter ihr stehende Staatsfernsehen von ZDF und ARD, am Leben erhalten durch die staatstragenden Raubritterparteien, insbesondere SPD und CDU.

Wutbürger in die rechte Ecke zu schieben, ist ein typisches Verhalten der staatstragenden Eliten, die in Sorge um ihre Macht sind. Erich Honecker und Konsorten waren von genau dem gleichen Kaliber, als er angesichts der Tausenden über Ungarn in den Westen ausreisenden Bürger/innen meinte:

"Zügellos wird von Politikern und Medien der BRD eine stabsmäßig vorbereitete ,Heim-ins-Reich -Psychose geführt, um Menschen in die Irre zu führen und auf einen Weg in ein ungewisses Schicksal zu treiben. Das vorgegaukelte Bild vom Leben im Westen soll vergessen machen, was diese Menschen von der sozialistischen Gesellschaft bekommen haben und was sie nun aufgeben. Sie schaden sich selbst und verraten ihre Heimat. ( ) Bar jeder Verantwortung handelten Eltern auch gegenüber ihren Kindern, die im sozialistischen deutschen Staat wohlbehütet aufwuchsen und denen alle Bildungs- und Entfaltungsmöglichkeiten offenstanden. ( ) Sie alle haben durch ihr Verhalten die moralischen Werte mit Füßen getreten und sich selbst aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt. Man sollte ihnen deshalb keine Träne nachweinen."IN: NEUES DEUTSCHLAND. ANM.: AM 17.1 1990 SAGT JOACHIM HERRMANN, VERANTWORTLICH IM ZK FÜR AGITATION UND PROPAGANDA, VOR DEM UNTERSUCHUNGSAUSSCHUß AUS, DAß HONECKER DEN LETZTEN SATZ IN DEN IHM VORGELEGTEN KOMMENTAR HINEINREDIGIERT HAT.

http://www.berliner-zeitung.de/montag-und-dienstag--2--3--oktober-1989-honecker-weint-keine-traene-16260596

 

Dass die nichtverheirateten Väter in Großdeutschland allen Grund hatten und zum Teil immer noch haben, zum Wutbürger zu werden, darf nicht wundern, wenn man weiß wie die staatstragenden Blockparteien CDU, CSU, SPD und Grüne, aber auch die PDS-Die Linke, aber auch das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof diese nach Hundertausenden zählenden Menschen über Jahrzehnte ausgegrenzt haben. Eine Entschuldigung seitens der Bundesregierung und Entschädigungszahlungen sind bis heute nicht erfolgt. Hieran kann man sehen, das Moral nur eine Worthülse der vornehmlich an Machterhalt interessierten politischen Eliten ist.

21.06.2017

 

 

 


 

 


Über WutbürgerInnen und andere Merkwürdigkeiten

 



17.06.2017, 02:12 #3
Paradiescreme
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AW: An Juristen: was ist Vaeternotruf

sorry, ich lese gerade mehr auf der väernotruf-seite und ich komme nicht richtig drauf klar.
"Ex-Bundesjuxtizministerin Brigitte Vaterlos-Mutterwohl (von der väterfeindlichen Blockpartei SPD) beim gemeinsamen Feierabendschaukeln mit dem Ex-Präsidenten am väterfeindlichen Bundesverpassungsgericht Prof. Dr. Hans-Jürgen Papierstau (per CDU-Ticket nach Karls-Truhe gekommen) über die in der Vergangenheit arbeitsteilig - bundesungenierlich und bundesverpassungsrechtlich - betriebene sorgerechtliche Diskriminierung nichtverheirateter Väter und ihrer Kinder - frei nach dem Motto: Wer als Mann nicht heiratet und dennoch eine Frau schwängert, den bestraft die Bundesverzierung und das Bundesverpassungsgericht."
...
"Auf Grund gesellschaftlicher Vorurteile und staatlicher Diskriminierungen ist jedoch der Status von Vätern im Vergleich zu Müttern häufig bedeutend geringer und es bedarf es noch einiger Zeit auch dieser Internetseite bis der letzte unverschämte mütterparteiliche Beamte in Deutschland begriffen hat, dass Väter keine Menschen zweiter Klasse sind."

das MUSS doch ein scherz sein?!

