Väternotruf informiert zum Thema

Landgericht Passau


 

 

Landgericht Passau

Zengergasse 1

94032 Passau

 

 

Telefon: 0851 / 394-0

Fax: 0851 / 394-4000

 

E-Mail: poststelle@lg-pa.bayern.de

Internet: www.justiz.bayern.de/gericht/lg/pa/

 

 

Internetauftritt des Landgerichts Passau (06/2012)

Informationsgehalt: mangelhaft

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Bayern eigentlich Steuern, wenn die Bayersche Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt. 

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

 

 

Bundesland Bayern

Oberlandesgericht München

 

 

Präsident am Landgericht Passau: Prof. Dr. Michael Huber (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Passau / Präsident am Landgericht Passau (ab 01.07.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.1998 als Vizepräsident am Landgericht Deggendorf aufgeführt.

Vizepräsidentin am Landgericht Passau: Dr. Angela Meier-Kraut (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Passau / Vizepräsidentin am Landgericht Passau (ab 01.06.2006, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.2000 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Passau aufgeführt.

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Bayern beschäftigen am Landgericht Passau 63 Bedienstete. Davon sind

* 16 Richterinnen und Richter

* 9 Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer

* 1 Landgerichtsarzt

* 1 Bezirksrevisor (ist für die Kosten zuständig)

Die weiteren Bediensteten verteilen sich auf Rechtspfleger, Service-Kräfte und Wachtmeister.

Der Bezirk des Landgerichts Passau besteht aus den Bezirken der Amtsgerichte Passau (mit der Zweigstelle Rotthalmünster) und Freyung. Das Landgericht Passau ist zuständig für die Landkreise Passau und Freyung-Grafenau und die Stadt Passau.

 

 

Amtsgerichte:

Amtsgericht Freyung

Amtsgericht Passau

 

 

Staatsanwaltschaft:

Staatsanwaltschaft Passau

 

 

Väternotruf Passau

August Mustermann

Musterstraße 1

94030 Passau

Telefon: 0851 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Landgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Dr. Gerhard Chudoba (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Passau (ab 01.01.2007, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.2000 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf aufgeführt.

Dr. Markus Dornach (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Landgericht Passau (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.06.1996 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ohne Angabe Dienstantritt als Richter am Amtsgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.06.1996 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Hermann Fertl (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Landgericht Passau (ab 01.01.1988, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.01.1988 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 und 2008 ohne Angabe Geburtsdatum und Dienstantritt als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.01.1988 als Richter am Landgericht Passau - halbe Stelle - aufgeführt.

Wolfgang Hainzlmayr (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Passau (ab , ..., 2008, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.2000 als Richter am Oberlandesgericht München - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2006 ab 01.10.2000 als Richter am Oberlandesgericht München - hauptamtliche Arbeitsgemeinschaftsleitung, abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2012 ab 01.10.2000 als Vorsitzender Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Dr. Haymo Hartmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Passau (ab 01.08.2005, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.03.2000 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Passau aufgeführt.

Jürgen Heinrich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richter am Landgericht Passau (ab , ..., 2008, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.10.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.2001 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Wolfgang Herzog (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Vorsitzender Richter am Landgericht Passau (ab 01.09.2006, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.2001 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Passau aufgeführt.

Johannes Hofer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1976) - Richter am Landgericht Passau (ab 01.01.2007, ..., 2012)

Prof. Dr. Michael Huber (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Passau / Präsident am Landgericht Passau (ab 01.07.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.1998 als Vizepräsident am Landgericht Deggendorf aufgeführt.

Claudia Kraus (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Landgericht Passau (ab 15.06.1993, ..., 2012)

Axel Krebs (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richter am Landgericht Passau (ab , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2004 und 2008 ab 01.08.2003 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Traunstein aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ohne Angabe Geburtsdatum und Dienstantritt als Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ohne Angabe Geburtsdatum und Dienstantritt als Richter am Landgericht Passau aufgeführt.

Dr. Angela Meier-Kraut (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Passau / Vizepräsidentin am Landgericht Passau (ab 01.06.2006, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.2000 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Passau aufgeführt.

Eva Nistler (geb.  zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Landgericht Passau (ab 01.06.1995, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.06.1995 als Richterin am Landgericht Passau - zu 1/2 abgeordnet - aufgeführt.

