Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Landkreis Roth

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Roth

 

Landratsamt Roth

Weinbergweg 1

91154 Roth

 

Telefon: 09171 / 81-0

Fax: 09171 / 81-328

 

E-Mail:

Internet: www.landratsamt-roth.de

 

 

Internetauftritt des Landkreis Roth (07/2012)

Visuelle Gestaltung: bescheiden

Nutzerfreundlichkeit: bissel unübersichtlich

Informationsgehalt: akzeptabel

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: vorhanden

 

 

Der Landkreis Roth liegt im Südosten des bayerischen Regierungsbezirks Mittelfranken. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Fürth, die kreisfreien Städte Schwabach und Nürnberg sowie der Landkreis Nürnberger Land, im Osten der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, im Süden die Landkreise Eichstätt und Weißenburg-Gunzenhausen und im Westen der Landkreis Ansbach.

 

Bundesland  Bayern

Städte und Gemeinden: 

(Einwohner am 31. Dezember 2008[3])

Städte

1. Abenberg (5516)

2. Greding (7095)

3. Heideck (4716)

4. Hilpoltstein (13.226)

5. Roth (24.604)

6. Spalt (5041)

 

Märkte

1. Allersberg (8084)

2. Schwanstetten (7407)

3. Thalmässing (5242)

4. Wendelstein (15.875)

 

Gemeinden

1. Büchenbach (5165)

2. Georgensgmünd (6709)

3. Kammerstein (2796)

4. Rednitzhembach (6929)

5. Rohr (3459)

6. Röttenbach (2947)

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Roth

Mitglieder siehe unten

http://www.landratsamt-roth.de/buergerinfo/kp0040.asp?__kgrnr=9&

 

 

Jugendamt Landkreis Roth

Kreisjugendamt

Weinbergweg 1

91154 Roth

Telefon: 09171 / 81-226

E-Mail: Manfred.Korth@Landratsamt-Roth.de

Internet: http://www.landratsamt-roth.de/desktopdefault.aspx/tabid-17/

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Schwabach

 

 

Väternotruf Roth

August Mustermann

Musterstraße 1

91154 Roth

Telefon: 09171 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

 

Amt für Hilfen zur Erziehung (28.06.2012)

Michael Behringer ­

Marion Beck ­

Christine Denck ­

Beate Eckert ­

Jörg Rabenstein ­

 

Sozialpädagogische Beratung (28.06.2012)

