Väter die töten


 

 

 

 

Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - nur nicht für Männer

Wenn man die Fälle verfolgt, in denen Väter ihre Kinder und oft auch sich selbst töten, kann man sich nur über den männerverachtenden Zynismus wundern, der seit Jahren im sogenannten Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gepflegt wird. Männer sind es diesem Ministerium nicht wert, neben der Familie, den Senioren, den Frauen und der Jugend als gleichberechtigte Zielgruppe benannt zu werden. 

Bestenfalls macht man im Bundesministerium für "Frauen und das ganze andere Gedöns" - Zitat Gerhard Schröder - unter der Wischi-Waschi-Überschrift "Gleichstellungspolitik" ein paar salbungsvolle oder gehässige Worte über Männer. Das war es dann schon. 

Der nächste durchgeknallte und tötende Vater wird nicht lange auf sich warten lassen. Im Hause van der Leyen wird man dann wohl nichts zu sagen wissen, außer "Für Männer sind wir nicht zuständig". 

Väternotruf, 05.07.2008

 

 

 

Sogenanntes "Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend"

 

 

Sitz:

Glinkastraße 24

10117 Berlin

Telefon: 03018/ 555 - 0

Telefax: 03018/ 555 - 4400

E-Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de

Internet. www.bmfsfj.de

 

 

 


 

 

 

10.03.2013, 11:00 Uhr

Vater tötet beiden Töchter und wirft sich dann vor ICE

Ein 33-jähriger Familienvater aus Nordrhein-Westfalen hat in der Nacht zum Sonntag seine beiden Töchter und anschließend sich selbst getötet.

Der Mann warf sich kurz nach Mitternacht am Bahnhof Leverkusen-Opladen vor einen durchfahrenden ICE, wie die Polizei in Köln mitteilte.

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http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/17223898-vater-toetet-toechter-wirft-ice.html#.A1000311

 

 


 

 

 

23.02.2013, 20:36 Uhr

Vater soll vor Geisterfahrt seine Kinder getötet haben

Köln/Erftstadt (dpa) - In Familienvater in Erftstadt in der Nähe von Köln soll seine beiden Kinder mit einem Hammer erschlagen haben, bevor er einen Unfall als Geisterfahrer provozierte und selbst starb.

Die Polizei bestätigte am Samstag eine WDR-Meldung, dass der 42 Jahre alte Mann seine Töchter (2 und 4 Jahre alt) mit einem Hammer getötet hatte. Die Ermittler fanden das Werkzeug im Haus der Familie und identifizierten es als Tatwaffe.

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http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/17163070-geisterfahrer-a-61-toechter-getoetet.html#.A1000145

 

 


 

 

18.02.2013

Familientragödie im Norden

Bei einem Familiendrama starben am Sonntag in Schleswig-Flensburg ein Mann und dessen fünf Jahre alter Sohn. Die Ehefrau fand die beiden Toten in ihrem Haus.

http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/17143840-tote-familientragoedie-norden.html

 

 

Kommentar Väternotruf:

Der Vater hatte offenbar zuerst den Sohn und dann sich getötet. Die Tat geschah in Hürup, einem kleinen Nest in der Nähe von Flensburg, da wo die Welt noch in Ordnung ist, wie man an Hand des Internetauftritts des Landkreises Schleswig-Flensburg überzeugend sehen kann und wo Landrat Dr. Wolfgang Buschmann sich darum sorgt, dass sich alle Bürger rundum wohl wohlfühlen. Manchmal geht`s halt schief, aber daran ist niemals jemand schuld, schuld sind immer nur die anderen.

http://www.schleswig-flensburg.de/index.phtml?mNavID=146.210&sNavID=146.210&La=1

 

 

 

 


 

 

 

Tragischer Vorfall auf der Brohltalbrücke:

Zu einem tragischen Ereignis kam es am Sonntag, den 05.02.2012, gegen 11:00 Uhr, auf der Bundesautobahn A 61 in Höhe der Brohltalbrücke, Gemarkung Niederzissen.

Ein 34-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen fuhr mit seiner 4-jährigen Tochter in seinem Pkw zur Brohltalbrücke. Nach derzeitigem Erkenntnisstand sprang er dort zusammen mit dem Kind in suizidaler Absicht von der Brücke in die Tiefe.

Beide Personen konnten durch die Einsatzkräfte nur noch tot geborgen werden.

Weitere Hintergründe sind zurzeit nicht bekannt.

Aus Gründen der Pietät (Opfer- und Familienschutz) wird das Polizeipräsidium Koblenz heute von weiterer Berichterstattung absehen.

Vor diesem Hintergrund bitten wir die Medien von weiteren Anfragen Abstand zu nehmen.

 

 

Polizeipräsidium Koblenz

Moselring 10/12

56068 Koblenz

Telefon: 0261/103-1

 

http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/98e/presse.jsp?uMen=6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&page=1&pagesize=10&sel_uCon=e3d503d3-0e91-4531-c5ec-3f110b42f27b

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Ein Mord, ist ein Mord, ist ein Mord. Das gilt für Väter wie für Mütter. Jede Mutter und jeder Vater, die das eigene Kind umbringen sind Mörder. Daran ändert auch nichts die Rechtsprechung der Gerichte, die für manche Väter und Mütter (so etwa die mordende Mutter aus Darry in Schleswig-Holstein, Schuldunfähigkeit attestieren. Mit "Schuldunfähigkeit" macht man aus mordenden Eltern, Kranke. Das hätte sich auch die NS-Funktionäre gewünscht, die nach 1945 in Nürnberg zum Tode verurteilt wurden. Eine Gesellschaft voller Kranker und niemand ist verantwortlich.

 

 

 


 

Mann tötet seine vierjährige Tochter und sich selbst

02.09.2010, 18:31 Uhr

Familiendrama in Nordhessen: In dem Auto hatte es eine Explosion gegeben (Foto: dpa)

Bei einem Familiendrama in der Nähe von Kassel hat ein Vater offenbar erst seine vierjährige Tochter und dann sich selbst umgebracht. Sein ein Jahr alter Sohn wurde schwer verletzt und schwebt in Lebensgefahr, teilte die Polizei in Kassel mit.

Ein Mann hatte die zwei Leichen und den Jungen gegen 7 Uhr bei Trendelburg-Eberschütz entdeckt. Der Vater saß am Steuer des zerstörten Kombis, die beiden Kinder lagen im Kofferraum. Das Auto stand auf freier Fläche am Rand eines geteerten Weges, einige hundert Meter von Eberschütz entfernt.

Mädchen ertränkt

Laut Obduktion ist das Mädchen gewaltsam ertränkt worden. Die Ermittler vermuten, dass der 52 Jahre alte Mann vor seinem Selbstmord versucht hat, seine beiden Kinder in dem nahen Fluss Diemel zu ertränken. Der Einjährige überlebte schwer unterkühlt. Nach der Tatrekonstruktion hat der Mann die Kinder wieder aus dem Fluss geholt, sie in den Kofferraum gelegt und anschließend gegen 1 Uhr einen Sprengsatz gezündet.

Die Detonation war so heftig, dass sie die Windschutzscheibe und Seitenscheiben des Autos zerstörte. "Einen Unfall können wir aufgrund der Spurenlage ausschließen", sagte die Sprecherin. "Es war ein Sprengsatz."

Ehepaar lebte getrennt

Der kleine Sohn wird in einem Kasseler Krankenhaus behandelt und schwebt noch in Lebensgefahr.

Die Mutter wohnt in Homberg, etwa 80 Kilometer vom Fundort des Wagens entfernt. Das Ehepaar lebte getrennt. Der Mann habe am Mittwoch sein Besuchsrecht wahrgenommen, hieß es. Allerdings habe er die Kinder nicht zur verabredeten Zeit zur Mutter zurückgebracht. Der 52-Jährige hinterließ im Wagen mehrere Abschiedsbriefe, in denen er die Trennung von seiner Frau als Motiv nannte. Die Frau wird nun seelsorgerisch betreut.

http://nachrichten.t-online.de/familiendrama-mann-toetet-seine-vierjaehrige-tochter/id_42728094/index

 

 


 

 

 

Vater löscht Familie aus

Himmelstadt/Würzburg (DPA) Für ein blutiges Familiendrama in Franken mit vier Toten haben die Ermittler am Mittwoch weiter keine Erklärung gehabt. Ein 39 Jahre alter Familienvater hatte am Montag in Himmelstadt bei Karlstadt zuerst seine Frau getötet und war dann mit seinen Kindern nach Tschechien geflüchtet. Dort hatte der Mann seine sieben und fünf Jahre alten Jungen und sich selbst erschossen.

Familiendrama: In Himmelstadt (Unterfranken) erschoss ein Familienvater zuerst seine Frau und später im tschechischen Eger (Cheb) seine Kinder und sich selbst. © dpa

Warum? Das wissen die Ermittler auch zwei Tage nach der Bluttat noch nicht – oder wollten es nicht sagen. „Es ist bekannt, dass die Ehe wohl zerrüttet war“, erläuterte Kriminaloberrat Hartmut Fertig in Würzburg. „Ein Abschiedsbrief ist bislang nicht gefunden worden.“ Ob die Familie Schulden hatte, Eifersucht eine Rolle spielte oder der Mann seine von ihm getrenntlebende Frau zurückwollte - das müssen die Polizisten herausfinden.

Am Dienstagmorgen hatte der Mann an Freunde eine SMS verschickt und seinen Tod angekündigt. Seine zehn Jahre jüngere Frau lag zu dieser Zeit bereits erschossen in einem Haus in Himmelstadt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt nach der SMS tötete der Unternehmer seine Jungen und sich selbst.

Der 39-Jährige verkaufte Systeme für die Gebäudereinigung. „Die Ehefrau war in seiner Firma angestellt“, sagte Fertig. Nach der Trennung zog die Frau aus Thüringen in eine eigene Wohnung. Die Jungen lebten abwechselnd bei Mama und Papa. Wahrscheinlich war die Tat detailliert geplant. „Wir wissen, dass er seine Kinder am Montagvormittag aus dem Kindergarten abgeholt hat“, erläuterte der Kriminaloberrat. Den Betreuerinnen erzählte der 39-Jährige, die Oma sei krank. Niemand wurde misstrauisch.

Im tschechischen Eger kamen Vater und Söhne am Montagnachmittag an. „Die Kinder sind um 22.00 Uhr noch Fußball spielend auf dem Gang des Hotels gesehen worden“, berichtete Unterfrankens Polizeipräsidentin Liliane Matthes. Als ihr Vater die SMS verschickte, waren sie vermutlich schon tot.

04.09.2010

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/238716/

 

 

 


 

 

 

 

 

Presseinformation Nr. 4/10 der Staatanwaltschaft Oldenburg vom 08.04.2010

Tod einer Familie in Hude

Aufgrund von Hinweisen einer Nachbarin wurden am gestrigen Abend gegen 20.00 Uhr in einem Einfamilienhaus in Hude die Leichen einer 51-jährigen Frau sowie ihres Sohnes (22 J.) und ihrer Tochter (17 J.) aufgefunden.

Bei der Polizeiinspektion Delmenhorst wurde zur Aufklärung des Sachverhaltes eine Mordkommission mit 30 Beamten eingesetzt und insbesondere nach dem Ehemann/Vater dieser Familie gesucht. Die Besatzung des hieran beteiligten Polizeihubschraubers konnte gegen 9.20 Uhr am Morgen in einem nahe gelegenen See eine leblose Person sichten. Bei der Bergung des Toten wurde dieser als die gesuchte Person (53 J.) identifiziert. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung sämtlicher vier Leichen muss nunmehr Aufschluss über die jeweilige Todesursache und den Todeszeitpunkt erbringen. Ferner sind die Ergebnisse einer umfassenden Tatortaufnahme durch die Spurensicherung der Polizei im Haus und am See abzuwarten.

Mit weiteren Einzelheiten hierzu, die dann Rückschlüsse auf Täter und mögliche Motive zulassen könnten, wird nicht vor Anfang nächster Woche gerechnet. Hinweise auf eine Beteiligung dritter Personen gibt es z.Z. nicht.

Dr. Rainer du Mesnil de Rochemont

Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg

http://www.staatsanwaltschaften.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=22875&article_id=81704&_psmand=165

 

 

 

Familiendrama mit 4 Toten schreckt Ferienort auf

Die Polizei hat das Haus in Hude, in dem drei Tote gefunden wurden, abgesperrt. Bild vergrößern Ein Familiendrama hat den idyllischen Ferienort Hude (Niedersachsen) in der Nähe der Nordseeküste aufgeschreckt: Dort kamen vier Menschen ums Leben. Noch ist aber völlig unklar, was sich dort genau abgespielt hat.

Zunächst wurden am Mittwochabend in einem Einfamilienhaus die Leichen einer 51 Jahre alten Frau, ihrer 17-jährigen Tochter und ihres 22 Jahre alten Sohnes gefunden.

Am Donnerstagmorgen entdeckte die Polizei dann am Ufer eines Sees auch noch die Leiche des 53- jährigen Familienvaters - rund 200 Meter Luftlinie entfernt von dem Haus.

Ob der Mann seine Frau und seine Kinder umbrachte und sich anschließend selbst tötete, ist noch offen. «Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus, können zu dem Tathergang aber noch keine Angaben machen», sagte Rainer du Mesnil de Rochemont von der Staatsanwaltschaft Oldenburg. Derzeit gebe es keine Hinweise auf einen anderen Täter.

Eine Mieterin, die in dem Haus der Familie im Obergeschoss in einer Einliegerwohnung lebt, hatte am Mittwochabend zunächst die Leiche der Mutter entdeckt. «Die Frau hatte sich Sorgen gemacht, nachdem sie von den Familienmitgliedern seit längerer Zeit nichts mehr gehört hatte», sagte eine Polizeisprecherin. Die alarmierten Rettungskräfte fanden wenig später auch die beiden Kinder tot in ihren Zimmern. Bislang gibt es aber keine Auskünfte dazu, wie sie ums Leben kamen. Die Obduktionsergebnisse sollen erst am kommenden Montag vorliegen. Diese könnten dann auch Hinweise auf den Tatablauf geben, sagte der Staatsanwalt.

Nach Polizeiangaben hatte die Familie seit Jahren in der 15 000 Einwohner-Stadt Hude gelebt. Mit Hochdruck hatte die 30-köpfige Mordkommission nach dem Fund von Mutter und Kindern nach dem vermissten Ehemann gesucht. Am Donnerstagmorgen setzten die Ermittler auch einen Hubschrauber ein. Die Besatzung entdeckte wenig später eine männliche Leiche am Ufer eines Sees. Nachdem der Tote aus dem unwegsamen Moorgebiet geborgen wurde, war schnell klar, dass es sich um die Leiche des Gesuchten handelte. (Quelle: Hude (dpa/lby))

http://www.antenne.de/bayern/Familiendrama-mit-4-Toten-schreckt-Ferienort-auf__nachrichten_182999_news.html

 

 


 

 

Familiendrama in Bayern

Vater erschießt fünfjährigen Sohn und sich selbst

3. April 2010, 11:46 Uhr

Bei einem Familiendrama mit Schusswaffen im oberbayerischen Freising sind zwei Menschen getötet worden. Wie die Polizei mitteilt, ist eine Frau dabei lebensgefährlich verletzt worden. Bei den Toten handelt es sich um den Vater der Familie und um seinen fünf Jahre alten Sohn.

In der Nacht zum Ostersamstag hat ein Vater in Freising seinen fünfjährigen Sohn und sich selbst erschossen. Die Mutter schwebte nach Angaben der Polizei am Abend noch in Lebensgefahr, ein zweijähriger Sohn blieb unverletzt. Motiv könnte die Trennung des Paares gewesen sein, teilte die Polizei am Samstagabend mit. Anwohner zündeten vor dem Wohnhaus Kerzen an und legten Blumen nieder.

Erst am Dienstag waren in Eichenau (Landkreis Fürstenfeldbruck) ein Ehepaar und seine beide sieben Jahre alten Zwillingstöchter tot in ihrem Reihenhaus gefunden worden. Der Vater hatte seine Familie stranguliert und sich dann selbst mit Gas aus einem Grill das Leben genommen. Die Hintergründe dieser Tat sind noch immer unklar. Anders als in Eichenau lebte die Freisinger Familie bereits getrennt. Das Motiv dürfte im privaten Bereich, „also im Bereich der Trennung liegen“, sagte Polizeisprecher Ulrich Pöpsel vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt.

Zu Jahresbeginn sei der 40-jährige Mann in eine eigene Wohnung ins etwa 20 Kilometer entfernte Hohenkammer gezogen. Wie er in die Wohnung seiner Frau im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Vötting kam, ist unklar. „Es könnte durchaus sein, dass er einfach seine Familie besuchen wollte und seine Frau ihm aufgemacht hat. Aber das ist eine reine Vermutung“, sagte Pöpsel. „Die Obduktion hat auf alle Fälle gezeigt, dass nach momentaner Sachlage der 40- Jährige der Schütze war.“ Der genaue Tatablauf sei immer noch nicht klar. „Wir erhoffen uns weitere Hintergrundinformationen durch die Zeugenbefragungen der Nachbarn.“ Der Mann hatte den bisherigen Ermittlungen zufolge am Karfreitagabend gegen Mitternacht mit einer Pistole auf die 32 Jahre alte Frau und den kleinen Sohn geschossen. Die Frau konnte über Notruf gerade noch die Einsatzzentrale informieren. „Die erste Information kam durch die Frau“, sagte Pöpsel. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks hörten auch Nachbarn die Schüsse und alarmierten die Polizei.

Die kurz darauf eintreffende Streife fand den fünfjährigen Buben und seinen Vater tot. Die schwerst verletzte Mutter war bisher nicht ansprechbar. Der zweijährige Junge wird von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Herkunft der Pistole ist ungeklärt, einen Waffenschein hatte der Mann den Angaben zufolge nicht.

http://www.welt.de/vermischtes/article7036817/Vater-erschiesst-fuenfjaehrigen-Sohn-und-sich-selbst.html

 

 

 


 

 

 

Drama am Baggersee: Zwei Leichen gefunden

15.03.2010

Vater soll Sohn umgebracht haben

Schrecklicher Fund in einem Baggersee in Köln. Polizeitaucher haben einen Mann (33) und seinen 9-jährigen Sohn tot aus dem Wasser gezogen. Spaziergänger hatten laut 'Kölner Rundschau' ein Kinderfahrrad am Ufer im Stadtteil Neubrück gefunden und die Polizei alarmiert.

Die Beamten begannen sofort mit der Suche im See und bargen kurz darauf die Leichen. Nach Informationen der Zeitung hat der Mann erst seinen Sohn umgebracht und dann sich selbst. Die Leichen waren engumschlungen und aneinander gefesselt, beide waren zuvor als vermisst gemeldet worden.

http://www.rtl.de/cms/information/rtlaktuell/artikel/2010-03/baggersee-drama-koeln.html

 

 

 

 

 

Familiendrama

Vater wollte Sohn für sich allein

Von Daniel Taab, 15.03.10, 12:26h, aktualisiert 17.03.10, 17:10h

Einen Tag nach dem Drama am Baggersee nahe Rath-Heumar steht das wahrscheinliche Motiv fest: Ein Sorgerechtsstreit dürfte der Grund dafür gewesen sein, dass der Vater seinen Sohn und sich selbst ertränkte.