Geändert von Paradiescreme (17.06.2017 um 02:17 Uhr)

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17.06.2017, 04:37 #4
durga
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AW: An Juristen: was ist Vaeternotruf

Selbst relativ stabile, intelligente und staatsnahe Personen mit einem für sie erträglichen Ergebnis im Sorgerechtsstreit in Aussicht können beider Thematik ziemlich (also fern von obigem) abgehen. Existentielle Beziehung und weitgehendes Ausgeliefertsein ist eine Kombination, die nicht angenehm ist. Kombiniere das mit einem Wutbürger und Deine Zitate wundern mich gar nicht...

How good, how bad does it need to get?
Ich jedenfalls trag jetzt immer einen Hut.


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17.06.2017, 12:52 #8
Ally Mc Beal
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AW: An Juristen: was ist Vaeternotruf

Zitat Zitat von jacksgirl Beitrag anzeigen
diese "väterrechtler" sind aber zu 99% deckmäntel für maskulisten. da gehts gar nicht um echte unterhaltsfragen, sondern wieder mal nur um männer-mimimi und "wir leben in einem matriachat" und "männer sind die wahren opfer!" in etwa so, wie "todesstrafe für kinderschänder" ein todsicheres erkennungsmerkmal dafür ist, dass man gerade einen nazi vor sich hat...
diese typen von väternotruf sind allerdings keine väterrechtler. sondern bescheuerte. das mit der todesstrafe für kinderschänder ist allerdings kein nazi-merkmal, sondern durchaus in allen kreisen der gesellschaft vertreten. was es nicht besser macht, klar.


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17.06.2017, 14:24 #15
Ally Mc Beal
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AW: An Juristen: was ist Vaeternotruf

ergänzend noch zu den bescheuerten von väternotruf: die richterinnen und richter, deren namen (und geburtsdatum mitunter) veröffentlicht werden, haben auch nicht mal zwingend was mit familienrecht zu schaffen. ich jedenfalls hab nie familienrecht gemacht.

http://www.bym.de/forum/meine-welt/491044-an-juristen-was-ist-vaeternotruf.html

 


 


 

 

 

Mario Flaschentraeger kämpft für Vaterrechte Ein Vater läuft 516 Kilometer, um seinen Sohn zu sehen

20.05.2017

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Mario Flaschentraeger (58 Jahre) vermisst seinen Sohn. Als er ihn zum letzten Mal sah, war der Junge elf Jahre alt. Jetzt hat der Sohn gerade seinen 16. Geburtstag gefeiert, ohne seinen Vater, in Stade. Flaschentraeger vermisst seinen Sohn so sehr, dass er am 8. Mai in seinem Haus in Sinntal-Mottgers seinen Rucksack gepackt und geschultert hat, die beiden Hunde Enzo und Toffee an die Leine nahm und einfach loslief. 516 Kilometer von Osthessen bis ins Niedersächsische Stade. Dort will er am kommenden Dienstag, zwei Tage vor Vatertag, beim Amtsgericht einen Antrag auf Aufhebung der bestehenden Entscheidungen hinsichtlich seines Umgangs- und Sorgerechtes einreichen.


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„Die meisten Väter geben irgendwann auf. Ich aber nicht“, sagt Flaschentraeger. 2000 Seiten hat er in fünf Jahren vollgeschrieben, hat den Richtern die Gesetze erklärt, 30 Richter beschäftigt, Absurditäten hergeleitet, den „Terror durch Gerichte“ dokumentiert, neun Aktenordner gefüllt. Und jetzt läuft er. Die Gesetze seien ja gar nicht schlecht, aber die Handhabung und Umsetzung, das sei das Problem. So ist es zum Beispiel dem anwesenden Elternteil, in diesem Fall der Mutter, untersagt, beim Kind das abwesende Elternteil, also hier den Vater, zu diskreditieren, also Schlechtes über ihn zu sagen, und das Kind dadurch dem abwesenden Elternteil zu entfremden.

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www.fnp.de/rhein-main/Ein-Vater-laeuft-516-Kilometer-um-seinen-Sohn-zu-sehen;art801,2634858



 


 

 

 



Heute Demo geplant Leipziger Vater protestiert gegen Familiengericht

28 Gerichtsverhandlungen hat er geführt. Es ging um das Sorgerecht für eine seiner drei Töchter, um Aufenthaltsbestimmungs- und Umgangsrecht. Es war ein erfolgloser Kampf. Heute will Steffen Raabe (55) vor dem Amtsgericht demonstrieren.

