Väternotruf informiert zum Thema

Jugendamt Hamburg

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.


 

 

Hamburg 

Kreisfreie Stadt

 

Telefon: 040 / 428280

Fax:

 

E-Mail: www.hamburg.de/kontaktformular-allgemeine-informationen/

Internet: www.hamburg.de/stadt-staat/

 

 

Internetauftritt der Stadt Hamburg (01/2016)

Visuelle Gestaltung: 

Informationsgehalt: mangelhaft

Nutzerfreundlichkeit: mangelhaft - kompliziertes Suchen nach Jugendamt Hamburg

Information zu Mitarbeitern und Leitungspersonal: offenbar nicht vorhanden

 

 

Bundesland Hamburg

 

 

Jugendamt Hamburg

Stadtjugendamt

 

Telefon: 040 / 428 54 - 0

Fax:

 

E-Mail: 

Internet: http://www.hamburg.de/mitte/jugendamt/

 

Kinderschutztelefon beim Kinder- und Jugendnotdienst der Hamburger Jugendämter 

Feuerbergstraße 43 22337 Hamburg

Telefon 040 / 426427428

E-Mail:  KJND-Online@leb.hamburg.de

 

 

Region I

(Alt-/Neustadt, St. Pauli, Finkenwerder, Hamm, St. Georg, Rothenburgsort, Veddel)

Regionalleiterin: Andrea Frigge

Klosterwall 8

20095 Hamburg

Geschäftszimmer

Tel: 428 54 - 4577

(für allgemeine Fragen - Fachfragen richten Sie bitte an die zuständige Abteilung. Siehe unten)

Region II

(Horn, Billstedt, Mümmelmannsberg)

Regionalleiter: Jörg Poschinski

Billstedter Hauptstraße 12

22111 Hamburg

Geschäftszimmer

Tel: 428 54 - 7544

(für allgemeine Fragen - Fachfragen richten Sie bitte an die zuständige Abteilung. Siehe unten)

Region III

(Wilhelmsburg)

Regionalleiter: Ronald Claus

Reinstorfweg 12

21107 Hamburg

Geschäftszimmer

Tel: 428 71 - 6273

Die folgenden Fachaufgaben werden in den zuständigen Abteilungen für alle Regionen wahrgenommen:

Amtsvormundschaften/Beistandschaften/Beurkundungen

Klosterwall 8

20095 Hamburg

Leiter: Joachim Beinkinstadt

Tel: 428 54 - 2305

Unterhaltsvorschusskasse

Klosterwall 8

20095 Hamburg

Leiter: Andreas Probst

Tel: 428 54 - 2501

 

 

Das Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ist in sieben Bezirke eingeteilt: Altona, Bergedorf, Eimsbüttel, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Harburg und Wandsbek.

 

In jedem der sieben Bezirke ist ein Jugendamt eingerichtet:

Jugendamt Hamburg Altona

Jugendamt Hamburg Bergedorf

Jugendamt Hamburg Eimsbüttel

Jugendamt Hamburg Harburg

Jugendamt Hamburg-Mitte

Jugendamt Hamburg-Nord

Jugendamt Hamburg-Wandsbek

 

 

Jugendhilfeausschuss in der Hamburger Bürgerschaft:

http://www.hamburgische-buergerschaft.de/cms_de.php?templ=abg_aussch_detail.tpl&sub1=63&sub2=&sub3=&cont=664

 

 

Amtsgerichte in Hamburg:

Amtsgericht Hamburg - Mitte

Amtsgericht Hamburg-Altona

Amtsgericht Hamburg-Barmbek

Amtsgericht Hamburg-Bergedorf

Amtsgericht Hamburg-Harburg

Amtsgericht Hamburg-Sankt Georg

Amtsgericht Hamburg-Wandsbek

 

 

Väternotruf Hamburg

Klaus Schönfeld

Funk: 0176 39 17 15 78

E-Mail: kaukasischer.kreidekreis@online.ms

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Jugendamtsmitarbeiter/innen? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Amtsleitung:

Dr. Dirk Bange - Leiter der Abteilung Familie, Kindertagesbetreuung und Gleichstellung - Amt für Familie, Jugend und Sozialordnung Hamburg (2007)

Dr. Wolfgang Hammer - Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Hamburg / Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (ab , ..., 2007, 2008) - www.kinderschutz-zentren.org/kinderschutzforum/kifo08/pdf/kifo08v_forum3_hammer.pdf

Dr. Herbert Wiedermann - Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg (ab , ..., 2013) - 07.11.2013: Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe "Sozialräumliche Angebotsentwicklung und Finanzierung: Das Hamburger Modell"

 

 

Jugendamtsmitarbeiter/innen:

Rüdiger Baarz - Jugendamt Hamburg (ab , ..., 2012)

Herr Breckwoldt - Jugendamt Hamburg / Billstedt (ab , ..., 2007)

Herr Jürgensen - Jugendamt Hamburg / Billstedt (ab , ..., 2014)

Herr Schönrock - Jugendamt Wilhelmsburg (ab , ..., 2003)

Matthias Wontorra  - Jugendamt Hamburg  Allgemeiner Sozialer Dienst (ab , ..., 2014) - 10.-12.09.2014: Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft.

