Väternotruf informiert zum Thema

Landgericht Dresden


 

 

Landgericht Dresden

Lothringer Str. 1

01069 Dresden

 

Telefon: 0351 / 446-0

Fax: 0351 / 446-4070

 

E-Mail: poststelle-p@lgdd.justiz.sachsen.de

Internet: www.justiz.sachsen.de/lgdd/

 

 

Internetauftritt des Landgerichts Dresden (06/2016)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 01.06.2016 - www.justiz.sachsen.de/lgdd/content/575.htm

 

 

 

Bundesland Sachsen

Oberlandesgericht Dresden

 

 

Präsident am Landgericht Dresden: Gilbert Häfner (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden / Präsident am Landgericht Dresden (ab 01.01.2012, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 05.04.1995 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt (8. Zivilsenat). Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.04.2009 als Ministerialrat im Justizministerium Sachsen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.01.2012 als Präsident am Landgericht Dresden aufgeführt. 

Vizepräsident am Landgericht Dresden: Martin Schultze-Griebler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden / Vizepräsident am Landgericht Dresden (ab 01.02.2006, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 1992 ab 11.09.1987 als Richter am Landgericht Heidelberg - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1996 als Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.02.2006 als Vizepräsident am Landgericht Dresden aufgeführt. Entwikclungshelfer Ost - die ostdeutschen Eingeboren danken.

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Sachsen beschäftigen am Landgericht Dresden eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

Das Landgericht Dresden ist örtlich zuständig für die Landeshauptstadt Dresden sowie die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

 

 

Amtsgerichte:

Amtsgericht Dresden

Amtsgericht Dippoldiswalde

Amtsgericht Meißen

Amtsgericht Pirna

Amtsgericht Riesa

 

 

Staatsanwaltschaft:

Staatsanwaltschaft Dresden

 

 

Väternotruf Dresden

August Mustermann

Musterstraße 1

01067 Dresden

Telefon: 0351 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Landgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Norbert Bahr (Jg. 1960) - Richter am Landgericht Dresden (ab 04.05.1995, ..., 2010)

Olaf Becker (Jg. 1963) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab  01.03.2003, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.2000 als Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt.

Dr. Ursula von der Beeck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.07.2000, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.07.2000 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. Amtsgericht Dresden - GVP 01.12.2008: als Richterin am Amtsgericht Dresden aufgeführt. Namensgleichheit mit: Dr. Rainer von der Beeck (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Dresden / Familiengericht - Abteilung 300 (ab 15.06.2003, ..., 2011)

Dr. Ernst Brandt (Jg. 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab , ..., 2009, 2010) - ab 01.06.2000 stellvertretender Direktor am Amtsgericht Pirna

Dr. Hans-Joachim Brauns (Jg. 1959) - Richter am Landgericht Dresden (ab 01.06.1999, ..., 2010)

Gottfried Dertinger (Jg. 1960) - Richter am Landgericht Dresden (ab 30.10.1995, ..., 2010)

Dr. Stefan Dreher (Jg. 1960) - Richter am Landgericht Dresden (ab 04.01.1996, ..., 2010)

Gerd Dück (Jg. 1966) - Richter am Landgericht Dresden (ab 01.09.2000, ..., 2010)

Karl-Dietmar Elser (Jg. 1969) - Richter am Landgericht Dresden (ab 02.12.1999, ..., 2010)

Maike Fahrinkrug (Jg. 1970) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 02.01.2000, ..., 2009)

Markus Fuchs (Jg. 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab 01.01.2000, ..., 2010)

Bettina Garmann (Jg. 1962) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden (ab 10.12.1998, ..., 2010) - 2009: Pressesprecherin http://www.justiz.sachsen.de/download/Pressesprecherliste.pdf

 

Markus Großmann (Jg. 1964) - Richter am Landgericht Dresden (ab 01.07.2000, ..., 2008)

Michael Haar (Jg. 1953) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab 01.08.1998 , ..., 2008)

Gilbert Häfner (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden / Präsident am Landgericht Dresden (ab 01.01.2012, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 05.04.1995 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt (8. Zivilsenat). Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.04.2009 als Ministerialrat im Justizministerium Sachsen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.01.2012 als Präsident am Landgericht Dresden aufgeführt.  

Michaela Kessler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.07.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1998 als Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden aufgeführt.

Dr. Peter Kieß (Jg. 1963) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab , ..., 2009, 2010) - ab 01.01.2000 Richter am Oberlandesgericht Dresden. 2010: Pressesprecher am Landgericht Dresden.

Joachim Kubista (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab 09.01.2006, ..., 2015) - Sächsische Zeitung 03.07.2015: "Hartes Urteil gegen Autoschieberbande"

Hanns Leibfritz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Landgericht Dresden (ab 01.06.1995, ..., 2010) - 2010: abgeordnet an das Amtsgericht Meißen.

Jens Maier (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Landgericht Dresden (ab 01.01.1997, ..., 2016) - 19.05.2016: "Ein Richter, der Mitglied der AFD ist, will auf Antrag der NPD und gegen geltendes Recht einem Wissenschaftler das Wort verbieten. ... Jens Maier ist nicht irgendein Richter. Der Jurist ist aktives Mitglied der AfD in Sachsen. Unter anderem gehört er als eines von drei Mitgliedern dem Landesschiedsgericht der AfD Sachsen an. Obwohl unzuständig, erließ Richter Maier am 10. Mai die von der NPD beantragte Unterlassungsverfügung, verbot also dem Wissenschaftler Kailitz eine entscheidende argumentative Position." - http://www.zeit.de/2016/22/npd-verbot-steffen-kailitz-artikel-afd-anwalt-justizskandal. 01.06.2016: Mitglied im AFD - Landesschiedsgericht Sachsen - http://web.afdsachsen.de/index.php?ct=schiedsgericht. Da verwundert man sich bei der "Zeit" über durch richterliche Zensur, dabei hätte schon ein Blick auf die Vorgänge am Landgericht Berlin - 27 Zivilkammer - 27 O 368/14 (Richter Mauck, Richter Ullerich und Richter Hagemeister) - Einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin vom 31.07.2014 in der vom Landgericht Berlin zensierten Fassung - gereicht, zu sehen, dass Zensur in Deutschland üblich ist, auch wenn die Zensoren nicht unbedingt der AFD angehören müssen. 

Jürgen Scheuring (Jg. 1968) - Richter am Landgericht Dresden (ab 15.01.1999, ..., 2010) - 2010: stellvertretender Pressesprecher

Hans Schlüter-Staats (Jg. 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab 23.11.2005, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 14.04.2001 als Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. 