Ursula Raab-Gaudin (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richterin am Landgericht Passau (ab 01.12.1994, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.12.1994 als Richterin am Landgericht Passau - hauptamtliche Arbeitsgemeinschaftsleitung - aufgeführt.

Manfred Schicho (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richter am Landgericht Passau (ab , ..., 2006, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 und 2004 ab 15.02.1999 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006, 2008 und 2012 ab 15.02.1998 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Susanne Wagner-Humbach (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Landgericht Passau (ab 01.04.1994, ..., 2012)

 

 

Nicht mehr als Richter am Landgericht Passau tätig:

Dr. Friedrich Ahammer (geb. 01.05.1883, gest. 06.01.1970) - Landgerichtspräsident des Landgerichts Passau (ab 01.06.1936, ..., 31.03.1945) - vorher Oberlandesgerichtsrat in München. Über seine Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor. 

Dr. Wilhelm Degen (geb. 14.10.1903, gest. 10.12.2008) - Direktor am Amtsgericht Passau (ab , ..., 31.10.1968) - ab 1930 im richterlichen Dienst. In der Zeit des Nationalsozialismus Landgerichtsrat am Landgericht Passau. Ab 23.07.1945 bis 31.03.1946 kommissarischer Landgerichtspräsident des Landgerichts Passau. Über seine Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor.

Dr. Hans-Gerd Ennser (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) -  Richter am Amtsgericht Viechtach / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Viechtach (ab , ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.04.1993 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 16.08.2005 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Passau aufgeführt. Amtsgericht Viechtach - GVP 01.10.2013: stellvertretender Direktor.

Walter Feiler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Passau (ab 01.08.2008, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.1989 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.04.1989 als Richter am Amtsgericht Passau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 01.08.2008 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Passau aufgeführt.

Ludwig Haberl (geb. 05.10.1941) - Vorsitzender Richter am Landgericht Passau (ab , ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.09.1985 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Passau aufgeführt.

Konrad Hamann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richter am Amtsgericht Passau / Familiengericht (ab , ..., 2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.11.1984 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 01.11.1984 als Richter am Amtsgericht Passau aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Dr. Ludwig Kastner (geb. 09.01.1896, gest. 26.09.1969) - Landgerichtspräsident des Landgerichts Regensburg (ab 01.07.1958, ..., ) - im richterlichen Dienst ab 1926. Nach 1945 Landgerichtspräsident des Landgerichts Amberg. Ab 01.01.1953 bis 30.06.1958 Landgerichtspräsident des Landgerichts Passau. Ab 01.07.1958 Landgerichtspräsident des Landgerichts Regensburg. Über seine Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor.

Otto Kühberger (geb. 15.01.1926) - Vizepräsident am Landgericht Passau (ab 01.07.1973, ..., 1988)

Otto Meiser (geb. 02.10.1884, gest. 26.07.1962) - Landgerichtspräsident des Landgerichts Passau / Richter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof (ab 01.04.1946, ..., 31.12.1952) - vorher Richter am Oberlandesgericht München. Über seine Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor.

Ralf Peter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richter am Amtsgericht Mühldorf / Direktor am Amtsgericht Mühldorf (ab 01.06.2005, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1998 ab 01.12.1986 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.12.1999 als Richter am Oberlandesgericht München aufgeführt. Siehe Pressemeldung unten. Kraft durch Freude: Gisela Schwack (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Amtsgericht Deggendorf / stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Deggendorf (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.04.1996 als Richterin am Amtsgericht Viechtach aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 16.11.2005 als Staatsanwältin als Gruppenleiterin bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf aufgeführt. 

Joachim Peuker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Richter am Amtsgericht Passau / Direktor am Amtsgericht  Passau (ab , ..., 2010, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.11.1982 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.1999 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.11.1999 als Vorsitzender Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 01.06.2005 als Direktor am Amtsgericht Passau aufgeführt. Pressemitteilung 19.11.2009: "trat am 01.11.1980 in den Bayerischen Justizdienst ein und war zunächst als Staatsanwalt und Proberichter in Memmingen sowie Passau tätig, bevor er Richter am Landgericht in Passau wurde. Er wechselte 1994 zur Staatsanwaltschaft Passau zunächst als Gruppenleiter, dann als Oberstaatsanwalt und kehrte im November 2003 an das Landgericht Passau als Vorsitzender Richter zurück. Seit 01. Juni 2006 arbeitete er dann wiederum bei der Staatsanwaltschaft Passau als deren stellvertretender Behördenleiter. Mit Wirkung ab 01. Dezember 2009 wurde er nun zum Direktor des Amtsgerichts Passau ernannt." 

