Väternotruf informiert zum Thema

Landgericht Cottbus


 

 

Landgericht Cottbus

Gerichtstraße 3/4

03046 Cottbus

 

Telefon: 0355 / 637-0

Fax: 0355 / 6371-361 (Verwaltung) bzw. 0355 / 6371-360 (Rechtssachen)

 

E-Mail: pressesprecher@lgcb.brandenburg.de

Internet: www.lg-cottbus.brandenburg.de

 

 

Internetauftritt des Landgerichts Cottbus (01/2016)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 01.01.2016 - http://www.lg-cottbus.brandenburg.de/sixcms/list.php?template=content_list_lgcb_gesch&query=allgemein_lgcb&sv[relation_lgcb.gsid]=lbm1.c.191836.de&sort=lfdnr&order=asc

 

 

Bundesland Brandenburg

Oberlandesgericht Brandenburg

 

 

Präsident am Landgericht Cottbus: Stephan Mracsek (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus / Präsident am Landgericht Cottbus (ab , ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 27.02.1997 als Richter am Amtsgericht Neuruppin aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 27.02.1997 als Richter am Amtsgericht Neuruppin - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.07.2003 als Direktor am Amtsgericht Perleberg - abgeordnet - aufgeführt.

Vizepräsident am Landgericht Cottbus: 

Gerhard Berger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus / Vizepräsident am Landgericht Cottbus (ab 19.08.2004, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1998 als Vorsitzender Richter am Landgericht Frankfurt (Oder) aufgeführt.

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Brandenburg beschäftigen am Landgericht Cottbus eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Amtsgerichte:

Amtsgericht Bad Liebenwerda

Amtsgericht Cottbus

Amtsgericht Guben

Amtsgericht Lübben

Amtsgericht Senftenberg

 

 

Väternotruf Cottbus

Jürgen Wirth

Schillerstr. 5

03046 Cottbus

Telefon: 0355 / 791226 oder 727513

E-Mail: ZA.JuergenWirth@t-online.de

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Landgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Susanne Becker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Landgericht Cottbus (ab 31.03.2003, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1999 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 31.03.2003 als Richterin am Landgericht Cottbus - beurlaubt - aufgeführt. 2009, ..., 2011: Pressesprecherin am Landgericht Cottbus. Namensgleichheit mit: Susanne Becker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richterin am Sozialgericht Berlin (ab 10.10.2003, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 10.10.2003 als Richterin am Sozialgericht Berlin aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 unter dem Namen Susanne Becker nicht aufgeführt. 

Gerhard Berger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus / Vizepräsident am Landgericht Cottbus (ab 19.08.2004, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1998 als Vorsitzender Richter am Landgericht Frankfurt (Oder) aufgeführt.

Roland Bernards (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.01.1997, ..., 2012)

Thomas Braunsdorf (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 06.04.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.1999 als Richter am Oberlandesgericht Brandenburg aufgeführt. Namensgleichheit mit: Susanne Braunsdorf (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Richterin am Finanzgericht Brandenburg (ab , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.2002 als Richterin kraft Auftrags am Finanzgericht Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2006 ab 01.05.2003 als Richterin am Finanzgericht Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 unter dem Namen Susanne Braunsdorf nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 01.05.2003 als Richterin am Finanzgericht Berlin-Brandenburg aufgeführt. 

Doreen Brengelmann (Jg. 1976) - Richterin am Landgericht Cottbus (ab 08.12.2005, ..., 2008)

Eva-Maria Doil (Jg. 1955) - Richterin am Landgericht Cottbus (ab 26.09.1994, ..., 2008)

Maria Drabow (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richterin am Landgericht Cottbus (ab 29.03.2000, ..., 2013) - GVP 01.01.2013: stellvertretende Vorsitzende Richterin - 4. Zivilkammer.

Thomas Dräger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.08.2007, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 29.03.2000 als Richter am Amtsgericht Senftenberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.08.2007 als Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus - beurlaubt - aufgeführt.

Christian Eicke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Landgericht Cottbus (ab 20.12.1999, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2012 ab 20.12.1999 als Richter am Landgericht Cottbus - abgeordnet - aufgeführt. 2013: tätig beim Gesamtrichterrat Brandenburg - http://www.mdj.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.331300.de

Wolfgang Endemann (Jg. 1962) - Richter am Landgericht Cottbus (ab , ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.02.1996 als Richter am Amtsgericht Cottbus aufgeführt.

Johannes-Theodor Engels (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 04.01.2005, ..., 2013) - Landgericht Cottbus 25 Ns 80/11 - Amtsgericht Cottbus 37 Cs 171/10: Strafsache wegen Beleidigung - "im Rahmen der Auseinandersetzung beschimpfte der Angeklagte den Zeugen ... mit den Wörtern `du deutsches Arschloch`... Unter Berücksichtigung ... hält die Kammer wie auch schon das Amtsgericht eine Geldstrafe von 15 Tagessätzen für ausreichend."

Dr. Stefan Fiedler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.08.2003, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.08.2003 als Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus aufgeführt. Landgericht Cottbus 25 Ns 80/11. Landgericht Cottbus - GVP 01.01.2016.