In einem Baggersee sind zwei Leichen gefunden worden. (Bild: Gauger)

Köln - Nach dem Drama am Baggersee zwischen Rath-Heumar und Neubrück hat die Staatsanwaltschaft ein chemisch-toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben. Es soll klären, ob der Vater seinen Sohn mit Rauschgift oder Medikamenten betäubt hat, bevor er mit ihm ins Wasser ging. Ein Ergebnis wird erst in vier bis sechs Wochen erwartet. Die Obduktion in der Gerichtsmedizin ergab, dass der 33-Jährige und sein neunjähriger Sohn ertrunken sind.

Bei der Suche nach dem Motiv sind die Ermittler einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Der Grund für die Gewalttat dürfte ein Sorgerechtsstreit gewesen sein. Der Vater wollte den Jungen zu sich nehmen und allein für ihn sorgen. Diesen Antrag stellte der 33-Jährige, doch das Jugendamt lehnte dies ab.

„Der Mann lag im Streit mit dem Jugendamt“, teilte die Stadt mit. Abgelehnt wurde der Antrag, weil der 33-Jährige in der Vergangenheit mehrfach seine Aufsichtspflicht verletzt habe. Danach beschränkte das Amt den Kontakt zu dem Kind seit August 2009 auf Besuche am Tag. Übernachten durfte der Junge nicht bei seinem Vater. Alle 14 Tage, immer sonntags, gab es einen so genannten „Umgangskontakt“. Details über die Verletzung der Aufsichtspflicht nannte die Stadt nicht. Wie die „Rundschau“ erfuhr, hatte der Vater mit seinem Sohn brutale Actionfilme und andere TV-Sendungen geschaut, die nicht für Neunjährige geeignet sind.

„Komme später, stehe im Stau“

Klaus-Peter Völlmecke, Leiter der Abteilung Pädagogische und Soziale Dienste bei der Stadt, sagte, das Jugendamt sei mit dem Verhalten des Vaters nicht einverstanden gewesen. „Wir haben ihm aber auch klar gemacht, dass diese Entscheidung nicht für die kommenden dreißig Jahre gilt. Es war keine unlösbare Situation.“ Hätte der 33-Jährige sein Verhalten geändert, wäre eine Änderung des Besuchsrechts möglich gewesen. Dass es am Sonntag zu solch einer Eskalation kam, sei nicht zu erwarten gewesen. „Wir sind erschüttert. Wir dachten, wir hätten eine gute Lösung gefunden“, so Völlmecke.

Die Situation der Familie wird in Behördenkreisen als „schwierig“ beschrieben. Die 38-jährige Mutter hat nach Rundschau-Informationen fünf Kinder von drei verschiedenen Vätern. Für die Erziehung und Betreuung des getöteten Jungen war die Mutter zuständig. Sie hatte das alleinige Sorgerecht und nahm ab dem Jahr 2006 verschiedene Unterstützungsangebote des Jugendamtes an. Bekannt ist die Familie dem Amt schon seit 1999. Ein vernünftiges Familienleben hat der Neunjährige wohl nie kennen gelernt, denn Vater und Mutter lebten nie zusammen und hatten keine gemeinsame Wohnung.

Wegen so genannter „Verhaltensauffälligkeiten“ war der Junge längere Zeit in einer heilpädagogischen Einrichtung. Nach einer achtmonatigen Unterbringung kehrte das Kind auf Wunsch der Mutter dann aber in ihren Haushalt zurück. Doch weil die Mutter zunehmend überfordert war, wurde der Junge im November 2009 mit ihrer Zustimmung erneut in die heilpädagogische Einrichtung gebracht, teilte die Stadt mit. In das Heim im Kölner Westen sollte der Neunjährige am Sonntag wie immer bis 18 Uhr zurückgebracht werden. Dies hatte ein Familiengericht angeordnet. Doch dazu kam es nicht. Am Sonntagabend rief der Vater in dem Stift an und sagte: „Ich komme später, stehe im Stau.“ Als das Kind gegen 22 Uhr noch immer nicht zurückgekehrt war, informierten die Mitarbeiter unverzüglich die Polizei. In den Jahren zuvor hatte der Vater sein Kind fast immer pünktlich in der Einrichtung abgegeben.

Den Sonntagnachmittag hatten Vater und Sohn beim Billardspielen in einem Café verbracht. Danach fuhr der 33-Jährige nach Erkenntnissen der Polizei zum Baggersee in Rath-Heumar.

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1268322647072.shtml

 

 

 

Polizeimeldungen

Sorgerechtsstreit offenbar Motiv für Kölner Familiendrama

16.03.10 | 19:05 Uhr

Ein Sorgerechtsstreit war möglicherweise der Hintergrund für das Familiendrama an einem Kölner Baggersee, bei dem ein 33-jähriger Mann seinen neunjähriger Sohn und sich selbst tötete. Ihre Leichen waren am Montag aus dem Baggersee geborgen worden. Die Staatsanwaltschaft ging am Dienstag von einem sogenannten erweiterten Selbstmord des Vaters aus.

Die Obduktion ergab, dass beide ertrunken sind. Dazu hatte der Vater den Sohn mit einem Seil an sich gefesselt. Weitere Anzeichen von körperlicher Gewalt wurden an der Kinderleiche nicht gefunden.

Laboruntersuchungen sollen klären, ob Vater und Sohn zum Zeitpunkt ihres Todes unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten standen. Die Ergebnisse werden erst in einigen Wochen vorliegen.

Der Neunjährige ist seit vier Jahren vom Städtischen Jugendamt betreut worden. Die 38-jährige Mutter und die Geschwister des Kindes sind der Behörde bereits seit dem Jahr 1999 bekannt, wie eine Sprecherin mitteilte.

Für die Erziehung und Betreuung des Neunjährigen hatte die Mutter verschiedene Unterstützungsangebote des Jugendamtes angenommen. Sie lebte vom Kindsvater getrennt und hatte das alleinige Sorgerecht für den Schüler.

Nach einer achtmonatigen Unterbringung in einer heilpädagogischen Einrichtung war der Junge 2006 auf Wunsch der Mutter in ihren Haushalt zurückgekehrt. Wegen Verhaltensauffälligkeiten, die die Mutter zunehmend überforderten, wurde der Junge mit ihrer Zustimmung im vergangenen November erneut in einem heilpädagogischen Heim untergebracht.

Jedes zweite Wochenende verbrachte er bei der Mutter, die Sonntage bei seinem Vater, so auch den 14. März. Sowohl die Mutter als auch die Mitarbeiter des Jugendamtes erklärten, man habe zu keinem Zeitpunkt Anzeichen für eine Verzweiflungstat des Vaters erkennen können.

Der Mann stritt mit dem Jugendamt, weil er wollte, dass sein Sohn bei ihm lebt. In der Vergangenheit hatte der Vater mehrfach seine Aufsichtspflicht verletzt. Aus diesem Grund hatte das Jugendamt auch seit vergangenem Sommer seine Besuchskontakte beschränkt. Die Mutter und ihre Kinder würden weiter intensiv betreut, hieß es.

ddp/map/pon

Url zum Artikel:

http://www.ad-hoc-news.de/sorgerechtsstreit-offenbar-motiv-fuer-koelner-familiendrama--/de/Polizeimeldungen/21134928

 

 

 

 

Vater kaufte seinem Sohn Eis,dann ging er mit ihm ins Wasser

Familien-Drama am Baggersee Vater kaufte seinem Sohn Eis, dann ging er mit ihm ins Wasser

Ein süßer, fröhlicher Junge: Carlos († 9) lebte im Heim, weil seine Mutter überfordert mit ihm war. Als er das letzte Mal lebend gesehen wurde, soll er gesagt haben: „Ich will da nicht wieder hin“

16.03.2010 - 23:52 UHR

Von J. BRÜCHER, T. RAUFFMANN und G. XANTHOPOULOS

Es sieht aus wie ein ganz normaler Bierdeckel: Preise für Eiscreme, ein Strich für eine Fanta. Doch dieser Bierdeckel ist das letzte Lebenszeichen von Deniz A. († 33) und seinem Sohn Carlos († 9) aus Köln. Dann geschah die grausigste Familientragödie des Jahres.

Rückblick: Am Sonntagmorgen holte der Albaner seinen Sohn bei der getrennt lebenden Mutter Rita E. (38) ab. Eigentlich lebt Carlos im Heim, aber alle zwei Wochen darf er nach Hause. Vater Deniz bekam den Jungen nur tagsüber – wegen „Verletzung der Aufsichtspflichten in der Vergangenheit“, sagt Klaus-Peter Völlmecke vom Jugendamt. Er soll früher mit Carlos harte Actionfilme angesehen haben.

Am Sonntag, dem Papa-Tag, gingen Vater und Sohn gegen 16 Uhr ins Stammlokal „Daddy’s Veedel“. Wirtin Angela Z. erinnert sich: „Er bestellte Weißwein, sein Sohn bekam ein „Push-Up“-Eis. Dann spielten sie Dart und warteten auf einen freien Billardtisch. Sie hatten Spaß und wirkten wie eine Einheit. Man sah, wie sehr er an seinem Sohn hängt.“

Um 17 Uhr rief der Vater im Heim seines Sohnes an und sagte, dass er Carlos etwas später zurückbringt. Dann bestellte er sein sechstes Kölsch, eine Fanta und ein Eis. Die Wirtin: „Sie waren vier Stunden bei mir. Der Vater wollte ihm den Wunsch, Billard zu spielen, erfüllen.“

Um 19.50 Uhr bezahlte der Vater die Rechnung, gab Trinkgeld und verließ mit seinem Sohn und einer Reisetasche das Lokal. Ein Gast hörte den Kleinen sagen: „Papa, ich will nicht, dass du mich wieder dahin bringst ...“

Um 22 Uhr meldete das Heim den Jungen als vermisst. Am nächsten Morgen entdeckten Spaziergänger am See eine Picknickdecke, Spielzeug und ein Kinderfahrrad. Polizeitaucher zogen wenig später die Leichen aus dem Wasser. Sie waren mit einem Seil an der Hüfte und den Knien zusammengebunden. Äußere Verletzungen hatten sie nicht.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte gestern, dass es Selbstmord war. Der Vater hatte auch einen Abschiedsbrief hinterlassen.

http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/17/familiendrama-am-baggersee/vater-kaufte-seinem-sohn-noch-ein-eis.html

 

 


 

 

 

 

Familientragödie in Kassel

Täter soll ein "sehr guter Vater" gewesen sein

(25)

23. Februar 2010, 13:57 Uhr

Aus Wut über die Trennung seiner Frau hatte ein 42-Jähriger seine beiden Söhne mit einer Eisenstange erschlagen und dann sich selbst getötet. Die Mutter der Kinder war eine Woche zuvor aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Der Mann soll ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Kindern gehabt haben.

Vater erschlägt Dreijährigen mit Eisenstange

Nach der Trennung von seiner Frau wollte ein 42-Jähriger in Kassel seine Familie auslöschen.

Die Mutter der beiden vom eigenen Vater erschlagenen Kinder aus Kassel steht weiterhin unter Schock. „Sie wird vom Kriseninterventionsteam betreut und kann noch nicht aussagen“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Der 42 Jahre alte Vater hatte in der Nacht zum Sonntag mit einer Eisenstange seine drei und fünf Jahre alten Söhne erschlagen und sich anschließend das Leben genommen.

Der Fall liege aber auch ohne die Aussage der Mutter „glockenklar auf der Hand“, sagte Jungnitsch. Die Trennung des Paares sei Auslöser für die Tat gewesen. Die Frau war eine Woche zuvor aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen.

Die Großmutter hatte ihre Enkel am späten Sonntagabend blutüberströmt mit schweren Kopfverletzungen im Haus ihres Sohnes entdeckt. Der Dreijährige starb kurze Zeit später im Krankenhaus, sein fünf Jahre alter Bruder am Montagnachmittag. Der Mann hatte sich kurz nach der Tat vor einen Zug geworfen.

„Es hat sich für mich überhaupt nicht abgezeichnet, dass da so eine Tragödie hätte stattfinden können“, sagte eine Nachbarin über den Gartenzaun. „Der hatte ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Kindern. Der war wirklich ein sehr guter Vater“, sagte sie und zeigt auf die Gartenschaukel der Kinder. Daneben waren noch die traurigen Reste eines Schneemanns zu sehen. Auch ein Iglu haben die Kinder im großen, schneebedeckten Garten gebaut.

Erst im Dezember war ein Familienvater aus dem nordhessischen Berndorf zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er seine drei Kinder mit Hammerschlägen fast getötet hatte. Das Gericht hatte die Tat als versuchten Mord gewertet. Vergangene Woche wurde eine Frau aus Fuldabrück zu neun Monaten Jahre verurteilt, weil sie ihr Baby vorsätzlich mit Scherenstichen in Brust und Hals getötet hatte.

http://www.welt.de/vermischtes/article6521029/Taeter-soll-ein-sehr-guter-Vater-gewesen-sein.html

 

 

 

Montag, 22. Februar 2010, 10:10 Uhr

Vater erschlägt Sohn, springt vor Zug

Mit einer Eisenstange hat ein 42-jähriger Familienvater in Kassel auf seine zwei kleinen Söhne eingeschlagen und sich danach mit einem Sprung vor einen Zug das Leben genommen. Der dreijährige Junge starb im Krankenhaus, sein fünfjähriger Bruder schwebt in Lebensgefahr, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Das Motiv für die Tat wird darin vermutet, dass sich die Ehefrau vor kurzem von dem Mann getrennt hat. Die Mutter des 42-Jährigen fand die lebensgefährlich verletzten Kinder am Sonntagabend gegen 23.40 Uhr in dem Haus der Familie in Kassel-Wahlershausen und rief über Notruf die Polizei. Sie hatte die Wohnung kurz nach 23 Uhr nur für etwa zehn Minuten verlassen, wie sie erklärte. Kurz nach Mitternacht meldete die Bundespolizei, dass ein Güterzug außerhalb des Bahnhofs Kassel-Wilhelmshöhe einen Mann erfasst habe, der dabei tödlich verletzt worden sei.

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=11461132.html

 

 

 


 

 

 

Vater wollte seine drei Kinder erschlagen

Lebenslang für Hammer-Attacke

zuletzt aktualisiert: 09.12.2009 - 14:33

Kassel (RPO). Ein 41-jähriger Vater aus Nordhessen ist für den versuchten Mord an seinen drei schlafenden Kinder zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die 6. Große Strafkammer befand Werner B. aus dem nordhessischen Twistetal-Berndorf des dreifachen versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und der schweren Misshandlung Schutzbefohlener für schuldig.

Der Verurteilte wollte seine Kinder am 3. April dieses Jahres mit Hammerschlägen töten, "um seiner Frau eins auszuwischen", sagte der Vorsitzende Richter Volker Mütze.

B. stritt seit seit einiger Zeit mit seiner geschiedenen Frau. Diese wollte mit ihrem neuen Partner eine Familie gründen und hatte das alleinige Sorgerecht für die Kinder Katharina, Annalena und Jonas beantragt. Das Umgangsrecht mit dem Vater war aber nie strittig.

Für den 41-Jährigen sei dies Anlass gewesen, ein Feindbild gegenüber seiner geschiedenen Frau aufzubauen, sagte der Richter. Sein Ego sei verletzt gewesen. Arbeitslosigkeit, Hartz-IV-Bezug, Alkoholprobleme und mangelnde soziale Kontakte aufgrund seines aggressiven Auftretens und der drohende Sorgerechtsentzug hätten zu Wut und Hass gegen seine geschiedene Frau geführt.

Der Hass und die "gezielte Wut" hätten sich am 3. April gegen die unbeteiligten kleinen Kinder gerichtet, erklärte das Gericht. Mit einem 500 Gramm schweren Hammer habe Werner B. auf die Köpfe der schlafenden Kinder mehrmals eingeschlagen. Die Kinder erlitten schwere Schädel-Hirn-Verletzungen. B. habe die Kinder nicht der Ehefrau gegönnt, daher habe sie keiner haben sollen.

Im Glauben, seine Kinder getötet zu haben, habe B. seine Zigaretten eingepackt, zwei Dosen Bier gekauft und sei dann ziellos mit einem Mietwagen Richtung Hamburg gefahren, um sich mit dem Auto umzubringen. Dies habe er aber nicht vollbringen können. Daher sei der 41-Jährige am Morgen des 4. April nach Kassel gefahren und stellte sich in einer Justizvollzugsanstalt wegen seiner aussichtslosen Lage mit den Worten gestellt: "Ich habe meine Kinder umgebracht."

Die verständigten Polizeibeamten fanden daraufhin die Kinder schwer verletzt in der Wohnung. Die achtjährige Katharina konnte sich noch blutüberströmt in den Flur schleppen. Die Kinder konnten in einer Notoperation gerettet werden. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Hammerschläge sind noch unklar.

Eine Tat "sittlich tiefster Stufe"

Die Strafkammer wertete die Tat als dreifacher versuchter Mord, da B. aus niedrigen Beweggründen mit dem Motiv der Rache gehandelt habe. Die Tat sei auch heimtückisch gewesen, da sie sich gegen unschuldige schlafende Kinder gerichtet habe.

Die Tat steht auf "sittlich tiefster Stufe", sagte Mütze. B. sei eine extrem gefühllose Person und in vollem Umfang schuldfähig. Eine nachträgliche Sicherungsverwahrung sei aber nicht zu verhängen, da der Vater noch rechtzeitig seine Tat gestanden habe, so dass die Kinder hätten gerettet werden können.

Die Verteidigung kündigte an, voraussichtlich Revision einlegen zu wollen. Diese hatte eine Freiheitsstrafe von unter 15 Jahren gefordert. Auch die Staatsanwaltschaft wird voraussichtlich ebenfalls Revision einlegen, da keine Sicherungsverwahrung verhängt wurde.

Quelle: AP/felt

www.rp-online.de/panorama/deutschland/justiz/Lebenslang-fuer-Hammer-Attacke_aid_793458.html

 

 

 

 

Hammerattacke

Vater ist geständig

Vor dem Landgericht Kassel hat der wegen einer lebensgefährlichen Hammerattacke angeklagte Vater die Tat gestanden. Der 40-jährige Werner B. erklärte, er habe die Kinder aus Verzweiflung über seine Lage töten und sich selbst umbringen wollen. Der Vater hatte mit einem 500 Gramm schweren Hammer auf seine Kinder eingeschlagen.

Zwischen Wut und Verzweiflung

Der wegen einer lebensgefährlichen Hammerattacke auf seine drei Kinder angeklagte Vater hat zum Prozessauftakt die Tat gestanden. Der 40-jährige Werner B. aus dem nordhessischen Twistetal-Berndorf muss sich seit Mittwoch vor dem Landgericht Kassel wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und der Misshandlung Schutzbefohlener verantworten. Er sagte, er habe die Kinder aus Verzweiflung über seine Lage töten und sich selbst umbringen wollen.

Der geschiedene Arbeitslose hatte am 3. April dieses Jahres mit einem 500 Gramm schweren Hammer auf die schlafenden Kinder eingeschlagen. Der dreijährige Sohn und die fünf und sieben Jahre alte Töchter erlitten lebensgefährliche Kopfverletzungen. Ihr Vater ließ sie von 22.30 Uhr bis zum Mittag des nächsten Tages liegen. Dann stellte er sich im Gefängnis in Kassel und gestand, was er getan hatte.

