Väternotruf informiert zum Thema

Amtsgericht Tecklenburg

Familiengericht

Elterliche Sorge ist unkündbar. §1671 BGB abschaffen.

Unabhängiger Rechtsanwalt gesucht

Väternotruf sucht kompetente und unabhängige Rechtsanwälte, die Vertretungen vor dem Amtsgericht Tecklenburg übernehmen und nicht Mitglied informeller juristischer Netzwerke im Amtsgerichtsbezirk Tecklenburg sind. Kurz gesagt, einen Anwalt, der wirklich ein Anwalt ist und kein Anwalt, der heimlicher Vertreter des Gerichtes oder der Gegenseite ist. Hinweise auf geeignet erscheinende Anwälte bitte an: info@vaeternotruf.de

Herr .... - ... im "Kinderkleinstheim Bekker" - Inhaberin Theda Bekker - in Lengerich - beantragt über die ihn vertretende Rechtsanwältin Shirin Wüste: 

"... den Beklagten zu verurteilen, es zu unterlassen, auf der Interndomain "http://vaeternotruf.de/jugendamt-steinfurt.htm" oder auf sonstigen Internetdomains personenbezogene Daten über den Kläger wie seinen Namen, seine Anschrift oder die Tatsache, dass und mit wem er verheiratet ist zu verbreiten oder verbreiten zu lassen; ..."

Siehe hierzu auch

Landgericht Münster - 05 T 126/14 (Amtsgericht Tecklenburg 5 C 46/14) - Beschluss vom 11.03.2014: In dem einstweiligen Verfügungsverfahren des Herrn C. B. gegen Gerald Emmermann.

http://www.väterwiderstand.de/dokumente/2014-03-11_Beschwerdebeschluss1.pdf

http://väterwiderstand.de/index.php?option=com_content&view=article&id=197:in-sachen-qvaeternotrufq&catid=17:termine&Itemid=49

Sieht auf dem Foto eigentlich ganz nett aus, die Rechtsanwältin Wüste.

http://www.dr.lichtenberg-schallenberg.de/shirin_wueste.html

Da möchte man zu ihrem Gunsten am liebsten meinen, am Bundesverfassungsgericht, am Bundesgerichthof oder am Landgericht Tübingen werden falsche Urteile gesprochen und der von ihr vertretende Herr .... wäre mit seinem Wunsch auf Unsichtbarkeit im Internet auf der richtigen Spur. Doch die Rechtsprechung sieht das zum Glück wohl anders:

Zur Zulässigkeit der Erhebung, Speicherung und Übermittlung von personengebundenen Daten im Rahmen eines Bewertungsforums im Internet (www.spickmich.de).

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=2009-6&Seite=3&nr=48601&pos=92&anz=247

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=2009-6&Seite=3&nr=48373&linked=pm&Blank=1

LG Tübingen · Urteil vom 18. Juli 2012 · Az. 7 O 525/10

Keine Verletzung des Persönlichkeitsrechts durch biografische Angaben im Wikipedia-Eintrag

http://openjur.de/u/582363.html

Bundesverfassungsgericht - Beschluss vom 8. Juni 2010 - 1 BvR 1745/06 -

"... Die dem Beschwerdeführer untersagten Äußerungen sind wahre Tatsachenbehauptungen, die den Kläger weder in seiner besonders geschützten Intim- noch in seiner Privatsphäre treffen, sondern lediglich Vorgänge aus seiner Sozialsphäre benennen. Derartige Äußerungen müssen grundsätzlich hingenommen werden ..."

http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100608_1bvr174506.html


 

 

Amtsgericht Tecklenburg

Gerichtsweg 1

49545 Tecklenburg

 

Telefon: 05482 / 67-0

Fax: 05482 / 67-12

 

Mail: poststelle@ag-tecklenburg.nrw.de

Internet: www.ag-tecklenburg.nrw.de

 

 

Internetauftritt des Amtsgerichts Tecklenburg (02/2014)

Informationsgehalt: akzeptabel

Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 01.01.2014 - http://www.ag-tecklenburg.nrw.de/aufgaben/geschaeftsverteilung/index.php

 

 

Bundesland Nordrhein-Westfalen

Landgericht Münster

Oberlandesgericht Hamm

 

 

Direktorin am Amtsgericht Tecklenburg: Karin Gabriel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richterin am Amtsgericht Tecklenburg / Direktorin am Amtsgericht Tecklenburg (ab 01.03.2002, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 20.12.1991 als Richterin am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. 10.07.2012: "Schiedsleute verabschiedet und eingeführt" - http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/2012/07/Schiedsleute-verabschiedet-und-eingefuehrt-Schlichtung-auch-zwischen-Tuer-und-Angel

Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Tecklenburg:

 

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes  Nordrhein-Westfalen beschäftigen am Amtsgericht Tecklenburg 7 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.