Mit Kreuz und Gedenktafel: Steffen Raabe will heute vor dem Amtsgericht protestieren. Er beklagt Missstände bei der Arbeit von Familiengericht und Jugendamt.

Artikel aktualisiert: 00:19 Uhr19.05.2017

Leipzig. 28 Gerichtsverhandlungen hat er geführt. Es ging um das Sorgerecht für eine seiner drei Töchter, um Aufenthaltsbestimmungs- und Umgangsrecht. Es war ein erfolgloser Kampf. Heute will Steffen Raabe (55) vor dem Amtsgericht demonstrieren. „Es wird scharfe Kritik geübt, gegenüber der Arbeitsweise des Familiengerichtes, des Jugendamts, der Verfahrenspfleger und Gutachter“, so der Leipziger.

Von 13 bis 18 Uhr will er in der Bernhard-Göring-Straße auf Missstände aufmerksam machen, die es seiner Ansicht nach bei der Arbeit der Familiengerichte und Jugendämter gibt. Dabei hat er ein großes Holzkreuz und eine Tafel mit einer Liste von Müttern und Vätern, „die sich in ihrer Verzweiflung selbst das Leben nahmen und dabei ihre eigenen kleinen Kinder gewaltsam mit in den Tod rissen“, so der Demo-Organisator. „Allein der Anblick dieser Tafel und der Gedanke, wie und warum diese Kinder sterben mussten, lässt es einem eiskalt den Rücken runter laufen.“

Er weiß, wovon er redet. Nach der Scheidung blieben zwei Töchter bei seiner Frau, eine zunächst bei ihm. Für sie wurde Raabe kurzzeitig das Sorgerecht zugesprochen. „Doch nach Beschwerde der zuständigen Verfahrenspflegerin wurde es mir in nächster Instanz wieder entzogen.“ Die Gründe dafür sind nicht ganz klar. Raabe empfindet sich als Opfer von Schwindel und Betrug. Es gab Tränen und gewaltsame Trennungen. Schließlich lebte das Kind dennoch bei ihm, so der Vater, der Aufenthalt sei von den Behörden aber nur geduldet gewesen. Die Folge: Raabe durfte nicht an Elternabenden teilnehmen, auch ärztliche Behandlungen für seine Tochter konnte er nicht veranlassen.

Aus Protest hat der gelernte Drechsler vor Jahren bereits einige aufsehenerregende Aktionen gestartet. Mal verteilte er bis zu einem Meter große Puppen im Stadtgebiet, die einen Brief, geschrieben von Raabes Tochter, bei sich hatten: „Ich möchte beim Papa wohnen.“ Ein anderes Mal stellte er acht schwarze Holz-Raben, jeweils einen Meter hoch und zwei Meter lang, im Stadtgebiet auf. An ihren Füßen waren Bowlingkugeln mit Handschellen befestigt (die LVZ berichtete).

Inzwischen sind seine Töchter, die zwischen 1988 und 1995 geboren wurden, erwachsen. „Ich bin sogar schon zweifacher Opa“, sagt Raabe stolz. „Wir sehen uns regelmäßig, wie eine ganz normale Familie.“ Warum dann noch die Demo? Zum einen hat Raabe hat mit Nachwirkungen seines jahrelangen Rechtsstreits zu kämpfen. „Außerdem bekomme ich über meine Webseite (www.sorgerechtsmissbrauch.de) aus ganz Deutschland Zuschriften von verzweifelten Eltern“, sagt er. Wie viel von denen zu seinem Protest heute vor dem Amtsgericht erscheinen, weiß er allerdings nicht. Doch selbst wenn er fast allein protestieren würde, sei das Anliegen dennoch wichtig. „Die richterliche Unabhängigkeit ist grundsätzlich etwas Gutes“, so der Leipziger Vater. „Wenn diese Unabhängigkeit aber zum Deckmantel für schlampige Arbeit und schludrige Qualität verkommt, muss man mehr als besorgt sein.“

Von Frank Döring

http://m.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipziger-Vater-protestiert-gegen-Familiengericht





 


 

 





7. Mai 2017
Köln
Beginn:
Landgericht
Luxemburger Str. 101
12:30 Uhr
Zentrale Kundgebung:
14 Uhr • Wallrafplatz
am WDR-Funkhaus


WORLDWIDE DAY OF GENITAL AUTONOMY
5 JAHRE „KÖLNER URTEIL”
An diesem Tag jährt sich die Verkündung des KÖLNER URTEILS zum fünften Mal. Dieses hatte 2012 auch Jungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung zugesprochen, indem es eine medizinisch nicht indizierte Vorhautentfernung („Beschneidung“) eines Jungen als eine strafbare Körperverletzung bewertete. Inzwischen ist der 7. Mai längst weltweit zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition geworden.