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org

 

Familienberatung Hamburg

überregionale Beratung

http://hamburg-familienberatung.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

AWO Erziehungsberatung Harburg

Julius-Ludowieg-Str. 9 

21073 Hamburg

Telefon: 040 / 7344367-11

E-Mail: martina.hirsch@awo-hamburg.de

Internet: http://www.awo-hamburg.de

Träger: Arbeiterwohlfahrt

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)

 

 

Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen

Julius-Ludowieg-Str. 41 

21073 Hamburg

Telefon: 040 / 773532

E-Mail: efl-beratung-hhar@kk-erzbistum-hh.de

Internet: http://www.erzbistum-hamburg.de

Träger: Erzbistum Hamburg

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Sexualberatung, Familienplanungsberatung, Schwangerenberatung, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden, Telefonische Beratung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Partnerberatung, Krisenintervention

 

 

Beratungs- und Seelsorgezentrum der Hauptkirche St. Petri

Bei der Petrikirche 3 

20095 Hamburg

Telefon: 040 / 32503870

E-Mail: bsz@sankt-petri.de

Internet: http://www.bsz-hamburg.de

 Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Partnerberatung, Sexualberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen

 

 

Erziehungsberatungsstelle St. Georg

Danziger Str. 66 

20099 Hamburg 

Telefon: 040 / 280140-70

E-Mail: erziehungsberatung@caritas-hamburg.de

Internet: http://www.caritas-hamburg.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)

 

 

Evangelisch-Freikirchliche Beratungsstelle für Ehe-, Partnerschafts-, Familien-, Erziehungs- und Lebensfragen

Grindelallee 95 

20146 Hamburg 

Telefon: 040 /417504

E-Mail: beratungsstelle@efb-hamburg.de

Internet: http://www.efb-hamburg.de

Träger: Evangelisch-Freikirchliche Beratungsstelle e.V.

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Partnerberatung, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden.

 

 

Trennungs- und Scheidungsberatung im Jugendhilfezentrum Eimsbüttel

Gärtnerstr. 35 

20253 Hamburg 

Telefon: 040 / 2841027-11,-12

E-Mail: tsb.eimsbuettel@hakiju.de

Internet: http://www.hakiju.de

Träger: Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V.

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Partnerberatung, Beratung für Kinder und Jugendliche

 

 

Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen

Am Weiher 29 

20255 Hamburg

Telefon: 040 / 246524

E-Mail: efl-beratung-hh@kk-erzbistum-hh.de

Internet: http://www.erzbistum-hamburg.de

 Träger: Erzbistum Hamburg

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Gruppenarbeit, Beratung für psychisch Kranke und solche, die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden, Partnerberatung, Krisenintervention

 

 

Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.

Eidelstedter Weg 64 

20255 Hamburg

Telefon: 040 / 446938

E-Mail: hamburg@verband-binationaler.de

Internet: http://www.verband-binationaler.de

 Träger:

Angebote: Eheberatung, (binational), Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Partnerberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Telefonische Beratung

Mitarbeiter/innen: Heinke Lanken - 30.09.2013: Fachtagung Kinderschutz-Zentren.

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Allgemeiner Sozialer Dienst

Simon-von-Utrecht-Str. 4f 

20359 Hamburg 

Telefon: 040 / 42854-7987

E-Mail:

Internet:

Träger: Bezirksamt Hamburg-Mitte

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Familienberatung, Sozialberatung

 


Erziehungsberatungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern
Kieler Strasse 188
22525 Hamburg
Tel.: 040 / 42801 - 5353
Träger: Bezirksamt Eimsbüttel
Mitarbeiter/innen: Rainer Lenz, M.A. päd., Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (SG) Systemischer Berater (SG)


  

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Landesverein Hamburg

Fischotterstieg 13

22159 Hamburg

Tel. 01805/823544 (0,12 €/Min)

www.vafk-hh.de

info@vafk-hh.de

 

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus Hamburg

Gleich sechs Frauenhäuser in Hamburg und wo bleibt die Hilfe für Männer im Männerhaus?  

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es in Hamburg noch nicht, da die politisch und fachlich Verantwortlichen der Stadt an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch die Stadt einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus Hamburg

 

1. Hamburger Frauenhaus

Straße: 

20000 Hamburg

Telefon: 040 / 19702

E-Mail: frauenhaus@frauenhelfenfrauen.net

Internet: http://www.hamburgerfrauenhaeuser.de

Träger: Frauen helfen Frauen e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

2. Hamburger Frauenhaus

Straße: 

Telefon: 040 / 19710

20000 Hamburg Bundesland: Hamburg

E-Mail:

Internet:

Träger:

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

3. Hamburger Frauenhaus

Straße: 

20000 Hamburg 

Telefon: 040 / 19702

E-Mail: frauenhaus@frauenhelfenfrauen.net

Internet: http://www.hamburgerfrauenhaeuser.de

Träger: Frauen helfen Frauen e.V.

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

4. Hamburger Frauenhaus

20000 Hamburg

Telefon: 040 / 19704

E-Mail:

Internet:

Träger:

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

5. Hamburger Frauenhaus

Straße: 

2000 Hamburg

Telefon: 040 / 19715

E-Mail:

Internet:

Träger:

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

Frauenhaus des Diakonischen Werkes

Straße: 

20000 Hamburg

Telefon: 040 / 19251

E-Mail: frauenhaus.diakonischeswerk@hamburg.de

Internet: http://www.frauenhaus-hamburg.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

AWO - Landesverband Hamburg e.V.

Begleiteter Umgang

August-Krogmann-Straße 52

Haus D

22159 Hamburg 

Telefon: 040 / 645 030 23

E-Mail: begleiteter.Umgang@awo-hamburg.de

Internet: http://www.awo-hamburg.org/begleiteter-umgang.htm

Mitarbeiter/innen: Saskia Suhr (2016), Inge Elling (2016)

 

 

Erziehungshilfe e.V.

Schöneberger Straße 50

22149 Hamburg

Internet: http://erziehungshilfe-hamburg.de

Vertretungsberechtigte Personen: Kurt-Werner Mosert und Torsten Höhnke

elternschaftundtrennung

Projekt des Erziehungshilfe e.V.

Bramfelder Dorfplatz 1

22179 Hamburg

Internet: http://elternschaftundtrennung.de

Mitarbeiter/innen: Aunin, Brunkhorst

Väternotruf: Die Stadt Hamburg hat die durch das Jugendamt hoheitlich zu erledigenden Aufgaben weitgehend privatisiert. Fehlt nur noch, dass die Stadtverwaltung an einen chinesischen oder nordkoreanischen Investor verkauft wird, dann wird in Hamburg chinesisch zur Amtssprache erhoben oder eine 30 Meter hohes Denkmal Kim-Il-Sung Denkmal für eine Milliarde Euro direkt vor der Elbphilharmonie errichtet.

