Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Plön

Familiengericht

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Artikel 6

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.  

Elterliche Sorge ist unkündbar. Elternentsorgung beenden. Verfassungswidrigen §1671 BGB streichen. 

Das Amtsgerich Plön wurde vom Väternotruf mit der Roten Laterne für Informationsunfreiheit ausgezeichnet. 


 

 

Amtsgericht Plön

Lütjenburger Straße 48

24306 Plön

 

Telefon: 04522 / 7450

Fax: 04522 / 745198

 

E-Mail: verwaltung@ag-ploen.landsh.de

Internet: www.ag-ploen.schleswig-holstein.de

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Plön (11/2022)

Informationsgehalt: miserabel 

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: fehlt. Wozu zahlen die Leute in Schleswig-Holstein eigentlich Steuern, wenn die Schleswig-Holsteinische Staatsbürokratie nicht einmal ihrer Informationspflicht nachkommt.

26.04.2012: Steuern. Abgabenlast in Deutschland am zweithöchsten. 49,8 Prozent des Gehalts sind für den Staat - http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article106228352/Spitze-in-der-Steuerwelt.html

 

 

 

Amtsgericht Plön - Geschäftsverteilungsplan

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Zusendung des aktuellen richterlichen Geschäftsverteilungsplanes. Diesen konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.

Mit freundlichen Grüßen

Anton

www.vaeternotruf.de

11.06.2013

Antwort vom Amtsgericht siehe unten.

 

 

Bundesland Schleswig-Holstein

Landgericht Kiel

Oberlandesgericht Schleswig

 

 

Direktor am Amtsgericht Plön: Dr. Bodo Clausen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richter am Amtsgericht Plön / Direktor am Amtsgericht Plön (ab 01.05.2017, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 25.04.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 05.07.2004 als Richter am Landgericht Kiel aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.07.2013 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Neumünster aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2022 ab 01.05.2017 als Direktor am Amtsgericht Plön aufgeführt. 03.05.2017: "Das Plöner Amtsgericht hat einen neuen Direktor: Bodo Clausen. Justizstaatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer führte den 46-Jährigen im Rahmen einer Feierstunde in sein Amt ein. Clausen folgt Karl Janßen, der gut sieben Jahre Chef des Plöner Gerichts war. ..." - https://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Bodo-Clausen-neuer-Direktor-des-Amtsgerichts-Ploen. 2020: Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Plön.

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Plön: Oliver Bunge (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richter am Amtsgericht Plön / Direktor am Amtsgericht Plön (ab 01.05.2017, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.07.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 16.01.2003 als Richter am Landgericht Kiel aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 und 2018 ab 01.01.2013 als Richter am Oberlandesgericht Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2020 und 2022 ab 01.01.2013 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Plön aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Schleswig-Holstein beschäftigen am Amtsgericht Plön eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Richter/innen, Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Landkreis Plön

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter:

Oliver Bunge (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richter am Amtsgericht Plön / Direktor am Amtsgericht Plön (ab 01.05.2017, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.07.1999 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 16.01.2003 als Richter am Landgericht Kiel aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 und 2018 ab 01.01.2013 als Richter am Oberlandesgericht Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2020 und 2022 ab 01.01.2013 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Plön aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.

Dr. Bodo Clausen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1970) - Richter am Amtsgericht Plön / Direktor am Amtsgericht Plön (ab 01.05.2017, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 25.04.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 05.07.2004 als Richter am Landgericht Kiel aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.07.2013 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Neumünster aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2022 ab 01.05.2017 als Direktor am Amtsgericht Plön aufgeführt. 03.05.2017: "Das Plöner Amtsgericht hat einen neuen Direktor: Bodo Clausen. Justizstaatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer führte den 46-Jährigen im Rahmen einer Feierstunde in sein Amt ein. Clausen folgt Karl Janßen, der gut sieben Jahre Chef des Plöner Gerichts war. ..." - https://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Bodo-Clausen-neuer-Direktor-des-Amtsgerichts-Ploen. 2020: Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Plön.

Volker Gillerke (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1962) - Richter am Amtsgericht Plön (ab 30.11.2001, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2022 ab 30.11.2001 als Richterin am Amtgericht Plön aufgeführt. 2012: Familiensachen. 

Laura Grießer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1987) - Richterin am Amtsgericht Plön (ab , ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2018 ab 07.12.2016 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Hamburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2020 ab 21.03.2019 als Richterin am Amtgericht Hamburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2022 ohne Vorname und Geburtsdatum ab 18.03.2019 als Richterin am Amtgericht Plön aufgeführt. Amtsgericht Hamburg-Altona - GVP 01.09.2019: Richterin auf Probe / Familiensachen - Abteilung 352. Amtsgericht Hamburg-Altona - GVP 01.06.2020, 01.09.,2020: Richterin am Amtsgericht / Familiensachen - Abteilung 352. Hamburgischer Richterverein e.V: "Die Neuwahlen der Mitgliederversammlung am 2. Mai 2018 haben folgendes Bild ergeben: Vertreter der jüngeren Richter und Staatsanwälte Ri’in Grießer, Laura - Amtsgericht Hamburg-Altona" - http://www.richterverein.de/intern/vorstand2018.pdf

Dr. Annelene Henning (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1981) - Richterin am Amtsgericht Plön (ab 01.10.2020, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2020 ab 17.05.2016 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2022 ohne Angabe Geburtsdatum ab 01.10.2020 als Richterin am Amtgericht Plön aufgeführt. 

Anja Kreutzfeld-Selinger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richterin am Amtsgericht Plön (ab 18.07.2003, ..., 2020) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 06.04.1999 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2020 ab 18.07.2003 als Richterin am Amtgericht Plön aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2022 unter dem Namen Anja Kreutzfeld-Selinger nicht aufgeführt.

Dagmar Nöh-Schüren (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richterin am Amtsgericht Plön (ab 26.06.1997, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2022 ab 26.06.1997 als Richterin am Amtgericht Plön aufgeführt. 

Reinhard Schmitt-Rosenkötter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richter am Amtsgericht Plön (ab 15.04.2014, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 04.01.2010 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2022 ab 15.04.2014 als Richter am Amtgericht Plön aufgeführt. 2018: Familiensachen.

 

 

Abteilungen am Familiengericht Plön:

5 F -

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Plön tätig:

Dr. Susanne Bracker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Vorsitzende Richterin am Landgericht Kiel / Vizepräsidentin am Landgericht Kiel (ab , ..., 2019, ..., 2021) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.08.1999 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 16.01.2003 als Richterin am Landgericht Kiel aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.10.2010 als stellvertretende Direktorin am Amtsgericht Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.05.2015 als Direktorin am Amtsgericht Schleswig aufgeführt. 2009: Pressesprecherin am Landgericht Kiel. Amtsgericht Plön - 2012: Familiensachen - Abteilung 5. 22.05.2015: "Dr. Susanne Bracker ist am Freitag offiziell in das Amt der Direktorin des Amtsgerichts Schleswig eingeführt worden, das sie bereits seit Anfang des Monats wahrnimmt. Bracker wurde 1967 in Kiel geboren, machte 1986 Abitur am Gymnasium Kronshagen und begann im selben Jahr das Studium der Rechtswissenschaften an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel. Erste Juristische Staatsprüfung im September 1992 in Schleswig, anschließend bis 1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie. Promotion im April 1997, im Juni 1999 Große Juristische Staatsprüfung. Es folgten Stationen als Richterin auf Probe am Amtsgericht Kiel und am Landgericht Kiel. Im Januar 2003 wurde Bracker Richterin am Landgericht Kiel, zum Oktober 2010 Ernennung als Richterin am Amtsgericht Plön, als ständige Vertreterin des Direktors. Seit 1. Mai 2015 Direktorin des Amtsgerichts Schleswig. ..." - https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/susanne-bracker-ins-amt-eingefuehrt-id9774801.html. 12.09.2019: "Wechsel zum Landgericht Kiel : Direktorin Susanne Bracker verlässt das Schleswiger Amtsgericht.  An diesem Freitag hat Susanne Bracker ihren letzten Arbeitstag als Direktorin des Amtsgerichts Schleswig. Am Montag tritt sie ihren neuen Posten als stellvertretende Präsidentin des Landgerichts Kiel an. ..." - https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/direktorin-susanne-bracker-verlaesst-das-schleswiger-amtsgericht-id25564257.html, 12.09.2019: "Wechsel zum Landgericht Kiel : Direktorin Susanne Bracker verlässt das Schleswiger Amtsgericht ..." - https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/direktorin-susanne-bracker-verlaesst-das-schleswiger-amtsgericht-id25564257.html. Namensgleichheit mit: Karl Ernst Bracker Rechtsanwalt in Schwentinental. Namensgleichheit mit: Ronald Bracker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1956) - Richter am Landgericht Lübeck (ab 13.10.1992, ..., 2016)

