Väternotruf informiert zum Thema

Arbeitsgericht Köln


 

 

Arbeitsgericht Köln

Pohligstraße 9

50969 Köln

 

 

Telefon: 0221 / 93653-0

Fax: 0221 / 93653-804

 

E-Mail: poststelle@arbg-koeln.nrw.de

Internet: http://www.arbg-koeln.nrw.de

 

 

Internetauftritt des Arbeitsgerichts Köln (01/2010)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden

 

 

Bundesland

Bundesarbeitsgericht - in Erfurt

 

 

 

Direktor am Arbeitsgericht Köln: Dr. Hans Jörg Gäntgen (Jg. 1961) - Richter am Arbeitsgericht Köln / Direktor am Arbeitsgericht Köln (ab , ..., 2010) - ab 01.11.2000 Direktor am Arbeitsgericht Siegburg

Stellvertretender Direktor am Arbeitsgericht Köln: 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beschäftigen am Arbeitsgericht Köln eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter:     

Cornelia Baldus (Jg. 1960) - Richterin am Arbeitsgericht Köln (ab 11.05.1992 , ..., 2002)

Dr. Margot Bock (Jg. 1949) - Richterin am Arbeitsgericht Köln (ab 12.07.1982, ..., 2002)

Bokelmann - Richter am Arbeitsgericht Köln / Vorsitzender der 2. Kammer (ab , ..., 2010)

Herbert Brüne (Jg. 1946) - Richter am Arbeitsgericht Köln (ab 02.01.1979, ..., 2002)

 

# Hans-Stephan Decker

# Barbara Dyrchs

# Dr. Christian Ehrich

# Dr. Ulrike Freifrau Schoultz von Ascherad

# Zilius Hildegard

# Dr. Jochen Kreitner

# Dr. Brigitta Liebscher

# Gabriele Meyer-Wopperer

# Annegret Pilartz

# Marlies Schmitz-DuMont

# Franz-Joachim Thür

# Ulrike von Ascheraden

# Dr. Kurt Wester

# Ralf Weyergraf

# Andrea Wilmers

 

 

Nicht mehr als Richter am Arbeitsgericht Köln tätig:

 

 

Rechtspfleger:

 

Rechtsanwälte: 

 

Gutachter:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Gerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 

 


 

 

Gerichtsurteil

Häufige Klobesuche sind kein Grund für Gehaltskürzungen

Mann auf der Toilette: "Eine Angestellte musste schriftlich Buch führen"

Wer öfter mal das stille Örtchen aufsuchen muss, darf nicht mit Gehaltskürzungen bestraft werden. Das entschied das Kölner Arbeitsgericht. Der Chef einer Anwaltskanzlei hatte protokollieren lassen, wie viele Minuten ein Angestellter auf der Toilette verbrachte und ihm 680 Euro weniger gezahlt.

Köln - Häufige Toilettenbesuche rechtfertigen keine Gehaltskürzung. Das hat das Arbeitsgericht Köln entschieden. In dem am Freitag veröffentlichten Fall (Aktenzeichen 6 Ca 3846/09) hatte der Inhaber einer Anwaltskanzlei festgestellt, dass einer seiner Anwälte vom 8. bis zum 26. Mai 2009 insgesamt 384 Minuten auf der Toilette verbracht hatte. Hierfür zog er ihm rund 680 Euro vom Gehalt ab.

Der Chef hatte minutiös protokollieren lassen, wie lange der Rechtsanwalt auf der Toilette war. "Eine Angestellte musste schriftlich darüber Buch führen", erläutert Richter Kurt Wester vom Arbeitsgericht Köln. Der Arbeitgeber rechnete die gemessene Zeit auf die gesamte Beschäftigungszeit hoch und kam so auf insgesamt 90 Stunden, die der Angestellte in den vergangenen Monaten zusätzlich zu den üblichen Pausen- und Toilettenzeiten gebraucht hatte.

Der Mann klagte dagegen. Er habe im Mai unverschuldet so lange auf der Toilette gesessen, weil er an Verdauungsstörungen gelitten habe, argumentierte er. Das Gericht gab ihm Recht. "Gut, wenn einer nun die Hälfte der Arbeitszeit auf der Toilette verbringt, dann gibt es irgendwo eine Grenze", erläuterte ein Gerichtssprecher. "Aber bei akuten Verdauungsproblemen kann man das nicht einfach so hochrechnen." Wo die Grenze zur Arbeitsverweigerung liegt, lasse sich nicht klar festlegen. Mittlerweile ist der Mann aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden.

22.01.2010

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,673545,00.html#ref=top

 

 


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