Abenberg, Büchenbach, Heideck, Kammerstein, Spalt: Herr Michael Behringer

Georgensgmünd, Röttenbach, Wendelstein: Frau Marion Beck

Allersberg, Rednitzhembach: Frau Christine Denck

Hilpoltstein, Rohr, Schwanstetten: Frau Beate Eckert

Greding, Roth (Ortsteile)*, Thalmässing: Herr Jörg Rabenstein

Roth/Stadt. Frau Sabine Gruber

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Roth

Mitglieder siehe unten

Name Art der Mitarbeit

Mitglieder

Helmut Bauz ordentliches Mitglied

Renate Grädler ordentliches Mitglied

Ursula Klobe ordentliches Mitglied

Michael Kreichauf ordentliches Mitglied

Ute Mahl ordentliches Mitglied

Helga Peter ordentliches Mitglied

1. Stellvertreter

Dr. Ursula Burkhardt Stellvertretendes Mitglied

Mathias Herrler Stellvertretendes Mitglied

Helmut Neuweg Stellvertretendes Mitglied

Gertrud Reuter Stellvertretendes Mitglied

Dr. Reinhard Spörl Stellvertretendes Mitglied

Lissy Wild-Heyder Stellvertretendes Mitglied

2. Stellvertreter

Ralph Edelhäußer Stellvertretendes Mitglied

Irene Heckel Stellvertretendes Mitglied

Michael Pfeiffer Stellvertretendes Mitglied

Norbert Schlitz Stellvertretendes Mitglied

Maximilian Schneider Stellvertretendes Mitglied

Klaus Vogel Stellvertretendes Mitglied

weitere stimmberechtigte Mitglieder

Klaus Braun ordentliches Mitglied

Roger Büchner ordentliches Mitglied

Armin Hauselt ordentliches Mitglied

Jürgen Kriese ordentliches Mitglied

Elke Lades-Eckstein ordentliches Mitglied

Alfons Schneider ordentliches Mitglied

Franziska Seitz ordentliches Mitglied

Ulrich von Brockdorff ordentliches Mitglied

1. Vertreter d. weiteren stimmber. Mitglieder

Thomas Becker Stellvertretendes Mitglied

Rainer Braun Stellvertretendes Mitglied

Joachim Denner Stellvertretendes Mitglied

Angelika Hein Stellvertretendes Mitglied

Ingrid Puhane Stellvertretendes Mitglied

Dieter Tausch Stellvertretendes Mitglied

Simon Volkert Stellvertretendes Mitglied

Karin Zippel Stellvertretendes Mitglied

2. Vertreter d. weiteren stimmber. Mitglieder

Elfriede Dotzer Stellvertretendes Mitglied

Matthias Hiltner Stellvertretendes Mitglied

Heinz Horndasch Stellvertretendes Mitglied

Reiner Katheder Stellvertretendes Mitglied

Rainer Mosandl Stellvertretendes Mitglied

Karl Sinke Stellvertretendes Mitglied

Florian Tauber Stellvertretendes Mitglied

Udo Wagner Stellvertretendes Mitglied

beratende Mitglieder

Claudia Gäbelein-Stadler beratendes Mitglied

Rosemarie Kohnen beratendes Mitglied

Jürgen Konert beratendes Mitglied

Dr. Manfred Korth beratendes Mitglied

POK Wolfgang Krapf beratendes Mitglied

Wilhelmine Meyer beratendes Mitglied

Joachim Nötzig beratendes Mitglied

Dipl. Psych. Elfriede Schweinzer beratendes Mitglied

Richterin Christine Wehrer beratendes Mitglied

Christine Wehrer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg (ab 01.08.2015, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1995 als Richterin am Landgericht Nürnberg-Fürth aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2014 ab 01.10.1995 als Richterin am Amtsgericht Schwabach aufgeführt. Die Angaben im Handbuch der Justiz zum Antrittsdatum sind offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.06.2012 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg aufgeführt. Amtsgericht Schwabach - 2015: Familiensachen - Abteilung 1. 2012: beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Roth - http://www.landratsamt-roth.de/buergerinfo/kp0040.asp?__kgrnr=9&. Amtsgericht Schwabach - 1F 897/14 - 22.07.2015: "... ergeht durch ... die Richterin am Amtsgericht Wehrer ... folgender Beschluss ..." Amtsgericht Schwabach - 1F 897/14 - 29.07.2015: "... das Adoptionsverfahren ist beendet. ... und ... wurden mit Beschluss des Familiengerichts Schwabach vom 22.07.2015 rechtswirksam von ... mit den Wirkungen des §1772 BGB adoptiert." - da soll einer mal sagen, nur in der DDR wurden Kinder ihren leiblichen Eltern wegadoptiert. Das geht auch prima in der Bundesrepublik Deutschland, sogar mit volljährigen Kindern, der seltsame § 1772 - vermutlich ein Relikt aus der Kaiserzeit - macht es möglich - http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1772.html. RA Dr. Gudrun Möller - 30.07.2010: "Stolperstein Volljährigenadoption. Die Volljährigenadoption wird häufig in Betracht gezogen, wenn eine betagte Person über Vermögen verfügt und dieses einem Erwachsenen zuwenden möchte, ohne mit diesem verwandt zu sein. Ziel ist, die ungünstige Erbschaftsteuerklasse III (§ 15 ErbStG) zu umgehen und einen hohen Erbschaftsteuerfreibetrag beanspruchen zu können. ..." - http://www.iww.de/ee/archiv/der-praktische-fall-stolperstein-volljaehrigenadoption-f8946 