Dr. Wolfgang Dräger (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Richter am Amtsgericht Plön (ab 18.11.1977, ..., 2012) - 2012: Familiensachen. 2012: Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreis Plön - http://www.kreis-ploen.de/session/buergerinfo/kp0040.php?__kgrnr=9&

Dr. Karl Janßen (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Vorsitzender Richter am Landgericht Kiel  (ab , ..., 2018) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 12.01.2001 als Richter am Landgericht Kiel aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.12.2005 als stellvertretender Direktor am Amtgericht Neumünster aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.07.2009 als Direktor am Amtgericht Plön aufgeführt. 03.05.2017: "Das Plöner Amtsgericht hat einen neuen Direktor: Bodo Clausen. Justizstaatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer führte den 46-Jährigen im Rahmen einer Feierstunde in sein Amt ein. Clausen folgt Karl Janßen, der gut sieben Jahre Chef des Plöner Gerichts war. ..." - https://www.kn-online.de/Lokales/Ploen/Bodo-Clausen-neuer-Direktor-des-Amtsgerichts-Ploen. 2018: Voristzender Richter am Landgericht Kiel - https://www.schleswig-holstein.de/DE/Justiz/OLG/Oberlandesgericht/Zustaendigkeiten/pdf/beschluss20180911.pdf?__blob=publicationFile&v=3 

Sven Naumann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Vorsitzender Richter am Landgericht Flensburg / Vizepräsident am Landgericht Flensburg (ab 01.01.2022, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 04.10.2006 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 01.08.2008 als Richter am Amtsgericht Schleswig - abgeordnet - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 und 2016 ab 01.08.2008 als Richter am Amtsgericht Plön aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2018 ab 18.12.2015 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Plön aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2020 ab 18.12.2015 als Direktor am Amtsgericht Flensburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2022 ab 01.01.2022 als Vizepräsident am Landgericht Flensburg aufgeführt. Amtsgericht Plön - 2016, ..., 2018: Familiensachen. Namensgleichheit mit: Dr. Claudia Naumann (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1975) - Richterin am Amtsgericht Norderstedt (ab 01.05.2010, ..., 2022) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.08.2005 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Schleswig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2022 ab 01.05.2010 als Richterin am Amtsgericht Norderstedt aufgeführt.  

Gert Peters (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - Richter am Amtsgericht Plön / Direktor am Amtsgericht Plön (ab 01.11.1985, ..., 2008) - Namensgleichheit mit: Gerriet Peters (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Richterin am Amtsgericht Oldenburg (Holstein) / Direktorin am Amtsgericht Oldenburg (Holstein) (ab 28.09.1991, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 1988 ab 03.04.1979 als Richterin am Landgericht Lübeck aufgeführt.

Dieter Schnoor-Völker (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1947) - Richter am Amtsgericht Plön (ab 28.09.1983, ..., 2012)

August-Wilhelm Seibel (geb. 28.11.1931) - Richter am Amtsgericht Plön (ab , ..., 1980, ..., 1994) - im Handbuch der Justiz 1974 ab 01.05.1973 als aufsichtführender Richter am aufgelöstem Amtsgericht Preetz aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1980 und 1994 ab 22.04.1964 als Richter am Amtsgericht Plön aufgeführt.

Gerhard Vauth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Richter am Amtsgericht Plön / Familiengericht / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Plön (ab 07.04.1994, ..., 2010) - Namensgleichheit mit: Kristina Vauth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richterin am Amtsgericht Flensburg (ab 12.01.2001, ..., 2010)

 

 

Rechtspfleger:

Röschmann - Rechtspfleger am Amtsgericht Plön (ab , ..., 2007)

 

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

 

Familienberatung Eutin

überregionale Beratung

http://familienberatung-eutin.de

 

 

Familienberatung Kiel 

überregionale Beratung

http://kiel-beratung.de

 

 

Familienberatung Neumünster

überregionale Beratung

http://familienberatung-neumuenster.de 

 

 

Familienberatung Oldenburg in Holstein

überregionale Beratung 

http://familienberatung-oldenburg-in-holstein.de

 

 

Familienberatung Plön 

überregionale Beratung

http://familienberatung-ploen.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung

a) in Freier Trägerschaft - Finanzierung durch die Steuerzahler/innen

 

Beratungsstelle in Erziehungs- und Lebensfragen - Nebenstelle von Preetz -

Vierschillingsberg 21 

24306 Plön

Telefon: über 04381 / 6667

E-Mail: info-lb@beratung-fuer-alle.de

Internet: http://www.diakonie-ploen-segeberg.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Beratung gemeimsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Partnerberatung

 

 

Mehrgenerationenhaus Plön

Vierschillingsberg 21 

24306 Plön

Telefon: 04522 / 50930

E-Mail: mehrgenerationenhaus@ploen.de

Internet: http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/ploen

Träger: Stadt

Angebote: Beratung gemeimsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Hilfe und Beratung für Frauen, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Partnerberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Schuldner- und Insolvenzberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Sozialberatung, Suchtberatung

 

 

Beratungsstelle in Erziehungs- und Lebensfragen

Am Alten Amtsgericht 5 

24211 Preetz 

Telefon: 04342 / 717-34

E-Mail: info-pr@beratung-fuer-alle.de

Internet: http://www.diakonie-ploen-segeberg.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung gemeimsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Partnerberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung)

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als staatssozialistische Leistung - Finanzierung durch die Steuerzahler/innen

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Allgemeiner Sozialer Dienst Amt für Jugend und Sport

Hamburger Str. 17/18 

24306 Plön

Telefon: 04522 / 743-551

E-Mail: jugendamt@kreis-ploen.de

Internet: http://www.kreis-ploen.de

Träger: Landkreis

Angebote: Beratung gemeimsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Sozialberatung, Telefonische Beratung, Jugendberatung, Familienberatung, Notunterkunft für Kinder und Jugendliche

 

 

Allgemeiner Sozialer Dienst Amt für Jugend und Sport - Außenstelle des Kreises Plön -

Am Krankenhaus 5 

24211 Preetz

Telefon: 04342 / 798-200

E-Mail: jugendamt@kreis-ploen.de

Internet: http://www.kreis-ploen.de

Träger: Landkreis

Angebote: Beratung gemeimsam und getrennt erziehender Väter und Mütter, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Sozialberatung

 

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

 

Wolfgang Laub

Diplom- Pädagoge

Fortbildung zum systemischen Berater (DGSF)

Heil - und Sonder - Pädagogik und Sozialmanagement.

