Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Landkreis Biberach

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Biberach

 

Landratsamt Biberach

Rollinstraße 9

88400 Biberach

 

Telefon: 07351 / 52-0

Fax: 07351 / 52-350

 

E-Mail: poststelle@biberach.de

Internet: www.biberach.de/landratsamt.html

 

 

Internetauftritt des Landkreis Biberach (08/2011)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

 

Der Landkreis Biberach ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er bildet zusammen mit dem Alb-Donau-Kreis und der kreisfreien Stadt Ulm den baden-württembergischen Teil der Region Donau-Iller im Regierungsbezirk Tübingen. Der Landkreis Biberach grenzt im Norden an den Landkreis Reutlingen und an den Alb-Donau-Kreis, im Osten an die bayerischen Landkreise Neu-Ulm und Unterallgäu sowie an die kreisfreie Stadt Memmingen, im Süden an den Landkreis Ravensburg und im Südwesten und Westen an den Landkreis Sigmaringen.

 

Bundesland Baden-Württemberg

Städte und Gemeinden:

(Einwohner am 31. Dezember 2007)

Städte

1. Bad Buchau (4.056)

2. Bad Schussenried (8.449)

3. Biberach an der Riß (32.137)

4. Laupheim (19.412)

5. Ochsenhausen (8.866)

6. Riedlingen (10.308)

 

Gemeinden

1. Achstetten (4.116)

2. Alleshausen (500)

3. Allmannsweiler (324)

4. Altheim (2.269)

5. Attenweiler (1.726)

6. Berkheim (2.675)

7. Betzenweiler (727)

8. Burgrieden (3.565)

9. Dettingen an der Iller (2.323)

10. Dürmentingen (2.579)

11. Dürnau (458)

12. Eberhardzell (4.102)

13. Erlenmoos (1.652)

14. Erolzheim (3.153)

15. Ertingen (5.534)

16. Gutenzell-Hürbel (1.832)

17. Hochdorf (2.141)

18. Ingoldingen (2.672)

19. Kanzach (475)

20. Kirchberg an der Iller (1.933)

21. Kirchdorf an der Iller (3.550)

22. Langenenslingen (3.600)

23. Maselheim (4.533)

24. Mietingen (4.040)

25. Mittelbiberach (3.930)

26. Moosburg (194)

27. Oggelshausen (953)

28. Rot an der Rot (4.363)

29. Schemmerhofen (7.651)

30. Schwendi (6.304)

31. Seekirch (286)

32. Steinhausen an der Rottum (1.947)

33. Tannheim (2.363)

34. Tiefenbach (499)

35. Ummendorf (4.373)

36. Unlingen (2.433)

37. Uttenweiler (3.608)

38. Wain (1.575)

39. Warthausen (4.903)

 

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Biberach

 

 

 

Jugendamt Biberach

Kreisjugendamt

Rollinstr. 9

88400 Biberach

Telefon: 07351 / 52-6233

E-Mail: jugendamt@biberach.de

Internet: http://www.biberach.de

 

Außenstelle Laupheim

Kapellenstr. 73

88471 Laupheim

 

 

Zuständige Amtsgerichte:

Amtsgericht Biberach/Riß

Amtsgericht Riedlingen

 

 

Väternotruf Biberach

August Mustermann

Musterstraße 1

88400 Biberach

Telefon: 07351 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Lucia Branz - Diplom Sozialarbeiterin (FH) / Kreisjugendamt Biberach / Außenstelle Laupheim (ab , ...., 2008)

Frau Klug - Jugendamt Landkreis Biberach (ab , ...., 2008)

Irmgard Hader - Jugendamt Landkreis Biberach (ab , ...., 2014) - 10.-12.09.2014: Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft.

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Biberach

überregionale Beratung

http://familienberatung-biberach.de

 

 

Familienberatung Ravensburg

überregionale Beratung

http://familienberatung-ravensburg.de 

 

 

Familienberatung Ulm

überregionale Beratung

http://familienberatung-ulm.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Diakonische Bezirksstelle

Wielandstr. 24 

88400 Biberach 

Telefon: 07351 / 1502-10

E-Mail: info@diakonie-biberach.de

Internet: http://www.biberach-kontakt.de

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Sozialberatung, Gruppenarbeit

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Kolpingstr. 43 

88400 Biberach

Telefon: 07351 / 5005-140

E-Mail: erziehungsberatung@caritas-biberach.de

Internet: http://www.caritas-biberach.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Familienberatung, Gruppenarbeit, Online-Ber.