No Name - Richterin am Landgericht Dresden - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Martin Schultze-Griebler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden / Vizepräsident am Landgericht Dresden (ab 01.02.2006, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 1992 ab 11.09.1987 als Richter am Landgericht Heidelberg - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1996 als Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.02.2006 als Vizepräsident am Landgericht Dresden aufgeführt. Entwikclungshelfer Ost - die ostdeutschen Eingeboren danken.

Ute Staats (Jg. 1963) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.01.2000, ..., 2002) - vorher Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Dresden. 

No Name - Richter am Landgericht Dresden - zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit" vom 19.11.2010 - Geschäftszeichen 592.2.1

Gesine Tews (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.10.2000, ..., 2011) - 2010, 2011: abgeordnet an das Oberlandesgericht Dresden - 1. Zivilsenat. 2010, 2011: Pressesprecherin am Oberlandesgericht Dresden - http://www.justiz.sachsen.de/download/Pressesprecherliste.pdf

Annette Wetzel (Jg. 1970) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.07.2000, ..., 2009) - 2009: stellvertretende Pressesprecherin am Landgericht Dresden - http://www.justiz.sachsen.de/download/Pressesprecherliste.pdf

Simona Wiedmer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.09.1999 , ..., 2013) - 01.07.2012 bis 30.04.2013 abgeordnet an das Amtsgericht Pirna / Strafsachen. 2013: beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. 

Birgit Wiegand (Jg. 1951) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.10.1992, ..., 2011) - 26.10.2009: Prozess um Mord an Ägypterin. Angeklagter provoziert zum Auftakt. Im Prozess um die Tötung der Ägypterin Marwa El-Sherbini am Dresdner Landgericht hat sich der Angeklagte zum Prozessauftakt nicht geäußert. Er erschien am ersten Prozesstag vermummt mit einem Kapuzenpullover, einem Basecap und einer Sonnenbrille im Gerichtssaal, weigerte sich auch nach der Aufforderung durch die Richterin seine Brille abzunehmen und kassierte dafür eine Geldstrafe. ... Der Angeklagte Alex W. hatte am 1. Juli 2009 während eines Berufungsprozesses im Dresdner Landgericht auf die 31 Jahre alte Ägypterin eingestochen. Die schwangere Frau wurde von 16 Messerstichen in Rücken, Brust und Arme getroffen. Sie starb noch im Gerichtssaal. - http://www.mdr.de/sachsen/6801228.html. Sächsische Zeitung 02.02.1011: "Bruder tötet Bruder - 26-Jähriger zu sieben Jahren Haft verurteilt." 

Christoph Wittenstein (Jg. 1955) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab 01.12.2005, ..., 2008) - war im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.02.2002 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Görlitz aufgeführt. Ab 01.12.2005 Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden.

 

 

 

# Gertraut Holubetz

# Sabine Hofmann

# Steffen Hintersaß

# Elke Högner

# Ralf Högner

# Astrid van Hees-Wehr

# Stephan Schmitt

# Walter Voigt

# Anton Wirth

# Hans-Peter Kotyrba

# Werner Stotz

# Dieter Münch

# Corinna Michaelis

# Norbert Wenderoth

# Karsten Perchner

# Heike Kremz

# Fred Prade

# Sybille Sandig

# Joachim Moheeb

# Barbara Neuenzeit

# Andreas Ziegel

# Susanne Limpricht

# Roland Wöger

# Ursula Loer-Wesch

# Annegret Lissel

# Jens Maier

# Georg Trebbin

# Christian Klinghardt

# Marion Tegtmeyer

# Sabine Schlosshan

# Ute Schipke

# Herbert Pröls

# Monika Müller

# Wiebke Wittenberg

# Thomas Ziegler

# Beate Ibler-Streetz

# Dr. Markus Märtens

# Pietzcker Till

 

 

Nicht mehr als Richter am Landgericht Dresden tätig:

Barbara Auerbach (Jg. 1967) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 10.02.2000, ..., 2002)

Susanne Baan (Jg. 1968) - Richterin am Oberlandesgericht Düsseldorf / stellvertretende Pressedezernentin (ab 01.11.2004, ..., 2009) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.03.2000 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 mit dem Nachnamen Baan-Berlemann eingetragen. Namenwechsel vermutlich wegen Scheidung.

Jörn Benndorf (Jg. 1969) - Richter am Landgericht Dresden (ab 20.05.2000, ..., 2002)

Albrecht Bokern (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richter am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.08.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.2000 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Namensgleichheit mit: Albrecht Bokern (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richter am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.08.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.2000 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt.

Brigitte Bokern (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richterin am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.08.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.1998 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. Namensgleichheit mit: Brigitte Bokern (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richterin am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.08.2004, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.1998 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt.

Kerstin Eichinger (Jg. 1962) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.07.1995, ..., 2002)

Arndt Fiedler (Jg. 1963) - Richter am Landgericht Dresden (ab 01.01.2000, ..., 2002)

Nora Freiin (Jg. 1956) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.02.2001, ..., 2002)

Michael Goebel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958 in Ludwigshafen - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Richter am Amtsgericht Hoyerswerda / Strafsachen / Direktor am Amtsgericht Hoyerswerda (ab 01.12.2004, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.07.1992 als Richter auf Probe bei der Staatsanwaltschaft Bautzen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2000 ab 01.01.2000 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2006 nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2012 ab 01.12.2004 als Direktor am Amtsgericht Hoyerswerda aufgeführt. Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft Bautzen und am Amtsgericht Kamenz.

Daniela Gruber (Jg. 1969) - Richterin am Landgericht Dresden (ab 02.12.1999, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2008 nicht mehr aufgeführt.

Lorenz Haase (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Dresden (ab 01.10.2009, ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 01.02.2001 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.09.2006 als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.10.2009 als Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Dresden aufgeführt. 2013, ..., 2015: Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden.

Gerd Halfar (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948 in Wunsiedel) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden / Präsident am Landgericht Dresden (ab 01.03.2003, ..., 2011) - ab 1977 Richter und Staatsanwalt im Freistaat Bayern und in Nordrhein-Westfalen. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.07.1978 als Richter am Landgericht Hof aufgeführt. 1991 Aufbau der westdeutschen Justiz im Freistaat Sachsen: Ab 01.08.1991 Richter am Bezirksgericht Dresden. Ab 01.01.1993 Vizepräsident des Landgerichts Dresden. Ab 01.09.1996 Präsident des Amtsgerichts Dresden. Vom 10.04.2001 bis 01.03.2003 Leiter der Abteilung Allgemeine Verwaltung im Sächsischen Staatsministerium der Justiz.

