Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Potsdam-Mittelmark

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Niemöllerstr. 1

14806 Bad Belzig

 

Telefon: 033841 / 91-0

Fax: 033841 / 91-218

 

E-Mail: info@potsdam-mittelmark.de

Internet: http://www.potsdam-mittelmark.de

 

 

Internetauftritt des Landkreis Potsdam-Mittelmark (12/2014)

Visuelle Gestaltung: geht so

Nutzerfreundlichkeit: geht so

Informationsgehalt: mangelhaft

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: miserabel

 

 

Potsdam-Mittelmark ist ein Landkreis im Westen des Landes Brandenburg. Er ist flächenmäßig der drittgrößte Landkreis Deutschlands. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Havelland, im Osten die kreisfreie Stadt Potsdam (die von Nordosten in das östliche Kreisgebiet ragt und trotz des Namens nicht zum Landkreis gehört), die Stadt Berlin und der Landkreis Teltow-Fläming, im Süden die sachsen-anhaltischen Landkreise Wittenberg und Anhalt-Bitterfeld und im Westen der ebenfalls sachsen-anhaltische Landkreis Jerichower Land. Die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel wird im Nordwesten fast vollständig vom Kreisgebiet umschlossen.

 

Bundesland Brandenburg

Städte und Gemeinden: 

Nach Abschluss der brandenburgischen Gemeindegebietsreform 2003 umfasst der Landkreis noch 38 Gemeinden, darunter 9 Städte. (Einwohner am 31. Dezember 2006)

Städte

¹ amtsangehörige Stadt

1. Beelitz (12.265)

2. Belzig (11.675)

3. Brück¹ (3.769)

4. Havelsee¹ (3.273)

5. Niemegk¹ (2.207)

6. Teltow (20.315)

7. Treuenbrietzen (8.207)

8. Werder (Havel) (23.015)

9. Ziesar¹ (2.763)

 

Amtsfreie Gemeinden

1. Groß Kreutz (Havel) (8.435)

2. Kleinmachnow (18.778)

3. Kloster Lehnin (11.566)

4. Michendorf (11.350)

5. Nuthetal (8.868)

6. Schwielowsee (9.840)

7. Seddiner See (4.275)

8. Stahnsdorf (13.488)

9. Wiesenburg/Mark (5.086)

 

Ämter und zugehörige Gemeinden

1. Beetzsee (8.630)

1. Beetzsee (2.769)

2. Beetzseeheide (721)

3. Havelsee, Stadt (3.273)

4. Päwesin (569)

5. Roskow (1.298)

2. Brück (10.674)

1. Borkheide (1.865)

2. Borkwalde (1.544)

3. Brück, Stadt (3.792)

4. Golzow (1.390)

5. Linthe (960)

6. Planebruch (1.146)

3. Niemegk (5.148)

1. Mühlenfließ (980)

2. Niemegk, Stadt (2.207)

3. Planetal (1.059)

4. Rabenstein/Fläming (902)

4. Wusterwitz (5.509)

1. Bensdorf (1.352)

2. Rosenau (985)

3. Wusterwitz (3.172)

5. Ziesar (6.883)

1. Buckautal (512)

2. Görzke (1.460)

3. Gräben (623)

4. Wenzlow (591)

5. Wollin (934)

6. Ziesar, Stadt (2.763)

 

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Potsdam-Mittelmark:

Mitgliederliste siehe unten

https://pm-belzig.more-rubin1.de/gremien_pers.php?submenu=3&Kuerzel=11&Bezeichnung=Jugendhilfeausschuss&entrygremien=0&sortgremien=Bezeichnung

 

 

 

Jugendamt Potsdam-Mittelmark

Kreisjugendamt

Papendorfer Weg 5

14806 Bad Belzig

Telefon: 033841 / 910

E-Mail: jugendamt@potsdam-mittelmark.de

Internet: http://www.potsdam-mittelmark.de/opencms/opencms/pm/de/buergerservice/fachdienste.jsp?nr=24

 

Außenstelle Werder 

 

 

Zuständige Amtsgerichte:

Amtsgericht Brandenburg a. d. Havel

Amtsgericht Potsdam

 

 

Väternotruf Potsdam

August Mustermann

Musterstraße 1

14467 Potsdam

Telefon: 0331 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Bodo Rudolph - Fachdienst Kinder/Jugend/Familie / Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2009, ..., 2012)

Mariana Siggel - Fachdienstleiterin Fachdienst 51 (ab , ..., 2014) - http://trennung-gestalten.kjs-pm.de/index.php/impressum

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Albrecht - Jugendamt Potsdam-Mittelmark / Belzig (ab, ..., 2007)

Frau Drobusch - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2013)

Frau Jäkel - Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2008)

Frau Jordan - Pflegschaften / Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2016)

Frau Kellner - Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2010)

Martin Kral - sogenannter Umgangsbeauftragter /  Jugendamt Potsdam-Mittelmark / Dienststelle Werder (ab , ..., 2008, ..., 2015) - Dienstaufsichtsbeschwerde eines Vaters vom 10.07.2008. 2014: Job e.V. - Begleiteter Umgang Edmund Müller. Verwaltungsgericht Potsdam - GVP 18.02.2015: 7. Kammer. VG 7 L 1351/15: Familiensache Edmund Müller.

