Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Dortmund

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Artikel 6

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft. 

Elterliche Sorge ist unkündbar. Elternentsorgung beenden. Verfassungswidrigen §1671 BGB streichen. 


 

 

Dortmund

Kreisfreie Stadt

 

Postanschrift

Stadt Dortmund

44122 Dortmund

 

Telefon: 0231 / 50-0

Fax:

 

E-Mail: buergerbuero@dortmund.de

Internet: www.dortmund.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Dortmund (04/2015)

Visuelle Gestaltung: 

Informationsgehalt: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Stadtteile:

 

 

Jugendamt Dortmund

Stadtjugendamt

E-Mail: jugendamt@dortmund.de

Satzung des Jugendamtes: http://www.dortmund.de/media/downloads/pdf/bekanntmachungen/2011/DB_23-11.pdf

 

 

Jugendhilfeausschuss Dortmund

Mitgliederliste mit Stand vom 01.10.2013 unvollständig. Es fehlen Angaben zu entsenden Institutionen und Freien Trägern. Siehe unten.

http://www.dortmund.de/de/rathaus_und_buergerservice/lokalpolitik/rat_und_ausschuesse/ausschuesse/ausschuss_fuer_kinder/mitglieder_4/info_und_mitglieder_3.jsp

 

 

Jugendamt Dortmund

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Zusendung der vollständigen aktuellen Mitgliederliste des Jugendhilfeausschusses.

Bitte auch die entsendenden Träger der Freien Jugendhilfe und die Institutionen der Beratenden Mitglieder mit angeben. Diese konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.

Bitte senden Sie uns auch die aktuelle Satzung des Jugendhilfeausschusses zu.

Mit freundlichen Grüßen

Anton

www.vaeternotruf.de

10.10.2013. 

Antwort vom Jugendamt Dortmund am 29.10.2013 - allerdings noch keine Ergänzung der angefragten fehlenden Angaben. So ist nicht ersichtlich, wer als Richter Beratendes Mitglied ist.

 

 

 

Zuständiges Amtsgericht

Amtsgericht Dortmund

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Ulrich Bösebeck - Leiter des Jugendamts Dortmund (ab , ..., 2008, 2009)

Bodo Weirauch - Fachbereichsleiter Erzieherische Hilfen / Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2008, ..., 2015)

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Birgit Averbeck - Diplom-Sozialarbeiterin, Systemische Familientherapeutin / Stadt Dortmund, Dezernat für Schule, Jugend und Familie (ab , ..., 2013, 2014) - https://www.igfh.de/cms/personen/birgit-averbeck. https://www.igfh.de/cms/veranstaltung/fortbildung/hilfeplanung-im-auftragsdreieck-jugendamt-tr%C3%A4ger-familie-0

Heiko Nijak - Diplom-Sozialarbeiter / Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2013) - http://www.loesungsorientierte-arbeit.de/sachverstaendige-in-ihrer-naehe-4-49.htm

 

Frau Kandas - Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2009, 2010)

Herr Leibfacher - Jugendamt Dortmund / Innenstadt West (ab , ..., 2008)

Frau Löseke - Stadtsozialrätin / Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2008)

Herr Meyer - Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2009)

Markus Schillack - Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2014) - 10.-12.09.2014: Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft.

Herr Scholz - Jugendhilfedienst Dortmund Innenstadt Ost (ab , ..., 2007)

Johannes Schopp - Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2004)

Rainer Siemon - Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2013)

Frau Weinekötter - Jugendhilfedienst / Jugendamt Dortmund (ab , ..., 2017)

 

 

Jugendhilfeausschuss Dortmund

Mitgliederliste mit Stand vom 01.10.2013 unvollständig. Es fehlen Angaben zu entsenden Institutionen und Freien Trägern.

