Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Lüneburg

Familiengericht

Elterliche Sorge ist unkündbar. Elternentsorgung beenden. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Amtsgericht Lüneburg

Am Ochsenmarkt 3

21335 Lüneburg

 

Telefon: 04131 / 202-1

Fax: 04131 / 202-453

 

E-Mail: AGLG-Poststelle@justiz.niedersachsen.de

Internet: www.amtsgericht-lueneburg.niedersachsen.de

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Lüneburg (06/2016)

Informationsgehalt: mangelhaft

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Niedersachsen eigentlich Steuern, wenn die Niedersächsische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

Kein richterlicher Geschäftsverteilungsplan im Internet, aber namentliche Angabe der Gerichtsvollzieher im Amtsgerichtsbezirk. Offenbar sind die Gerichtsvollzieher im Amtsgerichtsbezirk wichtiger als die Richter. Armes Deutschland.

 

 

Bundesland Niedersachsen

Landgericht Lüneburg

Oberlandesgericht Celle

 

 

Direktor am Amtsgericht Lüneburg: Dietmar Hogrefe (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Amtsgericht Lüneburg / Direktor am Amtsgericht Lüneburg (ab 27.09.2004, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.08.1995 als Richter am Landgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 27.09.2004 als Direktor am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Lüneburg: Wolfgang Schäfer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Lüneburg / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Lüneburg (ab 13.08.2004, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1993 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 13.08.2004 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 2012, ..., 2014: Familiengericht - Abteilung 30. Landeszeitung Lüneburg 30.06.07 (Fall Witkowski) - siehe unten. Richter Schäfer wird vom Väternotruf nicht empfohlen. 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Niedersachsen beschäftigen am Amtsgericht Lüneburg 16 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

Das Amtsgericht Lüneburg ist zuständig für den gesamten Landkreis Lüneburg. Der Landkreis besteht aus folgenden Gemeinden: Lüneburg, Bleckede, Adendorf, Neuhaus, Amelinghausen, Bardowick, Dahlenburg, Gellersen, Ilmenau, Ostheide, Scharnebeck

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Stadt Lüneburg

Jugendamt Landkreis Lüneburg

 

 

Väternotruf Lüneburg

August Mustermann

Musterstraße 1

21335 Lüneburg

Telefon: 04131 / ...

E-Mail: 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Christoph Blumenthal (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 17.03.2003, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.12.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 17.03.2003 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Verena Böbs (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1973) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab , ..., 2012, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 16.10.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 23.08.2006 als Richterin am Landgericht Lüneburg - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 23.08.2006 als Richterin am Landgericht Lüneburg - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 und 2014 ab 23.08.2006 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - halbe Stelle - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. 2016: Familiensachen - Abteilung 49.

Arne Both (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 25.03.1996, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 25.03.1996 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 

Dr. Susanne Ehret (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 02.01.2008, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 02.01.2008 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 02.01.2008 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - 6/10 Stelle - aufgeführt.

Hans-Christian Friedrichsen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 11.02.1997, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 11.02.1997 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Dr. Bernd Gütschow (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 04.01.2010, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.04.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.10.2003 als Richter am Landgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 02.10.2003 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft oder unvollständig. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 04.01.2010 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 2009, ..., 2011: Pressesprecher am Landgericht Lüneburg. 02.12.2011: "Für viele von uns gibt es kein Weihnachten" - http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/weihnachtsmann213.html

Rüdiger Hobro-Klatte (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 05.02.2003, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.08.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 05.02.2003 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Dietmar Hogrefe (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Amtsgericht Lüneburg / Direktor am Amtsgericht Lüneburg (ab 27.09.2004, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 17.08.1995 als Richter am Landgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 27.09.2004 als Direktor am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Judith Lademacher (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 06.04.2009, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.01.2000 als Richterin am Amtsgericht Stendal - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 19.01.2000 als Richterin am Amtsgericht Gifhorn aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2014 ab 06.04.2009 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 2016: Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Lüneburg.

Sandy Cim Lindner (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1980) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 22.03.2012, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.08.2007 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 22.03.2012 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Nico Ottmüller (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab , ..., 2008, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.04.2002 als Richter am Amtsgericht Winsen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2014 ab 04.04.2002 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft oder unvollständig.

Wolfgang Schäfer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Lüneburg / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Lüneburg (ab 13.08.2004, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1993 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 13.08.2004 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 2012, ..., 2014: Familiengericht - Abteilung 30. Landeszeitung Lüneburg 30.06.07 (Fall Witkowski) - siehe unten. Richter Schäfer wird vom Väternotruf nicht empfohlen. 

Angela Schmeer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 26.06.1997, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 11.02.1997 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Friedrich Stahlhut (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 23.01.1987, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 23.01.1987 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 

Dr. Hanja Stelljes (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 11.12.2007, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 11.12.2007 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010, 2012 und 2014 ab 11.12.2007 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - halbe Stelle - aufgeführt.

Dr. Dorothee Sydow (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1975) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 11.12.2007, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 11.12.2007 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 11.12.2007 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 11.12.2007 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - halbe Stelle - aufgeführt.

Sören Voß (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 28.04.2006, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.02.2002 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 28.04.2006 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 2012: Familiengericht - Abteilung 37. 2012: Beratendes Mitglied sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Lüneburg - http://www.lueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-888/

 

 

Richter auf Probe:

 

 

Abteilungen am Familiengericht Lüneburg:

28 F - 

29 F - 

30 F - Wolfgang Schäfer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richter am Amtsgericht Lüneburg / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Lüneburg (ab 13.08.2004, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.1993 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 13.08.2004 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 2012, ..., 2014: Familiengericht - Abteilung 30. Landeszeitung Lüneburg 30.06.07 (Fall Witkowski) - siehe unten. Richter Schäfer wird vom Väternotruf nicht empfohlen. 

37 F - Sören Voß (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 28.04.2006, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.02.2002 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 28.04.2006 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. 2012: Familiengericht - Abteilung 37. 2012: Beratendes Mitglied sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Lüneburg - http://www.lueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-888/

49 F - Verena Böbs (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1973) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab , ..., 2012, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 16.10.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Celle - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 23.08.2006 als Richterin am Landgericht Lüneburg - beurlaubt - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 23.08.2006 als Richterin am Landgericht Lüneburg - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 und 2014 ab 23.08.2006 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg - halbe Stelle - aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. 2016: Familiensachen - Abteilung 49.

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Lüneburg tätig:

Maria Campowsky (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 25.04.1978, ..., 2010)

Dr. Bernd Gütschow (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richter am Landgericht Lüneburg (ab 02.10.2003, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 03.04.2000 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.10.2003 als Richter am Landgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 02.10.2003 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft oder unvollständig. 2009, ..., 2011: Pressesprecher am Landgericht Lüneburg. 02.12.2011: "Für viele von uns gibt es kein Weihnachten" - http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/weihnachtsmann213.html

Dr. Claudia Hagemann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Amtsgericht Uelzen (ab 01.01.2013, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2010 unter dem Namen Claudia Hagemann nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 02.10.2009 als Richterin kraft Auftrags am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.01.2013 als Richterin am Amtsgericht Uelzen - 6/10 Stelle - aufgeführt.