Das Amtsgericht Tecklenburg ist zuständig für: 

Stadt Lengerich, Stadt Tecklenburg mit den Ortsteilen Brochterbeck, Ledde und Leeden, Gemeinde Lienen mit dem Ortsteil Kattenvenne Gemeinde Westerkappeln, Gemeinde Lotte mit den Ortsteilen Wersen und Büren Gemeinde Ladbergen

 

 

Jugendamt im Amtsgerichtsbezirk:

Jugendamt Landkreis Steinfurt

 

 

Väternotruf Tecklenburg

Gerald Emmermann

           

Stauffenbergstr. 11b

           

49497 Mettingen

           

Telefon: 05452 / 6128888

           

E-Mail: administrator@xn--vterwiderstand-5hb.de

 

 

Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in eigener Verantwortung, besitzt keine Vollmacht und unterliegt keiner Weisungsgebundenheit seitens des Väternotrufes. Rückmeldungen zu dem genannten Ansprechpartner senden Sie bitte an info@vaeternotruf.de. Wenn Sie Interesse haben, hier als örtlicher Ansprechpartner aufgeführt zu werden, melden Sie sich bitte unter info@vaeternotruf.de

 

 

Väternotruf Deutschland - allgemeine Erreichbarkeit: info@vaeternotruf.de

 


 

Haben Sie interessante Gerichtsbeschlüsse zum Familien- und Kindschaftsrecht? Bei Interesse können wir diese hier veröffentlichen.

Haben Sie Informationen über kompetente und inkompetente Richter, Ergänzungspfleger, Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte, Familienberater, Jugendamtsmitarbeiter/innen und andere Fachkräfte? 

Bitte informieren Sie uns: info@vaeternotruf.de

 


 

Fachkräfte im Amtsgerichtsbezirk

Mit der Benennung der hier angegebenen Fachkräfte treffen wir, wenn nicht gesondert angegeben, keine Aussage über deren fachliche Kompetenzen oder Inkompetenzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen von Fachkräften fragen Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker oder Ihre örtliche Kontaktstelle vom Väteraufbruch für Kinder e.V. www.vafk.de

 

Richter:

Karin Gabriel (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richterin am Amtsgericht Tecklenburg / Direktorin am Amtsgericht Tecklenburg (ab 01.03.2002, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 20.12.1991 als Richterin am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. 10.07.2012: "Schiedsleute verabschiedet und eingeführt" - http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/2012/07/Schiedsleute-verabschiedet-und-eingefuehrt-Schlichtung-auch-zwischen-Tuer-und-Angel

Helga Heuer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1966) - Richterin am Amtsgericht Tecklenburg / Familiengericht (ab 01.03.2002, ..., 2014)

Dr. Heidrun Lucks (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1974) - Richterin am Amtsgericht Tecklenburg / Familiengericht (ab 31.07.2008, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.10.2003 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 31.07.2008 als Richterin am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. Namensgleichheit mit: Dr. Karl-Martin Lucks (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Hattingen / Familiengericht (ab , ..., 2010, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 und 2008 ab 02.05.1997 als Richter am Amtsgericht Altena aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 ab 02.05.1997 als Richter am Amtsgericht Hattingen aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. 2012: stellvertretendes beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Hattingen. 2014: Familiengericht.

Andre Günther Twente (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1976) - Richter am Amtsgericht Tecklenburg (ab 29.10.2009, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 unter dem Namen Andre Twente ab 28.06.2004 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 unter dem Namen Andre Günther Twente ab 29.10.2009 als Richter am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt.

Thorsten Weber (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1972) - Richter am Amtsgericht Tecklenburg / Familiengericht - Abteilung 1 (ab 31.07.2008, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.01.2002 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. 