Rita Brandt

SPD-Fraktion

Stimmberechtigt

Ratsmitglied

Bothestr. 1a

44369 Dortmund

Martin Grohmann

SPD-Fraktion

Stimmberechtigt

Ratsmitglied

Henriettenweg 55

44227 Dortmund

Ute Pieper

SPD-Fraktion

Stimmberechtigt

Ratsmitglied

Alter Mühlenweg 44

44139 Dortmund

Friedhelm Sohn

SPD-Fraktion

Vorsitz

Ratsmitglied

Baedekerstraße 11

44319 Dortmund

Christian Barrenbrügge

CDU-Fraktion

Stimmberechtigt

Ratsmitglied

Britischer Weg 10

44143 Dortmund

Rosemarie Liedschulte

CDU-Fraktion

stv. Vorsitz

Ratsmitglied

Wittbräucker Straße 414

44267 Dortmund

Barbara Blotenberg

Fraktion Bündnis90/Die Grünen

Stimmberechtigt

Ratsmitglied

Witthausstraße 55

44287 Dortmund

Uta Schütte-Haermeyer

Fraktion Bündnis90/Die Grünen

Stimmberechtigt

Ratsmitglied

Baeumerstr. 18

44141 Dortmund

Lars Rettstadt

Fraktion FDP/Bürgerliste

Stimmberechtigt

Ratsmitglied

Dellwiger Feld 34

44388 Dortmund

Bayram Cankaya

Beratung

Extern

Ovelackerstr. 8

44369 Dortmund

Jens Hebebrand

Beratung

Extern

Küpferstr. 1

44135 Dortmund

Thomas Keyen

Beratung

Extern

Agentur für Arbeit Dortmund Steinstr. 39

44147 Dortmund

Annette Kienast

Beratung

Extern

Kath. Stadtbüro Dortmund Propsteihof 10

44137 Dortmund

Regine Kreickmann

Beratung

Extern

Steinstraße 39

44147 Dortmund

Gabriele Krieling

Beratung

Extern

Rainer Nehm

Beratung

Extern

Markgrafenstraße 102

44139 Dortmund

Gunther Niermann

Beratung

Extern

Der Paritätische Friedensplatz 7

44135 Dortmund

Peter Prause

Beratung

Extern

Lisztstraße 17 b

59174 Kamen

Jochen Schade-Homann

Beratung

Extern

Vereinigte Kirchenkreise Dortmund Jägerstr. 5

44145 Dortmund

Alexander Sperling

Beratung

Extern

Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9

44135 Dortmund

Marleen Wildner

Beratung

Extern

Meylantstraße 3

44319 Dortmund

Önder Alkan

Beratung

Sachkundiger Einwohner

Zum Steigeturm 69

44379 Dortmund

Reinhard Preuß

Beratung

Sachkundiger Einwohner

Morgenstraße 6

44319 Dortmund

Christiane Rischer

Beratung

Sachkundiger Einwohner

Ebertstr. 19b

44145 Dortmund

Stadträtin Waltraud Bonekamp

Beratung

Verwaltung

Südwall 2-4

44137 Dortmund

Klaus Burkholz

Beratung

Verwaltung

Ostwall 64

44135 Dortmund

Leitung Familienprojekt

Beratung

Verwaltung

Dortmund

Andreas Gora

Stimmberechtigt

Extern

AWO-Unterbezirk Dortmund Klosterstr. 8 - 10

44135 Dortmund

Thomas Oppermann

Stimmberechtigt

Extern

Feldherrnstr. 5

44147 Dortmund

Anne Rabenschlag

Stimmberechtigt

Extern

Diakonisches Werk Rolandstr.10

44145 Dortmund

Andreas Roshol

Stimmberechtigt

Extern

Fronbotenweg 2

44309 Dortmund

Reiner Spangenberg

Stimmberechtigt

Extern

Langeloh 4

44229 Dortmund

Manfred von Kölln

Stimmberechtigt

Extern

Caritas-Verband Propsteihof 10

44137 Dortmund

http://www.dortmund.de/de/rathaus_und_buergerservice/lokalpolitik/rat_und_ausschuesse/ausschuesse/ausschuss_fuer_kinder/mitglieder_4/info_und_mitglieder_3.jsp

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

 

Familienberatung Dortmund

überregionale Beratung

http://familienberatungdortmund.de

 

 

Familienberatung Castrop-Rauxel

überregionale Beratung

http://familienberatung-castrop-rauxel.de

 

 

Familienberatung Unna

überregionale Beratung

http://familienberatung-unna.de

 

 

Familienberatung Wetter

überregionale Beratung

http://familienberatung-wetter.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft - Finanzierung durch die Steuerzahler/innen

 

AWO Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Fam.plan., Ehe- und Lebensprobleme

Klosterstr. 8-10 

44135 Dortmund 

Telefon: 0231 / 9934-222

E-Mail: beratungsstelle@awo-dortmund.de

Internet: http://www.awo-dortmund.de/beratung

Träger: Arbeiterwohlfahrt

Angebote: Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle wegen Sexismus dringend abraten, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung, Sozialberatung, online-Ber. f. Jugendliche

 

 

Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen

Klosterstr. 16 

44135 Dortmund

Telefon: 0231 / 8494-480

E-Mail: familienberatung@vkk-do.de

Internet: http://www.familienberatung-vkk-do.de

Träger: Vereinigte Kirchenkreise

Angebote: Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle wegen Sexismus dringend abraten, Jugendberatung, Partnerberatung 

 

 

Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen

Propsteihof 10 

44137 Dortmund

Telefon: 0231 / 1848-225

E-Mail: eheberatung-dortmund@erzbistum-paderborn.de

Internet: http://www.eheberatung-paderborn.de

Träger: Erzbistum Paderborn

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Gruppenarbeit, Partnerberatung, Sexualberatung

 

 

Leben im Kontext e.V. Psychosoziale Beratungsstelle

Elisabethstr. 16 

44139 Dortmund

Telefon: 0231 / 522952

E-Mail: info@lebenimkontext.de

Internet: http://www.lebenimkontext.de

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)

 

 

Beratungsstelle Westhoffstraße

Westhoffstr. 8-12 

44145 Dortmund

Telefon: 0231 / 840340

E-Mail: info@westhoffstrasse.de

Internet: http://www.westhoffstrasse.de

Träger: Soziales Zentrum e.V.