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Der eigentlich verharmlosende Begriff „Beschneidung“ steht bei Jungen für die Amputation („amputare“: ringsherum abschneiden) der Vorhaut, die den Verlust von durchschnittlich 50 % der gesamten Penishaut und des für sexuelle Empfindungen sensibelsten Teils mit sich bringt und die natürliche Physiologie des Penis sowie dessen Erscheinungsbild irreversibel verändert.
Am 7. Mai 2012 bewertete das Kölner Landgericht eine medizinisch nicht indizierte „Beschneidung“ an einem nicht einwilligungsfähigen Jungen als rechtswidrig.
Dies war nur folgerichtig, denn auch Kindern standen in Deutschland die Rechte auf körperliche Unversehrtheit und gewaltfreie Erziehung zu. Warum hätten diese Rechte gerade vor dem Intimbereich haltmachen sollen, und dann auch noch exklusiv nur vor dem von Jungen?


Der Deutsche Bundestag entschied am 12. Dezember 2012 als Reaktion auf das Kölner Urteil in einem Hauruckverfahren, dass Eltern aus jeglichem Grunde in eine „Beschneidung“ ihrer Söhne einwilligen können. Dies stellt einen Widerspruch zu sämtlichen übrigen gesetzlichen Schutzbestimmungen für Kinder und gleichzeitig einen mehrfachen Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention dar.

 

Zu dieser Veranstaltung rufen auf:
Attorneys for the rights of the child (Kalifornien, USA) ··Australasian Institute for Genital Autonomy – AIGA Inc. (Australien) ··Bay Area Intactivists (USA) ··beschneidungsforum.de – das Forum zum Thema Beschneidung (Deutschland) ··Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte BVKJ (Deutschland) ··Bundesarbeitsgemeinschaft Säkulare Grüne (Deutschland) ··Canadian Foreskin Awareness Project (Kanada) ··Children’s Health & Human Rights Partnership (Kanada) ··Deutsches Kinderbulletin – jedem Kind eine Chance / Politische Kindermedizin
(Deutschland) ··Doctors Opposing Circumcison (D.O.C.) – Physicians for Genital Integrity (Seattle, USA) ··Droit au corps (Frankreich) ··Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. – Eine Stimme für Betroffene
(Deutschland) ··Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse (Deutschland) ··Genital Autonomy (Großbritannien) ··Genital Autonomy America (USA) (ehemals NOCIRC) ··Giordano-Bruno-Stiftung (Deutschland) ··Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen e.V.
(Deutschland) ··(I)NTACT – Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen e.V.
(Deutschland) ··IBKA – Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten (Deutschland) ··Intact Africa (Afrika) ··Intact Denmark (Dänemark) ··Intact Kenya (Kenia) ··Intact Switzerland (Schweiz) ··Intaction (USA) ··intaktiv e.V. – eine Stimme für genitale Selbstbestimmung (Deutschland) ··„Just a snip“ (Dänemark) ··M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V. (Deutschland) ··Men Do Complain (Großbritannien) ··100 % Mensch – Liebe Recht Respekt (Deutschland) ··MOGiS e.V. – „Eine Stimme für Betroffene“ (Deutschland) ··NORM-UK / 15 Square (Großbritannien) ··Partei der Humanisten (Deutschland) ··Piratenpartei Deutschland ··pro familia Nordrhein-Westfalen (Deutschland) ··Pro Kinderrechte CH (Schweiz) ··Protect the Child (Israel) ··Schwules Netzwerk NRW e.V. (Deutschland) ··Sexpo (Finnland) ··TABU International e.V. – Gegen Genitalverstümmelung, für Frauen- und Kinderrechte
(Deutschland) ··TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. (Deutschland) ··Your Whole Baby (USA) ··Zentralrat der Ex-Muslime (Deutschland)