Sigrun von Hasseln-Grindel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Cottbus (ab 01.06.2001, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1984 ab 30.09.1981 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg aufgeführt. im Handbuch der Justiz 1992 ab 27.03.1984 als Richterin am Landgericht Oldenburg und zugleich als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 unter dem Namen Sigrun von Hasseln ab 27.03.1984 als Richterin am Landgericht Oldenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2000 unter dem Namen Sigrun von Hasseln ab 27.03.1984 als Richterin am Landgericht Cottbus aufgeführt - 1984 gab es allerdings gar kein Landgericht Cottbus, statt dessen war die Bezirksleitung der SED für die Aufrechterhaltung der Ordnung zuständig. Im Handbuch der Justiz 2008 unter dem Namen Sigrun von Hasseln ab 01.06.2001 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Cottbus aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 unter dem Namen Sigrun von Hasseln-Grindel ab 01.06.2001 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Cottbus aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. 

Mandy Liersch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Landgericht Cottbus (ab 26.11.2002, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 26.11.2002 als Richterin am Landgericht Cottbus aufgeführt. 2011: Pressesprecherin am Landgericht Cottbus.

Hans-Georg Mahn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1951) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.10.1994, ..., 2012)

Frank Merker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.03.1998, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 1994 ohne Angabe Dienstantritt als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Brandenburg Cottbus aufgeführt. 2009: stellvertretender Pressesprecher am Landgericht Cottbus. 2013: Pressesprecher am Landgericht Cottbus. 7 T 292/11 - 13.03.21013: Ablehnungsgesuch gegen Richterin Suffa wird verworfen.

Sabine Meyer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richterin am Landgericht Cottbus (ab 18.06.1998, ..., 2012) - Namensgleichheit mit: Sabine Meyer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richterin am Amtsgericht Mainz / Familiengericht (ab 14.08.1995, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2012 nicht aufgeführt.

Stephan Mracsek (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus / Präsident am Landgericht Cottbus (ab , ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 27.02.1997 als Richter am Amtsgericht Neuruppin aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 27.02.1997 als Richter am Amtsgericht Neuruppin - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.07.2003 als Direktor am Amtsgericht Perleberg - abgeordnet - aufgeführt.

Kirstin Nitzschke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1975) - Richterin am Landgericht Cottbus (ab 06.04.2004, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Kirstin Klonowski ab 06.04.2004 als Richterin am Landgericht Cottbus aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 unter dem Namen Kirstin Nitschke ab 06.04.2004 als Richterin am Landgericht Cottbus - beurlaubt - aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. 

Kai Peplow (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Landgericht Cottbus (ab 30.09.1997, ..., 2013) - 7 T 292/11 - 13.03.21013: Ablehnungsgesuch gegen Richterin Suffa wird verworfen.

Franz Rauch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Richter am Landgericht Cottbus (ab 10.02.1997, ..., 2013) - 7 T 292/11 - 13.03.21013: Ablehnungsgesuch gegen Richterin Suffa wird verworfen.

Peter Rhein (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.10.1996, ..., 2012)

Dr. Nikolaus-Hermann Schmitt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.10.1996, ..., 2013) - GVP 01.01.2013: Vorsitzender Richter - 4. Zivilkammer.

Frank Schollbach (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus (ab 01.01.2005, ..., 2012)

Andre Simon (Jg. 1971) - Richter am Landgericht Cottbus (ab 06.11.2006, ..., 2008) - ehemaliger stellvertretender Pressesprecher

Dr. Beatrix Suffa (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Landgericht Cottbus (ab 19.09.2006, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 19.09.2006 als Richterin am Amtsgericht Cottbus - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 19.09.2006 als Richterin am Landgericht Cottbus - 2/3 Stelle - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft oder unvollständig. 7 T 292/11 - 13.03.21013: Ablehnungsgesuch gegen Richterin Suffa wird verworfen.

Ulrich Tirpitz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richter am Landgericht Cottbus (ab 24.01.1994, ..., 2013) - GVP 01.01.2013: Richter - 4. Zivilkammer.

 

 

 

 

# Dr. Christian Fisch

# Gisela Grafschaft-Weder

# Tilo Hanning

# Kirstin Klonowski

# Dr. Ralf Matzky

# Dr. Robert Olizeg

# Ralf Pape

# Friedemann Riebsel

# Jutta Satter

# Petra Schröter

# Martina Smalla

# Gudrun Vogel

 

 

Nicht mehr als Richter am Landgericht Cottbus tätig:

Klaus-Christoph Clavée (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Brandenburg / Präsident am Oberlandesgericht Brandenburg (ab 01.08.2015, ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 19.03.1992 als Richter am Landgericht Düsseldorf aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.06.1996 als Richter am Oberlandesgericht Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.04.2006 als Vizepräsident am Landgericht Potsdam aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.02.2010 als Präsident am Landgericht Cottbus aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.08.2015 als Präsident am Oberlandesgericht Brandenburg aufgeführt. 