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Jugendberatung, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Partnerberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Sexualberatung

 

 

Erziehungsberatungsstelle

Münsterstr. 57-59 

44145 Dortmund

Telefon: 0231 / 861085-15

E-Mail: eb@skf-dortmund.de

Internet: http://www.skf-dortmund.de

Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung, Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Gruppenarbeit, Krisenintervention, online-Beratung

 

 

Beratungsstelle am Hesseweg für Kinder, Jugendliche, Eltern und Alleinerziehende

Hesseweg 24 

Telefon: 0231 / 239083

44328 Dortmund

E-Mail: info@beratungsstelle-hesseweg.de

Internet: http://www.beratungsstelle-hesseweg.de

Träger: Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche u. Erwachsene e.V.

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Gruppenarbeit, Krisenintervention, Familienberatung

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als staatssozialistische Leistung - Finanzierung durch die Steuerzahler/innen

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Psychologische Beratungsstelle Innenstadt-Ost

Töllnerstr. 4 

44135 Dortmund

Telefon: 0231 / 50-23115

E-Mail: bbiermann@stadtdo.de

Internet: http://www.dortmund.de

Träger: Stadt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Krisenintervention

 

 

Psychologische Beratungsstelle Hörde

Alfred-Trappen-Str. 39 

44263 Dortmund

Telefon: 0231 / 4230-17,-18

E-Mail: abartel@stadtdo.de

Internet: http://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/familie_und_soziales/jugendamt/hilfe_und_beratung/beratungsstellen_jugendhilfedienste/beratungsstelle_hoerde/index.html

Träger: Stadt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Gruppenarbeit, Krisenintervention

Mitarbeiter/innen: Margit Focke - Diplom-Psychologin - Teamleiterin, Norbert Driller - Diplom-Sozialarbeiter / Familientherapeut (DGFS) / Supervisor (DGSv), Marianne Deddens - Diplom-Sozialarbeiterin / Systemische Familien-, Kinder- und Jugendlichentherapeutin, Edith Reifarth - Diplom-Sozialarbeiterin / Fachkraft für Legasthenie und Dyskalkulie

 

 

Psychologische Beratungsstelle Aplerbeck

Wittbräucker Str. 1 

44287 Dortmund

Telefon: 0231 / 456013

E-Mail: ibrasgalla@stadtdo.de

Internet: http://www.dortmund.de

Träger: Stadt

Angebote: Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Eheberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Suchtberatung

 

 

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

Asselner Hellweg 86 

44319 Dortmund

Telefon: 0231 / 27554

E-Mail: bgensert@stadtdo.de

Internet: http://www.dortmund.de

Träger: Stadt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

Evinger Platz 2-4 

44339 Dortmund

Telefon: 0231 / 50-25470

E-Mail: hgaedker@stadtdo.de

Internet: http://www.dortmund.de

Träger: Stadt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Eheberatung, Partnerberatung

 

 

Psychologische Beratungsstelle Mengede

Bodelschwingher Str. 131 

44357 Dortmund

Telefon: 0231 / 37625

E-Mail: afeldman@stadtdo.de

Internet: http://www.dortmund.de

Träger: Stadt

Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle wegen Sexismus dringend abraten, Telefonische Beratung, Gruppenarbeit, Krisenintervention

 

 

Psychologische Beratungsstelle Lütgendortmund

Wernerstr. 10 

44388 Dortmund

Telefon: 0231 / 67811

E-Mail: ecremer@stadtdo.de

Internet: http://www.dortmund.de

Träger: Stadt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Dortmund

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Dortmund

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Dortmund noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Dortmund

 

 

Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Dortmund e.V.

Lambachstr. 4 

44145 Dortmund

Telefon: 0231 / 847978-0

E-Mail: verwaltung@kinderschutzbund-dortmund.de

Internet: http://www.kinderschutzbund-dortmund.de

Träger:

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung, Telefonische Beratung, Krisenintervention, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Partnerberatung, Ber. b. sex. Gewalt, Vernachlässigung, Misshandlung

 

 

Kinderschutz-Zentrum Dortmund  

Gutenbergstraße 24

44139 Dortmund

Telefon: 0231 / 20 64 580

Internet: http://www.kinderschutzzentrum-dortmund.de

Träger: Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern e.V.

