Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Karlsruhe

Karlsruhe - Stadt der drei Affen

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Karlsruhe

Kreisfreie Stadt

 

Karl-Friedrich-Str. 10

76133 Karlsruhe 

 

Telefon: 0721 / 133-0

Fax:

 

E-Mail: stadt@karlsruhe.de

Internet: www.karlsruhe.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Karlsruhe (06/2016)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

Bundesland Baden-Württemberg

Stadtteile:  

 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Karlsruhe

Mitglieder siehe unten

http://www1.karlsruhe.de/Gemeinderat/ausschuesse/index.php

 

 

Jugendamt Karlsruhe

Stadtjugendamt

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Karlsruhe

 

 

Väternotruf Karlsruhe

August Mustermann

Musterstraße 1

76131 Karlsruhe

Telefon: 0721 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Dr. Susanne Heynen - Jugendamtsleiterin der Stadt Karlsruhe und des Kinderbüros Karlsruhe (ab , ..., 2007, ..., 2010) - Fachtagung " Schutz des Kindes bei Gewalt in der Partnerschaft der Eltern", 03.09.2007 in der Konrad Adenauer Stiftung: "Möglichkeit und Grenzen der Beratung von Müttern"; 2007 - Forumsteilnehmerin bei www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/pdf/aktuelles/kongress_2008.pdf, 2008. - "Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe", Band 74: Dokumentation der Tagung "Das aktive Jugendamt im familiengerichtlichen Verfahren" - einer Kooperationsveranstaltung der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik und des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) Heidelberg am 01.-02.10.2009

Eckhardt Barth - Leiter des Sozialen Dienstes / Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe (ab , ..., 2006, 2007)

R. Kalteisen - Amtsleiter Jugendamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2, 76137 Karlsruhe (ab , ..., 2007)

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Herr Braun-Weitner - Jugendamt Karlsruhe (ab , ..., 2014)

Frau Hengst - Jugendamt Karlsruhe (ab , ..., 2010) 

Frau Metz - Jugendamt Karlsruhe (ab , ..., 2007)

Herr Mayer - Jugendamt Karlsruhe, vorher Jugendamt Landkreis Karlsruhe (Bruchsal)

Dennis Neuser - Sozialpädagoge / Sozial- und Jugendbehörde - Sozialer Dienst Ost - Beuthener Str. 42 (ab , ..., 2016)

Ochs - Jugendamt Karlsruhe (ab , ..., 2007)

Frau Schott - Jugendamt Karlsruhe (ab , ..., 2007)

Jürgen Schwarz - Jugendamt Karlsruhe, vorher Jugendamt Landkreis Karlsruhe (Bruchsal)

Frau Schwanke - Jugendamt Karlsruhe / Durlach (ab , ..., 2014)


 

 

Jugendhilfeausschuss der Stadt Karlsruhe

Mitgliederliste vom 12.07.2012 unvollständig, es fehlen die beratenden und stellvertretenden beratenden Mitglieder

Karin Wiedemann (CDU) 

Bettina Meier-Augenstein (CDU) 

Johannes Krug (CDU) 

Heinz Golombeck (FDP) 

Eduardo Mossuto (FW) 

Uta van Hoffs (GRÜNE) 

Tanja Kluth (GRÜNE) 

Dr. Dorothea Polle-Holl (GRÜNE) 

Margot Döring (KAL) 

Angela Geiger (SPD) 

Yvette Melchien (SPD)

Stellvertretende Mitglieder

Detlef Hofmann (CDU)

Ingo Wellenreuther MdB (CDU) 

Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) 

Thorsten Ehlgötz (CDU) 

Dr. Klaus Heilgeist (CDU) 

Rainer Weinbrecht (CDU) 

Christa Köhler (CDU) 

Dr. Thomas Müller (CDU) 

Dr. Albert Käuflein (CDU) 

Tilman Pfannkuch (CDU) 

Sven Maier (CDU) 

Niko Fostiropoulos (Die Linke) 

Sabine Zürn (Die Linke) 

Tom Høyem (FDP) 

Jürgen Wenzel (FW) 

Friedemann Kalmbach (GfK) 

Michael Borner (GRÜNE) 

Johannes Honné (GRÜNE) 

Lüppo Cramer (KAL) 

Dr. Eberhard Fischer (KAL) 

Elke Ernemann (SPD) 

Hans Pfalzgraf (SPD) 

Ute Müllerschön (SPD) 

Doris Baitinger (SPD) 

Dr. Heinrich Maul (SPD) 

Michael Zeh (SPD) 

Jürgen Marin (SPD) 

Gisela Fischer (SPD)

http://www1.karlsruhe.de/Gemeinderat/ausschuesse/index.php

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Karlsruhe

überregionale Beratung

http://familienberatung-karlsruhe.org

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Andrea Klaas

Leiterin der Ehe-, Familien- und Partnerschaftsberatung Karlsruhe

Mediatorin BAFM

Jahnstr. 14

76133 Karlsruhe

Telefon: 0721 / 92031-88

Fax: 0721 / 92031-87

 

 