Ursula Fladée (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Amtsgericht Zossen / Direktorin am Amtsgericht Zossen (ab , ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 2000 unter dem Namen Ursula Fladee ab 10.03.1998 als Richterin am Landgericht Cottbus - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 unter dem Namen Ursula Fladee ab 01.05.2000 als Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 unter dem Namen Ursula Feles ab 01.05.2000 als Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. Im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Ursula Feles ab 01.05.2000 als Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 unter dem Namen Ursula Fladée ab 01.05.2000 als Direktorin am Amtsgericht Rathenow aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". In jeder Trennung liegt schon ein Neuanfang.  Oberlandesgericht Brandenburg - GVP 01.04.2010: stellvertretende Vorsitzende / 1. Zvillsenat. 2011: mit der weiteren Führung der Geschäfte des Direktors am Amtsgericht Bad Freienwalde beauftragt. 24.07.2014: "Ursula Fladée hat sich um Leitung des Amtsgerichts Zossen beworben Gerichtsdirektorin orientiert sich neu" - http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Gerichtsdirektorin-Ursula-Fladee-hat-sich-um-Leitung-des-Amtsgerichts-Zossen-beworben. Namensgleichheit mit: Harald Feles (geb. (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Oberstaatsanwalt bei Staatsanwaltschaft Potsdam (ab , ..., 2008, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 31.01.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006 ab 31.01.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 31.01.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 31.01.2002 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Potsdam aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Susanne Jungermann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richterin am Oberlandesgericht Brandenburg / 15. Zivilsenat - 3. Familiensenat (ab 01.06.2005, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 28.11.1996 als Richterin am Landgericht Cottbus - abgeordnet - aufgeführt. Oberlandesgericht Brandenburg - GVP 01.12.2011: Beisitzerin am 15. Zivilsenat - 3. Familiensenat. GVP 01.09.2012: stellvertretende Vorsitzende Richterin am 15. Zivilsenat - 3. Familiensenat.

Georg Kapplinghaus (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Cottbus (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 26.09.1994 als Richter am Landgericht Cottbus - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 26.09.1994 als Richter am Amtsgericht Cottbus aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Stephan Lehmann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richter am Amtsgericht Lübben / Direktor am Amtsgericht Lübben (ab 01.07.2003, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.05.1998 als Richter am Landgericht Cottbus - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.07.2003 als Direktor am Amtsgericht Lübben aufgeführt. 2012 wohl auch kommissarisch Direktor am Amtsgericht Königs Wusterhausen. 

Peter Merz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Cottbus (ab , ..., 2004, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2000 und 2002 ab 26.09.1994 als Richter am Landgericht Cottbus aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004, 2008 und 2010 ab 26.09.1994 als Richter am Amtsgericht Cottbus aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

René Nowitzki (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Oberlandesgericht Brandenburg (ab 17.06.2010, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 31.05.2001 als Richter am Landgericht Cottbus aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2008 ab 12.12.2004 als Richter am Landgericht Potsdam - abgeordnet aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 12.12.2004 als Richter am Landgericht Potsdam aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 17.06.2010 als Richter am Oberlandesgericht Brandenburg aufgeführt. 

Bernd Walter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Vorsitzender Richter am Landgericht Cottbus / Präsident am Landgericht Cottbus (ab 01.04.2004, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1994 als Vizepräsident am Landgericht Cottbus aufgeführt.

 

 

Rechtspfleger:

Wengel - Rechtspfleger am Landgericht Cottbus / 5. Strafkammer (ab , .., 2012)

 

Bezirksrevisor:

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

Familienberatung Cottbus

überregionale Beratung

www.familienberatung-cottbus.de

 

 

Rechtsanwälte:

 

 

Gutachter:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Landgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Cottbus

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Cottbus noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Cottbus

03000 Cottbus

Telefon: 0355 / 712150

E-Mail: frauenhaus_cottbus@web.de

Internet:

Träger: Frauen helfen Frauen e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

 


 

 

Pressemitteilung 3/2011

Landgericht Cottbus

- Pressestelle -

Pressesprecherin:

Richterin am Landgericht Susanne Becker

Tel.: 03 55 / 63 71 - 281

stellv. Pressesprecherin:

Richterin am Landgericht Mandy Liersch

Tel.: 03 55 / 63 71 - 268

Pressemitteilung 3/2011

Hauptverhandlungstermine von Strafkammern

ab dem 01.03.2011

 

1. große Strafkammer

a)

21 KLs 13/09

wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern

Tatort: Cottbus

Tatzeit: zwischen dem 01.08.2000 und 04.07.2002

Der zur Tatzeit 44 bis 46 Jahre alte Angeklagte soll im Tatzeitraum in 32 Fällen sexuelle Handlungen an der in seiner Pflegefamilie wohnhaften, zum ersten Tatzeitpunkt 9 Jahre alten Geschädigten, vorgenommen haben bzw. in zwei Fällen an sich haben vornehmen lassen.

Hauptverhandlungstermine:

07.03.2011

 

10.00 Uhr (Fortsetzung)

14.03.2011

 

10.00 Uhr (Fortsetzung)

21.03.2011

 

10.00 Uhr (Fortsetzung)

 

http://www.lg-cottbus.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb1.c.243489.de&template=seite_lgcb_pressemit

 

 

 

 


 

 

3. große Strafkammer

a)

23 Kls 31/04 - gegen

Herrn R. aus Jämlitz und

Frau Sch. aus Jämlitz -

u. a. wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und sexueller Nötigung

Tatort: Jämlitz und Spremberg

Tatzeit: 22.07.2003 bis 04.06.2004

 

Die Angeklagten leben in eheähnlichen Verhältnissen. Unter Ausnutzung des Abhängigkeitsverhältnisses zu der Geschädigten, der Tochter der Angeklagten, soll der Angeklagte in 5 Fällen die vorgenannten Taten begangen haben. Der Angeklagte soll beispielsweise der Geschädigten an die bedeckten Brüste und in den Schritt gefasst haben. Ferner soll er sie gezwungen haben, gemeinsam mit ihm zu baden. Dabei soll er sie ebenfalls im Intimbereich berührt haben. Obwohl die Geschädigte die Angeklagte, ihre Mutter, über das Geschehen informiert haben soll, soll diese nichts zum Schutz ihrer Tochter unternommen haben.

