Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Wuppertal

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Wuppertal

Kreisfreie Stadt

 

Stadtverwaltung Wuppertal

42269 Wuppertal

 

Telefon: 0202 / 563-0

Fax: 

 

E-Mail: ServiceCenter@stadt.wuppertal.de

Internet: www.wuppertal.de

 

 

Internetauftritt der Stadt Wuppertal (01/2015)

Visuelle Gestaltung: 

Nutzerfreundlichkeit: 

Informationsgehalt: 

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: 

 

 

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Stadtteile:

 

 

 

Jugendamt Wuppertal

Stadtjugendamt

 

 

Kinder, Jugend und Familie

Postanschrift

Alexanderstraße 18

42103 Wuppertal

Telefon: 0202 / 563-26 64 / -26 23

Fax: 0202 / 563-81 37

E-Mail: kinder.jugend.und.familie@stadt.wuppertal.de

 

Bezirkssozialdienst 1 (Bezirk: Vohwinkel / Zoo / Sonnborn / Varresbeck)

Bezirkssozialdienst 2 (Bezirk: Uellendahl / Dönberg / Ostersbaum)

Bezirkssozialdienst 3 (Bezirk: Elberfeld-Mitte / Nordstadt / Nützenberg)

Bezirkssozialdienst 4 (Bezirk: Elberfeld-Südstadt / Arrenberg / Küllenhahn / Hahnerberg, Cronenberg / Sudberg / Kohlfurth)

Bezirkssozialdienst 5 (Bezirk: Wichlinghausen / Hatzfeld / Barmen-Mitte / Sedansberg)

Bezirkssozialdienst 6 (Bezirk: Unterbarmen / Clausen / Rott / Ronsdorf / Lichtenplatz)

Bezirkssozialdienst 7 (Bezirk: Oberbarmen / Nächstebreck / Heckinghausen / Langerfeld / Beyenburg)

 

 

Zuständiges Amtsgericht:

Amtsgericht Wuppertal

 

 

Väternotruf Wuppertal

August Mustermann

Musterstraße 1

42103 Wuppertal

Telefon: 0202 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Dr. Gertrud Oelerich - Fachbereichsleiterin Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe (ab 2008, ... ) 

Dr. Stefan Kühn - Dezernent für Soziales und Jugend der Stadt Wuppertal (ab , ..., 2008)

Dieter Verst - Amtsleiter Jugendamt Wuppertal (ab , ..., 2007, 2008)

Dieter Verst - Jugendamtsleiter der Stadt Wuppertal (ab , ..., 2007, 2008)

Herr Blesgen - Leiter des Fachbereich 208.4 Elterngeld und Unterhalt im Jugendamt der Stadt Wuppertal (ab , ..., 2008)

Frau Busch - Leiterin des Fachbereich 208.1 Bezirkssozialdienste im Jugendamt der Stadt Wuppertal (ab , ..., 2008)

Herr Klewe - Leiter des Fachbereich 208.3 Beratungsstelle – Familienberatung und Schulpsychologische Beratung im Jugendamt der Stadt Wuppertal (ab , ..., 2008)

Frau Krentz - Leiterin des Fachbereich 208.0 Kinder- und Jugendhilfe im Jugendamt der Stadt Wuppertal (ab , ..., ab 04/2008 in Rente)

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Kaulbach - Jugendamt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 5 (ab , ..., 2008) 

Frau Letterhaus-Schüller - Jugendamt Wuppertal (ab , ..., 2007)

Frau Lienenlücke - Jugendamt Wuppertal - Bezirksozialdienst 4 (BSD-4) (ab , ..., 2007)  

Frau Reindl - Jugendamt Wuppertal (ab , ..., 2007)

Frau Sievering-Schmidt - Jugendamt Wuppertal (ab , ..., 2007)

 

Frau Lorenz - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 1 (ab , ..., 2008)

Frau Busch - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 2 (ab , ..., 2008)

Herr Mann - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 3 (ab , ..., 2008)

Herr Hernbach - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 4 (ab , ..., 2008)

Frau Scheffel - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 5 (ab , ..., 2008)

Frau Magel - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 6 (ab , ..., 2008)

Frau Heßler - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Familienberatung und Schulpsychologische Beratung (ab , ..., 2008)

Frau Schiller - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Familienberatung und Schulpsychologische Beratung (ab , ..., 2008)

Frau Dzik - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Intensive sozial pädagogische Einzelbetreuung (ab , ..., 2008)

Herr Beulke - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Intensive sozial pädagogische Einzelbetreuung (ab , ..., 2008)

Frau Stinzendörfer - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Kinder- und Jugendschutz (ab , ..., 2008)

Frau Röseler - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Erziehungsbeistandschaft 1 (ab , ..., 2008)

Frau Witze - Jugendamt der Stadt Wuppertal (ab , ..., 2008)

Frau Daun - Jugendamt der Stadt Wuppertal (ab , ..., 2008)

Frau Schmälling-Gruss - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 7 (ab , ..., 2008)

Frau Vaterrodt - Jugendamt der Stadt Wuppertal (ab , ..., 2011)

 

 

Nicht mehr als Jugendamtsmitarbeiter/innen tätig:

Herr Terboven - Jugendamt der Stadt Wuppertal / Bezirkssozialdienst 7 (ab , ..., 2008) - 2014: pensioniert

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Wuppertal

überregionale Beratung

www.familienberatung-in-wuppertal.de

 

 

Familienberatung Schwelm

überregionale Beratung

http://familienberatung-schwelm.de

 

 

Familienberatung Solingen

überregionale Beratung

http://familienberatung-solingen.org

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Katholische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen

Alte Freiheit 1 

42103 Wuppertal 

Telefon: 0202 / 456111

E-Mail: info@efl-wuppertal.de

Internet: http://www.efl-wuppertal.de

Träger: Erzbistum Köln

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)

 

 

Trennungs- und Scheidungsberatung

42103 Wuppertal 

Kolpingstr. 14 

Telefon: 0202 / 93126-11

E-Mail: letterhaus-schueller@skf-elberfeld.de

Internet: http://www.skf-wuppertal.de

Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Angebote: Partnerberatung, Eheberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter

 

 

