Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Uckermark

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Landkreis Uckermark

Karl-Marx-Straße 1

17291 Prenzlau

 

Telefon: 03984 / 70-0

Fax: 03984 / 701399

 

E-Mail: landkreis@uckermark.de

Internet: http://landkreis.uckermark.de

 

 

Internetauftritt des Landkreis Uckermark (01/2016)

Visuelle Gestaltung: geht so

Nutzerfreundlichkeit: geht so

Informationsgehalt: mangelhaft

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: mangelhaft

 

 

Der brandenburgische Landkreis Uckermark ist flächenmäßig der größte Landkreis in Deutschland.

Der Landkreis Uckermark liegt im äußersten Nordosten des Landes Brandenburg an der Grenze zur Republik Polen. Auf polnischer Seite liegen die Landkreise Police und Gryfino. Das Gebiet des Landkreises deckt den überwiegenden Teil der Region Uckermark ab, der kleinere nördliche Teil der Landschaft Uckermark dagegen gehört zu Mecklenburg-Vorpommern (Landkreise Mecklenburg-Strelitz und Uecker-Randow). Mit dem Amt Gartz (Oder) gehören ehemals vorpommersche Gebiete wiederum zum brandenburgischen Landkreis Uckermark.

Nachbarn sind im Norden die mecklenburg-vorpommerschen Landkreise Mecklenburg-Strelitz und Uecker-Randow, im Süden der Landkreis Barnim und im Westen der Landkreis Oberhavel. Die Oder bildet im Osten den längsten Teil der Grenze zu Polen.

 

Bundesland Brandenburg

Städte und Gemeinden:

Nach Abschluss der Gemeindestrukturreform 2003 gibt es im Landkreis Uckermark 34 Gemeinden, darunter 7 Städte.

(Einwohner am 31. Dezember 2006)

Städte

¹ amtsangehörige Stadt

1. Angermünde (15.036)

2. Brüssow¹ (2.262)

3. Gartz (Oder)¹ (2.521)

4. Lychen (3.805)

5. Prenzlau (20.735)

6. Schwedt/Oder (36.677)

7. Templin (17.127)

 

Amtsfreie Gemeinden

1. Boitzenburger Land (4.032)

2. Nordwestuckermark (5.063)

3. Uckerland (3.341)

 

Ämter und zugehörige Gemeinden

1. Brüssow (Uckermark) (5.152)

1. Brüssow, Stadt (2.262)

2. Carmzow-Wallmow (713)

3. Göritz (836)

4. Schenkenberg (636)

5. Schönfeld (705)

2. Gartz (Oder) (7.185)

1. Casekow (2.260)

2. Gartz (Oder), Stadt (2.521)

3. Hohenselchow-Groß Pinnow (882)

4. Mescherin (778)

5. Tantow (744)

3. Gerswalde (5.420)

1. Flieth-Stegelitz (697)

2. Gerswalde (1.763)

3. Milmersdorf (1.791)

4. Mittenwalde (462)

5. Temmen-Ringenwalde (707)

4. Gramzow (7.748)

1. Gramzow (2.048)

2. Grünow (982)

3. Oberuckersee (1.905)

4. Randowtal (1.082)

5. Uckerfelde (1.087)

6. Zichow (644)

5. Oder-Welse (5.888)

1. Berkholz-Meyenburg (1.245)

2. Mark Landin (1.147)

3. Passow (1.672)

4. Pinnow (946)

5. Schöneberg (878)

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Uckermark

Unvollständige Mitgliederliste siehe unten

http://landkreis.uckermark.de/

 

 

Jugendamt Landkreis Uckermark

Kreisjugendamt

Karl-Marx-Straße 1

17291 Prenzlau

Telefon: 03984 / 70-1151

Fax: 03984 / 702199

E-Mail: sekretariat-jugendamt@uckermark.de

Internet: http://www.uckermark.de/index.phtml?mNavID=1897.2&sNavID=1897.77&La=1

 

 

Allgemeiner Sozialer Dienst

http://www.uckermark.de/index.phtml?object=tx,1897.13&ModID=10&FID=553.59.1&sNavID=1897.77&mNavID=1897.2&La=1

Außenstellen Prenzlau, Templin. Schwedt, Angermünde

 

 

Zuständige Amtsgerichte:

Amtsgericht Schwedt

Amtsgericht Prenzlau

 