Frau Kobe - Sozialpädagogin / Jugendamt Potsdam-Mittelmark / Teltow, Lankweg 4 (ab , ..., 2007, ..., 2009)

Bettina Kuhle - Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2007)

Simone Kühn - Fachdienst 51 / Kreiskoordinierungsstelle PM Netz Alleinerz. & Familie (ab , ..., 2014) - http://trennung-gestalten.kjs-pm.de/index.php/impressum

Frau Leisegang - Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2007)

Frau Peters - Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2011)

Frau Radmann - Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2009)

Klaus Rajes - Teamleiter / Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Potsdam-Mittelmark / Bad Belzig (ab , ..., 2015)  

Angela Seidlitz - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Potsdam-Mittelmark / Werder (ab , ..., 2014)

Frau Stock - Landkreis Potsdam-Mittelmark / Werder ab, ..., 2008)

Frau Warnke - Allgemeiner Sozialer Dienst / Jugendamt Potsdam-Mittelmark (ab , ..., 2011, ..., 2014)

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Potsdam-Mittelmark:

Mitgliederliste unvollständig, es fehlen die stellvertretenden beratenden Mitglieder.

Name Funktion Fraktion Stimmrecht

Brückner, Uwe Ausschussvorsitzende/r SPD - Fraktion ja

Hänig, Hendrik Vertreter/in - -

Hille, Nina Ausschussmitglied SPD - Fraktion ja

Dr. Grochtmann, Andrea Vertreter/in - -

Jäger, Elke Ausschussmitglied CDU - Fraktion ja

Bereczki, Ronny Vertreter/in - -

Puschner, Bodo Ausschussmitglied CDU - Fraktion ja

Große, Christian Vertreter/in - -

Günther, Irina Ausschussmitglied Fraktion DIE LINKE. ja

Dr. Erlebach, Wolfgang Vertreter/in - -

Lachmann, Bernd Ausschussmitglied Fraktion DIE LINKE. ja

Stoof, Lisa Vertreter/in - -

Löffelmacher, Hans-Joachim Ausschussmitglied Freie Bürger und Bauern ja

Naujoks, Uwe Vertreter/in - -

Dr. Fanter, Detlef Ausschussmitglied Fraktion FDP/BiK-BIT ja

Steffen, Klaus Vertreter/in - -

Köhler, Martin stellvertr. Ausschussvorsitzende/r BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ja

Dr. Franke, Herbert Vertreter/in - -

Hermes, Ingrid Ausschussmitglied ja

Iversen, Ilka Vertreter/in - -

Lettow, Thomas Ausschussmitglied ja

Frehse-Sevran, Frauke Vertreter/in - -

Wiederhold, Daniela Ausschussmitglied ja

Fetz, Olaf Ausschussmitglied ja

Schulz, André Vertreter/in - -

Schuppan, Philipp Ausschussmitglied ja

Thiele, Sebastian Vertreter/in - -

Hart, Ulrike Ausschussmitglied ja

Wuchner, Ralph Vertreter/in - -

van Lessen, Adelheid Beratende Mitglieder Jugendhilfeausschusss nein

Adelheid van Lessen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Richterin am Amtsgericht Brandenburg / Direktorin am Amtsgericht Brandenburg (ab  01.01.2006, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 21.02.1992 als Richterin am Amtsgericht Hamburg - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 08.10.1999 als Direktorin am Amtsgericht Rathenow aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 ab 08.10.1999 als Direktorin am Amtsgericht Rathenow aufgeführt. 2012: beratendes Mitglied in den Jugendhilfeausschüssen der Stadt Brandenburg und des Landkreis Potsdam-Mittelmark. Wer viel zu tun hat, kriegt leicht noch mehr dazu. 

Steinbach, Doreen Beratende Mitglieder Jugendhilfeausschusss nein

Quella, Frank Beratende Mitglieder Jugendhilfeausschusss nein

Maaß, Kristin Beratende Mitglieder Jugendhilfeausschusss nein

Neumann, Cathrin Beratende Mitglieder Jugendhilfeausschusss nein

https://pm-belzig.more-rubin1.de/gremien_pers.php?submenu=3&Kuerzel=11&Bezeichnung=Jugendhilfeausschuss&entrygremien=0&sortgremien=Bezeichnung

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Bad Belzig

überregionale Beratung

http://familienberatung-bad-belzig.de

 

 

Familienberatung Brandenburg

überregionale Beratung

http://familienberatung-brandenburg.de

 

 

Familienberatung Potsdam

überregionale Beratung

http://familienberatung-potsdam.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Lichtblick - Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern sowie andere Bezugspersonen

Am Bahnhof 11 

14806 Bad Belzig 

Telefon: 033841 / 449522

E-Mail: lichtblick.badbelzig@gfb-potsdam.de

Internet: http://www.beratungsstelle-lichtblick.de

Träger: GFB-gem. Ges. z. Förderung Brandenb. Kinder u. Jugend mbH

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung, Jugendberatung, Partnerberatung, Online-Beratung.

