Mutter - Sohn


 

 

 

 

Hänschen Klein

 

1. Hänschen Klein geht allein in die weite Welt hinein,

Stock und Hut stehn ihm gut,

ist ganz wohlgemut

Aber Mutter weinet sehr, hat ja nun kein Hänschen mehr.

"Wünsch Dir Glück" sagt ihr Blick, "Kehr nur bald zurück!"

 

2. Sieben Jahr, trüb und klar,

Hänschen in der Fremde war, da besinnt sich das Kind,

eilet heim geschwind.

Doch nun ist´s kein Hänschen mehr,

nein, ein großer Hans ist er.

Braun gebrannt Stirn und Hand. Wird er wohl erkannt?

 

3. Eins, zwei, drei gehen vorbei,

wissen nicht, wer das wohl sei.

Schwester spricht: "Welch Gesicht?"

Kennt den Bruder nicht.

Doch da kommt sein Mütterlein.

Schaut ihm kaum in‘s Aug hinein,

spricht sie schon: "Hans, mein Sohn!

Grüß dich Gott, mein Sohn!"

 

Worte und Weise: volkstümlich

Quelle: unbekannt

 

 

 

 

Während die obige Fassung eine gereifte Beziehung zwischen Mutter und Sohn wiederspiegelt, wiederspiegelt die letzte Strophe der folgenden Version neuzeitlicher Art eine typische Muttersohnproblematik wieder:

 

Lieb Mama, ich bin da

sagt das Hänschen, hopsasa

glaube mir, ich bleib hier

geh nicht fort von hier.

 

 

 


 

 

Wenn Mutti mit dem Sohn ...

Bankräuber-Duo geschnappt

Räuberisches Familienunternehmen: Spezialkräfte der Polizei haben im lothringischen Ort Château-Voué eine 48 Jahre alte Bankräuberin verhaftet. Außerdem nahmen sie den 18-jährigen Sohn der Frau fest, der bei zwei Überfällen das Fluchtauto gefahren haben soll. Der Zugriff sei bereits am vergangenen Mittwoch erfolgt, teilten die Ermittler mit.

 

Die Frau habe inzwischen gestanden, vier Banküberfälle im Saarland und einen in Lothringen begangen zu haben. Deutsche und französische Polizeibeamte hatten gemeinsam die Ermittlungen geführt. Die Frau soll bei ihren Überfällen mehrere tausend Euro erbeutet haben.

http://www.n-tv.de/896067.html

 

Freitag, 21. Dezember 2007

 

 


 

 

 

Polizei findet gesuchten Ex-Richter nachts bei seiner Mutter

Donnerstag, 26. März 2009

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag in Neuss bei Düsseldorf einen per Haftbefehl gesuchten ehemaligen Richter bei seiner Mutter aufgespürt. Der 57-jährige Jurist war wegen gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden und zum Haftantritt nicht erschienen. Daraufhin wurde er per Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben. Zuvor hatte der Bundesgerichtshof die Revision des Juristen gegen das Urteil abgelehnt.

Der 57-Jährige hatte mit einem kiloschweren Stein in einer Boutique in Neuss auf den Kopf seiner Ex-Frau eingeschlagen. Sie arbeitete dort als Verkäuferin. Drei Passanten hatten die Tat durch das Schaufenster beobachtet. Sie rannten in den Laden und hielten den 57-Jährigen fest. Das Opfer kam mit leichten Verletzungen am Kopf davon. Die Staatsanwaltschaft hatte sogar viereinhalb Jahre Haft wegen versuchten Totschlags gefordert.

Der inzwischen ins Gefängnis gebrachte Jurist war rund 20 Jahre lang Richter am Duisburger Amtsgericht und arbeitete zuletzt als Rechtsanwalt. Seine Ex-Frau hatte ausgesagt, der Mann habe sie nach der Scheidung immer wieder belästigt und bedroht. Beim Neusser Amtsgericht hatte sie bereits mehrere Einstweilige Verfügungen gegen ihren Ex-Mann erwirkt.

http://www.justiz.nrw.de/Presse/dpa_ticker/DPA_26037/index.php

 

 

 

 

Ex-Richter wegen versuchten Totschlags angeklagt

Düsseldorf/Neuss (ddp-nrw). Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage wegen versuchten Totschlags gegen einen ehemaligen Richter erhoben. Der Jurist soll im September versucht haben, seine Ex-Frau an ihrem Arbeitsplatz in einem Modegeschäft in der Neusser Innenstadt zu töten. Jetzt drohen dem 55-Jährigen bis zu 15 Jahre Haft.