Zertifiziert als Umgangspfleger und Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen

Heilpraktiker für Psychotherapie, Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Psychologischer Berater ( VFP)

Telefon:

Berlin / Brandenburg: 03221 / 23 24 137

Kiel ( SH / Hamburg): 0431 / 534 74 30

Internet: www.wolfganglaub.de

 

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Plön für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Plön (ab 01.09.2009, ..., ) 

 

 

 

Verfahrensbeistände:

 

Wolfgang Laub

Diplom- Pädagoge

Fortbildung zum systemischen Berater (DGSF)

Heil - und Sonder - Pädagogik und Sozialmanagement.

Zertifiziert als Umgangspfleger und Verfahrensbeistand in Kindschaftssachen

Heilpraktiker für Psychotherapie, Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Psychologischer Berater ( VFP)

Telefon:

Berlin / Brandenburg: 03221 / 23 24 137

Kiel ( SH / Hamburg): 0431 / 534 74 30

Internet: www.wolfganglaub.de

 

 

Tanja Wiegorwski

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Wehdenstr. 3

24321 Lütjenburg

Internet: http://www.wiergowski.de

Bestellung am Amtsgericht Plön durch Richtern Bracker (2013)

 

 

Anja Ziebell

Legienstraße 16

24103 Kiel

 

 

Rechtsanwälte:

 

 

Gutachter:

 

Marion Badberg-Jaspers

Diplom-Psychologin

Julius-Leber-Weg 18

25544 Itzehoe

verbandelt mit dem sogenannten "Institut für Gerichtspsychologie Bochum", Gilsingstr. 5, 44789 Bochum - mehr zum Thema "Institut" unter Irreführung durch "Institut"

Beauftragung am Amtsgericht Bad Segeberg, Amtsgericht Itzehoe, Amtsgericht Kiel, Amtsgericht Norderstedt, Amtsgericht Pinneberg, Amtsgericht Plön, Amtsgericht Schleswig und Oberlandesgericht Schleswig

(ab , ..., 2005, ..., 2018) 

Frau Badberg-Jaspers wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

 

 

Brigitte Grosser

Diplom-Psychologin

22850 Norderstedt

Beauftragung am Amtsgericht Hamburg, Amtsgericht Plön, Amtgericht Stade

Beauftragung am Amtsgericht Plön durch Richterin Bracker (2013)

 

 

Dr. Adelheidis von Studnitz

Forstweg 28

24105 Kiel

 

 

Betreuer: 

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Plön

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Plön

Frauenhaus Kreis Plön e.V.

Straße:

24200 Preetz

Telefon: 04342 / 82616

E-Mail: info@frauenhauskreisploen.de

Internet: http://www.frauenhauskreisploen.de

Träger:

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

Kinderschutz-Zentrum Kiel - Beratung im Kreis Plön -

Vierschillingsberg 21

24306 Plön

Telefon: 04522 / 509356

E-Mail: info@kinderschutz-zentrum-kiel.de

Internet: http://www.kinderschutz-zentrum-kiel.de

Träger: Deutscher Kinderschutzbund

Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Krisenintervention, Ber. bei Gewalt gegen Kinder, Hilfen im Problemfeld

 

 


 

 

Zweierlei Maß bei der Justiz?

03.11.2022

Vor einigen Monaten wurde an dieser Stelle, nachzulesen hier, die Frage aufgeworfen, ob sich Professor Sucharit Bhakdi durch zwei öffentliche Äußerungen wegen Volksverhetzung strafbar gemacht haben könnte. Anlass war eine entsprechende Anklageerhebung durch die Generalstaatsanwaltschaft des Landes Schleswig-Holstein in Schleswig (in persona deren Antisemitismusbeauftragte), die damit der originär zuständigen Staatsanwaltschaft Kiel die Verantwortlichkeit für das Verfahren entzogen hatte, aus welchem Grund auch immer. Der damalige Beitrag schloss mit dem Wunsch, das angerufene Amtsgericht Plön möge über hinreichenden juristischen Sachverstand und über genügend Courage verfügen, dieser mehr als fragwürdigen Anklage die Zulassung zur Hauptverhandlung zu versagen.

Diese Chance ist erst einmal vertan. Sofern es zur Verurteilung in erster Instanz kommt, kann nur noch auf den juristischen Sachverstand der übergeordneten Instanzen, also des Landgerichts Kiel und des Oberlandesgerichts Schleswig, oder gar des Bundesverfassungsgerichts, das in früheren Zeiten bei Interpretationszweifeln stets der Meinungsfreiheit den Vorrang gegeben hat, gehofft werden. Inzwischen hat das Amtsgericht Plön nämlich die Anklage zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet. Termin zur Hauptverhandlung ist für März 2023 bestimmt. Gegen diesen Beschluss ist kein Rechtsmittel gegeben; die Durchführung der Hauptverhandlung ist praktisch unvermeidbar geworden.

Hat das Amtsgericht Plön sich damit überhaupt selbst noch Spielraum für den juristisch gebotenen Freispruch gelassen oder sich schon so gut wie endgültig festgelegt?

Für die Erwartung einer noch offenen Entscheidung spricht die Grundidee der Strafprozessordnung: Ein Urteil eines Strafgerichts ergeht erst aus dem Inbegriff der Hauptverhandlung (§ 261 StPO), nicht anhand des Akteninhalts, der der Anklageschrift und dem Eröffnungsbeschluss zugrunde liegt. Der Akteninhalt bildet nur die Grundlage für eine vorläufige Prognose im Zeitpunkt der Anklageerhebung, die die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung abbildet.

In vielen Fällen kann das dazu führen, dass das Ergebnis der Hauptverhandlung ganz anders ausgeht, als es nach Aktenlage den Anschein hatte – etwa wenn sich Zeugen einer Kneipenschlägerei in der Verhandlung nicht mehr an entscheidende Einzelheiten erinnern oder den Angeklagten nicht als Täter identifizieren können. Allgemein gesprochen: Wenn das Gericht herausfinden muss, was in Wirklichkeit passiert ist. Wenn es Tatsachenaufklärung betreiben muss.

Für eine weitgehende Festlegung des Gerichts auf die im Eröffnungsbeschluss getroffene Beurteilung kann es dagegen sprechen, wenn das eigentliche Geschehen „unstreitig“ ist und es nur noch um Rechtsfragen geht. Denn alle Rechtsfragen sollte das Gericht bereits bei der Entscheidung über die Zulassung der Anklage gründlich und umfassend durchdacht haben. Bei „unstreitigen“ Sachverhalten kommt es daher eher selten vor, dass die Entscheidung nach Durchführung der Hauptverhandlung von der Prognose des Eröffnungsbeschlusses abweicht. Ein in der Praxis relevanter Grund für einen solchen Verlauf wäre zum Beispiel ein Personalwechsel bei Gericht – also die Übernahme des Dezernats in dem Zeitraum zwischen Eröffnungsentscheidung und Hauptverhandlung durch einen neuen Richter, der die Rechtsfragen abweichend von seinem Vorgänger beurteilt. Sofern das nicht der Fall ist, müsste ein und derselbe Richter seine Rechtsauffassung in diesem Zeitraum zugunsten des Angeklagten geändert haben, wenn er freisprechen will.

Aber auch das kommt vor. Jeder Strafrechtspraktiker weiß, dass die chronisch überlasteten Gerichte bei der Eröffnungsentscheidung die Schlüssigkeit der Anklageschrift mitunter doch nicht ganz so kritisch prüfen, wie es im Idealfall sein sollte. Eventuelle Nachlässigkeiten oder übersehene Gesichtspunkte lassen sich ja meist in der Hauptverhandlung „glattbügeln“. Oder das Hauptverfahren wird gar trotz gewisser Bedenken erst einmal eröffnet, wofür es unterschiedliche „taktische“ Gründe geben kann; in der Hauptverhandlung wird man das Dilemma schon irgendwie lösen.