 

 

Richter auf Probe:

Busch (geb. ....) - Richter auf Probe im OLG-Bezirk Hamm (ab, ..., 2013, 2014) - im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Busch im OLG-Bezirk Hamm nicht aufgeführt. Ab 06.05.2013: Richter auf Probe am Amtsgericht Tecklenburg. 13.02.2014: Amtsgericht Tecklenburg - 13 C 375/13 - Herr .... - .... im "Kinderkleinstheim Bekker" - Inhaberin Theda Bekker - in Lengerich - beantragt über die ihn vertretende Rechtsanwältin Shirin Wüste: "... den Beklagten zu verurteilen, es zu unterlassen, auf der Interndomain "http://vaeternotruf.de/jugendamt-steinfurt.htm" oder auf sonstigen Internetdomains personenbezogene Daten über den Kläger wie seinen Namen, seine Anschrift oder die Tatsache, dass und mit wem er verheiratet ist zu verbreiten oder verbreiten zu lassen; ...".

Schulte (geb. ....) - Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Köln (ab , ..., 2013, 2014) - im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Schulte im OLG-Bezirk Hamm nicht aufgeführt. Ab 02.10.2013: Richterin auf Probe am Amtsgericht Tecklenburg. GVP 01.01.2014: Familiengericht / Abteilung 20. Namensgleichheit mit: Johann Schulte (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1982) - Richter auf Probe im OLG-Bezirk Köln (ab 26.04.2011, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Schulte im OLG-Bezirk Hamm nicht aufgeführt.

 

 

Abteilungen am Familiengericht Tecklenburg:

1 F - Thorsten Weber (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1972) - Richter am Amtsgericht Tecklenburg / Familiengericht - Abteilung 1 (ab 31.07.2008, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 02.01.2002 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. 

2 F -

3 F - 

20 F - Schulte (geb. ....) - Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Köln (ab , ..., 2013, 2014) - im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Schulte im OLG-Bezirk Hamm nicht aufgeführt. Ab 02.10.2013: Richterin auf Probe am Amtsgericht Tecklenburg. GVP 01.01.2014: Familiengericht / Abteilung 20. Namensgleichheit mit: Johann Schulte (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1982) - Richter auf Probe im OLG-Bezirk Köln (ab 26.04.2011, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2012 unter dem Namen Schulte im OLG-Bezirk Hamm nicht aufgeführt.

20 F 11/10 - Antrag auf  Bestätigung der gemeinsamen Sorge gemäß Artikel 6 Grundgesetz, des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 03.12.2009 und des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 21.07.2010

07.10.2013: "In dem familienrechtlichen Verfahren (Oberlandesgericht Hamm) - II-6 UF 139/13 AG Tecklenburg - 20 F 86/13 - Emmermann ./. Xxxx - wegen Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge wird nachfolgend die Replik der Gegenseite vom 20. und 23.09.2013 beantwortet: ..." - http://väterwiderstand.de/dokumente/2013-10-07_Stellungnahme_zur_Replik.pdf

 

 

Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Tecklenburg tätig:

Wolfgang Engberding  (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Richter am Amtsgericht Tecklenburg (ab 15.02.1977, ..., 2006) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 5.02.1977 als Richter am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 nicht aufgeführt.

Arnulf Gröger (geb. 1936) - Richter am Amtsgericht Tecklenburg / Direktor am Amtsgericht Tecklenburg (ab 19.09.1973, ..., 2002) - im Handbuch der Justiz 1974 nicht aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2002 ab 19.09.1973 als Direktor am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. Namensgleichheit mit: Karl Gröger (geb. 20.04.1905) - Erster Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Memmingen (ab 1934, ..., 1964) - im Handbuch der Justiz 1964 ab 1934 als Erster Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Memmingen aufgeführt. Über seine Tätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitgliedschaften in nationalsozialistischen Organisationen, eventuelle Beteiligungen an nationalsozialistischen Unrecht oder eine eventuelle Teilnahme an Justizverbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus liegen uns derzeit keine Informationen vor. War 1945 bei Kriegsende 45 Jahre alt. Über eine eventuelle Teilnahme an Kriegshandlungen in der Zeit des Nationalsozialismus informiert auf Anfrage die Deutsche Dienststelle.