 

 

Kind(ge)Recht, Beratungsstelle bei strittigen Sorgerechts- und Umgangsregelungen

"Die Beratungsstelle Kind(ge)Recht ist vom Jugendamt als Mitwirkende in Verfahren vor den Familiengerichten gemäß § 50 SGB VIII in Verbindung mit § 151 Ziffer 1 und 2 mit der Beratung bei ungeklärten Umgangsregelungen und strittigen Sorgerechtsfällen beauftragt worden. Im diesem Rahmen nehmen wir nach Zusendung der Akte durch das Jugendamt Kontakt zu den Beteiligten auf, verfassen nach Beratungsgesprächen sozialpädagogische Stellungnahmen für die Gerichte und nehmen an den Verhandlungen teil."

Kind(ge)Recht

Hummelsbütteler Landstraße 48

22335 Hamburg

Telefon: 040 / 50 01 99 11

E-Mail: info@kind-ge-recht.de

Internet: http://www.sozialarbeit-im-norden.de/index.php/kindgerecht

Träger: S&S gemeinnützige Gesellschaft für Soziales mbH

Mitarbeiter/innen: Frau Patzwahl (ab , ..., 2011), Anette Wigand (ab , ..., 2012)

Sabine Voigt - Bereichsgeschäftsführung (ab , ..., 2012), Anja Paul- stellvertretende Bereichsgeschäftsführung (ab , ..., 2012), 

Was es so alles gibt, private Subunternehmer, die dem Jugendamt die Arbeit abnehmen. Seltsam, seltsam. Was wohl der Datenschutzbeauftragte von Hamburg dazu sagt?

 

 

Kinderschutzzentrum Hamburg

Geschäftsstelle 

Emilienstr. 78 

20259 Hamburg 

Telefon: 040 / 4910007

E-Mail: kinderschutz-zentrum@hamburg.de

Internet: http://www.kinderschutzzentrum-hh.de

Träger: Deutscher Kinderschutzbund

Angebote: Telefonische Beratung, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Gruppenarbeit, Ber. b. fam. Gewalt, frühe Hilfen

 

 

Kinderschutzbund Hamburg

Fruchtallee 15

20259 Hamburg

Telefon: 040 - 491 00 07

E-Mail: kinderschutz-zentrum@hamburg.de

Internet: www.kinderschutzzentrum-hh.de

Mitarbeiter/innen: 

Ulrich Kaulen - Diplom-Sozialpädagoge, systemischer Supervisor / Organisationsentwickler; Beratung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachkräften; Durchführung von Fortbildungen zu den Schwerpunktthemen Kindeswohlgefährdung, Häusliche Gewalt, Jungen- und Väterarbeit, Missbrauch in Institutionen, Sexualpädagogik; seit 1993 Mitarbeiter des Kinderschutzzentrums Hamburg - http://www.kinderschutz-zentren.org/index.php?t=e&a=d&i=50324

Ralf Slüter - Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Leiter des Kinderschutz-Zentrum Hamburg-Harburg (2007)

Cordula Stucke - Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Leiterin des Kinderschutz-Zentrum Hamburg (2007)

Kirsten Thran - Ansprechpartnerin für Begleiteten Umgang (ab , ..., 2008, ..., 2013) - 30.09.2013: Fachtagung Kinderschutz-Zentren.

Imke Hirdes - Ansprechpartnerin für Begleiteten Umgang (ab , ..., 2008)

Die Wartezeiten für einen Begleiteten Umgang beim Kinderschutzbund Hamburg sollen sechs Monate betragen (Stand 12/2008). Wir empfehlen daher Begleiteten Umgang bei anderen Freien Trägern der Jugendhilfe in und um Hamburg wahrzunehmen. Die Jugendämter sind zur Kostenübernahme verpflichtet. Bei Verweigerung der Leistungsgewährung kann vor dem Verwaltungsgericht Hamburg - http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/justiz/gerichte/verwaltungsgericht/start.html gegen das Hilfe verweigernde Jugendamt geklagt werden.

 

 

MIKO Kinder- und Jugendhilfe GmbH

Kurt-A.-Körber-Chaussee 39e

21033 Hamburg

Telefon: 040 / 79 32 78 71

Web: www.miko-homepage.de

Geschäftsführer Michael Kolle

- Büro Bremen

An der Weide 33

28195 Bremen

Tel.: 0421 - 33 65 91 11

- Kreis Herzogtum Lauenburg

- Büro Schwarzenbek

Seestern-Pauly-Str. 1

21493 Schwarzenbek

Tel.: 04103 - 18 99 260

- Büro Pinneberg

Prisdorfer Str. 1

25421 Pinneberg

Tel.: 04101 - 819 77 30

- Büro Wedel

Elbstr. 88

22880 Wedel

Tel.: 04103 - 18 99 260

 

 

Pestalozzi-Stiftung Hamburg

Brennerstr. 76

20099 Hamburg

Tel. 040 - 63 90 14 - 0

Fax 040 - 63 90 14 - 11

Mail: info@pestalozzi-stiftung-hh.de

http://www.pestalozzi-hamburg.de/kijufa.html

 

Pestalozzi-Stiftung Hamburg

Beratung für Familien im Trennungsprozess

Bei der Pauluskirche 5

22769 Hamburg

Tel. 040/- 85 37 17 94

Mail: beratung.paulus@pestalozzi-hamburg.de

Weitere Angebote:

Stationäre Hilfen

Ambulante Hilfen

Ambulante und flexible Hilfen zur Erziehung als Unterstützung für Kinder und Jugendliche und/oder für ihre Familien bieten wir im Zentrum für Soziale Arbeit und Beratung Altona und im Zentrum für Soziale Arbeit und Beratung Berne sowie in unseren Büros in Barmbek und Langenhorn an.