Ehe-, Familien- und Partnerschaftsberatung

Leitung: Andrea Klaas

Nelkenstr. 17

76135 Karlsruhe

Tel: 0721 / 842288

Fax: 0721 / 856051

E-Mail: info@eheberatung-karlsruhe.de

Homepage: www.eheberatungkarlsruhe.de

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Karlsruhe

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Karlsruhe

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Karlsruhe noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Karlsruhe

 

 

familienwerkstatt karlsruhe

Susanne Appel

Albtalstraße 5

76137 Karlsruhe

Internet: http://www.familienwerkstatt-karlsruhe.de

 

 

Hardtstiftung

Neureuter Hauptstraße 2

76149 Karlsruhe

http://hardtstiftung.de

 


 

 

 

Trennungseltern-KUNDGEBUNG-2009

in der Stadt des Rechts - auf dem Platz der Grundrechte - zum Tag der Menschenrechte - gegen Menschenrechtsverletzungen im deutschen Familienrecht mit

MauernDEMOntage

Auch die bundesweit bekannten Blauen Weihnachtsmänner werden auf die Sorgen und Nöte von Trennungskindern aufmerksam machen.

Der Landesverband Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Kreisverein Karlsruhe des Vereins „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ ruft – wie schon seit einigen Jahren – am Sonntag vor dem Tag der Menschenrechte zu einer Kundgebung auf, um gegen Menschenrechtsverletzungen in Deutschland aufmerksam zu machen.

Unter dem Motto „MauerDEMOntage“ versammeln sich am Sonntag, den 6.12.2009, Menschen- und Kinderrechtsgruppen aus Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern von 14 bis 16 Uhr auf dem Platz der Menschenrechte vor dem Karlsruher Schlossplatz.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte Deutschland bereits mehrfach wegen der Missachtung der allgemeinen Menschenrechte im Familienrecht. Darüber können sich interessierte Personenkreise an einem Infostand austauschen. Redebeiträge werden das Problem auch an Beispielen erläutern.

Im Zentrum steht in diesem Jahr der Themenkomplex Gesundheit, denn auch in unseren Reihen häufen sich die Fälle, die aufgrund nachhaltig beeinträchtigter Lebensqualität von depressiven Verhaltensweisen bis hin zu lebensgefährlich einzuschätzenden Krankheitsbildern reichen. Darum stellen wir die (öffentliche) Frage:

Werden durch einäugige Vorgehensweisen staatlich beigeordneter Trennungsbegleiter Elternexistenzen wissentlich bedroht oder gar vernichtet?

Deutschland sieht dabei zu, wenn die im Grundgesetz verankerten elementaren Rechte der Kinder, z.B. der Umgang mit beiden Elternteilen, von dem Elternteil, bei dem das Kind lebt, eingeschränkt oder ganz beseitigt werden. Entsprechend der prozentualen Verteilung werden solche psychischen Kindesmissbräuche zumeist von (allein erziehenden) Müttern durchgeführt. Es gibt aber auch Väter, die nicht davor zurück schrecken, die Kinder als Waffe gegen das andere Elternteil einzusetzen. Die negativen Folgen für Kinder und ausgegrenzte Elternteile sind dramatisch.

Auf seinem 8. Familienkongress in Halle an der Saale bekam der Väteraufbruch für Kinder bestätigt, dass bislang noch keine wesentlichen Erfolge aus der Neufassung des Gesetzes zur Freiwilligen Gerichtsbarkeit in Familiensachen resultieren. So bleibt weiterhin die Befürchtung, dass Jugendämter und Gerichte bei Umgangsverweigerung die bestehenden und neuen Gesetze nicht anwenden und somit der Entfremdung auch weiterhin keinen Einhalt gebieten. Ausgegrenzte Trennungseltern gehören aber zu einer gesundheitlich stark belasteten Gruppe und die Einbußen ihrer Leistungsfähigkeit fügen der Gemeinschaft einen immer noch nicht untersuchten oder kalkulierbaren Schaden hinzu.

Der Väteraufbruch für Kinder fordert, diejenigen MAUERN einzureißen, die Eltern von ihren Kindern ungerechtfertigt trennen, denn nur mit beiden Elternteilen steht den Kindern ihre vollständige Identität zur Verfügung. Auf diese Situation machen auch dieses Jahr wieder die Blauen Weihnachtsmänner aufmerksam. In ihren Kostümen treten sie in der Öffentlichkeit in Erscheinung, denn sie wollen sich nicht weiterhin die mutwillige Abschottung von ihren Kindern erleiden müssen, sie wollen endlich Änderungen.

http://vafk-karlsruhe.de/content/aktionen/kundgebungen/tdm_2009/kundgebung_2009.php

 

 

 


 

 

Scheidung Trennung

"Karlsruher Weg": Faire Lösungen im Trennungsfall

Karlsruhe (jok) - Kinder haben im Falle einer Scheidung oder Trennung grundsätzlich das Recht auf den Kontakt zu und den Umgang mit beiden Elternteilen. Doch nicht immer ist es für die Eltern leicht zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Um betroffene Kinder vor stressbelasteten, teils langwierigen Rechtsstreits so gut es geht zu bewahren, wird in Karlsruhe seit knapp drei Jahren das Kooperationsmodell "Karlsruher Weg" praktiziert. Im Amtsgericht wurde das Modell gestern vorgestellt.