Die Polizei brach die Tür zu seiner Ein-Zimmer-Wohnung auf und ließ die Kinder in Kliniken bringen. Der Dreijährige war schon am nächsten Tag außer Lebensgefahr, die Mädchen befanden sich länger in einem lebensbedrohlichen Zustand. Staatsanwältin Amelie Nordmeier sagte: „Ohne das ärztliche Eingreifen wären die Kinder gestorben.“

Die Kinder, die bei ihrer Mutter in einem anderen Ort im Kreis Waldeck-Frankenberg leben, hatten ihren Vater besucht. Das Ehepaar war bereits seit Jahren getrennt.

Er wollte angeblich bei Auto-Unfall sterben

Die Anklage wirft Werner B. die Mordmerkmale niedrige Beweggründe und Heimtücke vor. Dagegen sagte Werner B. in einer verlesenen Erklärung, er habe aus Einsamkeit und Verzweiflung auf die Kinder eingeschlagen, um sie zu töten. „Die Kinder sollten nicht ohne Vater aufwachsen.“ Nach der Tat habe er sie für tot gehalten, sei mit einem Leihwagen in Richtung Hamburg gefahren und habe diesen gegen einen Brückenpfeiler lenken wollen. Dazu habe ihm aber der Mut gefehlt.

Der Angeklagte versicherte: „Ich habe meine Kinder geliebt und habe mir nie vorstellen können, ihnen etwas anzutun.“ Nach der Trennung von seiner Frau habe er seinen Job verloren und schließlich Hartz IV bezogen. Er habe sich kein Auto mehr leisten können, so dass es schwieriger geworden sei, seine Kinder zu sehen. Auch Sorgerechtsstreitigkeiten mit seiner Frau hätten ihn zermürbt.

Er habe sich in den Alkohol geflüchtet, was ein Riesenfehler gewesen sei. „Ob meine Kinder begreifen können, warum es passiert ist, und ob sie mir verzeihen können, weiß ich nicht“, fügte der Vater hinzu. „Ich habe Alpträume und sehe nachts meine Kinder blutüberströmt.“

Der Rechtsanwalt Eckhardt Jung, der die Mutter und Kinder als Nebenkläger vertritt, sagte, dass die Kinder „zumindest die körperlichen Verletzungen überwunden“ haben. Er strebe eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen versuchten Mordes an, sagte Jung. Zur Frage der Schuldfähigkeit müssten noch die psychiatrischen Gutachten abgewartet werden.

Das Landgericht Kassel hat insgesamt zehn Verhandlungstage bis zum 13. November angesetzt.

gxb/AP

14.10.2009

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/hammerattacke-vater-ist-gestaendig_aid_444860.html

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Nun dürfen wir gespannt sein, ob dieser Vater auch für schuldunfähig erklärt wird, so wie die mordendende Mutter von Dary, die im Prozess am Landgericht Kiel Vernehmen nach für schuldunfähig erklärt wurde. 

 

 


 

Zwölf Jahre Haft für Tötung der Ehefrau in Bornheim

48-jähriger Familienvater erstach die Mutter seiner Kinder vor den Augen des zwölfjährigen Sohnes

Von Rita Klein

Bornheim/Bonn. Vor den Augen seines zwölfjährigen Sohnes hat der 48-jährige Mann auf der Anklagebank am 14. März in Bornheim auf seine Frau eingestochen und sie schließlich mit 17 Stichen getötet. Am Donnerstag sprach das Bonner Schwurgericht den zweifachen Familienvater wegen Totschlags schuldig und verurteilte ihn zu zwölf Jahren Haft.

Detailliert zeichnete Richterin Claudia Gelber in der Urteilsbegründung das Bild der Ereignisse, die am 14. März zu der Tat geführt hatten: 2002 war der Angeklagte mit Frau, Sohn und Schwiegermutter nach Deutschland gekommen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. 2005 wurde noch eine Tochter geboren, und obwohl das Ehepaar in seinen erlernten Berufen keine Anstellungen fand, schienen sich ihre Erwartungen zunächst zu erfüllen.

Doch 2008, nach dem Kauf eines Computers, ging mit der 37-jährigen Ehefrau eine Veränderung vor, die ihr Mann nicht verstand: Sie saß ständig vor dem Gerät. Wie sich später herausstellte, war sie in ein Internet-Spiel eingestiegen und hatte sich in einen virtuellen Spielpartner verliebt. Dass sich hinter dessen männlichem Namen eine bisexuelle Frau verbarg, ahnte sie nicht.

Sie entfernte sich zusehends von ihrem Mann und teilte ihm schließlich mit, sie liebe ihn nicht mehr, ohne ihm jedoch die Gründe dafür zu erklären. "Und da brach für ihn eine Welt zusammen", erklärte die Richterin.

Im Februar drohte er, die Kinder zurück in die russische Heimat zu schicken und sie dort bei seiner Schwester unterzubringen. Und er drohte ihr mehrfach, sie zu töten. Doch seine Welt bekam er dadurch nicht zurück, und am Abend des 14. März, nach einem erneuten Streitgespräch mit seiner Frau, griff er zum Messer.

Der Sohn, der ihn vorher auf Knien angefleht hatte, der Mutter nichts zu tun, sah, wie der Vater auf die Mutter einstach. Die schrie nur noch, er solle die Polizei rufen. Und aus Angst auch um sein Leben und das der kleinen Schwester, die nebenan schlief, rannte der Junge in sein Zimmer, schloss sich ein und rief die Polizei an.

Das Band mit dem erschütternden Notruf des verzweifelten und panischen Jungen, der den Beamten anfleht, die Mutter zu retten und während des Gesprächs vom Vater erfährt, die Mutter sei tot, wurde im Prozess vorgespielt.

Für das Gericht stand am Donnerstag fest: Der Angeklagte hatte zwar vor der Tat getrunken und steckte in der entscheidenden Krise seines Lebens, aber er war voll schuldfähig. Und auch wenn einiges für ihn spreche, wie sein bisher geordnetes straffreies Leben, seine Situation zur Tatzeit und sein Geständnis nach der Tat, so spreche noch mehr gegen ihn: "Er hat vor den Augen des Sohnes auf die Mutter eingestochen", so die Richterin.

Der Junge sei durch die Tat so schwer traumatisiert, dass er noch nicht therapiert werden könne. Und auch seine kleine Schwester weine oft. Er habe den Kindern nicht nur die Mutter genommen, sondern sie auch elternlos gemacht. Und seine Schwiegermutter habe ihr einziges Kind verloren und leide sehr.

Die Kinder leben seit Ende März bei Pflegeeltern. Der Zwölfjährige hat erklärt, er werde seinem Vater nie verzeihen und wolle ihn nie mehr sehen.

Artikel vom 02.10.2009

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10001&detailid=646467

 

 


 

 

Pressemitteilung Nr. 6/2009

48jähriger aus Saarlouis angeklagt

Vorwurf des dreifachen Mordes

Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen 48 Jahre alten Mann aus Saarlouis Anklage bei der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Saarbrücken erhoben. Sie wirft dem Angeschuldigten vor, in den frühen Morgenstunden des 24.1.2009 in Saarlouis-Roden zu-nächst im Erdgeschoss des Wohnhauses seine Ehefrau durch Hiebe mit einem Axtbeil und zahlreiche Messerstiche und anschließend im Obergeschoss den gemeinsamen 6-jährigen Sohn und letztlich seine 20-jährige Stieftochter ebenfalls durch Messerstiche getötet zu haben.

Der Angeschuldigte konnte offenbar die bevorstehende Trennung von seiner Ehefrau nicht verwinden. Aus Sicht der Strafverfolgungsbehörden hat der 48-jährige aus Eifersucht und damit aus niedrigen Beweggründen gehandelt. Außerdem handelte er nach dem Ergebnis der Ermittlungen auch heimtückisch, weil er seine Opfer jeweils im Schlaf überraschte. Die Staatsanwaltschaft wertet das Geschehen in allen drei Fällen daher als Mord. Sie geht vorliegend auch nicht von Schuldunfähigkeit oder verminderter Schuldfähigkeit aus. Auch wenn der Angeschuldigte beim Antreffen durch die Polizei in extremen Maße alkoholisiert war, geht die Anklage aufgrund der Spurensituation vor Ort, des psychiatrischen Gutachtens sowie der Tatsache, dass der Angeschuldigte in der Vergangenheit eine solche Tat und einen anschließenden Vollrausch gegenüber Dritten angekündigt hat, davon aus, dass diese Alkoholaufnahme im Zeitraum nach der Tat erfolgte.

Der Angeschuldigte, der sich zu den Vorwürfen nicht eingelassen hat, befindet sich seit der Tat in Untersuchungshaft. Ihm droht für den Fall seiner Verurteilung eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Die Staatsanwaltschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass das Urteil über die Schuld nur den Gerichten zusteht und jemand solange als unschuldig zu gelten hat, wie ihm nicht durch rechtskräftiges gerichtliches Urteil seine Schuld nachgewiesen ist.

http://www.sta-sb.saarland.de/aktuelles_10801.htm

 

 


 

 

 

 

FAMILIENTRAGÖDIE VON HARRISLEE

Polizei nimmt Vater in Berlin fest

Er soll seine Frau und Tochter getötet haben: Nun hat die Polizei den seit Tagen gesuchten Thomas L. aus dem schleswig-holsteinischen Harrislee in Berlin festnehmen können. Er wurde schwerverletzt in einem Hotel gefunden.

Berlin - Beamten entdeckten den 37-jährigen Thomas L. "mit äußeren Verletzungen" in einem Berliner Hotel und ließen ihn in ein Krankenhaus bringen, wie der Flensburger Polizeisprecher Björn Goos am Freitag sagte.

L. hatte am Mittwoch in einer E-Mail an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) gestanden, seine 36 Jahre alte Frau und die siebenjährige Tochter erstochen zu haben.

Gleichzeitig kündigte er an, auch sich zu töten. Als Motiv hatte er eine angebliche Erpressung und Bedrohung durch Geschäftspartner genannt.

Die beiden Opfer waren am Montagabend mit Messerstichen in die Lunge getötet und nach einem Brand im Haus der Familie im nahe der dänischen Grenze gelegenen Harrislee von der Feuerwehr gefunden worden. L. war seitdem verschwunden.

jdl/AP 

20.02.2009

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,609000,00.html

 

 


 

 

Seine Frau wollte ihn verlassen

Vater tötet Familie aus Trennungsangst

Hattingen (RPO). Laut der Staatsanwaltschaft war Eifersucht und Trennungsangst das Motiv für das Familiendrama in Hattingen. Ein Familienvater hatte zunächst seine Frau und seine 10-jährige Tochter und dann sich selbst erstochen. Die 15-jährige Stieftochter fand die Leichen der Familie, als sie am Dienstag von der Schule zurück kam.

Kind entdeckt Leichen ihrer Familie

 

"Nach bisherigen Erkenntnissen hat die Frau wohl einen Jugendfreund wiedergetroffen und wollte ihren Mann deswegen verlassen," sagte Staatsanwalt Christian Gutjahr am Mittwoch.

Bei Mutter und Tochter waren laut Gutjahr Stichverletzungen in der Brust und im Rücken festgestellt worden. Der Vater wies Stichverletzungen in der Brust sowie oberflächliche Schnittverletzungen am Hals auf. Die genaue Todesursache des 51-Jährigen sollte eine am Mittwoch vorgenommene Obduktion klären. Erste Ergebnisse wurden am späten Nachmittag erwartet.

Freundin der Getöteten berichtete über Eifersucht

Die Hinweise auf ein Eifersuchtsmotiv hätten sich vor allem durch Aussagen einer Freundin der getöteten Ehefrau und der 15-jährigen Tochter verdichtet, sagte Gutjahr. Auch mit dem Gedanken, die gemeinsame zehnjährige Tochter im Falle einer Trennung zu verlieren, sei der Mann offenbar nicht klargekommen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung war der 51-Jährige bereits von seiner ersten Frau verlassen worden.

11.02.2009

http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/672103/Vater-toetet-Familie-aus-Trennungsangst.html

 

 

 


 

 

 

Familiendrama in Rheine: Ermittlungen abgeschlossen / Leichen werden in die Türkei überführt

In dieser gutbürgerlichen Doppelhaushälfte (links) geschah die unfassbare Tat.

Foto: Huge

Rheine (wl) - Nachbarn, Verwandte, Freunde - ganz Rheine steht nach dem schrecklichen Familiendrama unter Schock: Am späten Mittwochabend hat ein 38-jähriger Mann, der in Emsdetten eine Pizzeria betreibt, seine Frau (39) sowie seine beiden 7 und 15 Jahre alten Söhne erschossen und sich anschließend selbst getötet. Hintergrund der Bluttat sind wohl wirtschaftliche Ursachen und psychische Probleme des Täters.

Das Drama im Eigenheim am Karweg muss sich nach Darstellung der Staatsanwaltschaft ungefähr so abgespielt haben: Gegen 21.10 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr von Nachbarn der vierköpfigen türkischstämmigen Familie über einen "Unglücksfall" informiert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der 38-jährige Familienvater am Abend einige Verwandte per SMS zu seinem Haus, einer Doppelhaushälfte im Neubaugebiet von Wadelheim bestellt. In dieser SMS kündigte er bereits "ein Unglück" an und äußerte den Wunsch, in der Türkei beigesetzt werden zu wollen.

Ehefrau tot im Flur

Die benachrichtigten Verwandten aus Rheine fuhren zu dem Haus am Karweg. Da ihnen nicht geöffnet wurde, blickten sie durch die Fenster in das Innere des Hauses. Dabei sahen sie eine Person auf dem Boden liegen. Sie öffneten daraufhin gewaltsam die Haustür und fanden die 39-jährige Ehefrau tot im Hausflur liegen.

Rettungskräfte alarmiert

Über Nachbarn veranlassten die Verwandten darauf hin die Alarmierung von Polizei und Feuerwehr. Diese fanden im ersten Obergeschoss neben der Frau auch den 38-jährigen Familienvater, sowie die 7- und 15-jährigen Söhne der Familie tot vor. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Staatsanwaltschaft und eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster, verstärkt durch Kräfte der Kreispolizeibehörde ermittelten.

Viele Schüssse fielen

Münsters Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer erklärte am Nachmittag, dass der Familienvater zunächst seine Frau, dann seine beiden Söhne und schließlich sich selbst erschossen habe. Die Tat sei mit großkalibrigen Waffen ausgeführt worden – "mit einer Vielzahl von Schüssen", die einer Exekution gleich gekommen seien.

Sportschütze hatte Waffen im Haus

Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer: " Auch wenn bisher noch nicht alle Spuren gesichert und ausgewertet werden konnten, spricht alles für eine Familientragödie, einen so genannten erweiterten Selbstmord des 38-jährigen. Neben der SMS an die Verwandten haben die Polizeibeamten bei dem 38-jährigen Sportschützen zwei Faustfeuerwaffen und einen Abschiedbrief gefunden. "Der Auslöser der Tat dürfte neben wirtschaftlichen Problemen vorrangig psychische Ursachen haben", vermutet Schweer.

Abschiedsbrief auf Türkisch

Der Mann war berechtigt zum Besitz von Waffen. Die zwei im Haus gefundenen Faustfeuerwaffen, eine Pistole und ein Revolver, Kaliber 3,57 Magnum, dürften zur Tatausführung benutzt worden sein. Eine Überprüfung steht noch aus. Der an die Polizei adressierte und in türkischer Sprache verfasste Abschiedsbrief wurde mittlerweile ausgewertet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft litt der Mann unter psychischen Problemen. "Wenn man den Abschiedsbrief liest, muss man davon ausgehen, dass es psychische Probleme gab, die möglicherweise noch nicht erkannt waren", sagte der Oberstaatsanwalt.

Eigenes Haus und Geschäft

Nach Informationen aus dem Umfeld der Familie dürfte das Motiv für die Tragödie im persönlichen Bereich zu finden sein. "wahrscheinlich spielen wirtschaftliche Gründe eine Rolle", sagte Schweer. Die Familie lebte in einem gutbürgerlichen Stadtteil Rheines, besaß hier ein eigenes Haus und ein Geschäft. Was letztlich Auslöser der Bluttat war, ist bisher noch unklar.

Spurensicherung vor Ort

Die Spurensicherung hat die ganze Nacht durchgearbeitet. Die Leichen wurden in die Gerichtsmedizin gebracht, um dort obduziert zu werden. Der Fall ist für die Ermittlungsbehörden damit weitgehend abgeschlossen. Die Leichname der Familie würden in die Türkei überführt und dort beigesetzt, erklärte Schweer.

Freitag, 5. Dezember 2008 | Ulrich Breulmann und Dieter Huge sive Huwe, Ruhr Nachrichten / westline

http://www.westline.de/westline_aktuell/familiendrama-in-rheine-ermittlungen-abgeschlossen--leichen-werden-in-die-tuerkei-ueberfuehrt.php

 

 


 

 

 

 

Viersen

Kind ohne Mutter

VON JOACHIM NIESSEN - zuletzt aktualisiert: 20.10.2008 - 12:53

Viersen (RP) Die Schüsse fielen Anfang März an der Gartenstraße in Viersen: Ein Mann tötete seine Ehefrau. Auch die zweijährige Tochter war zur Tatzeit in der Wohnung. Der Fall beschäftigt derzeit das Familiengericht: Es geht ums Sorgerecht.

Am Abend des 4. März kam es zu einem Familiendrama im Haus an der Gartenstraße 14 in Viersen. Die 36-jährige Ehefrau wurde durch zwei Kopfschüsse lebensgefährlich verletzt. Sie starb wenige Stunden später. Foto: Jungmann

Am Abend des 4. März kam es zu einem Familiendrama im Haus an der Gartenstraße 14 in Viersen. Die 36-jährige Ehefrau wurde durch zwei Kopfschüsse lebensgefährlich verletzt. Sie starb wenige Stunden später. Foto: Jungmann

4. März 2008: Es war der Hochzeitstag des Paares. Sie eine 36-jährige Frau aus Mazedonien, er ein 50-jähriger Deutscher. Dazwischen die zur Tatzeit knapp über zwei Jahre alte gemeinsame Tochter. Sicher ist heute, dass es kein friedlicher Tag war. Streit und Alkohol bestimmten den frühen Abend.

Laut Polizeibericht fielen gegen 18.30 Uhr mehrere Schüsse in der Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Gartenstraße in der Viersener City. Das Kind soll den alarmierten Beamten die Wohnungstür geöffnet haben. Ihnen bot sich das grausame Ende eines Familiendramas: Die junge Frau starb auf dem Weg ins Krankenhaus, der Mann konnte gerettet werden.

Zukunft der Enkelin

Für die zweijährige Tochter änderte sich an diesem 4. März das Leben schlagartig. Noch am Tatort wurde das Kind in die Obhut des Jugendamtes und von dort an eine Pflegefamilie übergeben. Derzeit beschäftigt das Mädchen in einem zivilrechtlichen Verfahren das Viersener Amtsgericht.