Trennungs- und Scheidungsberatung

Deweerthstr. 117 

42107 Wuppertal 

Telefon: 0202 / 97444-110

E-Mail: tsb@diakonie-wuppertal.de

Internet: http://www.diakonie-wuppertal.de

Träger: Diakonie

Angebote: Partnerberatung, Gruppenarbeit, Telefonische Beratung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter

Mitarbeiter/innen: Patrick Mauczok

 

 

Diakoniezentrum Barmen

Sternstr. 40 

42275 Wuppertal 

Telefon: 0202 / 97444-500

E-Mail: gbunk@diakonie-wuppertal.de

Internet: http://www.diakonie-wuppertal.de

Träger: Diakonie

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Sozialberatung

 

 

Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche/Erziehungsberatung

Hünefeldstr. 57 

42285 Wuppertal

Telefon: 0202 / 389036010

E-Mail: erziehungsberatung@caritas-wuppertal.de

Internet: http://www.caritas-wuppertal.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention

Mitarbeiter/innen: Martina Cords (2016)

 

 

Evangelisches Psychologisches Beratungszentrum EPBZ der Diakonie Wuppertal

Zeughausstr. 31 

42287 Wuppertal

Telefon: 0202 / 97444-670

E-Mail: epbz@diakonie-wuppertal.de

Internet: http://www.diakonie-wuppertal.de

Träger:

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung, Familienplanungsberatung, Partnerberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit

Mitarbeiter/innen: Patrick Mauczok

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Bezirkssozialdienste (BSD) des Jugendamtes

Alexanderstr. 18 

42103 Wuppertal 

Telefon: 0202 / 563-2603

E-Mail: jugendamt@stadt.wuppertal.de

Internet: http://www.wuppertal.de

Träger: Stadt

Angebote: Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung, Sozialberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Krisenintervention, Partnerberatung, Telefonische Beratung

 

Städtische Familienberatung Barmen: Telefon 563 - 63 54

Städtische Familienberatung Elberfeld: Telefon 563 25 82

 

 

Familienberatung und Schulpsychologische Beratung der Stadt Wuppertal

Höhne 16, Eingang Gemarker Ufer 17, 42275 Wuppertal

Distelbeck 55

42119 Wuppertal

E-Mail: familienberatung-elberfeld@stadt.wuppertal.de

Ansprechpartner/in:

Frau Heßler ( in der Höhne 16 )

Tel.: (0202) 563-63 54

Fax: (0202) 563-84 48

Frau Schiller ( in der Distelbeck 55 )

Tel.: (0202) 563-25 82

Fax: (0202) 563-81 76

E-Mail: birgit.schiller@stadt.wuppertal.de

 

Beratungsstelle Familienberatung - Schulpsychologische Beratung

Gemarker Ufer 17 

42275 Wuppertal

Telefon: 0202 / 563-6354

E-Mail: beratungsstelle@stadt.wuppertal.de

Internet: http://www.wuppertal.de

Träger: Stadt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für die Stadt Wuppertal

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Wuppertal

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Wuppertal noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Wuppertal

 

 

Deutscher Kinderschutzbund e.V.

Schlossbleiche 18 

Telefon: 0202 / 755366

42103 Wuppertal

E-Mail: kinderschutzbund@wtal.de

Internet: http://www.kinderschutzbund.wtal.de

Träger:

Angebote: Familienberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Sozialberatung, Telefonische Beratung, Ber. b. Gewaltproblematik

 

 

Elternverband - Bergisches - Land & Väterberatung NRW

Scottweg 17 * 42329 Wuppertal 

Tel: 0202 / 2825144 Fax: 7471525

Mail: elternverband@freenet.de

Internet: www.e-b-l.net

 

 

down up

Ambulante Erziehungsberatungstelle

Besenbruchstr. 13 - 15

42285 Wuppertal

Telefon: 0202 / 31 73 70

E-Mail: ambulant@down-up.de

 

 


 

 

Die Konsequenzen aus dem Fall Talea

von Andreas Spiegelhauer

Nach dem Prozess setzt das Jugendamt auf neue Kontrollen und Vertrauen – eine Gratwanderung.

 

Taleas Grab: Mit einem Foto ihrer fünfjährigen Tochter auf dem Grabstein erinnern die leiblichen Eltern an ihr Kind. Wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung von Schutzbefohlenen wurde Taleas Ex-Pflegemutter zu acht Jahren Haft verurteilt. (Fotos: Archiv)

Wuppertal. Es war der schlimmste Prozess, den Wuppertal in jüngster Zeit erlebte. Am Donnerstag wurde im Fall des am 18. März 2008 getöteten Pflegekindes Talea das Urteil gesprochen. Die Ex-Pflegemutter der Fünfjährigen wurde wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung von Schutzbefohlenen zu acht Jahren Haft verurteilt.

„Es steht uns nicht an, dass Urteil zu kommentieren. Uns geht es um das Vorgeschehen.“

Stefan Kühn, Sozialdezernent

Der Fall Talea, 21.01.2009

 

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Wie berichtet, haben Staatsanwaltschaft und das Gericht jedwede strafrechtliche Verantwortung des Wuppertaler Jugendamtes ausgeschlossen. Die Angeklagte habe sowohl in der Bewerbungsphase als auch während der Betreuung des Kindes stets eine „Heile-Welt-Fassade“ aufgebaut. Beispielsweise war von den psychischen Auffälligkeiten beim zehn Jahre alten leiblichen Sohn der Pflegemutter gegenüber der Stadt nie die Rede.

Neu: Auch die Kinder der Pflegeltern müssen sich untersuchen lassen

Dieser Umstand hat Konsequenzen für das Anerkennungsverfahren potenzieller Pflegeeltern. Zukünftig müssen nicht nur die Pflegeeltern, sondern auch deren Kinder ihre gesundheitliche Eignung per amtsärztlicher Untersuchung unter Beweis stellen. Eine etwaige zurückliegende psychiatrische Behandlung muss dabei allerdings kein Ausschluss-Kriterium sein. Weitere Neuerung: Künftig sollen die Pflegeeltern gebeten werden, den jeweiligen Kinderarzt bei Anfragen des Jugendamtes von der Schweigepflicht zu entbinden. Wer die Bitte ablehnt, müsse mit weiteren Nachfragen rechnen.