Ein der Objektivität und Unvoreingenommenheit (also seinem Amtseid) verpflichteter Richter wird aber immer so souverän sein, zuzulassen, dass seine Entscheidungen in Frage gestellt werden, ja sogar, sie selbst immer wieder kritischer Überprüfung zu unterziehen.

Im Fall Bhakdi wird über den der Anklageschrift zugrundeliegenden Sachverhalt wohl nicht gestritten; die verfahrensgegenständlichen Äußerungen werden so gefallen sein, wie die Generalstaatsanwaltschaft es darstellt. Es geht nur mehr um die reine Rechtsfrage, ob diese Äußerungen den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen.

Das Amtsgericht Plön hat diese Frage – vorläufig – mit ja beantwortet. Ihm sei hier ein weiterer Anstoß gegeben, seine Rechtsauffassung noch einmal zu überdenken:

Eine Strafbarkeit nach § 130 StGB setzt voraus, dass die betreffende Äußerung geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Mit der Einfügung dieser Friedensschutzklausel wollte der Gesetzgeber den Tatbestand der Volksverhetzung eingrenzen. Eine lediglich abstrakte Möglichkeit der Friedensgefährdung reicht nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht aus. Die Rechtsprechung fordert für die Eignung, den öffentlichen Frieden zu stören, das Vorliegen konkreter Gründe für die Befürchtung, der Angriff werde das Vertrauen in die öffentliche Rechtssicherheit erschüttern (BGH, Urteil vom 12.12.2000, 1 StR 184/00 = BGHSt 46, 212 (218)).

Das wird man von Bhakdis Äußerungen wohl nicht einmal dann sagen können, wenn man der (keineswegs zwingenden und daher von vornherein als Strafbarkeitsgrundlage nicht tauglichen) Interpretation der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig folgt. Sie sind nicht im Entferntesten den aufhetzerischen NS-Slogans gleichzusetzen, die von der Rechtsprechung mit Recht als Volksverhetzung im Sinne des § 130 StGB angesehen wurden („Juden raus!“, „Juda verrecke!“ und dergleichen). Und auch nicht mit Aussagen wie solchen, mit denen sich das Amtsgericht Ansbach kürzlich zu befassen hatte, siehe unten.

Da der Friedensschutz Tatbestandsmerkmal und Rechtsgut zugleich darstellt, hat sich die Auslegung des Tatbestandmerkmals „öffentlicher Friede“ an dem die Strafbarkeit eingrenzenden geschützten Rechtsgut zu orientieren. Wo keine konkrete Gefährdung des öffentlichen Friedens droht, ist der Anwendungsbereich des § 130 StGB von vornherein nicht eröffnet. Diese vom Bundesgerichtshof bestätigte gesetzgeberische Wertung sollte nicht aus Gründen politischer Opportunität aufgegeben werden.

Es ist zwar zumeist müßig, anhand unterschiedlicher Gerichtsentscheidungen zu unterschiedlichen Einzelfällen „beweisen“ zu wollen, dass bei der Justiz mit zweierlei Maß gemessen wird, aber im Vergleich zur Causa Bhakdi, bei der eine übermotivierte Generalstaatsanwaltschaft mit aller Macht versucht, dessen Äußerungen einen strafbaren Inhalt zu entnehmen, gibt doch folgender Fall zu denken:

Keine Sorgen mehr über strafrechtliche Verfolgung muss sich Frau S. aus Mittelfranken machen. Sie hatte am 10. August 2021 bei Facebook dies veröffentlicht:

„Ich hätte jeden Impfverweigerer ins Gas geschickt oder in ne Genickschussanlage gesteckt…Ah und in ein KZ davor um die Verweigerer dann erstmal auszubeuten, zu foltern etc.“

Das zog mehrere Strafanzeigen nach sich. Die Staatsanwaltschaft Ansbach sah den Tatbestand der Volksverhetzung als erfüllt an. Was auch sonst, dazu kann es ja wohl keine zwei Meinungen geben.

Oder?

Unter Juristen schon – den Erlass des von der Staatsanwaltschaft beantragten Strafbefehls lehnte das Amtsgericht Ansbach (Aktenzeichen 5 Cs 1012 Js 7310/21) nämlich ab. Begründung, sinngemäß und verkürzt: Frau S. könne es ja vielleicht nicht so gemeint haben.

Diese Begründung scheint die Staatsanwaltschaft Ansbach überzeugt zu haben, denn sie hat darauf verzichtet, von dem ihr zustehenden Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde Gebrauch zu machen.

Frau S. wird für ihre öffentlich dargebotenen sadistischen Nazi-Phantasien und Hassreden strafrechtlich nicht zur Verantwortung gezogen und kann, anders als Prof. Bhakdi, ruhig schlafen.

https://netzwerkkrista.de/2022/11/03/zweierlei-mass-bei-der-justiz/

 

 

 

 Ist Professor Bhakdi ein Volksverhetzer?

12.06.2022

Die Generalstaatsanwaltschaft des Landes Schleswig-Holstein in Schleswig hat ausweislich einer Pressemitteilung gegen Professor Dr. Sucharit Bhakdi Anklage wegen des Verdachts der Volksverhetzung in zwei Fällen zum Amtsgericht Plön erhoben. Der Anklage liegen zwei öffentliche Äußerungen des Angeschuldigten aus dem Jahr 2021 zugrunde, auf die noch eingegangen werden wird.

Doch zunächst fällt auf: Warum ist es überhaupt die Generalstaatsanwaltschaft, die die Anklage erhoben hat?

Um dieser Frage nachzugehen, ist ein Blick in das Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) nötig, damit der Aufbau der Strafjustiz nebst ihren Weisungsbefugnissen zu verstehen ist.

In der Strafgerichtsbarkeit existieren vier Ebenen: Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht und Bundesgerichtshof.

Bei den Amtsgerichten gibt es keine eigenständigen Staatsanwaltschaften; sie werden von der örtlichen Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht „mitversorgt“. In der ganzen Bundesrepublik gibt es bei jedem Landgericht genau eine Staatsanwaltschaft. Diese hat – von wenigen Ausnahmen abgesehen – eine „Allzuständigkeit“ für die Verfolgung aller Straftaten, für die sie örtlich zuständig ist. Das heißt vereinfacht: Wer sich im Bezirk einer Staatsanwaltschaft bei einem Landgericht einer Straftat verdächtig macht, wird auch von dieser verfolgt und ggf. angeklagt.

Nun wurde Prof. Bhakdi ja von der Generalstaatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht in Schleswig angeklagt und nicht von der eigentlich örtlich zuständigen Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel. Was könnte es damit auf sich haben?

Die Generalstaatsanwaltschaften als sogenannte „Mittelbehörden“ beteiligen sich nur selten am operativen Geschäft. Ihre Aufgaben bestehen im Wesentlichen in Verwaltung, Koordination, Dienstaufsicht über die unterstellten Staatsanwaltschaften und Zuarbeit zum Oberlandesgericht. Die Erhebung von Anklagen gehört, von hier nicht relevanten Ausnahmen abgesehen, nicht zum Kerngeschäft einer Generalstaatsanwaltschaft. Warum war sie es trotzdem, die sich hier betätigt hat?