 

 

Vereinigung Pestalozzi gemeinnützige GmbH

Trennungs- und Scheidungsberatung

Vanessa Bruss, Michael Reich

Blomkamp 64

22549 Hamburg

Internet: http://vereinigung-pestalozzi.de/trennungs-und-scheidungsberatung/

Frau Bruss ist auch als Umgangspflegerin für das Amtstgericht Hamburg tätig (2016)

 

 

Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V.

Papenstraße 84a

22089 Hamburg

Tel.: 040 / 200 008 -0

Fax: 040 / 200 008 -88

Email: info@hakiju.de

Internet: http://hakiju.de

Franziska Krömer, Pädagogische Gesamtleiterin - 10.-12.09.2014: Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft.

Jugendhilfezentrum Harburg, Wallgraben 24, 21073 Hamburg: Mitarbeiter/innen: Herr Muschler, Frau Baschant

 

 

Kinder brauchen beide Eltern

Internet: www.kbbe.de

 

 

Nordlicht e.V. 

Grubesallee 26

22143 Hamburg

Internet: http://nordlicht-ev.de

Angebote: ambulante und flexible Erziehungshilfen, Erziehungs- und Familienberatung, Jugendwohnungen und Lebensgemeinschaften, Soziale Trainingskurse und Coolness - Gruppen, sowie Beratung bei Gewalt in der Familie oder Kontakt zu Sekten und okkulten Gruppen. 21 stationäre Plätze an acht verschiedenen Standorten.

Vorstand: Jutta Warnecke, Frank Zielke, Bärbel Schmidt

Mitarbeiter/innen: Karla Röken, Frau Feldmann, Guido Schumaker

 

 

Familienhelden GmbH

Weddinger Weg 1

22149 Hamburg

http://www.familienhelden.de

Geschäftsführer: Tim Tobeler

Familienhelden Süd GmbH

 Salzstr. 13

 21335 Lüneburg

Internet: http://www.familienhelden-sued.de

Geschäftsführer: Knut Dohrmann, Tim Tobeler

Team Wendland - Mitarbeiter/innen: Knut Dohrmann - Diplom-Sozialwissenschaftler, Pädagogische Leitung; Manuela Brownlee - Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin; Manuela Brownlee - Sozialpädagogin; Monika Schnitzler-Lühmann - Sozialpädagogin; Jens Magerl - Theologe; Kirsten Pfeffer - Sozialpädagogin i.A., Erzieherin; Kirsten Pfeffer - Sozialpädagogin; Dietmar Müller - Diplom-Sozialarbeiter, Sozialpädagoge (FH); Liska Seemann - Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin (B.A.)

 

 

Väter e.V.

Am Felde 2

22765 Hamburg

Telefon: 040 / 39 90 85 39

E-Mail: info@vaeter.de

Internet: www.vaeter.de

Väter e.V. wird gefördert durch die Stadt Hamburg

Geschäftsführer: Lars Henken (2016), Roland Jenner (2016)



 

 

Verwaltungsgericht Hamburg 

Verpflichtung der Stadt Hamburg zur Gewährung der Einsicht in vorhandene oder noch aufzufindende Unterlagen gemäß Informationsfreiheitsgesetz

Urteil vom 29.04.2009 - 13 K 851/07 

Verwaltungsgericht Hamburg

 

 

 


 

 

 

"Überdosis Methadon Jugendamtschefin nach Tod einer 11-Jährigen freigestellt.

Die elfjährige Chantal aus Hamburg ist tot, ihr Körper vergiftet mit Methadon. Die Chefin des zuständigen Jugendamtes muss nun ihren Platz räumen. Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihre Behörde und den Betreuungsverein. ...

Chantal war am 16. Januar im Stadtteil Wilhelmsburg an einer Vergiftung mit der Heroin-Ersatzdroge Methadon gestorben. Sie lebte bei drogenabhängigen Pflegeeltern, die in einem Methadon-Programm waren."

31.01.2012

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ueberdosis-methadon-jugendamtschefin-nach-tod-einer-11-jaehrigen-freigestellt/6135098.html

 

 

 


 

Jugendhilfe

CDU opfert Jungenheim in der Feuerbergstraße

Von Oliver Schirg 12. November 2008, 14:06 Uhr

Jahrelang hatte die Opposition dagegen gewettert. Am Mittwoch machte CDU-Sozialsenator Wersich die Tore des geschlossenen Heims für jugendliche Kriminelle in der Feuerbergstraße für immer dicht. Schwarz-Grün hatte die Schließung im Koalitionsvertrag vereinbart – obwohl das Heim funktionierte.

Das umstrittene geschlossene Heim zur Unterbringung straffälliger Jugendlicher in der Hamburger Feuerbergstraße

Foto: Reto Klar

Von Anfang an umstritten: Das geschlossene Heim zur Unterbringung straffälliger Jugendlicher in der Hamburger Feuerbergstraße

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Das seit seiner Einrichtung Anfang 2003 umstrittene geschlossene Heim für jugendliche Kriminelle in der Feuerbergstraße (GUF) ist am Mittwoch geschlossen worden. Die letzten beiden Jugendlichen seien in andere Jugendhilfemaßnahmen gewechselt, teilte der zuständige Sozialsenator Dietrich Wersich mit. „Mit ihrem Auszug hat die Geschlossene Unterbringung Feuerbergstraße ihren Betrieb eingestellt.“ Die Schließung war im Koalitionsvertrag von CDU und Grünen vereinbart worden.

Nach dem Regierungswechsel im September Jahr 2001 hatte die Koalition von CDU, FDP und Schill-Partei ein Jahr später den Aufbau der GUF beschlossen. Ziel war es, auffälligen Jungen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren eine „letzte Chance“ vor dem Jugendgefängnis zu geben. Voraussetzug für die Unterbringung in dem Heim war die Ausschöpfung aller Hilfen zur Erziehung und der Beschluss eines Familiengerichts. In dem Heim erhielten die Jungen Unterricht und psychologische Betreuung. Der Heimaufenhalt war in Stufen eingeteilt. In den ersten sechs Wochen durften die Jungen die Einrichtung nicht verlassen. Später – bei Wohlverhalten – waren begleitete und unbegleitete Ausgänge möglich.