Rolf König (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richter am Amtsgericht Steinfurt / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Steinfurt (ab 30.04.2013, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 27.08.2002 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 27.07.2008 als Richter am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. Amtsgericht Tecklenburg - 2012: Familiengericht - Abteilung 3. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 30.04.2013 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Steinfurt aufgeführt.

Monika Kremer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richterin am Amtsgericht Rheine / Direktorin am Amtsgericht Rheine (ab 19.06.2007, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2006 ab 18.07.1997 als Richterin am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 19.06.2007 als Direktorin am Amtsgericht Rheine aufgeführt.

Dr. Johannes Norpoth (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1967) - Richter am Oberlandesgericht Hamm  (ab 30.03.2007, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 20.01.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Hamm aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2006 ab 22.11.2002 als Richter am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt (Familiengericht). Dr. Johannes Norpoth: "Der Obhutswechsel während des laufenden Kindesunterhaltsprozesses - ein gelöstes Problem?"; In: FamRZ, 7/2007 - Beschluss vom 5.1.2007 - 12 WF 194/06 (FamRZ 16/2007). FamRZ 24/2008. Kommentar zu BGH XII ZR 127/09 - Urteil vom 29.06.2011 - Wiederaufleben des Anspruchs auf Ausbildungsunterhalt - in FamRZ 2011, Heft 19. GVP 01.01.2010: Beisitzer - 12. Senat für Familiensachen. GVP 01.01.2014: mit je halber Stelle Beisitzer - 12. Senat für Familiensachen und 25. Zivilsenat.

Hartmut Schüppler (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1944) - Richter am Amtsgericht Tecklenburg (ab 07.12.1978, ..., 2006) - im Handbuch der Justiz 1980 ab 07.12.1978 als Richter am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1984, 1986, 1988, 2002 und 2006 ohne Angabe Geburtsdatum und Dienstantritt als Richter am Amtsgericht Tecklenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 nicht aufgeführt.

Heinrich Windheuser (geb. 11.04.1949 in Osnabrück - von der Zensur des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" nicht erfasst) - Richter am Amtsgericht Ibbenbüren / Direktor am Amtsgericht Ibbenbüren (ab 07/1998, ..., 31.07.2008) - seit 1978 im Justizdienst des Landes Nordrhein–Westfalen. Zunächst bis 1982 im Bezirk des Oberlandesgerichts Köln in verschiedenen Bereichen des Zivil- und Strafrechts tätig. Nach Zwischenstationen bei den Amtsgerichten in Rheine und Tecklenburg von 1983 bis Ende 1989 in Ibbenbüren als Familien- und Vormundschaftsrichter tätig. Im Handbuch der Justiz 1988 ab 23.12.1981 als Richter am Amtsgericht Ibbenbüren aufgeführt. Es folgten sieben Jahre Richterarbeit in einem Familiensenat beim Oberlandesgericht in Hamm. Am 31.07.2008 bei einem Verkehrsunfall in Schleswig-Holstein ums Leben gekommen. Sein Leben war Kampf - ruhe nun sanft. Siehe Pressemeldung unten.

 

 

Rechtspfleger:

 

 

Umgangspfleger:

Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: www.umgangspfleger.de

 

Brigitte Pfau

Medizinisch technische Assistentin

Bereitschaftspflege für Kinder von 0-3 Jahren für das Jugendamt der Stadt Osnabrück

Hat nach eigenen Angaben auf ihrem Flyer als Verfahrenspflegerin ein Studium der Sozialwissenschaften im Gesundheitswesen an der Universität Osnabrück begonnen, offenbar aber nicht abgeschlossen, da sie sonst einen erfolgreichen Abschluss auf ihrem Flyer vermerkt hätte.

Waidmannsweg 1a

49082 Osnabrück

Bestellung als Umgangspflegerin am Amtsgericht Tecklenburg, Amtsgericht Vechta und Oberlandesgericht Hamm

Bestellung auch als Verfahrensbeiständin am Amtsgericht Vechta

Bestellung am Amtsgericht Tecklenburg durch Richterin auf Probe Schulte (2014).

 

 

Ergänzungspfleger:

Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Tecklenburg für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )

 

 

Vormund:

Ehrenamtlich geführte Vormundschaften führen wir hier nicht auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. 

Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft. Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: www.ergaenzungspfleger.de

No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Tecklenburg (ab 01.09.2009, ..., )

 

Ansgar Moß

Diplom-Psychologe

Einzelvormund

48527 Nordhorn

 

 

Familienberater, Mediatoren, Familientherapeuten in freier Praxis:

Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org 

 

Familienberatung Rheine

überregionale Beratung

http://familienberatung-rheine.de

 

 

Familienberatung Münster

überregionale Beratung

http://familienberatung-muenster.de

 

 

Erziehungs- und Familienberatung 

a) in Freier Trägerschaft

 

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Im Hook 8 

49525 Lengerich

Telefon: 05481 / 7009

E-Mail: erziehungsberatung@dw-te.de

Internet: http://www.dw-te.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Telefonische Beratung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen, Gruppenarbeit, Krisenintervention

 

 

Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Europaring 1

48565 Steinfurt

Telefon: 02551 / 864446

E-Mail: steinfurt@efl-bistum-ms.de

Internet: http://www.efl-bistum-ms.de

Träger: Bistum Münster

Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Sexualberatung, Telefonische Beratung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Partnerberatung

 

 

Familienberatung bei Trennung und Scheidung

Emsdettener Str. 21

48565 Steinfurt

Telefon: 02552 / 706-0

E-Mail:

Internet: http://www.caritasverband-steinfurt.de

Träger: Caritasverband

Angebote: Familienberatung, b. Trennung/Scheidung

 

 

Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Wasserstr. 32

48565 Steinfurt

Telefon: 02551 / 1314

E-Mail: eb@dw-st.de

Internet: http://www.dw-st.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Eheberatung, Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Partnerberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Jugendberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen

 

 

b) Angebote in staatlicher Trägerschaft als ersatzweise vorgehaltene Leistung

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist. Zu sonstigen Risiken und Nebenwirkungen staatlich-kommunaler Beratungsangebote fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder die örtliche Feuerwehr.

 

Jugendamt des Kreises Steinfurt

Tecklenburger Str. 10 

48565 Steinfurt

Telefon: 02551 / 6923-92

E-Mail: stefan.holtkamp@kreis-steinfurt.de

Internet: http://www.kreis-steinfurt.de

Träger:

Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Krisenintervention, Jugendberatung, Familienberatung, Sozialberatung

 

 

Verfahrensbeistände:

 

Eva Barczak

Diplom-Pädagogin

Mitglied im Arbeitskreis Trennung und Kind - Ibbenbüren

Bestellung am Amtsgericht Tecklenburg durch Richter König (2008)

 

 

Heidrun König

59069 Hamm

Bestellung am Amtsgericht Hamm, Amtsgericht Tecklenburg

 

 

Andrea Stroet

48149 Münster

Organisationsberaterin Master of Arts (Universität Kassel), Supervisorin DGSv, Diplom-Sozialarbeiterin (langjährige Erfahrung in der stationären und ambulanten JH), VFA (allgemeine innere Verwaltung des Bundes), Verfahrensbeistand (FH Münster) / gerichtsbestellter Einzelvormund, Auslandserfahrung (Australien), Studium der Rechtswissenschaften (WWU Münster).

2013: Referentin - http://www.weinsberger-forum.de/berufsbetreuer/unsere-referenten.html

Bestellung am Amtsgericht Ibbenbüren, Amtsgericht Münster, Amtsgericht Tecklenburg, Amtsgericht Warendorf

Bestellung am Amtsgericht Tecklenburg durch Richter Schulte (2014).

 

 

Rechtsanwälte:

 

Unabhängiger Rechtsanwalt gesucht

Väternotruf sucht kompetente und unabhängige Rechtsanwälte, die Vertretungen vor dem Amtsgericht Tecklenburg übernehmen und kein Mitglied informeller juristischer Netzwerke im Amtsgerichtsbezirk Tecklenburg sind. Kurz gesagt, einen Anwalt, der wirklich ein Anwalt ist und nicht Anwalt, der heimlicher Vertreter des Gerichtes oder der Gegenseite ist. Hinweise auf geeignet erscheinende Anwälte bitte an: info@vaeternotruf.de

 

 