Zahlen

Ausgeräumt

Etwa 350 Pflegekinder vermittelt das Jugendamt pro Jahr – auch an Bewerber außerhalb der Stadt. Im Durchschnitt kümmert sich ein Sachbearbeiter um 35 bis 40 Pflegekinder.

Gegen zwei Mitarbeiterinnen des Jugendamtes wurde zwischenzeitlich wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen ermittelt. Die verfahren wurden eingestellt.

Zur Erinnerung: Im Fall Talea stellte das Gericht unter anderem fest, dass bei Arztbesuchen die dramatische Entfremdungssituation zwischen der 38-Jährigen und dem Pflegekind offenkundig wurde. Das Jugendamt erfuhr davon allerdings nichts. So auch nicht die vielzitierte angebliche Aussage der Pflegemutter im Beisein Taleas und eines Arztes: „Die muss wieder weg.“

Dennoch bleibt das Auswahlverfahren eine Gratwanderung zwischen Vertrauen und Kontrolle. Und natürlich ist das Jugendamt auch in Zukunft auf Familien angewiesen, die Kinder in Pflege nehmen.

Erkundigungen im Umfeld der Pflegefamilie sind nicht erlaubt

Problematisch bleibt die Frage, inwieweit das Jugendamt Erkundigungen über potenzielle Pflegeeltern in deren Lebensumgebung einziehen darf. Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, im Umfeld von Kandidaten – beispielsweise in der Schule der Kinder, oder in der Nachbarschaft – Informationen zu sammeln. Stadtsprecherin Martina Eckermann: „Man muss klar sehen, dass so etwas zudem eher zu einem Klima des Misstrauens führt.“ Die Stadt verweist darauf, dass es prinzipiell ausführliche Vorgespräche mit allen Familienmitgliedern gibt. So war es auch im Fall Talea.

Die Stadt verweist darauf, dass es auch im Bezug auf den Glauben der Bewerber klare Richtlinien gibt. Sollten die „Kandidaten zu Glaubensgemeinschaften gehören, die beispielsweise grundsätzlich Impfungen ablehnen, ist das ein Negativ-Kriterium. Ebenso werde darauf geachtet, ob derartige Gemeinschaften eher unübliche Erziehungsmethoden propagieren. Im Talea-Prozess war der mormonische Glaube der Pflegefamilie mehrfach Thema. Allerdings hat sich Talea bei den regelmäßigen Besuchen in der Gemeinde offenbar wohlgefühlt. Von Misshandlungen oder brutalen Erziehungsmethoden jedweder Art war zu keinem Zeitpunkt die Rede.

 

23. Januar 2009

Alle WZ-Artikel zum Fall Talea finden Sie hier.

http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=414575

 

 


 

 

»Jung und schwanger. Dokumentationen über junge Schwangere, junge Mütter und Väter«

Filmpremiere am 18.11.2008 um 19:00 Uhr im Rex-Theater

 

Am 18. 11. wird um 19:00 Uhr die neue Filmreihe des Medienprojektes Wuppertal »Jung und schwanger« im Wuppertaler Rex-Theater (Kipdorf 29, Wuppertal-Elberfeld) uraufgeführt. In den Dokumentarfilmen werden acht junge Mütter (und auch einige Väter) portraitiert. Sie werden zu ihrer Sexualität, ihren Beziehungen, der Schwangerschaft, der Geburt, dem Leben mit den Kindern und ihren Perspektiven interviewt. In den Filmen erzählen die jungen Frauen aus heutiger Sicht ihre Geschichten als junge Mütter.

Die Filmreihe wird auf DVD vom Medienprojekt Wuppertal zur sexuellen Aufklärung vertrieben.

Der Film:

Jung und schwanger

Dokumentationen über junge Schwangere, junge Mütter und Väter

In den sieben Dokumentarfilmen werden acht junge Mütter (und auch einige Väter) portraitiert. Sie werden zu ihrer Sexualität, ihren Beziehungen, der Schwangerschaft, der Geburt, dem Leben mit den Kindern und ihren Perspektiven interviewt. In den Filmen erzählen die jungen Frauen aus heutiger Sicht ihre Geschichten als junge Mütter.

Patrizia

Die 16jährige Schülerin Patrizia ist Mutter des 2jährigen Paul. Sie ist von dem Vater des Kindes getrennt und wohnt zusammen mit ihrem Kind bei der Mutter.

Jessica

Die 18jährige Jessica bekam mit 17 Jahren ihren Sohn, zog mit 18 bei ihrer Mutter aus und lebt seitdem mit dem 36jährigen Vater des Kindes zusammen.

Sallina

Die Schülerin wurde mit 15 schwanger. Nach Gesprächen mit ihren Eltern, der Frauenärztin und ihrem Freund war ihr schnell klar, dass sie das Kind austragen will.

Lene

Lene wurde mit 19 Mutter und lebt mit ihrem Freund und Vater der zweieinhalbjährigen Tochter Lakisha zusammen. Dort versucht sie Kind, Haushalt und Mann zusammen zu bringen ohne selbst dabei unterzugehen.

Ronja und Isabell

Ronja und Isabell sind 16 Jahre alt und leben mit ihren beiden Babys Selina und Marshall-Alexander in einer Mutter-Kind-Wohngruppe.

Nadja

Nadja ist Russlanddeutsche und hat ihren Sohn Konstantin mit 16 Jahren bekommen. Beim »ersten Mal« mit ihrem ersten Freund ist sie sofort schwanger geworden. Ohne den Vater, mit Unterstützung ihrer Familie erzieht sie ihr Kind.

Fabian

Der alleinerziehende 23jährige Vater lebt mit seinem dreieinhalbjährigen Sohn Daniel und bekommt gerade mit einer anderen 19jährigen Frau ein weiteres Kind.

Zur Videoproduktion auf unserer Internetseite

 

Medienprojekt Wuppertal

Jugendvideoproduktion und -vertrieb

Hofaue 59, 42103 Wuppertal

Fon: 0202-563 26 47

Fax: 0202-446 86 91

info@medienprojekt-wuppertal.de

www.medienprojekt-wuppertal.de

 

 

 


 

 

Tod einer Fünfjährigen

Viele Warnsignale, keine Reaktion

Nach dem gewaltsamen Tod einer Fünfjährigen in Wuppertal steht die Pflegemutter unter Verdacht - und das Jugendamt in der Kritik.