Dr. Hermann Rutz  (geb. am 01. 05.1908 in Neu-Ulm) - Präsident am  Landgericht Würzburg (ab 01.05.1966, ..., 1972) - ab 15.08.1935 Eintritt als  Gerichtsassessor in den Bayerischen Justizdienst – zunächst beim Amtsgericht Memmingen. Am 01.08.1936 zum Amtsgerichtsrat in Viechtach und zwei Jahre später zum Oberamtsrichter in Regen ernannt. Anfang April 1943 zur Wehrmacht eingezogen. Diente als Soldat, bis er bei Kriegsende 1945 in Ägypten in britische Kriegsgefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung und Rückkehr nahm er im April 1948 wieder seine Tätigkeit als Oberamtsrichter in Regen auf, bevor er im April 1954 Amtsgerichtsdirektor von Deggendorf wurde. Ab 01.10.1963 bis 30.04.1966 Präsident am Landgericht Passau. Ab 01.05.1966 bis 1972 Präsident am Landgericht Würzburg. Siehe Presseerklärung unten. Über Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor. Über eine eventuelle Teilnahme an Kriegshandlungen in der Zeit des Nationalsozialismus informiert auf Anfrage die Deutsche Dienststelle.

Josef Schachner (Jg. 1944) - Richter am Amtsgericht Passau / Direktor am Amtsgericht Passau (ab 01.09.1999, ..., 31.10.2009) - begann seine Tätigkeit in der Bayerischen Justiz in Passau am 01.06.1974 zunächst als Proberichter und Staatsanwalt, bevor er Richter am Landgericht Passau wurde. 1989 wechselte er zur Staatsanwaltschaft Passau als Gruppenleiter und war dann ab 01.01.1994 als Direktor des Amtsgerichts Freyung tätig. Zum 01.09.1999 zum Direktor des Amtsgerichts Passau ernannt.

Kunigunde Schwaiberger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf (ab 01.09.2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.08.1991 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk München aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2000 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Richterin am Landgericht Landshut aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 und 2004 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Richterin am Landgericht Passau - abgeordnet zu 1/2 - aufgeführt. Zeitweilig wohl auch Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Passau. Im Handbuch der Justiz 2006 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt Staatsanwältin als Gruppenleiterin bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.09.2009 als Leitende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf aufgeführt.

Maximilian Stadler (23. März 1949 in Passau - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz (ab 29.10.2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.05.1979 als Richter am Landgericht Passau aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.06.1990 als Richter am Oberlandesgericht München - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2000 nicht aufgeführt.

Professor Dr. Walter Zimmermann (geb. 09.04.1941) - Vorsitzender Richter am Landgericht Passau / Vizepräsident am Landgericht Passau (ab 01.06.1993, ..., 1998) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.06.1979 als Vorsitzender Richter am Landgericht Passau aufgeführt. FamRZ 12/2005; FamRZ 19/2009: Buchbesprechung Michael Cirullies: Vollstreckung in Familiensachen

Reinhold M. Zur (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Richter am Landgericht Passau (ab 01.02.1978, ..., 2008)

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Bezirksrevisor: 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

Familienberatung Passau

überregionale Beratung

http://familienberatung-passau.de

 

 

Rechtsanwälte:

 

Gabriele Edle von Pollak

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Stadtplatz 1 / II

94060 Pocking

Tel: 08531 / 91 68- 0

Fax: 08531 / 91 68- 21

E-Mail: v.pollak@gerauer.de

 

 

Madlé Waldvogel-Wimmer

Rechtsanwältin

Mediatorin BAFM

Fattendorf 32

94136 Thyrnau

Tel: 0851 / 91 43 97

Fax: 0851 / 91 43 98

E-Mail: waldvogel@mediation-passau.de

Homepage: www.mediation-passau.de

 

