Väternotruf

2019


 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 20. April 2019 09:15
An: info@vaeternotruf.de
Betreff: Rente / Kindererziehungszeiten

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit grossem Interesse habe ich Ihren Web-Veroeffentlichung ueber "Muetterrente" ([1] gelesen.

Dabei geht es groesstenteils ueber moegliche Diskriminierung von Vaetern im Gesetz.

Haben Sie aber auch Erfahrungen mit moeglicher Diskriminierung bei der Anwendung der bestehenden Gesetze?

Mir ist in diesem Zusammenhang folgendes passiert:

Bei meinem aelteren Sohn (heute sechs) hatte ich mich waehrend der bei der Rente anrechenbaren ersten drei Jahre ueberwiegend gekuemmert. Schon waehrend der Mutterschutzfrist, als eine Erwerbstaetigkeit fuer sie nicht oder nur eingeschraenkt zulaessig gewesen waere, ist sie zu Vorbereitungsterminen fuer eine zukuenftige Erwerbstaetigkeit gefahren, und hat Zeit fuer ihr Studium benoetigt. Schon in dieser Zeit war ich oefter mit meinem Sohn allein. Wir hatten damals eine Milchpumpe angeschafft, so dass ich ihn auch in der ersten Zeit, als er nur Muttermilch bekommen sollte, ernaehren konnte.

Bei meinem juengeren Sohn (heute drei) ist es ausgeglichener. Aber auch bei ihm koennte man nicht behaupten, ich wuerde mich gar weniger kuemmern als die Mutter. Fuer mich war und ist es bei beiden Kindern wichtig, moeglichst viel schon von dieser ersten Lebenszeit mitzubekommen.

Wir haben daher bei der Rentenversicherung uebereinstimmend angegeben, dass die Erziehung des aelteren Kindes ueberwiegend durch mich erfolgte, und die des juengeren Kindes zu gleichen Teilen.

Die Rentenversicherung sieht es aber anders. Diese hat mir einen Teil der Zeiten wieder aberkannt. Waehrend der Mutterschutzfrist sei es nicht zu erwarten, dass sich der Vater ueberwiegend kuemmert. Fuer andere aberkannte Zeitintervalle fehlt eine Begruendung ganz.

Naeheres weiss ich wohl erst nach Studium der Veraltungsakte.

Mich interessiert aber, ob Ihnen aehnliche Erfahrungen vorliegen. Vielleicht ist ja eine Vernetzung moeglich mit anderen Betroffenen.

Beste Gruesse

... 

 


 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Väternotruf [mailto:info@vaeternotruf.de]
Gesendet: Montag, 21. April 2019 12:33
An: ...
Betreff: AW: Rente / Kindererziehungszeiten


Gegen eine Entscheidung der Rentenversicherung können sie Widerspruch einlegen. Wird der Widerspruch abgelehnt, können sie vor dem zuständigen Gericht, das ist dann wohl das Sozialgericht klagen.

Vermutlich muss in dieser Sache ein Präzedenzfall hoch zum Bundesverfassungsgericht geschaffen werden, da die etablierte Politik, insbesondere die beiden närrischen Antiväterparteien CDU und SPD die Väterdiskriminierung de facto zum heimlichen Parteiprogramm erhoben haben.


Anton

Väternotruf

www.vaeternotruf.de

 

 

 

 


 

 

 

 

Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV)

Der sogenannte "Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V." (VAMV), eine über die Jahre von der SPD mit dem Geld der Steuerzahler/innen künstlich aufgeblähte Organisation, die großspurig und wahrheitswidrig in einer Presseerklärung vom 11.03.2019 behauptet: 

"Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) vertritt seit 1967 die Interessen der heute 2,7 Millionen Alleinerziehenden. Der VAMV fordert die Anerkennung von Einelternfamilien als gleichberechtigte Lebensform und entsprechende gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Er tritt für eine verantwortungsvolle gemeinsame Elternschaft auch nach Trennung und Scheidung ein."

Wie der VAMV auf die Phantasiezahl von 2,7 Millionen Alleinerziehenden kommt, bleibt schleierhaft, Propagandaminister Josef Goebbels hätte sicher seine Freude an einer solchen abenteuerlicher Behauptung.

Die SPD, der politische Arm des VAMV, kommt allerdings nicht ganz umhin, die Realität wenigstens ein wenig anzuerkennen, sonst gibt es bald keinen Vater mehr, der diese Karnevalspartei für "alleinerziehende" Mütter wählt. Familienministerin Franziska Giffey (SPD) - bekannt für ihre abstrusen Ideen zu Fahrverboten für Väter - hat hoffentlich etwas mehr Durchblick als der VAMV, damit sich die SPD sich nicht völlig als Spaß- und Antiväterpartei etabliert und den Ast endgültig absägt, auf dem sie mit Mühe und Not grad noch so sitzt.

 

 

Kindesunterhalt: VAMV warnt vor Milchmädchenrechnungen
und fordert Solidarität nach Trennung!
Berlin, 11. März 2019. „Familienministerin Franziska Giffey will Trennungsväter beim Kindesunterhalt entlasten – für die Alleinerziehenden wird es wichtig sein, keine Milchmädchenrechnungen aufzumachen sondern faire Lösungen zu finden“, warnt Erika Biehn, Bundesvorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV). Knapp 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Mütter.

