Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Sondershausen

Familiengericht

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Amtsgericht Sondershausen

Ulrich-von-Hutten-Str. 2

99706 Sondershausen

 

Telefon: 03632 / 7066-0

Fax: 03623 / 7066-99

 

E-Mail: Poststelle@agsdh.thueringen.de

Internet: http://www.thueringen.de/de/olg/gerichte_in_thueringen/landgericht_muehlhausen/amtsgericht_sondershausen/

 

 

- Zweigstelle des Amtsgerichts Sondershausen - Amtsgericht Artern -

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Sondershausen (03/2011)

Informationsgehalt: miserabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Thüringen eigentlich Steuern, wenn die Thüringische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

 

 

Bundesland Thüringen

Landgericht Mühlhausen

Oberlandesgericht Jena

 

 

Direktor am Amtsgericht Sondershausen: Volker Bressem (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Sondershausen / Direktor am Amtsgericht Sondershausen (ab 01.04.1998, ..., 2010) - http://www.thueringen.de/de/justiz/rechtskunde/beauftragte/. 29.10.2010: "Anlässlich des 20. Tages der Deutschen Einheit läuft zurzeit auf Initiative des Direktors des Amtsgerichts Sondershausen, Volker Bressem eine ganztägige Festveranstaltung." - http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=80575

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Sondershausen:

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Thüringen beschäftigen am Amtsgericht Sondershausen eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Kyffhäuserkreis

 

 

Väternotruf Sondershausen

August Mustermann

Musterstraße 1

99706 Sondershausen

Telefon: 03632 / ...

E-Mail:

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter: 

Volker Bressem (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Sondershausen / Direktor am Amtsgericht Sondershausen (ab 01.04.1998, ..., 2010) - http://www.thueringen.de/de/justiz/rechtskunde/beauftragte/. 29.10.2010: "Anlässlich des 20. Tages der Deutschen Einheit läuft zurzeit auf Initiative des Direktors des Amtsgerichts Sondershausen, Volker Bressem eine ganztägige Festveranstaltung." - http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=80575

Anke Fierenz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Amtsgericht Sondershausen (ab 17.01.1997, ..., 2010) - Namensgleichheit mit: Gerald Fierenz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richter am Amtsgericht Sondershausen (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 04.03.1997 als Richter am Amtsgericht Artern aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 04.03.1997 als Richter am Amtsgericht Sondershausen aufgeführt. 

Gerald Fierenz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richter am Amtsgericht Sondershausen (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 04.03.1997 als Richter am Amtsgericht Artern aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 04.03.1997 als Richter am Amtsgericht Sondershausen aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Bußgeldverfahren "Kahlschlag im Forst" - 07.10.2009 - http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=66172. Namensgleichheit mit: Anke Fierenz (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Amtsgericht Sondershausen (ab 17.01.1997, ..., 2010)

Lydia Igla (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Amtsgericht Sondershausen (ab 04.12.1996, ..., 2008)

Christian Kropp (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Sondershausen / Familiengericht (ab 02.12.1996, ..., 20109) - siehe Pressemeldung unten. 29.10.2010: "Der Mühlhäuser Organist und Richter am Amtsgericht Christian Kropp wird um 13.30 h für etwa eine dreiviertel Stunde Orgelwerke französischer Komponisten und eigene Werke an der Hey-Orgel spielen." - http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=80575

Martina Richter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richterin am Amtsgericht Sondershausen - Zweigstelle Artern (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 14.06.1996 als Richterin am Amtsgericht Sondershausen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 ab 14.06.1996 als Richterin am Amtsgericht Sondershausen aufgeführt.

Renate Schiefelbein (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1949) - Richterin am Amtsgericht Sondershausen / Direktorin am Amtsgericht Sondershausen - Zweigstelle Artern (ab , ..., 2008, ..., 2010) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 26.05.1994 als Richterin am Amtsgericht Artern aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 und 2010 ab 26.05.1994 als Richterin am Amtsgericht Sondershausen aufgeführt.