Es geht um das Sorgerecht für die Zweijährige, um das sich der inhaftierte Vater und die 60-jährige Großmutter des Mädchens streiten: „Mir ist meine Tochter genommen worden, ich kämpfe jetzt für die Zukunft meiner Enkelin. Ich will sie nicht auch noch verlieren“, sagt die Mazedonierin. Für das Kind soll die Oma in seinem kurzen Leben ein wichtiger Bezugspunkt gewesen sein.

Rund ein Jahr war sie mit der Enkelin zusammen. Mehrfach wohnte die 60-Jährige für einige Monate bei Tochter und Schwiegersohn in Viersen und kümmerte sich um die Kleine. Ausgedehnte Gegenbesuche in Mazedonien folgten. „Es hat sich eine enge Beziehung zwischen uns beiden entwickelt“, versichert die Großmutter.

Doch seit den tödlichen Schüssen im März ist das vorbei. Das Jugendamt bestimmt über den Aufenthaltsort der Zweijährigen, die noch immer in einer Viersener Pflegefamilie untergebracht ist. Regelmäßiger Kontakt zur Großmutter wurde unterbunden. Erst einem kurzen Treffen zwischen Oma und Enkelin soll das Amt aus „humanitären Gründen“ bisher zugestimmt haben.

„Das war am 8. Oktober, wir standen beide unter permanenter Aufsicht“, beschreibt die Frau die Situation. „Ich habe mich gefreut, weil sie mich erkannt hat.“ Doch: Berühren oder auf den Arm nehmen durfte sie das Mädchen nicht. Auch hatte die Behörde ihr vorab strikt untersagt, mit der Enkelin Mazedonisch zu reden.

Verzweifelt kämpft die 60-Jährige vor Gericht derzeit gegen den Vater des Kindes um das Sorgerecht. „Erst wurde das Kind durch diesen Mann um seine Mutter gebracht. Ich habe Angst, dass es jetzt noch um seine Vergangenheit beraubt wird“, sagt die Großmutter verzweifelt. „Auch mit der Tat muss sich meine Enkeltochter irgendwann auseinandersetzen. Und das soll an der Seite desjenigen geschehen, der ihre Mutter erschossen hat?“

Das Jugendamt der Kreisstadt wollte sich schon aus Gründen des Datenschutzes zu dem Geschehen nicht äußern. Der nichtöffentliche Prozess vor dem Viersener Familiengericht geht in dieser Woche weiter.

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/viersen/nachrichten/viersen/Kind-ohne-Mutter_aid_628095.html

 

 


 

 

1. Strafkammer - Schwurgericht - des Landgerichts Erfurt

 

1. Sitzungstermin 1.08.2008

 

Tat, die zur Last gelegt wird:

Mord und versuchter Mord

Die Staatsanwaltschaft Erfurt legt dem heute 29 Jahre alten Angeklagten, geb. in M., zuletzt wohnhaft in R., derzeit in Untersuchungshaft, Mord und versuchten Mord zur Last.

Der Angeklagte soll der leibliche Vater der im Jahre 2005 geborenen Sarah K. sein. Der Angeklagte soll mit der Geburt seiner Tochter und mit den Unterhaltszahlungen für seine Tochter nicht einverstanden gewesen sein. Aus diesem Grunde habe er sich am 23.11.2006 zur Wohnung der Kindesmutter, der später Getöteten Franziska K., in B. begeben, um die Frage der Unterhaltszahlungen endgültig zu klären. Zu diesem Zweck habe der Angeklagte das Tatwerkzeug, vermutlich einen Hammer, bereits zur Wohnung mitgeführt. Nachdem eine Einigung über die Unterhaltszahlungen nicht zustandegekommen sei, habe der Angeklagte mit dem mitgeführten Tatwerkzeug, für die Geschädigte Franziska K. völlig unerwartet, in Tötungsabsicht auf sie eingeschlagen. Der Angeklagte habe die Geschädigte mehrfach gegen den Kopf geschlagen, wodurch diese nach kurzer Zeit an erheblichen Schädel-Hirn-Verletzungen verstorben sei.

Bereits zuvor, in der Zeit zwischen dem 04. und dem 14.09.2004 habe der Angeklagte versucht, seine damalige Freundin Janett S. in E. zu töten. Die Geschädigte S. habe nach mehrfachen Eifersuchtsszenen versucht, die Beziehung zum Angeklagten zu beenden. Der Angeklagte habe die Geschädigte in deren Wohnung in E. wegen deren Entschluss gewürgt, um sie aus Eifersucht und wegen Verärgerung über die Beendigung der Beziehung zu töten. Der Geschädigten S. sei es jedoch gelungen, sich aus der Umklammerung des Angeklagten zu befreien und zu fliehen.

Der Angeklagte bestreitet, die Geschädigte Franziska K. getötet zu haben. Zum Vorwurf des versuchten Mordes im Jahre 2004, der im Rahmen der Ermittlungen zum Mordvorwurf bekannt geworden sei, soll er sich nicht eingelassen haben. Die Staatsanwaltschaft Erfurt gründet ihre Anklage daher insbesondere auf Zeugenaussagen und Urkunden- und Sachverständigenbeweis.

Prozessbeginn war am 29.05.2007.

www.thueringen.de/olg/presseLEF_2.html

 

 

 


 

 

Familiendrama

Mann stürzt mit Baby aus zehntem Stock

Bei einem Familiendrama in Chemnitz hat sich ein 26-Jähriger mit seiner drei Monate alten Tochter aus der zehnten Etage eines Plattenbaus gestürzt. Beide waren sofort tot.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei vom Freitag war der Mann gewaltsam in die Wohnung seiner Schwiegereltern im Ortsteil Kappel eingedrungen, in der sich seine 19-jährige Lebensgefährtin und das Baby aufhielten. Dort soll es zu Auseinandersetzungen gekommen sein. Der Mann nahm schließlich das Kind und sprang vom Balkon. Passanten fanden die beiden tot vor dem Haus. Die Frau und die Schwiegereltern standen unter Schock und wurden ärztlich betreut.

Die Kriminalpolizei übernahm nach Angaben eines Sprechers die Ermittlungen. Es werde aber etwas dauern, bis das genaue Geschehen und die Hintergründe aufklärt sind. Die Mutter und Großeltern des Kindes waren zunächst nicht vernehmungsfähig. Im Umfeld des Plattenbaus herrschte große Betroffenheit.

04.07.2008

www.focus.de/panorama/welt/familiendrama-mann-stuerzt-mit-baby-aus-zehntem-stock_aid_315966.html

 

 

 


 

 

 

Familiendrama in Ludwigshafen - Selbsttötung des Beschuldigten in Justizvollzugskrankenhaus Wittlich -

Der 37 Jahre alte Beschuldigte befand sich aufgrund Haftbefehls des Amtsgerichts Frankenthal wegen Mordes in Untersuchungshaft in dem Justizvollzugskrankenhaus Wittlich. Er war dringend verdächtig, am 27./28.06.2008 seinen 12-jährigen Sohn und seine 4 Jahre alte Tochter in seiner Wohnung in Ludwigshafen erdrosselt und seiner 33 Jahre alten Ehefrau lebensbedrohliche Verletzungen beigebracht zu haben.

Der Beschuldigte war am 29.06.2008 in das Justizvollzugskrankenhaus Wittlich zur Behandlung der bei einem Selbsttötungsversuch beigebrachten Verletzungen eingeliefert worden. Er befand sich in einem mit drei weiteren Gefangenen belegten Krankenzimmer.

Nach ersten Ermittlungen stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:

Beim heutigen Wachdienstwechsel um 06:00 Uhr waren Auffälligkeiten bei dem Beschuldigten nicht festzustellen.

Kurze Zeit später löste ein Mitgefangener Alarm beim Wachdienst des Justizvollzugskrankenhauses aus. Die unverzüglich erschienenen Bediensteten fanden den Beschuldigten stark blutend vor. Er konnte nicht mehr gerettet werden. Eine anwesende Ärztin stellte nach Durchführung von Reanimationsmaßnahmen den Tod des Beschuldigten fest.

Aufgrund der Motivlage und den äußeren Umständen ist von einer Selbsttötung mit Hilfe der Klinge eines Einwegrasierers auszugehen. Eine solche wurde in der Nähe des Beschuldigten aufgefunden. Einer der Mitgefangenen hatte die Klinge seit etwa 2 Tagen vermisst, die der Beschuldigte entwendet haben muss, um sie bei seinem Vorhaben zu verwenden. Vorsorglich wird eine Obduktion der Leiche des Beschuldigten erfolgen.

gez. ( R o o s )

Leitender Oberstaatsanwalt

Datum: 01.07.2008

Herausgeber: Staatsanwaltschaft Trier

 

http://cms.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/634/634b8378-d698-11d4-a73d-0050045687ab,34059a18-d7dd-a113-3e2d-c6169740b3ca,,,aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042

 

 

 

 

Vater tötet seine beiden Kinder in Ludwigshafen

In der Nacht zum Samstag sind ein vier Jahre altes Mädchen und ihr zwölf Jahre alter Bruder Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Ihre Mutter wurde schwer verletzt. Der Täter war offenbar der Vater, der inzwischen schwer verletzt festgenommen werden konnte.

Ludwigshafen - Zwei Kinder wurden bei einer Familientragödie in Ludwigshafen getötet: Ein 37-Jähriger Mann steht im Verdacht, seine vierjährige Tochter und den zwölfjährigen Sohn umgebracht und seine Frau schwer verletzt zu haben. Die Leichen der Kinder wurden zusammen mit der verletzten Mutter am Samstag im Reihenhaus der Familie entdeckt. Der Vater, der zunächst geflüchtet war, wurde am Mittag nach dem Hinweis von Joggern lebensgefährlich verletzt an einem Badesee festgenommen. Er blutete stark und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

"Es ist zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass er versucht hat, sich umzubringen", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Hintergründe und genauer Hergang der Tat, die in der rheinland- pfälzischen Neubausiedlung für Entsetzen sorgte, waren zunächst unklar. Auch über die Art der Verletzungen gab die Polizei keine Auskunft.

Die Beamten fanden die Opfer um 1 Uhr morgens in dem blauen Reihenhaus mit der Nummer 15B. Die 33 Jahre alte Mutter wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und war am Vormittag außer Lebensgefahr. Zuvor hatte ein Mann um 0:42 Uhr über Notruf der Polizei mitgeteilt, er habe seine ganze Familie umgebracht. Nach der Entdeckung der Leichen durchkämmten drei Dutzend Polizeibeamte mit Hunden bis zum Morgen das Gebiet mit Brach- und Ackerflächen, die an einige Weiher stoßen. An einem davon lag der 37-Jährige mit tiefen Schnitte in den Unterarmen, die er sich offenbar mit einem Klappmesser zugefügt hatte. Ein Motiv ist noch nicht bekannt: "Das kann alles Mögliche sein", sagte Polizeisprecher Michael Lindner. Der Mann ist nicht ansprechbar; wann er vernommen werden kann, sei noch unklar.

Am Haus der Familie wiesen am Samstagvormittag nur die heruntergelassenen Rollläden und das Polizeisiegel an der Haustür auf das Drama hin. Bei den Nachbarn herrscht absolute Fassungslosigkeit. "Vom Eindruck her waren das nette Leute", sagt ein 27 Jahre alter Kraftfahrzeugelektriker, der schräg gegenüber wohnt. Das Neubaugebiet sei eine "sehr ruhige Gegend" und eigentlich idyllisch. "Es ist traurig, was passiert ist", sagt eine 29 Jahre alte Anwohnerin. Man habe nie einen Streit gehört.(svo/jg/ddp/dpa)

 

28.6.2008

www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Kriminalitaet-Ludwigshafen;art1117,2560974

 

 


 

 

Blutiges Familiendrama im Westerwald

- Still liegt das alte Fachwerkhaus im Zentrum von Mengerskirchen, einem idyllisch gelegenen 1000-Seelen-Ort am Fuß des Westerwaldes. Noch am Wochenende hörten Nachbarn aus dem Garten des Hauses das Lachen zweier spielender Kinder. Jetzt liegt das Spielzeug der Kinder im Sandkasten verlassen herum. Das zweijährige Mädchen und ihr vier Jahre alter Bruder sind tot - umgebracht offenbar vom eigenen Vater, der sich nach der Tat das Leben genommen hat. Einen Abschiedsbrief soll es allerdings nicht geben. "Derzeit deutet alles auf ein Familiendrama im Rahmen einer Trennungssituation der Eheleute hin", sagte Polizeisprecher Bruno Reuscher. Die genaue Todesursache soll jetzt eine Obduktion der Kinder klären.

Die Mutter entdeckte die Leichen

Die 31 Jahre alte Ehefrau war zum Tatzeitpunkt nicht im Haus, erklärte die Leiterin der Limburger Staatsanwaltschaft, Almuth von Anshelm, die als Bereitschaftsstaatsanwältin selbst vor Ort gewesen war. Der genaue Aufenthalt der Ehefrau über das Wochenende müsse aber noch ermittelt werden. Klar ist nur, um kurz vor acht Uhr war die Frau aus dem Haus gestürzt. Nachbarn hörten sie rufen: "Meine Kinder sind tot, holt die Polizei." Wenig später trafen die ersten Beamten ein. Sie fanden das Mädchen und den Jungen tot in ihren Betten. Die Kinder wiesen Verletzungen am Hals auf, sagte der Limburger Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Herrchen. Möglicherweise erwürgte der 28-Jährige seine Tochter und ihren Bruder. Es gibt aber auch Gerüchte, nach denen der Täter Messer und Pistole eingesetzt haben soll. Als die Beamten nach dem Fund der Kinderleichen das ganze Haus und das Grundstück absuchten, fanden sie schließlich den Vater. Er hatte sich in einem zum Haus gehörenden Schuppen erhängt.

Das grauenvolle Geschehen, gestern von der Mutter der Kinder entdeckt, macht die Menschen in der Region fassungslos. "Das war eigentlich eine total unauffällige Familie", beschreibt ein Anwohner das Paar mit den beiden Kindern. Nur dass der Familienvater über mehrere Langwaffen verfügt, sei im Ort bekannt gewesen, berichtet ein älterer Mann auf der Straße. Sonst hat man wenig mitgekriegt: "Ganz normale Leute" seien das gewesen, die gerne mal gefeiert hätten. "Der Mann in Arbeit, nichts Auffälliges, wirklich nicht", so der Nachbar.

Erst im Februar war die Familie aus dem nahen Dillhausen nach Mengerskirchen gezogen, hatte ein altes Bauernhaus gemietet und mit den Umbauarbeiten begonnen. Hinter der unscheinbaren Fassade müssen sich in dieser Zeit große Probleme angestaut haben.

Von akuten Geldnöten ist in den Schilderungen der Nachbarn die Rede. Zuletzt habe sich die Mutter sogar beklagt, sie könne die Kindergartengebühren nicht mehr bezahlen, heißt es. Darüber hinaus muss es in der Ehe schwer gekriselt haben. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft Limburg, von der es gestern hieß, das Paar habe sich trennen wollen. Einzelheiten konnten die Ermittler noch nicht nennen. Wohl auch, weil die Mutter noch nicht vernehmungsfähig war.

Familie konnte Kitakosten nicht zahlen

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, war der Vater der Kinder im vergangenen Jahr bei einem Verkehrsdelikt auffällig geworden. Sonst habe er keine Vorstrafen gehabt. Das Jugendamt sei insofern bei der Familie tätig geworden, als dass der Landkreis die Kindergartenkosten des vierjährigen Sohnes übernommen habe.

Im Dezember 2007 waren im kleinen Ort Darry im schleswig-holsteinischen Kreis Plön die Leichen von fünf Jungen im Alter zwischen drei und neun Jahren in einem Einfamilienhaus entdeckt worden. Die psychisch kranke Mutter, die die Kinder allein erzog, wird verdächtigt, ihre Kinder erstickt zu haben.

17. Juni 2008

www.morgenpost.de/printarchiv/panorama/article569857/Blutiges_Familiendrama_im_Westerwald.html

 

 

 


 

 

 

Oberderdingen

Familiendrama - Vater und Sohn tot

Ein Familiendrama in Oberderdingen (Kreis Karlsruhe) hat in der Nacht zu Sonntag zwei Menschen das Leben gekostet. Ein 42-jähriger Mann erdrosselte offenbar seinen neunjährigen Sohn und brachte sich dann selbst um.

Der Mann hatte sich nach Polizeiangaben in den Räumlichkeiten einer Gaststätte in Oberderdingen erhängt. Er wurde am Sonntagmorgen von seiner getrennt lebenden Frau tot aufgefunden. Wenig später fand die Frau den gemeinsamen neunjährigen Sohn erdrosselt in der Wohnung.

Die Ermittlungsbehörden gehen von einer Verzweiflungstat des Mannes aus, wonach er zunächst seinen Sohn tötete und dann freiwillig aus dem Leben schied. Er hatte das Lokal gemeinsam mit seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau gepachtet.

Letzte Änderung am: 15.06.2008, 19.17 Uhr

 

URL: http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3621930/51yav3/index.html

 

 

 


 

 

Vater versuchte Sohn und sich selbst zu vergiften - Anklage in Bonn

Freitag, 28. März 2008 16.02 Uhr

Bonn (dpa/lnw) - Nach dem missglückten Versuch eines Vaters, seinen achtjährigen Sohn und sich selbst zu vergiften, hat die Bonner Staatsanwaltschaft am Freitag Anklage erhoben. Der Krankenpfleger soll sich wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der 61-Jährige soll dem Kind am Abend des 18. Dezember 2007 zunächst ein Schlafmittel verabreicht und anschließend Insulin gespritzt haben. Das Medikament hatte er zuvor aus der Bonner Klinik, wo er zehn Jahre lang gearbeitet hatte, entwendet.

Anschließend versuchte sich der Mann selbst mit einem Medikamentencocktail und einer hohen Menge Insulin zu töten. Die vom Angeklagten seit Januar 2007 getrennt lebende Ehefrau fand am nächsten Morgen ihren benommenen Mann und das bewusstlose Kind in der ehemaligen Familienwohnung, beide konnten gerettet werden.

Die Tat soll bereits länger geplant gewesen sein, Ermittler fanden einen Abschiedsbrief. Als Motiv gab der Angeklagte an, nach der Trennung von seiner Frau habe er nicht mehr leben und seinen Sohn «aus Liebe mit in den Tod nehmen» wollen. Der Prozess findet demnächst vor dem Bonner Schwurgericht statt.

 

 

 


 

 

 

 

03. März 2008, 09:31 Uhr

BAYERN

Vater tötet Frau und zweijährigen Sohn

Familientragödie im bayerischen Dachau: Ein 29-Jähriger Mann hat offenbar nach einem Streit seine Frau, den zweijährigen Sohn und anschließend sich selbst erstochen.

Dachau - Nach ersten Erkenntnissen des Gerichtsmediziners erstach der Mann gestern Abend mit einem Küchenmesser seine 23-jährige Frau und den kleinen Sohn, wie die Polizei in Fürstenfeldbruck heute mitteilte. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar, ein Zeuge sprach von einem Streit, den er am Vormittag mitbekommen habe.

Die Polizei war von einem Bekannten der Familie alarmiert worden, der diese hatte besuchen wollen. Nachdem ihm trotz laufenden Fernsehers nicht geöffnet worden war, hatte er die Polizei gerufen, die sich mit Hilfe eines Schlüsseldienstes Zutritt zur Wohnung verschaffte. Dort fand sie die drei Toten.