 

 

Starkes-Familien-Gesetz
für alle Alleinerziehenden verbessern!
Berlin, 11. März 2019. „Der Kinderzuschlag muss konsequent für alle Alleinerziehenden verbessert werden, unabhängig davon wie alt ihre Kinder sind, fordert Erika Biehn, Vorsitzende des Verbands alleiner-ziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) anlässlich der heutigen Anhörung zum „Starke-Familien-Gesetz“ im Bundestag. „Wir appellieren an die Abgeordneten des Bundestages, sich der Empfehlung des Bundesrates anzuschließen und den sogenannten 100-Euro-Deckel aus dem Starke-Familien-Gesetz zu streichen“, unterstreicht Biehn. Der Deckel benachteiligt in der Wirkung besonders Alleinerziehende mit älteren Kindern. ...

 

 

 

Statt 2,7 Millionen "Alleinerziehende" der der VAMV fabuliert, stellt ein Beitrag im Spiegel die Zahl von 1,5 Millionen fest und selbst diese Zahl ist mindestens doppelt so hoch als es sich in Wirklichkeit verhält: 

"Am 31. Dezember 2017 wurde Unterhaltsvorschuss an insgesamt 641.000 Kinder gezahlt (siehe Bundestagsdrucksache 19/4019). Deren empirische Verteilung ist durchaus interessant: Es leben ungefähr 1,5 Millionen alleinerziehende Personen in Deutschland (88 Prozent Frauen, zwölf Prozent Männer), davon ungefähr 60 Prozent (860.000) mit Kindern unter 18 Jahren. Von den alleinerziehenden Müttern haben 55 Prozent ein minderjähriges Kind, 34 Prozent zwei Kinder, elf Prozent drei oder mehr. Vier Prozent der Mütter sind verwitwet (neun Prozent der Männer). Daraus errechnet sich für 2017 überschlägig eine Zahl unterhaltsberechtigter Kinder von 800.000 (alle Zahlen aus Destatis: "Alleinerziehende in Deutschland 2017").

..."

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/unterhalt-wird-nicht-gezahlt-explosion-der-vaeterkriminalitaet-a-1255639.html

 

Ganz nebenbei bemerkt, werden mit dem Unterhaltsvorschuss auch gut verdienende Mütter von der SPD mit dem Geld der Steuerzahler/innen übergossen, wenn diese getrennt vom Vater des gemeinsamen Kindes leben. Lebt eine gut verdienende Mutter, so z.B. eine Lehrerin dagegen mit einem armen Vater zusammen (Künstler) dann gibt es für diese Familie kein zusätzliches Geld von der steuergelderveruntreuenden SPD und der merkwürdig farblos wirkenden CDU, die sich der Steuergeldervernichtungspartei SPD in Nibelungentreue angeschlossen hat und jegliches eigenes Profil zugunsten von Gerechtigkeit und Ehrlichkeit vermissen lässt. Gibst du mir, geb ich dir, die SPD gibt dafür ihre Stimme für die Erhöhung der Rüstungsausgaben, ein weiteres Steuerzahlergeldvernichtungsprogramm.

Wirklich arme und "alleinerziehende" Mütter haben von dem Unterhaltsvorschuss rein gar nichts, weil der mit der Sozialhilfe oder dem ALG II verrechnet wird, ein gigantisches Bürokratiegesetz, wie es nur die unfähige staatsbürokratische SPD hinkriegen kann.

 

 

 


 

 

 

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen uud Jugend (aber nicht für Männer, weil diese sind Dreckscheine, daher dürfen die im Ministeriumsnamen nicht erwähnt werden, man will sich ja nicht mit Dreckschweinen beschäftigen, dafür gibt es ja Gefängnisse, wohin die SPD am liebsten alle Männer einsperren würde, die nicht auf SPD-Linie sind)

 

Unterarbeitsgruppe: „Quantifizierung und Statistik“
„Kurzübersicht“ zur Vorlage in der
Arbeitsgruppe „SGB VIII: Mitreden-Mitgestalten“
2. Sitzung am 12. Februar 2019. Sitzung am 21. Januar

...

Im Jahr 2017 wurden Eltern bzw. Personensorgeberechtigten in Deutschland in 16.486 Fällen das Sorgerecht entweder ganz oder teilweise entzogen. Gegenüber dem Jahr 2016 ist die Zahl geringfügig um 682 (4 %) zurückgegangen. Seit 2013 variiert das Fallzahlen-volumen zwischen jährlich rund 15.000 und knapp 17.200.
In 6.209 dieser familiengerichtlichen Verfahren, die 2017 mit einem vollständigen oder teilweisen Sorgerechtsentzug endeten, waren die betroffenen Kinder unter 6 Jahre alt. Dies entspricht 38 % aller Verfahren. Bezogen auf die Gruppe der Gleichaltrigen in Deutschland lag 2017 die Quote von Sorgerechtsentzügen pro 10.000 der unter 6-Jährigen bei knapp 14 entsprechenden Maßnahmen (vgl. Amt-liche Kinder- und Jugendhilfestatistik - Pflegschaften, Vormundschaften, Beistand-schaften, Pflegeerlaubnis, Sorgerechtsentzug, Sorgeerklärungen).

 

Kommentar Väternotruf:

Angeblich gab es im Jahr 2017 16.486 Sorgerechtsentzüge. Das ist mal wieder so eine typische SPD-Lüge, grad wie das Märchen von den Millionen von Alleinerziehenden, natürlich in der Regal arme Mütter, die von gewissenlosen Vätern im Stich gelassen wurden, so die SPD-Lesart in Schwarz-Weiß, das einem schon Brechreize kommen, wenn man nur das Kürzel SPD liest.

Die Zahl der Sorgerechtsentzüge liegt leider viel höher als bei 16.486, denn die Sorgerechtsentzüge nach dem verfassungswidrigen §1671 BGB werden mal eben einach unterschlagen, Josef Goebbels hätte seine Freude an den SPD-Märchenerzählern.

 

 

 


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