Dr. Joachim-Wilhelm Hertz-Kleptow (geb. 30.08.1914) - Richter am Amtsgericht Lüneburg / Direktor am Amtsgericht Lüneburg (ab 10.05.1967, ..., 1974) - im Handbuch der Justiz 1958 ab 01.06.1956 als Oberlandesgerichtsrat am Oberlandesgericht Celle aufgeführt. Über seine Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor. War 1945 bei Kriegsende 30 Jahre alt. Über eine eventuelle Teilnahme an Kriegshandlungen in der Zeit des Nationalsozialismus informiert auf Anfrage die Deutsche Dienststelle.

Franz Kompisch (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Vorsitzender Richter am Landgericht Lüneburg (ab , ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 13.11.2000 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.12.2006 als Vorsitzender Richter am Landgericht Stade aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.12.2006 als Vorsitzender Richter am Landgericht Lüneburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Eva Lietz, geb. Wolff (geb. 18.09.1905) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 01.09.1946, ..., 1958) - "Eva Lietz – die erste weibliche Richterin im Landgerichtsbezirk Lüneburg" - http://www.amtsgericht-lueneburg.niedersachsen.de/master/C12792666_N12792602_L20_D0_I6369855.html

Dr. Renate Menk (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Lüneburg / Präsidentin am Landgericht Lüneburg (ab 17.08.2004, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.12.1979 als Richterin am Amtsgericht Winsen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.07.1999 als Direktorin am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Horst Müller (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1942) - Richter am Amtsgericht Lüneburg / Familiengericht (ab 30.08.1977, ..., 2006) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 30.08.1977 als Richter am Amtsgericht Lüneburg - Altersteilzeit - aufgeführt. 

Christian Scholz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 14.07.1994, ..., 2008)

Hans-Joachim Schuller (Jg. 1939) - Richter am Amtsgericht Lüneburg / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Lüneburg (ab 02.05.1984, ..., 2002) 

Ulf Simon (Jg. 1948) - Richter am Amtsgericht Lüneburg (ab 23.05.1984, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 23.05.1984 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen. - möglicherweise vorzeitig berentet, so gut wollen wir es auch mal haben

Simone Skibba (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Amtsgericht Winsen / stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Winsen (ab , ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.01.1999 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010, 2012 und 2014 ab 02.01.2009 als Richterin am Amtsgericht Winsen - 3/4 Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 02.01.2009 als stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Winsen - 3/4 Stelle - aufgeführt. 2014: Familiensachen.

Eugenie Sonntag (Jg. 1942) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 18.08.1976, ..., 2002)

Klaus-Rainer Strunk (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Vorsitzender Richter am Landgericht Lüneburg (ab 27.06.2006, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.09.1996 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt.

Dr. Charlotte Timm-Willenberg (Jg. 1944) - Richterin am Amtsgericht Lüneburg (ab 12.03.1981, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 12.03.1981 als Richterin am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008/9 nicht mehr eingetragen - möglicherweise vorzeitig berentet, so gut wollen wir es auch mal haben.

Dr. Götz Wettich (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz 1966) - Richter am Oberlandesgericht Celle (ab 11.06.2007, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 05.10.2001 als Richter am Amtsgericht Lüneburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 11.06.2007 als Richter am Oberlandesgericht Celle aufgeführt. 2013: Pressesprecher am Oberlandesgericht Celle.

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Lüneburg (ab 01.09.2009, ..., )

 

Kristina Rau

Neue Straße 3

21335 Lüneburg

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Lüneburg für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Lüneburg (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Lüneburg

überregionale Beratung

http://familienberatung-lueneburg.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Ökumenische Ehe- und Lebensberatungsstelle Lüneburg

Johannisstr. 36

21335 Lüneburg

Telefon: 04131 / 48898

E-Mail: oekumenischelebensberatung.lueneburg@evlka.de

Internet: http://www.kirche-lueneburg.de

Träger: Diakonieverband Lüneburg/ Diözese Hildesheim

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die vom Landkreis bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr. 

 

Erziehungsberatungsstelle

Große Bäckerstr. 23

21335 Lüneburg

Telefon: 04131 / 22449-60

E-Mail: erziehungsberatung@landkreis.lueneburg.de

Internet: http://www.lueneburg.de

Träger: Landkreis

Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Gruppenarbeit

Mitarbeiter/innen: Dietmar Gerken - Dipl. Psychologe - Leiter der Beratungsstelle (2003, ..., 2016), Birgit Dimke - Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (2008, ..., 2016), Peter Brehmer - Dipl. Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge (2016), Ines Pottek - Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (2016), Mechthild Buff - Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (2016)

 

 

Verfahrensbeistände

 

Gabriele Loerbroks-Ahlschwedt

Diplom-Pädagogin

21335 Lüneburg

Bestellung am Amtsgericht Lüneburg, Amtsgericht Winsen

 

 

Kristina Rau

Diplom Sozialpädagogin

Neue Straße 3

21335 Lüneburg

Kinderschutzbund Lüneburg (2000) - www.suizidprophylaxe.de/Tagungen/herbsttagung%202000%20tagungsprogramm.htm

Bestellung am Amtsgericht Lüneburg durch Richter Voß (2008)

Tätigkeit auch als Umgangspflegerin.

 

 

Rechtsanwälte:

 

Ulrich Köhler

Rechtsanwalt

Johannes-Brahms-Str. 10

21365 Adendorf

Telefon: 04131 / 2211760

Fax: 04131 / 2211761

E-Mail: koehler.ulrich@t-online.de

 

 

Monika Goering

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Mediatorin BAFM

Streitkultur Stade

Hauptstr. 82

21717 Fredenbeck

Tel: 04149 / 93 48 12

Fax: 04149 / 93 48 13

E-Mail: info@streitkultur-stade.de

Homepage: www.streitkultur-stade.de

 

 

Christian Kenkel

Rechtsanwalt Fachanwalt für Familienrecht

Esplanade 31 |

20354 Hamburg

Tel.: 040 / 76 99 99 79 - 0

E-Mail: kontakt@hamburgeranwaelte.de

Internet: http://www.hamburgeranwaelte.de

 

 

Gutachter:

 

Henrike Dierks

Diplom-Psychologin

Sogenanntes "Institut für gerichtspsychologische Gutachten in Erziehungs- und Familienfragen" 

IGG Ahrensburg

An der Reitbahn 3

22926 Ahrensburg

www.igg-ahrensburg.de

Beauftragung am Amtsgericht Lüneburg durch Richter Voß (2008)

 

 

Prof. Dr. Uwe Jopt

Diplom-Psychologe

32657 Lemgo

www.uwejopt.de

Beauftragung am Amtsgericht Celle, Amtsgericht Lüneburg

 

 

Marianne Kalinowsky-Czech

Diplom-Psychologin, Dr. 

21244 Buchholz

http://www.rechtspsychologie.com/Praxis/praxis.html

Beauftragung am Amtsgericht Lüneburg, Amtsgericht Stade, Amtsgericht Tostedt

Beauftragung am Amtsgericht Lüneburg durch Richter Müller (2003).

 

 

Sonia Oehmen

Kielortallee 1

20144 Hamburg

Beauftragung am Amtsgericht Ludwigslust, Amtsgericht Lüneburg, Amtsgericht Soltau

http://www.loesungsorientierte-arbeit.de/sachverstaendige-in-ihrer-naehe-2-29.htm

 

 

Jutta Studtmann-Wündsch

Diplom-Psychologin

21376 Salzhausen

Beauftragung am Amtsgericht Lüneburg, Amtsgericht Uelzen, Amtsgericht Walsrode, Amtsgericht Winsen

Die Diplom-Psychologin Jutta Studtmann-Wündsch wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

Beauftragung am Amtsgericht Lüneburg durch Richter Voss.