 

Von Johannes Nitschmann

Nach dem gewaltsamen Tod der fünfjährigen Talea S. aus Wuppertal sind neben deren Pflegemutter auch Mitarbeiter des städtischen Jugendamtes ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. "Wir ermitteln gegen die zuständigen Sachbearbeiter wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen und wegen unterlassener Hilfeleistung", erklärte der Wuppertaler Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt am Donnerstag der Süddeutschen Zeitung. Zuvor hatten Ermittler die Räume des städtischen Jugendamtes in Wuppertal-Elberfeld durchsucht und Akten beschlagnahmt.

Bereits am Karfreitag war die 38-jährige Pflegemutter von Talea unter dem dringenden Tatverdacht des Totschlags verhaftet worden. Eine Obduktion der Mädchenleiche führte zu dem Ergebnis, dass die Fünfjährige "auf gewaltsame Weise zu Tode kam". Die Pflegemutter hatte am Dienstag vergangener Woche Notarzt und Feuerwehr alarmiert, als das Kind offenbar bereits klinisch tot war. Bei einer ersten Untersuchung fanden die Ermittler am Körper von Talea etliche Blutergüsse und Hautabschürfungen. "Es waren Verletzungen, die nicht dem kindlichen Tagesablauf entsprechen", sagte Staatsanwalt Kaune-Gebhardt. Die verhaftete Pflegemutter schweigt bisher zu den Vorwürfen.

Auffällige Verletzungen

Inzwischen liegen der Staatsanwaltschaft Erkenntnisse vor, dass bei dem zuständigen Jugendamt etliche Warnhinweise wegen einer möglichen Misshandlung von Talea in ihrer Pflegefamilie eingegangen waren. Wegen auffälliger Verletzungen der Fünfjährigen hätten sich die leibliche Mutter von Talea, aber auch "neutrale Stellen" an das Wuppertaler Jugendamt gewandt, erklärte Staatsanwalt Kaune-Gebhardt. Derzeit werde untersucht, warum die zuständigen Sachbearbeiter auf diese Alarmsignale "nicht reagiert und das Kind nicht aus der Pflegefamilie genommen haben".

Die leibliche Mutter von Talea habe dem Jugendamt bereits vor drei Monaten gemeldet, dass sie bei ihrem Kind ein blaues Auge bemerkt habe, erklärte deren Rechtsanwältin Ulrike Horn der SZ. Wenige Tage später sei der Mutter vom Jugendamt mitgeteilt worden, ihr Kind sei bei der Pflegefamilie die Treppe hinuntergefallen und habe sich dabei am Auge verletzt. Tagsüber besuchte Talea einen Kindergarten. Auch dort seien ihre Verletzungen augenfällig gewesen, doch die zuständigen Behörden offenbar nicht eingeschaltet worden, beklagte Rechtsanwältin Horn.

Der Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) versicherte, die städtischen Behörden würden die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen im Todesfall der kleinen Talea "aktiv unterstützen". Für eine Beurlaubung von Mitarbeitern des Jugendamtes sehe er derzeit aber keine Veranlassung. Es gelte die "Unschuldsvermutung", erklärte Jung.

Die offenbar zu Tode misshandelte Talea befand sich seit etwa einem halben Jahr bei der Pflegefamilie, die selbst zwei eigene Kinder hat. Für eine unmittelbare Tatbeteiligung des 41-jährigen Pflegevaters hat die Staatsanwaltschaft derzeit keine Anhaltspunkte. Es wird aber geprüft, ob er sich wegen unterlassener Hilfeleistung schuldig gemacht hat.

(SZ vom 28.3.2008)

http://www.sueddeutsche.de/,ra2m1/panorama/artikel/89/165617/

 

 

 


 

 

Der Fall Talea - Infostand der Familie am Samstag in Wuppertal - Elberfeld

 

Die Familienangehörigen der kleinen Talea werden am Samstag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18 Uhr in Elberfeld (vor den City-Arkaden) einen Informationsstand zum "Fall Talea" stellen. Dort werden Sie Rede und Antwort stehen und zugleich alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler informieren. Es besteht die Möglichkeit zum Gespräch und Einsicht in alle zur Verfügung stehenden Unterlagen. Die Familie möchte mit dieser Aktion aufzeigen, dass das Jugendamt die Öffentlichkeit aber auch den Mitgliedern des Jugendhilfeausschuss in nicht öffentlicher Sitzung unzureichend und lückenhaft informiert hat.

 

Für den 22.04. beantragte die Familie auch ein Rederecht im Jugendhilfeausschuss um dort aus der Sicht der Familie die "Situation" darstellen zu können.

 

Ebenfalls ruft die Familie zur Unterstützung im Rahmen einer Unterschriftenaktion auf. In dieser wird der Oberbürgermeister Peter Jung aufgefordert alle involvierten und verantwortlichen Mitarbeiter im Fall der kleinen Talea mit sofortiger Wirkung vom Dienst freizustellen und Disziplinarmaßnahmen einzuleiten. Bislang sind über 750 Unterschriften gesammelt worden.

 

Verantwortlich: Frau Susann Conradi, Schwelmerstr. 37, 42389 Wuppertal Tel: 0176 / 50519766

 

 

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MfG Paul Bludau

Elternverband - Bergisches - Land & Väterberatung NRW

- Mitglied des Familiennetzwerk Deutschland -

Scottweg 17 * 42329 Wuppertal Tel: 0202 / 7471524 Fax: 525

eMail: elternverband@freenet.de

 Internet: http://www.e-b-l.de

 

Sekretariat: Montags bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

 

Treffen der Ortsgruppe Bergisches-Land am 21.04.2008 um 20 Uhr.

Anmeldung und Infos unter 0202 / 7471524.

