Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Wesermarsch

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Wesermarsch

Poggenburger Straße 15

26919 Brake

 

Telefon: 04401 / 927 -0

Fax: 04401 / 34 71

 

E-Mail: landkreis-wesermarsch@lkbra.de

Internet: www.landkreis-wesermarsch.de

 

 

Internetauftritt des Landkreis Wesermarsch (01/2012)

Visuelle Gestaltung: geht so

Nutzerfreundlichkeit: o.k.

Informationsgehalt: geht so

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: geht so

 

 

Der im Nordwesten Niedersachsens gelegene Landkreis Wesermarsch grenzt im Westen an die kreisfreie Stadt Oldenburg (Oldb) und an die Landkreise Ammerland und Friesland sowie den Jadebusen, im Norden stößt er an die Nordsee, im Osten bildet die Weser die Grenze zu den Landkreisen Cuxhaven und Osterholz sowie zum Land Bremen und im Süden grenzt er an die kreisfreie Stadt Delmenhorst und den Landkreis Oldenburg. Kreisstadt ist Brake, größte Stadt ist Nordenham.

 

Bundesland Niedersachsen

Städte und Gemeinden: 

(Einwohner am 31. Dez. 2007)

Einheitsgemeinden

1. Berne (7.059)

2. Brake (Unterweser), Stadt (16.065)

3. Butjadingen [Sitz: Burhave] (6.469)

4. Elsfleth, Stadt (9.219)

5. Jade (5.904)

6. Lemwerder (7.196)

7. Nordenham, Stadt, Selbständige Gemeinde (27.298)

8. Ovelgönne [Sitz: Oldenbrok-Mittelort] (5.681)

9. Stadland [Sitz: Rodenkirchen] (7.731)

 

 

Jugendamt Wesermarsch

Kreisjugendamt

Landkreis Wesermarsch

Poggenburger Straße 15

D-26919 Brake

Tel. (04401) 927 -0

Fax(04401) 34 71

Ansprechpartner/in: Uwe Ritter

Durchwahl: 275 / Zimmer: 107

E-Mail: uwe.ritter@lkbra.de

Internet: http://www.landkreis-wesermarsch.de/105.htm

 

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Wesermarsch

Mitglieder siehe unten

http://www.landkreis-wesermarsch.de/359.htm#Jugendhilfeausschuss

 

 

Zuständige Amtsgerichte:

Amtsgericht Brake (Unterweser)

Amtsgericht Nordenham

 

 

Väternotruf Brake

August Mustermann

Musterstraße 1

26919 Brake

Telefon: 04401 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de.

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Uwe Ritter - Jugendamt Wesermarsch (ab , ..., 2011)

Birgit Tepe - Bezirkssozialarbeit / Jugendamt Wesermarsch (ab , ..., 2011)

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Karl-Heinz Tepe - Jugendamt Wesermarsch / Bezirkssozialarbeit - Bezirk 1 (ab , ..., 2011)

Insa Kiefen - Jugendamt Wesermarsch / Bezirkssozialarbeit - Bezirk 2 (ab , ..., 2011)

Tanja Köhne - Jugendamt Wesermarsch / Bezirkssozialarbeit - Bezirk 3 (ab , ..., 2011)

Martina Thormählen - Jugendamt Wesermarsch / Bezirkssozialarbeit - Bezirk 4 (ab , ..., 2011)

Carina Hoyer - Jugendamt Wesermarsch / Bezirkssozialarbeit - Bezirk 4a (ab , ..., 2011)

Werner Stohs - Jugendamt Wesermarsch / Bezirkssozialarbeit - Bezirk 5 (ab , ..., 2011)

Iris Brägelmann-Grunert - Jugendamt Wesermarsch / Bezirkssozialarbeit - Bezirk 6 (ab , ..., 2011)

Jörg Behrens - Jugendamt Wesermarsch / Bezirkssozialarbeit - Bezirk 6 (ab , ..., 2011)

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Wesermarsch

Mitgliederliste mit Stand vom 01.01.2012

10 stimmberechtigte KT-Abgeordnete Abg. 