Mitarbeiter/-innen:

Holger Robbers (Leitung; Dipl.-Sozialpädagoge und Systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut)

Maren Skaljin (Dipl.-Sozialpädagogin, Mediatorin, in Ausbildung zur Systemischen Familientherapeutin)

Grit Harre (Erziehungswissenschaften M.A., in Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin)

Inga Thomsen (Dipl.-Pädagogin, Systemische Therapeutin)

Julia Tomanek (Dipl.-Psychologin, in Ausbildung zur Systemischen Therapeutin)

Mira Wittland (Dipl.-Psychologin, in Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin)

 

 

pro familia

Bahnhofstr. 51 

14806 Bad Belzig

Telefon: 033841 / 32724

E-Mail: belzig@profamilia.de

Internet: http://www.profamilia.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Gruppenarbeit, Partnerberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Sexualberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung

 

 

Beratungsstelle f. Ehe-, Familien-, Erziehungs-, Lebensfragen und Schwangerschaftskonflikte

Lindenstr. 56 

14467 Potsdam

Telefon: 0331 / 28073-20

E-Mail: familienberatung@dwpotsdam.de

Internet: http://www.diakonie-potsdam.de

Träger: Diakonisches Werk

 

 

pro familia Beratungsstelle

Heinrich-Mann-Allee 7 

14473 Potsdam

Telefon: 0331 / 860668

E-Mail: potsdam@profamilia.de

Internet: http://www.profamilia.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung

Ginsterweg 3 

14478 Potsdam

Telefon: 0331 / 812351/52

E-Mail: pbhev@t-online.de

Internet:

Träger: Potsdamer Betreuungshilfe e.V.

 

 

Integrierte Beratungsstelle für Erziehungs- und Familienberatung, Schwangerschaftsberatung, Sozialberatung

Plantagenstr. 23 

14482 Potsdam

Telefon: 0331 / 710298-99

E-Mail: potsdam.ib@caritas-brandenburg.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatungsstelle Lösungsweg Teltow der EJF gemeinnützigen AG

Malower Straße 48

 14513 Teltow

Tel.: 03328 / 3077949

Mail: loesungsweg@gmx.de 

Internet: http://www.lw-potsdam.de 

Träger: EJF gemeinnützigen AG und Förderverein Lösungsweg e.V.

Ansprechpartner: Frau Aguerd, Frau Mrose, Herr Sasse

Vorstand Förderverein Lösungsweg e.V.: Olaf Schulz, Cornelia Krönes, Carola Aguerd

Mitarbeiter/innen: Olaf Schulz, Cornelia Krönes, Carola Aguerd, Kristin Sperlich, Uwe Weiß, Conny Schulz, Petra Schneiderheinze, Silke Mrose, Boris Stolle, Gabriele Engel, Anja Ulrich, Katrin Herold, Todorka Slavcheva-Tkach, Astrid Schütte, Nicole Becker, Maria Dorner, Eve Rennebarth, Sonja Benter, Carolin Schneidratus, Frank Sasse

 

 

Beratungs- und Begegnungszentrum TREFFPUNKT

Plantagenplatz 11 

14542 Werder

Telefon: 03327 / 42423

E-Mail: treffpunkt@dwpotsdam.de

Internet: http://www.diakonie-potsdam.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Partnerberatung, Krisenintervention, Sozialberatung

 

 

Lichtblick - Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

Bernhard-Kellermann-Str. 17 

14542 Werder 

Telefon: 03327 / 573931

E-Mail: lichtblick.werder@gfb-potsdam.de

E-Mail: lichtblick@gfb-potsdam.de

Internet: http://www.beratungsstelle-lichtblick.de

Träger: GFB-gemeinn. Ges. zur Förd. Brandenb. Kinder u. Jugend.mbH

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Eheberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung, Partnerberatung, Gruppenarbeit, online-Ber., Mediation

Mitarbeiter/-innen:

Holger Robbers (Leitung; Dipl.-Sozialpädagoge und Systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut)

Maren Skaljin (Dipl.-Sozialpädagogin, Mediatorin, in Ausbildung zur Systemischen Familientherapeutin)

Grit Harre (Erziehungswissenschaften M.A., in Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin)

Inga Thomsen (Dipl.-Pädagogin, Systemische Therapeutin)

Julia Tomanek (Dipl.-Psychologin, in Ausbildung zur Systemischen Therapeutin)

Mira Wittland (Dipl.-Psychologin, in Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin)

Frau Gorgas (2015), Sebastian Krauß 2014).

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Erziehungs- und Familienberatung Landkreis Potsdam-Mittelmark

Ernst-Thälmann-Str. 4 

14806 Bad Belzig

Telefon: 033841 / 91-425

E-Mail:

Internet: http://www.potsdam-mittelmark.de

Träger:

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung

 

 

Erziehungs- und Familienberatung

Lankeweg 4 

14513 Teltow

Telefon: 03328 / 318-403, -408

E-Mail: corinna.cleve-naumann@potsdam-mittelmark.de

Internet: http://www.potsdam-mittelmark.de

Träger: Landkreis

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung

Frau Anger - Mitarbeiterin Erziehungs- und Familienberatung Teltow (ab , ..., 2008)

 

 

Landkreis Potsdam-Mittelmark Fachdienst Kinder/Jugend/Familie Sozialer Dienst

Am Gutshof 1-7 

14542 Werder

Telefon: 03327 / 739-317, -318, -319

E-Mail: jugendamt@potsdam-mittelmark.de

Internet: http://www.potsdam-mittelmark.de

Träger:

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Krisenintervention, Familienberatung, Sozialberatung

 

 

Landkreis Potsdam-Mittelmark Fachdienst Kinder/Jugend/Familie

Papendorfer Weg 1 

14806 Bad Belzig

Telefon: 033841 / 91-308,-462,-463

E-Mail: jugendamt@potsdam-mittelmark.de

Internet: http://www.potsdam-mittelmark.de

Träger:

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Sozialberatung

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis Potsdam-Mittelmark

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Potsdam-Mittelmark

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Potsdam-Mittelmark

 

 

Beratungsstelle für Männer - MANNE e.V.