 

 


 

 

 

Sozialdezernent Stefan Kühn zur Situation der Pflegeeltern

Stefan Kühn, Dezernent der Stadt Wuppertal für Jugend und Soziales, sieht im Moment keinen Anlass, Mitarbeiter des Jugendamts und des Bezirkssozialdienstes vom Dienst zu entheben. Erst müssten die Ergebnisse der Ermittlungen abgewartet werden. Kühn sagt, das Jugendamt der Stadt Wuppertal sei sehr zurückhaltend bei der Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien: "Die Zahl der Pflegeeltern liegt in Wuppertal deutlich unter dem Durchschnitt, wir lassen weitaus mehr Kinder in Einrichtungen betreuen als andere Städte." Bevor eine Familie als Pflegeeltern zugelassen werde, müsse ein dreimonatiges Verfahren durchlaufen werden. Geprüft werden die Bedingungen in der Wohnung und die Einkommenssituation. Der Amtsarzt untersuche die körperliche und psychische Verfassung der Pflegeeltern. Gegen den zuständigen Bezirkssozialdienst gingen nach Taleas Tod anonyme Drohungen ein.

6. April 2008, 04:00 Uhr

www.welt.de/wams_print/article1874582/Sozialdezernent_Stefan_Kuehn_zur_Situation_der_Pflegeeltern.html

 

 

 


 

 

 

Amtlich: Das Mädchen wurde misshandelt!

 

Nach dem gewaltsamen Tod der 5-jährigen Talea aus Wuppertal eine Mauer des Schweigens!

 

(PR-inside.com 26.03.2008 14:37:38) - Taleas leibliche Mutter war drogenabhängig und fühlte sich von ihrer Tochter überfordert. Daher wandte sie sich selbst ans Jugendamt und bat um eine Pflegefamilie, in der die fünfjährige Talea eine Chance haben sollte ein fröhliches, behütetes Leben zu haben.

 

Doch statt der behüteten Kindheit erlebte die kleine Talea in der Pflegefamilie, in der sie sich seit September 2007 aufhielt, die Hölle, sie stirbt schließlich an den ihr zugefügten brutalen Misshandlungen. Die Ärzte stellten den Tod durch Gewalteinwirkung zweifelsfrei fest.

Dabei besuchte ihre leibliche Mutter die Fünfjährige regelmäßig in ihrem neuen Zuhause.

 

Der schockierende Vorwurf: angeblich hat die Mutter bei einem Besuch auch ein blau geschlagenes Auge bemerkt und sich daraufhin sofort an das zuständige Jugendamt gewandt. Doch auch nach diesem Hinweis geschieht nichts.

Wie Ulrike Horn, die Rechtsanwältin der leiblichen Eltern erklärt, soll die Pflegemutter diese Verletzungen mit einem Treppensturz erklärt haben. Es gab dann keine weiteren Nachforschungen. Auch in der Kindertagessstätte soll Taleas blaues Auge aufgefallen sein, und Nachbarn der Pflegefamilie sagen, dass sie immer wieder Kinderweinen hörten.

Bisher kein Kommentar der Stadt Wuppertal

 

Die Stadt Wuppertal wehrt sich allerdings gegen den Vorwurf, Warnzeichen übersehen zu haben. Wie Stephan Kühn, Sozialdezernent Wuppertal mitteilt werden Pflegefamilien bis zu sechs Monate auf ihre Eignung überprüft. Zum Fall Talea will er allerdings noch keinen Kommentar abgeben, da angeblich noch Angaben über die Umstände des Todes fehlen. Wir werden alle Fragen prüfen, aber zuerst brauchen wir konkrete Informationen, so Kühn. Taleas Pflegemutter Tatiana G. schweigt bisher zu allen Vorwürfen. Trotzdem wollen die Ermittler noch in dieser Woche ihre Ergebnisse präsentieren. Und vielleicht wird dann auch klar, ob die Behörden den Tod des Kindes hätten verhindern können. Den leiblichen Eltern wird dies allerdings kein Trost mehr sein, sie werden vom Elternverband Wuppertal betreut.

 

http://www.pr-inside.com/de/nach-dem-gewaltsamen-tod-der-5-j-r503689.htm

 

Quelle: RTL-Aktuell-Online Autor:

Timo Tasche

 

 


 

 

 

BUNTES NRW

Wuppertal: Rätsel um totes Pflegekind

Das Jugendamt soll von „Auffälligkeiten“ gewusst haben. Die 38-jährige Pflegemutter sitzt in U-Haft.

In diesem Haus hat das Kind seit Herbst 2007 gelebt. (Foto: Andreas Fischer)

Wuppertal. Der Tod eines fünfjährigen Pflegekindes in Wuppertal, das offenbar misshandelt wurde, wirft Fragen auf. Das Mädchen lebte seit Herbst 2007 mit der 38-jährigen Pflegemutter, deren Ehemann (41) und zwei weiteren Kindern (1 und 9) unter einem Dach.

Nach Informationen unserer Zeitung wurden dem Jugendamt wiederholt „Auffälligkeiten“ gemeldet. Doch die Behörde sah keinen Grund, das Kind aus der Familie zu nehmen.

Es gab mehrfach Besuche des Jugendamtes

Wie es hieß, wurde das Kind „in Augenschein“ genommen. Außerdem habe es angekündigte und unangekündigte Hausbesuche des Jugendamtes gegeben. Unter anderem sollen dabei Arztbesuche, etwa zu Vorsorgeuntersuchungen, angemahnt worden sein. Diese Termine hat die Mutter offenbar auch nachweisen können.

Zwei Stunden dauerte gestern Nachmittag der Termin vor dem Haftrichter, dann musste die Pflegemutter den Gang in die Untersuchungshaft antreten. Der Vorwurf: Totschlag. Bislang ist unklar, wie das Mädchen starb.

Die Pflegemutter selbst soll den Notarzt alarmiert haben, fuhr dann mit in die Kinderklinik, wo die Fünfjährige starb. Bei der Obduktion wurde äußere Gewalteinwirkung festgestellt. Die genaue Todesursache wird aber noch unter Verschluss gehalten.

Die 38-jährige Wuppertalerin hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, auch nicht bei dem zweistündigen Haftrichter-Termin. Es gibt kein Geständnis.

Der Pflegevater (41) steht nicht unter Tatverdacht

Der Pflegevater steht laut Staatsanwaltschaft bislang nicht unter Tatverdacht. Er sei jederzeit für die Ermittler erreichbar, hieß es gestern. Die beiden Stiefgeschwister des toten Mädchens wohnen seit Beginn der Ermittlungen nicht mehr in der elterlichen Wohnung, sind nun „familienintern“ untergebracht.