Mitarbeiter/innen: 

2014: 

Martina Niemann - Geschäftsführung, Systemische Therapeutin (DGSF)  

Heide Barenhoff - Dipl. Sozialpädagogin

Steffi Bernard - Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin  

Christine Kandler - Diplom-Sozialpädagogin

Christine Koslowski - Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

Ursula Nutt-Pohl - Diplom-Pädagogin

Aline Schneider - Sozialpädagogin

Daniel Timpe - Diplom-Sozialarbeiter, Systemischer Therapeut (DGSF)

Silvia Tinner - Sozialarbeiterin

Bisschen Frauenlastig, das Team vom Kinderschutzzentrum. Gibts keine Männer in Dortmund?

2008:Sandra Adler-Koch - Geschäftsführerin der Ärztlichen Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern e.V

 

 

Peter Trappmann

Jahrgang 1959

Praxis für Supervision und tiefenpsychologische Körpertherapie

Wallrabenhof 7

44263 Dortmund

Telefon: 0231 / 42410-7

E-Mail: info@fallsupervision.de

Internet: www.peter-trappmann.de

 



Wellenbrecher e.V.

Geschäftsstelle

Arminiusstr. 15, 44149 Dortmund
Tel (0231) 18292-0, Fax (0231) 18292-99
e-mail: info@wellenbrecher.de

Referat Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Sofienstr. 4, 44579 Castrop-Rauxel
Tel (0175) 2767781
e-mail: publik@wellenbrecher.de

Büro Eifel

Frauenberger Str. 152, 53879 Euskirchen
Tel (02251) 14965-0, Fax (02251) 14965-33
e-mail: info.EU@wellenbrecher.de

Büro Emscher

Sofienstr. 4, 44579 Castrop-Rauxel
Tel (02305) 698623-0, Fax (02305) 698623-50
e-mail: info.CAS@wellenbrecher.de

Büro Köln

Von-Werth-Str. 18, 50670 Köln
Tel (0221) 789952-33, Fax (0221) 789952-34
e-mail: info.K@wellenbrecher.de

Büro Münsterland-Ost

Wilhelmstr. 39, 59269 Beckum
Tel (02521) 29929-0, Fax (02521) 29929-29
e-mail: info.BE@wellenbrecher.de

Büro Münsterland-West

Kardinal-Galen-Ring 212, 48429 Rheine
Tel (05971) 80752-0, Fax (05971) 80752-29
e-mail: info.RH@wellenbrecher.de

Büro Rheinland

Valencienner Str. 80, 52355 Düren
Tel (02421) 12198-0, Fax (02421) 12198-33
e-mail: info.DN@wellenbrecher.de

Büro Rhein-Ruhr

Musfeldstr. 120, 47053 Duisburg
Tel (0203) 3461333, Fax (0203) 3461335
e-mail: info.DU@wellenbrecher.de

Außenstelle Wegberg
Kirchplatz 2, 41844 Wegberg
Tel (02434) 6034288, Fax (02434) 6034289
e-mail: info.WE@wellenbrecher.de


Büro Ruhr

Altenessener Str. 335, 45326 Essen
Tel (0201) 747283-10, Fax (0201) 747283-11
e-mail: info.E@wellenbrecher.de

Mitarbeiter/innen: Jutta Kaufmann (2020), Ulrike Meister (2020)

Büro Schleswig-Holstein

Wrangelstraße 4, 24768 Rendsburg
Tel (04331) 1339959, Fax (04331) 1339958
e-mail: info.SH@wellenbrecher.de

Außenstelle Burg
Bahnhofstr. 87, 25712 Burg
Tel (04825) 903363, Fax (04825) 903365
e-mail: info.BU@wellenbrecher.de

Büro Westfalen

Arminiusstr. 15, 44149 Dortmund
Tel (0231) 18292-0, Fax (0231) 18292-99
e-mail: info.DO@wellenbrecher.de

Außenstelle Hamm
Condorstr. 4, 59071 Hamm
Tel (02381) 4911-837, Fax (02381) 4911-838

Wohnprojekt „mittendrin“
Hüsingstraße 17–19, 58239 Schwerte
Tel (02304) 30 98 425, Fax (02304) 30 98 585
e-mail: mittendrin@wellenbrecher.de



Pflegekinderhilfe Die Option

Schaeferstr. 83, 44623 Herne
Tel (02323) 3985699, Fax (02323) 3983098
e-mail: dieoption@wellenbrecher.de

Außenstelle Dortmund
Arminiusstr. 15, 44149 Dortmund
Tel (0172) 7719346
e-mail: garriock@wellenbrecher.de

Außenstelle Hamm
Condorstr. 4, 59071 Hamm
Tel (0152) 22773271
e-mail: tempel@wellenbrecher.de


Internet: https://wellenbrecher.de

 

 


 

 

 

21.10.2010 05:57 Uhr

Jugendamt alarmiert: Unfall - Mutter stark alkoholisiert

DORTMUND Eine betrunkene Mutter, die mit ihren drei Kindern im VW Bulli einen schweren Unfall verursacht. Dazu noch ein unterernährter Hund im Auto, den die Polizei im Tierheim unterbringen muss. Da schrillen alle Alarmglocken. Auch beim städtischen Jugendamt.