Die Geschädigte war zum Tatzeitpunkt 13 und 14 Jahre alt. Sie ist geistig zurückgeblieben und besucht die Förderschule.

 

Hauptverhandlungstermine :

04.05.2009

12.30 Uhr (Fortsetzung)

http://www.lg-cottbus.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb2.c.552088.de&template=seite_lgcb_pressemit

 

 

 


 

 

 

23 KLs 36/08 - (Jugendschutzsache) gegen Frau N. (34) aus Cottbus

wegen Beihilfe zu schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen durch Unterlassen sowie Verletzung der Fürsorgepflicht gegenüber einer Person unter 16 Jahren

Tatort: Cottbus

Tatzeit: 2006 und 2007

 

Die Angeklagte soll, obwohl sie erkannt habe, dass ihre 1996 geborene Tochter J. sexuellen Übergriffen ihres inzwischen verurteilten Lebensgefährten ausgesetzt war, keine geeigneten Maßnahmen ergriffen haben, um weitere drohende sexuelle Übergriffe von ihrer Tochter abzuwehren. Nachdem die Angeklagte durch einen Brief ihrer Tochter auf die sexuellen Übergriffe aufmerksam gemacht wurde, soll sie daraufhin ihren Lebensgefährten zur Rede gestellt haben. Als dieser die in dem Brief der Tochter angesprochenen Taten jedoch abstritt, soll sich die Angeklagte damit begnügt haben und ihre Tochter weiter gelegentlich in der Obhut des Lebensgefährten gelassen haben.

Auch entsprechende Hinweise der Lehrerin und Schulsozialarbeiterin soll die Angeklagte ignoriert haben. Durch die Schulsozialarbeiterin sei dann das Jugendamt eingeschaltet worden.

Hauptverhandlungstermin:

05.05.2009

09.00 Uhr

http://www.lg-cottbus.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb2.c.552088.de&template=seite_lgcb_pressemit

 

 

 


 

 

Landgericht Cottbus

- Pressestelle -

Pressesprecherin:

Richterin am Landgericht Susanne Becker

Tel.: 03 55 / 63 71 - 281

stellv. Pressesprecher:

Vorsitzender Richter am Landgericht Merker

Tel.: 03 55 / 63 71 - 249

Pressemitteilung 01/2009

 

3. große Strafkammer

a)

23 Ks 8/08 - gegen

den Jugendlichen W. aus Lübbenau

- zur Zeit in Untersuchungshaft in der JVA Cottbus-Dissenchen -

wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung

Tatort: Märkische Heide

Tatzeit: 18.07.2008

Der zur Tatzeit 17-jährige Angeklagte soll am 18.07.2008 aufgrund eines vorgefassten Tatplanes versucht haben, seinen Vater zu töten, indem er von hinten kommend mit der spitzen Seite eines sogenannten Zimmermannshammers einen derart kräftigen Schlag auf den Kopf ausgeführt haben soll, dass das Werkzeug in der Schädeldecke stecken blieb. Der Geschädigte, welcher in einem Sessel seines Wohnzimmers gesessen haben soll und mit einem Angriff nicht rechnete, soll den Hammer aus der Wunde gezogen haben und auf den Hof des Anwesens geflüchtet sein, wo er laut um Hilfe gerufen habe. Der Angeklagte soll danach mit dem Pkw des Opfers versucht haben, das auf dem Boden liegende Opfer zu überfahren. Der Angeklagte soll die Flucht ergriffen haben, nachdem zwei Zeugen in das Geschehen eingegriffen.

Der Geschädigte erlitt durch den Schlag mit dem Hammer eine akut lebensgefährliche Zertrümmerung des Schädeldaches mit Durchtrennung der harten Hirnhaut und einer Blutung im Hirngewebe.

 

Hauptverhandlungstermine (nicht öffentlich):

 

05.01.2009

13.00 Uhr

12.01.2009

13.00 Uhr (Fortsetzung)

21.01.2009

09.00 Uhr (Fortsetzung)

23.01.2009

08.00 Uhr (Fortsetzung)

29.01.2009

09.00 Uhr (Fortsetzung)

http://www.lg-cottbus.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb2.c.536354.de&template=seite_lgcb_pressemit

 

 


 

 

Kinder der Kälte

Stefanie R. muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis, sie hat ihr Neugeborenes umgebracht. Es ist der jüngste Fall von Kindstötungen in Brandenburg. Und so rätselhaft wie alle vorher.

Verborgene Gesichter, verborgene Gefühle. Stefanie R. (links) und Bianca S. bei ihren Verhandlungen im Landgericht Cottbus. Fotos: Michael Urban/ddp, dpa

Von Sandra Dassler, Cottbus

Die Kälte ist gut für die Hunde. Sie halten dann mindestens 30 Minuten durch. Im Sommer sind sie oft schon nach 20 Minuten erschöpft. Leichensuche ist ein schwieriger Job, nicht nur für Hunde.

„Dort hat es gelegen“, sagt Kriminalhauptkommissar Wolfgang Bauch und nimmt die rechte Hand aus der Jackentasche, um auf eine sandige Stelle unter ein paar Sträuchern zu zeigen. „Es“ war die verscharrte Leiche eines neugeborenen Jungen, die hier am Gräbendorfer See, 30 Kilometer westlich von Cottbus, entdeckt wurde. Das war im Mai. „Das andere Baby werden wir möglicherweise nicht mehr finden“, sagt Bauch, er schaut zu den beiden Hunden, die zwischen den Krüppelkiefern in Ufernähe herumrennen, die Schnauzen dicht am Boden. Weil Brandenburg keine Leichenspürhunde hat, sind Hundeführer mit ihren Tieren aus Berlin und Sachsen angereist.