Spekulationen über sexuellen Missbrauch als Hintergrund für die Tat kommentierte die Staatsanwaltschaft gestern mit den Worten: „Wir ermitteln in alle Richtungen.“ Bei der Wohnungsdurchsuchung am Gründonnerstag wurden unter anderem die Computer der Eltern beschlagnahmt.

Pflegeeltern

Geeignet Die Anforderungen an Eltern, die ein Pflegekind betreuen wollen, sind hoch. Eine drei- bis sechsmonatige Prüfungszeit gilt es zu bestehen – in engem Kontakt zum Jugendamt. Die Kandidaten müssen unter anderem ein makelloses polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. In Wuppertal leben derzeit 350 Kinder bei Pflegeltern.

Alarmzeichen – und dann geschieht nichts

Wieder einmal wühlt uns das Martyrium eines zu Tode gequälten Kindes auf. Diesmal hat sich die Tragödie in Wuppertal zugetragen, sozusagen in der Nachbarschaft, und nicht in einiger Entfernung, wie beim zweijährigen Kevin aus Bremen oder bei der fünfjährigen Lea-Sophie aus Schwerin.

Diesmal legte auch das Milieu einer anscheinend soliden Familie zunächst keinen Verdacht nahe, dass für die Fünfjährigen die größte Gefahr für Leib und Leben ausgerechnet von den Menschen ausging, denen sie zur Pflege anvertraut war.

Wie kann es so weit kommen, dass alle Hilfssysteme ein Kind seinem Schicksal überlassen – hilflos in einem intakten Wohnquartier, in einem zivilisierten Land, in dem Ärzte Auffälligkeiten umgehend melden müssen und Pflegefamilien unter behördlicher Aufsicht stehen?

Das beste Kontrollsystem kann nicht funktionieren, wenn Alarmzeichen nicht unverzüglich weitergeleitet werden. Und wenn Empfänger der Meldung, deren Profession das ist, nicht umgehend helfend eingreifen.

So beklagenswert die personelle Ausstattung in Gesundheits-, Sozial- oder Jugendämtern sein mag – die allererste Aufgabe lautet nicht klagen, sondern zupacken, Hilfe organisieren, Verbündete finden. Das können Kollegen sein, Vorgesetzte, Nachbarn, politische Mandatsträger, Geistliche – Hauptsache, niemand bleibt allein in seiner Not.

In Deutschland leben nach Expertenschätzungen 35 000 Kinder in unzumutbaren Verhältnissen. Sie leiden Hunger und Durst, werden geprügelt oder weggesperrt. Jede Woche sterben drei Kinder an den Folgen von Misshandlung – in diesem reichen Sozialstaat, in dem unterlassene Hilfeleistung unter Strafe steht.

Und es sind nicht nur Kinder, für deren Wohlergehen Ämter und staatlich alimentierte Hilfsorganisationen Verantwortung tragen – auch Alte und Verwirrte leiden oft lautlos wie vernachlässigte Kinder.

In Wuppertal wird konkret zu klären sein, warum ein fünfjähriges Mädchen sterben musste, obwohl erkennbar war, dass es fortgesetzt misshandelt wurde. Aber keine Kommune darf sich in falscher Sicherheit wiegen; jede sollte rechtzeitig überprüfen und regeln, wie sie für sich solche Tragödien ausschließen kann. Bevor es zum Äußersten kommt, wie jetzt, vor unserer Haustür.

wolfgang.radau@wz-plus.de

22.03.2008

Von Andreas Spiegelhauer

http://www.wz-newsline.de/?redid=203102

 

 


 

 

 

 

20. März 2008

 

PFLEGEMUTTER UNTER VERDACHT

Fünfjährige stirbt nach schweren Misshandlungen

Familiendrama in Wuppertal: Ein fünfjähriges Mädchen ist offenbar von seiner Pflegemutter zu Tode misshandelt worden. Die 38-Jährige wurde unter dringendem Tatverdacht von der Polizei festgenommen.

Wuppertal - Die Frau soll am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Der Wuppertaler Dezernent für Soziales und Jugend, Stefan Kühn, reagierte betroffen auf die Nachricht. "Wir sind geschockt über die menschliche Tragödie, die sich in unserer Stadt abgespielt hat", sagte er.

Das Kind war am Dienstag von Notarzt und Feuerwehr in die Kinderklinik im Stadtteil Barmen eingeliefert worden. Auf dem Weg dorthin hatten die Rettungskräfte Reanimationsmaßnahmen vorgenommen. Dennoch sei die Fünfjährige wenig später in der Klinik gestorben. Eine Obduktion ergab, dass das Mädchen auf gewaltsame Weise zu Tode kam.

Über die Art der Verletzungen wollte sich der Sprecher der Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht äußern. Er machte auch keine Angaben darüber, wie lange das Kind schon bei der Pflegemutter lebte.

Auch der Sozialdezernent erklärte, man könne wegen des laufenden Verfahrens nichts Näheres sagen. Er betonte jedoch, es gebe in Wuppertal ein strikt geregeltes Verfahren für die Auswahl von Pflegeeltern. "Wir haben da einen klaren Kriterienkatalog", sagte Kühn.

jdl/AP

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

Da ist das misshandelte Mädchen offenbar aus dem Regen in die Traufe gekommen, als das Jugendamt für die Vermittlung des Kindes an die von der Polizei festgenommene Pflegemutter sorgte. Ob im Jugendamt Wuppertal möglicherweise die eine oder andere Fachkraft fachliche und politische Verantwortung für den Tod des Mädchens trägt, wird hoffentlich eine genaue Untersuchungen der Staatsanwaltschaft zeigen. Gut Möglich, dass die Staatsanwaltschaft so wie im Fall der fünf getöteten Kinder in Dary mal wieder von der Schuldunfähigkeit der Täterin ausgeht. Denn seien wir doch mal ehrlich, Frauen sind eigentlich immer schuldunfähig, denn in Deutschland herrscht weitestgehende Narrinnenfreiheit. Dafür hat die Frauenbewegung schließlich jahrzehntlang gekämpft, bis diese Ideologie dann auch im sogenannten Bundesfrauenministerium auf Bundesebene verankert wurde.