Katrin Haller (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.04.2013, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.04.1999 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.04.2003 als Richterin am Oberlandesgericht Dresden - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.10.2011 als Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. 

Martina Hantke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.04.2011, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.03.2001 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt.

Matthias Hettich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richter am Verwaltungsgericht Karlsruhe (ab , ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.05.2001 als Richter am Landgericht Dresden - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.1998 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Mannheim - abgeordnet - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft. 2011: Pressesprecher am Verwaltungsgericht Karlsruhe.

Reiner Hettinger (geb. 29.09.1957 in Wertheim) - Präsident am Amtsgericht Heilbronn (ab 25.05.2010, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 01.09.1987 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Karlsruhe aufgeführt. Ab 01.09.1992 Richter am Landgericht Mosbach. Im März 1996 für ein Jahr an das Landgericht Dresden und im Anschluss daran bis 31.12.1997 an das Oberlandesgericht Karlsruhe abgeordnet. Danach bis 01.05.2000 beim Landgericht Mosbach. Am 01.05.2000 zum Richter am Oberlandesgericht ernannt und bis 31.12.2003 in Stuttgart tätig. Ab 01.04.2004 Vizepräsident am Landgericht Mosbach.

Beate Horlacher (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Richterin am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.01.2005,  ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 15.09.1996 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 31.12.2004 als Richterin am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. 

Nicole Jena (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.05.2012, ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 1998 unter dem Namen Nicole Schneider ab 01.12.1997 als Richterin am Landgericht Dresden - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 unter dem Namen Nicole Jena ab 01.05.2007 als Ministerialrätin beim Sächsischen Ministerium der Justiz aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.05.2012 als Richterin am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Oberlandesgericht Dresden - GVP 01.01.2013: Beisitzerin  / 20. Zivilsenat - zugleich 20. Familiensenat. GVP 01.01.2015: stellvertretende Vorsitzende Richterin / 20. Zivilsenat - zugleich 20. Familiensenat. Namensgleichheit mit: Wolfram Jena (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden / 22. Zivilsenat - zugleich 22. Familiensenat (ab , ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.1998 als Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.01.1998 als Richter am Oberlandesgericht Dresden - abgeordnet - aufgeführt. Oberlandesgericht Dresden - GVP 01.01.2011: als stellvertretender Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden am 6. Zivilsenat und auch als Beisitzer im 15. Zivilsenat zugleich 15. Familiensenat aufgeführt. GVP 01.01.2013: Vorsitzender Richter / 22. Zivilsenat - zugleich 22. Familiensenat.

Alexander Klerch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Dresden (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 14.09.2000 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.12.2007 als Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt (23. Zivilsenat - zugleich 23. Familiensenat). GVP 13.09.2010: Beisitzer / 23. Zivilsenat - zugleich 23. Familiensenat. GVP 01.01.2013: Beisitzer / 20. Zivilsenat - zugleich 20. Familiensenat. Amtsgericht Dresden - GVP 01.12.2014: weiterer aufsichtführender Richter.

Volkmar Kuhn (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richter am Oberlandesgericht Dresden / 21. Zivilsenat - zugleich 21. Familiensenat (ab 01.09.2008, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 15.05.2001 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.05.2003 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Oberlandesgericht Dresden - GVP 13.09.2010: 21. Zivilsenat - zugleich 21. Familiensenat  und am 24. Zivilsenat - zugleich 24. Familiensenat. GVP 01.01.2013: 21. Zivilsenat - zugleich 21. Familiensenat .

Dr. Peter Lames (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1964) - Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden (ab 01.03.2012, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.08.2000 als Richter am Landgericht Dresden - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.04.2003 als Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 01.04.2003 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.03.2012 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Landgericht Dresden - GVP 08.02.2011, 01.01.2012: Vorsitzender Richter - 14. Große Strafkammer (Staatsschutzkammer). 10.01.2012: "Bundespräsident unter Druck Wulff lässt Prozess wegen angeblichen Hitlergrußes platzen. ... Vorsitzende Richter ist Peter Lames, der in Dresden bereits für die SPD für das Bürgermeisteramt kandidiert hatte." - http://www.tagesspiegel.de/politik/bundespraesident-unter-druck-wulff-laesst-prozess-wegen-angeblichen-hitlergrusses-platzen/6053024.html

Marianne Liebschner (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Richterin am Amtsgericht Dresden (ab 01.11.1995, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 1994 22.07.1991 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. 

Rainer Lips (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.01.2006, ..., 2011) - ab 01.09.2001 Vizepräsident am Landgericht Dresden. Im Handbuch der Justiz 2008 als Richter am Verfassungsgerichtshof Sachsen aufgeführt. Oberlandesgericht Dresden - der sitzende Angeklagte und der "Respekt" oder "Ehre wem Ehre gebührt"

Tom Maciejewski (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Leipzig (ab 01.11.2012, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.06.1994 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.03.2003 als Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.11.2012 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Leipzig aufgeführt. 06.08.2008: "Urteil im Prozess gegen Stephanie-Peiniger Höchststrafe für Mario Mederake" -  www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/08/04/vergewaltigungsopfer-stephanie/hg2/stephanie-prozess-urteil.html

Markus Maier (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Dresden (ab 01.05.2011, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.07.1994 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt.

Praxedis Möhring (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richterin am Bundesgerichtshof in Karlsruhe (ab 01.11.2010, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 02.02.1987 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Karlsruhe aufgeführt aufgeführt. Nach ihrer Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft Mannheim im Januar 1992 an die Senatsverwaltung für Justiz in Berlin abgeordnet. Im Mai 1994 Ernennung zur Richterin am Landgericht Heidelberg. Eine dreijährige Abordnung an den Bundesgerichtshof schloss sich an. Im Mai 1999 Versetzung in die sächsische Justiz. Nach Tätigkeit am Oberlandesgericht Dresden folgte im Januar 2006 die Ernennung zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht Dresden. Im Handbuch der Justiz 1998 ab 01.02.1990 als Richterin am Landgericht Heidelberg - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.05.1999 als Richterin am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Ab 01.01.2006 Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.05.2008 als Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. GVP 13.09.2010: 4. Zivilsenat und 23. Zivilsenat - zugleich 23. Familiensenat.

Birgit Munz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richterin am Oberlandesgericht Dresden / Vizepräsidentin am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.03.2007, ..., 2011) - ab 01.09.1997 Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden. Im Handbuch der Justiz 2008 als Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs Sachsen aufgeführt.

Andrea Podhraski (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richterin am Oberlandesgericht Dresden (ab , ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 09.01.1998 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt.

Harald Richter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richter am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.10.2006, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 01.08.2000 als Richter am Landgericht Dresden - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2014 ab 01.10.2006 als Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Oberlandesgericht Dresden - GVP 01.01.2013: Beisitzer / 22. Zivilsenat - zugleich 22. Familiensenat.