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen

Kolpingstr. 43 

88400 Biberach

Telefon: 07351 / 13811

E-Mail: efl.biberach@web.de

Internet:

Träger: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Krisenintervention, Partnerberatung, Sexualberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen

 

 

Psychologische Familien- und Lebensberatung - Außensprechstunde von Biberach -

Grabenstr. 10 

88499 Riedlingen

Telefon: über 07351 / 5005-140

E-Mail: pfl-biberach@caritas-biberach.de

Internet: http://www.caritas-biberach.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Gruppenarbeit, online-Beratung.

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Landratsamt Biberach-Jugendamt

Rollinstr. 9

88400 Biberach

Telefon: 07351 / 52-6233

E-Mail: jugendamt@biberach.de

Internet: http://www.biberach.de

Träger:

Angebote: Familienberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Sozialberatung

 

 

Kreisjugendamt - Team Riedlingen Sozialer Dienst - Außenstelle -

 Zwiefalter Str. 56a

88499 Riedlingen

Telefon: über 07351 / 52-7623

E-Mail:

Internet: http://www.biberach.de

 Träger: Landkreis

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter; Beratung für Kinder und Jugendliche; Jugendberatung; Krisenintervention; Familienberatung; Sozialberatung;

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis Biberach

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Biberach

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Biberach

 

 

Deutscher Kinderschutzbund OV Biberach e.V.

Karpfengasse 9 

88400 Biberach

Telefon: 07351 / 76100

E-Mail: dksb-biberach@web.de

Internet:

Träger:

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung, Beratung alleinerziehender Mütter und Väter

 

 

 


 

 

 

Biberach

Boldt fordert mehr Initiativen für Jungen

BIBERACH (sz) Im voll besetzten Saal des Stadtteilhaus Gaisental hat Uli Boldt von der Universität Bielefeld im Rahmen der Reihe "Hey man!" erzählt, was "Jungs von heute wirklich brauchen - in der Schule und zu Hause", so der Titel seines Vortrags.

Passt das, was die Schulen bieten, zu Jungen? Und wie groß ist die Chance, dass Jungen in den ersten zehn Jahren auf einen männlichen Erzieher treffen? Uli Boldt, der einer Einladung der Evangelischen Familienbildungsstätte in Kooperation mit Montessori Pädagogik e.V. gefolgt war, stellte diese Fragen, nachdem er zuvor bereits auf die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen in den Bereichen schulische Leistungen und Verhaltensunterschiede eingegangen war.

Zehn Prozent der Jungen hätten keinen Schulabschluss; hat das Kind einen Migrationshintergrund sei es gar jeder fünfte, betonte Boldt. Mehr Mädchen als Jungen machen das Abitur - "Ist das ein Erfolg der Mädchenförderung in den vergangenen Jahren? Und wäre jetzt nicht eine spezielle Jungenpolitik vonnöten?"

Und Boldt zählte weiter auf: Bei Gewaltanwendung fallen Jungen stärker auf als Mädchen. Das Einhalten von Regeln wird von Jungen ungern akzeptiert. Jungs spielen oft Spiele, für die sie zu jung sind.

Zudem argumentierte der Redner, dass Jungen verschiedene Männerbilder persönlich erleben sollten. Die Väter hätten aber ein Vereinbarkeitsproblem, Beruf und Kindererziehung in Einklang zu bringen. Jungen bräuchten aber Unterstützung und dafür seien Männer notwendig. Würde man Erzieherinnen besser honorieren und Grundschullehrer nicht schlechter als Gymnasiallehrer bezahlen, wären beide Berufe für Männer attraktiver. Achtzig Prozent der Pädagogik-Studenten seien jedoch weiblich. Damit sei Erziehung traditionell weiblich geworden. "Das war nicht immer so", bemerkte Uli Boldt, selber Lehrer.