 

 

Karen Vargas

vom sogenannten "Institut für gerichtspsychologische Gutachten in Erziehungs- und Familienfragen" 

IGG Ahrensburg

An der Reitbahn 3

22926 Ahrensburg

www.igg-ahrensburg.de

Beauftragung am Amtsgericht Lüneburg, Amtsgericht Ratzeburg

Beauftragung am Amtsgericht Lüneburg durch Richter Voss.

 

 

Betreuer: 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Kreisverband Landkreis Harburg

in 21244 Buchholz

Ansprechpartner: Herr Mühlbauer

Telefon: - 0 41 81 - 299 756 (abends)

Berliner Str. 25

21244 Buchholz

Internet: www.vaeterindernordheide.de

 

Peter Witkowski, Tel. (04137) 7056.

Info: www.entfremdet.de

 

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Lüneburg

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Lüneburg

Frauenhaus

Straße:

21330 Lüneburg

Telefon: 04131/61733

E-Mail: info@frauenhelfenfrauen-lueneburg.de

Internet: http://www.frauenhelfenfrauen-lueneburg.de

Träger: Frauen helfen Frauen e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

Kinderschutzbund Lüneburg

Katzenstraße 1

21335 Lüneburg

Telefon: 04131 / 82882

Internet: www.kinderschutzbund-lueneburg.de

Miserabler Internetauftritt (2008)

 

 

 


 

 

Öffentlicher Aufruf zum "Schottern" ist strafbar

Datum

05.04.2013

So genanntes "Schottern" eines Gleisabschnittes

Der Aufruf zum Entfernen von Schottersteinen aus dem Gleisbett einer Bahnstrecke, um diese für einen Castortransport unbrauchbar zu machen, ist strafbar. Diese Entscheidung traf nun das Oberlandesgericht (OLG) Celle und bestätigte damit in letzter Instanz ein Urteil des Amtsgerichts Lüneburg aus dem vergangenen Jahr.

Im Vorfeld des "Castor 13" im Herbst 2010 hatten Castorgegner erstmalig zum sogenannten "Schottern" der Bahnstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg aufgerufen. Durch das Entfernen von Schottersteinen aus dem Gleisbett sollte die Standfestigkeit des Gleisbettes derart beschädigt werden, dass die Strecke unbefahrbar würde. Auf der Internetseite der Organisatoren hatten sich knapp 1.780 Personen in einer Unterstützerliste eingetragen und dadurch den Aufruf zum Schottern befürwortet. Darunter auch ein heute 49-Jähriger. Dieser war in erster Instanz wegen der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten (§ 111 StGB) durch das Amtsgericht Lüneburg zu einer Geldstrafe in Höhe eines halben Netto-Monatsgehaltes verurteilt worden.

Das OLG Celle entschied nun über die Revision des Verurteilten. Dabei stellten die Richter klar, dass jemand, der einen Aufruf zum "Schottern" unterzeichnet, sich diesen damit zu Eigen macht. Dadurch habe der Mann "die Schwelle von einer Meinungsäußerung oder straflosen Befürwortung von Straftaten zur strafbaren Aufforderung überschritten". Das Urteil des Amtsgerichts Lüneburg wurde daher bestätigt.

Die Entscheidung des OLG Celle ist rechtskräftig und dürfte die lang andauernde Diskussion über die Strafbarkeit derartigen Handelns endgültig beenden. Rechtsmittel können nicht mehr eingelegt werden (Az: 31 Ss 125/12).

http://www.bundespolizei.de/DE/00Aktuelles/_News/2013/04/130404_aufruf-zum-schottern.html?nn=841186

 

 


 

 

 

"Für viele von uns gibt es kein Weihnachten"

Autor/in: Marie Elane Hansen

In blauen Weihnachtsmannkostümen haben geschiedene Väter und Mütter vor dem Amtsgericht in Lüneburg protestiert. Sie fordern, ihre Kinder endlich wiedersehen zu dürfen.

02.12.2012

 

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/weihnachtsmann213.html

 

 

Hallo,

heute hatte unser SHG "ensorgte-eltern-und-grosseltern.de" aus Lüneburg und Geesthacht zusammen mit dem "Blauer-Weihnachtsmann.de" die Aktion

"Geschenke, die nicht ankommen"

 

Der TV-Beitrag kann im Internet angesehen werden. Vielleicht mag der Eine oder Andere einen Kommentar dazu abgeben (siehe Button unterhalb des Beitrages). Hier der Link:

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/weihnachtsmann213.html

 

Viele Grüße

Peter Witkowski / Dorette Kühn / Detlef Naumann

02.12.2011

 

 


 

 

Lüneburg

Protest gegen aktuelles Familienrecht in der Innenstadt

16.09.2011, 06:00 Uhr Christine Weiser

Die Selbsthilfegruppe "Entsorgte Eltern und Großeltern" demonstriert am Sonnabend Am Sande in Lüneburg für ihr Anliegen.

Lüneburg. Seine zwei Töchter hat Burkhard Röttger in den vergangenen fünf Jahren nie abends ins Bett gebracht, ist nie mit ihnen in den Urlaub gefahren oder hat Weihnachten mit ihnen gefeiert. Mit der Neunjährigen hat ihm ein Gericht den Umgang komplett verboten. Die Fünfjährige darf der gelernte Elektroingenieur aus Lübeck alle zwei Wochen einen Tag lang sehen.

Nachdem die Beziehung zu seiner Frau gescheitert war, brach sie den Kontakt zu ihm komplett ab. Warum, kann der 47-Jährige nur mutmaßen. Er macht das Scheitern der Beziehung und die damit einhergehenden Abgrenzungen der Partner verantwortlich. "Es ist klar und schmerzhaft, dass wir als Paar versagt haben. Aber Eltern sind wir beide immer noch", sagt er.

Anfangs darf Röttger seine Kinder wie verabredet alle zwei Wochen sehen. Dann verhindert die Mutter immer häufiger die Treffen und der gelernte Elektroingenieur wendet sich an das Gericht, um sein Umgangsrecht durchzusetzen. Seitdem bestimmen Termine vor Gericht, beim Jugendamt und bei Beratungseinrichtungen seinen Alltag.

"Da werden mitunter alltagsferne Entscheidungen getroffen, es wurde zum Beispiel festgelegt, dass ich meine Kinder einen Tag in der Woche von 12 bis 17 Uhr unter Begleitung einer Jugendamtsmitarbeiterin sehen könne, also genau in meiner Arbeitszeit."

Die Geschichte von Burkhard Röttger ist kein Einzelfall. In 90 Prozent der Fälle sprechen die Gerichte in Deutschland den Müttern das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder zu. Die Väter bleiben häufig außen vor. Katharina Klees, die früher einmal ein Jugendamt geleitetet hat, bestätigt: "Offenbar gilt immer noch: Kinder sind bei der Mutter am besten aufgehoben. Obwohl längst erwiesen ist, dass Kinder beide Eltern brauchen."

Betroffen sind Menschen aus allen Altersschichten und Berufsgruppen, so wie Dorette Kühn aus Geesthacht und Peter Witkowski aus Lüneburg. Die vierfache Großmutter und der Vater einer Tochter haben sich mit anderen in der Selbsthilfegruppe "Entsorgte Eltern und Großeltern" zusammengeschlossen. Morgen, Sonnabend, 17. September, wollen sie vor dem Kreisjugendamt, Auf dem Michaeliskloster 4, mit einer Demonstration für mehr Kinderrechte auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

"Wer seine Kinder nicht sehen kann, leidet nicht nur seelisch, sondern auch körperlich", sagt Peter Witkowski. Herzbeschwerden, Rückenschmerzen, Schlafstörungen - die Liste könnten er und Dorette Kühn beliebig fortsetzen. Auch die Kinder leiden unter der Trennung. "Würde man blaue Flecke sehen, wäre die Sache klar, dann wüsste jeder was zu tun ist. Aber so ist es ja nur die Abwesenheit von einem Elternteil und seiner Familie", sagt Witkowski.