Die Polizei schloss Fremdeinwirkung aus, offenbar handele es sich um einen sogenannten erweiterten Suizid. Sichere Erkenntnisse sollte die Obduktion der Leichen bringen.

jdl/AP

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,538920,00.html

 

 

 


 

 

 

 

Der Tod der kleinen Céline

Das Protokoll des Schreckens

Die Behörden hätten den gewalttätigen Vater stoppen können

KEI, MOW

Reinickendorf - Der entsetzliche Tod der kleinen Céline Amelie. Ihr eigener Vater zerschmetterte ihren Kopf an der Waschmaschine. Trotz seiner schweren Borderline-Störung ist Philippe B. (41) schuldfähig: Der Richter schickte ihn mit Totschlags-Haftbefehl in die Zelle. Aber wer von Schuld redet, muss auch über eine mögliche Mitverantwortung der Behörden sprechen. Für Bezirksamt, Polizei und Justiz war der Vater kein Unbekannter. Ist die Geschichte dieses Falls auch ein Protokoll schrecklichen Versagens?

Keiner hat den Mann gestoppt, als es noch früh genug war. Obwohl Ex-Soldat Philippe B. aus Reinickendorf wegen Körperverletzung vorbestraft ist. Obwohl er vor rund zwei Jahren in einer psychiatrischen Tagesklinik saß. Obwohl Nachbarn wussten, dass er Baby-Mutter Melanie (31) verprügelt. Und obwohl die ihn offenbar wegen "häuslicher Gewalt" anzeigte, behielt Philippe sein Besuchsrecht im Mutter-Kind-Heim an der Nimrodstraße. Bei seinem letzten Termine warf er Céline auf den Boden – und dann gegen eine Waschmaschine!

In Ermittlerkreisen sieht man "Erklärungsbedarf": Philippe B., ein gelernter Koch mit französisch-nigerianischen Wurzeln, rastete erst vor zwei Wochen an dem Mutter-Kind-Heim aus. Er soll wie von Sinnen herumgebrüllt haben. Dennoch: Er durfte wiederkommen. Wusste das Jugendamt von dem Zwischenfall? Und von der Polizei-Akte des Kindsvaters? "Alle Fragen wurden sicher vor der Erteilung des Besuchsrechts erörtert", sagte Sozialstadtrat Andreas Höhne (SPD) kurz nach der Horror-Tat. Mehr will er erst heute bei einer Pressekonferenz preisgeben.

Ein Ermittler: "Es wäre unerträglich, wenn sich die Behörden nicht genug über den Mann ausgetauscht hätten." Oder wenn eine nachsichtige Schon-Behandlung des gewalttätigen Vaters mitverantwortlich am Tod von Céline wäre. Es gab viele Chancen, den psychisch kranken Philippe B. zu stoppen – genutzt wurde keine davon.

Berliner Kurier, 03.03.2008

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/209792.html

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Der Vater, der in Berlin-Reinickendorf sein Baby tötete, wird sicher nicht die gleiche staatsanwaltliche Milde erfahren, wie die Mutter die in Darry ihre fünf Söhne tötete und die von der Staatsanwaltschaft in Kiel schon mal vorab als schuldunfähig prognostiziert wird - das prognostizierten wir in unserem Kommentar zur Zeitungsmeldung am 29.02.2008. 

Und richtig:

 "Trotz seiner schweren Borderline-Störung ist Philippe B. (41) schuldfähig: Der Richter schickte ihn mit Totschlags-Haftbefehl in die Zelle."

 

So ist das eben. Mutter die ihre fünf Kinder tötet - nicht schuldfähig. Vater der sein Kind tötet - schuldfähig.

Wer da meint, Männer würden in Deutschland bevorzugt, der sieht sich eines besseren belehrt.

 

 

 


 

 

 

 

29. Februar 2008, 12:11 Uhr

BERLIN

Mann schleudert Baby zu Boden - tot

Schreckliches Familiendrama in einer Berliner Mutter-Kind-Einrichtung: Bei einem Streit mit seiner Ex-Freundin hat ein 41-Jähriger seine sieben Monate alte Tochter zu Boden geworfen und tödlich verletzt. Der Mann war bei seiner früheren Lebensgefährtin zu Besuch.

Berlin - Nach Angaben der Polizei hatte der Franzose Philipe B. seine Ex-Freundin und die sieben Monate alte Amelie-Celine in der Reinickendorfer Nimrodstraße besucht. "Zunächst unterhielten sie sich, es kam zum Streit, der dann eskalierte", sagte ein Polizeisprecher SPIEGEL ONLINE.

In dessen Verlauf habe der 41-Jährige die zehn Jahre jüngere Frau mehrmals geschlagen, dann habe er sich das gemeinsame Kind gegriffen und es immer wieder auf den Boden geworfen. Das sieben Monate alte Mädchen wurde so schwer verletzt, dass es noch am Tatort starb. Die Mutter, 31, erlitt einen Schock und leichte Verletzungen. Der Vater wurde noch am Tatort festgenommen.

Der Reinickendorfer Bezirksstadtrat für Gesundheit und Soziales, Andreas Höhne (SPD), sprach von einem "tragischen Fall". Seinen Angaben nach lebte die Frau seit einem halben Jahr in der Einrichtung. Zuletzt bestand auch wieder Kontakt zu dem Vater. Dieser habe das Kind teilweise auch alleine betreut. Mitarbeiter der Einrichtung hätten ihm von einem liebevollen Umgang des Mannes mit dem Kind berichtet, sagte Höhne.

Wie die Leiterin der Einrichtung des Diakonischen Werkes, Katalin Gollovitzer, anführte, hat sich die Frau mit dem Mann vor der Tat in ihrem Appartement zu einem Gespräch getroffen. Dabei soll es zu dem Streit gekommen sein, in dessen Verlauf der Vater das Kind auf den Boden schlug. Laut Gollovitzer gab es "keinerlei Anzeichen, dass es zu einer Eskalation kommen könnte".

In der Mutter-Kind-Einrichtung haben Frauen die Möglichkeit, für einen längeren Zeitraum bei häuslichen Problemen Zuflucht zu finden. Nach Angaben Höhnes wissen die Männer, wo sich ihre Partnerinnen befinden, und haben auch Zutritt. Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, dass es sich bei der Einrichtung um ein Frauenhaus handelt.

jdl/jjc/mgb/dpa/Reuters/ddp

 

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,538590,00.html

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Der Vater, der in Berlin-Reinickendorf sein Baby tötete, wird sicher nicht die gleiche staatsanwaltliche Milde erfahren, wie die Mutter die in Darry ihre fünf Söhne tötete und die von der Staatsanwaltschaft in Kiel schon mal vorab als schuldunfähig prognostiziert wird. 

Warum das so ist? Die Staatsanwaltschaft in Kiel ist nicht die Staatsanwaltschaft in Berlin und Mutter nicht gleich Vater. Was einer Mutter strafrechtlich nachgesehen wird, muss einem Vater noch lange nicht nachgesehen werden. Denn Mütter sind in der Tendenz immer schuldunfähig, ganz einfach weil sie Frauen sind und nach herrschendem patriarchalem Verständnis eine Frau ohnehin nicht ganz bei Verstand ist, somit in der Tendenz immer von einer Schuldunfähigkeit auszugehen ist, ob in Kiel oder in Berlin ist dabei sicher egal. 

 

 


 

 

 

 

12. Februar 2008 - 00:00 Uhr

Doppelmord-Prozess: Staatsanwalt fordert Höchststrafe

von Tim In der Smitten

Über drei Monate dauerte der Prozess, am Dienstag gab es die Plädoyers im Verfahren gegen Erol P.

Für die Verteidiger von Erol P., Rainer Pohlen (l.) und Gerd Meister, ist der 39-Jährige kein Mörder. (Foto: IdS)

Mönchengladbach. Nach über drei Monaten Prozessdauer hat es am Dienstag die Plädoyers im Doppelmord Verfahren gegen Erol P. (39) gegeben. Staatsanwalt Stefan Lingens forderte die höchste im deutschen Strafprozess vorstellbare Strafe gegen P., der mit kahl rasiertem Schädel auf der Anklagebank kauerte und ununterbrochen weinte.

„Ich beantrage, Erol P. zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung zu verurteilen. Außerdem soll die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden“, so Lingens.

Der 39-Jährige sei eine Gefahr für seine Familienangehörigen und die Allgemeinheit, sagte der Jurist vor dem Landgericht Mönchengladbach. „Der Angeklagte hat zudem eine charakterliche Neigung zu Wutausbrüchen, sexuellen Straftaten und zur Gewalt“, so Lingens weiter.

Sollte das Gericht dem folgen, bliebe Erol P. bis ins hohe Alter in Haft. Für den Staatsanwalt gab es nicht die geringsten Zweifel, dass Erol P. seine Frau (36) und seine Tochter (18) nach einem Sorgerechtstermin auf offener Straße mit Kopfschüssen getötet hat.

Die Tat komme „einer zweifachen Hinrichtung gleich“ und sei „Ausdruck seines abgrundtiefen Hasses“, sagte der Staatsanwalt. So habe Erol P. seiner am Boden liegenden Frau den Fuß auf die Brust gesetzt und ihr zwei Mal in den Kopf geschossen.

Seiner Tochter habe er von hinten in den Kopf geschossen und der am Boden liegenden jungen Frau dann noch einmal in den Kopf gefeuert. Dabei habe es sich keineswegs um Affekt-Taten gehandelt, wie die Verteidigung während des ganzen Prozesses darzustellen versuchte.

Lediglich den Vorwurf, Erol P. habe versucht, seinen Sohn zu ermorden, ließ der Ankläger fallen. Für ihn steht jedoch fest, dass P. seine Schwägerin vergewaltigt und dabei mit Bissen im Intimbereich schwer verletzt hat.

Verteidigung: „Die Tötung war nicht arglistig.“

Für die Verteidiger Rainer Pohlen und Gerd Meister kommt dagegen nur eine Verurteilung wegen Totschlags, nicht aber wegen Mordes in Frage. „Da Erol P. seine Familie oft genug bedroht hat, hätte sie mit einem Übergriff rechnen müssen und sei nicht arglos gewesen“, so kalte juristische Schlussfolgerung.

Den Vorwurf der Vergewaltigung seiner Schwägerin sahen die Verteidiger als nicht bewiesen an. Das angebliche Opfer habe vor Gericht eine „typisch südländisch-hysterische Darbietung“ geboten, die nicht glaubwürdig gewesen sei, so Gerd Meister. Die Verteidigung setzt alles daran, die Verurteilung wegen Vergewaltigung zu umgehen, weil daran die mögliche Sicherungsverwahrung hängt.

Rechtsanwältin Gülsen Celebi, die eine Schwägerin der Getöteten als Nebenklägerin vor Gericht vertritt, reagierte entsetzt. „Damit hat der Kollege den Bogen überspannt. Es gibt gewisse Regeln, an die man sich halten soll. Einen Zeugen, der völlig glaubwürdig hier aussagt, so zu bezeichnen, geht eindeutig zu weit.“

Der Fall hatte einen Justizskandal ausgelöst

Ermittlungen in den eigenen Reihen der Justiz verliefen derweil ergebnislos. Der Fall hatte einen Justizskandal ausgelöst: Weil gegen Erol P. zur Tatzeit bereits ein Haftbefehl vorlag, auf den die Anwältin seiner Frau, Celebi, die Justiz hingewiesen hatte. Bei einem Sorgerechtstermin wurde P. jedoch nicht verhaftet. Minuten später geschah die Tat.

Das Urteil wird am Donnerstag erwartet.

Doppelmord: Hintergrund und Ablauf

Staatsanwalt Stefan Lingens ist der Ankläger im Mordprozess.

Gewaltschutz: Wie gestern bekannt wurde, hatte Anwältin Gülsen Celebi vor dem Familiengericht am Tat-Tag Gewaltschutz für Rukyie und Derya P. gefordert. Erol P. hätte sich den zwei Frauen dann nicht mehr nähern dürfen. Der Familienrichter sah jedoch keinen Grund für eine sofortigen, derartigen Beschluss.

Ablauf: Nach der Sorgerechtsverhandlung, bei der Erol P. trotz offenen Haftbefehls nicht verhaftet wird, fährt er zur Wohnung seiner Ex-Frau an der Frankenstraße. Dort erschießt er seine Frau und seine Tochter mit gezielten Kopfschüssen. Eine Stunde nach der Tat stellt sich Erol P. der Polizei in Viersen.

http://www.wz-newsline.de/?redid=196917

 

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Was hätte den beiden Frauen ein Beschluss nach dem Gewaltschutzgesetz genützt? Wahrscheinlich nichts, denn warum sollte sich ein Rasender von einen Stück Papier beeindrucken lassen. Nächstens teilt man noch bedrucktes Papier an Amokläufer aus, in der Hoffnung, dass diese dann zur Ruhe kommen und den nächsten Psychologen aufsuchen. 

 

 

 

Mönchengladbach

Doppel-Mord: Polizei erhebt Vorwürfe gegen Justiz

VON PETER KORN, GABI PETERS GERHARD VOOGT UND DIETER WEBER -

zuletzt aktualisiert: 14.03.2007 - 07:08

Mönchengladbach (RP) Die Justizpanne, die möglicherweise Ursache für den Doppelmord an der 37-jährigen Türkin und deren Tochter ist, hat NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) auf den Plan gerufen. Sie sicherte am Dienstag zu, dass die Umstände des Doppelmordes mit Hochdruck aufgeklärt würden.

Die zwei Frauen waren auf offener Straße erschossen worden. Foto: Detlef Ilgner

„Die Tatsache, dass die schreckliche Bluttat durch eine rechtzeitige Festnahme des mutmaßlichen Täters hätte verhindert werden können, hat mich besonders entsetzt“, betonte die Ministerin. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund müsse akribisch und schnell geprüft werden, wem in diesem Zusammenhang Versäumnisse vorzuwerfen seien. Die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf hat den Fall inzwischen an die Staatsanwaltschaft Krefeld übertragen.

Der Bluttat war ein Termin beim Amtsgericht vorausgegangen, bei dem der spätere Todesschütze Erol P. um das Besuchsrecht für seine drei Kinder stritt. Obwohl bei der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl wegen mutmaßlicher Beteiligung an einer Vergewaltigung gegen ihn vorlag und der Richter darüber informiert worden war, konnte der 38-Jährige das Amtsgericht in Mönchengladbach unbehelligt verlassen.

Wenig später erschoss P. seine von ihm getrennt lebende Frau und die gemeinsame Tochter auf offener Straße. „Die Ermittler prüfen nun, ob der Anfangsverdacht einer fahrlässigen Tötung gegen Justizbedienstete besteht“, sagte ein Sprecher der Justizministerin.

Soviel scheint festzustehen: Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach rief nicht die Polizei, als sie Stunden vor dem Doppelmord die Information bekam, dass P. sich im Familiengericht aufhielt. Der Sprecher des Landgerichts Mönchengladbach räumte gegenüber unserer Redaktion ein, die Information sei bei der Staatsanwaltschaft „tatsächlich steckengeblieben“.

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/moenchengladbach/Doppel-Mord-Polizei-erhebt-Vorwuerfe-gegen-Justiz_aid_417412.html

 

 

Kommentar Väternotruf:

Zu der Darstellung in der Rheinischen Post über ein angebliches Versagen der Justiz und zu dem Verhalten der Rechtsanwältin der Mutter, Frau Celebi, gibt es eine Klarstellung des Pressesprechers am Landgericht Mönchengladbach. - Mitteilung vom 14.04.2008 "Doppelmord in MG-Rheydt" - http://www.lg-moenchengladbach.nrw.de/presse/archiv_mitteilungen/index.php

 

 


 

 

Mann erschlägt Ex-Frau mit Beil auf offener Straße

Grausame Szenen in Lübeck: Mit einem Beil hat ein 37-Jähriger seine Ex-Frau erschlagen. Nach Angaben der Polizei war die 36-Jährige mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Hause, als der Täter plötzlich auf sie losging.

Lübeck - Die 36-Jährige war auf der Stelle tot. Eine Polizeibeamtin, die nicht im Dienst war, wurde zufällig Zeugin der Tat. Sie nahm die Verfolgung auf und konnte den Flüchtigen nach wenigen Metern stellen. Der 37-Jährige soll die Tat gestanden haben, er befindet sich in Untersuchungshaft.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war es in der Vergangenheit mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen den geschiedenen und getrennt lebenden Eheleuten gekommen. "Dabei ist die Frau offenbar auch mehrfach geschlagen worden", sagte Polizeisprecher Frank Doblinski. Die Frau hinterlasse eine siebenjährige Tochter und einen vierjährigen Sohn.

jdl/AP

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,525733,00.html

 

29.12.2007

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

 

Polizeisprecher Frank Doblinski sagt: "Die Frau hinterlasse eine siebenjährige Tochter und einen vierjährigen Sohn."

Diese Formulierung lässt erst einmal vermuten, dass der Totschläger nicht der Vater der beiden Kinder wäre, doch wie man später erfährt, ist es doch der Vater der beiden Kinder. Warum der Polizeisprecher nicht gleich mitteilt, dass der Totschläger auch der Vater ist bleibt unklar. So wie wohl manches in der Sache unklar bleiben wird. 

 

 


 

 

 

Beil-Mord: War es ein Streit ums Sorgerecht?

Der schreckliche Beil-Mord von Lübeck - jetzt zeichnet sich ein mögliches Motiv ab: Estratios K. (l.) hatte am Tag vor der grausamen Tat einen Sorgerechtsstreit um die beiden gemeinsamen Kinder verloren. Fotos: Holger Kröger

Lübeck - Einen Tag vor der Bluttat hatte der Mörder einen Sorgerechtsstreit gegen seine Frau verloren. Die Polizei rechtfertigt unterdessen ihr Handeln in dem Fall.

Mehr Bilder in unserer Fotogalerie

Ein verlorener Sorgerechtsstreit war möglicherweise das Motiv für den Beil-Mord von Marli. Wie die LN gestern erfuhren, hat das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig am 27. Dezember in zweiter Instanz die Klage von Estratios K. abgewiesen, das Sorgerecht für die beiden Kinder zu gleichen Teilen auf ihn und seine Ex-Frau Kalliopi T. zu verteilen. Wie zuvor das Amtsgericht Lübeck hatte das OLG K. zwar gestattet, seine Kinder einmal pro Woche zu besuchen, das Sorgerecht aber allein der Mutter zugesprochen. Einen Tag nach dem Urteil musste Kalliopi T. sterben.

Das Unfassbare daran: Mit dem Mord an der Mutter ist das Sorgerecht jetzt tatsächlich auf den Vater als engsten Angehörigen übergangen. "Nur das Amtsgericht kann jetzt das Sorgerecht auf den Großvater übertragen, der sich zurzeit auch um die Kinder kümmert", so Stadtsprecher Matthias Erz auf Anfrage. "Das Jugendamt wird die Familie dabei natürlich unterstützen."

Unterdessen laufen die Ermittlungen gegen K. weiter: "Der Beschuldigte hat sich zur Sache bisher noch nicht geäußert, hat aber bereits Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufgenommen", sagt Lübecks Leitender Oberstaatsanwalt Heinrich Wille.