Shirin Wüste

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Insolvenzrecht

Schulstraße 66

49525 Lengerich

Schwerpunkte

· Allgemeines Zivilrecht

· Insolvenzrecht

· Mietrecht

· Verkehrsrecht

· Versicherungsrecht

· Verwaltungsrecht

http://www.lichtenberg-schallenberg.de/shirin_wueste.html

Rechtsanwältin Wüste wird vom Väternotruf wärmstens empfohlen. Die beste Anwältin, die es im Raum Tecklenburg gibt. Hier kennt jeder jeden und das ist auch gut so. Kurz gesagt, Shirin Wüste die Mutter Beimer von Lengerich. Alle anderen Anwälte können Sie dagegen vergessen. Alle Väter, die von der Mutter ihrer Kinder unter Druck gesetzt werden und auf Grund drohender Insolvenz nicht in der Lage sind, Unterhalt für ihre Kinder zu zahlen, sollten sich vertrauensvoll an Rechtsanwältin Wüste wenden, damit gegebenenfalls rechtzeitig ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden kann. Frau Wüste vertritt auch Angestellte, die in Kleinstkinderheimen arbeiten und den selben Namen tragen wie die Inhaberin des Kleinstkinderheimes. Seltsam, was es so alles gibt.

 

 

Gutachter:

 

Dr. Andreas Böhmelt

Diplom-Psychologe 

sogenanntes "Rechtspsychologisches Forum Münster"

48143 Münster

Mitglied im Arbeitskreis Trennung und Kind - Ibbenbüren

Beauftragung am Amtsgericht Bielefeld, Amtsgericht Osnabrück, Amtsgericht Tecklenburg

Beauftragung am Amtsgericht Tecklenburg offenbar durch Richter Norpoth (2005)

Vaterentsorgung und Umgangsausschluss nach Böhmelteinsatz nicht unwahrscheinlich. Herr Böhmelt wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

 

 

Rainer Pscolla 

Diplom-Psychologe

Bahnhofstr. 9

31675 Bückeburg

Beauftragung am Amtsgericht Lemgo, Amtsgericht Tecklenburg

(ab , ..., 2005)

 

 

Betreuer:

 

 

Väteraufbruch für Kinder e.V.

Kontaktstelle im Amtsgerichtsbezirk

Wenn Sie Interesse haben als Ansprechpartner für eine Kontaktstelle zur Verfügung zu stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesverein Väteraufbruch für Kinder e.V. - www.vafk.de 

Nach erfolgter Registrierung können wir Sie hier mit Adresse, Mail und Telefon als Ansprechpartner für Betroffene anführen.

 

 

Sonstige:

 

Männerhaus im Landkreis Steinfurt

28.05.2013: "Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. ... - http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wie können von Gewalt betroffene Männer ins Männerhaus kommen?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Männer mit ihren Kindern im Männerhaus aufgenommen werden. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden und werden dann an einem verabredeten Treffpunkt abgeholt und ins Männerhaus begleitet. Wir gehen so vor, um die Adresse des Männerhauses zum Schutz der Betroffenen geheim zu halten.

Männer können sich in der Krisensituation auch an die örtliche Polizei wenden. Dann stellen die Beamten auf Wunsch den Kontakt zum Männerhaus her.

Was sollten Sie mit bringen?

Pass/Ausweis· Bargeld / Kontokarte / Sparbuch

Krankenkassenkarte

Papiere/Bescheinigungen z.B. zu Kindergeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsvorschuss, Rentenversicherung, Verdienstbescheinigungen, Geburtsurkunden, Heiratsurkunde, Mietvertrag, Aufenthaltsstatus, Führerschein

Wohnungsschlüssel

Schulsachen der Kinder, Impfpass der Kinder, Lieblingsspielzeug der Kinder

Ein Männerhaus für von Gewalt betroffene Männer und ihre Kinder gibt es im Landkreis noch nicht, da da die politisch und fachlich Verantwortlichen im Landkreis an einem solchen Hilfsangebot für Männer und ihre Kinder trotz des bestehenden Bedarfs bisher noch kein ausreichendes Interesse haben. Die physische und psychische Schädigung von Männern durch die fehlende Zufluchtsmöglichkeit wird von den politisch Verantwortlichen offenbar in Kauf genommen.