Von Bettina Kiwitt

„Wir werden heute oder morgen rausfahren und zu der Familie Kontakt aufnehmen. Hier braucht man unsere Hilfe“, sagte Bodo Weirauch, Fachbereichsleiter Erzieherische Hilfen beim Jugendamt. Man werde aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auftreten. „Es gibt manchmal Ausnahmesituationen im Leben.

Die machen den Vorfall nicht schön, aber er ist vielleicht zu erklären.“ Zuhause dürften die Mitarbeiter des Jugendamtes momentan allerdings nur den Vater antreffen. Alle drei Kinder im Alter von fünf, sechs und zehn Jahren sind nach dem Unfall in Deusen noch im Krankenhaus, das jüngste Kind schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Psychiatrische Klinik

Die Mutter ist in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Die 34-Jährige sei so stark alkoholisiert gewesen, dass der Vorfall nicht den Eindruck eines Einzelfalls mache, erklärt Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel.

Es sehe ganz nach einer „destabilen sozialen Situation“ in der Familie aus. Die Frau müsse mit einem Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung unter Alkoholeinfluss und fahrlässiger Körperverletzung rechnen.

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/lokalnachrichten_dortmund/Unfall-Mutter-stark-alkoholisiert;art930,1069478

 

 

 


 

 

 

Väteraufbruch für Kinder

Einladung zum Neujahrsempfang mit Grünkohlessen

- Ortsgruppe Dortmund -

Dortmund, im Dezember 2008

 

Hallo liebe Mitstreiter und Aktive in der Väterarbeit,

wie auch am Anfang dieses Jahres wollen wir wieder unseren Neujahrsempfang veranstalten, bei dem wir auf das vergangene Jahr zurückblicken und uns mit neuer Frische an die Aufgaben des anstehenden Jahres begeben können. Dazu sind alle Gruppen aus der Väterarbeit eingeladen.

Somit laden wir ein zum

Neujahrsempfang mit Grünkohlessen,

und zwar am

Samstag, den 10. Januar 2009 ab 19:00

in der

Tagungs- und Begegnungsstätte der AWO Dortmund-Schüren,

Dortmund-Schüren, Schürener Strasse 91f

 

Grundgedanke der Veranstaltung ist einmal Informationsaustausch und Begegnung der Gruppen der Väterarbeit aus NRW.

 

Damit wir vernünftig planen und einkaufen können, ist eine Anmeldung dringend erforderlich

(Der Unkostenbeitrag beträgt 3 EUR)

auf unserer Homepage

http://www.vafk.de/dortmund/2008/neujahrsempfang2009.html

Das Anmeldeformular lässt sich auch direkt unter

http://baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/vafkdo/anmeldungen/gruenkohlessen/Anmeldung_Gruenkohlessen

aufrufen. Dort befinden sich auch weitere Informationen, wie Anfahrtsbeschreibung etc.

Wem das alles zu kompliziert ist, kann sich auch per Mail anmelden unter dortmund@vafk.de

 

Wir freuen uns natürlich auch auf Besucher aus anderen (Bundes-)Ländern, die weiteste Anfahrt wird mit einem Sachpreis prämiert. ;-))

 

Für die Ortsgruppe Dortmund des Vafk

Frank Pihl Markus Riepe Dr. Rainer Kleinschmidt

 

 


 

 

 

Ruhr Nachrichten

Neue Geschäftsführerin beim Kinderschutz-Zentrum  

08.05.2008  

DORTMUND Sie tritt ein schweres Erbe an – Sandra Adler-Koch ist neue Geschäftsführerin der Ärztlichen Beratungsstelle gegen Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern e.V..  