Judith Riechert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.10.2007, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 unter dem Namen Zsembery ab 15.05.2000 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.2007 als Richterin am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Namensgleichheit mit: Hanspeter Riechert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.11.2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 10.08.1999 als Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden aufgeführt.

Hanspeter Riechert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.11.2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 10.08.1999 als Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Namensgleichheit mit: Judith Riechert (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.10.2007, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 unter dem Namen Zsembery ab 15.05.2000 als Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. ... zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz". Herzlichen Glückwunsch, möge die Liebe niemals enden. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.2007 als Richterin am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt.

Hans-Ulrich Rottka (* 21. September 1895 in Bautzen; † 14. Oktober 1979 in Berlin) war Reichskriegsgerichtsrat zur Zeit des Nationalsozialismus.

Walter Hans-Ulrich Rottka stammte aus einer sächsischen Offiziersfamilie. Sein Vater Hermann Rottka war Oberstleutnant. Am Ersten Weltkrieg nahm Hans-Ulrich Rottka als Leutnant zunächst der Infanterie, später der Luftwaffe teil. Am 31. Januar 1918 wurde Rottka über Mazedonien abgeschossen und erlitt schwere Wirbelsäulenverletzungen.[1]

Von 1920 bis 1923 studierte er Jura in Leipzig und Freiburg/Br. Nachdem er 1926 promoviert hatte, wurde er Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft in Dresden. 1926 heiratete er die Richterin Elisabeth Dürholt, sie hatten drei Kinder. 1928 wechselte Rottka an das Landgericht Dresden und wurde bald darauf zum Amtsgerichtsrat und 1931 zum Landgerichtsrat befördert. Diese Tätigkeit übte Rottka bis 1935 aus.

Im Jahr 1936 wurde er als Oberkriegsgerichtsrat der Luftwaffe zur Reichskriegsanwaltschaft, der Anklagebehörde des Reichskriegsgerichts kommandiert.[2] Am 1. Februar 1937 wurde er durch die Vermittlung Rüdiger Schleichers von der Rechtsabteilung des Reichsluftfahrtministeriums, bei der er kurzzeitig tätig war, als Kriegsgerichtsrat zum Reichskriegsgericht delegiert. Am 26. September 1942 wurde er jedoch auf Veranlassung Hitlers, weil er eine zu „humane Auffassung“ bezüglich der Angeklagten bei Prozessen gegen Zeugen Jehovas und in anderen Fällen hatte, in den Ruhestand versetzt. Rottka gehörte damit zu der sehr kleinen Minderheit von Richtern, die im Dritten Reich aus Gewissensgründen ihre Mitwirkung an einer zunehmend verbrecherischen Justiz aufkündigten.[3] Nach der Entlassung aus dem aktiven Justizdienst beschäftigte er sich mit wissenschaftlichen Arbeiten zur Rechtsprechung des Reichskriegsgerichts.

Ende Juli 1945 wurde Rottka vom sowjetischen Geheimdienst NKWD verhaftet und bis 1950 in den sowjetischen Speziallagern Bautzen, Mühlberg und Buchenwald festgehalten.[4] Nach Überstellung an die DDR-Justiz wurde er in den sogenannten Waldheimer Prozessen vom Landgericht Chemnitz zu lebenslanger Haft verurteilt. Gleichzeitig wurde die Familie enteignet. Seine Frau, die bis 1950 als Richterin in der DDR gearbeitet hatte, wurde auf Weisung des Justizministers der DDR Max Fechner von ihrem Posten entfernt.[5] 1956 kam Rottka wieder in Freiheit. https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Ulrich_Rottka

Namensgleichheit mit: Eckart Rottka (Jg. 1934) - Richter am Amtsgericht Schöneberg (ab 30.11.1965, ..., 1994) - im Handbuch der Justiz 1964 ab 05.09.1962 als Gerichtsassessor im Kammgerichtsbezirk Berlin aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 30.11.1965 als Richter am Amtsgericht Schöneberg aufgeführt. "Carl-von-Ossietzky-Medaille ... 1987: Eberhard Carl, Eckart Rottka, Imme Storsberg - Richter und Staatsanwälte für den Frieden - http://de.wikipedia.org/wiki/Carl-von-Ossietzky-Medaille. Namensgleichheit mit:  

Roland Scheffold (Jg. 1938) - Präsident am Landgericht Dresden (ab 01.09.1996, ..., 2002) - ab 1968 juristische Laufbahn in Baden-Württemberg. 1982 Vorsitzender Richter am Landgericht. Im Mai 1991 Abordnung nach Sachsen, Direktor des Kreisgericht Meißen. Danach Direktor der Kreisgerichte Dresden-Land und Dresden-Stadt. Ab 01.091992 Vizepräsident des Landgerichts Freiburg. Ab 01.01.1993 bis 1996 Präsident des Amtsgerichts Dresden. Von September 1996 bis August 2002 Präsident des Landgerichts Dresden. Siehe Pressemittelung unten.

Friederike Schmidt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden (ab 01.08.1997, ..., 2004) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.08.1997 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Dresden aufgeführt. 2017: tätig als Mediatorin - http://www.mediationsteam.de/mediatoren.htm 

Brigitte Schons (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Dresden / 21. Zivilsenat - zugleich 21. Familiensenat (ab 01.10.2006, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 05.10.1982 als Richterin am Amtsgericht Mülheim an der Ruhr aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.10.1992 als Richterin am Oberlandesgericht Dresden - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.1996 als Vizepräsidentin am Landgericht Dresden aufgeführt. FamRZ 19/2007. GVP 13.09.2010. 21 UF 969/11 - Beschluss vom 02.02.2012: sorgerechtliche Diskriminierung eines nichtverheirateten Vaters durch das Amtsgericht Dresden - 309 F 1932/11 - wird aufrechterhalten. Richterin Schons wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

Dr. Rüdiger Söhnen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1946) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden / 24. Zivilsenat - zugleich 24. Familiensenat / 15. Zivilsenat - zugleich 15. Familiensenat (ab 01.09.1997, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 1982 ab 15.07.1977 als Richter am Landgericht Konstanz aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1992 ab 15.07.1977 als Richter am Landgericht Konstanz - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.01.1994 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.09.1997 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Sprecher für die "Neue Richtervereinigung des Landesverbandes Sachsen". 2009 stellvertretender Richter am Verfassungsgerichtshof Sachsen. GVP 13.09.2010, GVP 01.01.2011: auch am 15. Zivilsenat - zugleich 15. Familiensenat.