Als Bauchs Kollegen von der Cottbuser Mordkommission hier im Frühjahr den verwesenden Körper des Neugeborenen bargen, ging ein Stöhnen durch das Land. Es war die vierte Babyleiche, die innerhalb von sechs Monaten in Brandenburg entdeckt wurde: im Dezember 2007 ein Junge in Schwarzheide, im Februar 2008 ein Junge in Nauen und ein Mädchen in Lübben. Im Mai dann Gräbendorf.

Inzwischen sind die Mütter aller vier getöteten Neugeborenen ermittelt worden. Staatsanwälte haben Anklagen geschrieben, Prozesse haben stattgefunden, Urteile wurden gesprochen – das letzte gestern: Das Landgericht Cottbus schickte die 25-jährige Stefanie R. ins Gefängnis. Die Richter sind überzeugt, dass sie ihren am 21. April geborenen Sohn tötete, indem sie ihn mit dem Gesicht so lange an sich drückte, bis das Kind erstickt war. Und ihn am darauffolgenden Abend am Gräbendorfer See vergrub.

Stefanie R. hatte eine Anstellung als Sekretärin, lebte mit ihrem langjährigen Lebensgefährten in guten materiellen Verhältnissen. Auch die drei anderen wegen Tötung ihrer Kinder verurteilten Mütter waren nicht arm. Sie waren nicht geistig minderbemittelt oder psychisch krank. Sie hätten ihre Kinder nach Überzeugung der Gerichte ohne weiteres groß ziehen können. Warum haben sie die Babys getötet?

Bei Stefanie R. bleibt noch eine weitere Frage offen. Sie war Ende 2006 schon einmal hochschwanger. Das sagte unter anderem ihr damaliger Chef, ein Arzt aus dem Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn, vor Gericht aus. Wenig später sei sie von einem Urlaub auf den Philippinen gertenschlank zurückgekommen. Ohne Kind.

Die Cottbuser Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb auch nach dem gestrigen Urteil weiter. Wolfgang Bauch und seine Kollegen haben auf den Phillippinen nachgefragt. Ohne Ergebnis. Und nun suchen sie noch einmal mit Leichenspürhunden hier am See.

Der Staat scheut offenbar keine Kosten, wenn es um die Aufklärung von Kindstötungen geht. Die Ermittler wollen nicht nur die Mütter finden. „Wir versuchen auch, hinter die Motive zu kommen“, sagt Bauch. Das gelingt nur manchmal.

Die 22-jährige Anne G. aus Nauen, die ihren Sohn kurz vor dem letzten Weihnachtsfest tötete, hat vor Gericht erzählt, dass sie schon 2004 trotz Pille schwanger geworden sei. Der Berliner Zahnarzt, bei dem sie eine Ausbildung machte, habe sie aufgefordert, zu kündigen, eine Schwangere wirke sich „negativ auf das Betriebsklima aus“. Die Eltern machten ihr Vorwürfe, vor allem, als das Verhältnis mit dem Kindsvater in die Brüche ging und ihre Tochter mit dem inzwischen geborenen Sohn zu ihnen zog.

Anne G. fand einen neuen Ausbildungsplatz, wurde 2007 trotz Pille wieder schwanger, für einen Schwangerschaftsabbruch war es zu spät, „ich wollte das alles nicht noch einmal mitmachen“, sagte sie damals. Sie verheimlichte die Schwangerschaft, brachte ihren Sohn unbemerkt zur Welt, wickelte ihn in eine Plastiktüte, versteckte diese im leerstehenden Nachbarhaus. Das Landgericht Potsdam verurteilte sie im August 2008 zu drei Jahren Gefängnis.

Die 23-jährige Bianca S. aus Lübben erzählte den Ermittlern, dass sie einige Jahre zuvor bei einem Schwangerschaftsabbruch im Krankenhaus behandelt worden sei „wie der letzte Dreck“. Eine erneute Abtreibung sei deshalb für sie nicht in Frage gekommen, als sie wieder schwanger wurde. Das Kind lehnte sie ab, weil es von einem ungeliebten Mann war. Auch Bianca S. verheimlichte ihre Schwangerschaft. Als das Kind im Februar zur Welt kam, ertränkte sie es in der Badewanne. Dann versuchte sie sich selbst umzubringen. Ihr Bruder fand sie mit der toten Tochter im Arm. Bianca S. wurde im Juni 2008 zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt.

Die jüngste der vier Frauen, eine 17-jährige Schülerin aus Schwarzheide, sagte vor Gericht, ihr Kind sei das Ergebnis einer Vergewaltigung durch einen Unbekannten. Ein DNS-Test brachte zwar ans Licht, dass ihr Freund der Vater war, doch das Gericht konnte nicht widerlegen, dass sie davon ausging, dass das Kind bei der angeblichen Vergewaltigung gezeugt wurde. Dennoch, das wahre Tötungsmotiv der Schülerin habe darin bestanden, dass das Kind – sie hatte es im Dezember 2007 mit einem Strumpf erdrosselt – „nicht in ihre Lebensplanung passte“. Viereinhalb Jahre lautete das Urteil im November 2008.

Auch Stefanie R. ist angeblich von einem Unbekannten vergewaltigt worden. Die zierliche Frau hat während der gesamten Dauer des gestern zu Ende gegangenen Prozesses ihr Gesicht verborgen. Stundenlang hielt sie den Kopf gesenkt, auch gestern, als das Strafmaß verkündet wurde. Viereinhalb Jahre Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte siebeneinhalb gefordert.