Möchten mit Geschäftsführerin Sandra Adler-Koch (v.l.) im Kinderschutz-Zentrum neu durchstarten: Fachteamleiterin Christine Koslowski und die amtierenden Vorstandsmitglieder Jutta Wallmeyer, Anja Berninghaus und Dirk Pickrun. Foto: Tenhaven

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http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/Neue-Geschaeftsfuehrerin-beim-Kinderschutz-Zentrum;art930,254295

 

 

 


 

 

VERWAHRLOSUNG

"Der ist nicht krank, der stirbt"

Von Bruno Schrep

Zwei Töchter, sechs und acht Jahre alt, erleben allein und auf engstem Raum das langsame Sterben ihres krebskranken Vaters. Die Jugendbehörde schreitet nicht ein - jetzt sind die Mädchen traumatisiert, und die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Manchmal, nach dem Aufstehen, wirkt Martina abwesend und bedrückt. Das Mädchen mit den hellblonden Haaren, sonst meist lebhaft, zieht sich dann schweigend an, mag nichts frühstücken, antwortet nicht auf Fragen. Sagt nur einen Satz: "Ich hab wieder von Papas Tod geträumt."

Martinas Alpträume haben eine reale Ursache: Zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Elisabeth musste sie über Wochen mitfühlen, wie ihr Vater, der unter Krebs im Endstadium litt, schwächer und schwächer wurde und schließlich qualvoll starb.

Das Schicksal der Schwestern macht einmal mehr deutlich, was Kindern mitten in Deutschland und unter den Augen der zuständigen Behörden widerfahren kann. Denn Martina und Elisabeth lebten monatelang allein mit ihrem kranken Vater in einer total verdreckten und vermüllten Wohnung, ohne Hilfe von außen, ohne praktische und materielle Unterstützung.

Inzwischen ist der Fall zum Politikum geworden, inklusive der üblichen Reflexe: Schuldzuweisungen, Rechtfertigungen, Verteidigungsstrategien. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die seelische Tortur von Martina und Elisabeth, was aus ihnen wird, wo sie künftig leben sollen, gemeinsam oder getrennt, das alles gerät dabei mehr und mehr in den Hintergrund.

Abgespielt hat sich das Kinderdrama in Dortmund-Mengede, in einer ehemaligen Bergarbeitersiedlung. Das rund hundert Jahre alte Haus in der Hansemannstraße 16, einst gebaut für Kumpel der Zeche Adolph von Hansemann, wird noch mit Kohleöfen beheizt, die Toiletten befinden sich im Treppenhaus, Badezimmer gibt es nicht. Die oberen Stockwerke stehen leer, mehrere Fenster sind zugemauert, die Fassade ist mit riesigen Graffiti beschmiert.

Als der Gelegenheitsarbeiter Robert N. im Jahr 1987 in eine der Parterrewohnungen einzieht, hat er sein erstes Leben fast hinter sich: viele Jobs, aus denen er oft schnell wieder rausgeflogen ist, viel zu viel Alkohol, Streit und Zerwürfnisse in der Familie. Die meisten seiner längst erwachsenen Kinder haben sich von ihm losgesagt, die Ehefrau stirbt 1988.

Sein nächstes Leben, erzählt er allen, soll ganz anders verlaufen. Über Verwandte lernt er eine 25 Jahre jüngere Frau kennen, heiratet, wird erneut Vater. 1999 kommt Martina zur Welt, 2001 Elisabeth.

Da ist Robert N. bereits 60 Jahre alt und Rentner.

Doch trotz aller guten Vorsätze kommt N. auch mit seiner zweiten Familie zunächst nicht klar. Nach einem Krach ums Haushaltsgeld, Drohungen und Schlägen zieht die Ehefrau mit den kleinen Töchtern nach Recklinghausen. Erst als sie Ende 2005 schwer erkrankt, findet die Familie wieder zusammen, versöhnen sich die Eheleute. Für Martina und Elisabeth, die nie eine unbeschwerte Kindheit hatten, beginnt eine von Verlusten und Verlustängsten geprägte Zeit.

Die Mädchen, damals sechs und vier, erleben, wie ihre ursprünglich kräftige, zupackende Mutter täglich mehr abbaut, über ein Jahr nur im Bett liegt. Sie klagt über Bauchschmerzen, krümmt sich, kann kaum noch etwas essen, traut sich aber nicht zum Arzt. Als sie schließlich im Oktober 2006, abgemagert bis auf die Knochen, in eine Klinik eingeliefert wird, ist es zu spät. Die Ärzte diagnostizieren Darmkrebs, die Patientin stirbt während einer Notoperation.

Martina, die Ältere, reagiert verbittert. "Mutter hat uns im Stich gelassen", verkündet sie noch Wochen später. Elisabeth starrt oft stundenlang vor sich hin, verbirgt ihre Gefühle hinter ihrer großen Brille und unentwegtem Lächeln. Selbst Frauen, die sie kaum kennt, küsst sie auf den Mund, umarmt sie heftig, nennt sie "Mama".

Witwer Robert N. bekommt das Sorgerecht zugesprochen. Er holt die Mädchen wieder ins Bergarbeiterhaus in Mengede, gibt sich Mühe, ein guter Vater zu sein. Er trinkt nicht mehr, will nicht streng sein und nicht schimpfen. Er versucht, die Töchter zu erziehen und den Haushalt in Ordnung zu halten. Doch der Mann, mittlerweile 66 Jahre alt, ist heillos überfordert.