Werner Stotz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1952) - Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden (ab 01.10.2012, ..., 2015) - ab September 1983 Richter und Staatsanwalt in Baden-Württemberg. Oktober 1996 Abordnung in die sächsische Justiz. Landgericht Görlitz und Dresden. April 1998 Vorsitzender Richter am Landgericht Dresden. Juni 2002 Ernennung zum Leitenden Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Ab 01. Februar 2005 Referatsleiter im Justizministerium für Fragen des materiellen Strafrechts sowie für die Dienstaufsicht über die Staatsanwaltschaften. Ab 01. Oktober 2008 Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Bautzen. Im Handbuch der Justiz 1990 ab 16.09.1986 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hechingen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1992 und 1998 unter dem Namen Werner Stotz nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.10.2008 als Leitender Oberstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Bautzen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.10.2012 als Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Oberlandesgericht Dresden - GVP 01.01.2015: Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden / 19. Zivilsenat - zugleich 19. Familiensenat.

Roland Wirlitsch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz"  1960) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Dresden (ab 01.02.2007, ..., 2010) - ab 01.02.2001 Richter am Landgericht Dresden. 2010: Pressesprecher Strafsachen  am Amtsgericht Dresden.

Michael Wolting (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961 in Osnabrück) - Richter am Amtsgericht Leipzig / Präsident am Amtsgericht Leipzig (ab 01.05.2009, ..., 2013) - von 1997 bis 2001 Staatsanwalt und dann Richter beim Landgericht, Oberlandesgericht und Amtsgericht Dresden. August 2001 Abordnung, im August 2002 Versetzung an das Sächsische Staatsministerium der Justiz. Im Handbuch der Justiz 1994 nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2000 ab 01.02.1998 als Richter am Landgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.11.2001 als Richter am Oberlandesgericht Dresden aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.06.2006 als Vizepräsident am Amtsgericht Dresden aufgeführt.

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Bezirksrevisor:

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Dresden

überregionale Beratung

http://familienberatung-dresden.org

 

 

Rechtsanwälte:

 

Dieter Brehmer

Fachanwalt für Familienrecht

Regerstraße 8

01309 Dresden

Telefon 0351 / 2568610

Fax 0351 / 2568620

http://www.ehescheidung24.de/scheidungsanwalt/fachanwalt_fr_familienrecht_in_dresden-5800.html

 

 

Ute Galda

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht

Radeberger Straße 14 b

01099 Dresden

Telefon: 0351 / 207 22 77

Fax: 0351 /  207 22 88

E-Mail: kontakt@anwaltskanzlei-galda.de

Internet: http://www.dresdner-initiative-trennungskinder.de

 

 

Gutachter:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Landgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 

 


 

 

 

 

Marwa el-Sherbini

"Sie stirbt. Sie stirbt"

Im Mordprozess Marwa el-Sherbini schildert ein Richter als Zeuge die letzten Minuten des Opfers. Vor vier Monaten tötete ein 28-Jähriger im Gerichtssaal die junge Frau mit 16 Messerstichen.

Von Andrea Dernbach, Dresden

Die Gerichtsmedizinerin stockt auf einmal, sie sieht nach rechts auf die Bank der Nebenkläger: „Ich muss … ich muss es ja sehr ausführlich machen“, sagt sie. „Und hier sitzen so viele Angehörige der Toten …“ Die Vorsitzende Richterin Birgit Wiegand sieht zu Elwy Okaz herüber, dem Mann, dessen Frau in diesem Gerichtsgebäude vor fast genau vier Monaten vor seinen Augen erstochen wurde. Okaz nickt kurz. Und Wiegand sagt: „Herr Okaz möchte bleiben.“

Dann trägt Christine Erfurt vom Institut für Rechtsmedizin der Technischen Universität Dresden vor, was sie und ihre Kollegen an jenem Tag über die genauen Umstände des Todes von Marwa el-Sherbini herausgefunden haben. Die Sektion der Leiche dauerte bis in den Abend hinein, sechs Stunden lang, „weil es eben sehr viele Verletzungen waren“, sagt Erfurt. Sie zählte drei Stiche in die Brust, 13 Mal traf der 28-jährige Alex W., gegen den Marwa el-Sherbini in einem Beleidigungsprozess ausgesagt hatte, die 31-Jährige in den Rücken. Die tiefste Verletzung ist 17 bis 18 Zentimeter lang, so lang wie die Klinge des Täters. W.’s Messer muss Marwa el-Sherbini wie im Stakkato getroffen haben. „Wir haben auf Anhieb vermutet, dass die Rückenverletzungen am Boden erfolgten“, sagt die Gutachterin. Die Staatsanwältin des Beleidigungsprozesses: Alex W. habe unablässig auf sein Opfer eingestochen, auch als es schon am Boden lag. Als sein Pflichtverteidiger ihn mit einem Tisch abwehrte, habe er sogar die Tischplatte übersprungen.

Die Gerichtsmedizinerin berichtet, es seien mehrere Rippen durchstoßen und ein Stück des Schulterblatts abgesprengt worden. „Es muss also erhebliche Wucht gewirkt haben“, sagt Erfurt. Sie wird nach typischen „Abwehrverletzungen“ gefragt. Nein, sagt Christine Erfurt, die habe sie nicht gefunden. Marwa el-Sherbini hat anscheinend keine Chance zur Verteidigung gehabt.

Elwy Okaz erträgt die Ausführungen der Gutachterin äußerlich ruhig, ab und an atmet er tief, den Blick wendet er nur einmal von ihr ab und senkt für einen Augenblick den Kopf. Okaz hat seine Frau offenbar mit aller Kraft verteidigt und wurde dabei selbst lebensgefährlich verletzt. Am Messer des Täters finden die Fachleute vom Landeskriminalamt später den Abdruck seiner linken Handfläche. Okaz’ Vater sitzt in der ersten Reihe des Zuschauerraums. Er kämpft während des Berichts über seine tote Schwiegertochter mit den Tränen.

Wucht und Wut des Angriffs – er verstehe das auch im Nachhinein noch nicht, sagt Tom M., der Richter, der die Verhandlung gegen Alex W. am 1. Juli führte und jetzt im Mordprozess als Zeuge vor seinen Kolleginnen und Kollegen sitzt. „Für mich gab es keine Anhaltspunkte.“ Die Familie el-Sherbini hat ihn angezeigt, weil sie vermutet, dass er zu wenig zu Marwas Rettung getan hat. Jetzt gibt es ein Ermittlungsverfahren – obwohl die Ankläger kurz nach der Tat noch meinten, es gäbe nicht den geringsten Anlass dafür. Alex W., der die kopftuchtragende Marwa el-Sherbini ein Jahr zuvor auf einem Spielplatz als Islamistin und Terroristin beschimpft hatte, hat M. zufolge die ganze Zeit über ruhig gewirkt, „sehr sachlich und nicht unfreundlich“. Unsicher, unreif vielleicht. Aber „ich hatte den Eindruck, dass man mit ihm reden kann“.