Vertiefende Informationen, Literaturtipps, Filme:
www.genitale-selbstbestimmung.de/info

 

 

Kommentar Väternotruf:

In Zeiten, wo die SPD populistisch die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz fordert und gleichzeitig der genitalen Verstümmelung von Jungen aus sogenannten "religiösen" Gründen das Wort redet, kann man erkennenn, wie es - nicht erst seit heute - um die SPD bestellt ist. Eine opportunistische und staatsbürokratische Vereinigung, die die Grundrechte von Kindern als Verhandlungsmasse für fragwürdige politische Deals benutzt. Und wenn sich dann noch Kanzlerkandidat Martin Schulz als vermeintlicher Retter der Armen und Rechtlosen generiert, grad so, als ob die SPD nicht seit Jahren in der Regierung ist, kann man nur noch müde abwinken und hoffen, dass es diese Dinosaurierpartei nicht mehr lange macht.



 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 15. März 2017 11:15
An: info@vaeternotruf.de
Betreff: Gutachterin Dr. Gianna Konrad

Guten Tag,

ich recherchiere derzeit den Fall eines Vaters, der seine beiden Töchter nach sieben Jahren alleinigem Sorgerecht an die Mütter geben musste. Die Gutachterin in dem Verfahren heisst Dr. Gianna Konrad aus Hamburg.

Der betreffende Vater, der sich an uns gewandt hat, schreibt, dass der Väternotruf vor dieser Gutachterin "warnt". Ist das richtig? Wenn ja, warum? Welche Erfahrungen hat der Väternotruf mit ihr gemacht?

Ich freue mich über Rückrmeldung unter dieser Email-adresse oder gerne telefonisch.

Besten Dank im voraus!

Mit freundlichen Grüßen

...

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Myriam Schönecker

SWR
Redaktion "..."

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Väternotruf [mailto:info@vaeternotruf.de]
Gesendet: Donnerstag, 16. März 2017 21:17
An: ...
Betreff: AW: Gutachterin Dr. Gianna Konrad



Hallo Frau ...,

da muss ich am Wochenende mal im Archiv nachgucken, wir haben so viele Informationen jedes Jahr zu verarbeiten, dass wir nicht immer sofort jeden Fall raussuchen können.

So weit zu sehen, handelt es sich aber wohl um einen Fall vor 2014.



Das Familiengericht hat in dem von Ihnen geschilderten Fall offenbar dem Vater das Sorgerecht entzogen, weil das angeblich dem Wohl des Kindes am besten dient.

Grad wie damals in der DDR, als man den Liedermacher Wolf Biermann ausgebürgt hatte, weil das dem Wohl der DDR am besten diente.

Damals hat man in der BRD protestiert, wenn heute, wie schon seit 1949 Tausenden Eltern das Sorgerecht entzogen wird, ohne dass eine Kindeswohlgefährdung besteht, guckt der Pfarrer Gauck in seine Bibel und nennt das Gottgegeben.

Daran erkennt man totalitäre Regime, dass die die Bürger ihrer Grundrechte, wie hier dem Vater das Sorgerecht, berauben und dass dann unverschämter Weise auch noch "Rechtsstaat" nennen.

Ich habe grad mal sechs Elternteile angeschrieben, bei der Gianna Konrad als Gutachterin beauftragt war. Vielleicht meldet sich der eine oder andere bei mir zurück und schildert seine Eindrücke.



Mit freundlichen Grüßen


Anton




Dr. Gianna Konrad

Diplom-Psychologin

44143 DortmundIm Jahr 2015 auch: Avernhoffstaße 3d, 22085 Hamburg

Beauftragung am Amtsgericht Gelsenkirchen, Amtsgericht Hamburg, Amtsgericht Mainz, Amtsgericht Schöneberg (ab , ..., 2008, ..., 2016)

Die Diplom-Psychologin Gianna Konrad wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

 

 

 

 


 

 

 

 


Kopftuchverbot für Richterinnen, Redeverbot für Unsinn von den GrünInnen?