 

Gutachter:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Landgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 


 

 

 

30. Juli 2008 - Pressemitteilung 09/08

Strafprozess gegen Stefan K. wegen vers. Totschlags

Presseerklärung des Landgerichts Passau (9/08)

vom 30. Juli 2008

Am Donnerstag, den 07.08.2008, 09.00 Uhr, beginnt vor der Großen Jugendkammer des Landgerichts der Strafprozess gegen Stefan K. aus Vilshofen wegen Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie der vorsätzlichen Körperverletzung; die Große Jugendkammer ist zuständig, weil der jetzt über 21-jährige Angeklagte zur Tatzeit 20 Jahre und einige Monate alt, also Heranwachsender war.

Die Staatsanwaltschaft geht von folgenden zwei Tatvorwürfen aus:

- Der Angeklagte versetzte am 30.12.2007 gegen 17.45 Uhr seinem damals 30-jährigen Stiefvater Alexander K. in dessen Wohnung in Vilshofen vier Stiche mit einem 20 cm langen Messer, unter anderem in den rechten unteren Rumpf (mit Verletzung des Ischias-Nervs und der rechten Niere) und in den rechten Brustkorb; das Leben des Opfers konnte durch eine Notoperation im Krankenhaus Vilshofen gerettet werden. Grund für die Attacke war, dass der Stiefvater den Angeklagten aufgefordert hatte, die Sachen zu packen und die Wohnung umgehend zu verlassen; außerdem hatte er ihm Vorhaltungen wegen mehrerer, durch SMS ausgestoßener Drohungen gemacht.

- Angeklagt ist weiter ein Vorfall am 20.08.2007 in einer Diskothek in Deggendorf, bei dem der Angeklagte einen Besucher mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte, wodurch dieser eine Platzwunde und ein Hämatom erlitt.

In rechtlicher Hinsicht hat die Staatsanwaltschaft die Verwirklichung eines Mordmerkmals verneint. Sie geht nach dem vorläufigen Gutachten davon aus, dass der Angeklagte bei Begehung des versuchten Tötungsdeliktes wegen einer Polytoxikomanie vermindert schuldfähig war und dass die Voraussetzungen für eine Unterbringung in einer Erziehungsanstalt vorliegen. Nach Einschätzung der Jugendgerichtshilfe sei der Angeklagte noch einem Jugendlichen gleichzustellen.

Der Angeklagte war zunächst in Untersuchungshaft und wurde dann im Bezirkskrankenhaus Mainkofen untergebracht. Zum Vorfall mit seinem Stiefvater beruft er sich auf Notwehr und will sich nur an zwei Stiche erinnern.

Zur Hauptverhandlung sind – neben den ermittelnden Polizeibeamten – eine Vielzahl von Zeugen geladen, außerdem die Ärzte des Krankenhauses Vilshofen als sach-verständige Zeugen und zwei Sachverständige mit den Fachgebieten Psychiatrie und Psychologie. Gehört werden außerdem die Jugendgerichtshilfe und der Bewährungshelfer des Angeklagten.

Die Hauptverhandlung wird am Freitag, den 08. August 2008 um 09.00 Uhr fortge-setzt.

gez.

Präsident des LG Prof. Dr. Michael Huber

Pressestelle des Landgerichts

 

http://www.justiz.bayern.de/gericht/lg/pa/presse/archiv/2008/01548/

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

"Grund für die Attacke war, dass der Stiefvater den Angeklagten aufgefordert hatte, die Sachen zu packen und die Wohnung umgehend zu verlassen; außerdem hatte er ihm Vorhaltungen wegen mehrerer, durch SMS ausgestoßener Drohungen gemacht.", so die Pressemitteilung des Landgerichts Passau. Grund könnte aber auch gewesen sein, dass Stefan K. ein typischer Muttersohn geworden ist, nachdem er seinen leiblichen Vater aus uns unbekannten Gründen verloren hat.