Richter M. spricht auch über Marwa el-Sherbini: „Eine sehr kultivierte, sehr sympathische, gepflegte Frau. Sie hat sehr gut Deutsch gesprochen, weitaus besser als der Angeklagte.“ Sie und ihr Mann hätten ihm auf Anhieb gefallen. Sie habe sich auch von den provozierenden Fragen des Angeklagten, was sie in Deutschland zu suchen habe, nicht hinreißen lassen. Zum Schluss der Verhandlung habe sie noch einmal um das Wort gebeten: „Sie sagte, der Islam sei eine Religion des Friedens. Deshalb verstehe sie gar nicht, wieso der Angeklagte so auf sie reagiert habe.“ Sie habe sich dabei Alex W. direkt zugewandt, sagt M.

M., ein 46-jähriger, erfahrener Richter, ist noch immer krankgeschrieben. Er kann die Tränen nicht mehr zurückhalten, als er von den Minuten nach der Tat erzählt. Er kauerte neben dem schwer verletzten Elwy Okaz, der seine Finger in die des Richters krallte und immer wieder sagte: „Sie stirbt, sie stirbt.“ „Nein, sie stirbt nicht“, sagte der Richter, und dass er jetzt durchhalten müsse. Da war Marwa el-Sherbini schon tot.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 28.10.2009)

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Marwa-el-Sherbini;art122,2934552

 

 


 

 

Prozess um Mord an Ägypterin

Angeklagter provoziert zum Auftakt

Im Prozess um die Tötung der Ägypterin Marwa El-Sherbini am Dresdner Landgericht hat sich der Angeklagte zum Prozessauftakt nicht geäußert. Er erschien am ersten Prozesstag vermummt mit einem Kapuzenpullover, einem Basecap und einer Sonnenbrille im Gerichtssaal, weigerte sich auch nach der Aufforderung durch die Richterin seine Brille abzunehmen und kassierte dafür eine Geldstrafe. Selbst die Fragen zu seiner Person beantwortete der 28-jährige Russlanddeutsche nicht, er weigerte sich sogar, sie mit einem Nicken zu beantworten.

Polizisten gehen mit dem vermummten Angeklagten Alex W. in einen Verhandlungssaal des Dresdner Landgerichtes.; Rechte: dpa

Polizisten gehen mit dem Angeklagten in den Verhandlungssaal.

Anklage spricht von bloßem Hass auf Muslime

Der 28-Jährige muss sich seit Montag für die Messerattacke vor dem Dresdner Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord, versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Oberstaatsanwalt Frank Heinrich sagte, der Angeklagte habe die 31-Jährige und ihren Ehemann "aus bloßem Hass auf Nichteuropäer und Muslime" vernichten wollen. Er habe auf die beiden Opfer Dutzende Male eingestochen, bevor er von den Sicherheitskräften überwältigt werden konnte.

Witwer schildert Attacke

Der Witwer der getöteten Ägypterin, Elwy Ali Okaz, der im Prozess als Nebenkläger auftritt, schilderte am ersten Prozesstag die Attacke vom 1. Juli. Seiner Aussage nach war der tödliche Angriff auf seine Frau im Dresdner Landgericht Minutensache.

Der Ehmann von Marwa El-Sherbini sitzt im Gerichtssaal.; Rechte: dpa

Der Ehemann von Marwa El-Sherbini sagt als erster Zeuge aus

Okaz, der bei der Messerattacke ebenfalls schwer verletzt wurde, erklärte, er, seine Frau und ihr dreijähriger Sohn hätten das Gericht gerade verlassen wollen, als sie vom Angeklagten angegriffen wurden. Als er seine Frau verteidigen wollte, sei ein Schuss gefallen und er habe das Bewusstsein verloren.

Der Witwer war auf zwei Krücken im Gerichtssaal erschienen. Er war während des Angriffs von dem 28-jährigen Angeklagten durch Messerstiche schwer verletzt worden. Außerdem hatte ein Polizist den Ägypter angeschossen. Der Beamte gab später an, den Ehemann irrtümlich für den Täter gehalten zu haben.

Befangenheitsantrag abgelehnt

Die Verteidiger bezweifelten zum Prozessauftakt die Urteilsfähigkeit der Richter und stellten Befangenheitsanträge. Rechtsanwalt Michael Sturm sagte, der Prozess finde im selben Gebäude statt, in dem sich auch das Verbrechen ereignete. Es gebe eine nahe liegende persönliche Betroffenheit der Richter. Eine andere Kammer des Landgerichtes lehnte die Anträge jedoch ab.

Dresdner Landgericht für Mordprozess abgesperrt | Galerie

Sicherheitsvorkehrungen am Landgericht Dresden - zwei Polizisten stehen vor dem Eingang; Rechte: MDR/Uwe Klost Sicherheitsvorkehrungen am Landgericht Dresden - Straßenabsperrung; Rechte: MDR/Uwe Klost Landgericht Dresden - Ü-Wagen des MDR; Rechte: MDR/Uwe Klost

 

16 Messerstiche im Gerichtssaal

Der Angeklagte Alex W. hatte am 1. Juli 2009 während eines Berufungsprozesses im Dresdner Landgericht auf die 31 Jahre alte Ägypterin eingestochen. Die schwangere Frau wurde von 16 Messerstichen in Rücken, Brust und Arme getroffen. Sie starb noch im Gerichtssaal.

Zu der damaligen Verhandlung im Dresdner Landgericht war es gekommen, weil der Russlanddeutsche die Frau im Sommer 2008 auf einem Spielplatz in Dresden als "Islamistin", "Terroristin" und "Schlampe" beschimpfte. Die Ägypterin hatte ihn zuvor gebeten, ihrem Sohn einen Platz auf einer Kinderschaukel frei zu machen. Das Dresdner Amtsgericht verurteilte Alex W. daraufhin zu einer Geldstrafe. Weil er diese nicht akzeptieren wollte, war es zu der Berufungsverhandlung gekommen.