Jens Waßmuth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Landgericht Mühlhausen (ab 26.07.2000 , ..., 2011) - zum 01.01.2011 mit ganzer Arbeitskraft an das Amtsgericht Sondershausen abgeordnet.

 

 

 

Abteilungen am Familiengericht Sondershausen:

1 F -

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Sondershausen tätig:

Elisabeth Kraß-Köhler (geb. 15.05.1952 - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Richterin am Amtsgericht Kassel / Vizepräsidentin am Amtsgericht Kassel (ab 10.08.2012, ..., 2012) - ab August 1979 Staatsanwältin in Kassel. Nach Stationen als Richterin bei den Amtsgerichten in Eschwege und Bad Wildungen ab Dezember 1986 am Amtsgericht Hofgeismar. Anfang der 90-iger Jahre beim damaligen Kreisgericht Sondershausen. Anschließend als stellvertretende Direktorin an das Amtsgericht Hofgeismar. Ab 01.01.1997 Direktorin am Amtsgericht Hofgeismar. Nach der Eingliederung des Amtsgerichts Hofgeismar in das Amtsgericht Kassel am 1. Januar 2005 als aufsichtsführende Richterin Leitung der neu entstandenen Zweigstelle in Hofgeismar. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 12.03.1998 als Direktorin am Amtsgericht Hofgeismar aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 30.08.2005 als aufsichtsführende Richterin am Amtsgericht Kassel aufgeführt.

Hilcke Sabel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1936) - Richterin am Amtsgericht Stadtroda / Direktorin am Amtsgericht Stadtroda (ab 16.09.1994 , ..., bis 30.09.2001) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 03.03.1972 als Richterin am Amtsgericht Frankfurt am Main aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1994 ab 03.03.1972 als Richterin am Amtsgericht Sondershausen aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2000 ab 16.09.1994 als Direktorin am Amtsgericht Stadtroda aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt fehlerhaft. 29.10.2010: "Neben dem Präsidenten des Landgerichts Mühlhausen, Ernst Dünisch, werden auch zahlreiche Pensionäre an der Festveranstaltung teilnehmen. Darunter befinden sich auch Hilke Sabel (Foto), die als Direktorin den Umbau des Gerichtes in der Kreisstadt organisiert hatte, und der ehemalige Direktor des Amtsgerichts Fürth, Volker Kratz." - http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=80575

 

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Sondershausen (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Sondershausen für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

 

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Sondershausen (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Sondershausen

überregionale Beratung 

http://familienberatung-sondershausen.de

 

 

Familienberatung Mühlhausen

überregionale Beratung

http://familienberatung-muehlhausen.de

 

 

Familienberatung Nordhausen

überregionale Beratung

http://familienberatung-nordhausen.de

 

 

Familienberatung Sangerhausen

überregionale Beratung

http://familienberatung-sangerhausen.de

 

 

Familienberatung Sömmerda

überregionale Beratung

http://familienberatung-soemmerda.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise staatlich vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Landratsamt Kyffhäuserkreis Jugendamt - Außenstelle -

Promenade 10 

06556 Artern

Telefon: 03466 / 741-966,-958,-963

E-Mail: jugendamt@kyffhaeuser.de

Internet: http://www.kyffhaeuser.de

Träger:

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Krisenintervention

 

 

Verfahrensbeistände:

 

Andrea Pößel

Rechtsanwältin

Daniel und Andrea Pößel 

Rechtsanwaltsbüro

Ferdinand-Schlufter-Str. 21

99706 Sondershausen

Im Jahr 2008 wurde einem Vater wurde vom verfahrensführenden Richter das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen.