 

Die folgende uns in diesem Zusammenhang per Mail zugesandte Information, halten wir für durchaus für glaubhaft. Väter haben in Deutschland nichts zu lachen, beim Jugendamt, dass sich noch immer als staatliches Mütteramt mit Aschreckfunktion gegen Väter generiert, und schon gar nicht beim Bundesverfassungsgericht unter seinem Vorsitzenden Hans-Joachim Papier, dass die sorgerechtliche Diskriminierung nichtverheirateter Väter und ihrer Kinder noch im Jahr 2003 als vereinbar mit dem Grundgesetz deklarierte. Armes Deutschland kann man da nur sagen.

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-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 23. März 2008 10:57

An: info@vaeternotruf.de

Betreff: Gibt es eine Möglichkeit

 

Hallo Väternotruf,

Wegen der Kindstötung in Wuppertal hat sich der Vater bei Pappa.com gemeldet.

Gibt es eine Möglichkeit seitens des Väteraufbruches das publik zu machen, dass sich der Vater um das Kind bemüht hat, es wohl anscheinend, weil er der Vater ist, zu einer Pflegemutter gegeben worden ist?

Hier die Links:

http://www.net-tribune.de/article/210308-54.php

 

http://www.papa.com/paPPa-Forum/viewtopic.php?f=1&t=12558

 

Ach ja, der leibl. Vater (soll) ... in Handschellen vorgeführt worden sein. Er galt als dringend tatverdächtig. Laut seinen Angaben wusste er noch nicht einmal, wo sich sein eigenes Kind befand.

Vielen Dank für eure Mühen!

 

...

 

 

 

 


 

 

 

(PA) Weihnachten ohne Papa - Weihnachten alleine?

Wuppertal - Weihnachten - das Fest der Liebe, das Fest der Familie.

Für immer mehr Elternteile und Kinder nach Trennung oder Scheidung bedeutet das Fest allerdings, dass ein Teil der Familie zumindest am Heiligabend fehlt.

Dann wird besonders deutlich spürbar das "Vater" alleine ist.

Ein einsames Weihnachtfest ist aber nicht nötig. Bundesweit gibt es Weihnachtliche Feierlichkeiten denen sich insbesondere "Väter mit oder auch ohne Kinder" anschließen können und herzlich Willkommen sind.

Wer jetzt noch schnell eine Hilfestellung zum "Umgangsrecht" an den Feiertagen braucht muss schnell sein. Lösungen brauchen Zeit. Der Elternverband Bergisch Land und die Väterberatung NRW der die Interessen von Trennungskinder und getrennten Eltern vertritt, weist darauf hin, dass es für die betroffenen Kinder wichtig ist, wenigstens an einem der Feiertage mit dem anderen Elternteil feiern zu können.

Auch viele getrennt lebende Väter empfinden Daher die Trennung von ihren Kindern gerade an Weihnachten als besonders intensiven Schmerz.

Der Elternverband Bergisch Land und die Väterberatung NRW hat einen kostenlosen Hotline-Service eingerichtet.

Unter der Nummer 0202 / 7471524 können sich Väter / Eltern, natürlich auch Kinder und Jugendliche informieren, welche Möglichkeiten es gibt, die Situation für ihre Kinder zu verbessern oder sich erkundigen wo an den Weihnachtstagen die Feierlichkeiten stattfinden.

Besonders an den Weihnachtstagen ist die Hotline 24 Std. besetzt.

Nähere Infos unter 0202 / 74 71 52 4

MfG Paul Bludau

 

Elternverband - Bergisches - Land e.V. & Väterberatung NRW

Scottweg 17 * 42329 Wuppertal Tel: 0202 / 7471524 Fax: 525

EMail: elternverband(@)freenet.de

 

Neue Bürozeiten der Geschäftsstelle: Montags bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr

 

www.presseanzeiger.de/meldungen/recht-gesetz/243602.php

 

20.12.2007 10:27:31

 

 


 

 

 

 

Ehrenamt im Jugendamt

Wuppertaler Familien erhalten zukünftig Unterstützung durch engagierte Bürger: Finanziert vom Jugendamt der Stadt Wuppertal und unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Jung wurde das neue Projekt „Wuppertaler Familienpaten“ ins Leben gerufen.

Bürger mit Lebenserfahrung und sozialer Kompetenz begleiten als ehrenamtliche Paten Familien, die sich Unterstützung durch einen lebenserfahrenen Ansprechpartner wünschen. Professionell begleitet werden die Familienpaten durch das Nachbarschaftsheim Wuppertal als Projektträger. Projektleiterin Manuela Salem: „ Als Paten suchen wir aufgeschlossene Menschen, die Interesse am Umgang mit anderen haben. Eigene Familienerfahrung ist bei der Übernahme einer Patenschaft hilfreich und wünschenswert.“

Grundsätzlich soll der Pate als Ansprechpartner und Mentor fungieren, der sich pro Woche 1-2 Stunden Zeit für „seine“ Familie nimmt. Nach Absprache ist auch praktische Unterstützung, wie Hilfe bei Behördengängen oder die Mitorganisation der Freizeitgestaltung der Kinder willkommen.

Wer Interesse an der Übernahme einer Patenschaft hat, führt mit Juliane Dinn vom Projekt Familienpaten ein erstes Informationsgespräch. Vor Aufnahme ihrer Mentorentätigkeit werden die Paten gut auf ihre Aufgabe vorbereitet. Juliane Dinn: „Wir begleiten den Kontakt zwischen Paten und Familien und stehen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung. Monatlich werden den Paten kostenlose Fortbildungen durch Fachreferenten angeboten, für den Austausch untereinander finden regelmäßige Treffen aller Paten statt.“

Den Kontakt zwischen Familien mit Unterstützungswunsch und dem Projekt Familienpaten stellt das Jugendamt der Stadt Wuppertal her:

„Die Familienpaten sind kein Ersatz für professionelle Jugendhilfemaßnahmen“, stellt Sozialdezernent Stefan Kühn klar. „Aber diese Maßnahmen sind eine hervorragende Ergänzung unseres Angebots. Denn manchmal reicht ja auch schon die Unterstützung von einer Person, die neutral ist, Zeit hat, zuhört und Impulse von Außen gibt.“

Als Schnittstelle im Projekt kennen die hauptamtlichen Projektmitarbeiter beide Seiten persönlich: Familien mit Unterstützungswunsch und Paten, die Unterstützung bieten wollen. Scheinen Wünsche und Vorstellungen auf beiden Seiten überein zu stimmen, wird ein Treffen zwischen einer Familie und ihrem potentiellen Paten initiiert. Gemeinsam mit der Projektleitung werden dann mögliche Ziele und Inhalte einer Zusammenarbeit besprochen. Sind sich beide Seiten einig, beginnt die eigentliche Patenschaft, von der im Optimalfall alle Beteiligten profitieren.