 

 


 

 

 

17. November 2008 - Pressemitteilung 15/08

Landgerichtspräsident a.D. Dr. Rutz verstorben

Presseerklärung des Landgerichts Passau (15/08)

vom 13.11.2008

Landgerichtspräsident a.D. Dr. Hermann Rutz verstorben – ein Nachruf

Am 10.11.2008 verstarb der ehemalige Landgerichtspräsident von Passau und spä-ter von Würzburg, Herr Dr. Hermann Rutz, der erst vor wenigen Monaten sein hundertstes Lebensjahr vollendet hatte.

Hermann Rutz wurde am 01. Mai 1908 in Neu-Ulm geboren, wuchs ab 1911 in Augsburg auf – wo er zur Schule ging und das Abitur ablegte – und studierte dann Rechtswissenschaften an verschiedenen Universitäten. Nach beiden juristischen Staatsexamina und der Promotion zum Dr. jur. trat er 1935 in den Bayerischen Justizdienst ein und war als Richter an den Amtsgerichten Memmingen, Viechtach und Regen tätig. Im Dezember 1938 heiratete er seine Ehefrau Rosa; aus der Ehe gingen eine Tochter und drei Söhne hervor.

Anfang April 1943 wurde Herr Dr. Rutz zur Wehrmacht eingezogen und diente als Soldat, bis er bei Kriegsende 1945 in Ägypten in britische Kriegsgefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung und Rückkehr in die Heimat nahm er im April 1948 wieder seine Tätigkeit als Oberamtsrichter in Regen auf, bevor er im April 1954 Amtsgerichtsdirektor von Deggendorf wurde. Zum 01.10.1963 erfolgte dann seine Ernennung zum Präsidenten des Landgerichts Passau; von 1966 bis zur Pensionierung 1972 war er schließlich Präsident des Landgerichts Würzburg.

Privat hat Herr Dr. Rutz freilich Passau immer die Treue gehalten, weshalb er hierher auch nach der Pensionierung zurückkehrte. Seitdem lebte er in seinem Haus in Passau-Grubweg; seine Ehefrau Rosa verstarb im Oktober 2007.

Bei der kleinen justizinternen Feier des Landgerichts zu seinem hundertsten Geburtstag im Mai 2008 (worüber auch die örtlichen Medien berichteten) zeigte sich Herr Präsident a.D. Dr. Rutz bei guter Gesundheit. Alle Teilnehmer – darunter als höchster Vertreter der Justiz der Präsident des Oberlandesgerichts Bamberg, Herr Michael Meisenberg, und als Repräsentant der Stadt Passau Herr Oberbürgermeister Jürgen Dupper – bewunderten damals seine geistige Frische und den trockenen Humor, mit dem er die Fragen nach dem für sein hohes Alter ursächlichen Lebensstil beantwortete. Nun mussten wir leider erfahren, dass alle damaligen guten Wünsche für die Zukunft nicht von wirklich langer Dauer waren.

Die Justiz betrauert den Tod einer Richterpersönlichkeit, die in ihrem Berufsleben nicht nur stets Recht und Gesetz gedient, sondern auch über viele Jahre hinweg als Landgerichtspräsident die dritte Gewalt nach außen vorbildlich repräsentiert hat. Sie wird dem Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Tochter, seinen Söhnen und den ganzen Familien Rutz und Egge. Die Beisetzung findet morgen im Familienkreis in Augsburg statt.

Präsident des LG Prof. Dr. Michael Huber

Pressestelle des Landgerichts

http://www.justiz.bayern.de/gericht/lg/pa/presse/archiv/2008/01680/

 

 


 

 

05. Mai 2008 - Pressemitteilung 07/08

Landgerichtspräsident a.D. Dr. Rutz wird 100 Jahre alt

Presseerklärung des Landgerichts Passau (7/08)

vom 02. Mai 2008

Landgerichtspräsident a. D. Dr. Hermann Rutz 100 Jahre alt

Am 01. Mai 2008 vollendete Herr Dr. Hermann Rutz sein hundertstes Lebensjahr. Er war drei Jahre lang Präsident des Landgerichts Passau (1963 bis 1966) und anschließend sechs Jahre bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand (1972) Landgerichtspräsident in Würzburg. Privat hat Herr Dr. Rutz aber Passau immer die Treue gehalten, weshalb er hierher auch nach der Pensionierung zurückgekehrt ist; seitdem lebt er in seinem Haus in Passau-Grubweg. Das war für die örtliche Justiz Anlass zu dem heutigen Empfang im Landgericht. Daran nahm auch der Präsident des Oberlandesgerichts Bamberg, Herr Michael Meisenberg, teil, zu dessen Bezirk das Landgericht Würzburg gehört. Er überbrachte außerdem die Glückwünsche sowohl des Präsidenten des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes und des Oberlandesgerichts München, Herrn Dr. Karl Huber, wie der Bayerischen Staatsministerin der Justiz, Frau Dr. Beate Merk.