 

 

Rechtsanwälte:

 

J. Christoph Berndt

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Familienrecht

Marktplatz 18

06108 Halle (Saale)

Tel: 0345 / 279838 0

Fax: 0345 / 209 11 13

E-Mail: info@bsk-halle.de

Homepage: www.bsk-halle.de

 

 

Marius Dockter

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Familienrecht

Waisenhausring 6

06108 Halle (Saale)

Tel: 0345 / 52 25 031

Fax: 0345 / 52 25 035

E-Mail: info@rechtsanwalt-dockter.de

Homepage: www.rechtsanwalt-dockter.de

 

 

Herbert Steinhaus

Rechtsanwalt

Strafrecht | Familienrecht | Arbeitsrecht | Gesellschaftsrecht | Vertragsrecht

Karl-Liebknecht-Straße 13

06114 Halle (Saale)

Telefon +49 345 5 21 12 12

Telefax +49 345 5 21 12 13

eMail: eMail@RA-Steinhaus.de

Rechtsanwalt Steinhaus wird vom Väternotruf empfohlen.

 

 

Gutachter:

 

Aili Linnakangas

Diplom-Psychologin

Verbandelt mit der GWG München.

http://www.gwg-institut.com/in-muenchen.html  - mehr zum Thema "Institut" unter Irreführung durch "Institut"

Langer Graben 58

99092 Erfurt

Beauftragung am Amtsgericht Burg, Amtsgericht Erfurt, Amtsgericht Haldensleben, Amtsgericht Helmstedt, Amtsgericht Sondershausen

Beauftragung am Amtsgericht Sondershausen durch Richter Kropp.

 

 

Betreuer: 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Sondershausen

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Sondershausen

 

 

 


 

 

 

Gericht stoppt Einschulung

Am ersten Schultag hat das Amtsgericht Sondershausen die Einschulung eines sechsjährigen Mädchens verboten. Das Kind sollte in Sachsen in die Schule kommen, obwohl der sorgeberechtigte Vater dem nicht zugestimmt hatte.

Der Mann lebt von der Mutter getrennt. Er hatte nach eigenen Angaben nur durch Zufall erfahren, dass die Frau mit dem gemeinsamen Kind aus dem Kyffhäuserkreis nach Sachsen zieht und dass das Mädchen dort eingeschult werden soll.

Das Gericht stellte nun fest, dass die Mutter nicht einfach Fakten schaffen könne. Anfang September soll in einer mündlichen Verhandlung endgültig entschieden werden, wo das Kind eingeschult wird.

22.08.2011

http://www.mdr.de/thueringen/schuljahr100.html

 

 

 


 

 

 

Festlich begangen

Freitag, 29. Oktober 2010, 16:10 Uhr

Anlässlich des 20. Tages der Deutschen Einheit läuft zurzeit auf Initiative des Direktors des Amtsgerichts Sondershausen, Volker Bressem eine ganztägige Festveranstaltung. Für Sie hat kn vorbei geschaut..

Es ist vor allem ein Anlass, den eigenen Mitarbeitern und den Aufbauhelfern der frühen Jahre der Amtsgerichte Fürth im Odenwald und Schwalmstadt zu danken. Diese hatten vor 20 Jahren vor Ort in Sondershausen und Artern selbstlos ausgeholfen und auch Justizbedienstete fortgebildet. Gerade mit den Amtsgerichten in Fürth im Odenwald (2. v. links der ehemalige Direktor) bestehen auch heute noch ein reger Austausch und ein enger Kontakt.

Feierstunde im Amtsgericht

Der Direktors des Amtsgerichts Sondershausen, Volker Bressem (ganz rechts) mit Ehrengästen

Neben dem Präsidenten des Landgerichts Mühlhausen, Ernst Dünisch, werden auch zahlreiche Pensionäre an der Festveranstaltung teilnehmen. Darunter befinden sich auch Hilke Sabel (Foto), die als Direktorin den Umbau des Gerichtes in der Kreisstadt organisiert hatte, und der ehemalige Direktor des Amtsgerichts Fürth, Volker Kratz.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Empfang, gefolgt von einem Orgelkonzert in der St. Trinitatiskirche und einer Führung durch Schloss und Museum. Mit einem gemütlichen Beisammensein wird der Abend dann ausklingen.

