Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Halle (Saale)

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Halle 

Kreisfreie Stadt

Dienstleistungszentrum (DLZ) Bürgerengagement der Stadt Halle (Saale)

Marktplatz 1

06100 Halle

 

Telefon: 0345 / 221-1115 und 221-1116

Fax: 0345 / 221-1117

 

E-Mail: 

Internet: www.halle.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Halle (10/2014)

Visuelle Gestaltung: 

Informationsgehalt: geht so

Nutzerfreundlichkeit: geht so

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: geht so

 

 

 

Halle (Saale) ist eine kreisfreie Großstadt im Süden von Sachsen-Anhalt und liegt an der Saale. Mit 232.705 Einwohnern (Stand: 31.12.2013) ist Halle die größte Stadt und eines der drei Oberzentren des Landes Sachsen-Anhalt.

Folgende Gemeinden, genannt im Uhrzeigersinn beginnend im Norden, grenzen an die Stadt Halle (Saale). Sie gehören alle zum Saalekreis, der die Stadt Halle (Saale) ringförmig umgibt:

Die Gemeinden Morl, Sennewitz (Verwaltungsgemeinschaft Götschetal-Petersberg), Oppin und Peißen sowie die Stadt Landsberg (alle Verwaltungsgemeinschaft Östlicher Saalkreis), die Einheitsgemeinden Kabelsketal und Schkopau, die Gemeinden Angersdorf und Teutschenthal (beide Verwaltungsgemeinschaft Würde/Salza), Bennstedt, Lieskau und Salzmünde (alle Verwaltungsgemeinschaft Westlicher Saalkreis) sowie Brachwitz (Verwaltungsgemeinschaft Saalkreis Nord).

 

Bundesland Sachsen Anhalt

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Halle

Mitglieder siehe unten

http://buergerinfo.halle.de/kp0040.asp?__kgrnr=1073&

http://www.halle.de/de/Rathaus-Stadtrat/Digitales-Rathaus/Dienststellen/GB-Bildung-und-Soziales/Fachbereich-Bildung/Jugendhilfeausschuss/

 

 

Jugendamt Halle an der Saale

Stadtjugendamt

Amt für Kinder, Jugend und Familie (51)

Schopenhauerstraße 4

06114 Halle (Saale)

Telefon: 0345 / 221-6992

Internet: www.jugendamt.halle.de

 

Sozialpädagogisches Team - Nord-Ost (51.1.3)

Schopenhauerstraße 4

06114 Halle (Saale)

 

Sozialpädagogisches Team - Ammendorf (51.2.3)

Stendaler Straße 7

06132 Halle (Saale)

 

Sozialpädagogisches Team - Heide-Nord (51.3.4)

Heidekrautweg 8

06120 Halle (Saale)

 

Sozialpädagogisches Team - Südstadt (51.2.5)

Radeweller Weg 14

06128 Halle (Saale)

 

Amtsvormundschaft / Amtspflegschaft

Schopenhauerstraße 4

06114 Halle (Saale)

oder

Ernst-Haeckel-Weg 10a

06122 Halle (Saale)

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Halle

 

 

Väternotruf Halle (Saale)

August Mustermann

Musterstraße 1

06112 Halle (Saale)

Telefon: 0345 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Katharina Brederlow - Leiterin des Jugendamtes / Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Halle an der Saale (ab , ..., 2008, ..., 2011)

Lothar Rochau - Leiter des Jugendamtes Halle an der Saale (ab , ..., 2007)

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Cornelius - Jugendamt Halle an der Saale / Amtsvormundschaft, Amtspflegschaft (ab , ..., 2010)

Udo Holst - Amtsvormund (ab , ..., 2008)

Kerstin Pforte - Amtsvormund / Amtspflegschaft (ab , ..., 2008)

Anke Wilsdorf - Amtsvormund  (ab , ..., 2008)

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Halle

Mitgliederliste unvollständig, stellvertretende beratende Mitglieder fehlen.

Name Art der Mitarbeit Funktion

CDU-Stadtratsfraktion

Hildebrandt, Roland stimmberechtigtes Mitglied Vertreter für Andreas Schachtschneider

Schulz, Stefan stimmberechtigtes Mitglied Vertreter für Heike Wießner

Schachtschneider, Andreas stimmberechtigtes Mitglied CDU

Wießner, Heike stimmberechtigtes Mitglied CDU

Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Halle (Saale)

Lange, Hendrik stimmberechtigtes Mitglied Vertreter für Ute Haupt

Dr. Meerheim, Bodo stimmberechtigtes Mitglied Vertreter für Herrn Reneé Trömel

Haupt, Ute stimmberechtigtes Mitglied DIE LINKE.