Die Familie des Opfers macht Polizei und Justiz für den Tod von Kalliopi T. mitverantwortlich. Nach einer Messerattacke gegen seine Ex-Frau am 22. September hätte die Polizei Estratios K. in Haft nehmen müssen, klagen der Vater und die beiden Brüder des Opfers. Polizeisprecher Frank Doblinski rechtfertigt das Vorgehen: "Es hat damals keine Rechtsgrundlage gegeben, den Beschuldigten weiter festzuhalten." Nach Angaben des Polizeisprechers habe es seit dem Jahr 2005 insgesamt acht Polizeieinsätze im Umfeld der Familie gegeben, an denen nicht nur die geschiedenen Ehepartner, sondern auch andere Familienmitglieder beteiligt gewesen seien. Das Einsatzspektrum habe von Beleidigung über Nötigung bis hin zu Körperverletzung gereicht. Zwischenzeitlich habe es aber immer wieder Versuche der Familie gegeben, den Streit friedlich zu beenden.

"Der Fall vom 22. September hatte aber eine ganz andere Qualität", räumt Doblinski ein. K. habe seine geschiedene Frau mit einem Messer bedroht und versucht, von der Familie Geld zu erpressen. Kalliopi T. wurde dabei mit dem Messer am Bein verletzt. K. wurde nach der Tat kurzzeitig in Gewahrsam genommen und wegen des Verdachts auf Bedrohung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung angezeigt.

"Bei uns ist dieser Fall damals nur als eine Routineangelegenheit und auch erst zwei Monate nach der Tat eingegangen, ohne einen Hinweis auf besondere Dringlichkeit", so Heinrich Wille. Ob die Einschätzung der Polizei damals richtig war, könne er derzeit noch nicht beurteilen. "Aber im Licht der heutigen Ereignisse hätte man wohl zu einem anderen Schluss kommen müssen." Polizeisprecher Doblinski: "Es gab keine einschlägigen Vorstrafen. Wäre das der Fall gewesen, hätten die Kollegen möglicherweise anders gehandelt. Aber das ist nur Spekulation."

Tatsächlich ist Estratios K. bisher lediglich wegen zwei Drogendelikten verurteilt, für die er insgesamt zwei Jahre Haft in Stuttgart verbüßt hatte. Andere Verfahren wegen Bedrohung und Körperverletzung seien laut Staatsanwaltschaft von der inzwischen getöteten Ehefrau in "gegenseitigem Einvernehmen" zurückgezogen worden.

Von Oliver Vogt, LN

http://www.ln-online.de/lokales/2281049

 

-online/lokales vom 03.01.2008 08:15

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Operation gelungen, Patient tot - so kann man vielleicht die vom Oberlandesgericht Schleswig bestätigte Entziehung des Sorgerechtes (vermutlich wie fast immer nach §1671 BGB) bezeichnen. Ob man den verfahrensführenden Richtern am Amtsgericht Lübeck und am Oberlandesgericht Schleswig zu ihrer - wie immer natürlich ausschließlich am Kindes wohl orientierten Entscheidung gratulieren darf, erscheint zweifelhaft, angesichts der unmittelbar nach dem Richterspruch durch den Vater erfolgten Hinrichtung seiner ehemaligen Frau.. 

Kaum hat man am Oberlandesgericht Schleswig den am Amtsgericht Lübeck bezüglich des Vaters bereits vollzogenen Sorgerechtsentzug nach § 1671 BGB bestätigt, da haut der Vater seiner Ex-Frau mit dem Beil den Schädel ein. Wie wäre wohl die Sache ausgegangen, wenn man am Amtsgericht Lübeck dem Vater das Sorgerecht nicht entzogen und statt dessen einen Sorgerechtspfleger eingesetzt hätte, der bei Konflikten zwischen den beiden Eltern hätte vermitteln, schlichten und entscheiden können? Das hätte vermutlich der Justizkasse ein paar Tausend Euro gekostet und der Frau und Mutter vielleicht das Leben gerettet. Leider scheint man an den wenigsten Gerichten in Deutschland so weit zu denken und so werden wir auch in Zukunft sicher noch einige Fälle vermelden müssen, in dem nach gelungener gerichtlicher Väterentsorgung, der solcherart narzisstisch gekränkte Vater gewalttätig wird.

 

 

 

 


 

 

Eine Abrechnung mit der "Familienvernichtungsmafia"

München (AZ/dpa) - Im Fall des 43-Jährigen Münchners, der an Weihnachten seinen kleinen Sohn und sich selbst tötete, ist im Internet ein Abschiedsbrief aufgetaucht. In dem von der tz abgedruckten Brief erhob der Mann massive Vorwürfe gegen seine Ex-Frau, ein Familiengericht sowie die Politik.

Für das was passiert ist, könne man sich bei seiner "egoistischen und verlogenen Ex-Frau" und "ihrem boshaften destruktiven und gehässigen Anwalt, der durch seine ständigen hetzerischen Ergüsse absichtlich Öl ins Feuer geschüttet hat" bedanken, schrieb der 43-Jährige weiter. Auch ein Familienrichter am Rosenheimer Amtsgericht sowie die "femifaschistischen Vollidioten von der SPD und FDP, die vor 30 Jahren das heute gültige schwachsinnige Scheidungsrecht eingeführt haben" seien mitverantwortlich für die schrecklichen Geschehnisse. Mit Blick auf das deutsche Scheidungsrecht sprach der Münchner außerdem von einer «Familienvernichtungsmafia».

Aus diesem Grund seien bereits unzählige Leben zerstört worden, heißt es in dem Brief weiter. "Und viele Väter haben denselben Weg gewählt wie ich." Der 43-Jährige appelliert deshalb schließlich an den Staat: "Vergällt den jungen Männern das Kinderzeugen oder gar Heiraten, gebt Babys in Krippen, lasst Frauen sich selbst verwirklichen und zerstört die bewährte Form der Familie - aber wundert euch nicht, wenn immer mehr entrechtete Männer, die nichts als eine intakte familie wünschen und stattdessen abgezockt, betrogen, diffamiert und um ihre Kinder gebracht werden, als letzten Ausweg (...) ihre Kinder und sich selbst töten."

Die Homepage wurde inzwischen von der Polizei gesperrt. Die Ermittler nehmen an, dass der Informatiker aus München seine Tat geplant hat. Eine Obduktion soll nun klären, woran der Achtjährige genau starb.

Artikel vom 27.12.2007 - 13.57 Uhr

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,Eine-Abrechnung-mit-der-Familienvernichtungsmafia_arid,1139409_regid,1_puid,2_pageid,4289.html#null

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Zum Glück gehen trotz gängiger vulgärfeministischer Trompeterei die wenigsten Väter, die vom deutschen Familien(un)recht und von hetzerischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten kielgeholt werden und wurden, den zerstörerischen Weg, wie ihn der 43-jährige Vater des achtjährigen Jungen gewählt hat, in dem er offenbar seinen eigenen Sohn tötete und damit seiner Ex-Frau, Frau M., wohl den größten Verlust ihres Lebens zufügte. Welchen Beitrag der Rechtsanwalt von Frau M. zu dieser Tragödie beigetragen hat, wird die Staatsanwaltschaft wohl nicht interessieren, denn Rechtsanwälte genießen  in Deutschland im Bereich des Familienrechtes- sehr zum Schaden von Eltern und ihren Kindern - staatlich abgesicherte Narrenfreiheit. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viele Anwälte Mitglied des Bundestages sind. 

Bei der noch weit verbreiteten Ausgrenzung von Vätern durch Mütter aller politischen Couleur und der zuarbeitenden Scheidungsindustrie muss man sich eigentlich wundern, dass es vergleichsweise selten, zu solchen Exzessen kommt, wie sie der 43-jährige Vater hier an den Tag legte.

Die meisten durch Mütter und staatliche Stellen ausgegrenzten Väter verhalten sich politisch korrekt. Sie ertränken ihren Kummer im Alkohol und stärken somit die Steuereinnahmen des Staates, der dazu beigetragen hat, ihnen ihre Kinder zu entziehen. Das nennt man männlichen Patriotismus, grad so wie im 1. und 2. Weltkrieg, wo sich deutsche Männer millionenfach als williges Kanonenfutter auf der Schlachtbank des Krieges angeboten haben. Ein geringer Prozentsatz hat sich dem staatlich gewollten, geförderten oder geduldeten Irrsinn entgegengestellt, sei es Karl Liebknecht, der als einziger SPD Abgeordneter im Reichstag gegen die Kriegskredite stimmte oder - wenn auch erst spät - Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg.

Heute braucht es viel weniger Zivilcourage. Eine friedliche Väterdemo, natürlich angemeldet, vor dem Amtsgericht Flensburg, tut es auch. Oder die Gründung des Väternotruf Deutschland, der bei heute monatlich über 60.000 Besuchern und über 300.000 Zugriffen, noch immer vorhandenen Dumpfbacken, Müttersöhnen und Müttertöchtern in Politik, Gerichtsbarkeit und Behörden, zum Tanz aufspielt. Dabei steht der Väternotruf in einer modernen Form des gewaltlosen Widerstandes in der Tradition von Mahatma Gandhi und Martin Luther King, gegen staatliche Väterdiskriminierung und für die Einhaltung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, das tagtäglich - man mag es als demokratiegläubiger Laie nicht glauben, bis man es selber gesehen hat - von Staats wegen bis in die höchsten Gerichte mit Füßen getreten wird.

 

 


 

 

 

Tatort Feldmoching: In diesem Haus tötete der Vater sein Kind. Foto: Heddergott Vater tötet seinen Sohn und sich selbst

Blutbad nach der Bescherung

Am ersten Weihnachtsfeiertag hat ein 43-jähriger Mann aus München-Feldmoching seinen achtjährigen Sohn und dann sich selbst getötet - nachdem er einen Tag zuvor noch mit ihm den Heiligen Abend gefeiert hatte.

Von Monika Maier-Albang

Er hat mit seinem Sohn noch Weihnachten gefeiert - und muss da schon gewusst haben, dass es für den Achtjährigen kein nächstes Weihnachten mehr geben wird. Sein eigener Vater hat dem achtjährigen Michael am ersten Weihnachtsfeiertag das Leben genommen. Anschließend brachte sich der 43-jährige Münchner Roman S. in seinem Haus in Feldmoching selbst um.

Seit einiger Zeit lebten der 43-jährige Mann und seine 41 Jahre alte Frau getrennt und stritten um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn. Weihnachten sollte Michael diesmal beim Vater verbringen dürfen - so hatten es die Eltern verabredet. Nach SZ-Informationen hatte der Vater nur ein Besuchs-, kein Sorgerecht. Am 21. Dezember holte Roman S. seinen Sohn mit dem Zug in der Nähe von Rosenheim ab; dorthin war die Mutter nach der Trennung gezogen. Der Vater bewohnte das Einfamilienhaus seiner Eltern an der Feldmochinger Lerchenstraße. Am 25. Dezember würde er Michael zurückbringen, versprach er, als seine Ex-Frau ihm den Jungen übergab. Vermutlich hatte der Systemtechniker die Tötung seines Sohnes da schon geplant.

Gegen 14 Uhr am ersten Weihnachtsfeiertag sollte Roman S. seinen Sohn wieder zur Mutter zurückbringen. Als ihr Ex-Mann nicht kam, versuchte die Frau ihn telefonisch zu erreichen - vergeblich. Zwei Stunden wartete die Mutter, zunehmend besorgt. Gegen 16 Uhr benachrichtigte sie schließlich in Rosenheim die Polizei. Dort verständigte man die Münchner Kollegen. Zwar galt Roman S. eigentlich als zuverlässig. In letzter Zeit aber habe seine Ex-Frau bei ihm eine Wesensveränderung bemerkt, sagt Polizeisprecher Markus Dengler. Er sei immer unzugänglicher geworden und habe sich im Internet über Waffen informiert.

Die Beamten fahren in der Dämmerung zu dem Haus in der Lerchenstraße 63, das neben einer alten Fabrikhalle kurz hinter dem Bahnübergang liegt. Roman S. hat das Haus von seinen Eltern übernommen und wenig daran verändert: Am Fenster im ersten Stock steht ein Gummibaum, die Lampe dahinter hat Siebziger-Jahre-Dekor. Die Thujenhecke ist übermannshoch. Nur das Wohnzimmer im Erdgeschoss hat Roman S. für sich hergerichtet: Die Wände sind apricotfarben gestrichen und eine moderne Lampe ist aufgehängt. In diesem Zimmer werden die Beamten wenig später das tote Kind finden. In Raum nebenan stehen sie vor einem mit Lametta geschmückten Christbaum. Darunter liegt eine Modelleisenbahn, mit der Michael am Abend zuvor noch gespielt haben dürfte.

Die Polizisten versuchen zunächst, mit Klopfen und Klingeln Roman S. zu erreichen. Als niemand öffnet, blicken sie durch ein Fenster im Erdgeschoss und sehen das leblose Kind im Schlafanzug auf der Wohnzimmercouch liegen. Mit Hilfe der Feuerwehr brechen sie die von einem Windschutz umgebene Eingangstür auf. Doch für den Jungen gibt es keine Rettung mehr. Sein Vater hat ihn vermutlich schon am Vormittag umgebracht. Im Erdgeschoss liegt die Kinderleiche, im ersten Stock die des Vaters. Was die Beamten dort vorfinden, gleicht einer Inszenierung: Der Systemtechniker Roman S. hat sich im Kinderzimmer auf das Bett seines Sohnes gelegt, um zu sterben. Auf eine Kommode im Gang hat er zuvor feinsäuberlich Dokumente drapiert, die die Scheidung und den Sorgerechtsstreit betreffen. Daneben hat er seine Brieftasche hingelegt und ein Bild von seinem Sohn. Im Internet hinterlässt Roman S. zudem einen Abschiedsbrief mit Angriffen auf seine Frau, deren Anwalt und das Familiengericht.

Wie der 43-jährige Mann seinen Sohn umgebracht hat, war am Mittwoch noch nicht eindeutig geklärt. Der Junge hatte keine äußeren Verletzungen. Allerdings wurden im Haus Medikamentenschachteln gefunden; möglich ist daher, dass der Vater seinen Sohn vergiftet hat. Er selbst hatte offenbar geplant, sich mit Gas umzubringen. Die Polizisten fanden Roman S. mit einer Plastiktüte über dem Kopf; neben dem Bett stand eine hüfthohe Gasflasche mit einem Verbindungsschlauch, der zu der Tüte führte. Die Flasche war allerdings nicht aufgedreht. Eine Obduktion soll am heutigen Donnerstag klären, auf welche Weise der Vater seinen Sohn getötet hat und wie er sich selbst dann das Leben nahm. Um die Mutter des Jungen kümmern sich momentan Freunde.

(SZ vom 27.12.2007)

www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/201/149836/

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Wer sich lange genug mit der an den bundesdeutschen Gerichten üblichen Praxis des Sorgerechtsentzugs nach §1671 BGB beschäftigt, für den liegt die Vermutung nach, dass

Die Vermutung liegt nahe, dass der achtjährige Michael heute noch leben würde, wenn dem Vater vom Familienrichter am offenbar zuständigen Amtsgericht Rosenheim nicht das Sorgerecht nach §1671 BGB entzogen worden wäre. Doch von solchen naheliegenden Überlegungen wollen die Verantwortlichen für die deutschlandweit noch immer übliche Praxis der Elternentsorgung nichts wissen und aus dem Bundesjustizministerium, dass in der Pflicht stände durch die Vorlage einer Gesetzesnovellierung in der der §1671 BGB ersatzlos gestrichen wird, sind schon gar keine nachdenklichen Worte zu hören. Ich wasche meine Hände in Unschuld, soll Pontius Pilatus nach der Überlieferung in der Bibel (Matthäus 27) gesagt haben und Jesus der Kreuzigung überantwortet haben.

Wir haben keine Schuld, so wird man es in der Kantine des Bundesjustizministeriums hören können, wenn sich das zuständige Fachreferat Kindschaftsrecht zur wohlverdienten Mittagspause trifft.

 

 


 

 

 

Aus Rache an der Ex-Frau: Vater tötet Mickey (8) und dann sich selbst

München - Wie hatte er sich auf Heiligabend gefreut. Und als es dann endlich soweit war – da war der kleine Michael (zärtlich „Mikey“ genannt) gar nicht mehr zu halten. Unter dem Christbaum probierte er sofort mit seinem Vater Roman S. (43) seine neue elektrische Eisenbahn aus. Bis es Zeit war, ins Bett zu gehen…

 

Der mit Lametta geschmückte Christbaum steht noch dort, ebenso die Eisenbahn. Nur Mikey ist nicht mehr da. Mikey ist tot. Ermordet am Weihnachtsmorgen vom eigenen Vater, der anschließend Selbstmord beging.

Roman S. hinterließ einen Abschiedsbrief – eine hasserfüllte Abrechnung mit seiner Ex-Frau, mit der er erbittert ums Sorgerecht für Mikey gestritten hatte. Als für den Informatiker Roman S. und dessen Frau Monika (41) die Welt noch in Ordnung war, lebte die Familie in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim).

Doch die Ehe scheiterte, die Scheidung nach dem Trennungsjahr war bereits vollzogen. Monika S. lebte mit Sohn Mikey in einem Landhaus in Stephanskirchen unweit von Rosenheim. Roman S. dagegen war allein nach München in sein Elternhaus in der Lerchenstraße zurück – ein altmodisches, aber blitzsauberes Siedlungshäuschen, das noch mit Ölöfen beheizt wurde. Mikey musste fortan zwischen seinen Eltern pendeln.

In letzter Zeit soll sich Roman S. verändert haben. Zwar hielt er sich weiterhin zuverlässig an alle Vereinbarungen. Doch hatte Monika S. dass Gefühl, dass der Ex „irgendwie spinnt“, wie sie später der Polizei sagte. Dennoch setzte sie ihr Söhnchen am 21. Dezember unbesorgt in den Zug nach München, wo er vom Vater vereinbarungsgemäß abgeholt wurde. Wie hätte sie auch ahnen können, dass Roman S. da bereits einen tödlichen Entschluss gefasst hatte…

Den Auslöser kennt die Mordkommission noch nicht, wohl jedoch das Motiv: Blanker Hass auf die Ex- Frau, die ihm in seiner Vorstellung das Liebste genommen hatte – sein Kind. So reifte in seiner fanatischen und egoistischen Liebe zu Mikey der grausame Plan, seine Ex-Frau zu „bestrafen“. Vermutlich in den frühen Morgenstunden des 25. Dezember wurde das Häuschen in der Lerchenstraße Schauplatz eines unfassbaren Verbrechens.

Als Mikey am Ersten Weihnachtsfeiertag um 14 Uhr nicht nach Hause gebracht wurde und Roman S. nicht ans Telefon ging, hatte Monika S. eine böse Vorahnung. Sie verständigte die Polizei. Um 17 Uhr klingelten Münchner Polizisten in der Lerchenstraße 63. Niemand öffnete. Sie schauten von außen ins Wohnzimmer und sahen Mikey. Im Schlafanzug lag er auf dem Sofa. Er war sehr blass, sah aus, als ob er schliefe.