Psychologen haben Menschen untersucht, denen in ihrer Kindheit der Kontakt zu einem Elternteil oder zu anderen nahen Verwandten vorenthalten blieb. Dabei haben sie festgestellt, dass sich das Elternentfremdungssyndrom, kurz PAS, eine dauerhafte Traumatisierung, die bis ins Erwachsenenalter hineinreichen kann, äußert.

Mit Blick auf die Gesundheit der Kinder müsse sich die Behördenpraxis in Deutschland ändern, fordern Kühn und Witkowski. "Die Mitarbeiter des Jugendamts und die Richter müssen psychologisch geschult werden", sagt Dorette Kühn.

Nachholbedarf sehen die Betroffenen auch in der Rechtsprechung. Häufig verfüge derjenige, dem das Sorgerecht zugesprochen wurde, über ein hohes Boykott-Potenzial. Mitunter würden so auf dem Rücken der Kinder Konflikte der Eltern ausgetragen, zum Schaden aller Beteiligten.

Einen möglichen Ausweg aus dem Kampf um die Kinder bietet das sogenannte Cochemer Modell, das in den 90er-Jahren in Süddeutschland entwickelt wurde.

Kern des Modells ist, dass beide Eltern die Bindung zum Kind behalten. Dabei sollen Psychologen, Beratungsstellen und Anwälte den Gesprächsprozess moderieren. Erst, wenn eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden ist, ist das Verfahren abgeschlossen. Mittlerweile findet das Modell deutschlandweit Anwendung. Ein Sprecher des Amtsgerichts Lüneburg bestätigt: "Wir titulieren das nicht so, aber in der Praxis versuchen wir den Ausgleich zwischen beiden Seiten zu finden".

Burkhard Röttger will den Kampf um seine Kinder nicht aufgeben. Auch wenn seine ältere Tochter momentan den Kontakt zu ihm ablehnt. "Ich möchte für sie da sein. Sie sollen ein gutes Vaterbild bekommen", sagt er. Zu der Demonstration in Lüneburg wird er nicht kommen: Die Stunden, in denen er mit seiner kleinen Tochter auf seinem Bauernhof spielen kann, sind zu kostbar.

Kontakt zu der Selbsthilfegruppe "Entsorgte Eltern und Großeltern": Dorette Kühn ist telefonisch unter: 04152/34 20 erreichbar.

www.entsorgte-eltern-und-grosseltern.de

http://www.abendblatt.de/region/lueneburg/article2029085/Protest-gegen-aktuelles-Familienrecht-in-der-Innenstadt.html

 

 


 

 

 

Selbsthilfe

Der verzweifelte Kampf ums Kind

Freitag, 3. September 2010 04:00 - Von Kim Nadine Meyer

Geesthacht. Peter Witkowski hat wieder mal einen Prozess verloren. Den wievielten? Der 42-Jährige hat aufgehört zu zählen. Seit sechs Jahren kämpft er um das Umgangsrecht mit seiner Tochter. Sie war vier Jahre, als er sie das letzte Mal sah.

Ein Video zeigt, wie die beiden fröhlich zusammen spielen. Heute ist das Mädchen zehn Jahre und hält ihren Vater für ein Monster, spricht von ihm als "Herr Witkowski".

Der Lüneburger muss auch nach sechs Jahren und etlichen Prozessen noch mit der Fassung ringen, wenn er darüber spricht. Über sein verlorenes Kind. "Die Gerichte kapitulieren und sagen das sogar offen", sagt Witkowski, der zusammen mit Dorette Kühn die Selbsthilfegruppe für "entsorgte Eltern und Großeltern" in Geesthacht gegründet hat. Nach der Trennung von der Mutter hatte Witkowski seine Tochter zunächst wie üblich alle zwei Wochen gesehen. "Doch dann erschien ein neuer Mann auf der Bildfläche", sagt er. Immer seltener durfte er das Kind zu sich holen. Und obwohl Gerichte das Umgangsrecht bestätigten, weigerte sich die Mutter, das Kind, das sich immer mehr vom Papa entfremdete, zum Vater zu geben. Schließlich wurde Witkowski im Jahr 2007 das Umgangsrecht verboten - mit der Begründung, dem Kind eine Ruhepause zu gönnen. Eigentlich war das eine Entscheidung für ein Jahr - doch bisher hat sich nichts geändert. "Ich habe meinen Glauben an den Rechtsstaat verloren", sagt der Betriebswirt.

Wie Peter Witkowski geht es vielen Vätern, aber auch Müttern und Großeltern. "Etwa 20 Leute kommen regelmäßig in unsere Gruppe", sagt Dorette Kühn, die selbst eine "entsorgte Oma" ist. Die Fälle seien alle ähnlich. Nach einer Trennung werden Kinder entfremdet. In vielen Fällen sorgen sich Großeltern, weil sie mitbekommen, dass ihre Enkel geschlagen werden oder verwahrlosen. "Oft wird lange versucht zu helfen, bis die Situation eskaliert", weiß Kühn. Doch wenn das Jugendamt eingeschaltet wird, kommt es oft zum Bruch in der Familie.

Um auf die Sorgerechtsproblematik aufmerksam zu machen, wollen Kühn und Witkowski zusammen mit anderen Betroffenen in Lüneburg demonstrieren. Treffpunkt ist am Sonnabend, 11. September, zwischen 11 und 12 Uhr vor dem Kreisjugendamt (Auf dem Michaeliskloster 4). Außerdem wird in Geesthacht am Sonntag, 26. September, von 10 bis 17 Uhr im Rahmen der Aktionswochen "Ein Herzogtum für Kinder" eine Fachtagung im Oberstadttreff (Dialogweg 1) organisiert. Betroffene und Interessierte können sich Vorträge von Psychologen und Juristen zum Thema Sorge- und Umgangsrecht anhören und mitdiskutieren.

http://www.bergedorfer-zeitung.de/printarchiv/geesthacht/article81123/Der_verzweifelte_Kampf_ums_Kind.html

 

 


 

 

Babytod in Lüneburg: Vater gibt Schütteln zu

Lüneburg - Obwohl das Jugendamt die Familie in intensiver Betreuung hatte, konnte es die kleine Ronja nicht schützen: Nach dem Tod des Säuglings in Lüneburg hat der Vater eingeräumt, seine Tochter kräftig geschüttelt zu haben. Das Baby habe sich nach Darstellung des 34-Jährigen zuvor verschluckt gehabt, sagte Staatsanwältin Angelika Klee am Montag. Die Kleine starb einige Tage später an einer Hirnblutung. Gegen die Eltern wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Die Familie wurde vom Jugendamt betreut, weil dies die 30 Jahre alte Mutter für überfordert hielt. Der 34-Jährige gab an, mit dem Kind allein gewesen zu sein, als es starb. Als er merkte, dass Ronja nach dem Trinken aufhörte zu atmen, rief er den Betreuer vom Amt an. Es war das erste gemeinsame Kind des Paares.