 

Väternotruf Prenzlau

August Mustermann

Musterstraße 1

17291 Prenzlau

Telefon: 03984 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Matthias Genschow - Amtsleiter Jugendamt Landkreis Uckermark (ab , ..., 2012)

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Frau Richter - Jugendamt Landkreis Uckermark (ab , ..., 2012)

 

 

Jugendhilfeausschuss des Landkreis Uckermark

Unvollständige Mitgliederliste - keine Angabe der beratenden Mitglieder (30.04.2012)

Vorsitzender

CDU/ Bauern

Herr Henryk Wichmann

Weitere Ausschussmitglieder

CDU/ Bauern

Herr Karl Heimann

CDU/ Bauern

Herr Dr. Hans-Otto Gerlach:

SPD

Herr Wolfgang Seyfried

SPD

Frau Jutta Giese

DIE LINKE

Frau Sieglinde Knudsen

DIE LINKE

Herr Torsten Krause

DIE LINKE

FDP

Herr Andreas Büttner

RETTET DIE UCKERMAK

Herr Dr. Gernot Schwill

Freie Träger der Jugendhilfe mit Stimmrecht:

Reinhard Mahnke (Regionales Diakonisches Werk Uckermark e.V.), Gerd Henselin (Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbH), Monika Kalinowski (Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH.), Jutta Frank (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Uckermark e.V.), Susann Höft (Angermünder Bildungswerk e. V.), Wolfram Hoppe (Feuerwehrverband des Landkreises Uckermark e. V.)

Beratende Mitglieder:

Landrat, Jugendamtsleiter, SGB II-Träger, Gleichstellungsbeauftragte, Amtsgericht, Staatliches Schulamt; Bundesagentur für Arbeit; Polizei; Kirchen; Kreissportbund Uckermark; Kreiselternrat; Kreisrat der Lehrkräfte

http://landkreis.uckermark.de/

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Prenzlau

überregionale Beratung

http://familienberatung-prenzlau.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Beratungsstelle für Familie, Jugend und Erziehung

Puschkinallee 28     

16278 Angermünde     

Telefon: 03331 / 21831

E-Mail: beratungsstelle-angermuende@ejf.de

Internet: http://www.ejf.de

Träger: EJF gAG

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Telefonische Beratung 

Kommentar Väternotruf: Das in dieser Beratungsstelle dem Vernehmen nach keine Männer beraten werden, ist schlichtweg skandalös. Wollen wir hoffen, dass für diese Diskriminierung von Männern nicht noch der oder die Steuerzahler/in aufkommen muss.

 

 

Sozialpsychologische Beratungsstelle für Schwangere und Familien 

Brüderstr. 7

16278 Angermünde

Telefon: 03331 / 33528

E-Mail: schwangerenberatung@gmx.de

Internet:     

Träger: Demokratischer Frauenbund e.V.

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung

 

 

AWO Kreisverband Uckermark e.V.

Klosterstr. 14c 

17291 Prenzlau

Telefon: 03984 / 8658-20

E-Mail: info@awo-uckermark.de

Internet: http://www.awo-uckermark.de

Träger:

Angebote: Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden, Schuldner- und Insolvenzberatung, Sozialberatung, Beratung "alleinerziehender" Mütter. Achtung: "alleinerziehende Väter" werden in dieser Beratungsstelle offenbar nicht beraten, bitte daher dort gar nicht erst anrufen und auf andere Beratungsstellen ausweichen (30.04.2012).

 

 

Beratungsstelle Lichtblick Erziehungs- und Familienberatung, Schwangerschafts(konflikt)beratung

Steinstr. 36 

17291 Prenzlau 

Telefon: 03984 / 8744-0

E-Mail: beratungsstelle-prenzlau@ejf.de

Internet: http://www.ejf-lazarus.de

Träger: EJF-Lazarus gAG

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Lebensberatung, Familienplanungsberatung, Sexualberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Partnerberatung, Eheberatung, Gruppenarbeit

 

 

Beratungsstelle für Familie, Jugend und Erziehung impuls

Hanns-Eisler-Weg 2 

16303 Schwedt

Telefon: 03332 / 208810

E-Mail: beratung-dspz-schwedt@ejf-lazarus.de

Internet: http://www.ejf-lazarus.de

Träger: EJF-Lazarus gAG

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Telefonische Beratung

 