Nach der Eröffnung des Heims im Januar 2003 gab es zunächst erhebliche Probleme. Mehrfach gelang einsitzenden Jugendlichen die Flucht. Zudem wurde Jungen ohne Einwilligung von Eltern Psychopharmaka verabreicht und das Postgeheimnis verletzt. In einigen Fällen wurden Jugendliche in dem Heim untergebracht, obwohl gesetzliche Widerspruchsfristen gegen die Entscheidung des Familiengerichts noch nicht abgelaufen waren. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss beschäftigte sich über Jahre mit den Verhältnissen in dem Heim. Zuletzt hatte sich die Situation deutlich gebessert.

Nach Angaben von Wersich wurden in der Jugendhilfeeinrichtung 50 Minderjährige betreut. 41 stammten aus Hamburg. Die Jugendlichen mit einem Durchschnittsalter zwischen 15 und 16 Jahren blieben im Schnitt 240 Tage. Meist seien ihnen 20 bis 30 kriminelle Taten zur Last gelegt worden, oft gefährliche Körperverletzung, räuberische Erpressung und Raub. Zuletzt bot das Heim sechs geschlossene und sechs offenen Plätze. Die Kosten bezifferte die Sozialbehörde für das vergangene Jahr mit 1,4 Millionen Euro.

Rund 2500 Stunden wurde zum Thema getagt

Wersich verwies darauf, dass die stationäre Unterbringung straffälliger Jugendlicher auch künftig notwendig sei. Sie werde dann in anderen Bundesländern erfolgen. Bundesweit stünden dafür in 20 Einrichtungen und 290 Plätze zur Verfügung.

Der oppositionelle SPD-Abgeordnete Thomas Böwer sprach vom „Ende eines unrühmlichen Kapitels“. Der Senat ziehe „einen Schlussstrich unter ein fachliches, finanzielles und politisches Desaster“. Mit der Unterbringung Feuerbergstraße hätten „haben die Herren von Beust und Schill Jugendliche für politischen Klamauk missbraucht“. Jährlich seien in der Einrichtung bis zu 1,8 Millionen Euro an Steuergeld „verpulvert“ worden. Urspünglich hatte die SPD die einrichtung des Heims mitgetragen, war jedoch später aus Distanz gegangen und hatte die Zustände kritisiert. Die GAL-Jugendexpertin Christiane Blömeke begrüßte die Schließung des Heims und forderte eine größter Zahl an sozialtherapeutischen Angeboten.

Die ersten Plätze waren von der damaligen Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram (CDU) am 18. Dezember 2002 präsentiert worden. 20 Jahre nach dem Aus für geschlossene Heime in Hamburg hatte der Mitte-Rechts-Senat damit einen Paradigmenwechsel vorgenommen.

Auf Grund der Vorfälle beschloss die Bürgerschaft allerdings am 13. April 2005 auf Antrag von SPD und GAL die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Nachdem im Zuge der Arbeit dieses Gremiums vertrauliche Unterlagen sowohl in der Justiz- als auch in der Sozialbehörde aufgetaucht waren, wurde für die sogenannte Protokollaffäre in der Folge ein weiterer Untersuchungsausschuss eingerichtet.

Beide Ausschüsse sind inzwischen beendet. Im Zuge der „Protokollaffäre“ hatten Justizsenator Roger Kusch und Sozialstaatsrat Klaus Meister ihre Posten verloren. Die Kosten des Untersuchungsausschusses zur Feuerbergstraße mit seinen 56 vernommenen Zeugen betrugen geschätzt rund zwei Millionen Euro. Insgesamt tagten die Abgeordneten von April 2005 bis Oktober 2007 in 59 Sitzungen rund 2500 Stunden.

http://www.welt.de/hamburg/article2711444/CDU-opfert-Jungenheim-in-der-Feuerbergstrasse.html

 

 

 

 

 

Heim Feuerbergstraße schließt Anfang 2009

Von Rebecca Kresse 13. August 2008

Das umstrittene Heim für kriminelle Jugendliche an der Feuerbergstraße wird aller Voraussicht nach Anfang des kommenden Jahres geschlossen. Es sei...

Das umstrittene Heim für kriminelle Jugendliche an der Feuerbergstraße wird aller Voraussicht nach Anfang des kommenden Jahres geschlossen. Es sei "realistisch, dass innerhalb des ersten Quartals 2009 für jeden der sechs zurzeit in der Feuerbergstraße untergebrachten Jungen eine "Anschlussmaßnahme" gefunden sei, bestätigte Jasmin Eisenhut, Sprecherin der Sozialbehörde, dem Abendblatt.

Das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass das Heim geschlossen werden kann. Direkt nach seinem Amtsantritt hatte Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) betont: "Die Feuerbergstraße wird erst geschlossen, wenn es Alternativen in anderen Bundesländern gibt." Diese Aussage gelte auch heute noch, sagte Jasmin Eisenhut. Für zwei der Jugendlichen gebe es bereits "Überleitungsplanungen". Wegen der vier anderen Jungen seien die Behördenmitarbeiter im "intensiven Dialog mit den zuständigen Jugendämtern".

Auf Drängen der Grünen hatten sich die Koalitionspartner von CDU und GAL im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, dass "die Geschlossene Unterbringung Feuerbergstraße (GUF) zügig geschlossen" wird. Zwar wird "im Einzelfall eine stationäre Unterbringung nicht ausgeschlossen", die GAL lehnt diese aber auf Hamburger Gebiet vehement ab. Dafür soll laut Koalitionsvertrag "eine Liste von Einrichtungen außerhalb Hamburgs erstellt werden", auf die in gegebenen Fällen zurückgegriffen werden könne.