"Der Betreuer hatte einen recht guten Eindruck", sagte Stadtsprecherin Suzanne Moenck. Der Vater habe sich ausreichend gekümmert. "Das Jugendamt hatte starke Sorge gehabt, dass die Mutter mit dem Kind psychisch überfordert sei", sagte Moenck. Die 30-Jährige hat bereits drei Kinder, die aber nicht bei ihr leben. Das Amt hatte sich deshalb bemüht, das alleinige Sorgerecht dem Vater zu übertragen und sich das Aufenthaltsrecht für das Kind vorzubehalten. Das Amtsgericht hatte dem aber nicht zugestimmt. Stattdessen wurde eine intensive Familienbetreuung vereinbart, nach der Familienhelfer 20 Stunden in der Woche vor Ort sind. Noch einen Tag vor dem Tod der Kleinen am vergangenen Mittwoch war dem Betreuer nichts Besonderes aufgefallen. Lni

22.06.2010

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article8136961/Babytod-in-Lueneburg-Vater-gibt-Schuetteln-zu.html

 

 


 

 

 

Plakate: "Nehmt den Kinder nicht ihre Wurzeln"

Protest der "entsorgten Eltern"

Von Stefan Bohlmann 14. September 2009, 06:00 Uhr

Gerichte und Jugendämter verhängen nach der Trennung von Mutter und Vater sehr häufig Umgangsverbote.

Eltern protestieren

Foto: stefan bohlmann

Lüneburg. Ihre Wut und ihren Schmerz taten die Teilnehmer laut kund: ,,Es ist ein Unding, dass wir auf die Straße gehen müssen, um den Kontakt zu unseren Kindern und Enkeln zu behalten."

Rund 80 Väter, Mütter, Großeltern, Kinder und Jugendliche demonstrierten am Sonnabend vor dem Jugendamt des Landkreises Lüneburg und in der Innenstadt gegen die schmerzhaften von Gerichten und Jugendämtern amtlich verhängten Trennungen von ihren Kindern und Enkeln. Zum Protest aufgerufen hatte die Lüneburger Initiative "Entsorgte Eltern und Großeltern".

Einer der Veranstalter war Peter Witkowski. Er sagte: "Wir fordern, dass die Gerichte und Jugendämter umdenken und sich ihrer Verantwortung bewusst werden. Denn einem das eigene Kind wegzunehmen, weil sich Eltern im Streit getrennt haben, ist wie eine offene Wunde, die nie heilt."

Er plädierte für die psychologische Ausbildung von Richtern und Mitarbeitern in den Jugendämtern. Die sogenannte Cochemer Praxis solle angewandt werden, so Witkowski. Die Cochemer Praxis setzt auf Beratung, Mediation und lösungsorientiert arbeitende Sachverständige. Mit Erfolg, denn 98 Prozent der streitenden Eltern haben mit diesem Verfahren eine gütliche Lösung gefunden. ,,Wir wollen ein gemeinsames Sorgerecht für Vater und Mutter - egal, ob sie verheiratet sind oder nicht", betonte Witkowski. Denn das Strickmuster im Konfliktfall sei immer das gleiche. ,,Wenn Mütter und Väter sich streiten, ziehen sie das Kind mit hinein und versuchen, es zu manipulieren."

Das bestätigte ein 15 Jahre alter Demonstrationsteilnehmer als selbst Betroffener, als Kind, das zwischen Vater und Mutter steht. ,,Streit und Scheidungen lassen sich wohl nicht vermeiden. Aber dass der Konflikt auf die Kinder übertragen wird, sehr wohl", meinte der Jugendliche. Aus eigener und jahrelanger Erfahrung - die Eltern ließen sich scheiden, als er zwei Jahre alt war - sagte er: ,,Es ist ein Kampf um die Sympathie des Kindes. Die Mutter will mit Tränen Mitleid erzeugen, der Vater macht Geschenke." Und die Großeltern führten den Krieg in der Familie weiter, sodass die gesamte Verwandtschaft in die Brüche gehe, erzählte er.

Aus dem Streit seiner Eltern sei inzwischen abgrundtiefer Hass geworden, obwohl die Trennung zwölf Jahre zurückliege. ,,Ich stehe dazwischen, will das aber gar nicht. Es ist mir unangenehm. Das Gezerre bekomme ich seit Jahren mit, ignoriere es aber mittlerweile. Zuerst wollte ich bei demjenigen bleiben, der Recht hat. Aber keiner von beiden hat es."

So lebte er neun Jahre bei der Mutter und seit drei Jahren beim Vater - und wünscht sich sehnlich, endlich aus der Zwickmühle herauszukommen.

http://www.abendblatt.de/region/lueneburg/article1182439/Protest-der-entsorgten-Eltern.html

 

 


 

 

 

 

Trennungsprobleme

25.000 Betroffene: Wenn Väter entsorgt werden

Von Sandra Bengsch

Viele Väter müssen ohne ihre Kinder leben. Weil vor allem die Kinder unter dem Verlust leiden, fordern Selbsthilfegruppen nun neue Standards.

Regisseur Douglas Wolfsperger, selbst betroffener Vater, hat jetzt einen Film zum Thema gedreht. Dass ihr Papa über die Trennung von ihrer Halbschwester sehr traurig ist, weiß auch Wolfspergers jüngste Tochter, die dieses Bild gemalt hat.

Regisseur Douglas Wolfsperger, selbst betroffener Vater, hat jetzt einen Film zum Thema gedreht. Dass ihr Papa über die Trennung von ihrer Halbschwester sehr traurig ist, weiß auch Wolfspergers jüngste Tochter, die dieses Bild gemalt hat.

Foto: Calista Wolfsperger

Lüneburg. Wenn er wenigstens wüsste, dass es irgendwann ein Happy End gibt, dann wäre alles leichter, sagt Peter Witkowski. Doch diese Sicherheit gibt es nicht, und so bleibt ihm nur der Kampf um seine Tochter. Hannah (Name von der Redaktion geändert) ist jetzt neuneinhalb Jahre alt. Seit beinahe fünf Jahren hat Peter Witkowski sie nicht mehr gesehen, hat sie nicht mehr in den Arm nehmen, nicht mehr drücken oder mit ihr spielen können.

Witkowski erinnert sich an die Trennung im Jahr 2004 nach der seine Exfreundin einen neuen Mann kennengelernt hatte. Plötzlich eröffnete sie ihm: "Hannah hat jetzt eine neue Familie. Sie will bei uns bleiben und dich nicht mehr sehen." Die Worte erschüttern den Mann bis ins Mark - auch wenn er sich bis heute sicher ist, dass alles gelogen war. "Hannah hätte garantiert gewollt", so der 41-Jährige. Witkowski schaltet das Jugendamt ein, zieht vor Gericht. Ein erster Beschluss: Alle zwei Wochen darf Hannah für drei Tage und zwei Nächte zu ihm.

Von Beginn an gibt es Probleme. Die Mutter mauert, versucht die Treffen zu verhindern. Es folgt eine zermürbende Prozessarie, eine Umgangsregelung folgt der nächsten. Immer wieder gibt es unschöne Szenen bei der Übergange von Hannah. Von Termin zu Termin bemerkt Witkowski: "Hannah wirkt regelrecht eingeschüchtert." Zwar sei das Mädchen nach kurzer Zeit bei ihm immer schnell wieder aufgetaut, aber Peter Witkowski ist sich sicher, "dass meine Exfreundin Hannah gegen mich aufgehetzt hat".