 

pro familia

Auguststr. 2 

16303 Schwedt

Telefon: 03332 / 515100

E-Mail: schwedt@profamilia.de

Internet: http://www.profamilia.de

Träger:

Angebote: Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Familienberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Familienplanungsberatung, Sozialberatung

 

 

Beratungsstelle Lichtblick Erziehungs- und Familienberatung

Beethovenplatz 1 

17268 Templin

Telefon: 03987 / 50458

E-Mail: beratungsstelle-templin@ejf-lazarus.de

Internet: http://www.ejf-lazarus.de

http://www.evangelische-beratung.info/angebote/erziehungsberatung-familienberatung/beratungsstellen/beethovenplatz-1-17268-templin

Träger: EJF-Lazarus gAG

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Jugendberatung, Partnerberatung, Sexualberatung

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Landkreis Uckermark Jugendamt

Karl-Marx-Str. 1 

17291 Prenzlau

Telefon: 03984 / 70-1151

E-Mail: dezernat-2@uckermark.de

Internet: http://www.uckermark.de

Träger:

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Familienberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Sozialberatung

 

 

Sachgebiet Kinder- und Jugendhilfe

Kreisverwaltung Uckermark

Jugendamt

Karl-Marx-Straße 1

17291 Prenzlau 

Telefon: 03984 / 70-1851

E-Mail: sekretariat-jugendamt@uckermark.de

 

 

Sachgebiet Kinder- und Jugendhilfe

Kreisverwaltung Uckermark

Jugendamt

Berliner Straße 123

16303 Schwedt/Oder

Telefon: 03332 / 208217

E-Mail: sekretariat-jugendamt@uckermark.de

 

 

SG Kinder- und Jugendhilfe

Kreisverwaltung Uckermark

Jugendamt

Prenzlauer Allee 7

17268 Templin

Telefon: 03987 / 411851, 41151, 412351, 411951

E-Mail: sekretariat-jugendamt@uckermark.de

 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle für den Landkreis Uckermark

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Uckermark

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Uckermark

Gleich zwei Frauenhäuser im Landkreis und wo bleibt die Hilfe für Männer im Männerhaus?  Gleich zwei Frauenhäuser im Landkreis und wo bleibt die Hilfe für Männer im Männerhaus?  

Frauenhaus Prenzlau

Frauenhaus

Straße: 

17290 Prenzlau

Telefon: 03984 / 6894

E-Mail: awo.frauenberatung@gmx.de

Internet:

Träger: Arbeiterwohlfahrt

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

Frauenhaus Schwedt

16300 Schwedt

Telefon: 03332/411967

E-Mail: frauenhaus-schwedt@ejf-lazarus.de

Internet:

Träger: EJF-Lazarus gAG

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

Deutscher Kinderschutzbund OV Uckermark e.V.

Schwedter Str. 4

16278 Angermünde

Telefon: 03331 / 295231

E-Mail: info@dksb-uckermark.de

Internet: http://www.dksb-uckermark.de

Träger:  

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung 

 

 

 

BKJH Uckermark

Backhaus Kinder- und Jugendhilfe  

Am Ring 21a

17291 Oberuckersee-Warnitz

Die BKJH verfügt über mehr als 55 Heimplätze, die sich in den Bereichen Prenzlau, Angermünde, Templin, Pasewalk und Neustrelitz verteilen. Neben den 20 Profifamilien® gibt es drei Erziehungswohngruppen mit innewohnender Hausleitung, in denen vorwiegend junge Geschwistergruppen ihr Zuhause gefunden haben.

Mitarbeiter/innen 2015: Katrin Barth - Bereichsleitung und Erziehungsleitung , Kerstin Buse - Erziehungsleitung , Richard Kraus - Erziehungsleitung , Annett Wagner - Erziehungsleitung    

http://www.bkjh.de/de/ueber-uns/paedagogische-zentren/bkjh-uckermark.html

 

 

 

firmaris gGmbH

Dorotheahaus

Albertinenstr. 20

13086 Berlin  

firmaris gGmbH ist eine Tochtergesellschaft der Stephanus-Stiftung und der SozDia Stiftung Berlin - Gemeinsam Leben Gestalten. 