Feierstunde im Amtsgericht

Das Konzert in der St. Trinitatiskirche wird öffentlich sein. Der Mühlhäuser Organist und Richter am Amtsgericht Christian Kropp wird um 13.30 h für etwa eine dreiviertel Stunde Orgelwerke französischer Komponisten und eigene Werke an der Hey-Orgel spielen.

...

http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=80575

 

 

 


 

 

 

Urteil

1.600 Euro Strafe für Kindesentziehung

Sondershausen

(tt) - Für die Entführung seiner Tochter ist ein Vietnamese vom Amtsgericht Sondershausen heute zu 1.600 Euro Strafe verurteilt worden. Er hatte das Kind im Juli 2007 gegen den Willen der Mutter, von der er getrennt lebt, aus dem Kindergarten mitgenommen. Die Leiterin informierte die Mutter, die sofort kam und das Kind zurückforderte. Daraufhin bedrohte sie der Vietnamese, schnappte seine Tochter und fuhr mit dem Auto davon. Die Frau beantragte eine einstweilige Verfügung zur Herausgabe des Kindes, das von einem Gerichtsvollzieher abgeholt wurde. Der Vater wollte nach Gerichtsangaben seine Tochter nach Vietnam bringen.

05.10.2009

http://www.tollesthueringen.de/eintrag/nachrichten-vermischtes/1600-euro-strafe-fuer-kindesentziehung/7419/

 

 

Kommentar Väternotruf:

Hätte das gleiche eine Mutter gemacht, wie es in Deutschland jedes Jahr einige Tausend mal passiert, die Justiz hätte beide Augen zugedrückt und eine entsprechende Strafanzeige zurückgewiesen. Das ist Deutschland, pfui Deibel.

 

 


 

 

Richter verunglimpft: Bewährungsstrafe für 20-Jährigen

Sondershausen (ddp-lth). Weil er einen Richter verunglimpft hat, ist ein 20-Jähriger vom Amtsgericht Sondershausen zu einer sechsmonatigen Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Wie ein Sprecher heute verkündete, hatte der junge Mann kurz vor Beginn eines Prozesses im Juni 2008 seinen Richter auf der Gerichtstoilette in Form einer Fratze verewigt. Dazu schrieb er Beleidigungen und SS-Parolen.

Der Angeklagte legte zunächst ein Geständnis ab, widerrief dieses aber später. Gegen die Verurteilung wegen Beleidigung, Sachbeschädigung, falscher Verdächtigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen legte er Berufung ein.

27.04.2009 Ta 

http://www.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=95087

 

 


 

 

Richter Kropp: Vaterfreuden vor Gericht

28.Juli 2008

„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“. Dieses Motto von Wilhelm Busch hört man immer häufiger vor Gericht: Vor dem Amtsgericht Sondershausen wurde jetzt an einem Verhandlungstag gleich gegen zwei junge Männer verhandelt, die ihrer Zahlpflicht gegenüber ihren Kindern nicht nachgekommen waren.

Marcus F.. (Namen geändert), ein 44jähriger Mann aus Ebeleben, ist seit den 90er Jahren arbeitslos. Im Jahr 2007 hatte er kurzzeitig Arbeit gefunden. Sein Verdienst von 1.018 Euro genügte, um zumindest einen Teil der monatlichen Unterhaltsschuld gegenüber seiner Tochter in Höhe von 265 Euro zu begleichen. Angeklagt hatte die Staatsanwaltschaft Mühlhausen nur einen Monat, indem F. über dem sogenannten Selbstbehalt blieb, ein Betrag, der jedem Unterhaltspflichtigen verbleiben soll.