Laut Anklage war der Mann mit einem Stein in das Modegeschäft gestürmt und hatte seine Frau attackiert. Drei Passanten hatten den Angriff beobachtet und den Mann überwältigt. Neben dem Stein hatte er nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch ein langes Küchenmesser in der Tasche. Der Polizei soll er später erklärt habe, das Tatwerkzeug sei «ein Stein der Liebe» gewesen. Er habe ihn gemeinsam mit seiner Ex-Frau aus einem Urlaub in Südfrankreich mitgebracht.

Der Angeklagte hatte nach seinem Jura-Studium lange Jahre als Amtsrichter in Duisburg gearbeitet, dann war er dort aus dem Dienst entlassen worden. Anschließend hatte er als Rechtsanwalt in Neuss gearbeitet. An die Tat will er sich nicht erinnern können. Bei der Polizei gab er an, am Tattag zwölf Flaschen Bier getrunken zu haben.

Die Frau wurde bei dem Angriff verletzt. Sie soll vor Gericht als Zeugin aussagen. Der Prozess gegen den Ex-Richter soll spätestens im Februar beginnen.

23.12.2007 SR

http://www.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=85596

 

 

 


 

 

 

 

"Mütter und Söhne

Wege zu einem entspannten Miteinander"

 

 

Brigitte und Kai Biermann

 

Ch. Links Verlag

März 2003

ISBN 3-86153-291-3

 

www.linksverlag.de

 

 

 


 

 

Ein interessanter und sehenswerter Beitrag zur Mutter-Sohn Thematik ist der relativ unbekannte Film von Steven Spielberg:

 

A. I. - Künstliche Intelligenz

Regie: Steven Spielberg 

USA 2001

 

Eine Mutter-Sohn Beziehung existiert zwischen jeder Mutter und ihrem Sohn und zwischen jedem Sohn und seiner Mutter. Eine solche Beziehung ist nicht gleichbedeutend mit einer Muttersohnbeziehung, in der die beiden als symbiotisch verstrickt agieren.

 

 

Inhalt:  

Professor Hobby entwickelt einen Kind-Roboter, der Gefühle für seine Pflegemutter entwickelt. Der Pflegevater bleibt eigentümlich blass in der filmischen Darstellung.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

"Junge komm bald wieder..."

Über Mütter und Söhne!

 

Deutschlandfunk DLF 26.10.2001 Beginn 23.05 - 02.00

Mit Frau Vinken, Herr Koschorke, Prof. Dr. Gerhard Amendt

Wiederholung am 27.10.2001 DRB

siehe auch unter www.dradio.de

 Lange Nacht, Vorschau

 

 

 


 

 

"Wie Mütter ihre Söhne sehen"

Wir möchten darauf hinweisen, dass das Buch von Herrn Amendt "Wie Mütter ihre Söhne sehen" nicht vergriffen ist und direkt über das Institut für Geschlechter- und Generationenforschung (IGG) bezogen werden kann.

Gerhard Amendt, Vatersehnsucht, Bremen 1999, 310 Seiten, EUR 25,--, ISBN

3-88722-452-3

So bestellen Sie:

Durch Überweisung an Sparkasse Bremen,

Konto 1272 4076, BLZ 29050101 (Verwendungszweck: IGG)

oder mit Verrechnungsscheck an:

IGG - Institut für Geschlechter- und Generationenforschung, Postfach 33 04

40, Grazer Straße 2, D - 28334 Bremen

Telefon: (0049) 0421-218-2131 Fax: (0049) 0421-218-9021

 

Bitte geben Sie immer Ihre vollständige Versandanschrift an.

Weitere Literatur aus der Schriftenreihe des Instituts sind auf unserer

Homepage www.igg.uni-bremen.de aufgeführt.

 

 

10.04.2002

 

 

 

 


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