10 stimmberechtigte Mitglieder

CDU/FDP/GRÜNE-Gruppe-3 SPD-Fraktion-3

Fraktion / Gruppe / Vertreter Mitglied Stellvertreter

CDU/FDP/GRÜNE-Gruppe Abg. Ehlers (CDU) Abg. Blanke (CDU)

CDU/FDP/GRÜNE-Gruppe Abg. Kortlang (FDP) Abg. Siefken (FDP)

CDU/FDP/GRÜNE-Gruppe Abg. Janssen (GRÜNE) Abg. Dialer- Strackerjan (GRÜNE)

SPD-Fraktion Abg. Zöllner Abg. Hespos

SPD-Fraktion Abg. Thöle Abg. Logemann

SPD-Fraktion Abg. Dr. Schenker (UW) Abg. Erfmann (UW)

Stimmberechtigte

Vertreter Stellvertreter

Vertreter

Jugendverbände Esther Haas Thorsten Lange

Vertreter

Jugendverbände Detlef Koss Ina Oldigs

Vertreter

Wohlfahrtsverbände Susanne Blümer Christine Sassen-Schreiber

Vertreter

Wohlfahrtsverbände Henriette Eichner Gerhard Haase

Beratende Vertreter Stellvertreter

Leiter Kreisjugendamt Uwe Ritter --

Kreisjugendpfleger Peter Büsching-Czerny --

Ev. Kirche Silke Meine --

Kath. Kirche Bruno Korbmacher --

Schulaufsichtsbehörde Norbert Harms Jan Kuilert

Kindertagesstätten Martina Geberzahn Reinhard Brodé

Frauen und Mädchen Nicole Abbenseth Ute Mescheder

Ausländische Kinder Sivalingam Sireetharan Bayram Dogan

Amtsgericht Dr. Claudia Peplau --

Dr. Claudia Peplau (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Richterin am Amtsgericht Nordenham / Direktorin am Amtsgericht Nordenham (ab 01.10.1998, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1994 unter dem Namen Claudia Nolte-Schwarting ab 22.12.1986 als Richterin am Amtsgericht Nordenham aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1998 unter dem Namen Claudia Nolte-Schwarting ab 21.11.1997 als Direktorin am Amtsgericht Nordenham aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 unter dem Namen Claudia Nolte-Schwarting ab 01.10.1998 als Direktorin am Amtsgericht Nordenham aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2014 unter dem Namen Claudia Peplau ab 01.10.1998 als Direktorin am Amtsgericht Nordenham aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. 2011: beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss Landkreis Wesermarsch - http://www.landkreis-wesermarsch.de/359.htm#Jugendhilfeausschuss

Jugendhilfeplaner Armin Block --

http://www.landkreis-wesermarsch.de/359.htm#Jugendhilfeausschuss

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Brake

überregionale Beratung

http://familienberatung-brake.de

 

 

Familienberatung Delmenhorst

überregionale Beratung

http://familienberatung-delmenhorst.de

 

 

Familienberatung Oldenburg

überregionale Beratung

http://familienberatung-oldenburg.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

Hafenstraße 2

26919 Brake

Telefon: 0 44 01/93 79-0

Telefax: 0 44 01/93 79-20

E-Mail: info@bs-brake.awo-ol.de

Internet: http://www.awo-ol.de/Einrichtungen/Beratungsstelle-Brake-Nordenham/index.php

 

 

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

Schulstraße 14

26954 Nordenham

Telefon: 0 47 31/94 22-0

Telefax: 0 47 31/94 22-22

E-Mail: info@bs-nrdh.awo-ol.de

Internet: http://www.awo-ol.de/Einrichtungen/Beratungsstelle-Brake-Nordenham/index.php

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis Wesermarsch

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Wesermarsch

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Wesermarsch

 

 

 

 


 

 

 

Für Kinder die beste Lösung

Gericht Beteiligte wollen besser zusammenarbeiten

Beim Seminar: (von links) Rechtsanwalt Hilmar Voigt, Birgit Tepe (stellvertretende Leiterin des Jugendamtes), Dr. Claudia Peplau (Direktorin des Amtsgerichts), Urte Bruncken (AWo-Beratungsstelle Nordenham) BILD: Felix Grossmann

Wenn Familien aus den Fugen geraten, bedeutet das für Kinder großes Leid. Jetzt wollen die Beteiligten gegensteuern.

von Henning Bielefeld

Nordenham - Insgesamt 143 Ehepaare haben sich im vergangenen Jahr in Nordenham scheiden lassen – rekordverdächtig viele. Und 108 Mal musste das Amtsgericht auch über das Sorgerecht für die Kinder entscheiden. Dabei wurde nicht selten schmutzige Wäsche gewaschen, und das Interesse der Kinder geriet aus dem Blickfeld. Das soll jetzt anders werden, sagt Dr. Claudia Peplau, die Direktorin des Amtsgerichts.

Denn Gericht, Anwälte, Jugendamt und Beratungsstellen wollen sich zum Wohl der Kinder enger abstimmen – nicht zuletzt, weil es das neue Familienrecht so verlangt. In einem Seminar machten alle Beteiligten am Mittwochnachmittag im Gerichtsgebäude einen Schritt aufeinander zu. Das war durchaus erforderlich, denn die unterschiedlichen Stellen wissen erstaunlich wenig über einander.