Männer und Frauen, die sich für den Aufbau eines Männerhauses und die bedarfsgerechte Finanzierung durch den Landkreis einsetzen wollen, melden sich bitte hier: info@vaeternotruf.de

 

 

Frauenhaus im Landkreis Steinfurt

Frauenhaus Rheine

Telefon: 05971 / 12793

E-Mail: frauenhaus@dw-te.de

Internet: http://www.dw-te.de

Träger: Diakonisches Werk

Angebote: Hilfe und Beratung für Frauen, Telefonische Beratung, Krisenintervention

 

 

 

 


 

 

Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -

Pressemitteilung Nr. 43/2010 vom 29. Juni 2010

Beschluss vom 8. Juni 2010 1 BvR 1745/06

Bundesverfassungsgericht hebt gerichtliche Untersagung einer Protestaktion gegen Schwangerschaftsabbrüche auf

Der Beschwerdeführer hält aus religiöser Überzeugung Abtreibungen für verwerflich. Er pflegt Protestaktionen gegen Frauenärzte zu veranstalten, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, indem er sich in der Nähe der jeweiligen Arztpraxis auf der Straße aufstellt, um durch Plakate und Flugblätter auf seine Haltung zur Abtreibungsfrage aufmerksam zu machen. Hierbei spricht er auch Passanten und Passantinnen, insbesondere solche, die er für mögliche Patientinnen des Frauenarztes hält, an und versucht sie zu einer Überprüfung ihrer Haltung zur Frage der Abtreibung zu bewegen. Mehrere dieser Aktionen waren bereits Gegenstand von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (vgl. nur BVerfGK 8, 89).

Im vorliegenden Fall hatte sich der Beschwerdeführer an zwei Tagen vor der Praxis eines Münchener Frauenarztes aufgestellt, der nach den Feststellungen der Gerichte seinerzeit im Rahmen seiner Berufsausübung Schwangerschaftsabbrüche vornahm und hierauf auch im Internet hinwies.

Dabei verteilte der Beschwerdeführer Flugblätter, auf denen angegeben war, der Arzt führe rechtswidrige Abtreibungen durch, die aber der deutsche Gesetzgeber erlaubt und nicht unter Strafe stellt“. Auch im Internet machte der Beschwerdeführer auf einer von ihm betriebenen Homepage den Arzt als Abtreibungsmediziner namhaft.

Dieser nahm den Beschwerdeführer daraufhin zivilrechtlich auf Unterlassung in Anspruch. Das Landgericht München I gab der Klage statt und verurteilte den Beschwerdeführer, es zu unterlassen, öffentlich darauf hinzuweisen, dass der namentlich oder in anderer Weise identifizierbar bezeichnete Kläger Abtreibungen vornehme oder dass in seiner Praxis Abtreibungen vorgenommen würden, und des Weiteren es zu unterlassen, Patientinnen des Klägers oder Passanten in einem Umkreis von einem Kilometer zu dessen jeweiligen Praxisräumen anzusprechen und wörtlich oder sinngemäß auf in der Praxis vorgenommene Abtreibungen hinzuweisen. Mit seinen Demonstrationen habe der Beschwerdeführer rechtswidrig in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Klägers eingegriffen mit der Folge, dass diesem der geltend gemachte Unterlassungsanspruch aus §§ 823 Abs. 1, 1004 BGB zustehe. Das Oberlandesgericht München wies die hiergegen gerichtete Berufung des Beschwerdeführers zurück.

Die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung angenommen und die Entscheidungen der Zivilgerichte aufgehoben und die Sache an das Landgericht zurückverwiesen.

Der Entscheidung liegen im Wesentlichen folgende Erwägungen zu Grunde: 

Die dem Beschwerdeführer untersagten Äußerungen sind wahre Tatsachenbehauptungen, die den Kläger weder in seiner besonders geschützten Intim- noch in seiner Privatsphäre treffen, sondern lediglich Vorgänge aus seiner Sozialsphäre benennen. Derartige Äußerungen müssen grundsätzlich hingenommen werden und überschreiten regelmäßig erst dann die Schwelle zur Persönlichkeitsrechtsverletzung, wenn sie einen Persönlichkeitsschaden befürchten lassen, der außer Verhältnis zu dem Interesse an der Verbreitung der Wahrheit steht. Eine derart schwerwiegende Beeinträchtigung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Klägers zeigen die angegriffenen Entscheidungen aber nicht in verfassungsrechtlich tragfähiger Weise auf.