Kiezstr. 16 

14467 Potsdam 

Telefon: 0331 / 7480897

E-Mail: info@mannepotsdam.de

Internet: http://www.mannepotsdam.de

Träger: MANNE e.V. Potsdam

 

 

Beratungsstelle

»Vom Säugling zum Kleinkind«

im Familienzentrum an der Fachhochschule Potsdam

Leitung:

Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner,

Prof. Dr. Éva Hédervári-Heller

Friedrich-Ebert-Straße 4

14467 Potsdam

Tel.: 0331 / 2700574

Fax.: 0331 / 580-2459

eMail: kontakt@familienzentrum-potsdam.de

Internet: www.familienzentrum-potsdam.de

 

 

Jugendhilfeverbund Mittelmark

Gohlitzstraße 23 

Tel (03382) 7 05 65 0

14797 Kloster Lehnin, OT Lehnin

Träger: GFB - Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbH

Internet: http://www.gfb-potsdam.de

 

 

JOB Jugend - Orientierung - Beruf

JOB e.V.

Boberstraße 1

14513 Teltow

Internet: http://www.job-ev.de

Vorstand, vertreten durch Thomas Lettow

Mitarbeiter/innen: Monika Dützmann - Begleiteter Umgang (2013), Johannes Bernstein - Begleiteter Umgang (2013)

1993 in Teltow gegründet, beschäftigt der Verein heute (2015) mehr als 40 hauptamtliche und freiberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Fachkräfte sind in 15 Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe in vielen Städten, Ämtern und Gemeinden des Landkreises Potsdam-Mittelmark und der Stadt Potsdam aktiv.

JOB-SpielWerk - gemeinnützige Gesellschaft für ganzheitliche Förderung mbH, eine 100-prozentigen Tochtergesellschaft des JOB e.V.

15 Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe in vielen Städten, Ämtern und Gemeinden des Landkreises Potsdam – Mittelmark und der Stadt Potsdam vor Ort aktiv.

 

 

 


 

 

Die erwachsene Christiane F.

Ein Leben mit Heroin

Als abschreckendes Beispiel wurde sie einem Millionenpublikum in "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" bekannt. Die 46-jährige Vera Christiane Felscherinow ist heute wieder abhängig.

VON ARNO FRANK

15 Entzüge, ebenso viele Rückfälle: Vera Christiane Felscherinow Foto: dpa

Frau Felscherinow ist das Sorgerecht für ihren 12-jährigen Sohn entzogen worden: "Sie kann der Erziehung und der Aufsichtspflicht für das Kind nicht mehr nachkommen", so die Erklärung des Jugendamtes Potsdam-Mittelmark. Die 46-Jährige könne sich wegen psychischer sowie drogenbedingter Probleme nicht mehr um ihren Jungen kümmern.

Dergleichen ist normalerweise keine Meldung wert, und unter ihrem vollständigen Namen ist Vera Christiane Felscherinow auch den meisten Menschen unbekannt. Es ist absurderweise die abgekürzte und anonymisierte Form ihres Namens, der zur abschreckenden Chiffre für den Teufelskreis aus Drogenelend und Kinderprostitution wurde: Christiane F.

Ausgangspunkt ihrer düsteren Prominenz war ein Prozess 1978, bei dem sie - damals 16 und bereits drogensüchtig - als Zeugin aussagte. Dort fiel sie den beiden Stern-Reportern Kai Hermann und Horst Rieck auf, die nach zweimonatiger Recherche in der "Szene" das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" veröffentlichten. "Sie war ein wahnsinnig intelligentes Mädchen", erinnerte sich Hermann später. Das Buch war ein Bestseller, verkaufte sich bis heute zwei Millionen mal, wurde Schullektüre und verfilmt - und erwies sich als ihr Rettungsanker und Fluch zugleich: Zusammen mit ihrem damaligen Lebensgefährten Alexander Hacke von den Einstürzenden Neubauten versuchte sie zu Beginn der Achtzigerjahre eine Karriere als Sängerin ("Der Tod holt mich ein") und Filmschauspielerin ("Neonstadt", "Decoder") zu starten, tourte für den Film durch die USA und wohnte zeitweilig bei einer Verlegerfamilie in der Schweiz - mit 400.000 Mark aus den Buch-Erlösen als Startkapital für ihr neues Leben.

Zuletzt lebte sie - nach einem längeren Aufenthalt in Griechenland - mit ihrem Sohn in der brandenburgischen Provinz, jährlich bezieht sie noch immer 20.000 Euro Tantiemen für "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". 15 Entzüge soll sie hinter sich gebracht und ebenso viele Rückfälle erlitten haben, danach sei sie laut eigenen Angaben 15 Jahre lang clean gewesen, wenngleich geplagt von wiederkehrenden Albträumen, Inhalt: Heroin.