Solange, bis Hannah schließlich äußert, dass sie nicht mehr zu ihrem Vater will. 2006 beantragt die Mutter einen Umgangsausschluss, will dem Vater den Kontakt zu seiner Tochter gerichtlich verbieten lassen. Ein Psychologe wird hinzugezogen. Der urteilt in seinem Gutachten: "Hannah wurde hochgradig instrumentalisiert, indem die Mutter ihr ein radikal negatives, monströses und feindseliges Bild ihres Vaters vermittelte." Hannah zeige bereits erste Anzeichen von PAS, das steht für Parental-Alienation-Syndrom, ein Fachausdruck für Elternentfremdung. Dabei würden Kinder Partei für den betreuenden Elternteil ergreifen und sich aus Überzeugung von der Richtigkeit seiner Sichtweise deutlich gegen den anderen Elternteil positionieren, erklärt der Psychologe.

Dass der Experte die Verantwortung für die Entfremdung bei der Mutter sieht, ändert nichts an der Entscheidung des Gerichts: Peter Witkowski erhält ein Umgangsverbot. Damit ist er kein Einzelfall. Nach Schätzungen des Vereins "Väteraufbruch für Kinder" - Witkowski ist Vorstandmitglied der Initiative - sind bundesweit etwa 25 000 Mütter und Väter betroffen. Die Initiative hat berechnet, dass jedes vierte Trennungskind vom Verlust eines Elternteils bedroht ist. Bezogen auf die Berechnung des Statistischen Bundesamtes, dass im vergangenen Jahr 150 187 Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen waren, sind das rund 37 600 Kinder - unehelicher Nachwuchs ausgenommen.

Dass die Kinder leiden, sei das Schlimmste für sie, erklärt Dorette Kühn aus Soderstorf. Bei ihr sind es die Enkel, die die 55-Jährige schmerzlich vermisst. Wie es zu dem Kontaktabbruch kam, will Dorette Kühn nicht öffentlich erzählen: "Ich möchte meine Enkel schützen."

Daher habe sie vor dem Gericht auch auf ein Umgangsrecht verzichtet. Kühn: "Ich wollte nicht, dass die Jungen das Gezerre noch länger aushalten müssen." Heute bereut sie diesen Schritt. Zwei Jahre darf sie ihre Enkel jetzt nicht mehr sehen. Dabei ist Dorette Kühn sich sicher: "Für die Kinder ist es das Wichtigste, dass sie alle behalten." Denn jeder Verlust bedeute für die kleinen Seelen Kummer und Schmerz. Gemeinsam mit Peter Witkowski hat Dorette Kühn die Selbsthilfegruppe "Entsorgte Eltern und Großeltern gegründet", engagiert sich aber darüber hinaus bei Fachtagungen und Expertentreffen.

Kühn kritisiert, dass Jugendamtsmitarbeiter und Richter sich nicht stärker im Interesse der Kinder engagieren. Denn: "Möglich wäre das mit dem Cochemer Modell." Das Verfahren zeichne sich durch eine frühzeitige Zusammenarbeit von Anwälten, Richtern, Sozialarbeitern, Psychologen und betroffenen Eltern aus. Bereits in den ersten 14 Tagen, also bevor eine Entfremdung eintreten kann, soll gemeinsam eine Lösung im Sinne der Kinder gefunden werden.

Doch bisher komme das Cochemer Modell nur ansatzweise und selten zur Anwendung, so Kühn. Mit einer Demonstration vor dem Kreisjugendamt Lüneburg, Auf dem Michaeliskloster 4, wollen Witkowski, Kühn und andere Betroffene jetzt am Sonnabend, 12. September, um 11 Uhr auf das Problem aufmerksam machen. Und dann bleibt Peter Witkowski noch eine Hoffnung: Der Gang vor den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Denn seine Tochter, will er nicht aufgeben.

Hamburger Abendblatt

27. August 2009

http://www.abendblatt.de/region/lueneburg/article1156844/25-000-Betroffene-Wenn-Vaeter-entsorgt-werden.html

 

 

 


 

 

Von seinem Familienglück ist Peter Witkowski nicht viel geblieben. Seine Partnerin hat ihn verlassen, seine Tochter hat er seit über drei Jahren nicht mehr gesehen. Auch die Gerichte können ihm nicht helfen

Montage: Kreisboten 

Gebt mir mein Kind zurück! 

Wie ein Vater systematisch von seiner Tochter entfremdet wurde.

Von Gerhard Sternitzke

Horndorf. Der Rahmen für ein kleines Familienglück: Ein Reihenhaus in Horndorf, im Kinderzimmer Teddybär, Puppenwagen, Kinderbilder. Doch das Bettchen bleibt leer, von seinem Familienglück sind Peter Witkowski nur Erinnerungen geblieben. Seit über drei Jahren hat der 40-jährige Betriebswirt seine Tochter nicht mehr gesehen. Obwohl die Gerichte sein und seiner Tochter Recht auf gegenseitigen Umgang bestätigt haben, wächst die Achtjährige ohne Vater auf.

Witkowski war 30, als er im Dezember 1998 mit seiner 29-jährigen Freundin zusammenzog. Sie brachte einen Sohn aus erster Ehe mit. Ein Jahr später gab es Streit, sie zog aus. Doch die Beziehung zerbrach nicht, er besuchte sie regelmäßig, erlebte die Geburt der gemeinsamen Tochter K. Man zog wieder zusammen, im November 2003 wieder Streit und Auszug.

Zunächst blieb das Verhältnis freundschaftlich, später einigten sich die Eltern auf regelmäßige Besuche alle zwei Wochen. „Alles lief tadellos, bis der neue Mann auf der Bildfläche erschien“, erzählt Witkowski. Von da an wurde er systematisch herausgedrängt. Bezeichnend war eine Textnachricht auf dem Handy: „K. will nicht zu dir, denn sie hat eine neue Familie.“

Sowohl das Familiengericht Lüneburg als auch das Oberlandesgericht Celle bestätigten 2005 das Umgangsrecht des Kindes mit dem Vater. Und sie stellten fest, dass die Mutter diesen Kontakt nicht nur dulden, sondern auch fördern müsse.

Doch gegen die von ihnen festgestellte Verweigerungshaltung der Mutter waren auch die Gerichte machtlos. Da sich das Mädchen inzwischen gegen den Vater sträubte, konnten sie die eingetretene Entfremdung nur noch bestätigen: 2007 verboten sie Witkowski bis Ende 2008 den Kontakt zu seiner Tochter – um ihr eine Ruhepause zu geben. Nur zum Geburtstag und zu Weihnachten darf der Vater ihr schreiben und ein kleines Geschenk schicken. Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde des Vaters abgewiesen, im September will er vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen.

Peter Witkowski ist traurig. Nicht einmal ein Zeugnis oder ein Foto von seiner Tochter bekommt er. „Ich finde es schlimm, dass ich nicht weiß, wie sie sich entwickelt.“

 

• Info: www.entfremdet.de, Verein Väteraufbruch für Kinder, Harburg Land, Kay Jackstell, Tel. (04187) 1489, Lüneburg, Peter Witkowski, Tel. (04137) 7056.

 

 

 

Gerechtigkeit gibt es nicht

Ein Interview mit Psychologe Prof. Uwe Jopt, Lemgo

Gutachter im Verfahren zum Umgangsrecht

 

DIE KREISBOTEN: K. will ihren Vater nicht treffen. Ist der Wunsch von Peter Witkowski egoistisch?