Martina, inzwischen eingeschult, kommt so häufig ungewaschen und mit schmutzigen Kleidern zum Unterricht, dass im Januar 2007 die Schulleiterin den Jugendhilfedienst in Mengede alarmiert. Die Behörde schickt eine Familienhelferin in die Hansemannstraße.

Die Sozialarbeiterin, an gröbste Vernachlässigung Jugendlicher gewöhnt, findet die Zustände bei der Familie N. nicht so schlimm. Der Vater halte alle Absprachen ein, meldet sie ans Jugendamt. Er bringe die Kinder regelmäßig zum Arzt, begleite sie sogar zum Spielplatz, sorge dafür, dass immer genug zu essen da sei. "Pflege und Betreuung sind sichergestellt", folgert daraus das Amt, stellt die erst im April begonnene Hilfe schon im August 2007 wieder ein - im Nachhinein ein schwerwiegender Fehler.

Denn mit Vater Robert N. geht es ab Spätsommer erkennbar bergab. Er hat kaum noch Zähne, kann nicht mehr kauen. Der starke Raucher hustet oft stundenlang, bewegt sich nur noch mühsam. Schafft es immer seltener, sich morgens anzuziehen, packt es meist nur noch aufs Sofa im Wohnzimmer. Bleibt dort den ganzen Tag liegen.

Die Kinder sind mehr und mehr auf sich allein gestellt, nur der 40-jährige Halbbruder Frank N. aus der ersten Ehe ihres Vaters schaut manchmal vorbei. Im Supermarkt kaufen die Schwestern massenweise Tiefkühlpizza, Chips und Süßigkeiten, aus dem nahe gelegenen Getränkemarkt schleppen sie Cola und Fruchtsäfte nach Hause. Manchmal, wenn die Tüten zu schwer sind, bittet Martina Erwachsene, ihnen doch bitte beim Tragen zu helfen.

In der Kinderboutique Ernsting's family staunt die Verkäuferin über die zwei kleinen Mädchen, die mal einen Schal, mal ein T-Shirt mitnehmen, manchmal mit einem 50-Euro-Schein bezahlen. "Sie kamen immer allein", erinnert sich Eike Holzapfel, "die Größere hat auf die Kleine aufgepasst."

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http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,542740,00.html

 

 


 

 

 

Martyrium

Neue Vorwürfe gegen Jugendamt

Westfalen, 25.02.2008

 

Von Frank Fligge

 

Dortmund. Wochenlang lebten zwei 7 und 9 Jahre alte Schwestern aus dem Stadtteil Mengede allein mit ihrem todkranken Vater (67) in einem Haushalt - bis er starb (WR berichtete).

Jetzt, nach dem Ende des Martyriums, soll das Kindeswohl an erster Stelle stehen. Die heftig in Kritik geratenen Verantwortlichen stritten gestern noch einmal jegliches Fehlverhalten von Mitarbeitern im Jugendhilfedienst ab. Man habe "korrekt und angemessen gehandelt", sagte Jugendamtsleiter Ulrich Bösebeck. "Es gab keinerlei Anlass zu Maßnahmen."

Dem entgegen stehen die Schilderungen von Sigrid Pixberg, Leiterin der Schragmüller-Grundschule, an der die Schwestern die 1. bzw. 3. Klasse besuchen. Wiederholt habe man die Verwahrlosungstendenzen bei den Mädchen gemeldet und die Dringlichkeit eines Einschreitens angemahnt. Doch auch in der Vergangenheit habe das Jugendamt solche Hinweise nicht immer ernst genommen.

Was diese Darstellung zusätzlich stützt: Sieben Mitarbeiter ausgerechnet des Jugendhilfedienstes in Mengede hätten in der jüngsten Vergangenheit eine Überlastungsanzeige erstattet. Sie werden mit den steigenden Fallzahlen und immer zerrütteteren Familien nicht mehr fertig. Ende 2006 waren die Mitarbeiter aus demselben Grund sogar auf die Straße gegangen. Folge ihres Hilferufes: Die Zahl der Stellen in der Jugendhilfe wird just in diesen Tagen von 92,5 auf 113,2 aufgestockt. Immer noch viel zu wenig, sagen Insider.

Für die Mädchen strebt die Stadt nun "eine dauerhafte Lösung in einer erfahrenen Profi-Pflegefamilie" an. Sie werden psychologisch betreut.