In der ARD-Talkshow "Menschen bei Maischberger" räumte sie 2007 ein, täglich eine Dosis der Ersatzdroge Methadon zu brauchen: "Ich weiß nicht, was sonst passiert." Ihr Sohn sei, so sagen Bekannte, eine Art Lebensversicherung für sie gewesen - seinem Vater war sie in einem Methadon-Programm begegnet.

Der Sohn lebt derzeit in einer betreuten Wohngruppe in Berlin, die Mutter ist verschwunden, mutmaßlich zu schlechten Bekannten nach Amsterdam.

 

www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/ein-leben-mit-heroin/

 

11.08.2008

 

 

Kommentar Väternotruf:

Merkwürdig. Von dem Vater des Jungen wird gar nichts berichtet. Ist der tot oder verschollen - oder so wie nicht selten von der Mutter unter Beihilfe von Jugendamt und Familiengericht aus dem Leben des Sohnes ausgegrenzt worden? Oder ist er von sich aus dem Leben seines Sohnes ferngeblieben, so viele Fragen, so wenig Antworten.

 

 

 

 


 

 

Drogenprobleme

Christiane F. wurde der Sohn weggenommen

Die 46-Jährige war das Kind vom Bahnhof Zoo. Lange lebte sie zurückgezogen am Stadtrand. Jetzt gibt es Probleme mit den Behörden - sie soll wieder rückfällig geworden sein.

Zurückgezogen. Christiane F. lebte jahrelang am Berliner Stadtrand. - Foto: dpa

Tanja Buntrock

Berlin:

Sohn bleibt vorerst in betreuter Wohngruppe

30 Jahre ist es her, dass die Geschichte von Christiane F. in dem dokumentarischen Roman „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ganz Deutschland erschütterte. Dort wird geschildert, wie sie mit 14 heroinabhängig wurde und auf den Kinderstrich ging. Heute ist Christiane F. 46 Jahre alt – und scheint erneut Schwierigkeiten zu haben, ihr Leben im Griff zu behalten. Bereits vor zwei Monaten hat das Jugendamt ihr den zwölfjährigen Sohn entzogen.

„Sie ist ihrer Erziehungspflicht nicht nachgekommen“, sagt eine Sprecherin des Landratsamtes Potsdam-Mittelmark. Das Amt ist zuständig, da Christiane F. seit 1995 im brandenburgischen Teltow lebt. „Als sie damals hierher zog, hat das Jugendamt Charlottenburg sich mit uns in Verbindung gesetzt und gesagt, dass ein Familienhelfer unbedingt nötig ist.“ 15 Jahre lang soll Christiane F. kein Heroin mehr genommen haben, wurde aber mit dem Ersatzstoff Methadon substituiert. Doch nach Tagesspiegel-Informationen war eine Familienhilfe auch deshalb nötig, da sie auch psychisch labil sein soll. Den Bogen überspannt hat Christiane F. laut Behörde, als sie in diesem Frühjahr „von heute auf morgen“ den Jungen aus der Schule nahm und mit ihm und ihrem damaligen Lebensgefährten nach Amsterdam zog. „Das geht nicht. Es besteht eine Schulpflicht“, sagt die Sprecherin des Landratsamtes. Vor zwei Monaten seien Mutter und Sohn dann in Wuppertal aufgegriffen worden. Das Jugendamt entzog Christiane F. daraufhin das Aufenthaltsrecht für ihren Jungen. Der wohnt derzeit in einer betreuten Wohngruppe in Potsdam-Mittelmark. „An eine Rückkehr zur Mutter ist nicht zu denken. Wir sind mit den Großeltern des Jungen im Gespräch und denken, dass er dort bald leben kann“, sagte die Sprecherin. Christiane F. habe ein Umgangsrecht für ihren Sohn und soll ihn auch schon besucht haben. Doch die Umstände seien „sehr schwierig“, wie es in Behördenkreisen hieß, da Christiane F. immer wieder tagelang nicht zu erreichen soll. Es gibt Vermutungen, dass Christiane F. wieder rückfällig geworden sein könnte. Gerüchte, dass sich die 46-Jährige im Drogenmilieu rund um das Kottbusser Tor aufhalte, konnte die Polizei aber nicht bestätigen.

Aufgewachsen ist Christiane F. in Gropiusstadt. Der Vater war alkoholkrank, die Eltern ließen sich scheiden. Bereits mit zwölf Jahren soll sie zum ersten Mal Drogen konsumiert haben. Mit 14 nahm sie das erste Mal Heroin und wurde abhängig. Sie prostituierte sich auf dem Kinderstrich an der Kurfürstenstraße und am Bahnhof Zoo. Als sie 1978 bei einem Prozess als Zeugin aussagte, wurde „Stern“-Reporter Horst Rieck auf sie aufmerksam und interviewte sie mit seinem Kollegen Kai Hermann zur Berliner Drogenszene. Daraus entstand das autobiografische Werk „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Erstmals erfuhr die Öffentlichkeit etwas über den Alltag in der Drogenszene. Jahrelang führte das Buch die Bestsellerlisten an. Es wurde in 15 Sprachen übersetzt und zählt noch heute in vielen Schulen zur Pflichtlektüre. 1981 wurde das Buch verfilmt.