Jopt: Nein, das ist hochmenschlich. Das ist die ureigene Sehnsucht aller Mütter und Väter, Nähe zu ihrem Kind haben zu wollen. Umgangsrecht ist ein Menschenrecht.

DIE KREISBOTEN: Was bedeutet die Entwicklung in diesem Konflikt für das Kind?

Jopt: Das Mädchen hat das Pech, dass seine Mutter es aus persönlichen Gründen am liebsten dauerhaft vom Vater fernhalten möchte. Wie viel Energie braucht es da zu sagen: Ich liebe meinen Vater. Ich lasse mir den nicht nehmen.

DIE KREISBOTEN: Wie kommt es dazu, dass das Mädchen seinen Vater ablehnt?

Jopt: Das ist ganz deutlich Ergebnis der Erwartungshaltung von Mutter und Stiefvater. Die wollen ihn ausgrenzen. Im Grunde ist das fast ein Straftatbestand. Aber was wollen Sie machen? Das ist das Drama im Familienrecht:Es gibt dort keine Gerechtigkeit. Die letzte Maßnahme wäre, das Kind wegzunehmen. Aber dann nehmen wir diesem Kind seine innige und unbeschwerte Beziehung zu seiner Mutter.

DIE KREISBOTEN: Mit ihrer Verweigerungshaltung hat die Mutter Fakten geschaffen. Muss ein Gericht das hinnehmen?

Jopt: Das Gericht ist völlig hilflos mit so einer Situation. Das Mädchen ist – auch ohne die Mutter – nicht bereit, sich einen Zentimeter auf den Vater zuzubewegen. Das wäre ja ein Vertrauensbruch Mama gegenüber. Da hat Herr Witkowski kräftemäßig keine Chance. Am Schluss gewinnen solche Mütter wie hier.

DIE KREISBOTEN: Welche Folgen hat die Entfremdung vom Vater langfristig für K.?

Jopt: Katastrophale. Das Kind wächst sozusagen vaterlos auf. Da findet ein großes Stück gelebte Intimgeschichte einer Kind-Vater-Beziehung nicht statt. Das Ganze hat hochgradige Qualitäten einer Kindeswohlgefährdung.

DIE KREISBOTEN: Lässt sich die Entfremdung später wieder rückgängig machen?

Jopt: Nein. Wenn die sich später treffen, sind sie einander entfremdet. 

12.08.2008

http://www2.kreisboten.de/cgi-bin/startseite/startseite_index.pl?meldid=1

 

 

 


 

 

 

Jugendhilfe-Ausschuss stellt sich nach Kindstötung hinter Jugendamt 

08.02.2008 13:09 Uhr

Lüneburg (ddp-nrd). Eineinhalb Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines Neugeborenen hat sich der Jugendhilfe-Ausschuss der Stadt Lüneburg am Donnerstag hinter die Mitarbeiter des Jugendamtes gestellt. Die Schwester der 17 Jahre alten mutmaßlichen Täterin hatte den Mitarbeitern des Amtes unterstellt, sich trotz Hinweisen nicht um die Notlage des Mädchens gekümmert zu haben. Der Ausschuss vertrat hingegen einstimmig die Meinung, «dass die verantwortungsvolle und oft schwierige Arbeit der Fachkräfte im Jugendamt trotz aller Bemühungen solche tragischen Fälle leider nie gänzlich wird ausschließen können».

Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) hatte nach dem Fund der Kinderleiche Ende Januar eine Überprüfung der Vorgänge im Jugendamt durch das Deutsche Jugendinstitut in München angekündigt. Der Fachbereichsleiter der Stadt Lüneburg für Familie und Bildung, Eckhard Rödenbeck, sagte, man habe bereits auch eine Rückmeldung aus München erhalten. «Wir werden kurzfristig nach München fahren und besprechen, welche Unterlagen benötigt werden und wann Mitarbeiter nach Lüneburg kommen können», sagte er. Das Münchner Institut wird laut Rödenbeck «eine fallbezogene Schwachstellen-Analyse» erstellen, in der Risikofaktoren aufgezeigt und Empfehlungen gegeben werden.

Die Obduktion der Babyleiche hatte ergeben, dass das Mädchen mit einem Kissen oder einer Decke erstickt wurde. Anschließend soll die 17-Jährige die Leiche wochenlang in einer Plastiktüte unter dem Bett versteckt haben. In ihrer Vernehmung gab die tatverdächtige Mutter an, überfordert gewesen zu sein. 

http://news.abacho.de/vermischtes/artikel_anzeigen/index.html?news_id=45128

 

 


 

 

 

LEICHENFUND

17-Jährige tötet Neugeborenes und versteckt es unterm Bett

Sie war überfordert, hat die Schwangerschaft verheimlicht, das Kind alleine zur Welt gebracht - und anschließend getötet. 23 Tage versteckte eine junge Frau aus Lüneburg die Leiche ihres Neugeborenen unter ihrem Bett. Nun entdeckte ihre Mutter den Säugling beim Aufräumen.

Lüneburg - Die Mutter der 17-Jährigen fand die Leiche des Säuglings gestern Nachmittag in einer Plastiktüte und verständigte die Polizei. Eine Obduktion habe ergeben, dass das Baby erdrosselt oder erstickt worden sei, teilte die Staatsanwaltschaft Lüneburg mit. Die 17-Jährige habe eingeräumt, das Kind nach seiner Geburt am 5. Januar mit einer Decke erstickt zu haben und sei vorläufig festgenommen worden. Sie habe das Kind Anfang Januar allein zur Welt gebracht und es kurze Zeit später getötet. "Es hat nicht lange gelebt, es ist noch am Tag der Geburt ums Leben gekommen", sagte der Lüneburger Oberstaatsanwalt Manfred Warnecke.

Die 17-Jährige hatte versucht ihre Schwangerschaft zu verheimlichen und sei mit der Situation der Geburt offenbar überfordert gewesen, sagte Staatsanwältin Angelika Klee. "Sie hat nicht so recht erklären können, wie es zu der Tat kam." Die Jugendliche befindet sich freiwillig in stationärer ärztlicher Behandlung. Das Jugendamt wurde eingeschaltet. Sie bleibt zunächst auf freiem Fuß.

"Die Familie galt als belastet, aber als soweit intakt. Wenn Beratung oder Hilfe nötig war, hat die Familie diese in der Vergangenheit aktiv angefragt und auch bereitwillig angenommen", sagte Lüneburgs Sozialdezernent Peter Koch. Mitarbeiter der Stadt hätten aus einem Gespräch mit einem Familienmitglied von der Schwangerschaft gewusst. Es habe für sie aber keinen Anlass gegeben, "weitergehenden Unterstützungsbedarf" zu vermuten.

Die 17-Jährige selbst galt Koch zufolge als unauffällig, lebte zu Hause bei der Mutter und deren Lebensgefährten und besuchte regelmäßig eine Lüneburger Schule. "Ihrer Mutter gegenüber hatte die junge Frau allerdings bestritten, in anderen Umständen zu sein." Die Mutter habe mitgeteilt, die Familie habe keinen Druck ausgeübt, ein Enkelkind wäre akzeptiert worden.

Misshandeltes Mädchen aus Rhede

Indes schwebt ein 22 Monate altes Mädchen aus dem münsterländischen Rhede weiter in Lebensgefahr. Das Kleinkind war vermutlich vom Freund seiner Mutter schwer misshandelt und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Der 22 Jahre alte Mann war gestern in Untersuchungshaft genommen worden. Der Mann selbst hatte am Donnerstag vergangener Woche den Notarzt gerufen und angegeben, das Kind sei aus dem Bett gefallen. Nach Angaben des behandelnden Arztes sind die schweren inneren Verletzungen des Kindes nicht mit der Unfallschilderung des 22-Jährigen in Einklang zu bringen.