Alexander D., ein 40jähriger Dauerarbeitsloser aus Sollstedt, ist als Vater seinen drei Kindern, die in Sondershausen leben, ebenfalls seit Jahren den Unterhalt schuldig geblieben. Auch hier hatte die Staatsanwaltschaft Mühlhausen drei Zeiträume aus dem Jahr 2001 angeklagt, in denen D. über dem Selbstbehalt lag und zumindest die Unterhaltsschuld teilweise hätte begleichen können.

Beide jungen Männer beriefen sich vor Amtsrichter Christian Kropp unabhängig voneinander darauf, dass sie nicht leistungsfähig seien. Das verbliebene Geld würde ihnen kaum zum Leben reichen. Damit konnten sie bei Kropp, der am Amtsgericht Sondershausen zugleich Familienrichter ist, nicht durchdringen. Private Schulden und Hobbys müssten generell gegenüber Unterhaltsschulden zurücktreten, so der Richter.

Kropp wies darauf hin, dass das Delikt, das für viele Väter eine Bagatelle sei, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe geahndet werde. Angesichts knapper Kassen könne es nicht angehen, dass der Staat für solche Täter in Vorleistung trete. Viele Kindesväter seien der Auffassung, dass durch bloßes Nichtstun sich das Verfahren erledige.

Ein offensichtlicher Trugschluss, wie man an dem vorigen Verfahren sieht: Denn Alexander D. ist zu einer Gesamtgeldstrafe von 800 Euro verurteilt worden, bei Marcus F. erfolgte eine Verurteilung zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro, hier ausgesetzt zur Bewährung. F. hat nunmehr ein Jahr Zeit, zumindest einen Teil seiner Unterhaltsschuld gegenüber seiner Tochter zu erfüllen. Das Gericht will auf diese Weise Druck auf den Vater ausüben, sich seiner Verantwortung gegenüber seinem Kind zu stellen. (nnz/kn)

http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php4?ArtNr=52341&Step=0

 

 

 

Kommentar Väternotruf:

"Angesichts knapper Kassen könne es nicht angehen, dass der Staat für solche Täter in Vorleistung trete.", wird Richter Kropp zitiert  Nun verdient allerdings nicht jeder so viel Geld wie Richter Kropp, dem es sicher ein leichtes wäre für mindestens 5 Kinder Unterhalt zu zahlen, ohne dass sein Selbstbehalt von 900 € gefährdet wäre.

Nun fragt man sich allerdings, warum Väter die keinen Unterhalt zahlen Täter sind, Mütter die dagegen den Kontakt des Vaters zu seinen Kindern vereiteln, rechtschaffende Bürgerinnen sein sollen?. Da ist doch etwas faul im Staate Dänemark und in der Muttirepublik Deutschland. Gleiches Recht für alle heißt auch Strafrecht für umgangsvereitelnde Mütter oder aber Streichung des Strafrechtsparagraphen 170 StBG, mit dem Mütter und Väter die keinen Unterhalt zahlen kriminalisiert und bis zu drei Jahren eingesperrt werden können - eine Schande für den Rechtsstaat noch dazu, wo das Grundgesetz Zwangarbeit verbietet.

 

 


 

 

 

exakt vom 24.07.2007

Knast statt Unterricht - Schulschwänzer vor Gericht

Manuskript des Beitrages

von Anja Riediger

Experten schätzen, dass mittlerweile rund 100.000 Schüler in Deutschland regelmäßig die Schule schwänzen. Drastische Strafen scheinen die Schwänzer nicht abzuschrecken.

An Tagen wie diesem hat Richter Christian Kropp im Amtsgericht Sondershausen schon um 08:00 Uhr morgens schlechte Laune. Anhörungstermine mit hartnäckigen Schulschwänzern, denen Zwangsarrest droht, stehen an. Hunderte solcher Verfahren rauben landesweit Richtern den letzten Nerv.