Die Beamten traten die Tür ein – helfen konnten sie nicht mehr. Mikey war bereits seit Stunden tot – vermutlich vergiftet. Dafür sprechen aufgefundene Medikamente. Im Kinderzimmer im ersten Stock fanden sie Roman S. Er lag auf Mikeys Bett, hatte eine Plastiktüte über den Kopf gezogen. Er ist vermutlich erstickt. Eine graue Helium-Gasflasche samt Schlauch, die er neben das Bett gestellt hatte, hatte er nicht benutzt. Zur Klärung der Todesursache werden beide erst heute obduziert.

Vieles spricht dafür, dass Roman S. dieses infame Verbrechen schon länger geplant hat. Auf einer Kommode hatte er persönliche Papiere zurechtgelegt – darunter einen Stapel Sorgerechts-Akten, Geldbeutel, Ausweis, ein Bild von Mikey und den noch in der Weihnachtsnacht geschrieben Abschiedsbrief. Monika S. befindet sich derzeit in der Obhut von Freunden, wird psychologisch unterstützt. Ihr Platz im Beyhartinger Kirchenchor blieb gestern früh leer. Nie wieder wird ihr strahlender Solo-Sopran an Weihnachten in der Kirche erklingen. Nie wieder wird sie ein unbeschwertes Weihnachtsfest erleben können. Die fürchterliche Rache ihres Ex- Mannes – sie ist aufgegangen.

 

dop.

27.12.2007

 

www.tz-online.de/tzheute/art1061,340064

 

 

 


 

 

VATER TÖTET SEINEN SOHN NACH SORGERECHTSTREIT

In München tötete gestern ein 43 Jahre alter Vater seinen achtjährigen Sohn und dann sich selbst. "Hintergrund der Tat ist offensichtlich ein Sorgerechtsstreit um den Sohn", berichtete ein Polizeisprecher. Der Junge wurde im Haus des Informatikers tot auf der Couch neben dem Christbaum gefunden. Die Leiche des 43 Jahre alten Vaters lag im Bett des Sohnes.

Der Achtjährige, der bei seiner Mutter lebte, hatte über die Feiertage seinen Vater besucht und sollte am ersten Weihnachtstag zu der im Raum Rosenheim lebenden Frau zurückgebracht werden. Als dies nicht geschah und der Mann auch telefonisch nicht erreichbar war, verständigte die 41-Jährige die Polizei. Die Polizisten klingelten am Einfamilienhaus des Vaters, doch niemand öffnete. Schließlich sahen die Beamten durch ein Fenster die Leiche des Schülers im Wohnzimmer.

Später wurde der 43-Jährige tot mit einer Plastiktüte über dem Kopf im Bett des Sohnes im ersten Stock gefunden. Er hatte sich offenbar erstickt. Bei dem Kind wurden keine äußeren Verletzungen festgestellt. Eine Obduktion soll voraussichtlich nach den Feiertagen nähere Erkenntnisse über die Todesursache bringen.

jdl/dpa/Reuters

 

Posteingang 26.12.2007

 

 


 

 

 

15.08.2007 

Privater Kampf gegen Spam-Mails

Mit unerwünschten Spam-Mails ärgern sich alle herum, die eine E-Mail-Adresse häufiger nutzen. Dabei ist es fast unmöglich effektiv gegen Spammer vorzugehen – fast. Wie FOCUSonline berichtet, geht ein Verbraucher aus München systematisch gegen den Missbrauch seiner E.Mail-Adresse vor.

Der Münchner Roman Stanowsky hat zunächst jedem deutschen Unternehmen, von dem er unerwünschte elektronische Werbung bekommt, mit einem Standard-Fragebogen geantwortet. Anti-Spam-Aktivisten haben dieses Standardformular entwickelt. Es verlangt das unerlaubt werbende Unternehmen auf, sämtliche Daten des Absenders zu sperren und genau Auskunft zu geben, woher diese Informationen stammen. Das entspricht dem Auskunftsrecht laut Bundesdatenschutzgesetz, welches jedem Bürger zusteht.

Aus Antworten darauf erfuhr er, seine Adresse ist Bestandteil einer Datensammlung, die an Online-Werbung interessierte Firmen im Internet kaufen können. Angeblich hätten die Besitzer sämtlicher E-Mail-Adressen, die in der Sammlung enthalten sind, jeglichem Werbe- und Newsletterempfang zugestimmt. Anbieter ist eine Hamburger Marketingagentur, die jedoch nicht erreichbar ist: E-Mail-Anfragen bleiben unbeantwortet, unter der Adresse, die im Impressum angegeben ist, kennt niemand diese Agentur.

Gegen diese Firma hat Stanowsky jetzt Strafanzeige gestellt, denn er hat nach eigenen Angaben niemals seine Zustimmung zur E-Mailwerbeflut gegeben. Laut FOCUSonline haben Insider zudem darauf hingewiesen, der für die Adressen-DVD der Marketingagentur verlangte Preis sei viel zu niedrig: 75,50 für 26 Millionen Adressen. "Wenn Daten zu einem solchen Preis verkauft werden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Angebot unseriös ist“, erklärt Andreas Kneiphoff vom deutschen Direktmarketing-Verband DDV.

Allein das Einverständnis von so vielen Mail-Adressen-Besitzern rechtsgültig einzuholen, koste mehr, als der Verkauf einer solchen DVD einbringen könne, so Kneiphoff weiter. Normalerweise würden solche Adresslisten auch nicht verkauft, sondern nur vermietet. Schließlich stellten die Adressen "ein wesentliches Kapital von Marketingagenturen dar", welches sie nicht aus der Hand geben. Das Auftrag gebende Unternehmen kennt die E-Mail-Adressen daher in der Regel gar nicht.

Auf die Adresssammlung hereingefallen ist auch die Münchner Agentur Aida Media, die jetzt ebenfalls ihren Rechtsbeistand eingeschaltet hat. Misstrauisch wurde man, nachdem eine kleine Mailing-Aktion an Adressen aus der Sammlung sofort ein Dutzend wütender Beschwerden zur Antwort bekam. Seit Juni ermittelt die Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Betrugs gegen den Anbieter. Ergebnisse sind erst in einigen Monaten zu erwarten.

http://www.tariftip.de/News/22076/Privater-Kampf-gegen-Spam-Mails.html

 

 

Gefunden im Internet am 12.10.2008

 

Kommentar Väternotruf:

Erst der Kampf des Roman Stanowsky gegen Spam, dann eine Abrechnung mit der "Familienvernichtungsmafia". Das Leben ist manchmal härter als ein Kinofilm.

Auf eine aufhellende Erklärung der Staatsanwaltschaft zu der tödlich endenden Dynamik des Falles werden wir wohl wie immer in solchen Fällen vergeblich warten. Auf offizieller Seite dürfte keiner so richtig daran interessiert sein, Licht in das Dunkle zu bringen, denn das könnte auch so manches unliebsame Licht auf diese oder jene Person werfen, die in dem Fall involviert waren und das seine oder ihre zu dem tragischen Ende beigetragen hat.

 

 


 

 

„Erschossen, weil sie ihre Kinder sehen wollte“

 

30.11.2007

 

STUTTGART: Staatsanwalt sieht im Flughafenmord besondere Schwere

der Schuld - Verteidiger: Beziehungstat im Affekt

 

Lebenslange Haftstrafe sowie Feststellung der besonderen Schwere

der Schuld, forderte der Staatsanwalt für Avdyl L.. Er habe am

31. März diesen Jahres seine Ex-Frau am Stuttgarter Flughafen

„erschossen, weil sie ihre Kinder sehen wollte.“ Vor dem

Stuttgarter Landgericht sprach der Staatsanwalt gestern von

einer bewussten Hinrichtung an einem Ort, an dem möglichst viele

Menschen zusehen.

 

*Von Roland Kurz *

Die von Staatsanwalt und Verteidiger beantragten Strafmaße waren vom

ersten Prozesstag an absehbar. Erstaunt hat, wie deutlich Staatsanwalt

Thomas Schek diese Tat und die fatale Einstellung zu „Ehre“ und

Verfügbarkeit von Frauen brandmarkte. Avdyl L. (32) habe seine Frau mit

fünf Kopfschüssen aus 30 Zentimetern Entfernung hingerichtet, „weil sie

es wagte, ihm die Stirn zu bieten.“ Der Antrag, das Umgangsrecht mit den

Kindern zu erhalten, sei das Todesurteil für Suzana L. (25) gewesen.

Während der Ehe habe L. seine Frau wie einer „Sklavin“ verboten, Deutsch

zu lernen und das Haus zu verlassen. Ab Januar 2003 habe er die Frau

geschlagen, getreten, gewürgt, vergewaltigt und durch die Prügel zwei

Fehlgeburten verursacht. Den Zeugen, die zur Familie des Angeklagten oder

zum Kollegenkreis gehörten, warf der Staatsanwalt vor, „schamlos zu

lügen“. Es sei in widerwärtiger Weise versucht worden, das Opfer zu

verleumden. Ob die Mutter etwa ihre beiden Töchter mit den vielen

Süßigkeiten so beschweren wollte, damit diese im Meer versinken, spielte

Schek sarkastisch auf eine Behauptung des Vaters des Angeklagten an.

Angeblich hat Suzana L. damit gedroht. Der Staatsanwalt nahm den

Polizisten in Schutz, der am Flughafen kurz vor der Tat mit Suzana L.

gesprochen hatte. Diese massive Bedrohung sei nicht zu erkennen gewesen.

Die Frau habe abgelehnt, bei dem Polizisten zu warten.

 

Seelenruhig vom Tatort weg

Die Tat sei geplant und nicht im Affekt geschehen, sagte der

Staatsanwalt. Am 29. März sei L. über den Beschluss zum Umgangsrecht

während des Kosovobesuchs der Frau informiert worden. Am 30. März habe

sich L. einen Leihwagen geholt und am 31. März sei er zum Flughafen

gefahren. 21 Augenzeugen hätten das Geschehen geschildert, drei davon,

wie L. noch auf die tote Frau gespuckt habe. Dann sei L. mit zufriedenem

Gesicht und seelenruhig weggegangen. Die Mordmerkmale Heimtücke und

niedere Beweggründe standen für den Staatsanwalt außer Frage. Norbert

Wingerter, der Vertreter der Opferfamilie, setzte das Merkmal

„gemeingefährliches Mittel“ dazu. L. habe herumgeballert und die

Lebensgefahr Dritter in Kauf genommen.

Verteidiger Werner Haimayer beantragte, von der besonderen Schwere der

Schuld abzusehen. Ansonsten beantrage er ein psychologisches

Zusatzgutachten. Am Flughafen habe eine „nicht gewollte Eskalation“

stattgefunden. Avdyl L. sei aufgrund einer Drohung der Ex-Frau besorgt

gewesen, dass er seine Kinder nie mehr sehen würde. Er sei zum Flughafen

gefahren, um mit ihr zu reden. Ein Zündfunke könnte gewesen sein, dass

Suzana ihm die Zunge herausgestreckt habe. Dass L. das Magazin leer

geschossen habe, könne doch auch dafür sprechen, dass heftige Gefühle im

Spiel gewesen seien. Wenn man von seinem Job als Türsteher absehe, sei

L. eigentlich ein „ruhiger, weicher, höflicher Mensch“. Haimayer

bezweifelte, dass Suzana L. täglich eine Stunde geschlagen worden sei.

Verletzungen seien nie gesehen worden. Vielleicht sei von den

Frauenhaus-Frauen „unbewusst“ein Prozess in Gang gesetzt worden, mit der

Fragestellung: Wie kommt Suzanna zu ihrem Sorgerecht?

In seinem letzten Wort sagte der Angeklagte: „Ich weiß, dass es eine

sehr schwere Tat war, und dass es keine Entschuldigung gibt.“ Er hoffe,

dass das Urteil gerecht sei, und dass die Wahrheit genannt werde.

 

Das Urteil wird am 10. Dezember verkündet.

 

http://www.ez-online.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel1358432.cfm

 

 

 


 

 

 

"Die Chronik eines angekündigten Mordes"

 

"Brigitte", 18.07.2007, S. 100-103

 

Zum Fall der von ihrem Ehemann getötete Kosovoalbanerin Suzana L.

 

 

 


 

Mahnwache

"Niemand hat der Frau geglaubt"

Erinnern im Flughafen an die von ihrem Ehemann getötete Kosovoalbanerin Suzana L. - Anwältin kritisiert Behörden

Stuttgart - Auf dem Foto ist eine fröhliche Frau zu sehen, geschminkt, hübsch gekleidet, lachend. "Die Aufnahme ist in den Wochen vor Suzanas Tod entstanden, die Bewohnerinnen haben sich gegenseitig fotografiert", erzählt eine Mitarbeiterin des Frauenhauses Hohenlohekreis. Die Sozialpädagogin sagt aber auch: "Es hat lange gedauert, bis Suzana wieder lachen konnte. Kurz danach wurde sie umgebracht." Gestern Mittag haben Mitarbeiterinnen des Frauenhauses und Vertreterinnen von Terre des Femmes im Terminal 1 des Flughafens den Leidensweg der Kosovoalbanerin nachgezeichnet - und dabei das Verhalten der beteiligten Behörden kritisiert.

Der Ort, an dem die Mahnwache stattfand, ist nur wenige Meter von dem Tatort entfernt: Am 31. März ist Suzana L. von ihrem 31 Jahre alten Ehemann im Terminal 3 mit fünf Kopfschüssen getötet worden, mitten im Rummel zu Beginn der Osterferien. Suzana war unterwegs gewesen nach Pristina, wo sie ihre zwei Töchter nach mehr als einem Jahr wiedersehen sollte. "Suzana hat gewusst, dass sie sich in Gefahr begibt, aber ihre Sehnsucht war größer als ihre Angst", erzählt eine Sozialarbeiterin den im Flughafen versammelten Zuhörerinnen. Sie berichtet weiter von einem vierjährigen Martyrium während der Ehe, von Schlägen, daraus resultierenden Fehlgeburten, Vergewaltigungen, von systematischen Erniedrigungen. Vor ihrer Flucht im Mai 2006 sei sie eine Woche lang in ein Zimmer eingesperrt worden. Geflohen war die 25-Jährige ohne ihre damals neun Monate und zwei Jahre alten Töchter. "Mit ihnen wäre sie aus der Wohnung nicht herausgekommen." Wenig später habe sie - "psychisch am Ende" - im Kosovo eine Einwilligung unterschrieben, dass das Sorgerecht an ihren Mann gehen solle.

Nachdem sie im Frauenhaus Hohenlohekreis untergekommen war, hat die Kosovoalbanerin versucht, ihre Töchter zurückzubekommen. Viel Erfolg hatte die junge Frau dabei nicht, wie ihre Anwältin Verena Löhlein-Ehrler gestern berichtete: Einen ersten Termin beim Jugendamt im bayerischen Miltenberg, wo die Kosovoalbanerin ihre Kinder sehen sollte, habe der Ehemann platzen lassen. Als ihr das Familiengericht Obernburg im Oktober 2006 ein Umgangsrecht einräumte, hatte ihr Mann die Mädchen bereits in den Kosovo zu seinen Eltern gebracht. "Ich hatte Wochen vorher beim Gericht angeregt, die Pässe der Mädchen einzuziehen, weil wir genau dies befürchtet hatten", so Löhlein-Ehrler. Auch sei den Behörden bekannt gewesen, dass der Mann eine Schusswaffe besitze.

Die Anwältin ist überzeugt, dass sowohl das Jugendamt als auch das Gericht nicht genau hingesehen haben. "Niemand hat Suzana geglaubt, obwohl Bilder der verprügelten Frau in den Akten waren", resümiert Löhlein-Ehrler. Die Anwältin fordert die Behörden dazu auf, die Opfer von Gewalt ernst zu nehmen. Aus Sicht von Terre des Femmes muss außerdem das gemeinsame Umgangsrecht eingeschränkt werden. "Wir erleben häufig, dass die Frauen vor ihren gewalttätigen Männern ins Frauenhaus fliehen und dann wegen des gemeinsamen Umgangs bald wieder Kontakt zu den Ehemännern aufnehmen müssen", erklärt Serap Altinisik.

Suzanas Ehemann befindet sich weiter in Untersuchungshaft, die Ermittlungen dauern an. Ein Geständnis habe der 31-Jährige nicht abgelegt, ist von der Staatsanwaltschaft zu erfahren, die in den nächsten Wochen Anklage vor dem Landgericht erheben will. Die beiden Mädchen leben bei der Familie des Mannes in Pristina, das Jugendamt in Miltenberg hat jedoch inzwischen den internationalen Sozialdienst eingeschaltet, um zu erfahren, ob die Töchter dort gut aufgehoben sind.

Nicole Höfle, Stuttgarter Zeitung

25.05.2007 - aktualisiert: 25.05.2007, 08:18 Uhr

 

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1432868

 

 

 


 

17. Oktober 2007, 16:12; Letzte Aktualisierung: 17:08

Blutbad in italienischem Gericht

Drei Tote bei Scheidungsverhandlung

Eine Scheidungsverhandlung im Justizpalast der norditalienischen Stadt Reggio Emilia ist in ein Blutbad ausgeartet: Ein Albaner erschoss seine Ehefrau und deren Bruder. Beim anschliessenden Fluchtversuch wurde der Täter von Sicherheitskräften getötet.

Der Bruder der Frau hatte nach den ersten Schüssen versucht, den Mann zu entwaffnen und wurde bei dem Versuch ebenfalls getötet. Danach flüchtete der Täter, wurde jedoch von einem Polizisten erschossen, berichten italienische Medien.

 

Drei weitere Menschen - zwei Anwälte und ein Polizist - seien bei der Schiesserei leicht verletzt worden.

 

Panik im Gerichtssaal

 

Als der Mann plötzlich in dem Gerichtssaal mit einer Pistole wild um sich geschossen habe, sei unter den Anwesenden Panik ausgebrochen. Viele Augenzeugen stünden unter Schock, hiess es.

Der Albaner lebte seit rund zehn Jahren in Italien. Die Frau war aus Angst vor ihrem gewalttätigen Mann im vergangenen Jahr in ein Frauenhaus gezogen. Bei dem Verfahren sollte es nun unter anderem um das Sorgerecht für die gemeinsamen Töchter gehen.

 

Massive Zunahme von Gewalt gegen Frauen

 

In Italien wächst die Sorge wegen zunehmender Gewalt gegen Frauen. Seit Jahresbeginn wurden über 60 Frauen ermordet. In 37 Prozent der Fälle war Eifersucht das Motiv für einen Mord, Streit in der Familie ist in 26 Prozent der Hintergrund. Sechs Prozent der Morde waren auf psychische Probleme des Täters zurückzuführen.

 

Frauenschutzverbände riefen die Gesundheitsbehörden auf, Psychologen einzusetzen, um Konflikte zwischen Partnern zu reduzieren.

 

(sda/halp)

 

 

 

http://tagesschau.sf.tv/content/view/full/173529

 

 

 


 

 

 

Vater tötet seine Kinder und zündet das Haus an

Ein Sachverständiger fotografiert das ausgebrannte Wohnzimmer. Nach seinen Angaben waren bei dem Brand Temperaturen zwischen 800 und 1000 Grad entstanden. An einer Stelle tropfte sogar die Zink-Dachrinne zu Boden. Fotos: Althoff Von Christian Althoff Büren (WB). Der Fall der vier Toten aus Büren-Brenken (Kreis Paderborn) ist geklärt. Familienvater Andreas O. (38) hat seine beiden Kinder ermordet, seine bettlägerige Schwiegermutter ihrem Schicksal überlassen, das Haus mit Benzin angezündet und sich erhängt.