Dafür hätte es zwei Erklärungen geben können. Die erste, unspektakuläre: Die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig wäre als sogenannte Schwerpunktstaatsanwaltschaft für „Hasskriminalität“ eingerichtet. Solche nach § 143 Abs. 4 GVG zulässigen Zuständigkeitskonzentrationen gibt es in anderen Bundesländern, zum Beispiel in Hessen. Nur: Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig ist keine solche Schwerpunktstaatsanwaltschaft. Dort existiert zwar eine „Zentralstelle Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet“, aber diese hat nur die Aufgabe, den untergeordneten Staatsanwaltschaften koordinierend und beratend zur Seite zu stehen. Die Erhebung öffentlicher Klagen gehört nicht zu ihrem Aufgabenbereich.

Nach gleichlautenden Pressemeldungen ist der Hintergrund ein anderer, der durchaus eine gewisse Brisanz aufweist: Die eigentlich zuständige Staatsanwaltschaft Kiel habe eine Tatbestandsmäßigkeit der Äußerungen Bhakdis verneint und das Ermittlungsverfahren zunächst eingestellt (z. B. Tagesschau). Was, im Vorgriff auf das Folgende angemerkt, eine juristisch korrekte Entscheidung gewesen sein dürfte.

Ist ein Anzeigeerstatter mit einer solchen Entscheidung nicht einverstanden, steht ihm in bestimmten Fällen ein Beschwerderecht zu. Über diese Beschwerde entscheidet dann wiederum die Generalstaatsanwaltschaft, die die Staatsanwaltschaft anweisen kann, Anklage zu erheben (§§ 146, 147 Nr. 3 GVG), wenn sie die Beschwerde für begründet hält. Das wäre das übliche Verfahren gewesen. Hier hat aber die Generalstaatsanwaltschaft selbst Anklage erhoben.

Man fragt sich daher, warum die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig als vorgesetzte Behörde die Kieler Kollegen nicht einfach, wie in solchen Fällen üblich, angewiesen hat, Anklage zu erheben. War man in Kiel etwa so widerspenstig, dass der Generalstaatsanwaltschaft nichts übrig blieb, als das Verfahren im Wege der Sonderzuweisung nach § 145 Abs. 1 GVG an sich zu ziehen und selbst zu bearbeiten? An so viel Courage innerhalb einer straffen Hierarchie wie der Staatsanwaltschaft wagt man kaum zu glauben. Wurde die Entscheidung vielleicht unter dem Druck der Medien oder politischer Akteure vom Justizminister selbst getroffen? Eine Presseerklärung der Generalstaatsanwaltschaft vom 29.11.2021 gibt Auskunft darüber, dass diese die Akten am 19.11.2021 aufgrund einer Beschwerde eines Anzeigeerstatters von der Staatsanwaltschaft Kiel angefordert habe und der Generalstaatsanwalt daraufhin entschieden habe, angesichts der Bedeutung, die der konsequenten Verfolgung antisemitischer Straftaten zukomme, das Verfahren an sich zu ziehen. Was wohl den Umkehrschluss nahelegt, dass die Generalstaatsanwaltschaft den Kieler Kollegen eine konsequente Verfolgung antisemitischer Straftaten nicht zutraut.

Des Weiteren ist bemerkenswert und äußerst ungewöhnlich, dass – so jedenfalls die weiter oben zitierte Fundstelle – die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft öffentlich Kritik an den Kollegen der nachgeordneten Behörde in Kiel geübt haben soll. Es ist ein nahezu einzigartiger Vorgang, dass Meinungsverschiedenheiten innerhalb des staatsanwaltschaftlichen Apparates in die Öffentlichkeit getragen werden und einer Staatsanwaltschaft per Weisung ein Verfahren entzogen wird. Was immer dahintersteckt: Es verbleibt ein unappetitlicher Beigeschmack von politischer Justiz.

Begeben wir uns aber, statt zu spekulieren, lieber auf das sicherere Terrain des materiellen Strafrechts; das heißt der Frage nachzugehen:

Hat sich Sucharit Bhakdi wegen Volksverhetzung (§ 130 StGB) strafbar gemacht?

Das äußere Erscheinungsbild des Professors will so gar nicht zu einer Vorstellung eines Hetzers und Judenhassers passen. Er wirkt sanft, bescheiden, wertschätzend, frei von jeder Aggressivität. Staatsanwälte haben aber natürlich ihrem Amtseid entsprechend ohne Ansehung der Person allein aufgrund der Subsumtion eines Lebenssachverhaltes unter eine Strafnorm über eine Anklageerhebung zu entscheiden. Die Persönlichkeit Bhakdis kann also für die rechtliche Beurteilung keine Rolle spielen. Oder vielleicht doch? Darauf wird noch zurückzukommen sein.

Was also wird Professor Bhakdi genau vorgeworfen?

Einer der beiden Tatvorwürfe lautet, er habe in einem auf unter anderem Twitter veröffentlichten Interview im April 2021 auf die Gefährlichkeit der Corona-Impfung hingewiesen und dabei besonders die israelische Impfpolitik kritisiert. Dabei habe er geäußert, die Juden hätten ihr eigenes Land in etwas verwandelt, was noch schlimmer als Deutschland sei (gemeint dürfte das Deutschland des Dritten Reiches gewesen sein). Die Juden lernten gut, und jetzt hätten sie das Böse gelernt (Berliner Morgenpost).

Die Strafnorm, unter die diese Äußerungen subsumiert werden sollen, ist § 130 StGB, der mehrere Tatbestandsvarianten aufweist. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig benennt den Tatvorwurf in ihrer Presseerklärung vom Mai 2022 wie folgt: „… mit generalisierenden Aussagen auch gegenüber den in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden zum Hass aufgestachelt und diese als religiöse Gruppe böswillig verächtlich gemacht zu haben“ und zitiert dazu § 130 Abs. 1 Nr. 1 und 2 StGB.

Es geht also zunächst um Aufstachelung zum Hass. Dieses Tatbestandsmerkmal wird definiert als eine auf die Gefühle des Adressaten abzielende, über bloße Äußerung von Ablehnung und Verachtung hinausgehende Form des Anreizes zu einer feindseligen Haltung (Fischer, StGB, 69. Auflage, Rn. 8 zu § 130 mit zahlreichen Nachweisen; Hervorhebung durch d. Verf.).

In den beschriebenen Äußerungen Bhakdis ist allerdings von vornherein überhaupt nichts zu finden, was mit dieser Definition zusammenpassen würde. Nicht einmal bloße Ablehnung und Verachtung der geschützten Gruppe würden nach der zitierten Definition ausreichen. Schon dergleichen hat Bhakdi aber nicht einmal im Entferntesten ausgesprochen, und seine Äußerungen sind auch nicht in diesem Sinne interpretierbar. Vielmehr ergibt sich aus seinen Äußerungen – und wer das gesamte Interview kennt, findet dies auch aus dem Zusammenhang heraus bestätigt – im Gegenteil eine tiefe Bewunderung für das jüdische Volk, gepaart mit Entsetzen über die Katastrophe, die – aus seiner Sicht – durch die israelische Gesundheitspolitik angerichtet wird, und zwar am eigenen Volk. Die gesamte Äußerung bietet nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass Bhakdi das jüdische Volk oder die jüdische Religion selbst hasst und schon gar nicht, dass er andere zum Hass animieren will. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig dann noch darauf kommt, einen Zusammenhang zu den in Deutschland lebenden Juden zu erfinden, ist nicht nachvollziehbar.

Des Weiteren spricht die Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig von böswilliger Verächtlichmachung einer religiösen Gruppe, was dem Tatbestand des § 130 Abs. 1 Nr. 2 StGB unterfiele.

Böswilliges Verächtlichmachen ist per definitionem eine aus verwerflichen Beweggründen erfolgende Darstellung anderer als verachtenswert, minderwertig oder unwürdig (Fischer, a. a. O., Rn. 11).