O-Ton: Christian Kropp, Richter, Amtsgericht Sondershausen

"In den letzten Jahren hat sich das Aufkommen solcher Verfahren boomartig verdrei-, vervierfacht bei uns, in diesem kleinen Bereich. Wir sind ja keine Großstadt wie Erfurt oder Gera, für unsere Verhältnisse. Wir hatten im Jahr schon 60, 70, 80 Verfahren. Das ist frustrierend, wenn man nur noch solche Aktenpakete bekommt. Das kennt man nicht."

Zur gleichen Zeit in der Berufsschule "Am Schacht". In Thüringen kommen Tag für Tag rund 1.400 Schüler einfach nicht zum Unterricht. Die Klassenzimmer des Berufsvorbereitenden Jahres sind besonders leer. Eigentlich ist das eine Chance für die Jugendlichen, ihren Hauptschulabschluss nachzuholen. Doch das interessiert viele nicht.

O-Ton: Detlef Hummel, Lehrer

"Ich rufe Euch einzeln auf."

Trauriger Alltag für Lehrer Detlef Hummel. In dieser Klasse fehlt über die Hälfte aller Schüler - unentschuldigt.

O-Ton: Detlef Hummel, Lehrer

"Beatrix - fehlt. Steffi - fehlt. Toni? Habt Ihr den heute früh schon irgendwo gesehen? Und Michael? - Wenn ich mir den Michael Lensen anschaue, ich bin ja ein Fachlehrer hier, den hab ich in diesem Schuljahr noch nicht einen Tag gesehen."

"Wo sind denn die anderen?"

O-Ton: Schüler

"Keine Ahnung. Im Bette. Galerie. Bier trinken."

O-Ton: Detlef Hummel, Lehrer

"Das Problem Schulschwänzen ist für uns wirklich schwierig. Ich denke mal, als Schule sind wir da ohnmächtig. Wir registrieren das. Wir versuchen die Aussprachen mit den Eltern. Aber mehr oder weniger passiert da nichts."

Zwölf Kilometer westlich von Sondershausen versuchen wir, Michael Lensen zu treffen. Das Schüler-Phantom, das Lehrer Hummel noch nie gesehen hat. Mit 15 ist er einer der jüngeren notorischen Schwänzer. Wir haben Glück, treffen seinen Vater an.

O-Ton: Vater

Reporter: "Da war er nicht da. Da wollten wir mal fragen, wo er ist und ob er noch zur Schule kommt."

"Da müssen wir mal reinkucken, ob er überhaupt drinnen ist."

Michaels Vater will nichts dazu sagen. Er hat viel durchgemacht. Seine Frau war alkoholkrank, vor zweieinhalb Jahren starb sie. Von vier Kindern sind zwei noch schulpflichtig. Vater Lensen hat sich offensichtlich damit abgefunden, dass Michael nicht zur Schule geht.

O-Töne: Michael, Schulschwänzer

Reporter: "Wir wollten dich mal fragen wegen der Schule. Wir waren heute morgen in der Berufsschule. Und du warst nicht da. Kommst du noch?"

"Nö."

Reporter: "Warum nicht?"

"Weil ich keinen Bock darauf habe."

Um nicht mit Arrest bestraft zu werden, hätte Michael gemeinnützige Arbeitsstunden leisten müssen. Doch auch da hat der junge Mann schon 95 Fehlstunden angesammelt.

O-Töne: Michael, Schulschwänzer

Reporter: "Bis wann musste die machen?"

"Bis Ende des Monats."

Reporter: "Und wenn nicht?"

"Dann krieg ich vier Wochen Dauerarrest."

Reporter: "Was denkst Du darüber?"

"Wenn ich Dauerarrest kriege - ist mir eigentlich egal."