Trömel, René stimmberechtigtes Mitglied DIE LINKE.

SPD-Stadtratsfraktion Halle (Saale)

Bonan, Robert stimmberechtigtes Mitglied Vertreter für Hanna Haupt

Hintz, Katharina stimmberechtigtes Mitglied Vertreterin für Klaus Hopfgarten

Haupt, Hanna Ausschussvorsitzende/r Ausschussvorsitzende, SPD

Hopfgarten, Klaus stimmberechtigtes Mitglied SPD

Freie Träger

Dölle, Leonhard stimmberechtigtes Mitglied

Fischer, Dorothee stimmberechtigtes Mitglied stellvertretendes Mitglied

Gellert, Beate stimmberechtigtes Mitglied

Hackel, Ilona Beratendes Mitglied

Jung, Mandy Beratendes Mitglied Vertreter für Frau Anja Pohl

Klotsch, Antje stimmberechtigtes Mitglied

Dr. Kluge, Hendrik Beratendes Mitglied

Kramer, Uwe stimmberechtigtes Mitglied

Manser, Anna-Maria stimmberechtigtes Mitglied stellvertretendes Mitglied

Masur, Kerstin stimmberechtigtes Mitglied

Messerschmidt, Carola Beratendes Mitglied

Ohmke, Christine stimmberechtigtes Mitglied stellvertretendes Mitglied

Plättner, Sylvia stimmberechtigtes Mitglied stellvertretendes Mitglied

Pohl, Anja Beratendes Mitglied

Römer, Ernst-Christoph stimmberechtigtes Mitglied Vertreter für Torsten Bognitz

Schubert, Helga stimmberechtigtes Mitglied

Starke, Christof stimmberechtigtes Mitglied stellvertretendes Mitglied

Wiebach, Carmen Beratendes Mitglied

KR Berger, Ralf Beratendes Mitglied

Richter Glomski, Bruno Beratendes Mitglied

Bruno Glomski (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Richter am Amtsgericht Halle (ab 22.12.1993, ..., 2014) - 2012, ..., 2014: beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Halle - http://buergerinfo.halle.de/_frame.asp

Leonhard, Renate Beratendes Mitglied

Moses, Rene Beratendes Mitglied Vertreter für Daniela Plöge

Privorozkaja, Tatjana Beratendes Mitglied

Windisch, Janice Beratendes Mitglied

FDP-Fraktion

Adam, Klaus stimmberechtigtes Mitglied Vertreter für Katja Raab

Raab, Katja stimmberechtigtes Mitglied FDP

Fraktion MitBÜRGER für Halle - NEUES FORUM

Dr. Stark, Regine stimmberechtigtes Mitglied Vertreterin für Sabine Wolff

Wolff, Sabine stimmberechtigtes Mitglied NEUES FORUM

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Dr. Brock, Inés stimmberechtigtes Mitglied BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Paulsen, Oliver stimmberechtigtes Mitglied Vertreter für Dr. Inés Brock

Verwaltung

Brederlow, Katharina Amtsleiter/in Amtsleiterin für Kinder-, Jugend und Familie

Brink, Heike

Heder, Gabriele

Kogge, Tobias Beigeordnete/r

Wilhelm, Andreas

http://buergerinfo.halle.de/_frame.asp

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Halle

überregionale Beratung

http://familienberatung-halle.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Caritas Familien- und Erziehungsberatung Halle

Bernburger Str. 12 

06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345 / 5812958

E-Mail: familienberatung@caritasverband-halle.de

Internet: http://www.caritasverband-halle.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Telefonische Beratung

 

 

Evangelische Beratungsstelle f. Erziehungs-, Ehe-, Familien-, Lebens- und- Schwangerschaftsberatung

Kleine Märkerstr. 1 

06108 Halle (Saale) 

Telefon: 0345 / 2031016

E-Mail: ev-beratungsstelle@jw-bauhof.de

Internet: http://www.jw-bauhof.de

Träger: Jugendwerkstatt Bauhof gGmbH

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Gruppenarbeit, Partnerberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung

 

 

IRIS-Regenbogenzentrum Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatungsstelle

Schleiermacherstr. 39 

06114 Halle (Saale) 

Telefon: 0345 / 5211232

E-Mail: iris-beratung@t-online.de

Internet: http://www.irisfamilienzentrum.de

Träger: IRIS e.V. für Frauen und Familie

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienplanungsberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Krisenintervention, Partnerberatung, Sexualberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Telefonische Beratung

 

 

AWO Erziehungshilfe Halle gGmbH Erziehungsberatungsstelle

Zerbster Str. 14 

06124 Halle (Saale)

Telefon: 0345 / 503960

E-Mail: awo@erziehungsberatung-halle.de

Internet: http://www.erziehungsberatung-halle.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Gruppenarbeit, online-Ber.