Wie berichtet, hatten Feuerwehrmänner am Freitagnachmittag nach dem Löschen eines brennenden Einfamilienhauses die Leichen zweier Kindern und zweier Erwachsener in der Brandruine entdeckt. Nur Lilia O. (37), die Ehefrau von Andreas O., hatte sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr schwerverletzt aus dem Haus retten können. »Es war eine Familientragödie«, sagte Staatsanwalt Ralf Vetter am Wochenende. Die Obduktion der Toten habe am Samstag ergeben, dass der Vater seiner elfjährigen Tochter Christina die Kehle durchgeschnitten habe. Seinem 16-jährigen Sohn Sergej habe er mit einem Beil auf den Kopf geschlagen und den Jungen zudem mit einem Gürtel stranguliert.

»Dann hat er Benzin im Haus verteilt und angezündet, bevor er sich im Treppenhaus mit einem Stahlseil erhängt hat«, berichtete Vetter. Die 76-jährige Schwiegermutter des Täters sei dement gewesen und habe keine Chance zur Flucht gehabt.

»Warum er seiner Ehefrau nichts angetan hat, wissen wir noch nicht«, sagte Hartmut Runte, der Leiter der Mordkommission. Die 37-Jährige liegt mit Brandverletzungen an den Beinen in einem Paderborner Krankenhaus und ist, auch aus psychischen Gründen, noch nicht vernehmungsfähig. Die Ermittler nehmen an, dass Trennungsabsichten der Ehefrau zu der Tat geführt haben. »Sie hatte in einem Nachbarort eine Wohnung gemietet und wollte zum 1. August umziehen«, berichtete der Staatsanwalt. Verwandte sagten dem WESTFALEN-BLATT, Andreas O. habe eine Affäre mit einer anderen Frau gehabt. »Lilly ist dahintergekommen. Deshalb wollte sie ihn verlassen.«

Die Familie, die 1993 aus Kasachstan gekommen war, lebte seit sechs Jahren in Büren-Brenken. »Soweit wir wissen, hat es zuvor keine Übergriffe des Familienvaters auf seine Frau oder die Kinder gegeben. Der Mann ist der Polizei nie aufgefallen«, sagte Paderborns Polizeisprecherin Irmgard Kurek.

Die Mordkommission geht davon aus, dass der Familienvater die Tat länger geplant hat. Ein Abschiedsbrief ist bislang nicht aufgetaucht.

 

gefunden am 01.08.2007

 

http://westfalen-blatt.de/

 

 

 


 

 

 

Zwei Morde für ein neues Leben

Lebenslänglich für einen Touristik-Manager, der sein Kind und dessen Mutter getötet hat

HANNOVER. Wo sind die Leichen von Karen Gaucke und ihrem Baby Clara? Davon, dass die beiden seit Juni des vergangenen Jahres tot sind, geht man beim Landgericht Hannover aus. Gestern wurde das Urteil in einem Prozess verkündet, bei dem man einen Mörder gefunden zu haben glaubt, aber die Leichen nicht hat. Ein Indizienprozess, der als Beweis dafür dienen könnte, dass es das perfekte Verbrechen eben doch nicht gibt.

Michael P., zeitweiliger Lebensgefährte von Karen und Vater von Clara Gaucke, ist zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld des 38-Jährigen fest, womit eine Freilassung nach Verbüßung von 15 Jahren Haft ausgeschlossen ist. "Das Schwurgericht hat keine Zweifel daran, dass der Angeklagte Karen und Clara Gaucke getötet hat", sagte der Vorsitzende Richter Bernd Rümke.

Besuch vom Ex

Karen Gaucke und Michael P. arbeiteten beide bei einem Touristikunternehmen. Sie lernten sich im Dezember 2004 bei einem Urlaub in Ägypten kennen. Bald darauf war Karen Gaucke schwanger. Doch das Paar trennte sich, noch bevor Clara im November 2005 zur Welt kam. Da erwartete Michael P. bereits mit einer anderen Partnerin einen Sohn, der zwei Monate später geboren wurde. Dennoch erkannte er die Vaterschaft für Clara an, zahlte Unterhalt - allerdings nur sporadisch, wie später ermittelt wurde. Michael P. verdiente gut als Controller. Am 15. Juni 2006 sagte Karen Gaucke am Telefon zu einer Freundin, dass sie Besuch von ihrem Ex erwarte. Nach Auskunft der Eltern wollte sich die 37-Jährige seine Gehaltsabrechnungen zeigen lassen. Später fand die Polizei seine Fingerabdrücke auf einem Gehaltsschein von Karen Gaucke.

Das ist ein Indiz. Andere, schwerer wiegende, sind die Blutlache unter einem Schrank in der Wohnung der Frau, Blutspuren im Treppenhaus und im Kofferraum eines von Michael P. gemieteten Autos sowie an dessen Schuhen. Weil das Blut Karen Gaucke zugeordnet werden konnte, nicht aber der Tochter, wurde noch ein paar Wochen auf deren Überleben gehofft. Zumal auch Claras Autokindersitz fehlt. Während Polizisten immer wieder Waldgebiete und Gewässer rund um Hannover durchsuchten, stießen sie auf zwei andere Leichen; Clara und Karen Gaucke fanden sie nicht.

Vor zwei Monaten begann der Prozess gegen Michael P. Als Motiv gilt, dass Ex-Freundin und Kind ihm unter anderem wegen der Unterhaltszahlungen von monatlich 950 Euro im Weg gestanden hätten. Als Zeuge hatte ein wegen Mordes verurteilter Häftling ausgesagt, Michael P. habe ihm im Gefängnis erzählt, dass er Karen Gaucke und ihr Baby in den späten Abendstunden des 15. Juni 2006 getötet habe. Die Leichen habe er in Mülltüten verpackt und mit einem Mietauto abtransportiert.

Computer-Spezialisten hatten herausgefunden, dass sich der 38-Jährige bei einer Internet-Versteigerung um ein Bolzenschuss-Gerät bemüht hatte. Zudem rekonstruierten sie auf seinem Rechner Daten, nach denen sich der Mann im Web über die juristischen Feinheiten zwischen Mord und Totschlag informierte.

Der Angeklagte schwieg während des gesamten Prozesses. Karen Gauckes Eltern saßen an allen 15 Prozesstagen im Gerichtssaal. Ein Fernsehsender, der heute Abend ein Interview mit ihnen ausstrahlen will, teilt mit, dass sie mit ihrer Anwesenheit Michael P. zu einer Aussage bewegen wollten. Sie haben ihm auch Briefe geschrieben. Gabriele und Hans Gaucke wollen ihre tote Tochter und die Enkelin bestatten. Sie wollen sich verabschieden.

Das Gericht folgte den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigerin wird, so heißt es, ihrem Mandanten raten, Revision einzulegen. "Es bleibt ein bedrückendes Gefühl zurück", sagte der Vorsitzende Richter Rümke in seinem Schlusswort und wandte sich an Michael P.: "Wann auch immer: Sagen Sie den Eltern, wo Sie Karen und Clara Gaucke versteckt haben." (BLZ)

Berliner Zeitung, 21.03.2007

 

 

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/vermischtes/638914.html

 

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Wie fast immer bei Zeitungsmeldungen, bleibt die Beziehungsdynamik und der strukturelle Kontext in dem ein Mord geschieht, hier sogar einem Doppelmord, weitestgehend unbeleuchtet.

950 Euro Unterhaltszahlung - so die Zeitungsmeldung - hat die Mutter vom Vater der gemeinsamen Tochter Clara offenbar verlangt. Davon entfallen nach Düsseldorfer Tabelle 199 Euro auf das Kind und 751 Euro sogenannter Betreuungsunterhalt für die nicht mit dem Vater verheiratete Mutter. Der Gesetzgeber hat 1996 ganz bewusst die Regelung des Betreuungsunterhaltes nach §1615l BGB zu Lasten der nichtverheirateten Väter erweitert. War bis dahin der Zeitraum für den Bezug von Betreuungsunterhalt noch auf 6 Monate beschränkt, so wurde er dann auf 3 Jahre erweitert. Derzeit überlegen fachpolitisch Verantwortliche in den einschlägigen Bundesministerien, wie sie die Pflicht des Mannes zur Zahlung von Betreuungsunterhalt zeitlich noch weiter ausdehnen können. Im Kern geht es dabei darum, zu Gunsten der Steuerzahlergelder verschlingenden Staatsbürokratie bisherige Haushaltskosten auf die Bürgerinnen und Bürger abzuwälzen. Da kommt den zuständigen Beamten jedes Mittel wie es z.B. eine faktische Zwangsheirat für Männer nach §1615l BGB darstellt, gerade recht. Dass daraus wie im obigen Fall mitunter tödliche Folgen für Mutter und Kind resultieren ist womöglich nicht einkalkuliert worden, dennoch trifft diejenigen die eine faktische Zwangsheirat von Männern über den Weg des Betreuungsunterhaltes organisiert haben, eine Mitschuld am Tod von Karen Gaucke und dem Baby Clara.

Wie weiland bei Pontius Pilatus wäscht man an verantwortlicher Stelle seine Hände selbstredend in Unschuld. Schuld sind immer nur die anderen und weil sich Männer als Täterprojektionen so gut eignen und auch masochistisch gerne daran mitwirken , bastelt man im Bundesministerium der Justiz sicher schon an der nächsten Männerzähmungskampagne.

 

 


 

 

 

Familiendrama in Mönchengladbach

Mann erschießt Frau und Tochter

In Mönchengladbach hat ein 38-jähriger Mann seine vom ihm getrennt lebende Ehefrau und die gemeinsame 19-jährige Tochter auf offener Straße erschossen. Der Täter stellte sich später der Polizei. Sein Motiv ist noch unklar.

Zwei weitere Kinder im Alter von neun und dreizehn Jahren mussten mit ansehen, wie ihre Mutter und ihre Schwester erschossen wurden, blieben selbst aber unverletzt. Sie wurden nach der Tat von einem Notfallseelsorger betreut und in die Obhut des Jugendamts gegeben. Die 38-jährige Frau, genau wie der Täter türkischstämmig mit niederländischem Pass, starb noch am Tatort.

Ein Notarzt konnte die lebensgefährlich verletzte Tochter zunächst noch wiederbeleben, kurz nach ihrem Transport mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik erlag auch sie ihren Verletzungen. Das Motiv der Bluttat lag nach ersten Erkenntnissen der Mönchengladbacher Polizei "im familiären Bereich". Nachbarn berichteten, dass das Paar am Freitag einen Scheidungstermin vor Gericht gehabt habe.

Schütze stellte sich nach kurzer Zeit selbst

Die Schüsse fielen um 11.40 Uhr im Stadtteil Rheydt. Der Täter hatte aus unmittelbarer Nähe das Feuer auf seine beiden Opfer eröffnet und sie in Kopf und Oberkörper getroffen. Die Polizei hatte sofort eine Ringfahndung ausgelöst und den Fluchtwagen mit niederländischem Kennzeichen unweit des Tatorts gefunden.

Eine Stunde nach der Tat hatte sich der Mann in einer Polizeistation des Landkreises Viersen ohne Widerstand festnehmen lassen, nachdem er zuvor seine Schusswaffe auf den Tisch der Polizeiwache gelegt hatte. Wie der Niederländer vom Tatort zur Polizeistation gelangte, blieb zunächst unklar.

Stand: 09.03.2007, 16:09 Uhr

 

http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet10/moenchengladbach_familiendrama/index.jhtml?rubrikenstyle=panorama&rubrikenstyle=panorama

 

 

 

Weiteres Links zum Thema:

http://www.rp-online.de/public/article/regional/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/moenchengladbach/417853

http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet10/moenchengladbach_familiendrama/070312.jhtml

 

 

 


 

 

 

Vater hatte Tötung seiner Kinder geplant

Polizei fand Abschiedsbrief des Selbstmörders

Jens Blankennagel

LUDWIGSFELDE. Die Familientragödie, bei der am Donnerstag ein Vater seine zwei Kinder und sich selbst in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) erschossen hat, war durch die Polizei nicht zu verhindern. "Der Gerichtsmediziner geht davon aus, dass die Todeszeit um 10 Uhr war", sagte am Freitag Polizeisprecher Rudi Sonntag. Die Polizei sei aber erst um 11.19 Uhr von dem Vorfall informiert worden.

Der Arzt Cornrad Z. aus Penzin (Mecklenburg-Vorpommern) hatte am Morgen seine von ihm getrennt lebende Frau Julia besucht, um dort den zweiten Geburtstag der gemeinsamen Tochter Amina zu feiern. Als die Mutter, auch eine Ärztin, zur Arbeit gegangen war, erschoss er das Mädchen, den vierjährigen Aaron und dann sich selbst. "Wir haben einen Abschiedsbrief gefunden", sagte Sonntag. Zum Inhalt werde aber nichts bekannt gegeben.

"Es war wohl eine ganz planmäßige Tat", so Sonntag. Conrad Z. hat die Trennung von seiner Frau wohl nicht verkraftet. Er nutzte den Kindergeburtstag als unverfänglichen Anlass, um in die Wohnung seiner Frau zu gelangen. Er saß mit dem geladenen Smith&Wesson-Revolver in der Tasche mit seiner Familie am Frühstückstisch, bis die Mutter ging. Dann schickte er eine SMS an seinen Bruder, in der er unter anderem schrieb, dass er bewaffnet sei. Der Bruder rief die Schwägerin an, konnte sie aber eine Stunde lang nicht erreichen. Als es klappte, alarmierte sie sofort die Polizei. Doch da waren die Kinder und der Mann bereits seit einer Stunde tot.

Berliner Zeitung, 20.01.2007

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0120/lokales/0099/index.html

 

 


 

 

 

Arzt tötet Ehefrau, Sohn und sich selbst - Fünfjähriger überlebt

Familientragödie in Erftstadt

Blutige Familientragödie in Erftstadt: Ein 47-jähriger Allgemeinmediziner hat in der Nacht zum Dienstag (16.05.06) seine Frau, seinen zehnjährigen Sohn und sich selbst erschossen.

Der Tatort

Kurz vor Mitternacht gab es den ersten Hinweis auf das Familiendrama im Ortsteil Dirmerzheim - vom Täter selbst. Der Arzt alarmierte telefonisch die Rettungsleitstelle, forderte mehrere Notärzte an. Als sich kurz darauf Polizisten dem Haus vorsichtig näherten, entdeckten sie durch das Wohnzimmerfenster eine auf dem Boden liegende Leiche. In dem Wohnhaus offenbarte sich dann das ganze Ausmaß der Tragödie. Die Ehefrau und der Arzt lagen erschossen im Untergeschoss. Für den zehnjährigen Sohn, der wie sein Bruder in seinem Bett im Obergeschoss lag, kam jede Hilfe zu spät. Sein fünfjähriger Bruder wurde schwerverletzt in eine Kölner Klinik eingeliefert. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Familiäre Probleme

Familientragödie in Erftstadt

"Das muss eine Kurzschlusshandlung gewesen sein", meint eine ältere Passantin kopfschüttelnd. Sie selbst sei mit der Familie befreundet, ihre Söhne kennen den im Dorf beliebten Mediziner gut. Die Polizei vermutet als Motiv für die Tat familiäre Probleme.

"Nach derzeitigem Erkenntnisstand erschoss der Mann zunächst seine Frau, dann seinen zehn Jahre alten Sohn und schließlich sich selbst", sagte ein Polizeisprecher wdr.de. Die mutmaßliche Tatwaffe, eine Pistole, fanden die Beamten im Haus. Der 47-Jährige war als Jäger legal im Besitz von Schusswaffen.

Stand: 16.05.2006

http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet09/familiendrama_koeln/index.jhtml?rubrikenstyle=panorama

 

 

 


 

 

 

Familiendramen - Mann tötete in Lörrach seine fünfköpfige Familie

Aue/Lörrach (ddp). Offenbar aus Verzweiflung hat ein 41-jähriger Mann im baden-württembergischen Rheinfelden am Samstag seine gesamte Familie ausgelöscht. Am selben Tag erließ das Amtsgericht im sächsischen Zwickau Haftbefehl gegen einen Vater wegen Verdachts auf zweifachen Mord an seinen sechsjährigen Zwillingen. Der 38-jährige Mann gestand dem Haftrichter, seine schlafenden Töchter bereits am späten Donnerstagabend mit einem Dolch getötet zu haben. Die Polizei vermutet in beiden Fällen Beziehungsdramen als Motiv.

Wie Polizeihauptkommissar Dietmar Ernst am Sonntag in Lörrach (Baden-Württemberg) sagte, hat der Familienvater am Samstagabend seine 30 Jahre alte Ehefrau, den sieben Jahre alten Sohn und die vier Jahre alte Tochter sowie seine 79 und 74 Jahre alten Eltern mit einem kleinkalibrigen Revolver jeweils durch einen Kopfschuss getötet. Dann richtete er die Waffe gegen sich selbst. Der 41-Jährige wurde zunächst mit schweren Verletzungen in die Uniklinik Freiburg gebracht, wo er am Sonntag verstarb.

Beamte fanden den Mann, der am frühen Samstagabend selbst die Polizei verständigt hatte, schwer verletzt im Schlafzimmer. Die Leichen der Kinder wurden in den Betten im Kinderzimmer aufgefunden. Die Ehefrau, eine Somalierin, lag ebenfalls erschossen im Bett. Die toten Eltern wurden in der zum Haus gehörenden Einliegerwohnung gefunden. Ob die Opfer möglicherweise zuvor unter Drogen gesetzt worden waren, soll eine Obduktion klären.

Die Ehefrau hatte sich vor einigen Monaten von ihrem Mann getrennt und eine eigene Wohnung bezogen. Der 41-Jährige soll einen Abschiedsbrief hinterlassen haben. Zum Inhalt wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern.

Auch der Mann im sächsischen Aue hat nach Einschätzung der Polizei mit der Tötung seiner Kinder verhindern wollen, dass seine von ihm getrennt lebende Ehefrau die Kinder zu sich nehmen kann. Die 39-jährige Mutter der Zwillinge war ebenfalls vor einigen Wochen aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Dort hatten Familienangehörige die beiden Mädchen Melanie und Nadine am Freitagabend tot mit Stichverletzungen gefunden. Der arbeitslose Mann wollte sich nach seiner Tat offenbar selbst das Leben nehmen. Er hatte versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden.

Bei der richterlichen Vernehmung gab er an, seine beiden Kinder mit Stichen in den Oberkörper getötet zu haben. Dazu verwendete er einen Dolch mit einer etwa 20 Zentimeter langen Klinge. Eine Obduktion der beiden Kinderleichen ist für Montag vorgesehen.

01.05.2005 Ster

http://www.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=68261

 

 


 

 

 

"Wenn Väter sich rächen" 

 

Ausstrahlung am 22.03.2005

Link:

http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Wenn_20V_C3_A4ter_20sich_20r_C3_A4chen/813588,CmC=813562.html

 

 

 


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