Christiane F. versuchte Anfang der 80er Jahre, mit ihrem damaligen Lebenspartner Alexander Hacke – dem Gitarristen der Band „Einstürzende Neubauten“ – eine Karriere als Sängerin und Schauspielerin zu starten. 1982 nahm sie sogar als Solosängerin eine Platte auf und spielte in den Filmen „Neonstadt“ und „Decoder“ mit. 1987 zog Christiane F. nach Griechenland und lebte dort sechs Jahre lang. Seit Mitte der 90er Jahre wohnt sie am Berliner Stadtrand in Teltow. Buchautor Horst Rieck hat noch immer Kontakt zu Christiane F. „Spiegel Online“ sagte Rieck, er habe zuletzt vor zwei Wochen mit ihr gesprochen, wisse aber nicht, ob sie wieder Drogen nehme. Doch sie habe „sehr angespannt“ gewirkt. Soweit er wisse, sei Christiane F. „sehr verlässlich, liebevoll und sorgsam“ mit ihrem Sohn umgegangen. Die Frage ist, wie sie es verkraftet, dass die Behörden ihr das Kind weggenommen haben.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 12.08.2008)

 

 


 

 

Ein Kindesmissbrauch, der keiner war

Das Jugendamt Potsdam-Mittelmark nahm Pflegeeltern fälschlicherweise die Kinder weg. Dem war ein monatelanger Streit um die Besuchszeiten der leiblichen Eltern voraus gegangen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen das Amt.

Von Peter Könnicke

STAHNSDORF - Für Anna und Viktor war es der Beginn eines ganz normalen Tages. Sie machten sich auf den Weg zur Schule, lernten, und am Nachmittag wollten sie allein nach Hause gehen, so wie sie es seit einiger Zeit taten.

Doch der 9. November 2006 nahm einen anderen Verlauf. Juristen, die sich später mit den Vorgängen des Tages beschäftigen werden, finden Attribute wie „ungeheuerlich“, „perfide“ und „skandalös“. Dass Mitarbeiter des mittelmärkischen Jugendamtes an diesem Tag die Kinder aus der Schule holten und dies den Lehrern gegenüber mit dem „Verdacht des Kindesmissbrauchs in der Pflegefamilie“ begründeten, verkehrt sich in den Vorwurf des „Kidnapping im Amt“ und ist heute ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

Anna (8) und Viktor (9) sind Pflegekinder. Die Geschwister, die tatsächlich andere Namen tragen, waren zwei Jahre und acht Monate alt, als Elke Born und ihr inzwischen verstorbener Mann sie aufnahmen. Den leiblichen Eltern wurde wegen nachweislich schwerer Misshandlung eines der Kinder das Sorgerecht entzogen. Elke Born gilt als erfahrene Mutter, hat zwei eigene Kinder großgezogen und eine Pflegetochter betreut.

Bis zum Tod ihres Mannes lebte die Beamtin mit den Pflegekindern in Berlin. Mit dem dortigen Jugendamt gab es keine Probleme. Das änderte sich, als Elke Born im Frühjahr 2004 mit Anna und Viktor zu ihrem neuen Lebenspartner nach Stahnsdorf zog – in die Zuständigkeit des Jugendamtes Potsdam-Mittelmark, deren Mitarbeiterin Bettina K. zum Vormund bestellt wird. Der Dialog mit dem Amt gestaltet sich schwierig. „Allein ein Jahr hat es für die Aktenübernahme gebraucht“, beklagt Elke Born. Bei der Gestaltung der neuen Pflegeverträge rieb man sich an Formulierungen und Regularien auf.

Vor allem aber war man sich uneins über Besuchskontakte der leiblichen Eltern. Elke Born und ihr Lebensgefährte Uwe Fuchs wollten die Besuche minimieren, da sie merkten, dass die Begegnungen die Kinder belasteten und die schulische Entwicklung störten. Alle fünf Wochen trafen sich Anna und Viktor mit ihren leiblichen Eltern, „danach hatten wir tagelang apathische, sture und aufmüpfige Kinder“, so Elke Born. Auch Lehrer bestätigen, dass sich die Kinder nach den Treffen mit ihren leiblichen Eltern zunehmend auffällig verhielten. Deshalb bemühten sich die Pflegeeltern um eine neue Regelung der Besuchszeiten. Eine Verständigung mit Vormund Bettina K. sei jedoch unmöglich gewesen. So schränkten die Pflegeeltern die Besuche selbst ein, ließen Kontakte fortan nur vierteljährlich zu. Dabei stützten sie sich auf eine Empfehlung der Schulpsychologin des Landkreises.

Vormund Bettina K. dagegen unterstellte den Pflegeeltern egoistische Motive und riet den leiblichen Eltern, ihre Besuche einzuklagen. Elke Born und Uwe Fuchs sahen das Vertrauen derart gestört, dass sie im September 2006 beantragten, Bettina K. als Vormund abzulösen. Die war bis 7. November im Urlaub.

Am 9. November erscheint Bettina K. in Begleitung zweier Mitarbeiter des Jugendamtes in Annas und Viktors Klassenzimmern und fordert sie auf mitzukommen. Der verdutzten Rektorin erklärt sie, es sei „Gefahr in Verzug“: Man nehme „Kindesmissbrauch“ in der Pflegefamilie an. Auf Drängen der Schulleiterin schrieb sie diese Begründung auf einen Zettel. Den Pflegeeltern wirft Bettina K. eine dreizeilige Notiz in den Briefkasten, dass die Kinder wegen des vermuteten „Missbrauchs“ in Obhut genommen wurden.