Hermann Rutz wurde am 01. Mai 1908 in Neu-Ulm geboren und wuchs ab 1911 in Augsburg auf, wohin die Familie wegen der Versetzung seines Vaters – eines Reichsbahnoberinspektors – umgezogen war. Nach dem Abitur studierte er zunächst in Augsburg Theologie und dann Rechtswissenschaften an den Universitäten München, Innsbruck, Greifswald und Würzburg. 1931 bestand Herr Rutz das Referendarexamen und wurde noch im gleichen Jahr mit einer verwaltungsrechtlichen Arbeit zum Dr. iur. promoviert. Nach Referendariat und Assessorexamen arbeitete Herr Dr. Rutz in einer Anwaltskanzlei und bei der Stadt Memmingen, bevor er am 15.08.1935 als Gerichtsassessor in den Bayerischen Justizdienst – zunächst beim Amtsgericht Memmingen – eintrat. Am 01.08.1936 wurde er zum Amtsgerichtsrat in Viechtach und zwei Jahre später zum Oberamtsrichter in Regen ernannt. Am 29.12.1938 heiratete er; aus der Ehe gingen eine Tochter und drei Söhne hervor.

Anfang April 1943 wurde Herr Dr. Rutz zur Wehrmacht eingezogen und diente als Soldat, bis er bei Kriegsende 1945 in Ägypten in britische Kriegsgefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung und Rückkehr in die Heimat nahm er im April 1948 wieder seine Tätigkeit als Oberamtsrichter in Regen auf, bevor er im April 1954 Amtsgerichtsdirektor von Deggendorf wurde. Zum 01.10.1963 erfolgte dann seine Ernennung zum Präsidenten des Landgerichts Passau; dieses Amt übte Herr Dr. Rutz bis 30.04.1966 aus, bevor er Präsident des Landgerichts Würzburg wurde.

Die kleine Geburtstagsfeier zu einem freilich außergewöhnlich großen Anlass fand im Landgericht in dem ehemaligen fürstbischöflichen Audienzzimmer statt, das traditionell seit 1920 als Dienstzimmer der jeweiligen Präsidenten genutzt wird. Von hier aus hatte also auch Herr Präsident a. D. Dr. Hermann Rutz die Geschicke der örtlichen Justiz geleitet. Als „Weggefährte“ aus alter Zeit war der Vizepräsident des Landgerichts a.D. Herr Otto Kühberger eingeladen, der noch als Amtsrichter unter dem Präsidenten Dr. Rutz Dienst getan hatte. Zu den Gratulanten gehörte auch der Präsident des Landgerichts a.D. Herr Josef Ortner und der Direktor des Amtsgerichts Passau Josef Schachner. Das Geburtstagsständchen spielten auf Trompete Herr Günter Brilka - Bezirksrevisor des Landgerichts – und Herr Werner Seitz - Justizamtsrat am Amtsgericht.

An dem justizinternen Empfang nahm auch der Oberbürgermeister Herr Jürgen Dupper teil, der es sich trotz vielfältiger anderer Verpflichtungen an seinem ersten offiziellen Arbeitstag nicht nehmen ließ, dem Jubilar persönlich und im Namen der Stadt alles Gute zu wünschen.

Herr Präsident a.D. Dr. Rutz bedankte sich in einer kurzen Ansprache und brachte dabei seine Verbundenheit mit der Justiz und der Stadt Passau zum Ausdruck. Nach dem Geheimnis des für sein hohes Alter ursächlichen Lebensstils, also nach der „conditio sine qua non“ befragt, antwortete er: „Das Geheimnis ist, einfach zu warten.“ 

 

Präsident des LG Prof. Dr. Michael Huber

Pressestelle des Landgerichts

 

http://www.justiz.bayern.de/gericht/lg/pa/presse/archiv/2008/01372/

 

 


 

 

16. Februar 2007 - Pressemitteilung 2/07

Prozess weg. versuchtem Mord in Dorfbach beginnt.