Geschäftsführer: Michael Heinisch  

Zuständiges Finanzamt:

Finanzamt Charlottenburg

Steuernummer: 27/603/54482  

Zuständiges Registergericht:

Amtsgericht Charlottenburg HRB 130909 B

Internet: http://www.firmaris.de

Standorte: Grünheide (Familienwohngruppe Markmann, Familienwohngruppe Theden); Lichtenberg; Lychen (Sozialpädagogisches Zentrum Lychen (SPZ Wohngruppe Kuckucksnest, SPZ Wohngruppe Zauberberg, SPZ Trainingswohngruppe) - Leiterin Frau Bandelow; Milmersdorf (Familienwohngruppe Milmersdorf); Petershagen-Eggersdorf (Familienwohngruppe Schwemmer, Familienwohngruppe Sendatzki, Familienwohngruppe Zander, Wohngruppe Zauberbaum); Rüdersdorf (Mutter/Vater-Kind-Wohnen-Rüdersdorf; Straußberg (Wohngruppe Regenbogen); Tempelhof-Schöneberg; Templin (Tagesgruppe Albatros), Treptow-Köpenick

 

Kinderhaus Wilsickow

Dorfstr. 2

17337 Uckerland OT Wilsickow

Telefon (039752) 20699

Telefon (039752) 20698

http://www.kinderhaus-wilsickow.de/

 

 

Menschenskinder - Fachteam Prenzlau

Stettiner Str. 25

17291 Prenzlau

Träger: Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Menschen(s)kinder gGmbH

Nicolaistraße 14, 12247 Berlin

Es existieren mehrere Fachteams mit eigenen Kontakt- und Beratungsbüros in den folgenden Regionen:

Barnim:

Bernau

Eberswalde

Teltow-Fläming: Zossen

Uckermark: Prenzlau

Templin

Leben(s)zeit gGmbH

Berlin: Charlottenburg

Hellersdorf-Marzahn

Schleswig-Holstein: Heide

Teltow-Fläming: Luckenwalde

Ludwigsfelde

Internet: http://www.menschenskinderggmbh.de

 

 


 

 

 

 

Verstecktes Mädchen

Lübbenow: Jennifer könnte ins Elternhaus zurückkehren

Das lange versteckt gehaltene behinderte Mädchen aus Lübbenow vermisst in der Kinderklinik ihre bis vor zwei Wochen einzigen Bezugspersonen. Eine Rückkehr der 13-Jährigen zu ihrer Familie ist im Gespräch.

3.8.2009 0:00 Uhr

Lübbenow – Der Fall des jahrelang von ihren Eltern vor der Öffentlichkeit versteckten Mädchens Jennifer aus Lübbenow in der Uckermark könnte eine überraschende Wende nehmen. Möglicherweise wird die 13-Jährige bald zu ihrer Familie zurückkehren. Zunächst würden die Umstände im Elternhaus eingehend geprüft, hieß es von der zuständigen Verwaltung des Landkreises. Sie bestätigte, dass die Eltern ihre geistig und körperlich behinderte Tochter regelmäßig in der Klinik besuchen dürften.

Offenbar vermisst das Mädchen ihre bis vor zwei Wochen einzigen Bezugspersonen. Wie berichtet, hatte am 15. Juli eine Mitarbeiterin des Jugendamtes in Begleitung von Polizisten das Haus am Rande des kleinen Lübbenow aufgesucht. Vorausgegangen war eine anonyme Anzeige, wonach die Eltern ein Kind verstecken würden. Das Jugendamt ordnete die Überstellung des Kindes in die Kinderklinik Eberswalde an, wo es betreut wird.

Umgehend nahm die Staatsanwaltschaft Neuruppin Ermittlungen wegen des Verdachts der Verletzung der Fürsorgepflicht gegen die Eltern auf. Das Kind sei in einem „verwahrlosten Zustand“ aufgefunden worden, hieß es. Die elf- und 16-jährigen Geschwister von Jennifer befinden sich dagegen weiterhin bei ihren Eltern. Aus Furcht vor der Belagerung durch die Medien hat sich die Familie an einen anderen Ort geflüchtet.