Zurzeit gibt es nach Behördenangaben im Bundesgebiet mehr als 20 Einrichtungen, die infrage kommen. "Wir müssen jetzt zunächst Alternativen zur Einrichtung an der Feuerbergstraße finden", so Jasmin Eisenhut. Und zwar ohne, dass Hamburg so genannte Vorhaltekosten zahlen müsse. Denn auch das ist im Koalitionsvertrag festgelegt. Demnach soll "nur für tatsächliche Inanspruchnahme, nicht für das Vorhalten von Plätzen" gezahlt werden.

Nachdem eine Alternative zur GUF gefunden worden sei, soll überlegt werden, wie das Gebäude an der Feuerbergstraße genutzt werden könne. "Priorität hat aber zunächst die Schließung der Einrichtung", sagte Jasmin Eisenhut.

Dazu, wie ein neues Nutzungskonzept aussehen könnte, wollen sich bisher weder die Behörde noch die Fachsprecher der Regierungskoalition konkret äußern. "Von der bürolichen Nutzung bis zur Einrichtung von Jugendhilfe ist dort alles möglich und denkbar", sagte Fachsprecher Klaus-Peter Hesse (CDU). Er gehe davon aus, dass sich die Behörde in Absprache mit den Experten der Koalitionsfraktionen "in den nächsten Monaten über eine konkrete Nutzung und Konzeption für die Feuerbergstraße einigen" werde.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article933127/Heim-Feuerbergstrasse-schliesst-Anfang-2009.html

 

 

 

Geschlossenes Heim nicht ausgelastet

10. September 2007

Das geschlossene Heim Feuerbergstraße bleibt für den CDU-geführten Senat eine kostspielige Angelegenheit. Im August waren durchschnittlich 4,9 Minderjährige in der Einrichtung untergebracht. Einer der fünf Bewohner hat nicht den ganzen Monat in dem Heim verbracht, sodass sich der "ungerade" Wert ergibt. Damit beträgt die Auslastung im bisherigen Jahresdurchschnitt 5,8 Jugendliche. Im vergangenen Jahr lag die Quote sogar nur bei 4,6 Jugendlichen. Die geschlossene Unterbringung ist für zwölf Jugendliche ausgelegt.

Weil das Haus nicht ausgelastet ist, nimmt Hamburg seit Längerem auch Minderjährige aus anderen Bundesländern auf. Von den fünf Jugendlichen, die Ende August in der Feuerbergstraße lebten, kamen drei nicht aus Hamburg. Im Durchschnitt der Monate Januar bis August ist der Anteil der "Fremdnutzung" auf 49 Prozent angestiegen. Die Zahlen hat der Senat in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Thomas Böwer mitgeteilt.

Das Problem: Die anderen Bundesländer müssen für die Unterbringung ihrer Landeskinder nur den Kostensatz bezahlen, der sich aus der vollen Belegung des Heims ergibt. Das heißt: Für einen auswärtigen Jugendlichen werden 303 Euro pro Tag bezahlt. Die realen Kosten liegen derzeit aber weit über 800 Euro pro Heimbewohner. Nach Angaben der Sozialbehörde liegen die jährlichen Gesamtkosten bei 1,4 Millionen Euro. Böwer verweist auf den Haushaltsplan des Heimträgers Landesbetrieb Erziehung und Bildung, aus dem sich sogar Kosten in Höhe von 1,87 Millionen Euro ergeben.pum

http://www.abendblatt.de/hamburg/article878490/Geschlossenes-Heim-nicht-ausgelastet.html

 

 


 

 

Jugendhilfe - 400 Experten tagen in Wilhelmsburg

"Euch werden wir helfen!" - unter diesem Motto begann gestern in Wilhelmsburg eine zweitägige Tagung von 400 Fachleuten und Praktikern aus öffentlichen und privaten Einrichtungen der Jugendhilfe. Ziel der Arbeitstagung: Die Experten wollen künftig stärker zusammenarbeiten und Jugendlichen wie deren Eltern besser beistehen. Im Mittelpunkt der Diskussionen und Workshops stehen drei Schwerpunkte:

· Die bessere Ausbildung und Bezahlung von Helfern. Denn Kinderschutz wirke nur, wenn direkter Kontakt zu Kindern und Eltern möglich ist.

· Erzieher sollen ermutigt werden, mit Betroffenen zu kommunizieren und sie zu unterstützen, bevor sie verdächtige Fälle ans Jugendamt melden. Letzteres verhärte oft die Abwehrhaltung von Eltern.

· Hemmschwellen sollen gesenkt werden, damit Betroffene Hilfe annehmen. Belastete Eltern schämten sich oft und fühlten sich schuldig.

"Vielfach kennen die Mitarbeiter im Jugendamt nicht den Alltag der Erzieher im Kindergarten und umgekehrt", sagt Cordula Stucke, Diplom-Psychologin und Leiterin des Kinderschutzzentrums Hamburg, "es gibt einen großen Bedarf nach Austausch."

Zwar regelt das Kinder- und Jugendhilferecht (KJHG) den Umgang mit belasteten Familien. "Doch der Teufel steckt im Detail", so Stucke, "in der Praxis herrscht Unsicherheit bei den Kollegen. Hier wollen wir abhelfen."

Zu der Veranstaltung hatten die Kinderschutzzentren des Hamburger Kinderschutzbundes (DKSB), die Kinderschutzkoordinatoren der Bezirksämter der Hansestadt sowie die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz eingeladen.

Die Tagung in Wilhelmsburg ist bereits die zweite ihrer Art seit dem tragischen Tod der kleinen Jessica aus Jenfeld vor zweieinhalb Jahren. Bei der ersten Zusammenkunft war es zunächst darum gegangen, Richtlinien und Gesetzesänderungen zu besprechen. Jetzt sollen die seither erzielten Erfolge weiterentwickelt werden.

alg

erschienen am 1. November 2007

http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/01/811423.html

 

 

 


 

 

WIE GERECHT IST DIESES HARTE URTEIL?