In regelmäßigen Treffen entwickelten Familienrichter aus Karlsruhe, Durlach, Ettlingen und Bruchsal, Mitarbeiter der Sozialen Dienste der Stadt und des Landratsamtes Karlsruhe, Beratungsstellen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, sowie Rechtsanwälte, Sachverständige und Verfahrenspfleger den "Karlsruher Weg". „Scheidungsverfahren konnten früher oft sehr lange dauern, in Karlsruhe gibt es nun ein beschleunigtes und abgestimmteres Verfahren“, so Christiane Brosch, Vizepräsidentin des Amtsgerichts Karlsruhe.

Trotz Scheidung: Eltern bleiben Eltern

Im Sinne der Kinder ist der „Karlsruher Weg“ ein Kooperationsmodell verschiedener Berufsgruppen. Ziel: die Eltern möglichst frühzeitig an ihre Verantwortung zu erinnern und gleichzeitig, soweit erforderlich, bei der Findung von einvernehmlichen Lösungen in Fragen des Sorgerechts und der Besuchskontakte zu unterstützen. Noch vor der ersten Anhörung informiert das Familiengericht die Sozialen Dienste, die „sofort Kontakt zu den Eltern aufnehmen und ein Beratungsangebot machen beziehungsweise diese über andere Ehe- , Familien- und Partnerschaftsberatungen in Karlsruhe informieren“, so Reinhard Niederbühl, Leiter des Sozialen Dienstes der Stadt Karlsruhe.

Immer wieder gelte es an das Verantwortungsgefühl der Eltern zu appellieren, da diese trotz Scheidung stets Eltern bleiben. "Und ein Streit sollte nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden", so Harald Denecken, Erster Bürgermeister der Stadt Karlsruhe. Daher sei es wichtig, dass die Eltern schnell zu einer Einigung kommen. Eine wichtige Aufgabe in den Konfliktlösungsphasen fällt auch den beteiligten Anwälten zu, die "sachliche Schriftsätze verfassen und keine schmutzige Wäsche waschen sollten", so Eberhard Schrey, Fachanwalt für Familienrecht. Vielmehr gelte es die Wogen zu glätten, anstatt den Konflikt noch zu verschärfen. Erst, wenn jeder Versuch gescheitert ist, eine einvernehmliche Lösung zu finden, sollen gerichtliche Regelungen hinsichtlich der elterlichen Sorge beziehungsweise des Umgangs getroffen werden.

22.01.2009

http://www.ka-news.de/nachrichten/karlsruhe/Karlsruhe-Scheidung-Trennung;art86,136565

 

 


 

 

Jugendschutz: Kinder werden häufig zum Umgang mit ihrem gewalttätigen Vater verpflichtet

06.02.2008

Kinder gewalttätiger Väter bleiben nach der Scheidung der Eltern meist bei der Mutter. Dennoch nötigen Justiz und Jugendbehörden die Kinder häufig, sich mit dem Vater zu treffen. Dieser Umgang kann zu Belastungen und evtl. Traumatisierungen führen, diagnostiziert Dr. Susanne Heynen, Leiterin des Jugendamts Karlsruhe. Selbst ein Treffen in Anwesenheit eines Betreuers ist "wenig erfolgversprechend."

Die Diplom-Psychologin beschreibt die Problematik: "Im Zusammenhang mit Umgangs- und Sorgerechtsregelungen werden die Familien mit einem System konfrontiert, welches sich zwar am Kindeswohl orientiert, dieses aber primär als Aufrechterhaltung der Bindung zu den biologischen Eltern definiert.

Dies gilt relativ unabhängig von elterlicher Verantwortung, kindgerechter Umgangsgestaltung und Motivation. Dabei wird nicht die Qualität der Bindung, sondern nur die biologisch gegebene Bindung betrachtet, was dazu führen kann, dass Kinder nicht vor belastenden Bindungserfahrungen geschützt werden.

Unter Umständen werden Frauen dazu gezwungen, auch Säuglinge einem ihnen gegenüber gewalttätigen Vater zu überlassen."

 

 

Literaturhinweis:

Susanne Heynen: Langzeitfolgen häuslicher Gewalt - Risiken des Umgangs zwischen gewalttätigem Vater und Kind.

in: Kindesmisshandlung

www.psychologie-aktuell.com/78.html?&cHash=37c7413e3f&tx_ttproducts_pi1%5bbackPID%5d=214&tx_ttproducts_pi1%5bproduct%5d=591

 und Vernachlässigung 2/2007, S. 65-85

 

www.pabst-publishers.de/aktuelles/138.htm

 

 

Kommentar Väternotruf:

Warum sich Frau Susanne Heynen nicht auch zu der Problematik gewalttätiger Mütter äußert weiß wohl ganz allein nur sie. Vielleicht gibt es in Karlsruhe keine gewalttätigen Mütter, das würde uns sehr freuen, wenn gleich es sehr unwahrscheinlich ist.

 

 


zurück