Das Kind hat in seinem Leben nie einen Arzt gesehen. Jedenfalls fand die zuständige Kreisverwaltung keine Hinweise darauf. Vor neun Jahren war die Familie aus Berlin in die Abgeschiedenheit der Uckermark gezogen. Wie Dorfbewohner berichteten, hatte sich die Familie weitgehend isoliert vom übrigen Leben gehalten. Einige Personen wollten aber in den vergangenen Jahren ein Mädchen am Fenster des Hauses gesehen haben. Niemand fragte jedoch ernsthaft nach. Jetzt soll Jennifer nach der Klinikentlassung in einem Therapiezentrum für Behinderte betreut werden. Ste.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 03.08.2009)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Luebbenow-Vernachlaessigung;art128,2863139

 

 

Kommentar Väternotruf:

Man fragt sich hier, ob der Schaden, der durch die abrupte Herausnahme des Kindes aus dem elterlichen Haushalt  nicht größer ist, als der vermeintliche Nutzen.

Eine akute Gefährdung des Kindes bei den Eltern, die eine Inobhutnahme des Kindes gerechtfertigt hätte, hat soweit zu lesen sicher nicht bestanden. Womöglich wollte man auf Jugendamtsseite aber Aktivität und Entschlossenheit demonstrieren, Kollateralschäden sind dabei wohl in Kauf zu nehmen.

 

 

 


 

 

Tochter neun Jahre lang versteckt

Keiner Behörde fiel es auf, dass das Kind nicht zur Schule ging. Jetzt ermittelt der Staatsanwalt

Jens Blankennagel

LÜBBENOW. Versteckt, verheimlicht, fast vergessen: Ein 13 Jahre altes Mädchen aus dem kleinen Uckermarkdorf Lübbenow hat in seinem Leben noch nie eine Schule besucht. Und keiner Behörde fiel auf, dass das körperlich und geistig behinderte Kind seit Jahren nicht mehr gesehen wurde, weil es von seinen Eltern eingesperrt wurde. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Neuruppin. Experten müssen nun klären, wie schwer das Mädchen anfangs behindert war und wie stark die massive Abschottung vor allem seine geistige Behinderung verstärkt hat.

Die Eltern haben drei Kinder. Zwei gehen ordnungsgemäß zur Schule, sie gelten als unauffällig. Aber die 13-jährige Tochter wurde von den Eltern schon lange nicht aus dem Haus gelassen. "Das Kind wurde vor zwei Jahren zum letzten Mal auf dem Hof der Eltern gesehen", sagte gestern eine Nachbarin. "Alle wussten, dass das Mädchen behindert ist. Aber wir dachten, dass die Behörden informiert sind."

Nachbar alarmiert Polizei

Die Behörden haben aber erst jetzt eingegriffen. Nach Jahren des Schweigens hatte ein Nachbar die Polizei informiert und damit das Martyrium des Mädchens beendet. "Unser Kreisjugendamt hat das Kind sofort aus der Familie genommen und in eine Klinik gebracht", sagte die Sprecherin der Kreisverwaltung, Ramona Fischer. Äußerlich habe es keine Misshandlungsspuren gegeben.

"Wir ermitteln gegen die Eltern", sagte Jürgen Schiermeyer von der Staatsanwaltschaft Neuruppin. "Die Eltern sind verdächtig, die Fürsorge- und Erziehungspflicht gegenüber der 13-jährigen Tochter verletzt zu haben und sie dadurch körperlich und geistig geschädigt zu haben." Wegen dieser Straftat drohen bis zu drei Jahren Haft.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Eltern ihre Tochter versteckt haben, weil sie sich wegen deren Behinderung geschämt haben. Die beiden Geschwister sollen, wie es gestern hieß, vorerst in der Familie bleiben.

Der aktuelle Vorfall weist starke Parallelen zum Fall Dennis auf, der bundesweit für Aufsehen sorgte. Der Sechsjährige war im Dezember 2001 völlig entkräftet verhungert. Zehn Monate vorher hätte er zur Schuleingangsuntersuchung gemusst. Doch jahrelang fragte kein Amt ernsthaft nach. Die Leiche, die die Mutter in einer Kühltruhe versteckte, fand die Polizei erst 2004.

"Nach diesem Fall wurde die Grundschulverordnung verschärft", sagte Karsten Friedel vom Bildungsministerium. Eindeutig präzisiert wurde, wann die Eltern - nun auch mit dem Kind - zur Schulanmeldung erscheinen müssen. Wann die Behörden eingreifen müssen, wenn die Eltern nicht reagieren und wann Bußgeldverfahren eingeleitet werden, wann notfalls die Polizei eingeschaltet wird. "Wenn sich alle an die eindeutig formulierten Vorschriften halten, kann so ein Fall Dennis oder der aktuelle Fall nicht passieren", sagte er. "Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob Behörden falsch gehandelt haben."