Der Begriff "Feminisierung der Schule" rühre einerseits aus dieser überwiegend weiblichen Erziehung, andererseits von wenig jungengerechter Literatur, Lernangeboten und Aktionsräumen, die dem Bewegungsdrang von Jungen entsprechen. Bei Turnunterricht oder Unterricht zu Verhütungsfragen sollten Jungen und Mädchen auch einmal getrennt werden. "Begegnen Sie Jungen nicht mit einem Defizitblick, fördern Sie ihre Stärken", empfahl Boldt den anwesenden Eltern und Lehrern.

Eltern seien aufgrund der Veränderungen im Erwerbsleben zu wenig präsent für ihre Söhne. Dies gelte es zu verändern. Kommunikationsfähigkeit, Feinmotorik-Training und Beziehungsarbeit für Jungen, gelte es genauso zu fördern wie Lese- und Vorlesebereitschaft, sagte Boldt. Es genüge nicht allein die reine Wissensvermittlung. In gutem Wechsel zwischen Aktion und Entspannung sollte der Unterricht erfolgen.

"Neue Wege für Jungen", praktiziert von Eltern, Erziehern und Lehrern ist übrigens ein vom Bundesministerium für Familie und dem Europäischen Sozialfonds gefördertes Projekt mit Servicebüro in Bielefeld.

BIBERACH (sz) Im voll besetzten Saal des Stadtteilhaus Gaisental hat Uli Boldt von der Universität Bielefeld im Rahmen der Reihe "Hey man!" erzählt, was "Jungs von heute wirklich brauchen - in der Schule und zu Hause", so der Titel seines Vortrags.

Passt das, was die Schulen bieten, zu Jungen? Und wie groß ist die Chance, dass Jungen in den ersten zehn Jahren auf einen männlichen Erzieher treffen? Uli Boldt, der einer Einladung der Evangelischen Familienbildungsstätte in Kooperation mit Montessori Pädagogik e.V. gefolgt war, stellte diese Fragen, nachdem er zuvor bereits auf die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen in den Bereichen schulische Leistungen und Verhaltensunterschiede eingegangen war.

Zehn Prozent der Jungen hätten keinen Schulabschluss; hat das Kind einen Migrationshintergrund sei es gar jeder fünfte, betonte Boldt. Mehr Mädchen als Jungen machen das Abitur - "Ist das ein Erfolg der Mädchenförderung in den vergangenen Jahren? Und wäre jetzt nicht eine spezielle Jungenpolitik vonnöten?"

Und Boldt zählte weiter auf: Bei Gewaltanwendung fallen Jungen stärker auf als Mädchen. Das Einhalten von Regeln wird von Jungen ungern akzeptiert. Jungs spielen oft Spiele, für die sie zu jung sind.

Zudem argumentierte der Redner, dass Jungen verschiedene Männerbilder persönlich erleben sollten. Die Väter hätten aber ein Vereinbarkeitsproblem, Beruf und Kindererziehung in Einklang zu bringen. Jungen bräuchten aber Unterstützung und dafür seien Männer notwendig. Würde man Erzieherinnen besser honorieren und Grundschullehrer nicht schlechter als Gymnasiallehrer bezahlen, wären beide Berufe für Männer attraktiver. Achtzig Prozent der Pädagogik-Studenten seien jedoch weiblich. Damit sei Erziehung traditionell weiblich geworden. "Das war nicht immer so", bemerkte Uli Boldt, selber Lehrer.

Der Begriff "Feminisierung der Schule" rühre einerseits aus dieser überwiegend weiblichen Erziehung, andererseits von wenig jungengerechter Literatur, Lernangeboten und Aktionsräumen, die dem Bewegungsdrang von Jungen entsprechen. Bei Turnunterricht oder Unterricht zu Verhütungsfragen sollten Jungen und Mädchen auch einmal getrennt werden. "Begegnen Sie Jungen nicht mit einem Defizitblick, fördern Sie ihre Stärken", empfahl Boldt den anwesenden Eltern und Lehrern.

Eltern seien aufgrund der Veränderungen im Erwerbsleben zu wenig präsent für ihre Söhne. Dies gelte es zu verändern. Kommunikationsfähigkeit, Feinmotorik-Training und Beziehungsarbeit für Jungen, gelte es genauso zu fördern wie Lese- und Vorlesebereitschaft, sagte Boldt. Es genüge nicht allein die reine Wissensvermittlung. In gutem Wechsel zwischen Aktion und Entspannung sollte der Unterricht erfolgen.