Auch diese Tatbestandsvariante liegt ersichtlich nicht vor. Es fehlt schon an verwerflichen Beweggründen. Die Motive Bhakdis ergeben sich aus dem Interview selbst, aber auch aus seinen zahlreichen Auftritten und Veröffentlichungen. Er hält die COVID-Impfkampagne für unter Umständen tödlich und vergleicht sie (siehe dazu auch unten zum zweiten Tatvorwurf) insoweit mit einem Völkermord.

Die Äußerung Bhakdis ist am Grundrecht der Meinungsfreiheit, Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes zu messen. Es handelt sich um keine (falschen) Tatsachenbehauptungen, die nicht am Grundrecht teilnehmen würden. Eine Tatsache ist dem Beweis zugänglich; die verfahrensgegenständliche Aussage stellt jedoch eine reine Wertung dar.

Bhakdis Auffassung mag von der Mehrheit der Gesellschaft für abwegig, weit überzeichnet oder geschmacklos gehalten werden. Es geht aber auch gar nicht darum, ob sie richtig ist, richtige Anteile enthält oder ob sie absurd ist. Es geht um die durch Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes geschützte Meinungsfreiheit, und die fragt nicht nach der „Richtigkeit“ einer Meinung. Das hat das Bundesverfassungsgericht mehr als einmal klargestellt:

„Meinungen genießen unabhängig von ihrer Begründetheit, Werthaltigkeit oder Richtigkeit den Schutz der Meinungsfreiheit“ (Beschluss vom 04.02.2010, Aktenzeichen 1 BvR 369/04).

Ob und in welchem Umfang Bhakdis Aussagen zur Gefährlichkeit der COVID-19-Impfungen zutreffen, haben die Strafverfolgungsbehörden also nicht zu bewerten, was die Staatsanwaltschaft Kiel verstanden zu haben scheint. Maßgeblich ist, dass Bhakdi selbst von der Richtigkeit seiner Meinung überzeugt ist – dies wird wohl auch von der Generalstaatsanwaltschaft nicht in Frage gestellt –, und ob seine Beweggründe verwerflich sind.

Aus welchem konkreten Teil von Bhakdis Äußerung liest die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig denn nun diese für die Erfüllung des Tatbestands erforderliche Verwerflichkeit heraus (oder treffender: wo liest sie sie hinein)? Es ist doch aus dem Zusammenhang heraus nur ein einziger dominierender Beweggrund ersichtlich: Bhakdi sorgt sich um Leben und Gesundheit des israelischen (und des amerikanischen) Volkes! Die Aussage, die Juden lernten schnell und hätten jetzt das Böse gelernt, richtet sich bei verständiger Würdigung gegen die israelische Gesundheitspolitik und die dafür verantwortlichen Personen, aber nicht gegen das jüdische Volk oder die Religion an sich.

Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig könnte dagegen einwenden: Diese Aussage kann man aber durchaus auch anders interpretieren, nämlich als gegen das jüdische Volk oder die jüdische Religion gerichtet. Dieser fiktive Einwand würde aber wiederum die Reichweite der Meinungsfreiheit und die entsprechende ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts missachten. Dazu ein Auszug aus dessen Beschluss vom 28.03.2017 (1 BvR 1384/16):

„Die Feststellung, ob eine Äußerung den Schutz des Art. 5 Abs. 1 GG genießt …, sowie die dann erforderliche fallbezogene Abwägung setzen allerdings voraus, dass die Äußerung in ihrem Sinngehalt zutreffend erfasst worden ist … Vielmehr verstößt die Verurteilung wegen einer Äußerung schon dann gegen Art. 5 Abs. 1 GG, wenn diese den Sinn, den das Gericht ihr entnommen und der Verurteilung zugrunde gelegt hat, nicht besitzt oder wenn bei mehrdeutigen Äußerungen die zur Verurteilung führende Deutung zugrunde gelegt worden ist, ohne dass andere, ebenfalls mögliche Deutungen mit überzeugenden Gründen ausgeschlossen worden sind. Dabei haben die Gerichte insbesondere ausgehend vom Wortlaut auch den Kontext und die sonstigen Begleitumstände der Äußerung zu beachten.“ (Hervorhebung durch d. Verf.)

Diesen Gesichtspunkt, dass von mehreren möglichen Deutungen einer Äußerung die für den Äußernden strafrechtlich günstigste Variante zugrunde zu legen ist, betonen das Bundesverfassungsgericht und auch der Bundesgerichtshof (dieser etwa in seinem Beschluss vom 28.07.2016 – 3 StR 149/16) immer wieder. Nur die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig stellt diesen Grundsatz auf den Kopf und unterstellt Prof. Bhakdi den Sinngehalt der für ihn ungünstigsten Deutung. Kontext und Begleitumstände sind primär die israelische Gesundheitspolitik und die aus Sicht Bhakdis verhängnisvolle Impfkampagne und nicht das jüdische Volk oder dessen Religion.

Und, um auf die Persönlichkeit Bhakdis (s. o.) zurückzukommen: Ganz ohne Bedeutung für die Subsumtion unter § 130 StGB ist sie dann doch nicht. Der Bundesgerichtshof hat sich zur Frage der Erfassung des Sinngehalts einer Aussage wie folgt geäußert (Urteil vom 20.09.2011 – 4 StR 129/11, S. 11 UA):

„Dabei ist stets von dem Wortlaut der Äußerung auszugehen. Dieser legt ihren Sinn aber nicht abschließend fest. Er wird vielmehr auch von dem sprachlichen Kontext, in dem die umstrittene Äußerung steht, und ihren Begleitumständen bestimmt … Es ist deshalb von Bedeutung, ob sich die Äußerungen an einen in irgendeiner Richtung voreingenommenen Zuhörerkreis richten und ob den Zuhörern die politische Einstellung des Angeklagten bekannt ist.“

Es kann also für die Deutung ein- und derselben Äußerung durchaus einen Unterschied machen, ob diese von einem offensiv bekennenden Rechtsextremen bei einer Zusammenkunft Rechtsextremer getätigt wurde oder von einem Gelehrten ohne jegliches Aggressionspotential in einem medizinischen Kontext. Zwar kann durchaus unterstellt werden, dass Bhakdis typischer Zuhörerkreis eher kritisch gegenüber der gängigen Coronapolitik eingestellt ist – aber ganz sicher nicht antisemitisch.

Noch ein Weiteres, was in die Deutung der verfahrensgegenständlichen Äußerungen einzustellen gewesen wäre, ignoriert die Generalstaatsanwaltschaft: Der gebürtige Thailänder Bhakdi beherrscht die deutsche Sprache nicht als Muttersprache, was jeder Zuhörer auch rasch bemerkt, und wird daher in der fremden Sprache Nuancen vermutlich nicht so präzise ausdrücken können wie eine bei der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig beschäftigte Oberstaatsanwältin. Was für die Anklagebehörde spätestens beim Nachweis des Vorsatzes zum Problem werden dürfte.

Dieser Tatvorwurf ist also bei einer an der höchstgerichtlichen Rechtsprechung orientierten Auslegung nicht aufrechtzuerhalten.

Mit dem zweiten Vorwurf steht es nicht besser.

Hier soll laut Presseerklärung der Generalstaatsanwaltschaft die auf einer Wahlkampfveranstaltung für die Basisdemokratische Partei Deutschland im September 2021 getätigte Äußerung

„Es ist allen Wissenden klar, dass mit der formalen Zulassung der Impfstoffe der erste Meilenstein der Agenda erreicht ist und das Rennen ums Erreichen des Endziels eröffnet wird. Dieses Endziel ist die Erschaffung einer neuen Realität und beinhaltet nichts anderes als den zweiten Holocaust. Die Abschaffung der Menschheit in der jetzigen Ausprägung.“

nach Ansicht der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig den Tatbestand der Volksverhetzung in Form der sogenannten Holocaustverharmlosung (§ 130 Abs. 3 StGB) erfüllen.

