Väternotruf informiert zum Thema

Verwaltungsgericht Cottbus


 

 

Verwaltungsgericht Cottbus

Vom-Stein-Straße 27

03050 Cottbus

 

 

Telefon: 0355 / 4991 6400

Fax: 0355 / 4991 6499 (Rechtssachen)

 

E-Mail: poststelle@vg-cottbus.brandenburg.de

Internet: www.vg-cottbus.brandenburg.de

 

 

Internetauftritt des Verwaltungsgerichts Cottbus (03/2009)

Informationsgehalt: mangelhaft

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt

 

 

 

Bundesland Brandenburg

 

 

Präsident am Verwaltungsgericht Cottbus: Andreas Knuth (Jg. 1956) - Präsident am Verwaltungsgericht Cottbus (ab , ..., 2009) - ab 01.02.1999 Vizepräsident am Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder)

Vizepräsident am Verwaltungsgericht Cottbus: 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Brandenburg beschäftigen am Verwaltungsgericht Cottbus 14 richterliche und 20 nichtrichterliche Bedienstete.

In den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg gibt es vier Verwaltungsgerichte und das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg als Beschwerdegericht:.

 

Verwaltungsgericht Berlin

Verwaltungsgericht Cottbus

Verwaltungsgericht Frankfurt an der Oder

Verwaltungsgericht Potsdam

 

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg

 

 

Väternotruf Cottbus

Jürgen Wirth

Schillerstr. 5

03046 Cottbus

Telefon: 0355 / 791226 oder 727513

E-Mail: ZA.JuergenWirth@t-online.de

Wenn Sie Interesse haben, hier als Ansprechpartner der Väterhilfe Cottbus aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

Der hier genannte Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Verwaltungsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter am Verwaltungsgericht Cottbus

Katrin Appel (Jg. 1974) - Richterin am Verwaltungsgericht Cottbus (ab 01.07.2000, ..., 2002)

Alexander Böning (Jg. 1972) - Richter am Verwaltungsgericht Cottbus (ab 01.08.2001, ..., 2002)

Thomas Jacob (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1973) - Richter am Verwaltungsgericht Cottbus (ab 03.03.2004, ..., 2011) - Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg - GVP 01.01.2011: als Richter am Verwaltungsgericht abgeordnet an den 10. Senat. 

 

 

Christian Menge (Jg. 1972) - Richter am Verwaltungsgericht Cottbus / EDV-Dezernent (ab 01.07.2000, ..., 2009)

Matthias Vogt (Jg. 1964) - Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Cottbus / Pressesprecher (ab 01.11.2000, ..., 2009)

 

Andreas Knuth (Jg. 1956) - Präsident am Verwaltungsgericht Cottbus (ab , ..., 2009) - ab 01.02.1999 Vizepräsident am Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder)

 

# Andreas Koark

# Andreas Koch

# Romy Krause

# Martin Mayer

# Christian Menge

# Georg Mühlenhöver

# Markus Möller

# Dr. Gregor Nocon

# Horst Schneider

# Winfriede Schreiber

# Agnes Schrimpf

# Sabine Selmer-Neun

# Michael Strömer

# Elisabeth Werres-Bleidießel

# Marcus Wittjohann

 

 

Nicht mehr als Richter am Verwaltungsgericht Cottbus tätig:

Kerstin Apel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richterin am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (ab 01.05.2003, ..., 2011) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.01.1999 als Richterin am Verwaltungsgericht Cottbus aufgeführt.

Andreas Welzenbacher (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1958) - weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Frankfurt an der Oder (ab , ..., 2010, ..., 2013) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.10.1999 als Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Cottbus aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 04.08.1999 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Fürstenwalde - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 01.10.1998 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Frankfurt an der Oder aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Amtsgericht Frankfurt an der Oder - GVP 01.01.2011. GVP 01.04.2012: Präsidiumsmitglied am Amtsgericht Frankfurt an der Oder.