Von dieser Notiz in ihrem Postkasten nehmen Elke Born und Uwe Fuchs zunächst keine Kenntnis. Sie machen sich Sorgen, weil Anna und Viktor nicht wie gewohnt aus der Schule zurückkehren. Im Schulhort wird ihnen mitgeteilt, die Kinder seien abgeholt worden, von wem, dürfe man nicht sagen. Die Pflegeeltern erstatten eine Vermisstenanzeige, erst dann finden sie im Briefkasten die Nachricht.

Ein sofortiger Anruf im Jugendamt bleibt erfolglos. Keiner gab den Pflegeeltern Auskunft, wo die Kinder untergebracht sind. „All unsere Bemühungen im Verlaufe der Nacht, den Kindern wenigstens Kuscheltiere und Zahnbürsten zu bringen, scheiterten“, so Uwe Fuchs. Sie kontaktieren Anwälte, die am Potsdamer Familiengericht und am Brandenburgischen Oberlandesgericht einen Eilantrag stellen, um die Bekanntgabe des Aufenthaltsorts und die Herausgabe der Kinder zu veranlassen. Der Eilantrag wird abgelehnt. Einen Tag später senden die Pflegeeltern einen Hilferuf an Landrat Lothar Koch. Gleichzeitig verfassen sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die zuständigen Jugendamtsmitarbeiter.

Erst fünf Tage später kommt es zu einem Treffen mit Vormund Bettina K. und einem weiteren Mitarbeiter des Jugendamtes. Bei diesem Treffen wird deutlich, dass der Vorwurf des Kindesmissbrauchs nicht nur unzutreffend, sondern völlig aus der Luft gegriffen war. Das Wohl der Kinder sei dennoch gefährdet, weil die Pflegeeltern nicht kooperativ seien und die Kinder überfordern würden. Bis zur Gerichtsverhandlung dürften die Kinder nicht in die Pflegefamilie zurück.

„Konflikte und Reibungen zwischen Behörden und Pflegepersonen kann es immer geben“, weiß Professor Johannes Münder vom Institut für Sozialpädagogik der TU Berlin und Herausgeber des „Frankfurter Kommentars“ zur Kinder- und Jugendhilfe des Sozialgesetzbuches. Daher seien beide Parteien gefordert, Lösungen zu finden. In diesem Fall indes habe die Behörde „nicht nur rechtswidrig, sondern fachlich äußerst problematisch und unprofessionell“ gehandelt. Es müsse „schon lichterloh brennen, um Kinder aus dem Unterricht herauszuholen“.

Doch nicht nur der amtliche Auftritt im Klassenzimmer scheint von einem hohen Grad an Willkür geprägt, auch das nachträgliche Verhalten erscheint mehr als zweifelhaft. So hatten die Kinder keine Gelegenheit, eine Person ihres Vertrauens zu benennen. Und während die Pflegeeltern verzweifelt versuchten, herauszufinden, wo die Kinder sind, erlaubte Vormund Bettina K. ein Treffen der leiblichen Eltern mit Anna und Viktor, was diese in einen weiteren Loyalitätskonflikt stürzte. Während es Elke Born und Uwe Fuchs verwehrt wurde, Nähe, Fürsorge, Verantwortung und Zuneigung zu zeigen, begegneten die Kinder in dieser dramatischen Situation ausgerechnet den Menschen, denen das Erziehungsrecht wegen Misshandlungen entzogen wurde. Dabei hatte das Jugendamt zuvor selbst erklärt, dass „aufgrund der frühkindlichen Erfahrung der Kinder eine Rückkehr in die Herkunftsfamilie ausgeschlossen ist“.

Elf Tage wussten Elke Born und Uwe Fuchs nicht, wo sich ihre Kinder aufhielten – bis zur Verhandlung am Familiengericht am 20. November. Die Richter fanden klare Worte: Die Herausnahme der Kinder sei völlig unverhältnismäßig gewesen. Das Vorgehen habe „zum Verlust des Lebensmittelpunktes, ihrer Vertrauenspersonen geführt“ und gegen das Verhältnismäßigkeitsprinzip verstoßen. Das alles lasse um das „geistige und seelische Wohlbefinden“ der Kinder fürchten. Die „sofortige Rückführung“ zur Pflegefamilie wurde angeordnet.

Unmittelbar nach der Verhandlung wurden Vormund Bettina K. und der mitverantwortliche Sozialarbeiter des Jugendamtes von dem Fall entbunden. „Im Übrigen“, so teilt Landrat Lothar Koch den Pflegeeltern später mit, habe man „Vorkehrungen getroffen, um ähnliche Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden“. Da sich das Vorgehen in dem konkreten Fall als „unangemessen und rechtswidrig erwiesen hat“, entschuldigte sich der Landrat bei den Pflegeeltern.

Doch für die ist der Fall damit nicht erledigt. Zu groß waren die seelischen und körperlichen Schmerzen. Anna und Viktor seien durch das Vorgehen erneut traumatisiert, so dass sie in ärztliche und therapeutische Behandlung mussten. „So etwas darf nicht mehr passieren“, befanden die Pflegeeltern und stellten Strafanzeige wegen vorsätzlicher bzw. fahrlässiger Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung, Verletzung der Fürsorgepflicht, falscher Verdächtigung und Verleumdung. Staatsanwalt Christoph Lange bestätigt, dass inzwischen ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen „Körperverletzung im Amt“ eingeleitet wurde.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 28.09.2007) http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Jugendamt-Pflegeeltern;art128,2388954

 

 


 

 

 

 

Biographie

 

Günter Baaske wurde am 17. Oktober 1957 in Belzig geboren.