Auch diese Äußerung stellt ein Werturteil dar und keine Tatsachenbehauptung. Das gilt auch für den vorausgesagten „zweiten Holocaust“ – ein in der Zukunft liegender Sachverhalt ist von vornherein keinem Beweis zugänglich, und die von Bhakdi behaupteten gegenwärtigen Absichten der Protagonisten sind das Produkt von Schlussfolgerungen, mithin ebenfalls keine Tatsachen.

Eine ausdrückliche Leugnung oder Verharmlosung des Holocausts, des nationalsozialistischen Völkermordes im Dritten Reich, lässt sich dieser Aussage schon einmal nicht entnehmen. Im Gegenteil setzt sie den Holocaust und seine Schrecken als gegeben voraus. Die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig verwendet, um zur vermeintlichen Verharmlosung zu kommen, vielmehr ein beliebt gewordenes Argumentationsmuster: den Holocaustvergleich. Durch einen Vergleich (wobei eher „Gleichsetzung“ gemeint sein dürfte) eines realen oder vermeintlichen Übels mit dem Holocaust werde dieser in seiner Einzigartigkeit relativiert und damit verharmlost.

Versteht man Bhakdis Aussage in dem Sinne, dass die weltweite COVID-19-Impfkampagne ähnliche Schrecken über die Menschheit bringen wird wie seinerzeit der nationalsozialistische Völkermord über seine Opfer, hat er in der Tat eine solche Gleichsetzung vorgenommen; durch die zweimalige Verwendung des Begriffes „Endziel“ und des Begriffes „Agenda“ hat er auch eine Finalität, ein zielgerichtetes Handeln, einbezogen.

Die Argumentation der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig steht und fällt mit dem Merkmal der Einzigartigkeit des damaligen Völkermordes mit der Prämisse, dass es nie wieder etwas ebenso Entsetzliches geben kann. An dieser Stelle bricht aber die Logik.

Bhakdi ist offensichtlich der Auffassung, dass weltweit eine Macht am Werk ist, deren Ziel die Abschaffung der Menschheit in ihrer jetzigen Ausprägung durch die COVID-19-Impfstoffe ist, wobei wiederum ungewiss ist, ob mit „Abschaffung“ Tötung oder Transformation gemeint ist. Jedenfalls ist dies das, was man eine Verschwörungstheorie nennt.

Wie oben anhand der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bereits dargestellt: Man kann von dieser Aussage halten, was man will, aber Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes verbietet der Staatsanwaltschaft, ihre Richtigkeit zu bewerten. Um es in Erinnerung zu rufen: Meinungen genießen unabhängig von ihrer Begründetheit, Werthaltigkeit oder Richtigkeit den Schutz der Meinungsfreiheit.

Unterstellt man einmal, sicherlich in Einklang mit der großen Mehrheit der Gesellschaft, die verfahrensgegenständliche Aussage sei barer Unsinn. Würde sie aber dadurch dem Schutz der Meinungsfreiheit entzogen? Eben nicht! Folglich durfte Bhakdi sich – auch öffentlich – auf den Standpunkt stellen, der Menschheit stehe infolge der Impfkampagne eine gezielte Abschaffung bevor. Und dass ein Geschehen, das die Dimensionen und Schrecken des Holocausts erreicht, sich theoretisch nochmals ereignen könnte, liegt nicht außerhalb jeglicher Vorstellungswelt. Durch den Vergleich wird bei dieser Deutung – und damit sind wir wieder beim verfassungsgerichtlich geforderten Günstigkeitsprinzip wie oben dargestellt – der Holocaust gerade nicht verharmlost, sondern es wird ein Szenario entworfen, das ihm in seinen Schrecknissen vergleichbar ist. Dies unterfällt nun einmal der Freiheit der Meinungsäußerung.

Es muss nicht immer das Bundesverfassungsgericht sein; mitunter finden auch am Grundgesetz orientierte untergerichtliche Entscheidungen den Weg in die Öffentlichkeit wie das freisprechende Urteil des Amtsgerichts Zossen vom 28.07.2016 (zitiert nach Stegbauer, Rechtsprechungsübersicht zu den Propaganda- und Äußerungsdelikten, NStZ 2017, S. 271). Dort war Fußballfans, die öffentlich ein reichlich geschmackloses Lied des Inhalts abgesungen hatten, für die gegnerischen Fans eine U-Bahn nach Auschwitz bauen zu wollen, Holocaustverharmlosung zur Last gelegt worden. Das Argumentationsmuster der dortigen Staatsanwaltschaft war dasselbe wie im hier vorliegenden Fall: Relativierung durch Vergleich. Das Urteil stellt überzeugend heraus, dass dann auch der Vergleich von Massentierhaltung oder Abtreibung mit dem Holocaust (ist insoweit die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig eigentlich schon einmal aktiv geworden?) § 130 Abs. 3 StGB unterfiele, dass nicht jeder unangemessene Umgang mit dem Thema Auschwitz eine Verharmlosung darstelle und dass diese Strafnorm andernfalls zur Generalklausel zur Pönalisierung von Geschmacklosigkeiten würde. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Fazit:

Die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig ist in beiden Anklagepunkten schon im objektiven Tatbestand nicht schlüssig. Bhakdis Äußerungen sind vom Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt. Es drängt sich der Verdacht von Gesinnungsstrafrecht auf. Dem Amtsgericht Plön ist genügend juristischer Sachverstand und genügend Courage zu wünschen, die Eröffnung des Hauptverfahrens aus Rechtsgründen abzulehnen.

https://netzwerkkrista.de/2022/06/12/ist-professor-bhakdi-ein-volksverhetzer/

 

 


 

 

 

 

Amtsgericht Plön - Geschäftsverteilungsplan

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Zusendung des aktuellen richterlichen Geschäftsverteilungsplanes. Diesen konnten wir auf Ihrer Internetseite leider nicht finden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Anton

www.vaeternotruf.de

11.06.2013

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: Martins, Astrid (AG-Plön) ...

Gesendet: Mittwoch, 19. Juni 2013 11:14

An: inf@vaeternotruf.de

Betreff: AW: Amtsgericht Plön - Geschäftsverteilungsplan

Sehr geehrter Herr Anton,

auf Ihre Anfrage teile ich Ihnen mit, dass der Geschäftsverteilungsplan bei Bedarf in der Geschäftsstelle der Verwaltung des Amtsgerichts eingesehen werden kann. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass dieser auch vor dem Hintergrund mehrerer Änderungen im Geschäftsjahr nicht übersandt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Janßen

Direktor des Amtsgerichts

 

 

 

Lieber Herr Janßen,

Änderungen machen uns nichts aus. Sie dürfen den Geschäftsverteilungsplan dennoch an uns senden. Einmal im Jahr reicht uns auch.

Wenn aber auch das zu anstrengend ist bei der Fülle der Anfragen nach Übersendung des Geschäftsverteilungsplanes, dann veröffentlichen Sie den einfach im Internet, da können sich die Bürgerinnen und Bürger den selber runterladen und sparen somit Bürokratiekosten, die ja schlussendlich aus den Steuern der Bürgerinnen und Bürger bezahlt werden.

Zwischenzeitlich übersenden Sie uns bitte den aktuellen Geschäftsverteilungsplan.