Er heißt Tobias Pinder, ist 46, er bearbeitet seit Jahren Kapitaldelikte bei der Cottbuser Staatsanwaltschaft. In seinem Büro stapeln sich Akten, an der Wand steht ein Pappkarton. Er wurde angefertigt, um jene kleine Tiefkühltruhe zu rekonstruieren, in der eine Cottbuserin Jahre lang die Leiche ihres verhungerten sechsjährigen Sohnes versteckte: Dennis – der Fall hatte deutschlandweit Aufsehen erregt. Für die Kindstötungen unmittelbar nach der Geburt interessiere sich mittlerweile kaum noch jemand, sagt Pinder. „Es sind nur wenige Menschen im Gerichtssaal. Irgendwie scheint das ziemlich normal geworden zu sein.“

Der groß gewachsene Mann wird sehr ernst. „Aber wenn man so ein Baby auf dem Sektionstisch hat – diesen Anblick vergisst man nie. Bei Erwachsenen sieht man sofort, wenn sie nicht mehr am Leben sind. Die sehen wie Leichen aus: die Gesichtszüge sacken nach unten, Totenflecken breiten sich aus. Bei Neugeborenen ist das anders, wahrscheinlich weil bei ihnen die Durchblutung noch nicht in Gang gekommen ist. Sie sehen so frisch und lebendig aus. Wie Puppen.“

Wenn sich der Staatsanwalt aus dem Fenster seines Büros lehnt, kann er fast bis zum Cottbuser Theater schauen. Schönes Jugendstil-Gebäude, hundert Jahre alt. Den Faust spielen sie dort. Wie Gretchen ihr Kind ertränkt, wird wie bei den meisten Faust-Aufführungen nicht gezeigt.

Gretchen falle vielen Menschen beim Thema Kindstötung zuerst ein, sagt Matthias Lammel. Der 57-jährige Berliner begutachtet als gerichtspsychiatrischer Sachverständiger oft Frauen, die ihre Kinder während oder unmittelbar nach der Geburt töten. Neonatizid heißt der Fachbegriff dafür, und Neonatizide sind so alt wie die Menschheit. Im Mittelalter wurden „Kindsmörderinnen“ besonders hart bestraft: gepfählt, lebendig begraben, mit glühenden Zangen auseinandergerissen.

Im 19. Jahrhundert dann gestand das Reichsstrafgesetzbuch im sogenannten Dienstmädchenparagraphen 217 den Frauen mildernde Umstände zu – allerdings nur, wenn es sich um nichteheliche Kinder handelte. Erst 1998 wurde der Paragraph 217 abgeschafft. „Man ging wohl etwas naiv davon aus, dass Frauen heute viele Möglichkeiten haben, mit ungewollter Schwangerschaft umzugehen“, sagt Gutachter Lammel: „Durch Adoption, Abbruch oder Babyklappe zum Beispiel.“

Auch die oft gestellte Frage: „Warum hat die denn nicht verhütet?“ zeuge von einem naiven Frauen- oder Menschenbild. „Wir sind eben nicht immer rational“, sagt Lammel: „Manche sind es nie. Die wehren schon den Gedanken ab, dass sie schwanger sein könnten. Und zwar so lange, bis das Kind da ist. Dann kommt es zu Panikreaktionen: Das Kind muss weg, irgendwie, irgendwohin.“

Matthias Lammel hat auch Sabine H. begutachtet, jene Frau, die neun ihrer neugeborenen Kinder tötete und in Blumenkästen versteckte. Nach dem Fund der Babyleichen in Brieskow-Finkenheerd im Juli 2005 hatte der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm die „vom SED-Regime erzwungene Proletarisierung“ für die „Zunahme von Verwahrlosung und Gewaltbereitschaft“ verantwortlich gemacht.

Im Februar dieses Jahres kochte die Debatte erneut hoch, als der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Christian Pfeiffer eine Studie vorlegte, wonach die Zahl der Kindstötungen im Osten drei bis viermal so hoch wie im Westen sei. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer nannte dies eine „Folge der DDR-Abtreibungspolitik“.

Die Cottbuser Richterin Sigrun von Hasseln hält von solchen Erklärungen wenig: „Die Ursachen in der Vergangenheit zu suchen ist absurd. Wir erfahren täglich, dass die Gegenwart zunehmend von Orientierung auf ausschließlich materielle Werte geprägt ist. Wir erleben Verrohung, emotionale Kälte – nicht umsonst ist die Rede von der Konsum- und von der Wegwerfgesellschaft.“

Viele junge Leute „haben nie wirkliche Liebe erfahren“, sagt Sigrun von Hasseln. „So konnten sie selbst keine Empathie, kein Mitgefühl für andere entwickeln.“

Als Vorsitzende der Jugendstrafkammer hat Sigrun von Hasseln auch über die 17-Jährige aus Schwarzheide zu Gericht gesessen. Die Schülerin habe „diese kalte Tat mit hoher krimineller Energie“ begangen, sagte sie in der Urteilsbegründung.