"Neue Wege für Jungen", praktiziert von Eltern, Erziehern und Lehrern ist übrigens ein vom Bundesministerium für Familie und dem Europäischen Sozialfonds gefördertes Projekt mit Servicebüro in Bielefeld.

(Erschienen: 28.10.2008)

http://www.szon.de/lokales/biberach/stadt/200810280368.html

 

 


 

 

Hey Man!

Welt-Männertag 2008

in Biberach

Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer

Männer und Gesundheit

Benachteiligung von Männern

Mutter und Sohn

Macho oder Softie

Veränderte Männer-Rollen heute

 

Unsere Gesellschaft verändert sich. Die Rolle der Frau-

en hat sich in den letzten 50 Jahren sehr gewandelt.

Gibt es einen entsprechenden Rollenwandel der

Männer? Das nachfolgend vorgestellte Programm will

dazu anregen.

Aus der Lokalen Agenda Biberach21 und deren Ar-

beitsgruppe „Gender“ heraus hat sich nach drei Ver-

anstaltungen zum Internationalen Frauentag nun die

Männerseite geregt. Der englische Begriff „gender“

meint das soziale Geschlecht. „Männer und Frauen

sind gleichberechtigt“ (Verfassung der BRD Art. 3,

Abs.2). Gender Mainstreaming resultiert aus dem Ams-

terdamer Vertrag und soll u. a. bei politischem Han-

deln die Lebenswirklichkeiten von Männern und Frau-

en einbeziehen. So gesehen darf es nicht als reines

Frauenförderprogramm verstanden und betrieben

werden.

Vorträge, Workshops und Diskussionsforen sprechen

junge und reifere Männer, Väter, Großväter sowie

Frauen, Mütter, Freundinnen und Partnerinnen an.

Ein spannendes Männerbildungs-, Rest-Ferien- und

Familienprogramm.

Der Welt-Männertag findet seit dem 3. November 2000

einmal jährlich statt. Er soll laut Aussage des Schirmher-

ren Michail Gorbatschow das Bewusstsein der Männer

im gesundheitlichen Bereich erweitern, da Männer

weltweit im Durchschnitt 6 Jahre eher sterben als Frau-

en. In’s Leben gerufen wurde der erste Welt-

Männertag von Andrologen der Universität Wien. Nun

wird dieser Tag erstmals in Biberach begangen.

Das Programm:

Do. 16.10. 20 Uhr Stadtteilhaus Gaisental

„Jungs stärken-starke Jungs“

Was Jungs von heute wirklich brauchen – in der Schule

und zuhause

Vortrag für Eltern und Pädagogen mit UIi Boldt, Autor

und Lehrer, Universität Bielefeld, Fakultät für Erzie-

hungswissenschaften

Der Zusammenhang, dass Jungen Probleme machen,

weil sie Probleme haben, wird zu selten im Schulalltag

thematisiert. Auch die Eltern, die Mütter und die Väter

stehen oftmals ratlos den Problemen ihrer Söhne ge-

genüber.

Die Situation von Jungen, pädagogische und organisa-

torische Ansätze zur Arbeit mit ihnen in der Schule und

Anregungen und Tipps für den Umgang mit den Söh-

nen im Elternhaus werden Inhalte des Vortrages sein.

Fördert man die Mädchen, muss man auch die Jungen

in den Blick nehmen. Ein „Mehr“ an Geschlechterge-

rechtigkeit ist nur dann zu erreichen, wenn sich die El-

tern und die Lehrkräfte mit den Mädchen und den

Jungen aktiv auseinandersetzen.

In Kooperation mit der Ev. Familienbildungsstätte, fbs

und deren Kooperationspartnern

Gebühr: € 4,--

Do. 30.10. 20 Uhr Martin-Luther-Gemeindehaus

Väter in der Arbeitsfalle, Vereinbarkeit von Beruf und

Familie aus männlicher Sicht

Vortrag Dr. Thomas Gesterkamp

Karriere mit Kind: Für immer mehr Männer wird dies

zum Thema - und zum Problem. Elterngeld, Papamo-

nate und Teilzeitangebote haben die Orientierung an

alten Rollenbildern bisher kaum verändert. Thomas

Gesterkamp beschreibt das Dilemma der neuen Väter

zwischen Laptop und Wickeltisch, zwischen Abteilungs-

leitung und Mathe-Nachhilfe.

