Titelmissbrauch


 

 

 

 

Strafgesetzbuch 

§ 132a Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen

(1) Wer unbefugt

 

1.

    inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt,

2.

    die Berufsbezeichnung Arzt, Zahnarzt, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychotherapeut, Tierarzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Patentanwalt, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater oder Steuerbevollmächtigter führt,

3.

    die Bezeichnung öffentlich bestellter Sachverständiger führt oder

4.

    inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt,

 

wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Den in Absatz 1 genannten Bezeichnungen, akademischen Graden, Titeln, Würden, Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Amtsbezeichnungen, Titel, Würden, Amtskleidungen und Amtsabzeichen der Kirchen und anderen Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts.

(4) Gegenstände, auf die sich eine Straftat nach Absatz 1 Nr. 4, allein oder in Verbindung mit Absatz 2 oder 3, bezieht, können eingezogen werden.

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__132a.html

 

 

 


 

 

Umgangsbetreuerin vor Gericht Angeklagte bleibt Prozess fern  

Zum Beginn eines Prozesses ist es im Münchner Amtsgericht zu einem kleinen Tumult gekommen. Alle Beteiligten waren erschienen - bis auf die Angeklagte. Das Verfahren musste verschoben werden.  

Stand: 12.11.2014  

Amtsgericht: Vorwürfe gegen Umgangsbetreuerin  

Verdacht auf versuchte Erpressung und Missbrauch von Titeln - vor dem Münchner Amtsgericht hätte sich eigentlich eine Umgangsbetreuerin verantworten sollen. Elternteile, die ihre Kinder teils seit Jahren nicht gesehen haben, hatten sie angezeigt.  

Der Umgangsbetreuerin wird unter anderem vorgeworfen, sie habe sich jahrelang fälschlicherweise als Diplom-Psychologin ausgegeben, obwohl sie nur eine Ausbildung zur Heilpraktikerin absolviert habe. Trotzdem seien ihre Aussagen in gerichtliche Gutachten eingeflossen.

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http://www.br.de/nachrichten/sorge-recht-streit-100.html

 

 

 

 


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