Vertreter der beratenden Mitglieder

Ingrid Dröse Stellvertretendes beratendes Mitglied

Ernst Gruber Stellvertretendes beratendes Mitglied

Doris Kiechle-Pohlmann Stellvertretendes beratendes Mitglied

Richter Dirk Kubina Stellvertretendes beratendes Mitglied

Dirk Kubina (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richter am Amtsgericht Schwabach (ab , ..., 2010, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.04.2003 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Bamberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.2004 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2016 ab 01.10.2004 als Richter am Amtsgericht Schwabach aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Antrittsdatum offenbar fehlerhaft. Amtsgericht Schwabach - GVP 01.01.2016: Familiensachen - Abteilung 2. 2012: stellvertretendes beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Roth - http://www.landratsamt-roth.de/buergerinfo/kp0040.asp?__kgrnr=9&

Edith Pichl Stellvertretendes beratendes Mitglied

Wolfgang Reichel Stellvertretendes beratendes Mitglied

Sabine Thiermann Stellvertretendes beratendes Mitglied

Peter Tontarra Stellvertretendes beratendes Mitglied

Gunter Wissel Stellvertretendes beratendes Mitglied

http://www.landratsamt-roth.de/buergerinfo/kp0040.asp?__kgrnr=9&

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Roth

überregionale Beratung

http://familienberatung-roth.de 

 

 

Familienberatung Schwabach

überregionale Beratung

http://familienberatung-schwabach.de

 

 

Familienberatung Nürnberg

überregionale Beratung

http://nuernberg-familienberatung.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Erziehungsberatungsstelle Roth/Schwabach

Träger Caritas (katholisch)

Münchenerstraße 33

91154 Roth

Tel. 0 91 71 / 4000

Fax 0 91 71 / 6 27 98

E-Mail: eb-roth@t-online.de

Internet: www.caritas-eichstaett.de/26146.html

Leiter: Klaus Bosl (2008)

 

 

Erziehungsberatungsstelle Roth · Schwabach

Münchener Str. 33

91154 Roth

fon: (09171) 4000

fax: (09171) 62798

e-post: info@eb-roth-schwabach.de

http://www.diakonie-roth-schwabach.de/erziehungsberatungsstelle-rothschwabach/mitarbeiter/

Nebenstelle:

Wittelsbacher Str. 4

91126 Schwabach

fon: (09122) 9256-500

Träger: Diakonie

Mitarbeiter/innen: 

Elfriede Schweinzer - Leiterin der Beratungsstelle / Diplom-Psychologin

Susanne Dennerlein - Verhaltenstherapeutisch-qualifizierte Diplom-Psychologin

Doris Kiechle-Pohlmann - Diplom-Sozialpädagogin (FH) / Familientherapeutin / Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin

Corinna Lippert - Diplom-Sozialpädagogin (FH)

Ingrid Sauer - Diplom-Sozialpädagogin (FH) / Erziehungs- und Familienberaterin (bke)

Marco Schmied - Dipl.-Sozialpädagoge (FH)

Cornelia Terassa - Diplom-Sozialpädagogin (FH) / Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin

Marianne Wenzl-Popp - Diplom-Psychologin / Familientherapeutin / Psychologische Psychotherapeutin

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsstellen, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsstellen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Roth

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis  Roth

Frauenhaus Schwabach

Frauenhaus Anna Wolf

Straße: 

91100 Schwabach

Telefon: 09122 / 81919

E-Mail: frauenhausschwabach@odn.de

Internet:

Träger: Hilfe für Frauen in Not e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Krisenintervention, Telefonische Beratung

 

 

 

 


 

 

Mutter von Sarah sagt als Beschuldigte aus

17. September 2009 - Pressemitteilung 26/09

In den frühen Morgenstunden des 10.08 2009 war ein 3-jähriges Mädchen aus Thalmässing wegen Mangel- bzw. Unterernährung verstorben. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat gegen die Eltern Ermittlungsverfahren wegen Totschlags durch Unterlassen eingeleitet und Haftbefehle erwirkt. Die 26-jährige Mutter des Kindes hat sich nun erstmals als Beschuldigte zu den Tatvorwürfen geäußert.