 

Wer Interesse an der Übernahme einer Patenschaft hat oder weitere Informationen wünscht, erhält diese unter Tel. 0202-2451952 oder www.familien-paten.de

Erschienen am: 01.11.2007

http://stadtnetz-wuppertal.de/article34605-3968.html

 

 

 


 

Engpass beim Jugendamt: Keine Chance auf schnelle Hilfe

Väter oder Mütter, die einen Termin beim Jugendamt brauchen, müssen sich auf sehr lange Wartezeiten einstellen – zum Nachteil der Kinder. Bei einigen Beratungsdiensten muss laut Jugendamt eine monatelange Wartezeit in Kauf genommen werden.

 

Nach einer Trennung leiden vor allen Dingen die Kinder – professionelle Hilfe sollte dann möglichst schnell folgen.

 

Wuppertal. Markus S. (Name von der Redaktion geändert) kämpft seit Monaten um das Sorgerecht für seinen zweieinhalb Jahre alten Sohn.

 

Vergangene Woche hat seine Exfrau ihm wiederholt das vereinbarte Umgangsrecht mit dem Kleinen verwehrt – er bekam seinen Sohn trotz gerichtlicher Einigung nicht zu Gesicht.

 

In seiner Verzweiflung wandte Markus S. sich an den zuständigen Bezirkssozialdienst an der Uellendahler Straße und die Beratungsstelle der Diakonie – und wurde erneut enttäuscht.

 

Beide Stellen für die Trennungs- und Scheidungsberatung sind für 14 Tage im Urlaub, einen alternativen Ansprechpartner konnte ihm keiner nennen. „Ich sollte mich an meinen Anwalt wenden“, sagt der verzweifelte Vater.

 

„Dabei bin ich darauf angewiesen, dass Jugendamt oder Beratungsstelle Gespräche mit der Mutter führen und sie auf mein Recht hinweisen.“

„Aus Kapazitätsgründen sind zurzeit Wartezeiten von drei bis vier Monaten in Kauf zu nehmen.“

Markus S., der seinen Namen nicht nennen möchte, weil er Angst vor Auseinandersetzungen mit seiner Exfrau und dem Jugendamt hat, ist kein Einzelfall.

 

Wer auf die Hilfe von Jugendamt und Trennungs- und Scheidungsberatung angewiesen ist, braucht in Wuppertal vor allem eines: Geduld.

 

In einem Schreiben des Jugendamtes an Eltern, das der WZ vorliegt und bei dem es um eine gerichtliche Umgangsregelung geht, heißt es lapidar: „Aus Kapazitätsgründen sind zurzeit bei folgenden Beratungsdiensten Wartezeiten von drei bis vier Monaten in Kauf zu nehmen: Sozialdienst Katholischer Frauen Barmen, Bezirkssozialdienst der Stadt Wuppertal.

 

Auch Berichte des Jugendamtes in Familiensachen können sich laut eines Schreibens des Familiengerichts über Monate hinziehen.

„Man bekommt heute schneller einen Termin vor Gericht als einen Beratungstermin“, sagt Paul Bludau, Verbandsvorsitzender des Elternverbands Bergisch Land, der mit einer Plakataktion auf die Missstände aufmerksam macht. Bei den Beratungsstellen seien Stellen abgebaut worden, so dass Rat suchende Mütter oder Väter im Notfall auf sich alleine gestellt seien.

„Ein Großteil der Fälle würden nicht bei Gericht landen, wenn vorher die Beratung gegeben wäre“, kritisiert Bludau. „Das geht auch auf Kosten der Kinder.“

Familiengerichtliche Verfahren haben bei der Diakonie Vorrang, in der Regel gibt es dort binnen zwei Wochen einen Termin. „Bei der freiwilligen Beratung sind die Wartezeiten länger, die sind nachrangig“, sagt Margret Stobbe.

Das liegt auch daran, dass die Stellen im Bereich Trennung auf 3,5 Stellen gekürzt wurden. „In Absprache mit dem Jugendamt haben wir zwei Stellen zugunsten der erzieherischen Hilfe, wie etwa die Elternschule, verschoben“, erklärt Ulrich Liebner von der Diakonie.

„An einigen Stellen gibt es Engpässe“, bestätigt Jugendamtsleiter Dieter Verst auf WZ-Nachfrage. „Meistens wird es vor den Feiertagen kritisch, gerade in den Wochen vor Ostern oder Weihnachten.“

Im Bereich der Bezirkssozialdienste hätte es auch schon einige Beschwerden gegeben. Möglicherweise ist aber bald Besserung in Sicht.

 

Denn es gibt beim Jugendamt erste Überlegungen, die Trennungs- und Scheidungsberatung als Fachdienst zentral an das Jugendamt anzuschließen, um längere Wartezeiten zu verhindern.

Bis dahin lautete der Tipp der Stadt: Die Ratsuchenden sollten sich flexibel zeigen, mehrere Stellen parallel anfragen und ihr Anliegen dringend machen.

 

FAMILIENBERATUNG

Beratungsstellen: Neben den Bezirkssozialdiensten, der Diakonie und dem Sozialdienst Katholischer Frauen bieten auch die städtischen Familienberatungen in Barmen (Höhne 16, Telefon 563 - 63 54) und Elberfeld (Distelbeck 55, Telefon 563 25 82) Vätern und Müttern Hilfe an.

Kontakt: Über die Allgemeinen Beratungsmöglichkeiten von Eltern informiert Christa Geese von der Stadt unter Telefon 563 27 92.

10.04.2007

Von Nikola Dünow

 

 

http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=154206

 

 


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