Der Fall El-Sherbini: Chronik der Ereignisse in Bildern | Galerie

Marwa El-Sherbini; Rechte: dpa Ein Bestattungswagen steht vor dem Landgericht in Dresden. ; Rechte: dpa Polizisten und Sanitäter stehen nach einer Messerstecherei im Landgericht Dresden. ; Rechte: ddp

 

Elf Prozesstage geplant

Der Prozess findet unter großen Sicherheitsvorkehrungen statt. Das Landgericht gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Der Tod der Frau hatte in arabischen Ländern für Empörung gesorgt. Einige Prediger hatten die Muslime zu Vergeltung aufgerufen. Insgesamt sind für den Prozess elf Verhandlungstage geplant. Am Dienstag wird die Verhandlung fortgesetzt. Dann soll auch der Richter aussagen, der die Berufungsverhandlung am 1. Juli geleitet hatte.

Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2009, 22:32 Uhr

Frühere Meldungen

http://www.mdr.de/sachsen/6801228.html

 

 

 

 

Angeklagt hinter Panzerglas

Von Alexander Schneider

Montag beginnt im Dresdner Landgericht einer der ungewöhnlichsten Prozesse in Sachsens Justizgeschichte: Tatort und Gerichtsort sind im selben Haus.

Die Ägypterin Marwa El-Sherbini und ihr Ehemann Elwy Okaz (linkes Foto) wurden am 1. Juli im Dresdner Landgericht Opfer einer Hassattacke. Dabei erstach ein 28-jähriger Spätaussiedler die Frau und verletzte ihren Mann schwer. Foto: privat

Landgericht wird zum Hochsicherheitstrakt

Der Schwurgerichtssaal des Dresdner Landgerichts ist für den Prozessauftakt im Fall der getöteten Ägypterin Marwa El-Sherbini vorbereitet.

 

...

Eine 2,50 Meter hohe Wand aus Panzerglasscheiben trennt das Publikum von den Prozessbeteiligten. Sogar die Fenster nach draußen wurden mit Milchglas gesichert, damit niemand hineinsehen kann. 50000 Euro hat sich die Justiz die Sicherungsvorkehrungen kosten lassen. Angeblich ist alles wiederverwendbar. Kein Zweifel: Mit alldem will die sächsische Justiz der Welt zeigen, dass sie alles tut, damit sich ein solches Drama wie am 1. Juli nicht wiederholt. Dabei dürften sich alle Verantwortlichen bewusst sein, dass dieser hohe Aufwand lediglich Mittel zum Zweck ist, denn 100-prozentige Sicherheit gibt es wohl in keinem Gerichtssaal der Welt.

...

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2296850

 

 

Kommentar Väternotruf:

Von der Kinderschaukel auf einem Spielplatz in Dresden zum Amtsgericht Dresden. Vom Amtsgericht Dresden zum Landgericht Dresden und dann in den Tod.  Es ist schon makaber, der deutsche Beleidigungsparagraph §185 führt nicht zum Schutz des Opfers der Beleidigung, sondern zu dessen Tod. Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage, hätte Goethe gesagt. 50.000 € kosten allein die von der sächsischen Justiz veranlassten technischen Sicherheitsvorkehrungen, hinzukommen Kosten für Polizeieinsätze, Gerichtsverfahren, etc. Alles in allem werden es eine halbe Million € sein, die die Steuerzahler/innen in Folge des Beleidigungsparagraph §185 und einer rigide und unflexibel agierenden Justiz aufbringen müssen. 

Doch wenigstens ist die deutsche Justizmaschinerie mittels §185 mit Arbeit versorgt und kein Beamter muss Däumchen drehen, die Steuerzahler/innen zahlen für den Beleidigungswahn brav die Zeche. Gute Nacht Deutschland. 

 

 


 

 

Trennlinie

Urteil im Neonazi-Prozess

Haft für "Sturm 34"-Anführer

"Dass da kein Toter zurückblieb, war nicht das Verdienst der Angeklagten": Nachdem sie jahrelang brutal gegen Ausländer und Andersdenkende vorgingen, müssen drei Anführer der Neonazi-Gruppierung "Sturm 34" nun ins Gefängnis.

 

Sturm-34-Mitglied, AP

vergrößern Der Angeklagte Nico T. auf dem Weg zum Verhandlungssaal.

Foto: AP

 

Die Anführer der rechtsextremen Vereinigung "Sturm 34" aus dem sächsischen Mittweida müssen ins Gefängnis. Das Landgericht Dresden verurteilte zwei Angeklagte im Alter von 20 und 23 Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung zu Jugendstrafen von dreieinhalb und drei Jahren.

Ein 19-jähriger Angeklagter erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe, zwei weitere wurden freigesprochen. Die drei Verurteilten waren Mitglieder der 2006 gegründeten Neonazi-Kameradschaft "Sturm 34". Mehrfach hatten sie Andersdenkende angegriffen und zum Teil erheblich verletzt.

Ziel der Organisation soll es gewesen sein, die Region Mittweida von Ausländern und Andersdenkenden "zu säubern". Die Gegend gilt als ein Schwerpunkt der rechten Szene in Sachsen.

In der Urteilsbegründung unterstrich die Staatsschutzkammer des Gerichts, die Angeklagten und bis zu 50 Mittäter hätten in und um Mittweida ein Klima der Einschüchterung verbreiten wollen. Der sächsische Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) hatte die Gruppierung im April 2007 verboten.

Der jüngere Mann des Brüderpaares wurde von Richter Martin Schultze-Griebler als Anführer der "Sturm 34"-Gruppe bei mehreren Überfällen 2006 benannt. Besonders bei einem Übergriff an einer Tankstelle im Erzgebirgsort Stollberg habe sich die Brutalität der Täter gezeigt. "Dass da kein Toter zurückblieb, war nicht das Verdienst der Angeklagten", sagte Schultze-Griebler in seiner etwa eineinhalbstündigen Urteilsbegründung. Weitere Überfälle in Mittweida und bei einem Dorffest im benachbarten Rochlitz zeigten ein ähnliches Vorgehen einer größeren Gruppe gegen wehrlose Menschen.

Die Bezugnahme der "Sturm 34"-Mitglieder auf nationalsozialistische Ideen zeige einen tiefen Rassismus, sagte Schultze-Griebler. "Es ist die passende Ideologie für Leute, die sich gern prügeln." Es habe aber keinen für alle Mitglieder "verbindlichen Gruppenwillen" gegeben.

Das Verfahren gegen die Rechtsextremisten hatte vor allem deshalb für Aufsehen gesorgt, weil einer der freigesprochenen Angeklagten als V-Mann für den Verfassungsschutz arbeitete. Der Richter kritisierte, dass darüber die schweren Straftaten der Angeklagten in den Hintergrund gerückt seien.

Statt sich auf die Täter zu konzentrieren, seien aus "Skandalsüchtigkeit" die Sicherheitsorgane in den Fokus gerückt worden. Dass der Staatsschutz die Chance genutzt habe, über den V-Mann an Informationen zu kommen, sei selbstverständlich und nicht zu beanstanden.