 

 

Caritas Beratungsstelle Halle

Mauerstraße 12

Telefon: 0345 / 44 50 50

Theodor-Weber-Straße 10

Telefon: 0345 / 44 53 89 43

Email: familienberatung@caritasverband-halle.de

Internet: http://www.caritasverband-halle.de/57507.html

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Allgemeiner Sozialer Dienst Ressort Mitte/Nord/Ost

Schopenhauerstr. 4 

06114 Halle (Saale)

Telefon: 0345 / 221-5700, 5701

E-Mail: stadtteilzentrummitte@halle.de

Internet: http://www.halle.de

Träger: Stadt

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Sozialberatung

 

 

Amt für Kinder, Jugend und Familie Allgemeiner Sozialer Dienst

Schopenhauerstr. 4 

06114 Halle (Saale)

Telefon: 0345 / 221-6992

E-Mail:

Internet:

Träger: Stadt

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Sozialberatung

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Halle

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Halle (Saale)

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Halle noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

 

Frauenhaus Halle (Saale)

 

 

 

Erziehungshilfeverbund Halle

Hans-Dittmar-Str. 10

06118 Halle

Telefon: 0345 / 52509000

Internet: http://www.psw-jugendhilfe.de

Leitung des Erziehungshilfeverbundes Halle: Frank Germann, Diplom-Pädagoge, systemischer Therapeut / Familientherapeut, systemischer Supervisor

 

 

 

 


 

 

15.12.2012

Vorfreude will gelernt sein

Das Paritätische Sozialwerk hat mit der Hochschule Merseburg für hallesche Eltern ein Weihnachtsprojekt angeboten.

HALLE/MZ - Typisch Weihnachten? Was heißt das denn? In vielen Familien gibt es bestimmte Traditionen, die jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten gemeinsam zelebriert werden und die weitergetragen werden an die nachfolgende Generation. "Wir begleiten Familien, in denen das nicht immer üblich ist", sagt Julia Thermann, Leiterin der Sozialpädagogischen Familienhilfe Halle des Paritätischen Sozialwerks Kinder- und Jugendhilfe. Geschmückte Weihnachtsbäume, liebevoll verpackte Geschenke oder Plätzchenduft und Adventsschmuck sind nicht in jedem Haus selbstverständlich.

...

http://www.mz-web.de/archiv/Vorfreude-will-gelernt-sein/HC-12-15-2012-7128391.71-47111496HA.htm

 

 


 

 

 

SACHSEN-ANHALT SP. | MDR FERNSEHEN | 12.08.2009 | 21:15 Uhr

 

Nicht ohne mein Kind - Vom Leid der Trennungsväter

Ein schwerer Schlag, wenn eine Partnerschaft auseinandergeht. Noch schwerer wiegt, wenn Väter ihre Kinder anschließend nicht mehr sehen dürfen. Hunderte solcher Schicksale könnte Nikolai Webel erzählen, denn auf Radio Chorax betreut er die Sendung "Väteraufbruch". Einmal monatlich interviewt der Hallenser Trennungsväter, gibt seit sieben Jahren Rat und Hilfe.

Rechte: colourbox.com

Er ist selbst ein Betroffener. Als nach der Trennung seine Frau wieder einen neuen Partner hatte, sollte Nikolai Webel seine Tochter Leo nicht mehr sehen können. Damals stand er kurz vor dem Selbstmord. Sein Glaube und der Wille, sich zu wehren, rettete ihn.

Elterliche Einigung für Kindeswohl

Heute ist Leo elf Jahre alt und darf immer ab Donnerstag zum Papa. Die elterliche Einigung ist für das Mädchen ein großes Glück. "Kinder lieben immer beide Elternteile", sagt Nikolai Webel. "Dem sollte man in allen Entscheidungen Rechnung tragen."

Eines ist immer gleich: der Schmerz der Väter

So unterschiedlich die Geschichten sind, die Nikolai Webel in seiner Sendung hört, eines ist immer gleich: der Schmerz der Väter. Wenn Jens Schwalbe aus Halle seinen Sohn Moris sehen will, dann nur auf drei Jahre alten Filmen in seinem Laptop. Die Beziehung ging ganz abrupt in die Brüche, eine Beziehung zum Sohn konnte der junge Mann nie richtig aufbauen. Es war ihm nur begleiteter Umgang gestattet, doch auch der ist mittlerweile nicht mehr an der Tagesordnung.