Das Amtsgericht Nürnberg hatte am 11.08.2009 gegen die Eltern des Kindes Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Totschlages erlassen. Während der Vater sich seither in Untersuchungshaft befindet, mußte die 26-jährige Mutter aufgrund einer schweren Krebserkrankung seit dem Tod ihres Kindes in verschiedenen Kliniken ärztlich behandelt werden. Am 15.09.2009 wurde sie nun in einem Nürnberger Krankenhaus von der Polizei als Beschuldigte vernommen. Sie gab dabei an, dass sie zum Jahreswechsel 2008/2009 beschlossen habe, abzunehmen. Anfangs seien es nur ein paar Kilo gewesen, später aber habe sie sehr schnell sehr viel Gewicht verloren. Sie habe schließlich – möglicherweise auch wegen ihrer Krebserkrankung - nichts mehr gegessen. Zum Schluß habe sie mit einer Art „Tunnelblick“ nur noch sich selbst gesehen und versucht, „alles hinzukriegen“, aber den Rest ausgeblendet. Auch habe sie Angst gehabt, das Jugendamt werde ihr die Kinder wegnehmen, wenn der Zustand von Sarah bekannt wird.

Die Beschuldigte wird wegen ihrer aktuellen Erkrankung voraussichtlich noch einige Zeit in einem Klinikum verbleiben müssen. Sie wird dort weiterhin von Mitarbeitern der Justizvollzugsanstalt bewacht.

Im Übrigen dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth - die sich, wie bereits berichtet, nun auch gegen Verantwortliche des Jugendamts Roth richten - an. Insbesondere erwägt die Staatsanwaltschaft zur weiteren Tataufklärung die Erholung medizinischer und psychiatrischer Sachverständigengutachten.

Koch

Richter am Oberlandesgericht

 

http://www.justiz.bayern.de/gericht/olg/n/presse/archiv/2009/02222/index.php

 

 

 

 

Thalmässing: Haftbefehl gegen Mutter

Mutter der verhungerten Sarah aus Koma erwacht

28. August 2009

Die 26 Jahre alte Mutter der verhungerten Sarah ist endlich aus dem Koma aufgewacht und ansprechbar. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen.

 

Das Grab der verhungerten, dreijährigen Sarah. Das Mädchen wurde am Samstag, 15.08, beigesetzt.

Foto: ddp/DDP

Thalmässing. 18 Tage nach dem tragischen Tod der verhungerten Sarah aus dem mittelfränkischen Thalmässing, ist die Mutter des Kindes aus dem Koma erwacht und vollständig ansprechbar. Die Frau lag bis dahin mit einer schweren Darminfektion auf der Intensivstation des Klinikums Nürnberg und schwebte in Lebensgefahr.

Gegen die 26-Jährige war bereits am Montag Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags durch Unterlassen eröffnet worden, jedoch war diese bis dato nicht vernehmungsfähig. Erste Befragungen von Seiten der Ermittler fanden bereits statt, die junge Frau schweigt aber bisher zu den Vorwürfen.

Seit einer Notoperation liegt die Mutter der verhungerten Sarah in einem Nürnberger Krankenhaus, davon lag sie ungefähr eine Woche im Koma. Bisher macht die 26-Jährige „von ihrem Recht Gebrauch, nichts zu sagen“, wie der Nürnberger Justizpressesprecher, Jürgen Koch, mitteilte. Außerdem stellte sie einen Antrag auf einen Pflichtverteidiger, um mit ihm dann die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Im Gegensatz zur Mutter hat der Vater des Kindes bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Einzelheiten der fünfstündigen Aussage sind bisher nicht bekannt. Der 29-Jährige sitzt seither in Untersuchungshaft. Der Anwalt des Fernfahrers, Jochen Horn, sagte, dass sein Mandant seit seiner Inhaftierung keinen Kontakt mehr zu seiner Ehefrau gehabt habe.

Wann sich die 26 Jahre alte Mutter zum Geschehen äußert bleibt unklar. Fakt ist jedoch, dass ihre dreijährige Tochter Sarah am 10. August an den Folgen einer Mangel- und Unterernährung in einem Nürnberger Krankenhaus gestorben ist. Für das Kind kam jegliche Hilfe zu spät.