Auch das Kind der gestern verurteilten Stefanie R. stammte nicht von dem angeblichen Vergewaltiger, sondern von ihrem Freund. Juristisch sei auch ihr diese Version nicht zu widerlegen, sagte das Gericht in der Urteilsverkündung und folgte in diesem Punkt nicht dem Plädoyer des Staatsanwalts, der dargelegt hatte, dass die junge Frau bis zuletzt log. Als sie das erste Mal vernommen wurde, weil Kollegen bemerkt hatten, dass sie schwanger gewesen war, behauptete sie, das Kind zu einer Berliner Babyklappe gebracht zu haben. Nachdem feststand, dass dort kein Kind abgegeben worden war, erzählte sie, sie habe es nicht töten, sondern nur beruhigen wollen. Zur vermuteten Schwangerschaft ein Jahr zuvor äußerte sie sich überhaupt nicht.

„Über dieses Kind werden wir vielleicht nie etwas erfahren“, sagt Kriminalist Wolfgang Bauch. Die beiden Leichenspürhunde haben jedenfalls nichts gefunden an diesem frostklaren Dezembermorgen am Gräbendorfer See.

Stefanie R. hat sich bis heute nicht um die Beerdigung ihres Babys gekümmert.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 12.12.2008)

 

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2682583

 

 


 

 

JUSTIZ: Junge Mutter tötete ihr Baby

18-jährige Schülerin muss ins Gefängnis

COTTBUS - Eine 18-Jährige, die ihr Baby nach eigenem Geständnis erdrosselt hat, ist gestern in Cottbus wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das teilte ein Sprecher des Landgerichts Cottbus mit. Die junge Frau habe „diese kalte Tat mit hoher krimineller Energie und Vorsatz“ begangen, hieß es in der Urteilsbegründung. Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre Haft gefordert, die Verteidigung zwei Jahre zur Bewährung. Die 18-Jährige hatte zugegeben, am 5. Dezember 2007 in der elterlichen Wohnung einen gesunden Jungen geboren und ihn mit einem Strumpf getötet zu haben.

Die Öffentlichkeit war in dem Prozess nicht zugelassen, weil die Schülerin aus Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) zum Tatzeitpunkt minderjährig war.

In der Urteilsbegründung wies die Jugendkammer den Angaben zufolge darauf hin, dass die Angeklagte voll schuldfähig sei. Den entsprechenden Plan habe sie während der Schwangerschaft entwickelt, weil das Kind nicht in ihre Lebensplanung passte. Die Kammer habe allerdings die Aussage der 18-Jährigen nicht widerlegen können, nach der das Kind aus einer Vergewaltigung stammt. Polizeibeamte hatten die Leiche fünf Tage nach der Geburt im Zimmer der Schülerin in einer Kunststoffbox unter dem Schreibtisch gefunden.

Die junge Frau hatte im Juli vor Gericht erklärt, sie sei im März 2007 vergewaltigt worden. Als sie später ihre Schwangerschaft bemerkte, habe sie angenommen, diese stamme aus der Vergewaltigung.

Seit ihrer Festnahme ist die Angeklagte mit Haftbefehl in einer Jugendhilfeeinrichtung untergebracht. Dort soll sie den Angaben zufolge solange bleiben, bis das Urteil rechtskräftig ist. Im Anschluss muss sie ins Gefängnis. (dpa)

18.11.2008

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11363774/62249/%C2%A0-jaehrige-Schuelerin-muss-ins-Gefaengnis-Junge-Mutter.html

 

 

 


 

 

Mutter gesteht Tötung ihres Babys Das Landgericht Cottbus verhandelt seit gestern gegen eine 23-Jährige

Lübben - Die junge Frau, die gestern Vormittag aus der Untersuchungshaft in Handschellen in den Schwurgerichtssaal des Cottbuser Landgerichts geführt wird, will von den Fotografen nicht abgelichtet werden. Sie trägt eine gestreifte Hose, die knapp bis zur Hüfte reicht. Das helle Shirt endet kurz oberhalb des weißen Gürtels. Mehr ist zunächst von Bianca Sch. nicht zu sehen. Kopf und Oberkörper versteckt sie unter einer Kapuzenjacke, die sie erst ablegt, als die Fotografen den Saal verlassen.

Als Staatsanwalt Tobias Pinder dann die nur wenige Sätze umfassende Anklageschrift verliest, wird das ohnehin schon blasse Gesicht von Bianca Sch. noch bleicher. Doch sie bleibt gefasst. Der Ankläger wirft ihr vor, dass sie in der Nacht zum 13. Februar 2008 in ihrer Wohnung ihr gerade geborenes Baby in der Badewanne ertränkt hat. Totschlag sei das gewesen, sagt der Staatsanwalt.

Es fällt der Angeklagten schwer, in dem vollen Gerichtssaal von sich aus über die Tat zu sprechen. Sie bittet den Richter, Fragen zu stellen. Und dann gesteht sie ihre Tat. Stockend erzählt die junge Frau, wie nachts, nach der Rückkehr von der Arbeit in einem Spielkasino in der Wohnung die Wehen einsetzten. Wie sie vom Wohnzimmer ins Bad ging, dort das kleine Mädchen gebar. Wie sie mit dem Säugling an der Nabelschnur in die mit Wasser gefüllte Wanne stieg, das Neugeborene unter Wasser drückte. Wie sie den kurze Zeit später leblosen kleinen Körper in ein Handtuch wickelte und in die Küche trug, ihn dort abnabelte.

Drei Tage lang ging sie noch einkaufen und zur Arbeit. Schließlich nahm sie wahllos Tabletten, trug den toten Säugling aus der Küche ins Schlafzimmer, schnitt sich die Pulsadern auf. Der Selbstmordversuch misslang. Der Zwillingsbruder und ihre Mutter fanden Bianca Sch. am 16. Februar.