Manchmal endet es auch vor Gericht

Ronald Sittinger hat es besser: In regelmäßigen Abständen kommt Sohn Paul zu Besuch. Nach der elterlichen Trennung zog er mit der Mutter nach Bremen. Eine Vater-Sohn-Beziehung zwischen Halle und Bremen war anfangs nicht leicht. Mit Ronalds neuer Frau Sandra kamen zwei neue Söhne ins Haus. Es gab zunächst Schwierigkeiten und Ronald Sittinger musste um Paul kämpfen. Inzwischen verstehen sich die drei Jungs bestens und die elterlichen Differenzen sind aufgrund der Entfernung verblasst. Der 35jährige Simon Hattwig kämpft noch um sein Recht, seine Tochter Emily regelmäßig sehen und betreuen zu dürfen.

Ende August wird über das Sorgerecht vor Gericht entschieden.

Eine Zeit voller Hoffen und Bangen für ihn.

Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2009, 13:49 Uhr

 

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-spezial/6499129.html

 

 

 


 

 

 

 

Halle und seine Jugendhilfereform"

Antwort auf Katharina Brederlow und Klaus Roth

In der Ausgabe 1 des FORUM Jugendhilfe 2008 veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe AGJ drei Artikel, die sich mit der Jugendhilfereform" in Halle beschäftigten. Dies waren folgende Beiträge:

Katharina Brederlow: Ich bin überzeugt, dass unser Weg richtig ist. Stellvertretende Jugendamtsleiterin äußert sich zur Jugendhilfereform" in Halle

Halle/Saale und die Fakten" von Klaus Roth, Hans Leitner / Start gGmbH

Charme ist eine Frage der gewählten Perspektive Die ernstzunehmende Kehrseite pro-aktiver Systeme" vom Arbeitskreis Freie Träger Hilfen zur Erziehung Halle

Zu den von der stellvertretenden Jugendamtsleiterin, Katharina Brederlow, und von Klaus Roth und Hans Leitner gemachten Aussagen meldete sich nun die Stimme von Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp aus Halle zu Wort. Herwig-Lempp kann nach eigenen Angaben einige dieser Aussagen nicht unwidersprochen stehen lassen. Nachfolgend wurde seine Antwort unter dem Titel Klaus Roth und die Fakten’" veröffentlicht.

Prof. Dr. Herwig-Lempp ist Professor für Systemische Sozialarbeit/Sozialarbeitswissenschaften an der Hochschule Merseburg, Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur" und seit 2008 im Vorstand des neu gegründeten LOTSE Verein für die unabhängige Beratun g und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern e.V." in Halle. LOTSE e. V. ist eine Beschwerde- und Vermittlungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Halle. Diese können sich an diese Stelle wenden, wenn sie Konflikte mit Fachkräften haben oder das Gefühl, sie werden nicht gehört oder ihre Rechte werden nicht beachtet. Solche Situationen können sowohl in der Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jugendamt als auch gegenüber Sozialarbeitern und Erziehern in Einrichtungen, Beratungsstellen und anderen Diensten auftreten. Das Ziel dieser Stelle ist die Verbesserung der Zusammenarbeit durch frühzeitige Anmeldung und Klärung von Schwierigkeiten und Hindernissen in allen Bereichen der Jugendhilfe, besonders der Hilfen zur Erziehung.

...

 

Forum Jugendhilfe 2/2008

http://www.herwig-lempp.de/daten/doku/ForumJugenhilfe2-08.pdf

 

 

 


 

 

 

Fall Darry bleibt ohne Konsequenzen

Psychisch kranke Mutter erstickte ihre fünf Kinder, Staatsanwalt will keine Klage erheben / Amt: Hilfsnetz hat funktioniert

23.2.2008 0:00 Uhr

Von Steffen Kraft, Darry

Dort, wo sie die Kinder gefunden haben, sieht man jetzt zwei dunkle Flecken. Einen kleinen, nicht größer als ein Kinderkopf, und einen längeren, vielleicht einen halben Meter, als hätte jemand ein Glas Wasser verkippt. „Hier hat sie den letzten Schritt getan“, sagt Michael Kitzmuller. Er ist der Vater von drei der fünf Kinder, die Anfang Dezember von ihrer psychisch kranken Mutter Steffi im schleswig-holsteinischen Dorf Darry zuerst mit Schlafmittel betäubt und dann mit Plastiktüten erstickt worden sein sollen. Kitzmuller, 35, besucht das Haus in Darry, den Raum mit dem blauen Teppich, in dem er bis zum 4. Dezember 2007 wohnte – dem Tag, an dem seine Frau ihn hinausbugsierte und dann zur Tat schritt.