 

www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/2/25/news-26208300/detail.html

 

 


 

 

Allein mit sterbendem Vater

Von Christoph Klemp am 22. Februar 2008 10:14 Uhr

DORTMUND Zwei verwahrloste Mädchen mussten in Dortmund mit ansehen, wie ihr verwitweter krebskranker Vater zu Hause starb. Obwohl das Jugendamt von der prekären Situation in der Familie wusste, waren die Kinder mit dem Mann allein.

 

Es sind exakt 613 Schritte vom Jugendhilfedienst im Dortmunder Stadtteil Mengede bis zum Haus, in dem die siebenjährige Julia und die neunjährige Sabine (Namen von der Redaktion geändert) neben ihrem toten Vater gelegen haben. Ein Fußweg von knapp vier Minuten, der den Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe offenbar zu weit erschien.

Folgendes hätten sie gesehen: „Die Wohnung war in einem erbärmlichen Zustand“, sagt Torsten Patz. Der Vater zweier Kinder ist Schulpflegschaftsvorsitzender der Grundschule, die die beiden Schwestern besuchen. Seine Beobachtung: Essensreste, Flaschen und Müll türmten sich in der Erdgeschosswohnung des verfallenen Eckhauses in Dortmund-Mengede. „Die Betten der Kinder waren offenbar seit Monaten nicht mehr gemacht“, sagt Patz. Am schlimmsten sei aber der Geruch gewesen. „Der hing in den Klamotten, in den Schulsachen, einfach überall“, sagt Patz.

Nach dem Tod des Vaters hatte sich kurzzeitig ein Verwandter um die Mädchen gekümmert. Wegen seiner Montagetätigkeit aber gesagt, dass er dies nicht dauerhaft tun könne. Als er von ihrem tragischen Schicksal erfährt, erklärt sich Torsten Patz sofort bereit, die Mädchen bei sich aufzunehmen. „Wir haben aber gesagt, wir nehmen beide Mädchen vorübergehend zu uns, damit das Amt Zeit hat, eine passende Familie zu finden“, schildert Torsten Patz, der selbst zwei Kinder hat. „Seit dem 27. Januar hat sich die Jugendhilfe nicht ein einziges Mal von sich aus bei uns gemeldet“, ärgert er sich.

„Wir fühlen uns im Stich gelassen“

„Wir fühlen uns im Stich gelassen.“ Immer wieder habe die Familie um ein Gespräch mit der zuständigen Sachbearbeiterin gebeten. Erfolglos. Wenn ein Termin stand, folgte eine Absage. „Es ist eine bodenlose Frechheit“, sagt Patz. „Es scheint so, als wolle das Amt die beiden so lange wie möglich bei uns lassen.“ Er fürchtet, dass die Mädchen eine emotionale Bindung aufbauen und nach wenigen Wochen wieder aus der Familie gerissen werden. „Die haben doch nun wirklich genug durchgemacht.“

 

Was genau, weiß niemand. Es ist kurz vor Weihnachten, als sich Sabine, die ältere der beiden Schwestern, Zeugen offenbart. Sie müsse sich um Julia und den Haushalt kümmern. Dem Papa gehe es nicht so gut. Die Zeugen informieren umgehend die Jugendhilfe. Fakt ist: Der 67-jährige Vater hat zu diesem Zeitpunkt – um die Weihnachtszeit – Krebs im Endstadium und stirbt schließlich im Beisein der Kinder. Die Mutter war bereits vor zwei Jahren gestorben. „Das war sehr tragisch“, erinnert sich Martina Fischer, die im Getränkemarkt gegenüber dem Wohnhaus arbeitet. Auffällig seien die Kinder nicht gewesen. „Schmuddelige Schnütchen hatten sie, aber sonst sind sie immer sehr fröhlich hier mit ihren kleinen Fahrrädern rumgedüst“, sagt die Frau.

Mädchen waren auf sich selbst gestellt

Tatsächlich waren die Mädchen offenkundig auf sich selbst gestellt – niemand weiß, wie lange schon. Die Schwestern gingen allein einkaufen, schleppten die schweren Tüten nach Hause. Tüten voller Pizza, Pommes, Nutella und Toast – alles, was kleine Kinder gern essen. Manchmal halfen Fremde beim Tragen.

Sogar ihre Kleidung kauften die Mädchen allein in einer kleinen Boutique für Kinderkleidung nahe dem Bahnhof. „Die Mädchen hätten schon zu Lebzeiten des Vaters abgeholt werden müssen“, sagt Torsten Patz. Er glaubt, dass ihre Situation sich weiter verschärft hätte. So grausam es klinge: „Wäre der Vater nicht gestorben, ich weiß nicht, was mit den beiden passiert wäre.“

Am Donnerstag – nach massivem Druck der Pflegeltern – gab es endlich ein Gespräch mit der Jugendhilfe. Ergebnis: Bis Ostern soll eine neue Familie gefunden werden.

 

 

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/art930,190825

 

 


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