Michael schlägt also zu Hause die Zeit tot. Und wo ist die 17-jährige Jenny, die seit Februar nicht in der Berufsschule auftauchte? In einem kleinen Dorf bei Sondershausen soll sie bei ihren Eltern wohnen. Schon mehrfach redeten Klassenleiter und Schuldirektor den Eltern ins Gewissen. Doch die Mutter Brunhilde Gutjahr will nichts bemerkt haben.

O-Ton: Brunhilde Gutjahr, Mutter

Reporter: "Sie dachten, dass sie in der Schule ist?"

"Ja. Sie fährt früh weg und kommt heim, wie normale Schule. Wir arbeiten. Wir gehen früh halb fünf aus dem Haus. Wir sind im Stall unten alle beide."

Auf Nachfrage, wo denn Jenny im Moment sei, heißt es dann, die Eltern hätten ihre Tochter schon seit Tagen nicht mehr gesehen. Zurück zum Amtsgericht. Um die Mittagszeit beginnen die Anhörungstermine. Richter Kropp, hier auch "Richter Gnadenlos" genannt, kennt schon alle seine Klienten aus anderen Strafverfahren. Ob heute überhaupt jemand erscheint, ist fraglich.

Die erste vorgeladene Schulschwänzerin ist tatsächlich gekommen. Die 17-jährige Stefanie fehlte bisher einen Monat beim Unterricht. Ihre Mutter ist sauer.

O-Ton: Mutter

"Sie sagt immer groß, stellst den Wecker mit. Kommst runter und weckst mich. Ich weck sie, aber ich krieg sie nicht aus dem Bett. An den Haaren kann ich sie ja nicht raus zerren. Ich geh paar mal runter und da hab ich schon so einen Hals."

O-Ton: Stefanie

"Und wenn ich jetzt weiß, dass ich das Schuljahr nicht schaffe. - Warum soll ich mich jetzt noch hinsetzen und was lernen, wenn ich sowieso wiederholen muss?"

O-Ton: Christian Kropp, Richter, Amtsgericht Sondershausen

"Dann gehen wir mal rein."

Im Gerichtssaal wird Stefanie beteuern, sie hätte immerhin die ihr aufgebrummten Arbeitsstunden komplett abgeleistet. Nun muss das Gericht recherchieren, ob das stimmt. Wenn ja, kann ihr der Arrest erlassen werden. Aber ob sie morgen zur Schule gehen wird, will Stefanie noch nicht versprechen.

Als nächste erscheint Steffi, 16 Jahre alt, mit ihrer Mutter. Die Drohung vom Jugendarrest schreckt sie nicht ab, denn sie hat schon mal eine Woche absolviert.

O-Ton: Steffi

"Dann hab ich mich mit den Leuten vertragen. Das war eigentlich schon so wie Wohnheim, würde ich mal sagen."

O-Töne: Mutter

Reporter: "Hat es was genützt?"

"Nein. Es war nicht abschreckend."

Reporter: "Können Sie was machen, wenn Steffi nicht zur Schule geht?"

"Nein, eigentlich nicht. Ich hab alles probiert. Ich war auf dem Jugendamt. Fast jede Woche bin ich aufs Jugendamt gerannt. Aber es hat nichts gebracht."

O-Ton: Christian Kropp, Richter, Amtsgericht Sondershausen

"Dann kommen Sie mal rein."

Stefanie versichert dem Richter, sie wolle nun ihre 100 Strafstunden abarbeiten, um den nächsten Arrest zu verhindern. Sofort, ganz fleißig. Nun ja ...