Glücklicherweise gebe es recht wenige Fälle von Kindsverwahrlosung, sagte Friedel. Die Zahlen seien seit Jahren stabil. "Pro Jahr nehmen die Jugendämter etwa 35 von 10 000 Kindern aus ihren Familien." Dazu gehören aber auch Fälle, bei denen Kinder selbst im Streit aus den Familien geflüchtet sind.

Dass die Eltern in Lübbenow lange Zeit durch die eigentlich engmaschige soziale Kontrolle der Nachbarn in einem Dorf fielen, liegt vielleicht auch daran, dass die Familie erst vor neun Jahren aus Berlin zuzog. "Sie leben am Dorfrand und haben nie den Kontakt gesucht", sagte Henry Bergmann von der örtlichen Initiative Bürgerstiftung. "Aber immerhin hat ein Nachbar reagiert und Anzeige erstattet."

Wie so oft in jüngster Zeit. Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) wurden 2007 insgesamt 117 Fälle von Verletzung der Fürsorgepflicht polizeilich registriert. Im Jahr 2008 waren es 237 Fälle. "Der relativ hohe Anstieg der Fälle ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine verstärkte Anzeigebereitschaft von Behörden, Nachbarn und Verwandten zurückzuführen", sagte LKA-Sprecher Toralf Reinhardt.

29.07.2009

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0729/brandenburg/0020/index.html

 

 


 

 

SKINHEAD-MORD VON POTZLOW

Bundesgerichtshof verschärft Urteile

Zwei Jahre nach dem brutalen Mord an dem 16-jährigen Marinus aus Potzlow hat der Bundesgerichtshof die Urteile teilweise verschärft. Die Richter sprachen den beiden Mittätern eine größere Verantwortung an der grausamen Tat zu.

Leipzig - Marinus aus dem brandenburgischen Potzlow starb auf grausamste Weise: Drei Skins aus seinem Dorf quälten und demütigten den 16-Jährigen stundenlang, schließlich musste sich Marius vor einen Steintrog knien, einer der Täter, Marcel, sprang ihm auf den Kopf. Anschließend versenkten die drei jungen Männer die Leiche in einer Jauchegrube. Das war am 13. Juli 2002. Erst am 17. November wurde das Opfer entdeckt. Der damals 17-jährige Marcel hatte vor Jugendlichen im Dorf geprahlt, er wisse, wo der Vermisste zu finden sei. Er habe ihn umgebracht.

Vor dem Landgericht Neuruppin wurde Marcel im Oktober 2003 als Haupttäter wegen Mordes zu einer Jugendstrafe von acht Jahren und sechs Monaten verurteilt. Gegen seinen zum Tatzeitpunkt 23 Jahre alten Bruder Marco wurde eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren verhängt. Der damals 17-jährige Sebastian kam mit zwei Jahren Jugendstrafe ohne Bewährung davon.

Heute hat der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig das Urteil gegen den Haupttäter Marcel bestätigt. Angesichts "beträchtlicher psychischer Defekte" des Angeklagten und seines für die Wahrheitsfindung "besonders förderlichen Geständnisses" habe das Landgericht die gesetzliche Höchststrafe von zehn Jahren Jugendstrafe unterschreiten dürfen.

Die Bundesrichter erklärten jedoch, dass die beiden Mittäter Marco und Sebastian sich der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gemacht hätten. Sie hätten "im Rahmen der schweren Misshandlungen des Opfers mit einem derartigen Exzess" rechnen müssen. Marco, heute 25 Jahre alt, wird trotzdem keine höhere Freiheitsstrafe erhalten, "da die Verhängung lebenslanger Freiheitsstrafe gegen den grenzdebilen und persönlichkeitsgestörten Angeklagten ausschied", urteilten die Richter. Das Landgericht Neuruppin muss aber prüfen, ob Marco in der Sicherungsverwahrung oder in einer Entziehungsanstalt untergebracht wird. Gegen Sebastian muss die Höhe der Jugendstrafe vor dem Landgericht Neuruppin erneut verhandelt werden.

(Aktenzeichen 5 StR 218/04)

 

19.08.2004

 

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,314018,00.html

 

 


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