Der vierjährige Halbbruder der kleinen Sarah ist zurzeit bei seinen Großeltern untergebracht. (hpvt)

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1159569/Mutter-der-verhungerten-Sarah-aus-Koma-erwacht.html

 

 

 

Ermittlungen

Verhungerte Sarah: Der Vater spricht

21. August 2009, 06:00 Uhr

Eineinhalb Wochen nach dem Hungertod der dreijährigen Sarah aus Thalmässing in Mittelfranken hat ihr inhaftierter Vater erstmals ausführlich vor Ermittlern ausgesagt.

Nürnberg. Der 29-Jährige habe sehr umfangreich die Familienverhältnisse und die Entwicklung des Kindes geschildert, sagte gestern der Sprecher der Nürnberger Justizbehörde, Thomas Koch. Dadurch hätten sich Erklärungsansätze zum Tod des Mädchens ergeben. "Es ist aber nicht gesagt, dass der Fall damit geklärt ist", betonte Koch, der keine Angaben über die möglichen Gründe machte.

Der Lkw-Fahrer sitzt seit 11. August wegen des Verdachts auf Totschlag durch Unterlassen in Untersuchungshaft. Die dreijährige Sarah war in einer Nürnberger Klinik an den Folgen einer Mangel- und Unterernährung gestorben. Sie soll zuletzt nur noch acht Kilo gewogen haben.

Ihre Mutter (26) liegt nach einer Notoperation in einem Nürnberger Krankenhaus und ist nicht ansprechbar. Die Eltern des Vaters sagten über ihren Anwalt, ihre Schwiegertochter habe während ihrer Kindheit selbst in schwierigen Familienverhältnissen gelebt und sei bei ihren Großeltern aufgewachsen.

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1148837/Verhungerte-Sarah-Der-Vater-spricht.html

 

 

 

 

 

Spurensuche in Thalmässing

Verhungerte Sarah machte die Hölle durch

Von Jörg Völkerling 14. August 2009, 16:15 Uhr

Die Bewohner des kleinen Ortes Thalmässing und der Leiter des Jugendamtes suchen nach einer Erklärung für den Hungertod von Sarah.

Der Vater hat nach außen den Eindruck einer intakten Familie zu vermitteln versucht.

Foto: dpa/DPA

Thalmässing. Das Wirtshaus im Erdgeschoss wirbt mit „guten Pizzen im Groß- und Kleinformat“. Sarahs Eltern kehrten gern hier ein. Ihre dreijährige Tochter hatten sie nie dabei. Ganz im Gegensatz zu Halbbruder Dominik (4). Dem kaufte Mama Angela R. (26) in der Bäckerei am Thalmässinger Marktplatz gern Donuts oder Brezen. Nun ist die Wohnung über der „Linde“ verwaist, nur der blaue VW-Bus der Spurensicherung steht noch in der Einfahrt. Die Ermittler suchen nach Hinweisen, warum mitten in Thalmässing ein Kind verhungern musste.

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1140055/Verhungerte-Sarah-machte-die-Hoelle-durch.html

 

 

 

 

 

 

Mittelfranken: Verhungerte Dreijährige Verdacht auf Totschlag

12.08.2009

Von Olaf Przybilla

Im Fall des verhungerten Kindes verdächtigt die Polizei die Eltern des Totschlags - das Jugendamt hatte offenbar keine Hinweise auf Gefährdung des Kindes.

Thalmässing, APBild vergrößern

Ein Spielstraßenschild in Thalmässing, im Hintergrund das Haus, in dem die Familie der dreijährigen Sarah wohnte. Foto: AP

Im mittelfränkischen Thalmässing haben Eltern ihre dreijährige Tochter verhungern lassen. Am Samstagabend hatten sie den Rettungsdienst verständigt. Sie gaben an, der Gesundheitszustand ihrer Tochter Sarah habe sich verschlechtert. Das Kind wurde daraufhin in eine Nürnberger Klinik gebracht.

Dort konnte es nicht mehr gerettet werden und starb am Montag - laut der Obduktion an den Folgen einer Mangel- und Unterernährung. Gegen die Eltern wurde Haftbefehl erlassen. Ermittelt wird gegen sie wegen gemeinschaftlichen Totschlags durch Unterlassen.