Männer sollen ihre Familie finanziell versorgen, sich

aber auch im Haushalt engagieren und liebevoller Er-

zieher sein. Am besten, sie verdienen 10 000 Euro im

Monat und kommen trotzdem schon mittags heim.

Wie kann es Vätern gelingen, ein besseres Gleichge-

wicht von Partnerschaft, Familie und Beruf auszuloten?

Der Autor liefert Ideen und Anregungen für eine ge-

lungene männliche Balance zwischen Kind und Karrie-

re.

Die steigende weibliche Erwerbsbeteiligung ist der

wichtigste Wandel seit der Industrialisierung. Welch Rol-

lenverschiebung ergibt sich hieraus für Männer? De-

batten über die Zukunft von Erwerbsgesellschaft und

Sozialstaat werden bisher kaum unter “Gender”-

Aspekten geführt. Impulse in diese Richtung gingen

meist von der Frauenforschung aus. Thomas Gester-

kamp ist Journalist*, Politikwissenschaftler und Buchau-

tor. Er diskutiert die männliche Perspektive.

*Seine Bücher u.a.: "Hauptsache Arbeit?, “Gutesle-

ben.de,“ „Die Krise der Kerle“, “Die neuen Väter zwi-

schen Kind und Karriere“

Fr.31.10. 20 Uhr, MännerQuest, eine initiatische Reise

ins Herz des Mannes Volkshochschule, Raum 025

Vortrag Reinhold H. Schäfer

Reinhold Hermann Schäfer, Schauspieler, Regisseur,

Autor (u.a. MännerQuest, Die Reise ins Herz des Man-

nes, Wüstlinge, MännerQuest im Sinai, die Hechtzau-

berer) und Initiationsmentor/

Spezialcoach für Männer leitet

aus eigenen leid- und lustvollen

Erfahrungen Seine tief

verwurzelte Überzeugung ab,

dass sich der Weg ins eigene

Kraftvolle und dennoch

empfindsame Herz lohnt.

Er berichtet über seine Initiationsreisen mit Männern in

die Waldwildnis Nordschwedens und die Hochge-

birgswüste Sinai und stellt dabei auch das Konzept der

vier Grundmuster (Archetypen) des modernen Man-

nes dar. Vortrag 45 Minuten, anschließend Gespräch.

Nur für Männer ab 18 J.

Sa. 01.11. 10:30 Uhr, Stadtbücherei

Brauchen wir eine Jungen- und Männerpolitik?

Vortrag Dr. Bruno Köhler, Vorstand von MANNdat e.V.

- geschlechterpolitische Initiative

Längst schon gibt es Problem- und Benachteili- gungs-

bereiche von Jungen und Männern. Diese werden von

der bisherigen Gleichstellungspolitik

bislang kaum thematisiert. Einige davon will Dr. Bruno

Köhler vom Verein MANNdat e.V. vorstellen und erör-

tern, z.B.: Warum sind Jungen die Bildungs- und Ar-

beitsmarktverlierer und was könnte man dagegen

tun? Welche Krankenkassen nehmen Männergesund-

heit wichtig, welche nicht? Wo bleibt der Männerge-

sundheitsbericht? Warum gilt Deutschland als eines

der väterfeindlichsten Länder der EU und wo bekom-

men Väter Unterstützung? Wo gibt es Daten und Infos

zur Situation von Jungen und Männern in Deutsch-

land?

Freuen Sie sich auf einen interessanten Vortrag mit ei-

nigen überraschenden Erkenntnissen.

Beachten Sie auch die Männer-Medienausstellung

der Stadtbücherei!

 

Sa. 01.11. 14-18 Uhr, Rathaus 4.Stock Naturzyklischer-

Workshop „Wo stehe ich? Wohin gehe ich?

mit: Reinhold H. Schäfer

Inhaltliche Schwerpunkte sind Besinnung, Rückblick,

Ernte-Dank und Feier. Was ist dieses Jahr gelungen und

gewachsen, was nicht? Welche Früchte sind dieses

Jahr bei mir reif geworden, welche Äste vom Lebens-

baum abgebrochen? Wie sieht es mit meiner Scheune

aus, bevor der Winter kommt? Brauche ich Unterstüt-

zung oder kann ich etwas von meiner Fülle abgeben?