Renate Künast von der Luftnummerpartei Bündnis 90/Die GrünInnen hat sich mal wieder eine Luftnummer spendiert. Nein, diesmal nicht den Veggietag mit Fleischverbot für alle nicht MuslimInnen, sondern mit ihrem Plädoyer für das Zurschaustellen von religiösen Bekenntnissen durch Richterinnen. So will uns Frau Künast weismachen:

"Das Kopftuch einer Richterin ist eine persönliche Glaubensbekundung, die durch die Religionsfreiheit geschützt ist. Es ist das Recht, seinen Glauben durch die Ausübung von Kleidungsvorschriften zu bekunden." - Deutsche Richterzeitung, 1/2017, S. 15

Na da kann man ja auch allen anderen RichterInnen erlauben mit Kruzifix um den Hals die Gerichtsverhandlung zu leiten. AtheistInnen können sich ein großes A auf die Richterrobe nähen und somit zur Schau stellen, dass sie nicht religiös sind, das fällt ja auch unter die Meinungsfreiheit.

Heterosexuelle nähen sich ein HE auf die Robe, Homosexuelle ein HO. Richter dürfen dann auch ihre Parteizugehörigkeit auf die Robe nähen: AFD, NPD oder auch Bündnis90/Die GrünInnen.

Au weia, das tut weh. Wollen wir hoffen, dass Frau Künast nicht wieder in den Bundestag gewählt wird, damit der Schmerz nicht noch länger andauert.
 

 

 

 


 

 

 


Auch uneheliches Kind darf erben


Gericht für Menschenrechte rügt deutsche Rechtsprechung.

STRASSBURG (AFP). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Deutschland abermals wegen der Ungleichbehandlung von unehelich geborenen Kindern im Erbrecht verurteilt. Das Straßburger Gericht rügte am Donnerstag die im deutschen Erbrecht verankerte Stichtagsregelung: Demnach haben uneheliche Kinder, die vor dem 1. Juli 1949 – und damit vor Inkrafttreten des Grundgesetzes – geboren wurden, keinen Anspruch auf das Erbe des Vaters. Diese Regelung sei diskriminierend und verletze außerdem das Grundrecht auf Schutz des Familienlebens, stellten die Richter einstimmig fest.

Geklagt hatte eine 1940 geborene Frau aus Bayreuth, die aufgrund der Stichtagsregelung vom Erbe ihres 2009 verstorbenen Vaters ausgeschlossen wurde. Die Klägerin ist die einzige Tochter des Mannes, der die Vaterschaft 1951 anerkannt hatte. Sie hatte engen Kontakt zu ihrem Vater. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter besuchte die Klägerin ihn und dessen Frau regelmäßig. Nach den Tod des Vaters machte die Tochter Anspruch auf ihr Erbe geltend. Sie zog in Deutschland durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht, das ihre Beschwerde für unzulässig erklärte. Der Straßburger Gerichtshof rügte den vollkommenen Ausschluss der Klägerin vom Erbe hingegen als "unverhältnismäßig".

10.02.2017

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/panorama/auch-uneheliches-kind-darf-erben--133391760.html


 

 


Kommentar Väternotruf:


Unter den Talaren, Muff von Tausend Jahren.

Schon wieder eine Ohrfeige aus Straßburg für das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, eines der letzten deutschen Bollwerke zur Verteidigung des Heiligen Sakraments der Ehe.

Die Ohrfeige hat man sich in Karlsruhe - wie schon einige andere davor - redlich verdient.

Alle aktuellen Entwicklungen beim Kindschaftsrecht sind beim Bundesverfassungsgericht nicht nur jahrzehntelang verschlafen worden, sondern, wie bei der sorgerechtlichen Diskriminierung nichtverheirateter Väter und ihrer Kinder dort jahrzehntelang abgesegnet worden. Hunderttausende von nichtverheirateten Vätern und ihre Kinder haben dadurch den Kontakt zueinander verloren.

Das Bundesverfassungsgericht noch immer ein konservatives Bollwerk gegen die Moderne, das kann auch gar nicht anders sein, denn wer an diesem Gericht landet, der hat vorher ein Parteiprüfungsverfahren bestanden, denn die im Bundestag vertretenen Parteien, egal ob CDU oder Grüne, senden natürlich nur Richter an dieses Gericht, die den Parteien auch genehm sind, also keine Richter mit innovativem Geist, sondern Richter, die sich den Parteiideologien, wenn schon nicht offen, dann aber doch versteckt subordinieren.



 

 

 


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