Er lebt gemeinsam mit seinen 3 Kindern in Lütte (Potsdam-Mittelmark).

 

Schule und Beruf

 

1976 - 1978

Grundwehrdienst

1978 - 1982

Studium Lehrer Physik/Mathematik in Potsdam

1982 - 1989

Lehrer in Niemegk, Borkheide sowie an der Gehörlosenschule „Albert Gutzmann" in Berlin

1990 - 2002

Dezernent und Beigeordneter für Soziales, Gesundheit, Schule, Jugend und Kultur im Landkreis Belzig bzw. - nach der Kreisgebietsreform 1994 - im Landkreis Potsdam-Mittelmark

August 2002 - Oktober 2004

Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg

28. September 2004

Wahl zum Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion

6. November 2009

Ernennung zum Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie im Land Brandenburg

 

 

Politik

Mitbegründer „Neues Forum" Belzig

guenter_basskemdl

Dezember 1989

Mitbegründer der SDP im Kreis Belzig

2001 - 2003

Vorsitzender SPD-Ortsverein Belzig

April 2002 - März 2004

stv. Vorsitzender SPD-Unterbezirk Potsdam-Mittelmark

seit August 2004

Mitglied Vorstand SPD LV Brandenburg

19. September 2004

Wahl in den Brandenburgischen Landtag (Direktmandat, Wahlkreis 18/Potsdam-Mittelmark II)

 

27. September 2009

Wahl in den Brandenburgischen Landtag (Direktmandat, Wahlkreis 18/Potsdam-Mittelmark II)

 

Sonstiges

Günter Baaske beim Fußball

1991

Mitglied im Verwaltungsausschuss des

Arbeitsamtes Potsdam

1991

Gründer und Initiator des Arbeits- und

Ausbildungsfördervereins Belzig

 

2003 (Dezember) Präsident des Frauenfußballvereins "1. FFC Turbine Potsdam e.V."

2004 Mitglied im Kuratorium Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft

2006 Mitglied im "Theaterverein Niemegk e.V."

2009 Mitglied im "Schlosspark Wiesenburg e.V."

 

Schirmherrschaften

"Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung" - Kreisvereinigung Potsdam- Potsdam-Mittelmark" (ab 2010)

"Tore für Toleranz" ; Potsdam-Mittelmark (ab 2009)

"Lokale Bündnisse für Familien im Land Brandenburg" (ab 2009)

"Fläming aktiv gemeinsam gestalten" mit Barbara Klembt, Bürgermeisterin Wiesenburg (2009)

http://www.guenter-baaske.de/content/view/13/27/

 

 

 

Person

Privates und Politik

 

In der Politik aktiv zu sein heißt auch für mich, Privates oft in den Hintergrund rücken zu müssen.

Dennoch versuche ich, mir für Hobbys Sport, Musik undrainers_radfotos_0091_1 Paddeln Freiräume zu schaffen. Möglichst einmal wöchentlich bin ich auf meinem Rad einige zehn Kilometer auf märkischen Straßen und Wegen unterwegs. Ich brauche den Sport, das Strampeln zum Ausgleich, zum Abschalten, zum Nach- und Überdenken. Manchmal packt mich das Fernweh und mit dem Kajak geht es auf Wasser; bis in das nördliche Kanada habe ich es geschafft. Ernährungsbasis dort: Fisch. Das Angeln habe ich von Kindesbeinen an von meinem Vater gelernt.

 

Meine Lebenserfahrung als Lehrer, darunter auch mit behinderten Kindern, als Kreisdezernent u.a. für Arbeit, Soziales und Schule sowie als Minister für Arbeit, Soziales Gesundheit und Frauen ist die Basis für meine heutige Arbeit: wichtig ist für mich, die Themen und die täglichen Fragen von der praktischen Seite des Lebens zu betrachten und undogmatisch nach Lösungen zu suchen.

...

http://www.guenter-baaske.de/content/view/12/26/

 

 

 

Neuer Sozialminister in Brandenburg

Gunter Baaske löst Ziel ab

BLZ

POTSDAM, 13. August. Neuer Sozialminister Brandenburgs wird der bisherige Sozialdezernent im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Gunter Baaske (SPD). Das teilte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) am Dienstag in Potsdam mit.

Baaske (44) wird Nachfolger des 61-jährigen Alwin Ziel (SPD), der auf Druck Platzecks aus dem Amt geschieden ist. Der dienstälteste Minister des Landes habe am Vortag nach einem Gespräch seinen Rücktritt angeboten, sagte Platzeck vor Journalisten. Der Ministerpräsident begründete den Schritt mit der Notwendigkeit eines Generationswechsels sowie mit den bevorstehenden Reformen in der Sozial-, Arbeitsmarkt- und Gesundheitspolitik. Ziel gehörte dem Kabinett seit 1990 an, zunächst als Innenminister. (BLZ) Brandenburg Seite 20

14.08.2002

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0814/seite1/0098/index.html

 

 


zurück