Michael Kitzmuller sucht die Nähe der Kleider und Spielsachen, er nimmt einen gelben Stoffbär, drückt ihn an sich. Dann sagt er: „Die Erinnerungen geben mir Kraft.“ Er braucht sie, denn es sieht so aus, als würde der Tod seiner Kinder kaum Konsequenzen haben. Die Staatsanwaltschaft Kiel wird keine Anklage erheben, wie ein Sprecher am Freitag sagte. Wegen der Schizophrenie der Mutter werde die Behörde lediglich die Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt beantragen. Petra Ochel, die Leiterin des sozialpsychiatrischen Dienstes, ist immer noch im Amt – ebenso wie der Psychiater, der Steffi, 31, vor der Tat behandelt hatte.

Die Vernetzung der Behörden habe im „Fall Darry“ funktioniert, teilt die Kreisverwaltung auf Anfrage des Tagesspiegels mit. Michael Kitzmuller hatte die Behörden Monate vor der Tat um Hilfe gebeten und den Ärzten sogar ein Tonband gegeben, auf dem Steffi davon sprach, die Kinder seien von Dämonen besessen. Die Ärzte sahen darin offenbar keine Gefahr für die Kinder. Für Michael Dettling, Leiter der sozialpsychiatrischen Abteilung an der Berliner Charité, ist das zumindest fragwürdig: „Der sozialpsychiatrische Dienst und der behandelnde Psychiater hätten die Frau mit ihren Wahnvorstellungen konfrontieren müssen.“

Michael Kitzmuller steigt die Treppen bis in den ersten Stock hinauf. Dort soll seine Frau Steffi die Kinder betäubt haben, bevor sie sie zum Sterben nach unten trug. In dem Raum liegt eine Matratze, davor steht ein Fernseher. Seine Lautsprecher sehen aus wie die Ohren von Mickey Maus, daneben liegt ein Heidi-Zeichentrickfilm. „Vielleicht haben die Kinder das als Letztes gesehen“, sagt Kitzmuller.

Im Nebenzimmer, auf dem Bett, das einst Steffi gehörte, liegt eine Schachtel mit Medikamenten. „Zolpidem“ steht darauf, laut Beipackzettel dient es normalerweise zur „Behandlung von Schlafstörungen“. Im Zimmer findet sich auch die Quittung über eine Anzahlung bei einem Reisebüro im nahen Lütjenburg. „Sie hatte mir für Silvester eine Reise nach Irland gebucht“, sagt Kitzmuller. Er glaubt, dass Steffi die Tat lange geplant hatte.

Auf einer Kommode neben der Tür liegt ein buntes Büchlein. Es ist das Schwangerschaftstagebuch, das Steffi vor der Geburt ihres ersten Kindes führte. Auf Seite 90 steht: „Weißt du, früher hatte ich immer Angst, die Welt könnte irgendwann kaputtgehen und ich müsste sterben – aber jetzt sehe ich es anders.“ 

 

— „Spiegel-TV-Magazin“ zeigt Michael Kitzmullers Besuch in Darry am Sonntag um 22 Uhr 25 auf RTL.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 23.02.2008)

 

www.tagesspiegel.de/weltspiegel/;art1117,2481997

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Während man im Neuköllner Fall "Vierjähriger mit Gürtel verprügelt" (Berliner Zeitung, 22.02.2008) gegen die Mutter noch ermittelt, sieht es so aus, als ob die Staatsanwaltschaft in Kiel, die fünffache Kindesmörderin nicht weiter strafrechtlich belästigen möchte und daran statt dessen darüber nachdenkt, die Mutter in einer psychiatrischen Anstalt unterzubringen, wobei doch von ihr keine Wiederholungsgefahr ausgehen dürfte, da ja nun alle ihre Kinder schon tot sind.

 

"Die Staatsanwaltschaft Kiel wird "einen Antrag auf Unterbringung in eine psychiatrische Anstalt stellen", wie der Leitende Oberstaatsanwalt Uwe Wick den Reportern mitteilte. Steffis Anwalt, Hans-Joachim Liebe, wollte sich dazu auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE nicht äußern. Es gelte, das erforderliche Sachverständigengutachten abzuwarten, sagte er."

www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,537147,00.html - 22. Februar 2008

 

 

 

Wir meinen, die gute Mutter sollte unverzüglich freigelassen werden und für die Zeit, die sie unschuldig im Gefängnis oder sonstwo sitzen musste, entschädigt werden. Anschließend sollte man ihr eine Stelle im Bundesfamilienministerium Abteilung "Mutterschaft und geistiges Heilen" anbieten. So könnte sie ihre persönlichen Erfahrungen einbringen, wie schwer es in Deutschland ist, Mutter zu sein und wie leicht es ist, die unnützen Blagen wieder loszuwerden.