Vorbild für diese bessere Zusammenarbeit ist das Cochemer Modell, das beispielsweise in Hannover von einem Arbeitskreis praktiziert wird. Der Rechtsanwalt Hilmar Voigt berichtete in dem Seminar aus diesem Arbeitskreis. Ob in der Wesermarsch auch ein solcher Arbeitskreis eingerichtet wird, ist noch offen. Die rund 35 Teilnehmer des Seminars vereinbarten zunächst für Ende Juni eine weitere Zusammenkunft, in der sich die Erziehungsberatungsstellen von AWo und Caritas vorstellen werden.

Oft wissen die Beratungsstellen nämlich gar nicht, dass hinter den Schulproblemen eines Kindes die bevorstehende Trennung der Eltern steht, sagt Claudia Peplau. Und das Gericht, das die Eltern zu einer Beratungsstelle schickt, weiß nicht, ob die Beratungsstelle überhaupt leisten kann, was es sich davon erhofft.

Die Schweigepflicht gilt

Ein weiteres Problem: Die unterschiedlichen Berufsgruppen haben zu verschiedenen Zeiten Kontakt mit den Eltern und lernen den Konflikt aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen. Zudem unterliegen alle Beteiligten der Schweigepflicht.

Dazu kommt, dass sich der Konflikt im Laufe des Verfahrens oft verschärft – etwa weil ein Rechtsanwalt, der für seine Mandantin das Sorgerecht erstreiten soll, einen Schriftsatz an das Gericht schickt, der den Vater in ein denkbar ungünstiges Licht stellt. Darauf reagiert in aller Regel der Rechtsanwalt des Vaters mit einem mindestens ebenso unfreundlichen Schriftsatz über die erzieherischen Qualitäten der Mutter. Unter diesen Umständen ist es mehr als schwierig, eine Lösung zu erarbeiten, die dem Alltag standhält.

Verhärtete Fronten

Kinder sind aber darauf angewiesen, dass die Akteure im Verfahren die für sie beste Lösung finden. Deshalb ist es das erste Ziel, möglichst ohne Schriftsätze auszukommen, die nur die Fronten weiter verhärten. Stattdessen soll in der mündlichen Verhandlung eine Lösung gefunden werden, der alle zustimmen können, sagt Claudia Peplau.

Sollen außergerichtliche Instanzen, die der Schweigepflicht unterliegen – etwa Beratungsstellen oder das Jugendamt – in die Lösung eingebunden werden, muss das Gericht wissen, dass die Beratung wirklich stattgefunden hat und welches Ergebnis dabei erzielt worden ist. Der Weg zum Ergebnis unterliege weiter der Schweigepflicht.

„Unser Ziel ist, dass die Eltern am Ende die Erziehung wieder in die eigenen Hände nehmen und Besuchstermine für die Kinder absprechen können“, sagt Claudia Peplau. „Dafür brauchen wir Entscheidungen, die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch gelebt werden können.“

NORDENHAM, 25. März 2011 

http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Wesermarsch/Nordenham/Artikel/2568750/Fuer-Kinder-die-beste-Loesung.html

 

 


 

 

 

TÖDLICHER EINSATZ

Polizist erschießt Familienvater

26. November 2007

Er bedrohte seine Familie, bis die Polizei kam. Dann zückte der dreifache Vater ein Messer und wurde von einem Polizisten erschossen: Im niedersächsischen Brake wird nun ermittelt, warum der Beamte zur Waffe griff. Bisher deutet alles auf Notwehr hin.

Oldenburg - Aus Angst vor dem Vater hatten sich am Morgen die Tochter, 19, und der Sohn, 12, in einem Badezimmer eingeschlossen. Die Mutter, 37, suchte Schutz in einem Toilettenraum. Die Tochter rief zweimal bei der Polizei an und bat darum, schnell Beamte vorbeizuschicken. Das dritte Kind war zum Tatzeitpunkt in der Schule.

Wenige Minuten später erreichten vier Polizisten das Wohnhaus. Der 37-Jährige kam den Beamten nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Treppenhaus entgegen und griff sie sofort mit dem Messer an. Die Polizisten hätten versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Der Täter habe sie aber weiter attackiert, sagte der Sprecher. Daraufhin habe ein Beamter die Dienstwaffe gezogen und abgedrückt. Wie viele Schüsse abgegeben wurden, ist noch unbekannt.

Für den 37-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er starb im Vorgarten des Hauses. Die Polizisten wie auch die anderen Familienmitglieder blieben unverletzt. Sie erlitten allerdings einen Schock und wurden psychologisch betreut. Die Leiche des 37-Jährigen soll noch heute in Hannover obduziert werden. Derzeit deute alles auf Notwehr des Polizisten hin.

jjc/AP/dpa

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,519768,00.html

 

 


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