Am Dienstag, den 27.02.2007, 09.00 Uhr, beginnt vor der 2. Großen Strafkammer – als Schwurgericht – der Strafprozess gegen den 40-jährigen – Franz Josef S. wegen Verdachts des versuchten Mordes an seiner damaligen Ehefrau; mitangeklagt ist Körperverletzung in vier Fällen wegen Misshandlungen von Ehefrau und Tochter/Stieftöchter zu anderen Tatzeitpunkten.

Dem Vorwurf des versuchten Mordes liegt nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft folgender Sachverhalt zugrunde:

Am 19. Februar 2006 stieg der Angeklagte – der damals schon von seiner Ehefrau getrennt lebte – kurz vor Mitternacht über einen Kellerschacht in das eigene von seiner Familie bewohnte Haus in Dorfbach (Ortenburg, Landkreis Passau) ein, um seine Frau zu töten. Im Erdgeschoss traf er auf das bereits wachgewordene Opfer, das vor ihm zu Fuß aus dem Haus in den Garten flüchtete. Dort stach der Angeklagte der inzwischen gestürzten Frau mit einem mitgebrachten (27 cm langen) Messer mit einer Klingenlänge von 14 cm zehnmal in den Rücken, bevor ihn herbeigeeilte Polizeibeamten überwältigen konnten. Die Polizei war deshalb so schnell vor Ort, weil sie um 22.30 Uhr von einem Arbeitskollegen des Angeklagten verständigt worden war, dem dieser seine Tat telefonisch angekündigt hatte. Motiv des Angeklagten war Eifersucht und Wut; seine Ehefrau hatte ihm nämlich vor wenigen Wochen die Beziehung zu einem anderen Mann geoffenbart und ihn außerdem am Tattag bei der Polizei angezeigt. Im Tatzeitpunkt war der Angeklagte alkoholisiert (1,46 Promille).

Das Opfer überlebte schwer verletzt und höchstwahrscheinlich bleibend geschädigt. Zwei der zehn Stichverletzungen waren lebensgefährlich; der Einstich zwischen Brustwirbel sieben und acht schädigte das Rückenmark, seither ist das linke Bein praktisch vollständig und das rechte Bein teilweise gelähmt. Wegen dieser Verletzungen hat der Angeklagte im Rahmen eines Täter-Opferausgleichs bereits Schadensersatz und Schmerzensgeld bezahlt, das er durch den Verkauf seines Hauses aufbrachte.

Die Fortsetzung der Hauptverhandlung vor dem Schwurgericht, zu welcher der Angeklagte aus der seit dem Tattag vollzogenen Untersuchungshaft vorgeführt wird – ist zunächst für 06. März (14.00 Uhr) sowie für 09. und 16. März (jeweils 09.00 Uhr) vorgesehen. Neben zahlreichen Zeugen sind als Sachverständige der Leiter der psychiatrischen Abteilung der Justizvollzugsanstalt Straubing sowie ein Diplom-Psychologe geladen. Der Angeklagte hat einen Wahl- und einen Pflichtverteidiger. Die frühere Ehefrau des Angeklagten ist als Nebenklägerin zugelassen, ihr wurde ein Rechtsanwalt zum Beistand bestellt.

Pressestelle des Landgerichts:

Prof. Dr. Michael Huber

http://www.justiz.bayern.de/gericht/lg/pa/presse/archiv/2007/00298/

 

 


 

 

Rainer Hoppenz , (Hrsg): 

Familiensachen

Heidelberg 2005, 8. Auflage

Mitherausgeber Professor Walter Zimmermann, ehemaliger Vizepräsident des Landgerichts Passau

Dr. Rainer Hoppenz - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe a.D. / Familiensenat

 

 


 

 

"Die Betreuer- und Verfahrenspflegervergütung ab 1.7.2005"

 

Walter Zimmermann

in "Zeitschrift für das gesamte Familienrecht", 2005, Heft 12, S. 950-953

 

 

 


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