O-Ton: Christian Kropp, Richter, Amtsgericht Sondershausen

"Ich hab so negative Erfahrungen, dass ich gar nichts erwarte. Da hat eine dieser beiden, die es mir heute erklärt haben, hoch und heilig versprochen, Arbeitsstunden zu machen. - Da rechne ich gar nicht mit. - Wenn doch, freut's mich. Was ich mache, ist vielfach sinnlos, ganz ehrlich gesagt. Denn sie sind nicht zu motivieren, die jungen Leute von heute. Nicht zu motivieren, in die Schule zu gehen, nicht zu motivieren, zu arbeiten. Arrest wird als Spaß, als Fun empfunden. Das macht man noch mal und noch mal. Man lebt ja in der sozialen Hängematte, bei Mutti und Papi, daheim. Man hat sich keine Gedanken zu machen, wie es weitergeht. Und so läuft das weiter, wie ein Kreislauf."

Christian Kropp jedenfalls hat für sich entschieden: jetzt ist Schluss. In Zukunft will er die Arrest-Verfahren bei hartnäckigen Wiederholungstätern einfach abbrechen. Zeit und Geld der Justizbehörden sind ihm für die Schulschwänzer zu schade.

Zuletzt aktualisiert: 25. Juli 2007

http://www.mdr.de/exakt/4699510.html

 

 


 

 

Richter Kropp: Drama im Gericht

Montag, 19.Juni 2006, 12.24 Uhr

Nordhausen/Sondershausen (nnz). Der Fall der Manuela B. (29, Name geändert) wird nie Rechtsgeschichte schreiben, jedoch entwickelte sich dieser Fall vor dem Amtsgericht Sondershausen zu einem kleinen menschlichen Drama. Einzelheiten wie immer – na Sie wissen schon....

Manuela B. soll am 18.01.2005 in Schernberg vor einer Zahnarztpraxis einen Unfall mit einem Schaden von 780 € verursacht haben und dann weggefahren sein. So der Strafbefehl des Amtsgerichts Sondershausen vom 28.12.2005. 300 € Geldstrafe waren die Folgen, eine Führerscheinmaßnahme war nicht vorgesehen. Manuela B. hat hiergegen Einspruch eingelegt und ihre Eltern und ihren Mann als Entlastungszeugen angegeben. Doch die Belastungszeugen hatten vor Gericht ziemliches Gericht. So hatte zwar keiner den Unfall gesehen, jedoch konnte die Geschädigte den vor ihr parkenden Wagen der B. wegen seiner Aufkleber als besonders auffällig beschreiben. Die Unfallspuren am Wagen der Geschädigten korrespondierten eindeutig mit denen am Wagen der B. Auf Hinweis von Amtsrichter Christian Kropp, den Einspruch noch einmal zu bedenken, beharrte B. auf ihre Zeugen.

Diese gaben ihr tatsächlich ein Alibi für die maßgebliche Tatzeit. Die B. habe den Wagen an einer anderen Stelle geparkt und sei viel früher, als der Unfall angeblich stattgefunden hatte, beim Zahnarzt gewesen. Auf Antrag des Sitzungsvertreters der Staatsanwaltschaft Mühlhausen wurden alle diese Zeugen vereidigt. Amtsrichter Christian Kropp verurteilte Manuela B. wie in dem Strafbefehl zu einer Geldstrafe in Höhe von 300 €, weil er ihren Entlastungszeugen keinen Glauben schenkte. Er ging davon, dass alle als gestellte Zeugen vor ihm unter Eid gelogen hatten.

Der Meineid ist in Deutschland als Verbrechen mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr sanktioniert. Dass Zeugen trotz dieser Strafandrohung vor Gericht lügen, erleben Richter immer wieder, doch selten so krass wie in dem vorliegenden Fall. So spielte sich in Saal 204 des Amtsgerichts Sondershausen ein kleines Drama ab. Wegen 300 € hatten drei Angehörige unter Eid gelogen und müssen nun mit weiteren Konsequenzen rechnen.

Doch noch besteht Hoffnung. Denn Manuela B. hat Berufung eingelegt, so dass das Verfahren vor dem Landgericht Mühlhausen noch einmal verhandelt werden muss. (nnz)

http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php4?ArtNr=33823

 

 


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