Vor der Tat war die zierliche Frau aus der Spreewaldstadt schon einmal schwanger. Der Kindsvater wollte sich aber nicht zu ihr bekennen. Er hatte, so erklärte Bianca Sch. gestern, damals noch eine andere Freundin. Obwohl die Mutter und ihre Brüder sie überzeugen wollten, dass sie das Ungeborene austragen solle, entschloss sie sich aber zum Abbruch der Schwangerschaft.

Nach außen hin schien es damals, als hätte sie den Abbruch gut verarbeitet. Das sagt die Mutter nun als Zeugin. Bianca Sch. hingegen räumt ein, dass sie ihn psychisch nicht verkraftet hat. Deshalb sei eine erneute Abtreibung nicht in Frage gekommen, als ein Schwangerschaftstest im Mai 2007 erneut positiv war.

Der Vater war damals ein anderer Mann, mit dem sie nach eigenen Worten nichts verband. Deshalb wollte sie das Kind nicht, sagt sie. Die Freigabe für eine Adoption habe sie zwar erwogen, auch, es in einer Babyklappe abzulegen – unternommen habe sie dafür allerdings nichts. Warum nicht, blieb gestern unklar. Der Prozess wird am kommenden Montag fortgesetzt. Wolfgang Swat

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 19.06.2008)

 

www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2554055

 

 

 


 

 

 

 

Der Vampir aus Berlin. Jetzt spricht seine Mutter

Mein Sohn, das Monster. Er will Frauen auffressen

Von FRANK SCHNEIDER und PETER ROSSBERG

Immer wieder hat ihr Sohn zu ihr gesagt: „Ich will Frauen auffressen! Denn ich hasse alle Frauen! Ich hasse Frauen, weil du eine Frau bist, Mutter! Du hast mich ins Heim gesteckt...“

Melja A. (38) stehen die Tränen in den Augen, als sie zugibt: „Mein Sohn wurde zu einem Monster! Doch ich halte zu ihm, ich werde immer für ihn da sein...“

Sie ist die Mutter von Mertino A. (18), dem „Vampir von Karow“.

Der junge Mann steht derzeit vor dem Landgericht Cottbus. Im Juni 2007 fiel er in einem Heim in Berlin-Karow eine Pädagogin an, wollte in ihren Hals beißen, ihr Fleisch essen. Wenig später stach er mit einer Schere auf einen Pädagogen ein – und leckte sein Blut auf (BILD berichtete).

Exklusiv in BILD erzählt die Mutter des Vampirs, wie ihr kleiner süßer Junge zu einem Monster wurde.

Der Vampir aus Berlin. Jetzt spricht seine Mutter

Melja A. (38) hofft, dass ihr Sohn wieder gesund wird

 

Melja A. zieht ein Passfoto aus ihrer Geldbörse: ein siebenjähriger Junge, glattes, pechschwarzes Haar, langer Pony, süßes Lächeln. Sie streichelt über das Foto. „Ich habe ihn immer bei mir“, flüstert sie. „Er ist doch mein Junge! Auch wenn er so was Schreckliches gemacht hat.“

Mertino A. wurde im Kosovo geboren. Im Bürgerkrieg. „Mein Mann und ich flohen nach Deutschland, als Mertino ein Jahr war. Wir lebten hier nur als geduldete Flüchtlinge, durften nicht arbeiten, teilten uns mit zehn Familien eine Dusche.“

Melja A. bekam zwei weitere Söhne, doch Familienglück kannte sie nicht. „Mein Mann hat uns verprügelt. Meistens ging er auf Mertino los.“ Sie haute ab. Doch schnell wuchs ihr alles über den Kopf: drei Kinder, kaum Geld, das fremde Land.

„Das Jugendamt und die Lehrer rieten mir, Mertino für ein paar Monate ins Heim zu geben, bis ich alles geregelt hab. Da war er acht. Doch als er nach Hause kam, war er aggressiv, verprügelte seine Brüder.“

Mertino kam wieder ins Heim. Und wurde noch aggressiver. „Der Leiter sagte zu mir: ‚Wir machen einen tollen jungen Mann aus ihm, er wird eine Ausbildung machen, mit 18 kann er wieder zu Ihnen.‘“ Ihre Stimme wird hart. „Und was ist daraus geworden? Sie haben ihn zum Monster gemacht!“

Mertino hatte seiner Mutter schon vor der Tat von perversen Tagträumen berichtet. „Er sagte mir am Telefon: ‚Ich träume davon, Menschenfleisch zu essen und Menschenblut zu trinken!‘ Und zwar nicht nachts im Schlaf, sondern tagsüber würde er davon träumen. Ich war so schockiert!“

Er erzählte ihr von Horrorfilmen, die ihm darauf „Appetit“ gemacht hätten... „Wie kann das sein, dass Jugendliche in einem Heim solche Filme gucken dürfen?“, klagt die Mutter an.

Und berichtet weiter: „Ich erzählte alles dem Heimleiter, doch der nahm es nicht ernst...“ Wenige Monate später machte ihr Sohn seine Phantasien wahr!

Jetzt ist Mertino A. in einer psychiatrischen Anstalt. Jeden Tag telefoniert sie mit ihm. „Er muss Medikamente nehmen, redet wieder normal. Er bereut die Tat.“ Die Hoffnung einer Mutter, hinter der Bestie wieder ihren Sohn zu finden.

 

09.02.2008

http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/02/09/vampir/mutter-spricht.html

 

 

 


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