Keine einvernehmliche Entscheidung über Straftaten

Freigesprochen wurden alle Angeklagten vom Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Voraussetzung für eine solche Verurteilung wäre nach den Worten des Richters gewesen, dass alle Mitglieder der rechtsextremen Gruppe einvernehmlich entschieden hätten, Straftaten zu begehen und jeder daran gebunden gewesen wäre.

Da aber jeder Einzelne über seinen Tatbeitrag habe entscheiden können, sei es nicht möglich gewesen, sie wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung zu verurteilen. Allerdings habe man bei verschiedenen Delikten die Mittäterschaft geltend machen können, so dass die Verurteilungen wegen gefährlicher Körperverletzung auch dann erfolgen konnte, wenn direkte Verletzungshandlungen nicht hätten bewiesen werden können.

Kritisch äußerte sich Schulze-Griebler zur Haltung der Verurteilten. Durch ihr Auftreten vor Gericht hätten sie deutlich gemacht, dass sie sich weder von ihren Taten noch von der rassistischen und totalitären Ideologie wirklich distanziert hätten, wegen derer sie vor Gericht gestanden hätten.

06.08.2008

http://www.sueddeutsche.de/politik/329/305298/text/

 

 


 

 

30.06.2003

SMJus

Justizminister Thomas de Maiziere führt neuen Präsidenten des Landgerichts Dresden in sein Amt ein

Am Mittwoch, dem 2. Juli 2003, wird Justizminister Thomas de Maiziere den neuen Präsidenten des Landgerichts Dresden Gerd Halfar im Rahmen einer Feierstunde mit anschließendem Empfang in sein Amt einführen. Gleichzeitig wird er dessen Vorgänger Roland Scheffold verabschieden.

Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen sind herzlich willkommen.

Termin: Mittwoch, 2. Juli 2003, 11.00 Uhr

Ort: Landgericht Dresden, Lothringer Straße 1, 01069 Dresden.

 

Der Termin ist besonders für die Bildberichterstattung geeignet.

Gerd Halfar hat zum 1. März 2003 die Leitung des Landgerichts Dresden übernommen, nachdem er zuvor als Abteilungsleiter im Justizministerium tätig gewesen war. Er trat damit die Nachfolge von Roland Scheffold an, der sich bereits seit 2002 im Ruhestand befindet.

Gerd Halfar wurde 1948 in Wunsiedel geboren. Seit 1977 war er als Richter und Staatsanwalt im Freistaat Bayern und in Nordrhein-Westfalen tätig. Bereits 1991 entschloss er sich, beim Aufbau der Justiz im Freistaat Sachsen zu helfen: Am 1. August 1991 wurde Gerd Halfar zum Richter am Bezirksgericht Dresden ernannt. Am 1. Januar 1993 erfolgte die Beförderung zum Vizepräsidenten des Landgerichts Dresden. Zum 1. September 1996 übernahm er das Amt des Präsidenten des Amtsgerichts Dresden. Vom 10. April 2001 bis zum 1. März 2003 war Gerd Halfar als Leiter der Abteilung Allgemeine Verwaltung im Sächsischen Staatsministerium der Justiz tätig.

Roland Scheffold begann seine juristische Laufbahn 1968 in Baden-Württemberg, wo er 1982 zum Vorsitzenden Richter am Landgericht ernannt wurde. Bereits im Mai 1991 ließ Herr Scheffold sich nach Sachsen abordnen und wirkte als Direktor an der Aufgabe mit, das Kreisgericht Meißen in die neue Rechtsordnung zu führen. Danach leitete er die Kreisgerichte Dresden-Land und Dresden-Stadt. Am 1. September 1992 wurde er in Baden-Württemberg zum Vizepräsidenten des Landgerichts Freiburg ernannt. Schon zum 1. Januar 1993 wechselte Roland Scheffold aber als Präsident des Amtsgerichts Dresden nach Sachsen. Diese Funktion nahm er bis 1996 wahr. Neben den vielfältigen, insbesondere gerichtsorganisatorischen Aufgaben, die hiermit verbunden waren, musste das Amtsgericht mit einer schwierigen räumlichen Situation zurechtkommen, da es auf insgesamt drei Gebäude in ganz Dresden verteilt war. Von September 1996 bis August 2002 war Roland Scheffold als Präsident des Landgerichts Dresden tätig.

http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/6678

 

 


 

 

Otto Engert

Otto Engert (* 24. Juli 1895 in Prößdorf, Sachsen-Altenburg; † 11. Januar 1945 in Dresden) war ein deutscher kommunistischer Politiker. Er war von 1929 bis 1933 Bürgermeister von Neuhaus am Rennweg.

Leben [Bearbeiten]

Engert, der unter dem Namen Otto Gentsch geboren wurde machte eine Zimmermannslehre und ging anschließend auf die Walz. 1913 trat er der SPD bei und war während des Ersten Weltkrieges Soldat. Über die USPD kam er 1920 zur KPD, welche er im Altenburger Kreistag und von 1924 bis 1929 auch im thüringischen Landtag vertrat. Er war als Unterbezirksleiter und zeitweiliger Redakteur der Sächsischen Arbeiterzeitung hauptamtlicher Funktionär der Partei, war als theoretisch versiertes Mitglied in der innerparteilichen Bildungsarbeit tätig und wurde 1927 zu einem Jahr Festungshaft verurteilt. Ende 1928 wurde er wegen seines Widerstandes gegen den stalinistischen Kurs der Thälmann-Führung aus der Partei ausgeschlossen. Engert schloss sich der Kommunistische Partei-Opposition (KPO) an. Als ihr Kandidat wurde er im Juli 1929 zum Bürgermeister von Neuhaus am Rennweg gewählt. Der thüringische Innenminister Wilhelm Frick (NSDAP) enthob ihn 1931 zeitweilig des Amtes.

Für die KPO wurde Engert, dessen Frau in Leipzig einen Gemüseladen betrieb, in der NS-Zeit auch illegal tätig. Nach einer achtmonatigen Haftstrafe und nachfolgender KZ-Haft im KZ Sachsenburg arbeitete er wieder mit illegalen Gruppen der KPD zusammen und organisierte 1943/44 unter anderem mit Georg Schumann eine Widerstandsgruppe in Leipzig, deren Plattform er gemeinsam mit seinem KPO-Genossen Alfred Schmidt verfasste. Im Juli 1944 wurde Otto Engert verhaftet. Er wurde zum Tode verurteilt und am 11. Januar 1945 im Hof des Dresdner Landgerichts hingerichtet.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Engert

 

 

 


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