Die beiden Väter der fünf toten Kinder sollte man aber mal genau unter die Lupe nehmen. Wir wissen ja, Väter sind potentiell Gewalttäter und Kinderschänder und gehören als solche vorsorglich weggesperrt, was ja in Deutschland auch schon ganz gut klappt, wenngleich sich das Bundesfamilienministerium da noch um weitere Verbesserungen bemüht, wie die folgende Broschüre zeigt:

 

 

 

Mehr Mut zum Reden - Von misshandelten Frauen und ihren Kindern

Mi 24.01.2007

Sie richtet sich auch an die anderen Beteiligten am Gewaltgeschehen und an alle, die mit misshandelten Müttern und ihren Kindern in Kontakt kommen. Die Broschüre geht auf einen Text von Barbro Metell zurück, die in Schweden viele Jahre in einer Spezialberatungsstelle für Kinder und Mütter, die misshandelt wurden, gearbeitet hat. Er wurde von BIG e. V. überarbeitet und auf deutsche Verhältnisse zugeschnitten.

 

Broschüre des Bundesfamilienministerium

 

www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/PRM-23602-Broschure-Mehr-Mut-zum-Reden,property=pdf,bereich=,sprache=de,rwb=true.pdf

 

 


 

 

Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados verteidigt das Betreuungskonzept des halleschen Jugendamtes.

 

Halle/MZ. Über die umstrittenen Pläne zum Umgang mit Heimkindern in Halle sprach unser Redakteur Alexander Schierholz mit Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD).

Die Dienstanweisung zum Umgang mit Heimkindern wird überarbeitet. Haben Sie dem öffentlichen Druck nachgegeben?

Szabados: Man konnte die Dienstanweisung in ihrer ersten Form fehlinterpretieren, wenn man das wollte. Es gibt offensichtlich Interesse daran zu sagen, wir schicken Heimkinder zurück ins Elend, um Geld zu sparen. Das ist eine böswillige, verkürzte Darstellung. Für uns steht das Kindeswohl an erster Stelle.

Wer hat daran Interesse?

Szabados: Ich höre vor allem Einwände von Freien Trägern der Jugendhilfe, die auch Heime betreiben. Da ist natürlich ein Interesse da, die vorhandenen Heimkapazitäten auszulasten.

Wenn die Dienstanweisung nur fehlinterpretiert worden ist, warum wird sie dann überarbeitet?

Szabados: Sie ist zum Teil schlecht formuliert. Man muss noch deutlicher herausstellen, dass wir das Beste für die Kinder wollen und deshalb jedes Kind und jede Familie genau in den Fokus nehmen.

Aber diese Prüfungen sind doch ohnehin vorgeschrieben. Viele Mitarbeiter im Jugendamt sind verärgert und verunsichert und fühlen sich in ihren Kompetenzen angegriffen. Haben die alle so schlecht gearbeitet, dass man ihnen sagen muss, was zu tun ist?

Szabados: Unsere Mitarbeiter leisten in der Regel gute Arbeit. Wir haben sie geschult und arbeiten an dem Prozess der Umstrukturierung der Jugendhilfe, der da heißt "ambulant vor stationär", natürlich fachlich begründet, schon seit vielen Jahren. Dazu gehört auch, dass wir die bestmögliche Qualität erreichen im Sinne des Wohls der Kinder und deren Familien. Dabei ist es für die Leitungsebene des Jugendamtes legitim, die Fachlichkeit der Mitarbeiter - wobei auch Kostenbewusstsein hinsichtlich der eingesetzten öffentlichen Gelder dazugehört - zu bewerten. Manchen Mitarbeitern muss man deutlich machen, dass es noch mehr als Heime gibt. Sie wählen häufig eine Heimeinweisung, weil sie sich damit auf der sicheren Seite fühlen. Aber auch Heimerziehung kann falsch sein. In Familien, die durch ambulante Maßnahmen unterstützt werden können, sind Kinder in jedem Fall besser aufgehoben.

www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1194628285247&openMenu=1013016724285&calledPageId=1013016724285&listid=1018881578312

18.11.2007

 

 


 

 

 

Nach 10 Monaten Kinderheim - Happy End im Fall der kleinen Katharina

Die Berliner Charitè sah zwischen der kleinen Katharina Schumann und ihren Eltern eine Bindungsstörung. Sofort wurde das Jugendamt verständigt und seit September 2006 musste Katharina aus Halle im Kinderheim Elisabethstift in Berlin leben. Am heutigen Donnerstag (11.10.07) durften die Eltern ihre Tochter nach einer Marathon Sitzung bei Gericht endlich nach Hause holen.

Links zur Meldung:

www.inhr.net

 

 

Während das verantwortliche Jugendamt von Halle ihren Fehler einsieht und zukünftig ohne fundierte Abklärung auf Zurufe von Ärzten nicht mehr so ohne weiteres reagieren wird, müssen sich Eltern und Kind erst wieder aneinander gewöhnen.