 

 

 

Rechtsanwälte:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Gerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

 

 


 

 

 

 

Gericht: Haus abreißen oder zahlen

Landrat werden 10 000 Euro Zwangsgeld angedroht

Jens Blankennagel

COTTBUS/SPREMBERG. Eine alte Dorfweisheit lautet: Streite nie mit dem Nachbarn, der Zwist könnte ein Leben lang dauern. Der Streit um einen Dorfladen in Spremberg (Spree-Neiße) befindet sich erst im 15. Jahr, aber es sieht nicht so aus, dass er bald zu Ende geht. Auch wenn seit dieser Woche dem Landrat persönlich 10 000 Euro Zwangsgeld von einem Gericht angedroht werden.

Die Sache ist hochkompliziert. Kurz gefasst klagt ein Nachbar, weil der benachbarte Laden zu nahe an seinem Haus steht. Die Gerichte gaben ihm schon vor Jahren recht: Der Abstand entspricht nicht der Norm. Sie verdonnerten den Chef der Kreisverwaltung, die die falsche Baugenehmigung erteilt hat, das Haus abreißen zu lassen.

Nach Angaben des Verwaltungsgerichts Cottbus war der Landrat Dieter Friese (SPD) seit 2003 zu der "Durchsetzung einer Beseitigungsverfügung mit den Mitteln des Verwaltungszwangs" verpflichtet. Friese erließ zwar 2006 eine Abrissverfügung, setzte sie aber nicht durch. Diese "Passivität" bemängelte das Gericht nun in seinem aktuellen Urteil und drohte das Zwangsgeld an, sollte er nicht innerhalb von drei Monaten das "Vollstreckungsverfahren" fortführen. "Wenn uns das schriftliche Urteil vorliegt, werden wir es prüfen", sagte die Sprecherin der Kreisverwaltung, Jana Weber, der Berliner Zeitung. "Wir wollen, dass das Haus stehen bleibt."

Bundesrichter als Vermittler

Der Dorfladen wurde 1969 zu nahe an dem Nachbarhaus gebaut. Doch Protest blieb damals aus. Eine Familie kaufte 1994 den eingeschossigen Konsum und bekam die Genehmigung, ein Wohngeschoss obenauf zu bauen. Jetzt schritt der Nachbar ein und klagte mit Erfolg, dass der knapp fünf Meter entfernte Laden etwa 50 Zentimeter zu nahe an seinem Haus steht. Ein Gericht hob 1999 die Baugenehmigung auf.

Der Streit sollte schließlich in einem sogenannten Mediationsverfahren geschlichtet werden. Dafür hatte der Landkreis extra einen ehemaligen Bundesrichter gewonnen. "Beide Seiten und ihre Anwälte diskutierten mit dem Richter über mögliche Kompromisse", sagte Kreissprecherin Weber. Das Verfahren zog sich mehr als sechs Monate lang hin - und scheiterte.

Das Haus mit Laden muss weg, verlangt der Nachbar unerbittlich. Der Kreis will das Haus erhalten. "Wir wollen der Familie nicht die Existenzgrundlage entziehen", sagte Sprecherin Weber. Da die Baugenehmigung nicht rechtens gewesen sei, habe der Kreis versucht, den Fehler zu korrigieren. "Wir wollten eine nachträglich Baugenehmigung erteilen", sagte Weber. Dies sei nach dem aktuellen Baurecht erlaubt. Doch dazu hätte die Familie, der der Laden gehört, einen neuen Bauantrag stellen müssen. Das habe die Familie nicht getan.

Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Denn die Familie klagt derzeit gegen die Kreisverwaltung wegen der falschen Baugenehmigung. Es geht um eine Menge Geld: Der Streitwert liegt bei 600 000 Euro. In einem ersten Urteil wurde der Familie Schadenersatz zugesprochen, aber nur bis zum offiziellen Baustopp. Doch da stand erst der Rohbau des Hauses, und die Familie baute weiter.

Es wird weiter gestritten.

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Foto: Streit seit 1994: Der Dorfkonsum ist zu dicht am Nachbarhaus gebaut.

13.03.2009

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0313/brandenburg/0035/index.html

 

 

 


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