Welche männliche Kraft kann ich der Gemeinschaft

zur Verfühgung stellen?

Für maximal 20 Männer (ab 18 J.) besteht hier die

Möglichkeit, bei der Vertiefung des eigenen Mann-

seins voranzukommen und gemeinsame Verbunden-

heit unter Männern zu erleben. Für diesen naturzyk-

lisch-initiatisch orientierten Workshop ist eine schriftli-

che Anmeldung per email ab 01.09. bis zum 17.10.08

bei Ulrich Maucher, Stadtverwaltung Biberach, erfor-

derlich. Der Referent wird Ihnen darauf hin per email

mitteilen, was Sie mitbringen sollten!

Nur für Männer ab 18 Jahren!

Mi. 5.11. 20 Uhr Parkhotel Jordanbad Mit Motor und

Karosse regelmäßig zum TÜV! – Und mit Herz, Prostata,

Leber, Darm? Vortrag zum Männerthema Nr. 1vom

Männerarzt Dr.Werner Bader, Bad Waldsee

Herzinfarkt, Lungenkrebs, Prostata, falsche Ernährung,

mangelnde oder übertriebene Bewegung, Stress, die

Einstellung zum eigenen Körper u. v .a. Faktoren sind

verantwortlich, dass wir Männer weniger alt werden

und in fast allen Krankheitsformen weit mehr betroffen

sind als Frauen. Auf humorige Weise schildert Dr. Bader

wie ernst wir manche Signale nehmen sollten. Lebens-

lust erhalten und Früh-Umkehrchancen aus internisti-

scher ganzheitlicher Sicht nutzen. Prävention und Be-

handlung nachlassender Manneskraft; was hat Impo-

tenz mit Herzinfarkt zu tun? Wertvolle Infos für Mann

und Frau!

Do. 06.11., 20 Uhr Stadtbücherei

Mutter-Sohn, Macho oder Softie, oder was?

Vortrag Markus Hofer, Buchautor, (u.a. „Kinder brau-

chen Väter, Franz für Männer)“ Leiter des Männerbüros

Vorarlberg

Souverän sind sie beide nicht – weder der Macho

noch der Softi. Das sind zwei Sorten von Muttersöhnen,

die von den Frauen im Grunde abhängig sind und sie

deshalb anhimmeln bzw. abwerten. Eine gute Loslö-

sung von der Mutter ist die Voraussetzung für ein sou-

veränes Mannsein und erst dann können Männer eine

Frau als ebenbürtige Partnerin annehmen.

Die Dynamik der Mutter-Sohn-Beziehung und ihrer Lö-

sungen soll an Hand einer symbolischen Aufstellung

verdeutlicht werden.

In den Tagen von „Hey Man!“ wird in der Stadtbüche-

rei eine Ausstellung von Männerbüchern gezeigt

????

Medien-Ausstellung zu „Hey-Man!“-Themen in der

Bibliothek/Mediothek im Kreis-Berufsschulzentrum BC

Öffnungszeiten: Mo: 8 – 14 Uhr, Di, Do 8 – 19 Uhr,

Mi 8 – 13 Uhr, Fr 10 – 13 Uhr

Interessieren Sie sich für die Teilnahme an einer Män-

nergruppe? Dann rufen Sie bitte die Ev. Familienbi-

dungsstätte, Tel. 07351-75688 oder Matthias Müller,

Gesprächsleiter Männergruppen und Initiator von

„Hey Man“, Tel. 07351-421190 an.

Organisation:

Lokale Agenda Biberach 21, AG „Gender“

In Kooperation mit: Aktionsbündnis Familie,

Regional-Arbeitskreis Gesundheitserziehung RAG,

Stadtbücherei, FBS, Katholisches Bildungswerk,

Volkshochschule, Caritas

Weitere Infos/Fragen:

Stadtverwaltung Biberach

Ulrich Maucher, Tel. 07351/ 51-496

E-Mail: UMaucher@Biberach-Riss.de

 

Dies ist die HTML-Version der Datei http://www.drs.de/fileadmin/HAXI/FB-Maenner/Biberach_Weltmaennertag_flyer.pdf.

 

 

 


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