Die kleine Katharina ist ein Frühchen und wird deshalb mit einer Magensonde ernährt. Nachdem die Sonde nicht mehr notwendig erscheint, wenden sich die Eltern an die Charitè in Berlin. Dort findet man kein Vertrauen zu den Ärzten und will die Behandlung abbrechen. Der behandelnde Arzt Dr. W. verständigt daraufhin das Jugendamt, stellt Bindungsstörungen fest, die eine ordnungsgemäße Entwöhnung unmöglich machen.

Die Grazer Spezialistin Unv. Prof. Dr. Marguerite Dunitz-Scheer sieht das anders, klärt den Jugendamtleiter erstmals richtig auf und sagt: "Für eine effiziente Entwöhnung von der Magensonde braucht das betroffene Kind die Eltern".

Geht es nach der renomierten Ärztin, so könne man die Entwöhnung unter Einbeziehung der agierenden Kinderpsychologin und des Kinderarztes ohne weiteres ambulant zu Hause erfolgen. Auch das Gericht teilt diese Meinung und letztlich findet der Vorschlag sogar durch das Jugendamt Halle Unterstützung.

Vor zwei Wochen greift der MDR-Talker Peter Escher in seiner Sendung "Ein Fall für Escher" die Geschichte der kleinen Katharina auf. Versucht mehrfach die Charitè Berlin, ein renommiertes Klinikum, für eine Stellungnahme zu gewinnen, bis heute ohne Erfolg.

Wie weit dürften Kinderpsychiater gehen, diese Frage stellt sich in Österreich Roland Reichmann. Seines Zeichens Initiator vom Int. Network of Human Rights. "Egal ob es um die Sachverständige Eva Mückstein oder Prof. Max Friedrich geht. Ihre Entscheidungen sind ... und sie haben bereits Familien ...!", ist sich der Lavanttaler als Betroffener sicher.

Im Fall von Katharian Josefine aus Halle hat die Vernunft einer Behörde und die unendliche Zuversicht leiblicher Eltern gesiegt. "Ob dieses Beispiel Schule macht, das werden wir erst sehen", meint der Familienvater abschließend.

Für den Enthüllungsjournalisten Stephan Pfeifhofer ein klarer Fall. Er recherchiert bereits seit Jahren im Unwesen der Jugendwohlfahrt und ortet dort das pure Desaster. Überarbeitete Sozialarbeiterinnen, Qualifikationsmangel und nicht zuletzt ein Meer voller betroffener Eltern. "Ich bedauere die Haltung der Jugendämter und nicht zuletzt der verantwortlichen Bundesregierung. Anstatt ein verstaubtes System zu entrümpeln, machen die Verantwortlichen neue Schulden. Welche Schmerzen die betroffenen Kinder und ihre Eltern ertragen müssen, kann man gar nicht in Worte fassen!".

 

 

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26.09.2007

Halle

Sparen auf Kosten von Heimkindern

Offiziell plant Halle ein Präventionskonzept in der Jugendhilfe: Am liebsten würde die Kommune Kinder, die in Heimen leben, schnell in ihre Problemfamilien zurückschicken. 

VON MICHAEL BARTSCH

In Halle droht bis zum Monatsende eine Zwangsrückführung aller in Heimen untergebrachten Kinder und Jugendlichen in ihre Problemfamilien. Eine interne Dienstanweisung des zuständigen Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie der Stadt vom 3. September verlangt eine sofortige Überprüfung aller 314 Fälle, in denen Hilfen zur Erziehung nicht anders als durch Heimerziehung erbracht werden können - mit dem Ziel einer Beendigung dieses Aufenthalts.

Nach offizieller Lesart von Fachbereichsleiter Lothar Rochau soll damit ein Konzept durchgesetzt werden, das Heimaufenthalte durch präventives Sozialmanagement überflüssig macht. Tatsächlicher Anlass aber ist eine Deckungslücke im Jugendhilfeetat der Stadt in Sachsen-Anhalt von knapp 1,7 Millionen Euro, die geschlossen werden soll. Die Dienstanweisung weist ausdrücklich auf die "Verbindung mit der Haushaltkonsolidierung" hin. Die Stadt will so bis Jahresende knapp 2,2 Millionen sparen, wobei pro Heimplatz monatliche Kosten von 3.100 Euro angesetzt werden.

 

Um mittelfristig vier Millionen zu sparen, erarbeiteten zwei Gutachter im Auftrag der Stadt bereits ein sogenanntes "Pro-Aktiv"-Konzept. Das Jugendamt formulierte ohne Beteiligung der überwiegend freien Träger der Jugendhilfe daraus ein Fachkonzept. Durch 50 "Quartiersrunden" mit Sozialpädagogen und Vertretern öffentlicher und sozialer Einrichtungen sollen Milieus aufgewertet und Problemfälle früh erkannt werden.