Mutter schlug Beamtin - 10 Monate Haftstrafe!

Nicht vorbestrafte 43-Jährige soll ins Gefängnis / Richter wollte ein "Exempel statuieren"

STEPHANIE LAMPRECHT

Das harte Urteil von Amtsrichter André Peters (46) gegen Irene K. (43) sorgt für Wirbel: Weil sie auf dem Jugendamt des Bezirks Eimsbüttel eine Beamtin beschimpfte und tätlich angriff, soll die bisher unbestrafte Klavierlehrerin und Mutter zweier Kinder (18 Monate, 12 Jahre) für zehn Monate hinter Gitter. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe wegen Beleidigung und einfacher Körperverletzung gefordert. Wie gerecht ist dieses Urteil?

* Die Vorgeschichte: Hartz-IV-Empfängerin Irene K. liegt seit der Geburt ihres Sohnes im November 2005 mit dem Jugendamt im Clinch, da sie den Namen des Vaters nicht angeben wollte. Dazu ist sie als Hartz-IV-Empfängerin aber verpflichtet (einzige Ausnahme: Der Name ist unbekannt). Grund: Wer Hartz IV kassiert, muss alle "Einnahmequellen" ausnutzen, dazu gehört auch Unterhalt.

* Der Tattag: Im Oktober 2006 geht Irene K. zum Jugendamt, mit 740 Euro in bar. Sie will den Unterhaltsvorschuss zurückzahlen und "endlich in Ruhe gelassen werden". Als die Sachbearbeiterin sich weigert, das Geld anzunehmen, eskaliert die Situation. Sie habe die Frau "geschubst", gab Irene K. vor Gericht zu. Laut Augenzeugen aus der Behörde sei sie jedoch "total ausgerastet". Eine Mitarbeiterin: "Das ging weit über das hinaus, was wir hier normalerweise an Konflikten erleben. Die Kollegin leidet noch heute unter Angst."

* Die Folgen: Nach dem Ausraster alarmierte das Jugendamt den Sozialen Dienst, der nachprüfen sollte, ob es Irene K.s Kindern gut gehe. Das Ergebnis: Alles super, die Tochter schreibt gute Noten auf dem Gymnasium, spielt Geige im Schulorchester.

* Das Urteil: Amtsrichter André Peters (wohnt in St. Peter-Ording) konnte gestern zu keiner Stellungnahme erreicht werden. In der mündlichen Urteilsbegründung sagte er, dass er ein Exempel statuieren wolle und dass Behördenentscheidungen geduldet werden müssen, selbst wenn sie fehlerhaft seien.

* Muss die Mutter wirklich ins Gefängnis? Irene K. hat Rechtsmittel eingelegt. Wahrscheinlich wird das Urteil in der nächsten Instanz gemildert (wie einst viele Urteile von "Richter Gnadenlos" Ronald Schill).

* Verfahren, bei denen Richter die Angeklagten zu Bewährungsstrafen verurteilten: Steuerhinterziehung - ein Anwalt prellte den Staat um 800000 Euro. Raserei: Ein Gebäudereiniger fuhr eine junge Frau tot. Korruption: Bauamtsleiter kassierte 15000 Euro Schmiergeld. Freiheitsberaubung: Ein Mann hielt seine Ehefrau acht Monate gefangen. Besitz von Kinderpornografie: Ein Elektriker hortete Ekelbilder.

(MOPO vom 12.07.2007 / SEITE 13)


http://www.mopo.de/2007/20070712/hamburg/politik/mutter_schlug_beamtin_10_monate_haftstrafe.htm

 

 

 


 

 

 

 

Wilhelmsburg Vater bat Jugendamt um Hilfe - Mitarbeiter reagierten erst nach einer Woche

 

Zwei Kinder in Not - warum half Behörde so spät?

 

Der psychisch kranke Vater Philipp L. hatte um Unterstützung gebeten. Als eine Nachbarin die Polizei anrief, nahm das Amt Lena und Jonathan mit.

Von Jan-Eric Lindner

 

Lena* und Jonathan* auf einem wenige Wochen alten Foto. 

Gestern holten Behördenmitarbeiter sie aus einer Wohnung in Wilhelmsburg. Der Vater sagt, er habe keine Hilfe erhalten. Foto: Arning

 

Mitarbeiter des Jugendamts im Bezirk Harburg haben gestern an der Veringstraße (Wilhelmsburg) zwei offenbar verwahrloste Kinder aus einer Wohnung geholt und in die Obhut der Behörden übernommen. Eine Nachbarin hatte die Polizei gerufen, weil sie sich Sorgen um das Mädchen (1) und den Jungen (3) gemacht hatte. Der Vater der Kinder war in der Wohnung, als Polizei und Behördenmitarbeiter die Kinder an sich nahmen. Er sagt: "Ich habe seit einer Woche beim Jugendamt Wilhelmsburg um Hilfe gebeten.

Ich bin vollkommen überfordert. Doch ich habe keine Hilfe bekommen. Stattdessen nimmt man mir Lena* und Jonathan* jetzt einfach weg." Das Bezirksamt Harburg bestätigt, dass der Fall seit längerer Zeit dort bekannt war.

Philipp L. passte seit einer Woche in der Mietwohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin auf die Kinder, zwei Hunde und zwei Katzen auf. Die Frau liegt auf der psychiatrischen Abteilung eines Hamburger Krankenhauses.