Der 29 Jahre alte Vater des Kindes, von Beruf Kraftfahrer, wurde am Montag in Roth festgenommen. Er sei befragt worden, sagte ein Sprecher des Landgerichts Nürnberg-Fürth, habe sich zu den Vorgängen aber nicht geäußert.

Die 26 Jahre alte, nicht berufstätige Mutter befindet sich auf der Intensivstation einer Klinik. Ihre Erkrankung habe nichts mit Sarahs Tod zu tun, teilte die Polizei mit. Die Mutter wird bewacht. Der vierjährige Bruder des Mädchens befindet sich bei seinen Großeltern. Er ist wohlauf.

Die Familie war vor fünf Jahren in den Landkreis Roth gezogen. Nach Hinweisen aus dem Jugendamt, das zuvor zuständig gewesen war, kümmerte sich seit 2005 der sozialpädagogische Familiendienst um die Eltern.

Zweieinhalb Jahre lang suchten Mitarbeiter der Diakonie die Familie vier Stunden pro Woche auf. Hinweise auf Kindesmisshandlung habe es in dieser Zeit nicht gegeben.

Da das Amt eine Gefährdung der beiden Geschwister nicht mehr gesehen hatte, kontrollierte die Behörde von April 2007 an die Familie nur noch sporadisch. Nach Angaben des Landratsamts suchte ein Mitarbeiter des Jugendamts die Familie zuletzt im November 2008 auf. Er habe berichtet, die Kinder seien wohlauf und gut ernährt gewesen, sagte Manfred Korth, der Leiter des Jugendamtes.

Hinweise auf Probleme oder gar Gewalt in der Familie habe es keine gegeben. "Damit hat niemand gerechnet", sagte Korth über Sarahs Tod.

"Ein GAU für ein Jugendamt"

"Das ist der GAU für ein Jugendamt, wenn so etwas passiert." Laut dem Gerichtssprecher ist die Behörde nicht Ziel der Ermittlungen.

"Ich bin sprachlos", sagte Georg Küttinger, der Bürgermeister des 5300-Einwohner-Ortes. "Es ist unvorstellbar und grausam. Gerade heute, wo es so viele Hilfeangebote gibt, darf so etwas nicht passieren." Erschüttert äußerte sich auch der Landrat des Kreises Roth, Herbert Eckstein. Es habe keine Hinweise aus der Bevölkerung auf etwaige Probleme in der Familie gegeben, sagte der Landrat. "Darauf sind wir angewiesen." Im Gegensatz zu ihrem vier Jahre alten Bruder besuchte Sarah noch nicht den Kindergarten. Der Vierjährige entwickele sich völlig unproblematisch, teilte der Kindergarten mit.

Der Bruder hatte alles bekommen

Die Familie wohnt im Ortskern der Marktgemeinde Thalmässing über einem Lokal. Anwohner und Geschäftsleute berichteten, die 2005 zugezogene Familie sei im Ort zwar bekannt gewesen, habe aber vergleichsweise zurückgezogen gelebt.

Er könne sich nicht erinnern, sie "mal beim Marktplatzfest, der Kirchweih oder einem anderen Fest gesehen zu haben", erzählte der Bürgermeister. Zu ihrem vierjährigen Sohn sei die Mutter sehr fürsorglich gewesen und habe ihm immer alles gekauft, sagte die Verkäuferin eines nahe gelegenen Geschäfts.

In Bayern wurde zuletzt im Jahr 2000 ein Elternpaar zu Haftstrafen verurteilt, dessen elf Monate altes Kind an den Folgen von Unterernährung gestorben war. Im Fall eines am Heiligabend 2006 in Erding gestorbenen Säuglings wurden die Eltern des Totschlags durch Unterlassung für schuldig befunden.

Sie hatten trotz einer Gehirnhautentzündung des Mädchens keinen Arzt aufgesucht; ein Gutachter schloss aber auch Verdursten oder Verhungern als Todesursache nicht aus. Im August 2007 retteten die Behörden ein zehn Wochen altes Kind aus einer verwahrlosten Wohnung in Illertissen. Es war kurz davor, zu verhungern und zu verdursten.

(SZ vom 12.08.2009/ehr)

http://www.sueddeutsche.de/bayern/433/483875/text/

 

 

 

 


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