Die Münsteraner Staatsanwaltschaft erklärte heute, das Kind liege im künstlichen Koma und sei bereits dreimal operiert worden. Ein vierter Eingriff stehe möglicherweise bevor.

29.01.2008

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,531899,00.html

 

 


 

Sehnsucht nach der Tochter

Leiblicher Vater kämpft um Umgangsrecht - Vereine und Selbsthilfegruppen helfen

Peter Witkowski bleiben nur Bilder auf seinem Computer, wenn er seine Tochter sehen will. Bis Ende 2008 hat ihm ein Gericht den Umgang mit dem Mädchen untersagt. In dieser Situation hilft der Verein "Väteraufbruch für Kinder".

Foto: kre

kre Rohstorf. "Annabell* ist die beste Tochter der Welt", sagt Peter Witkowski und schaut liebevoll auf das Foto eines Mädchens, das fröhlich in die Kamera lacht. Gerne würde der 39-Jährige der Siebenjährigen sagen, wie stolz er auf sie ist. Doch das darf er nicht. Ein Gericht hat ihm bis Ende 2008 den Umgang mit seiner Tochter untersagt. Witkowski ist verzweifelt, will sich damit nicht abfinden.

Das Schicksal des Rohstorfers ist kein Einzelfall. Immer öfter kommt es zwischen Eltern zum Streit um Umgangs- und Sorgerechte - bundesweit. Nicht nur Väter sind betroffen, sondern zunehmend auch Mütter. Vielerorts gründen sich deshalb Selbsthilfegruppen und Vereine für Eltern, die um ihr Kind kämpfen.

Auch Witkowski hat sich dem Verein "Väteraufbruch für Kinder" angeschlossen. Der bundesweite Zusammenschluss zählt rund 2600 Mitglieder und setzt sich für Mütter und Väter ohne Trauschein ein, die um das Recht kämpfen, den Kontakt zu ihren Kindern aufrecht zu erhalten.

"Der Verein war das Beste, was mit seit Jahren passiert ist", sagt der 39-Jährige heute. "Hier habe ich erfahren, dass auch andere Eltern diese Hölle durchleben." Denn ein Rabenvater oder gewalttätig ist der Rohstorfer nicht. Nur hat Annabells Mutter inzwischen einen neuen Mann kennen gelernt und geheiratet. Die Siebenjährige hat eine neue Familie. Und Witkowski schlechte Karten. Er ist zwar der leibliche Vater des Mädchens, war mit dessen Mutter aber nie verheiratet. Nun fühlt er sich ausgegrenzt, "wie ein Störfaktor eben", schildert er seine Sicht der Dinge.

Aufgeben will er aber nicht. Die größte Angst, die Wikowski plagt, ist: "Dass meine Tochter das Gefühl bekommt, ich hätte mich als Vater nie um sie bemüht." Um das Umgangsrecht zu erstreiten, schließt Witkowski auch einen Gang vor den Europäischen Gerichtshof nicht aus, setzt dabei natürlich auf die Hilfe des Vereins "Väteraufbruch".

Auch in Lüneburg hat sich unterdessen eine Selbsthilfegruppe für Eltern gegründet, die sich in der gleichen Situation befinden, wie Peter Witkoswki: PAS-Eltern e.V. heißt der Verein und zählt inzwischen ein knappes Dutzend Mitglieder. "Männer wie Frauen", betont die Vorsitzende Janice Pinnow. Sie bestätigt dem Trend, dass mittlerweile auch immer mehr Frauen in die Situation kommen, um ihre Kinder kämpfen zu müssen.

Weitere Infos zu der Selbsthilfegruppe und zu deren Treffen gibt die Vorsitzende Janice Pinnow unter Tel.: 60 68 00 oder sind im Internet zu finden: www.pas-eltern.de

Informationen zum Verein "Väteraufbruch für Kinder" gibt es im Netz: www.vafk-hh.de oder auch unter Tel.: 0 18 05 / 82 35 4412 (gebührenpflichtig, Anruf kostet 12 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz).*Name geändert

30.06.2007

Landeszeitung für die Lüneburger Heide

http://www.landeszeitung.de/start.phtml?fdat=result&idx=422309&tid=5&ir=lok

 


 

 

Richter schoss auf Jugendliche

Selbst Justiz: Sie warfen Schneebälle an sein Haus, da griff der Jurist zur Flinte. Er bleibt frei.

Von Ludger Fertmann

Lüneburg - Weil sie bei einer Schneeballschlacht sein Haus getroffen hatten, hat ein 55 Jahre alter Amtsrichter in Dumsdorf bei Lüneburg mit einer Schrotflinte zweimal auf zwei Jugendliche geschossen. Dabei verletzte er einen 16-Jährigen am Oberarm. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ließ den Richter umgehend festnehmen. Sie beantragte Haftbefehl. Der Haftrichter aber lehnte ab und setzte den Kollegen wieder auf freien Fuß. Es gebe keinen Verdacht auf eine Tötungsabsicht.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter "wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts". Oberstaatsanwalt Jürgen Wigger: "Wir gehen davon aus, dass in die Richtung des Jungen geschossen und eine Tötung billigend in Kauf genommen wurde." Seine Behörde hat bei einer Hausdurchsuchung in Dumsdorf die Schrotflinte des Richters sichergestellt.

Der Beschuldigte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Jugendlichen sich an dem Abend "nur einen Spaß gemacht haben".

Der Verwundete hat eine leichte Fleischwunde. Sie wurde im Krankenhaus ambulant versorgt. Der Junge habe wohl Glück gehabt, dass nicht weitere Schrotkugeln ihn getötet hätten, sagte ein Polizist. Schrotmunition könne durchaus tödlich wirken.

Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es keine dienstliche Verbindung des Amtsrichters zu den beiden Jungen, also auch kein Motiv für eine gezielte Provokation etwa nach einer vorangegangenen Verurteilung durch diesen Richter.

Aufatmen im Justizministerium in Hannover: Der Richter hat sich gestern nach einem Gespräch mit seiner Vorgesetzten am Amtsgericht Lüneburg krankschreiben lassen und wird wohl längere Zeit dienstunfähig bleiben. Damit hat das Ministerium Zeit gewonnen.

Es ist zwar kaum vorstellbar, dass der Beschuldigte in Lüneburg weiter Recht spricht, ehe sein Verfahren rechtskräftig abgeschlossen ist. Aber der Mann kann wegen der richterlichen Unabhängigkeit nicht wie ein normaler Beamter vom Dienst suspendiert werden. Das kann nur das Richterdienstgericht.

Dieses Gremium, dem ausschließlich Richter angehören, entscheidet auf Antrag des Justizministeriums. Je nach Resultat der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen kann die Sanktion von einem einfachen Verweis über Gehaltseinbußen bis hin zur Entfernung aus dem öffentlichen Dienst reichen. Die droht Richtern wie allen anderen Beamten bei einer Verurteilung zu mindestens einjähriger Haftstrafe.

Erschienen am 27.01.2004 in Norddeutschland

Hamburger Abendblatt vom 27.01.2004 - http://www.abendblatt.de/daten/2004/01/27/255413.html

 

Gefunden am 20.12.2008 auf http://www.eurodiva.de/deutschland_heute/rechtssystem/deutsche_richter/richter_schoss.htm

 


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