Die Internetseite des Amtsgerichtes Plön würde ja auch mal eine Modernisierung vertragen. Sieht ja zur Zeit aus, als wäre es die Internetseite eines DDR-Kreisgerichtes, das kann sicher nicht gewollt sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Anton

www.vaeternotruf.de

25.06.2013

 

 


 

 

"19-jährige Frau entkam einer Zwangsheirat in der Türkei" 

Husumer Nachrichten 03.07.2010

Anklage vor dem Amtsgericht Plön durch die Staatsanwaltschaft Kiel

 

 

 


 

Acht tote Kinder entdeckt - Mütter unter Tatverdacht

Fünf tote Jungen im schleswig-holsteinischen Dorf Darry, drei tote Babys im sächsischen Plauen: In beiden Fällen sollen die Mütter ihre Kinder umgebracht haben. Selbst hartgesottene Ermittler sind entsetzt. In Plauen gar scheinen weitere Leichenfunde nicht ausgeschlossen.

Plauen/Darry - Es ist finster und kalt, der scharfe Wind peitscht den Nieselregen durch die Nacht, die Beamten frösteln, da sagt Polizeioberkommisar Jürgen Börner sehr bestimmt: "Kommen Sie, gehen wir!" Einige ausgesuchte Reporter dürfen nun die Absperrung passieren. Langsam wandert die Kolonne die enge Straße hinab, an deren Ende Grausames passiert ist.

Vor dem Haus mit der Nummer 9 bleibt die Gruppe stehen. "Sie haben fünf Minuten", schnarrt Börner und verschränkt die Arme. Sogleich rattern die Fotoapparate, surren die Kameras, tuscheln die Journalisten. Vor ihnen liegt das Gebäude, in dem heute fünf Jungen im Alter von drei bis neun Jahren umgebracht worden sind. Wahrscheinlich von ihrer psychisch kranken Mutter, 31.

Es ist ein einfaches Haus. Helle Backsteine, spitzer Giebel, gläserne Tür. Im Briefkasten steckt noch die Zeitung, in der Hecke liegt ein silbernes Damenrad und auf der obersten der drei Treppenstufen thronen zwei Figuren aus Ton: ein Frosch und eine Ente. Allenfalls der Sperrmüll, der sich links vom Eingang auftürmt, erregt Aufmerksamkeit. Doch der gehöre den Nachbarn, so wendet Polizeisprecher Börner gleich ein, und lasse keine Rückschlüsse auf den Zustand im Inneren des Hauses zu.

"Es sterben gerade so viel Kinder"

Dort liegen zu diesem Zeitpunkt, es ist kurz nach elf Uhr am Abend, noch die Leichen der fünf getöteten Jungen. Spurensicherung, Staatsanwaltschaft, Rechtsmedizin - "auch alle noch drin", flüstert ein Polizeihauptkommissar hinter vorgehaltener Hand. "Es ist furchtbar. Irgendwie sterben gerade so viele Kinder. Was ist denn los mit uns?", setzt der Beamte hinzu und seufzt.

Auch die Nachbarn in Darry sind entsetzt: "Ungaublich", "furchtbar", "grausam", so die ersten Reaktionen. Eine 64-jährige Frau steht weinend in der Nähe des Hauses: "Hoffentlich haben sie nicht so gelitten." Ein 14 Jahre alter Schüler ist mit seinem Vater am Tatort: "Es ist einfach nur schrecklich, dass so etwas in unserem Dorf passieren kann."

Darry ist ein kleiner Ort, er gehört zur Gemeinde Panker im Kreis Plön. Etwa 450 Menschen leben hier. Seit etwa drei Monaten auch die Frau, deren Nachname mit K. beginnen soll und die nun unter diesem schrecklichen Verdacht steht. Hat sie ihre Kinder umgebracht?

 

 

Video: SPIEGEL TV

"Nach derzeitigem Erkenntnisstand", so formuliert es Polizeisprecher Börner gegenüber SPIEGEL ONLINE, "dürfte das Motiv in einer psychischen Erkrankung der Frau zu suchen sein." Sie stehe unter dringendem Tatverdacht und sei in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war sie bislang nicht vernehmungsfähig.

Eine Polizeisprecherin sagte SPIEGEL ONLINE, die Mutter selbst hätte gegen 15.20 Uhr den Hinweis auf die Tat gegeben. Offenbar hatte sie sich einem Arzt anvertraut, der wiederum die Polizei rief. Die Ermittler wollten Spekulationen zunächst nicht bestätigen, wonach die Kinder mit Tabletten vergiftet und danach mit einer Plastiktüte erstickt wurden. Auch der Todeszeitpunkt ist bisher noch unklar. Die Leichen werden heute in Kiel obduziert.

Die Familie soll dem Jugendamt bekannt, der Polizei jedoch bislang nicht aufgefallen sein. Der NDR meldete, der Bürgermeister des Ortes habe dem Sender bestätigt, dass die alleinerziehende Mutter und die Kinder unter der Betreuung der Behörden standen. Die Kinder hätten einen verwahrlosten Eindruck gemacht.

Ohne Jacken zur Schule

Das Jugendamt habe gestern an dem Haus geklingelt, weil die Kinder nicht in der Grundschule erschienen seien. Die Polizei wollte diese Berichte nicht bestätigen. Lehrern war im vergangenen Monat aufgefallen, dass die beiden älteren Kinder ohne Jacke und mit alten Pausenbroten im Unterricht auftauchten.

Die fünf Jungen sollen von zwei Vätern stammen. Einer der Männer lebt demnach in Berlin und war gestern Abend auf dem Weg nach Darry. Der andere wohne in Schleswig-Holstein, sei aber noch nicht erreicht worden, hieß es.

Heute werde bei dem zuständigen Untersuchungsrichter in Plön die Unterbringung der Frau in einer psychiatrischen Anstalt beantragt, "weil sie nach unserer Einschätzung eine Gefahr für die Allgemeinheit bedeutet", sagte Oberstaatsanwalt Uwe Wick und fügte hinzu: "Dies ist ein Fall, der mir in meiner langen Karriere noch nicht untergekommen ist."

Fünf tote Kinder in Schleswig-Holstein, drei in Sachsen

Ortswechsel: Im 630 Kilometer entfernten Plauen in Sachsen hat die Polizei drei Babyleichen entdeckt. Die Mutter, Susann F., so sehen es die Ermittler, hat sie getötet. Jeweils kurz nach der Geburt.

In der Knielohstraße hat die 28-Jährige zuletzt gewohnt. Die Ostvorstadt ist nicht Plauens beste Lage, aber es gibt hier einige schmucke Häuser. In einem lebte bis gestern Susann F.: drei Stockwerke, Gründerzeit-Stuck, Putz in ocker-orange. Nebenan, in der Eckkneipe, versteht man die Welt nicht mehr. "Sie war nett", sagt ein Gast. Unauffällig sei sie gewesen, die hübsche Frau mit den schwarzen glatten Haaren, meist nach hinten frisiert.

Vergangene Woche war man auf die erste Babyleiche gestoßen: Weil Susann F. dieses Kind 2002 im Krankenhaus auf die Welt gebracht hatte, wussten die Behörden von dessen Existenz. Anders als bei den weiteren toten Babys, die 2004 und 2005 zu Hause geboren wurden. Routinemäßig bat man also die Mutter um eine Vorschuluntersuchung für ihre Tochter Celine - doch niemand erschien. Daraufhin erstattete die Stadtverwaltung Anzeige bei der Polizei. Die Beamten entdeckten rasch die Leiche des Kleinkindes: in einem Koffer. Die anderen fand man dann auf einem Balkon und in einer Tiefkühltruhe.

Neunmal war Susann F. in den vergangenen Jahren umgezogen. Jedes Mal - so sehen es die Ermittler - mit im Umzugsgepäck der Tatverdächtigen: drei tote Babys.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,521691,00.html

 

 

 


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