Da der zweifache Vater selbst psychisch krank ist, so sagt er, sei es ihm nicht möglich, rund um die Uhr auf die Kinder aufzupassen. Das habe er dem Jugendamt auch genau so mitgeteilt. Doch statt schnell Hilfe zu bekommen, habe man ihn vertröstet. Seit dem Hilferuf im Amt verging offenbar eine komplette Woche - Zeit, in der der von Hartz IV lebende Vater es nicht schaffte, die Kinder ordentlich zu versorgen, kaum einmal Essen und Windeln kaufte. Laut Philipp L. war am Dienstag erstmals ein Amtsmitarbeiter in der Wohnung der Ex-Freundin an der Veringstraße. Der habe ihm zugesichert, dass bald eine Haushaltshilfe kommen würde. Die Zimmer in der Wohnung sind nicht vollkommen sauber, allerdings auch nicht vermüllt. Der Kühlschrank war gestern leer, lediglich ein paar Nudeln und Toastbrot gab es für die Kinder zu essen. Gestern dann rief offenbar eine Nachbarin die Polizei. Die Beamten gingen in die Wohnung, informierten dann ihrerseits das Amt. Diesmal zögerten die Behördenmitarbeiter nicht. Sie nahmen die Kinder, fuhren mit ihnen davon. Philipp L.: "Ich habe keine Ahnung, wo sie jetzt sind. Ich durfte mich nicht mal von ihnen verabschieden." Unter Tränen schildert der Mann, der von sich sagt, er habe Depressionen und leide an Schizophrenie, dass er alles versucht habe, die Kinder vernünftig zu versorgen. Doch er habe gewusst, dass er es allein nicht schaffen könne.

"Ich bin nervlich und finanziell gar nicht in der Lage. Deshalb verstehe ich auch nicht, dass ich keine Hilfe bekommen habe."

Laut Sonja Wichmann, Sprecherin des Bezirksamts Harburg, ist der Fall der beiden Wilhelmsburger Kinder seit längerer Zeit bekannt. Hausbesuche seien erfolgt. Doch warum gab es nicht früher konkrete Hilfe? Und warum reagiert die Behörde so drastisch, nachdem nun eine Nachbarin Alarm schlug? Wichmann verweist auf den Sozialdatenschutz: "Dazu kann ich zurzeit noch nichts sagen. Die zuständigen Mitarbeiter gehen jetzt die Akte durch." Die offizielle Begründung für die Inobhutnahme: "Verwahrlosung". Nachdem die Kinder aus der Wohnung gebracht wurden, erschienen Mitarbeiter des Tierheims Süderstraße und holten auch die Hunde und Katzen ab.

Philipp L. fürchtet sich vor sich selbst und seiner Krankheit, sorgt sich aber gleichzeitig um die Kinder. Er liebe sie über alles, sagt er. Aber er habe es einfach nicht geschafft. Doch er habe die Kinder nicht verwahrlosen lassen. Die Mutter der Kinder, so hofft er, könne das Krankenhaus bald verlassen. (jel/cd)

*Namen geändert

 

http://www.abendblatt.de/daten/2007/06/21/758996.html

 

 


 

 

 

 

 

 

Alimente: Viele zahlen nicht

Hamburg zahlte 22,8 Millionen Unterhaltsvorschuß

Viele unterhaltspflichtige Väter können keine Alimente für ihre Kinder zahlen. Nicht unbedingt, weil sie nicht wollen, sondern weil sie nicht

können: Sie verdienen nicht genügend oder gar kein eigenes Geld. Das ist das Ergebnis eines zweijährigen Modellversuches der Sozialbehörde.

Zu diesen Vätern gehört auch der 53 Jahre alte freiberufliche Musiklehrer aus Eimsbüttel, der anonym bleiben möchte, weil er gerade vor Gericht um das Umgangsrecht für seinen Sohn (7) kämpft. "Mein Geld reicht einfach nicht. Ich lebe von der Hand in den Mund", sagt er. Etwa 840 Euro verdient er im Monat, 210 Euro müßte er monatlich für sein Kind zahlen. "Sporadisch könnte ich etwas zahlen, aber nicht regelmäßig." Er ist einer von vielen. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der säumigen Väter ist arbeitslos und kommt mit dem Geld, das zur Verfügung steht, gerade so über die Runden. Im Rahmen des Modellprojekts der Sozialbehörde wurde auch die Schuldnerstruktur der Unterhaltspflichtigen untersucht: 22 Prozent der Unterhaltspflichtigen haben noch weniger Geld, weil sie von der Sozialhilfe leben. 16 Prozent der Schuldner haben eine Beschäftigung. Zehn Prozent drücken sich ganz offensichtlich vor den Alimenten: Sie sind unbekannt verzogen. Die Restlichen sind noch in der Ausbildung oder vermögenslos (jeweils zwei Prozent).

Hintergrund: Im vergangenen Jahr hat die Stadt Hamburg 22,8 Millionen Euro Unterhaltsvorschuß für 15 303 Kinder gezahlt - zurückbekommen hat die Stadt aber nur 3,38 Millionen Euro, das entspricht 14,8 Prozent. Um diese Rückholquote zu erhöhen, beauftragte die Sozialbehörde eine Anwaltskanzlei damit, in 1215 Fällen zu versuchen, die Unterhaltspflichtigen zur Zahlung zu bewegen. Das waren Fälle, in denen es Hinweise gab, daß die Unterhaltspflichtigen ihr tatsächliches Einkommen verschleierten. Bei der Hälfte der Betroffenen konnten die Anwälte einen Unterhaltstitel erwirken, das heißt: Sie wurden zur Zahlung verurteilt. Das Geld bekam die Stadt dennoch nicht: Nur 12 Prozent zahlten tatsächlich. Das bedeutet auch, daß die Anwaltskanzlei nicht erfolgreicher an das Geld der Unterhaltspflichtigen gekommen ist als die zuständigen Jugendämter in den Bezirken. Anika Wichert, Sprecherin der Sozialbehörde: "Wir werden in weiteren Gesprächen mit Experten ausloten, ob es andere erfolgversprechende Möglichkeiten gibt, auf wirtschaftliche Weise in Einzelfällen die Rückholquote zu erhöhen." gen

Hamburger Abendblatt vom 24.12.2004

http://www.abendblatt.de/daten/2004/12/24/380209.html

 

 

 

 


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