Namentlich lassen sie nicht erkennen, dass dem Kläger ein umfassender Verlust an sozialer Achtung drohe, wenn seine Bereitschaft zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen zum Gegenstand einer öffentlichen Erörterung gemacht wird. Hiergegen spricht, dass ihm nicht etwa eine strafrechtlich relevante oder auch nur überhaupt gesetzlich verbotene, sondern lediglich eine aus Sicht des Beschwerdeführers moralisch verwerfliche Tätigkeit vorgehalten wurde, auf die zudem der Kläger selbst ebenfalls öffentlich hinwies.

Darüber hinaus haben die Gerichte auch nicht hinreichend gewürdigt, dass der Beschwerdeführer mit dem Thema der Schwangerschaftsabbrüche einen Gegenstand von wesentlichem öffentlichem Interesse angesprochen hat, was das Gewicht seines in die Abwägung einzustellenden Äußerungsinteresses vergrößert.

Soweit die Gerichte ergänzend auf die Auswirkungen verwiesen haben, die die streitgegenständlichen Äußerungen auf das Arzt-Patienten-Verhältnis entfalten, können diese Erwägungen die angegriffenen Entscheidungen im vorliegenden Fall verfassungsrechtlich gleichfalls nicht tragen.

Allerdings ist die Erwägung, dass die Patientinnen, deren Weg in die Arztpraxis am Standort des Beschwerdeführers vorbeiführt, sich durch dessen Aktionen gleichsam einem Spießrutenlauf ausgesetzt sehen könnten, ein gewichtiger Gesichtspunkt. Vor dem Hintergrund, dass Art. 5 Abs. 1 GG zwar das Äußern von Meinungen schützt, nicht aber Tätigkeiten, mit denen anderen eine Meinung - mit nötigenden Mitteln - aufgedrängt werden soll, ist es nicht ausgeschlossen, auf diesen Gesichtspunkt und die damit verbundene Einmischung in die rechtlich besonders geschützte Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patientin im Einzelfall ein verfassungsrechtlich tragfähiges Verbot von bestimmten Formen von Protestaktionen zu stützen. Dies rechtfertigt aber jedenfalls nicht ein so umfassendes Verbot, wie es hier in Frage steht. Auf mögliche, das Grundrecht des Klägers aus Art. 12 Abs. 1 GG betreffende Belästigungen von Patientinnen lässt sich weder die Untersagung stützen, in einem Umkreis von einem Kilometer Luftlinie von der Praxis des Klägers - ohne Rücksicht darauf, ob es sich um einen Standort handelt, den Patientinnen des Klägers auf dem Weg zur Praxis passieren müssen oder nicht - auf die dort durchgeführten Schwangerschaftsabbrüche hinzuweisen noch gar dies in sonstiger Weise öffentlich zu tun.

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-043.html

 

 

Komplette Entscheidung unter

http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100608_1bvr174506.html

 

 

Kommentar Väternotruf:

Wollen wir hoffen, dass nicht nur das Bundesverfassungsgericht, sondern auch das Amtsgericht Tecklenburg, der Informationsfreiheit die notwendige Freiheit gibt. Väternotruf wird darüber berichten.

12.11.2013

 

 

 


 

 

Schiedsleute verabschiedet und eingeführt

Di., 10.07.2012

Schiedsleute verabschiedet und eingeführt : Schlichtung auch zwischen Tür und Angel

Schiedsleute verabschiedet und eingeführt: Bürgermeister Ullrich Hockenbrink und die Direktorin des Amtsgerichts Tecklenburg, Karin Gabriel (Mitte), bedankten sich beim Schiedsmann a.D. Günter Terhorst (2. von links) und seinem Nachfolger Hartmut Walter (links) und deren Stellvertretern Heinz Hackmann und Lintrud Stalljohann fürs ehrenamtliche Engagement. Foto: Frank Klausmeyer

Westerkappeln -

Wenn zwei sich zanken, kann ein Unparteiischer helfen, dass sich am Ende des Zwists beide als Gewinner fühlen. Günter Terhorst ist das in den vergangenen Jahren oft gelungen manches Mal auch zwischen Tür und Angel. Jetzt ist der 71-Jährige Schiedsmann der Gemeinde Westerkappeln wie sein Stellvertreter Heinz Hackmann in einer kleinen Feierstunde verabschiedet worden.

Von Frank Klausmeyer

...

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/2012/07/Schiedsleute-verabschiedet-und-eingefuehrt-Schlichtung-auch-zwischen-Tuer-und-Angel

 

 

 


 

 

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