Dagegen haben Fachleute wie Johannes Herwig-Lempp von der Hochschule Merseburg prinzipiell nichts. Ein solch präventives Konzept, wenn es denn als Modellversuch erfolgreich sein sollte, könne aber erst in drei bis vier Jahren greifen. Wenn man jetzt überstürzt und aus durchsichtigen Gründen Heimkinder nach Hause schicke, sei das so, "als ob Krankenhäuser zugunsten von Gymnastikgruppen aufgelöst würden", so Herwig-Lempp.

Widerstand regt sich auch bei den freien Trägern der Jugendhilfe, die etwa 250 dieser Heimplätze stellen. In einer Stellungnahme ihres Arbeitskreises sehen sie in diesem "deutschlandweit einmaligen Vorgang" eine Diskreditierung ihrer bisherigen Arbeit. Jede einzelne Entscheidung für ambulante oder stationäre Betreuung sei sorgfältig in Abstimmung mit den Betroffenen sowie dem Jugend-Fachbereich der Stadt getroffen worden. "Eine Rückkehr aller Kinder und Jugendlichen in ihre Familien innerhalb weniger Wochen anzuweisen ist fachlich gesehen grober Unfug, sozial- und strafrechtlich fahrlässig und menschlich ignorant", heißt es im Schreiben des Arbeitskreises. Unterzeichner Steffen Kröner von der Arbeiterwohlfahrt sieht Rechtsansprüche der Betroffenen aus dem Sozialgesetzbuch VIII verletzt. Weil es sich um eine Pflichtleistung der Kommune handele, dürfe sie auch nicht durch ein Budget begrenzt werden.

Sein Kollege Frank Germann vom Paritätischen Wohlfahrtsverband weist darauf hin, dass es in 70 Prozent der Fälle ohnehin gelinge, die Kinder und Jugendlichen nach 13 bis 15 Monaten Heimbetreuung wieder in ihre Familien zu integrieren. Dem "Pro-Aktiv"-Quartierskonzept liege der Irrtum zugrunde, dass eine Milieuverbesserung automatisch intakte Familienverhältnisse zur Folge habe.

Fachbereichsleiter Rochau wandte sich auf taz-Nachfrage gegen eine Dramatisierung. Es gehe vorerst nur um eine Überprüfung und neue Kategorisierung der Fälle. Ziel sei es allerdings, von der "Versäulung" des Sozialgesetzbuches mit der Ultima Ratio einer Heimunterbringung wegzukommen und vernetzte lokale Präventionsstrukturen aufzubauen. "Die Jugendhilfe muss auf den fachlichen Prüfstand, sonst ufert sie aus", sagte Rochau. Das Kindeswohl stehe weiterhin im Vordergrund. Nach Beobachtung der Freien Träger hat ihr Widerstand die Absichten der Stadtverwaltung gebremst, sodass bis Mittwoch noch keine Heimkinder entlassen wurden.

http://www.taz.de/index.php?id=digi-artikel&ressort=in&art=5238&no_cache=1&src=GI

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

"Fachbereichsleiter Rochau wandte sich auf taz-Nachfrage gegen eine Dramatisierung. Es gehe vorerst nur um eine Überprüfung und neue Kategorisierung der Fälle. Ziel sei es allerdings, von der "Versäulung" des Sozialgesetzbuches mit der Ultima Ratio einer Heimunterbringung wegzukommen und vernetzte lokale Präventionsstrukturen aufzubauen. "Die Jugendhilfe muss auf den fachlichen Prüfstand, sonst ufert sie aus", sagte Rochau. Das Kindeswohl stehe weiterhin im Vordergrund."

 

Dem können wir nur zustimmen. 

 

Panikmache stellt dagegen die Bemerkung des TAZ-Journalisten dar: 

"Nach Beobachtung der Freien Träger hat ihr Widerstand die Absichten der Stadtverwaltung gebremst, sodass bis Mittwoch noch keine Heimkinder entlassen wurden."

Kein Kind wird mal eben so aus einem Heim entlassen. Schließlich gibt es einen Sorgeberechtigten, das sind auch bei einer Heimunterbringung oft die Eltern oder ein Vormund. Dieser hat das Recht über den Aufenthalt des Kindes zu bestimmen und kann gegebenenfalls auch über eine Klage vor dem Verwaltungsgericht erreichen, dass bei Notwendigkeit die recht hohen monatlichen Heimkosten von ca. 4-6.000 Euro weiterhin vom Jugendamt getragen werden 

 

 

 


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